Leitlinienprogramm OnkologieKomplementärmedizin

3. Allgemeines – Komplementärmedizin

Version 2.0 · Mai 2024 · AWMF 032-055OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

3.1 Patienteninformation und -aufklärung

3.1 · Konsensbasierte Empfehlung 2020

Alle Patienten sollen frühestmöglich und im Verlauf wiederholt zur aktuellen und geplanten Anwendung von komplementären Maßnahmen befragt werden und gezielt auf mögliche Interaktionen zwischen diesen Anwendungen und der Krebstherapie hingewiesen werden.


siehe hierzu auch den Fragebogen zur strukturierten Erfassung der Nutzung komplementärmedizinischer Verfahren und Methoden (Kapitel 10.1)

Konsens
Starker Konsens

Die umfangreiche Dokumentation in dieser Leitlinie zeigt, dass für die meisten Methoden der komplementären und alternativen Medizin nur wenig wissenschaftliche Daten vorliegen.

Während einige Studien einen Benefit in Bezug auf bestimmte Nebenwirkungen der onkologischen Therapie oder für die Lebensqualität zeigen, gibt es nur in wenigen Studien systematisch erfasste Daten zu potenziellen Schäden in Form von Nebenwirkungen und Interaktionen.

Hier gibt es großen Forschungsbedarf. Aktuelle Projekte zur Etablierung von Online-Datenbanken zu möglichen Interaktionen haben das Ziel größerer Transparenz und leichterer Zugänglichkeit, sind aber in ihrer Wertigkeit noch nicht beurteilbar.

Hilfreich können hier standardisierte Abläufe der Sprechstunde und standardisierte Fragebögen sein, sowohl im Erstkontakt als auch in den Wiederholungssitzungen [2][3].

3.2 · Konsensbasierte Empfehlung 2020

Alle Patienten sollen frühestmöglich und im Verlauf wiederholt zum Interesse an Informationen zu komplementärmedizinischen Maßnahmen befragt werden und bei Interesse soll auf verlässliche Informationsquellen verwiesen werden.

Konsens
Starker Konsens

Das Interesse von Patienten mit einer Tumorerkrankung an komplementärer und alternativer Medizin ist hoch. Im Durchschnitt nutzen ca. die Hälfte aller Patienten im Verlaufe ihrer Erkrankung und Therapie oder nach Abschluss der Therapie mindestens eine dieser Methoden oder Verfahren. In einigen Patientengruppen werden Nutzerraten von über 90 % gefunden. Hierzu gehören insbesondere die Patientinnen mit Brustkrebs. Der typische Nutzer ist eher weiblich und hat einen hohen Bildungsstand. Die Nutzerrate ist auch bei jüngeren Menschen höher als bei älteren [4][5][6].

Die Nutzung von komplementärer Medizin erfolgt aus unterschiedlichen Gründen. Zunächst einmal gibt es eine Gruppe von Patienten, die damit gezielt Nebenwirkungen lindern wollen oder allgemein ihre körperlichen Kräfte während der Therapie unterstützen oder nach Abschluss der Therapie schneller regenerieren möchten. Eine zweite Gruppe wünscht sich eine Unterstützung und damit Verbesserung der Wirksamkeit der konventionellen Therapie. Ein häufiges Motiv ist aber auch der dringende Wunsch selber aktiv werden zu können und zum Therapieerfolg beizutragen. Eine kleinere Gruppe der Patienten möchte auch alleine mit alternativer Therapie die Krebserkrankung „bekämpfen“ [4]. Deshalb ist es wichtig Krebspatienten über seriöse Informationsquellen, die evidenzbasierte Informationen zu komplementärmedizinischen Maßnahmen geben, zu informieren. Seriöse Gesundheitsinformationen sollten aktuell, sachlich richtig, laienverständlich, ausgewogen, werbefrei und transparent bezüglich der Informationsquelle und der Interessenslage des Anbieters sein [7]. Das Manual Patienteninformation des Ärztliche Zentrums für Qualität in der Medizin beschreibt wie unter Anwendung von Qualitätskriterien, der Einbeziehung wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie der Bedürfnisse der Patienten evidenzbasierte Patienteninformationen erstellt werden können [8].

3.3 · Konsensbasierte Empfehlung 2020

Wenn Ärztinnen und Ärzte ihren onkologischen Patienten komplementärmedizinische Maßnahmen empfehlen, sollen sie diese auf mögliche Qualitätskriterien für Anbieter hinweisen. Unseriöse Methoden sollen zum Schutz des Patienten klar benannt werden.

Konsens
Starker Konsens

Dem Interesse der Patienten an komplementären Maßnahmen können Ärzte und Ärztinnen in unterschiedlichen Formen begegnen. Sie können Informationen zu dem Thema geben, zu komplementären Therapien Empfehlungen geben oder auch komplementäre Maßnahmen ausführen. Die vorliegende Leitlinie bietet eine gute Grundlage, um Evidenzbasierte Empfehlungen auszusprechen. Führt die Empfehlung jedoch dazu, dass der Patient dafür einen Anbieter finden muss, dann ist die Suche nach einem seriösen Anbieter wichtig.

