Leitlinienprogramm OnkologieLungenkarzinom

14. Palliativmedizinische Behandlung beim Lungenkarzinom – Lungenkarzinom

Version 5.1 · Juli 2026 · AWMF 020-007OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

Bezüglich palliativmedizinischer Aspekte, unabhängig der zugrunde liegenden Diagnose, wird auf die S3-Leitlinie Palliativmedizin des Leitlinienprogramms Onkologie verwiesen.

Siehe: S3 Leitlinie Palliativmedizin (Leitlinienprogramm Onkologie)

Die Themen Dyspnoe, Schmerz und Betreuung im Terminalstadium wurden aufgrund der Häufigkeit und Relevanz bei Patienten mit metastasiertem Lungenkarzinom im Kapitel 14 in gekürzter Fassung anhand der S3-Leitlnie Palliativmedizin (Langversion 2.2, 2020) S3 Leitlinie Palliativmedizin (Leitlinienprogramm Onkologie) adaptiert bzw. überarbeitet. Wörtliche Übernahmen sind durch Anführungszeichen kenntlich gemacht. In der S3-Leitlinie Palliativmedizin gibt es darüber hinaus viele weitere für diese Patientengruppe relevante Themen wie z.B. Therapiezielfindung und Kriterien zur Entscheidungsfindung, Fatigue, Angst oder Todeswünsche, auf die wir an dieser Stelle verweisen.

14.1 Definition palliative Behandlung

Palliativmedizin ist ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihren Familien, die mit den Problemen konfrontiert sind, die mit  lebensbedrohlichen Erkrankungen einhergehen, und zwar durch Vorbeugen und Lindern von Leiden, durch frühzeitiges Erkennen, und sorgfältige Einschätzung und Behandlung von  Schmerzen sowie anderen belastenden Beschwerden körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art (Definition Palliative Care WHO 2002).

14.2 Dyspnoe

14.2.1 Einleitung

Dyspnoe ist ein komplexes, multidimensionales und subjektives Symptom [1769][1770]. Physikalische, psychologische, emotionale und funktionelle Faktoren beeinflussen die Einschränkungen der Atmung. Diese Faktoren sowie die subjektive Wahrnehmung des Patienten, bestimmen den Schweregrad der Dyspnoe und die Beeinträchtigung der Lebensqualität [1771]. „Atemnot ist ein häufiges Symptom bei Patienten mit einer fortgeschrittenen Krebserkrankung. Eine Registererhebung bei 5.014 Krebspatienten in stationären Palliativ- und Hospizeinrichtungen in Deutschland in den Jahren 2006–2008 ergab eine Atemnot-Prävalenz von 53,4 % [1772]. Die höchste Prävalenz zeigten Patienten mit Lungenkrebs (74,3%). Diese Ergebnisse werden durch Daten aus anderen Ländern bestätigt [1773][1774][1775]. Krebspatienten mit einer pulmonalen, pleuralen oder mediastinalen Beteiligung leiden häufiger und stärker unter Atemnot [1773][1776]. In der Endphase einer Krebserkrankung nehmen Häufigkeit und Schwere von Atemnot zu [1775][1777][1778].“[555]

Die tumorbedingten Ursachen für Dyspnoe bei Patienten mit Lungenkarzinom sind vielfältig (siehe folgende Tabelle).

Tabelle 41: Ursachen und Therapie der Dyspnoe bei Lungenkarzinom

Symptom/ Krankheitsmanifestation  Lasertherapieoptionen Leitlinienkapitel
Tracheobronchiale Tumorobstruktion Lasertherapie, Argon-Plasma-Koagulation, Kryotherapie, photodynamische Therapie, bronchiale und tracheale Stents, endobronchiale Brachytherapie Kapitel 10 Behandlung des Lungenkarzinoms mit interventionellen Verfahren
Pleuraerguss Punktion, Drainage, Thorakoskopie, Pleurodese
Vena-cava-superior-Syndrom Intravasale Stentimplantation, Radiatio
Perikarderguss, Perikardtamponade Perikarddrainage, Perikardiodese  
Pneumothorax Thoraxdrainage Kapitel 10 Behandlung des Lungenkarzinoms mit interventionellen Verfahren
Pulmonale Tumormanifestation Chemotherapie

Kapitel 8 Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms

Kapitel 9 Behandlung des kleinzelligen Lungenkarzinoms

Lymphangiosis carcinomatosa Chemotherapie
Aszites Entlastungspunktion  
Obstipation Medikamentös-physikalische Interventionen  
14.1 · Konsensbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Bei Patienten mit Lungenkarzinom soll das Symptom Atemnot durch die subjektive Beurteilung des Patienten erfasst werden, z. B. im Rahmen einer mehrere Symptome einschließenden Erfassung.

Konsens
Konsens (88%)
14.2 · Konsensbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Wenn eine ursächliche Therapie der Atemnot möglich ist, soll diese vor oder parallel zu einer symptomatischen Therapie durchgeführt werden.

Dabei soll Folgendes berücksichtigt werden:

  • Abwägung der medizinischen Indikation
  • Belastung sowie Nutzen für den Patienten
  • Patientenwille

 

Konsens
Konsens (94%)

Hintergrund

Die Empfehlungen wurden anhand der auf einem Expertenkonsens basierenden Empfehlungen der S3-Leitlinie Palliativmedizin adaptiert. Folgende Modifikationen der ur-sprünglichen Empfehlungen wurden vorgenommen:

Die Empfehlungen der S3-Leitlinie Palliativmedizin sind für die Zielgruppe „Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankungen“ formuliert. In dem Adaptionsprozess für die S3-Leitlinie Lungenkarzinom wurde überprüft, welche Empfehlungen Auswirkungen auf die Zielgruppe „Patienten mit einer nicht-heilbaren Lungenkarzinomerkrankung“ (NSCLC IV bzw. SCLC extensive disease) haben. Diese Zielgruppe wurde bei der Übertragung in die aktuelle Leitlinie benannt.

„Objektive Messverfahren (z.B. Blutgasanalyse, Lungenfunktionstest) oder Parameter (z.B. erhöhte Atemfrequenz) korrelieren insbesondere in fortgeschrittenen Krankheitsstadien nur unzureichend mit dem subjektiven Erleben und sind daher nicht geeignet für die Erfassung von Atemnot [1779].“[555]

„Da Atemnot ein mehrdimensionales und multifaktorielles Symptom ist, das durch physische (und funktionale), emotionale, kognitive, spirituelle und soziale Dimensionen des Menschen moduliert wird, kann Atemnot im Rahmen einer ausführlicheren Erfassung weiter differenziert werden [1780]. Um diese Dimensionen angemessen zu erfassen, werden drei Bereiche für die Erfassung beschrieben (siehe die folgende Tabelle).“[555]

Tabelle 42: Dimensionen und Outcomes von Atemnot und ihre Erfassungsinstrumente

Dimensionen  Outcomes Erfassung
Sensorisches Erleben der Atemnot Intensität/ Schweregrad/ Stärke der Atemnot Einzelfrage, numerisch oder kategorial (z.B. NRS 0-10, VAS, mod. Borg Skala)
Emotionale Belastung durch die Atemnot Unangenehmes Gefühl durch Atemnot Einzelfrage (z.B. NRS) oder Mehrfachfragen (z.B. HADS für Angst/ Depressionen)
Beeinträchtigung durch die Atemnot Beeinträchtigung bzgl. Arbeit, Funktion, Lebensqualität, soziale Kontakte u.a. Eindimensional (z.B. MRC-Skala für Funktion/Belastungs-toleranz) oder multidimensional (z.B. CRQ; EORTC-QLQ-C15-Pal für Lebensqualität)
  (adaptiert von:  [1781]) 

In Abhängigkeit vom klinischen Zustand des Patienten, dem Schweregrad des Symptoms, dem Krankheitsstadium, seiner Belastbarkeit, den Begleiterkrankungen und der Verfügbarkeit sollten die Möglichkeiten einer kausalen Therapie geprüft werden. „Bei allen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen stehen die Angemessenheit für die Situation des Patienten und der Patientenwille im Vordergrund.“[555]

14.2.2 Medikamentöse Therapie

Für die medikamentöse Therapie der Atemnot bei Patienten mit einer Lungenkarzinomerkrankung sind die Schlüsselempfehlungen bzw. Statements der S3-Leitlinie Palliativmedizin zu beachten [555]. Aufgrund der hohen Atemnot-Prävalenz bei Patienten mit einer Lungenkarzinomerkrankung wurden relevante Schlüsselempfehlungen zur medikamentösen Therapie der Atemnot bei Lungenkarzinompatienten in dem Adaptionsprozess der S3-Leitlinie Lungenkarzinom an die S3-Leitlinie Palliativmedizin übernommen.