Zur Identifikation von unseriösen Angeboten wurden 10 Kriterien im Arznei-Telegramm gelistet (2003). Um seriöse Anbieter zu identifizieren wurden 8 Kriterien in einem Konsensusprozess im Rahmen des von der Deutschen Krebshilfe geförderten Netzwerkprojektes KOKON (Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie) erarbeitet. Der Prozess und die Kriterien wurden in einer wissenschaftlichen Zeitschrift publiziert [9]und eine Broschüre mit den Kriterien für Patienten ist frei zugänglich (https://www.hausarztmedizin.uzh.ch/dam/jcr:018bb4e4-3e9d-43e5-be1d-b6edeb7e1cae/KSKAV_Kriterien_Serioese_KMAnbieter_20200624-mit-logo_V1.pdf).

3.4 · Konsensbasierte Empfehlung 2020

Ärztliche und nichtärztliche Anbieter und Berater zu komplementärmedizinischen Maßnahmen sollen Wissen zu onkologischen Erkrankungen haben, sich zu den entsprechenden Maßnahmen fortgebildet haben, sowie die Wirkweise, Indikationen und Kontraindikationen sowie die Grenzen dieser Maßnahmen bei onkologischen Patienten kennen.

Konsens
Konsens

Die Beratung zu oder die Anwendung von komplementärmedizinischen Maßnahmen erfordert in der jeweiligen Berufsgruppe entsprechende Kenntnisse. Solange diese Kenntnisse nicht regelhaft in der Aus- und Weiterbildung vermittelt werden, sind spezifische Fortbildungen eine Möglichkeit die Lücke zu schließen. Für die Ausführung einer komplementärmedizinischen Maßnahme, aber auch um Patienten Empfehlungen zu geben, ist es wichtig über die Wirkweise, Indikationen und Kontraindikationen sowie die Grenzen der entsprechenden komplementärmedizinischen Maßnahmen Bescheid zu wissen. Fortbildungsmöglichkeiten für Ärztinnen und Ärzte bestehen z.B. schon über Fachgesellschaften (z.B. Deutsche Krebsgesellschaft (PRIO) und Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (Kommission IMED)).

Jedoch ist nicht nur Wissen zu komplementärmedizinischen Maßnahmen gefordert, sondern im Sinne der Patientensicherheit auch zu der onkologischen Erkrankung selber und deren Therapie. Das „klassische“ Behandlungsteam von Krebspatienten setzt sich aus unterschiedlichen Berufsgruppen mit unterschiedlichen Kompetenzen zusammen. Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass sie Wissen zu onkologischen Erkrankungen haben. Kommen nun Behandler für komplementärmedizinische Maßnahmen hinzu, die bisher nicht Teil des „klassischen“ Behandlungsteam waren, dann ist es wichtig, dass sie sich dieses Wissen aneignen.

Diese und weitere relevante Kompetenzen (u.a. im Bereich der Kommunikation und Haltung gegenüber den Patienten) wurden international diskutiert. Basierend auf einer systematischen Übersichtsarbeit und einem internationalen Konsensusprozess wurden Kernkompetenzen für Gesundheitspersonal in der Integrative Onkologie für sieben Berufsgruppen (Ärzte, Psychologen, Pflege, Yogainstruktoren, TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) - Therapeuten, Naturheilkunde-Therapeuten, Patientenberater (Navigatoren)) definiert. Insgesamt wurden 37 Kernkompetenzen beschrieben (n = 11 zu Wissen, n = 17 zu Fertigkeiten und n = 9 zu Fähigkeiten), die eine Basis für die zukünftige Aus-, Fort- und Weiterbildung bilden. Die vollständige Liste der Kompetenzen wurde open access publiziert [10].

Diese Kompetenzen gelten auch für Beratende in der Integrativen Onkologie, sie waren eine der sieben Berufsgruppen. Sie benötigen gleichermaßen fundiertes Wissen über die onkologischen Behandlungsmethoden, ggf. auch unterschiedliche Behandlungsstrategien, die Möglichkeiten der supportiven Therapie und über ein breites Spektrum an Methoden der Integrativen Onkologie.

3.5 · Konsensbasierte Empfehlung 2020

Die Beratung zu komplementärmedizinischen Maßnahmen soll einer systematischen, auf die Bedürfnisse der Patienten ausgerichteten Gesprächsführung folgen, sowie die aktuelle Evidenz berücksichtigen.

Konsens
Starker Konsens

Beratungen zu komplementärmedizinischen Maßnahmen werden von verschiedenen Berufsgruppen durchgeführt. Ziel einer Beratung zur Integrativen Onkologie ist auch ein Patienten-Empowerment und um dies zu erreichen, benötigt es einen systematischen Ablauf des Gesprächs und entsprechende kommunikative Fähigkeiten. Dem Patienten werden Möglichkeiten aus den komplementärmedizinischen Maßnahmen aufgezeigt, durch eine umfassende Aufklärung über die Indikation, Kontraindikation und mögliche Wechselwirkungen wird er befähigt selber Entscheidungen zu Methoden zu treffen, die zu seiner Therapie passen und die begleitend zur laufenden konventionellen Therapie ohne erhöhtes Risiko angewendet werden können. Eine Beratung hat also per se nicht das Ziel, eine konkrete Methode zur Anwendung zu bringen, sondern die Entscheidungsfähigkeit des Patienten zu fördern. Je nach Berufsgruppe können aber auch andere Schritte damit verknüpft werden, so können z.B. Patienten zusammen mit ihren Ärzten zu einer Entscheidung kommen (sog. shared decison making), oder es können sich auch konkrete Maßnahmen anschließen.

Für ein Beratungsgespräch zur Komplementärmedizin wurden von der Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft basierend auf einer systematischen Literaturrecherche und einem Delphiverfahren Empfehlungen und Standards publiziert [3]:

  1. Setting der Beratung: Im Sinne der Zugänglichkeit für Patienten sollen Beratungsangebote entweder an die Regelversorgung angegliedert oder aber niedrigschwellig erreichbar sein. 
  2. Qualifikation der Beratenden: Beratungen erfordern nicht nur spezifischen Fachwissen über KAM-Verfahren, sondern auch onkologische Expertise und Kompetenzen in Gesprächsführung und Beratung, die durch entsprechende Weiterbildungen zu erwerben und zu erhalten sind 
  3. Vorbereitung der Beratung: Die Vielfalt von KAM Methoden mit den jeweiligen Variationen sowie die individuelle Krankheits- und Therapiesituation erfordert eine Vorbereitung. Dies kann sowohl auf der Grundlage einer onkologischen als auch einer allgemeinen Anamnese der Patienten und ihrer aktuellen Bedürfnisse und Fragen erfolgen. Diese Informationen können a priori in schriftlicher Form oder mündlich bei einem Erstkontakt gesammelt werden.
  4. Auf Wunsch sollten Begleitpersonen von Anfang an in den Prozess der Beratung einbezogen werden. bzw. diese ggfs. an andere psychoonkologische Beratungsangebote weiterverwiesen werden. 
  5. Ablauf der Beratung: Das Verständnis des Patienten zu seiner Krankheitssituation und der Therapie sollte erfragt werden – hierzu eignet es sich, z.B. den Patienten in eigenen Worten die Vorgeschichte und aktuelle Situation berichten zu lassen (aktives Zuhören, Erkennen von emotionalen Bezügen). Damit kann auch das laienätiologische Verständnis der Krebserkrankung erfasst werden. Einstellungen zu KAM und Erwartungen an KAM sollten ebenso wie die bisherigen Erfahrungen mit KAM und der aktuelle Gebrauch erfragt werden. 
  6. Wissens- und Verständnislücken des Patienten zur Krankheitssituation sollten vor Beginn der eigentlichen komplementärmedizinischen Beratung geschlossen werden. Dabei sollten persönliche Einstellungen des Patienten respektiert werden. Respektvolle Kommunikation bedeutet allerdings auch, divergierende Vorstellungen zwischen dem Krankheitskonzept des Patienten und der Beraterin/des Beraters zu benennen (…).
  7. Die Frage, ob weitere Fragen durch den ersten Teil des Gesprächs hinzugekommen sind, sollte geklärt werden und anschließend die Beantwortung der Fragen des Patienten auf der Basis vorliegender Evidenzen erfolgen. Die selbst definierten Ziele der komplementärmedizinischen Interventionen (z.B. Verbesserung der Prognose, Linderung von Nebenwirkungen der konventionellen Therapie, aktiver Beitrag) sowie die persönlichen Krankheits- und Gesundheitsvorstellungen der Patienten sollten, wenn möglich berücksichtigt werden.
  8. Die Beratung erfolgt individuell orientiert an den Bedürfnissen, Fähigkeiten und Ressourcen des Patienten. 
  9. Dies erfordert den Einbezug eines breiten Spektrums an KAM-Verfahren als Beratungshintergrund, aber auch anderer supportiver Maßnahmen, gesundheitsfördernder Verfahren oder Therapieangebote, z.B. Physiotherapie, Ernährungsmedizin und Ernährungstherapie, körperliche Aktivität. 
  10. In jeder Beratung sollte darauf geachtet werden, ob und inwieweit ein Bedarf an psychologischer Unterstützung bzw. psychoonkologischer / psychotherapeutischer Begleitung bei dem Patienten besteht und der Patient ggf. auf eine Beratungsmöglichkeit hingewiesen werden.
  11. Die wesentlichen Inhalte der Beratung sollten in schriftlicher, laienverständlicher Form zusammengefasst und dem Patienten zugesandt werden. Eine Zusammenfassung für die behandelnden Ärzte ist sinnvoll und sollte mit dem Patienten besprochen werden.
  12. Wenn möglich, sollte ein Follow-Up angeboten werden.

Dass Ärzte lernen können ein solches systematisches Gespräch zu komplementärmedizinischen Maßnahmen zu führen, konnte im Rahmen einer großen randomisierten von der Deutschen Krebshilfe geförderten Studie gezeigt werden [11]. Nach dem KOKON-KTO Training (bestehend aus 6 Stunden e-Learning und 2 Tagen Workshop) waren alle teilnehmenden onkologisch tätigen Ärzte befähigt, das Thema komplementäre Methoden systematisch und individualisiert in nur 20 min. mit Patienten zu besprechen. Beim KOKON-KTO Training handelt es sich um ein systematisch entwickeltes Konzept, was auf die Implementation in die Praxis ausgerichtet ist. Im e-Learning wird Wissen vermittelt und im Workshop die Umsetzung des Gesprächs trainiert. Der Leitfaden für den Gesprächsablauf ist online verfügbar (https://www.hausarztmedizin.uzh.ch/de/kidig/teaching/kokon_kto.html).