14.2.2.1 Opiate

14.3 · Evidenzbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Bei Patienten mit Lungenkarzinom und Atemnot sollen orale oder parenterale Opioide zur symptomatischen Linderung von Atemnot eingesetzt werden.

Cave: ursächliche Therapie der Atemnot sind zu berücksichtigen (siehe Empfehlung 14.2.)

Empfehlungsgrad
A: Starke Empfehlung für oder gegen ein Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = soll/soll nicht
Evidenzlevel
1
Konsens
Konsens (79%)
Literatur
[1780] [1782] [1783] [1784] [1785] [1786] [1787] [1788] [1789] [1790] [1791] [1792] [1793] [1794] [1795] [1796] [1797]
14.4 · Evidenzbasiertes Statement · geprüft 2026

Es gibt keinen Hinweis, dass eine lege artis durchgeführte Therapie der Atemnot bei Patienten mit Lungenkarzinom mit Opioiden zu einer klinisch relevanten Atemdepression führt.

Evidenzlevel
1
Konsens
Konsens (87%)
Literatur
[1798] [1799] [1800] [1801] [1784] [1785] [1786] [1787] [1788] [1789] [1790] [1791] [1792] [1797]

Hintergrund
„Opioide sind die einzige Medikamentengruppe mit einer ausreichenden Studienevidenz bezüglich der symptomatischen Linderung von Atemnot [1797], [1793]."[555]

„Der Wirkmechanismus ist nur unvollständig verstanden [1781]. Opioid-Rezeptoren sind im gesamten kardiorespiratorischen System beschrieben und an der Vermittlung des lindernden Effektes beteiligt [1802]. Untersuchungen bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz zeigen, dass endogene Opioide eine wichtige Rolle bei der Modellierung der Wahrnehmung von Atemnot spielen [1803]. Studien mittels fMRT (funktionelle Magnetresonanztomographie) weisen auf eine ähnlich enge Verbindung von Atemnot und Emotionen wie beim Schmerz hin, wobei geringere Atemnot mit reduzierter Aktivität in emotionsrelevanten Arealen wie der Inselrinde und gleichzeitig erhöhter Aktivität im zentralen Höhlengrau einhergeht [1804][1805]. Dies wird mit der Wahrnehmung der emotionalen Empfindung der Atemnot als „unangenehm“ (unangenehmes Gefühl durch Atemnot oder Unangenehmheit, im engl. unpleasantness) in Verbindung gebracht [1806]. Opioide können neben einer Linderung von Atemnot auch zu reduzierter Aktivität in diesen Hirnarealen führen [1807].

Im Review von Barnes gab es einen starken Effekt für Morphin und Dihydrocodein, Für Hydromorphon,orales Diamorphin (in Deutschland nicht im Handel) [1797], Oxycodon oder Fentanyl konnte kein Effekt gezeigt werden. Basierend auf klinischen Erfahrungen geht die Leitliniengruppe Palliativmedizin von einer Wirksamkeit auch der bisher nicht getesteten Opioide und Applikationsformen (außer vernebelt bzw. inhalativ) aus.

Die klinische Erfahrung und externe Evidenz weisen darauf hin, dass die mittlere, effektive Dosis zur Linderung von Atemnot in der Regel niedriger liegt als zur Linderung von Schmerz [1808].“[555] „Die Opioid-Therapie zur Linderung von Atemnot sollte deshalb mit einer niedrigen Dosis begonnen werden mit anschließender Titration bis zur wirksamen Linderung der Atemnot. Bei Verwendung von retardierten Opioiden scheint die Reduktion der Atemnot größer zu sein als bei schnell freisetzenden Opioiden [1809]. Die Mehrheit der Patienten erfährt eine Symptomlinderung bei einer Tagesdosis von 10–30 mg Morphin p. o.[1808]. Wenn Patienten bereits Opioide, z. B. zur Schmerztherapie erhalten, muss ggf. die bestehende Opioid-Dosis erhöht werden, um eine zusätzliche Linderung der Atemnot zu erreichen.“[555]

„Aus Angst vor einer Atemdepression gibt es nach wie vor Vorbehalte in der Verwendung von Opioiden. Keine der durchgeführten klinischen Studien konnte eine klinisch relevante Atemdepression, einen Abfall der Sauerstoffsättigung oder einen Anstieg des pCO2 nachweisen, unabhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung und unabhängig davon, ob die Patienten opioidnaiv oder opioidtolerant waren [1786] [1810] [1808] [1811]. Es ist eine wichtige Aufgabe, über diesen Sachverhalt ausdrücklich aufzuklären, damit diese hochwirksame Therapie Patienten mit Atemnot nicht vorenthalten wird.“[555]

Gegen mögliche opioidbedingte Nebenwirkungen (insbesondere Übelkeit und Obstipation) sollte eine Prophylaxe erfolgen [1770].