Der Ablauf des KOKON-KTO Gesprächs besteht aus folgenden Schritten [11]: Den Kontext berücksichtigen, informieren über Dauer und Ziel des Gesprächs, Erfassen der Nutzung und des Interesses an komplementären Methoden, priorisieren der Gesprächsthemen, so das in 20 min durchführbar, Empfehlungen aussprechen: (a) Generell Bewegung und Entspannung + ggf. Ernährung, aber individuell angepasst; b) situationsspezifisch zu bestimmten komplementären Methoden), Besprechen: Zuraten/ Akzeptieren/ Abraten bei spezifischen komplementären Methoden, Konkretisieren: Empfehlungen zusammenfassen und konkretisieren, um die Implementierung zu unterstützen.

Hilfreich können hier standardisierte Abläufe der Sprechstunde und standardisierte Fragebögen sein, sowohl im Erstkontakt als auch in den Wiederholungssitzungen [2][2][3]

3.6 · Konsensbasierte Empfehlung 2020

Die Leitliniengruppe empfiehlt die verstärkte Aus-, Weiter- und Fortbildung des medizinischen Fachpersonals zur Komplementärmedizin zur Verbesserung der qualitätsgerechten Anwendung der Komplementärmedizin als Therapie in der Onkologie.

Konsens
Starker Konsens

3.2 Übersicht evidenzbasierter komplementärer Therapien zur Verbesserung von Symptomen und Lebensqualität unter der Tumortherapie

Die angegebenen Endpunkte sind alphabetisch sortiert.

Ein Fragebogen, um die Nutzung von komplementären Verfahren bei onkologischen Patienten zu erfassen, befindet sich im Anhang 11.1.

3.2.1 Angst/ Ängstlichkeit

*Angstsymptome sind hier nicht im Sinne einer diagnostizierten Angststörung (ICD F40) zu verstehen.

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Kann

Akupunktur

4.1

Brustkrebspatientinnen

nach Abschluss von Chemotherapie oder unter Therapie mit Aromataseinhibitoren

Kann

Mindfulness-based Stress Reduction

6.2

Brustkrebspatientinnen

während und nach adjuvanter Therapie, Endpunkt Ängstlichkeit

Kann

Meditation

6.1

Brustkrebspatientinnen (1) & Patienten mit Leukämie (2)

(1) während der Radiotherapie, sowie vor Mastektomie; (2) während der Chemotherapie

Kann

Yoga

6.5

Patienten mit Kolorektalkarzinom

nach Abschluss von adjuvanter Chemo-/ Radiotherapie

Sollte nicht

Bioenergiefeld-Therapien

5.1

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Kunsttherapie

4.3

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Schwedische Massage

5.5

Onkologische Patienten

 

 

3.2.2 Anorexie/ Kachexie

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Cannabinoide (THC, THC:CBD)

7.19.17

Onkologische Patienten

 

3.2.3 Appetit

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Carnitin

7.3

Onkologische Patienten

mit Tumorkachexie

 

3.2.4 Dermatitis

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Soll Nicht

Aloe Vera-haltige Cremes, Lotions oder Aloe Vera Gele

7.19.1

Onkologische Patienten

Vorbeugung der Radiodermatitis (strahleninduzierte Dermatitis)

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Boswellia serrata (topisch appliziert)

7.19.4

Onkologische Patienten

Strahleninduzierte Dermatitis

 

3.2.5 Depressivität

* Depressivität ist hier nicht im Sinne einer diagnostizierten Depression (ICD F32) zu verstehen.

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Kann

Akupunktur

4.1

Brustkrebspatientinnen

nach Abschluss von Chemotherapie oder unter Therapie mit Aromataseinhibitoren

Kann

Mindfulness-based Stress Reduction

6.2

Onkologische Patienten

während und nach adjuvanter Therapie

Kann

Meditation

6.1

Onkologische Patienten

während und nach Abschluss von Chemo-/ Radiotherapie

Kann

Tai Chi/Qigong

6.4

Onkologische Patienten

während und nach Abschluss von Chemo-/ Radiotherapie

Kann

Yoga

6.5

Patienten mit Kolorektalkarzinom

nach Abschluss von adjuvanter Chemo-/ Radiotherapie

Sollte nicht

Bioenergiefeld-Therapien

5.1

Onkologische Patienten

 

-

Johanniskraut

7.19.12

 

In Anlehnung an die NVL Depression

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Kunsttherapie

4.3

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Schwedische Massage

5.5

Onkologische Patienten

 

3.2.6 Distress

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Schwedische Massage

5.5

Onkologische Patienten

 

3.2.7 Ejektionsfraktion

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Carnitin

7.3

Onkologische Patienten

nach Anthracyclin-Chemotherapie

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Natriumselenit

7.4

Patienten mit Non-Hodgkins-Lymphom

während Chemotherapie (CHOP), unbekannter Selenspiegel

 

3.2.8 Ein- und Durchschlafstörungen

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Sollte

Tai Chi/Qigong

6.4

Onkologische Patienten

während und nach Abschluss von Chemo-/Radiotherapie

Kann

Akupunktur

4.1

Onkologische Patienten

 

Kann

Mindfulness-based Stress Reduction

6.2

Onkologische Patienten

nach adjuvanter Therapie

Kann

Yoga

6.5

Brustkrebspatientinnen

nach Abschluss von Chemo-/Radiotherapie

Kann

anthroposophische Komplexbehandlung

4.3

Überlebende nach Brustkrebs

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Baldrianextrakt

7.19.2

Onkologische Patienten (unterschiedliche Krebsentitäten)

unter tumorspezifischer Therapie

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Bryophyllum pinnatum

4.3

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Schwedische Massagen

5.5

Onkologische Patienten

Endpunkt Reduktion von Fatigue und Ein- und Durchschlafstörungen

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Meditation

6.1

Onkologische Patienten

 

3.2.9 Entspannung

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Schwedische Massage

5.5

Onkologische Patienten

 

3.2.10 Erektile Dysfunktion

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Yoga

6.5

Patienten mit Prostatakrebs

erektile Dysfunktion oder urologische Symptome

3.2.11 Fatigue

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Soll

Körperliche Aktivität und Sport

5.7

Onkologische Patienten

 

Sollte

Tai Chi/ Qigong

6.4

Onkologische Patienten

während und nach Abschluss von Chemo-/Radiotherapie

Sollte

Yoga

6.5

Onkologische Patienten

während und nach Abschluss von Chemo-/Radiotherapie

Kann

Akupunktur

4.1 

Onkologische Patienten

 

Kann

Akupressur

4.2

Onkologische Patienten

 

Kann

Ginseng

7.19.6

Onkologische Patienten

 

Kann

(ärztlich geleitetes) individualisiertes, multimodales komplementärmedizinisches Therapieangebot

6.3

Brustkrebspatientinnen

während und nach onkologischer Therapie

Kann

Mindfulness-based Stress Reduction

6.2

Onkologische Patienten

nach adjuvanter Therapie

Kann

anthroposophische Komplexbehandlung

4.3

Überlebende nach Brustkrebs

 

Sollte nicht

Bioenergiefeld-Therapien

5.1

Onkologische Patienten

 

Sollte nicht

Guarana-Trockenextrakt

7.19.8

Onkologische Patienten

Patienten, die unter einer Chemotherapie-bedingten Fatigue litten, Hier wird Lebensqualität im Zusammenhang mit Fatigue betrachtet

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Bryophyllum pinnatum (Phytotherapeutische Dosierung)

4.3

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Carnitin

7.3

Onkologische Patienten 

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Kunsttherapie

4.3

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Meditation

6.1

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Schwedische Massagen

5.5

Onkologische Patienten

Endpunkt Reduktion von Fatigue und Ein- und Durchschlafstörungen

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Zink

7.15

Onkologische Patienten

Endpunkt Prävention von Fatigue durch Zinksupplementation

3.2.12 Hämatologische Toxizität

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Zeolith

7.18

Onkologische Patienten unter Oxaplatin Chemotherapie

3.2.13 Hand-Fuß-Syndrom

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Vitamin B6

7.8

Onkologische Patienten

 

3.2.14 Hepatoxizität

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Zeolith

7.18

Onkologische Patienten unter Oxaplatin Chemotherapie

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Mariendistel (Silybum marianum)

7.19.16

Onkologische Patienten

Endpunkt chemotherapieinduzierte Hepatoxizität

3.2.15 Ileus

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Kann

Akupunktur

4.1

Kolonkarzinompatienten

Wiederherstellung der Darmfunktion nach Operation, Endpunkt postoperativer Ileus

3.2.16 Kognitive Beeinträchtigung

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Kann

Akupunktur

4.1

Brustkrebspatientinnen

unter adjuvanter Chemotherapie

Kann

Mindfulness-based Stress Reduction

6.2

Onkologische Patienten

nach adjuvanter Therapie

Kann

Yoga

6.5

Brustkrebspatientinnen

nach Abschluss der Chemo-/ Radiotherapie

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Ginkgo biloba

7.19.5

Brustkrebspatientinnen

Endpunkt Zytostatika-bedingt

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Meditation

6.1

Onkologische Patienten

 

3.2.17 Lebensqualität

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Soll

Körperliche Aktivität und Sport

5.7

Onkologische Patienten

 

Kann

Akupunktur

4.1

Onkologische Patienten

während und nach onkologischer Therapie, Endpunkt globale und tumorspezifische Lebensqualität

Kann

(ärztlich geleitet) individualisiertes, multimodales komplementärmedizinisches Therapieangebot

6.3

Brustkrebspatientinnen

während und nach onkologischer Therapie, Endpunkt globale und tumorspezifische Lebensqualität

Kann

Klassische Homöopathie

4.45

Onkologische Patienten

zusätzlich zu Tumortherapie

Kann

Mindfulness-based Stress Reduction

6.2

Onkologische Patienten

Endpunkt globale und tumorspezifische Lebensqualität

Kann

Meditation     

6.1

Onkologische Patienten

während und nach Abschluss von Chemo-/ Radiotherapie und in palliativer Versorgung, Endpunkt globale und tumorspezifische Lebensqualität

Kann

subkutanen Gabe von Mistelgesamtextrakt (Viscum album L.) 