14.2.2.2 Benzodiazepine

14.5 · Evidenzbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Bei Patienten mit Lungenkarzinom können Benzodiazepine zur Linderung von Atemnot eingesetzt werden, wenn die Behandlung mit Opioiden nicht wirksam ist.

Empfehlungsgrad
0: offene Empfehlung (Option) bzgl. einer Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = kann
Evidenzlevel
1
Konsens
Starker Konsens (100%)
Literatur
[1812] [1813]

Hintergrund
„Benzodiazepine werden in der Palliativmedizin bei Patienten mit Atemnot häufig eingesetzt und die klinische Erfahrung wird bezüglich der Wirksamkeit als gut bewertet, insbesondere bei Patienten mit einer verstärkten Angst- oder Panikreaktion. Es liegt jedoch keine Studienevidenz für die wirksame Linderung der Atemnotintensität durch Benzodiazepine vor [1814]." [545]

„Trotz der fehlenden externen Evidenz, aber aufgrund guter klinischer Erfahrungen wird die Therapie mit Benzodiazepinen als Zweit- bzw. Drittlinientherapie von der Leitliniengruppe Palliativmedizin empfohlen (offene „Kann“-Empfehlung), insbesondere wenn die Behandlungen mit Opioiden oder nicht-medikamentösen Verfahren nicht ausreichend wirksam sind oder eine zusätzliche Angst- bzw. Panikkomponente vorliegt. Eine Kombinationstherapie mit Opioiden wird vor allem bei Patienten in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium oder in der Sterbephase empfohlen [1790] [1815]. Es wird eine niedrige Startdosis gewählt und ggf. die Dosis nach Wirksamkeit angepasst (siehe Tabelle Dosierungsempfehlungen für Lorazepam und Midazolam) [Anm. d. Red.: in S3-Leitlinie Palliativmedizin] .“[555]

Tabelle 43: Dosierungsempfehlungen für Lorazepam und Midazolam

Benzodiazepin Dosierung
Lorazepam 0,5-1,0 mg alle 6-8 Std. p.o./s.l.
Midazolam 2,5-5 mg /4 h s.c., 10-30 mg/24 Std. s.c.

 

14.2.3 Nichtpharmakologische Maßnahmen

14.2.3.1 Sauerstoff

„Es gibt … keinen Nachweis für die Wirksamkeit von Sauerstoff zur symptomatischen Therapie der Atemnot bei nicht-hypoxämischen Krebspatienten [1816], [1817][1818][1819].“[555] „Da eine Sauerstofftherapie teuer, ressourcenaufwändig und mit potentiellen Nebenwirkungen verbunden ist (z. B. Austrocknung der Schleimhäute, Einschränkung in der Beweglichkeit, Explosionsgefahr bei gleichzeitigem Rauchen), sollen zunächst weniger belastende Therapieoptionen (z. B. Stand- oder Handventilatoren) überprüft werden und das Ansprechen des Patienten individuell getestet werden.“[555]

14.2.3.2 Nichtmedikamentöse Therapie

„Allgemeinmaßnahmen und nicht-medikamentöse Maßnahmen spielen bei der Behandlung der Atemnot entweder alleine oder in Kombination mit Medikamenten eine große Rolle, da Medikamente alleine oft nicht den gewünschten Effekt zeigen. Atemnot hat eine ausgeprägte affektive Komponente, bei der Emotionen, Persönlichkeit, Gedächtnis und Erwartungen die Wahrnehmung von Atemnot beeinflussen [1820]. Da Atemnot (und insbesondere Atemnotattacken) bei vielen Patienten Angst und Panik auslösen kann, sollten dem Patienten zudem entsprechende Maßnahmen zur Reduktion von Angst als Teil der nicht-medikamentösen Maßnahmen angeboten werden. Jede Technik, die der Patient für sich selbst zu einem gewünschten Zeitpunkt verwenden kann, fördert das Selbstvertrauen und die Eigeninitiative. Hierdurch wird das Risiko für Depressionen vermindert und die Lebensqualität der Patienten erhöht [1821].“[555]