7.19.11

Patienten mit soliden Tumoren

Endpunkt globale Lebensqualität

Kann

Tai Chi/Qigong

6.4

Onkologische Patienten

während und nach onkologischer Therapie, Endpunkt globale und tumorspezifische Lebensqualität

Kann

Yoga

6.5

Brustkrebspatientinnen

nach Abschluss von Chemo-/ Radiotherapie, Endpunkt globale und krebsspezifische Lebensqualität

Soll Nicht

Vitamin E und Beta-Carotin (Vitamin A)

7.14

Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren

Während Radiotherapie

Sollte nicht

Bioenergiefeld-Therapien

5.1

Onkologische Patienten

 

Sollte nicht

Ketogene Diät

7.1

Patientinnen mit Ovarial- oder Endometriumkarzinom

Patientinnen hatten keine laufende Therapie und waren nicht untergewichtig, Endpunkt mentale und physische Funktionalität

Sollte nicht

Vitamin B12 und Folsäure

7.14

Lungenkarzinom- und Mesotheliompatienten (im fortgeschrittenen Stadium)

Während Chemotherapie; normwertige Vitamin B12/Folsäure-Spiegel

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

anthroposophische Behandlungen (wie die Einnahme natürlicher Präparate, Kunsttherapie, Bestrahlung mit buntem Licht, Musik- und Sprachtherapie, Heileurythmie, Diät, therapeutische Massage, Hydrotherapie und teilweise auch Misteltherapie)

4.3

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Carnitin

7.3

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Epigallocatechingallat (Grüner Tee)

7.20.3

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

"Heilpilze"

7.19.9

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

in Deutschland registrierte homöopathische Einzelmittel (bewährte und individuelle Indikation)

4.4

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

in Deutschland registrierte homöopathische Komplexmittel

4.4

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Schwedische Massagen

5.5

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Cannabinoide (THC oder THC:CBD)

7.19.17

Kopf-Hals-Tumorpatienten

z.T. als sekundären Endpunkt erhoben

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Reflextherapie (Fußreflexzonenmassage)

5.4

Onkologische Patienten

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Chirotherapie, Osteopathie oder Cranio-Sacral-Therapie

5.2

Onkologische Patienten

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Vitamin D

7.12

Onkologische Patienten ohne Spiegelmessungen über die Kompensation eines Mangels hinaus

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Ingwer

7.19.10

Onkologische Patienten

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

medizinisches System "klassische Naturheilverfahren"

4.5

Onkologische Patienten

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Hydro- oder Balneotherapie 4.5.1 Onkologische Patienten

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Katzenkralle 7.19.13 Onkologische Patienten

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Artemisia annua 7.19.18 Onkologische Patienten

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Resveratrol 7.20.5 Onkologische Patienten

3.2.18 Lymphödem

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Yoga

6.5

Onkologische Patienten

Endpunkt Senkung des Lymphödemvolumens

3.2.19 Menopausale Symptome

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Kann

Akupunktur

4.1

Onkologischen Patienten

Endpunkt Hitzewallungen

Kann

Cimicifuga racemosa

7.19.3

Brustkrebspatientinnen

Endpunkt therapieassoziierte menopausale Symptome

Kann

Mindfulness-based Stress Reduction

6.2

Patientinnen mit Brustkrebs oder anderen gynäkologischen Tumoren

nach adjuvanter Therapie

Kann

Yoga

6.5

Brustkrebspatientinnen

nach Abschluss der Chemo-/ Radiotherapie

Soll Nicht

Isoflavone 

7.20.2

Patientinnen mit Brustkrebs

 

Soll Nicht

Vitamin E

7.13

Brustkrebspatientinnen

Endpunkt Hitzewallungen

3.2.20 Mukositis (Mukosa)

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Kann

Natriumselenit

7.4

Patientinnen mit Gebärmutter- oder Gebärmutterhalskrebs

Patienten mit Selendefizit, Endpunkt Mukosa des Beckenbereichs (Diarrhö)

Kann

Natriumselenit/Selenium

7.4

Patienten mit fortgeschrittenen Kopf-Hals Tumoren

Patienten mit Selendefizit, Endpunkt Mukosa des Mundes

Kann

Zink (Supplementation)

7.15

Onkologische Patienten

Endpunkt Prävention bestrahlungsinduzierter Mukositis

Soll Nicht

Vitamin E

7.13

Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren

unter Strahlentherapie, Endpunkt Prävention und Therapie therapieinduzierter Mukositis

Soll Nicht

Zink

7.15

Onkologische Patienten

Endpunkt Prävention und Therapie Chemotherapie-bedingter Mukositis

Sollte nicht

Vitamin E

7.13

Onkologischen Patienten

Endpunkt Prävention und Therapie Chemotherapie-bedingter Mukositis

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Aloe Vera-haltige Mundspülungen

7.19.1

Onkologische Patienten

Endpunkt Strahlentherapie- bzw. Chemotherapie-induzierte Stomatitis

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Aloe Vera-haltige Rektalsalbe

7.19.1

Onkologische Patienten

Endpunkt Strahleninduzierte Proktitis

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Aloe Vera-Säfte

7.19.1

Onkologische Patienten

Endpunkt Prophylaxe und Behandlung von Stomatitis

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Kurkuma bei topischer Applikation

7.20.1

Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren

Endpunkt strahlentherapieassoziierte Mukositis

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Natriumselenit

7.4

Patienten mit akuter lymphatischer oder myeloischer Leukämie

mit Selendefizit, unter Behandlung mit hochdosierter Chemotherapie und anschließender allogener Stammzelltransplantation, Endpunkt Chemotherapie-induzierte Mukositis

3.2.21 Nebenwirkungen der Androgendeprivation/ Androgensuppression

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Isoflavone 

7.20.2

Patienten mit Prostatakarzinom

 

3.2.22 Neuropathie

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Soll Nicht

Carnitin

7.3

Onkologische Patienten

Endpunkt Verbesserung der peripheren taxaninduzierten Neuropathie

Soll Nicht

Vitamin E

7.13

Onkologische Patienten

Endpunkt Vorbeugung und Therapie der chemotherapie-induzierten Polyneuropathie

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Kombination aus Vitamin B1 und Vitamin B6

7.14

Onkologische Patienten

Endpunkt Auftreten bzw. Schwere von Neuropathie

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Vitamin B12 (isolierte Gabe)

7.9

Onkologische Patienten

Endpunkt Polyneuropathie

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Zeolithe

7.18

Onkologische Patienten unter Oxaliplatin Chemotherapie

Endpunkt periphere Neuropathie

3.2.23 Neutropenie

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Sollte nicht

Vitamin B12 und Folsäure

7.14

Lungenkarzinom- und Mesotheliompatienten (im fortgeschrittenen Stadium)

Während Chemotherapie; normwertige Vitamin B12/Folsäure-Spiegel

3.2.24 Ototoxizität

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Soll Nicht

Vitamin E

7.13

Onkologische Patienten

cisplatininduziert

3.2.25 Schmerz

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Sollte

Akupunktur

4.1

Brustkrebspatientinnen

Endpunkt durch Aromataseinhibitoren hervorgerufenener Gelenkschmerz

Sollte

Akupunktur

4.1

Onkologische Patienten

Endpunkt Tumorschmerzen

Kann

Akupunktur

4.1

Patienten mit Chemotherapie-induzierten peripheren neuropathischen Schmerzen

Endpunkt neuropathische Schmerzen

Kann

Elektroakupunktur

4.1

Patienten nach Prostatektomie 

Endpunkt postoperative Schmerzen

Kann

Elektroakupunktur

4.1

Patienten während Hirntumoroperationen

Endpunkt postoperative Schmerzen

Kann

(ärztlich geleitet) individualisiertes, multimodales komplementärmedizinisches Therapieangebot

6.3

Brustkrebspatientinnen

während und nach onkologischer Therapie

Kann

Ohr-Akupressur

4.2

Patienten mit Tumorschmerzen

Endpunkt Tumorschmerzen

Kann

Cannabinoide (kombinierte Einnahme von THC und CBD)

7.19.17

Onkologische Patienten 

unzureichend wirksame Opioidtherapie

Sollte nicht

Bioenergiefeld-Therapien

5.1

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Schwedische Massage

5.5

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Cannabinoide (THC oder CBD als Einzelsubstanz)

7.19.17

Onkologische Patienten unter Opioidbehandlung

3.2.26 Schulterbeweglichkeit

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Yoga

6.5

Onkologische Patienten

 

3.2.27 Senkung der Komplikationsraten

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Kann

Carnitin

7.3

Patienten mit Leberzell- und Gallengangkarzinom

Präoperativ zur Verkürzung des Krankenhausaufenthaltes nach Leberteilentfernung

 

3.2.28 Stimmung/ Affekt

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Schwedische Massage

5.5

Onkologische Patienten

 

3.2.29 Stress

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Kann

achtsamkeitsbasierte Atemtechnik

6.1

Onkologische Patienten

während der Applikation der Chemotherapie und in palliativmedizinischer Versorgung, Endpunkt akute Stressperzeption

Kann

Mindfulness-based Stress Reduction

6.2

Onkologischen Patienten

während und nach adjuvanter Therapie

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Schwedische Massage

5.5

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Yoga

6.5

Onkologische Patienten

 

3.2.30 Toxizität - chemotherapieassoziiert

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Soll Nicht

Vitamin C (oral, in höheren Dosen)

7.11

Onkologische Patienten

Endpunkt Senken der therapieassoziierten Toxizität

Soll Nicht

Vitamin E

7.13

Onkologische Patienten

Endpunkt Verbesserung der Chemotherapie-induzierten Toxizität (genauer: Periphere Neuropathie, Diarrhö, Übelkeit und Erbrechen, Fieber, Candidiasis, Blutungen)

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Vitamin C (hochdosiert, intravenös)

7.11

Onkologische Patienten

Endpunkt Toxizität (genauer: Schmerz, Übelkeit und Erbrechen, Hospitalisierungsdauer)

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Vitamin D

7.12

Onkologische Patienten ohne Spiegelmessungen

Endpunkt Toxizität (genauer: Diarrhö, Neutropenie), Gabe über die Kompensation eines Mangels hinaus

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Zink

7.15

Onkologische Patienten

Endpunkt Prävention von Xerostomie und Fatigue durch Zinksupplementation

3.2.31 Toxizität - radiotherapieassoziiert

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Soll Nicht

Kombination aus Vitamin E und Vitami A (Beta-Carotin)

7.14

Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren

 Endpunkt Verträglichkeit der Radiotherapie

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Vitamin D

7.12

Onkologische Patienten ohne Spiegelmessungen

Endpunkt Toxizität (genauer: Radiodermitis)

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Zink

7.15

Onkologische Patienten

Endpunkt Prävention von Dysgeusie, Xerostomie, Ösophagitis, Dermatitis und Pharyngitis durch Zinksupplementation 

3.2.32 Übelkeit & Erbrechen

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Kann

Akupressur (Fingerdruck oder Akupressurband)