„Zu den Allgemeinmaßnahmen zur Linderung von Atemnot zählen Edukation, Information, Anleitung zu ökonomischer Mobilität, Anpassung des Tagesrhythmus an die schwankende Atemnotintensität, Kühlung des Gesichts durch offenes Fenster, Handfächer oder Ventilator sowie die Einbindung von Angehörigen insbesondere mit dem Ziel, bei starker Atemnot Hektik und Panik zu reduzieren und beruhigend auf den Patienten einzuwirken [1821]. Es ist wichtig, Notfallmaßnahmen für Atemnotattacken bereit zu halten, die auch in Form von Übungen/Ritualen eingeübt werden können …[1822][1823][1824].“[555]
„Bei den nicht-medikamentösen, evaluierten Therapieverfahren sind Handventilator, Gehhilfen und Entspannungsübungen wirksam und in der Praxis gut einsetzbar [1825][1826][1827].“[555]„Ein Rollator, Gehstock oder andere Gehhilfen fördern die Mobilität des Patienten und können dadurch den Kreislauf Atemnot – Bewegungseinschränkung – Immobilität – Atemnot durchbrechen [1824]. Außerdem haben die Patienten bei verlängerter Gehstrecke weniger Atemnot, vermutlich durch eine Unterstützung der Atemhilfsmuskulatur aufgrund einer Stabilisierung des Schultergürtels. Durch eine Zunahme der körperlichen Aktivität wird zudem die Eigeninitiative gefördert und dadurch die Lebensqualität gesteigert. Entspannungsübungen greifen an der emotionalen Komponente der Reaktion auf die Wahrnehmung von Atemnot an, z. B. Angst oder Panik.“[555]
Gezielte physiotherapeutische Maßnahmen haben sich begleitend in allen Phasen der Lungenkrebserkrankung als günstig für die Symptomkontrolle und Stärkung der individuellen Coping- Strategien gezeigt [1828]. Sie umfassen Massagen, Inhalationen, Atem- und Aromatherapie.

14.3 Schmerzen

14.3.1 Definition

„Nach der Definition der International Association for the Study of Pain (IASP) ist Schmerz „ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller Gewebsschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen beschrieben wird [1829]. Neben der physischen Komponente (Nozizeption) spielen psychische, soziale und spirituelle Dimensionen eine Rolle bei Tumorschmerzen. Cicely Saunders prägte in diesem Sinne den Begriff des „Total Pain“, der die Interrelationalität physischer, psychischer, sozialer und spiritueller Komponenten von Schmerzen bezeichnet [1830]“ [555]. Die subjektive Wahrnehmung von Schmerz ist Ergebnis komplexer Interaktion externer und interner physischer, psychischer, sozialer und spiritueller Faktoren [1831][1828]. Schmerz ist ein körperliches Symptom, dessen Charakter und Ausmaß nur der Patient selbst beurteilen kann. Bei Tumorpatienten sind Schmerzen überwiegend tumorbedingt (60-90%), seltener therapiebedingt (10-25%), tumorassoziiert (5-20%) oder tumorunabhängig (3-10%). Zu unterscheiden sind Nozizeptorschmerzen, die durch die direkte Reizung von Schmerzrezeptoren ausgelöst werden, und neuropathische Schmerzen, welche durch Irritation und Kompression peripherer Nerven entstehen.

14.3.2 Schmerzerfassung

„Eine Basisdiagnostik zur Schmerzanalyse stellt eine notwendige Voraussetzung für eine rationale Schmerztherapie dar.“ [555] „Zu Beginn und im Verlauf sollten Patienten (mit einer Lungenkarzinomerkrankung - Anmerkung des Verfassers) nach dem Vorhandensein von Schmerzen befragt und untersucht werden. Dies sollte Teil der Symptomerfassung sein. Die Basisdiagnostik dient zur Erfassung der Ausbreitung und Dynamik der Schmerzen, der Schmerzursache (tumor- und therapiebedingt, unabhängig von Krebserkrankung und Therapie), des Schmerztyps (nozizeptiv, neuropathisch) und der Schmerzintensität. Die Lokalisation der Schmerzbereiche (mit/ohne Ausstrahlung) kann in einer Körperzeichnung dokumentiert werden. Die Schmerzintensität kann z. B. mittels einer vierstufigen verbalen Rating-Skala (VRS) erfasst werden: keine, leichte, mittlere und starke Schmerzen [1832] oder einer elfstufigen numerischen Ratingsskala (NRS, 0–10).“[555]

14.3.3 Medikamentöse Schmerztherapie

Für die medikamentöse Schmerztherapie bei Patienten mit Lungenkarzinom liegen keine gesonderten Studien vor. Für die differenzierte Schmerztherapie wird auf die S3-Leitlinie „Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung“ verwiesen. [555] Für das Kapitel Tumorschmerz erfolgte hier eine Übersetzung und Adaption der 2012 publizierten europäischen EAPC/Caraceni-Leitlinie für medikamentöse Tumorschmerztherapie für Deutschland [1833].

Mittlere bis starke Tumorschmerzen sind häufig und treten bei 70–80 % der Patienten im fortgeschrittenen Stadium der Krebserkrankung auf. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand können Tumorschmerzen bei fast allen Patienten gelindert werden [644]. Daten aus Umfragen und Beobachtungsstudien belegen, dass dennoch viele Patienten unter mittleren oder starken Schmerzen leiden und keine angemessene Therapie erhalten [645].

Gemäß der Leitlinie sollten bei Patienten mit leichten bis mittleren Tumorschmerzen, die nicht ausreichend durch Nicht-Opiod-Analgetika (Metamizol, NSAR, Paracetamol) entlastet sind, zusätzlich orale Stufe-II-Opioide oder niedrigdosierte Stufe III-Opioide zur Anwendung kommen [1833][1834][1835]. Für Patienten mit mittleren bis starken Tumorschmerzen werden orale Stufe-III-Opioide wie Morphin, Hydromorphon und Oxycodon empfohlen [1836][1837][1838][1839][1840]. „Levomethadon wird bisweilen als Alternative zu oralem Morphin angesehen [1833]. Aufgrund seiner speziellen pharmakokinetischen Eigenschaften und einer sehr langen und unvorhersehbaren Halbwertzeit [1841] ist jedoch eine sorgfältige, individualisierte Dosiseinstellung erforderlich.“[555] Transdermale Fentanyl- und Buprenorphin-Trägersysteme sind alternative Präparate bei Patienten mit Schluckstörungen [1833][1834]. Sie „ermöglichen eine langsame Erhöhung des Medikamentenspiegels mit sehr langer Halbwertzeit (mehrere Tage) und mit einer langen Latenzzeit vor Erreichen eines konstanten Wirkstoffspiegels [1842].“[555] „Eine parenterale Opioid-Gabe kann erforderlich sein bei Patienten, die nicht schlucken können, unter Übelkeit und Erbrechen leiden, oder bei Patienten am Lebensende, die aufgrund von Schwäche oder Erschöpfung keine orale Medikation mehr zu sich nehmen können [1843][1844]. Die subkutane Verabreichung von Morphin und Hydromorphon wird in diesem Fall als Methode der ersten Wahl empfohlen.“[555] Bei Opioidtherapie ist eine kontinuierliche Obstipationsprophylaxe zu beachten [1833][1845]. Durchbruchschmerzen sollen mit oralen, schnell freisetzenden Opioiden oder mit transmucosalen Fentanyl-Darreichungsformen behandelt werden [1833][1846][1847].

14.4 Betreuung im Terminalstadium

14.4.1 Einleitung

Das metastasierte nichtkleinzellige Lungenkarzinom ist die häufigste Todesursache durch Krebs weltweit [1848]. Patienten mit metastasiertem Lungenkarzinom leiden unter einer hohen Symptomlast und fallen durch eine vergleichbare geringe Lebensqualität auf; die mediane Überlebenszeit liegt unter einem Jahr [1849][1850][1851]. Die Begleitung von Sterbenden ist in der Behandlung von Lungenkarzinom-Patienten integraler Bestandteil der Therapie. Umfangreiche Kenntnisse in der Sterbebegleitung mit ihren unterschiedlichen Herausforderungen in den physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Dimensionen sollten zu den selbstverständlichen Voraussetzungen der Behandler gehören. Eine sensible, offene und ehrliche Kommunikation mit Patient und Familie ist genauso notwendig wie eine Haltung in der Begleitung von Sterbenden, in der das Sterben als natürlicher Prozess angenommen wird. „Alle Maßnahmen sollten sich an dem Ziel orientieren, auch in der letzten Lebensphase die bestmögliche Lebensqualität und ein Sterben in Würde zu erreichen.“ [555]