4.2

Onkologische Patienten

Endpunkt Chemotherapie- oder Radiotherapieinduzierte Übelkeit

Kann

Akupunktur

4.1

Patienten mit platinbasierter Chemotherapie

während Chemotherapie, zusätzlich zur antiemetischen Therapie

Kann

Ingwer

7.19.10

Onkologische Patienten

zusätzlich zur leitliniengerechten Antiemese, Endpunkt zytostatikainduzierte Übelkeit/Erbrechen

Kann

Cannabinoide (THC/CBD)

7.19.17

Onkologische Patienten

Chemotherapie-induzierte Übelkeit mit nicht ausreichender Wirksamkeit der leitliniengerechten Antiemese

Sollte nicht

Bioenergiefeld-Therapien

5.1

Onkologische Patienten

Endpunkt Übelkeit

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Schwedische Massage

5.5

Onkologische Patienten

 

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Yoga

6.5

Onkologische Patienten

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Akupunktur

4.1

Onkologische Patienten

während Radiotherapie, Endpunkt Vorbeugung in Übelkeit und Erbrechen

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Epigallocatechingallat

7.20.3

Onkologische Patienten

Endpunkt Prävention radiotherapie-induzierter gastrointestinaler Beschwerden

3.2.33 Wohlbefinden

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Schwedische Massage

5.5

Onkologische Patienten

Endpunkt Allgemeines Wohlbefinden

3.2.34 Wundheilung

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Keine ausreichenden Daten für Empfehlung

Epigallocatechingallat

(Grüner Tee)

7.20.3

Onkologische Patienten

 

3.2.35 Xerostomie

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Kann

Akupunktur

4.1

Patienten mit Kopf-Hals Tumoren

während Radio-/ Chemotherapie

Kann

Akupunktur

4.1

Onkologische Patienten

nach adjuvanten Radiotherapie, Endpunkt Reduktion subjektiver Symptome

Sollte nicht

Kombination von Vitamin C und Vitamin E

7.14

Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren

Endpunkt: Vorbeugung strahlentherapie-induzierter Xerostomie

3.2.36 Zerebrale Ödeme

Empfehlungsstärke

Intervention

Kapitel

Patienten

Kontext/Anmerkung

Kann

Boswellia serrata

7.19.4

Patienten mit Hirntumoren

ergänzend zur leitliniengerechten antiödematösen Therapie, Endpunkt: Verminderung des zerebralen Ödems

 

Literaturhinweise

[2] Hack, CC, Hüttner, NB, Fasching, PA, Beckmann, MW, Development and Validation of a Standardized Questionnaire and Standardized Diary for Use in Integrative Medicine Consultations in Gynecologic Oncology., Geburtshilfe Frauenheilkd, 2015. 75 (4)(4): p. 377-383., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26028695/

[3] Huebner, J, Muenstedt, K, Muecke, R, Micke, O, Stoll, C, Kleeberg, UR, et.al. Counseling cancer patients on complementary and alternative medicine, Strahlentherapie und Onkologie, 2013. 189(8): p. 613-617., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23824107/

[4] Huebner, J., Micke, O., Muecke, R., Buentzel, J., Prott, F. J., Kleeberg, U., et.al. User rate of complementary and alternative medicine (CAM) of patients visiting a counseling facility for CAM of a German comprehensive cancer center, Anticancer Res, 2014. 34(2): p. 943-8., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24511037

[5] Micke, Oliver, Bruns, Frank, Glatzel, Michael, Schönekaes, Klaus, Micke, Patrick, Mücke, Ralph, et.al. Predictive factors for the use of complementary and alternative medicine (CAM) in radiation oncology, European Journal of Integrative Medicine, 2009. 1(1): p. 19-25., https://doi.org/10.1016/j.eujim.2009.02.001

[6] Molassiotis, Alexander, Fernandez-Ortega, Paz, Pud, Dorit, Ozden, Gulten, Scott, Julia A, Panteli, Vassiliki, et.al. Use of complementary and alternative medicine in cancer patients: a European survey, Annals of oncology, 2005. 16(4): p. 655-663., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15699021/

[7] Lücking, Elisabeth, Und welche Internetseite empfehlen Sie Ihren Patienten?, 2019. 2020:, https://www.aekno.de/aerzte/rheinisches-aerzteblatt/ausgabe/artikel/2019/03-2019/und-welche-internetseite-empfehlen-sie-ihren-patienten

[8] Sänger, Sylvia, Lang, Britta, Klemperer, David, Thomeczek, Christian, Dierks, Marie-Luise, Manual Patienteninformation–Empfehlungen zur Erstellung evidenzbasierter Patienteninformationen, ÄZQ, Berlin, 2006., https://www.researchgate.net/publication/331862104_Manual_Patienteninformation_Empfehlung_zur_Erstellung_evidenzbasierter_Patienteninformationen

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[10] Witt, Claudia M, Balneaves, Lynda G, Carlson, Linda E, Cohen, Misha, Deng, Gary, Fouladbakhsh, Judith M, et.al. Education Competencies for Integrative Oncology—Results of a Systematic Review and an International and Interprofessional Consensus Procedure, Journal of Cancer Education, 2020. p. 1-9.

[11] Witt, Claudia M, Helmer, Stefanie M, Schofield, Penelope, Wastell, Marisa, Canella, Claudia, Thomae, Anita V, et.al. Training oncology physicians to advise their patients on complementary and integrative medicine: An implementation study for a manual‐guided consultation, Cancer, 2020., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32286693/