Für die Betreuung von Lungenkarzinompatienten im Terminalstadium sind die Schlüsselempfehlungen bzw. Statements der S3-Leitlinie Palliativmedizin zu beachten [555]. Aufgrund der hohen Mortalität des Lungenkarzinoms wurden relevante Schlüsselempfehlungen in dem Adaptionsprozess der S3-Leitlinie Lungenkarzinom an die S3-Leitlinie Palliativmedizin übernommen:

14.6 · Konsensbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Das Sterben eines Patienten mit Lungenkarzinom soll von den an der Behandlung Beteiligten als ein natürlicher Teil des Lebens anerkannt werden.
Der Sterbevorgang soll weder beschleunigt noch hinausgezögert werden.

Konsens
Starker Konsens (100%)
14.7 · Konsensbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Bei Patienten mit Lungenkarzinom sollen Entscheidungen und Maßnahmen zur Behandlung in der Sterbephase dokumentiert und kontinuierlich re-evaluiert werden.

Konsens
Starker Konsens (100%)
14.8 · Konsensbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Alle Maßnahmen in der Sterbephase eines Patienten mit Lungenkarzinom sollen in ihrer Häufigkeit und Ausprägung den Bedürfnissen des Sterbenden angepasst werden.
Dabei sollen alle Dimensionen von Lebensqualität (physisch, psychisch, sozial, spirituell) sowie kulturelle und religiöse Aspekte berücksichtigt werden.

Konsens
Starker Konsens (100%)
14.9 · Evidenzbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Nach sorgfältiger Abwägung im Einzelfall (z. B. Stillen von Hunger und Durst) sollten künstliche Ernährung und Flüssigkeitszufuhr bei Sterbenden nicht gegeben werden.

Empfehlungsgrad
B: Empfehlung für oder gegen eine Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = sollte/sollte nicht
Evidenzlevel
2
Konsens
Starker Konsens (100%)
Literatur
[1852] [1853] [1854]

Hintergrund

„Sterbende wünschen eine symptomorientierte Behandlung, Vertrauen in den behandelnden Arzt und in das begleitende multiprofessionelle Team, Vermeidung unerwünschter Lebensverlängerung, gute Kommunikation, eine über die Sektoren hinweg ununterbrochene Versorgung sowie Unterstützung bei der Sinnfindung [1855].“[555]

„Die Entscheidungen bezüglich der Behandlung in der Sterbephase richten sich ausschließlich darauf, die Lebensqualität und das Wohlbefinden zu steigern oder zu erhalten (sogenannte Comfort Measures Only [CMO] aus [1856]). Eine Basisversorgung ist sicherzustellen, dies beinhaltet eine menschenwürdige Unterbringung, Zuwendung, Körperpflege, Lindern von Schmerzen, Atemnot und Übelkeit sowie Stillen von Hunger und Durst [1857].“[555]

„Der Patient und seine Angehörigen sollen angemessen über den nahenden Tod, die zu erwartenden Veränderungen in der Sterbephase sowie die Individualität des Verlaufes informiert sein.“[1858] „Die unterschiedlichen Bedürfnisdimensionen machen ein multiprofessionelles Angebot (inkl. Seelsorge und Ehrenamtliche/Sitzwachen) notwendig.“ „Eine vorausschauende Einschätzung und rechtzeitige Entlassungsplanung sollte dazu führen, dass möglichst viele Menschen in ihrem gewohnten Umfeld und mit der notwendigen Unterstützung sterben können.“ [555]

„Die „Grundsätze der Bundesärztekammer zur Sterbebegleitung“ aus dem Jahre 2011 geben eine gute Hilfestellung zu den Schwerpunkten in der Betreuung Sterbender [1857]. Zudem können möglicherweise Behandlungspfade, wie z. B. der ehemalige Liverpool Care Pathway for the Dying Patient (LCP), dem Behandlungsteam als Hilfestellung dienen und Handlungssicherheit in der Begleitung in den letzten Lebensstunden und -tagen geben. [555]

„Alle Medikamente und Maßnahmen werden bzgl. Nutzens (Symptomlinderung) und Belastung überprüft und benötigen eine Indikation.“ [555] „Laut Experten sind sogar nur vier Medikamentengruppen für die Behandlung in der Sterbephase essentiell [1859]: Opioide, z. B. Morphin; Benzodiazepine, z. B. Midazolam; Neuroleptika, z. B. Haloperidol; muskarinerge Anticholinergika, z. B. Butylscopolamin. Wenn Medikamente nicht mehr geschluckt werden können, sollte die Applikationsform angepasst werden. Alle in der Sterbephase notwendigen Medikamente lassen sich subkutan applizieren.“ [555]

„Analog den Entscheidungskriterien zum Ansetzen und Absetzen von Medikamenten sollte bei allen Maßnahmen der Fokus auf die Lebensqualität in der Sterbephase gelegt werden. Bei belastender Symptomatik können in der Sterbephase z. B. Symptomerfassung/-abfrage (inkl. Erfassung von Symptomen, die nur nonverbal aus-gedrückt werden), Mundpflege bei Mundtrockenheit, Körperpflege, Wundversorgung, Abführmaßnahmen, Inkontinenzversorgung, ggf. Lagerung sinnvoll sein. Die Bestimmung und Dokumentation von Köperfunktionen wie z. B. Blutdruck, Puls, Atemfrequenz, Blutzucker, Sauerstoffsättigung und Körpertemperatur können belastend sein.“ [555] „Implantierte Kardioverter-Defibrillatoren können das Sterben verlängern und durch ungewollte Schockereignisse den Sterbenden unnötig belasten [1858][1860].“[555]

„Die Versorgung von Sterbenden mit künstlicher Ernährung und Flüssigkeitszufuhr ist eine häufig geübte Praxis u. a. mit der Begründung, belastende Symptome wie Fatigue, Somnolenz, Verwirrtheit oder Übelkeit zu lindern. Auf der Basis von Studien und der klinischen Erfahrung und Bewertung von Experten kann die Gabe von künstlicher Ernährung und Flüssigkeitszufuhr in der Sterbephase nicht empfohlen werden (s. u.). So zeigte die künstliche Flüssigkeitszufuhr in einem aktuellen placebokontrollierten RCT keine Verbesserung von Symptomen, Lebensqualität oder Überlebenszeit [1853][1854].“[555]

14.4.2 Rasselatmung

Rasselatmung tritt häufig in der Sterbephase auf, die Angaben schwanken zwischen 23 und 92% [1861]. Ursächlich ist Ansammlung von Schleim und Sekret in den oberen Atemwegen durch die verminderte Fähigkeit des Abhustens. Die Rasselatmung ist in der Regel für Angehörige eine größere Belastung als für den Patienten. „Zunächst sollten die Angehörigen darüber informiert werden, dass Rasselatmung nicht zwingend mit Atemnot gleichzusetzen ist, sondern ein Zeichen des Sterbeprozesses ist. Endotracheales Sekret abzusaugen, was häufig von Angehörigen gewünscht wird, führt zu mehr Belastung und ist oft nicht angemessen, zumal die klinische Erfahrung zeigt, dass das Rasseln wenige Minuten nach Absaugen wieder auftritt.“ [555] „Auch eine fortgesetzte parenterale Flüssigkeitssubstitution in der Sterbephase kann Rasselatmung durch vermehrte Sekretproduktion verstärken und sollte daher in der Sterbephase beendet werden [1862][1863][1864]. Die bisherige pharmakologische Therapie bei Rasselatmung basiert auf anticholinergen Medikamenten, die die Produktion von Sekret hemmen und damit die Entstehung von Flüssigkeitsansammlungen reduzieren sollen [1865].“[555] Auch wenn bisher eine hinreichende Evidenz für den Einsatz von Anticholinergika zur Symptomkontrolle der Rasselatmung fehlt, können nach Empfehlung der S3-Leitlinie Palliativmedizin Anticholinergika zur Reduktion der Rasselatmung eingesetzt werden.

14.4.3 Kommunikation im terminalten Krankheitsstadium und in der Sterbephase

Für die Kommunikation mit Patienten und ihren Angehörigen gelten auch in der Sterbephase die Grundlagen der patientenzentrierten Kommunikation, hier wird auf das Kapitel 7 „Patientenaufklärung“ sowie speziell auf das Kapitel 7.3.5 „Thematisieren von Tod und Sterben“ verwiesen.

„Die unterschiedlichen Probleme (im terminalen Krankheitsstadium und in der Sterbephase) machen ein umfassendes Unterstützungsangebot sowie eine offene und ehrliche Kommunikation mit Patient und Familie notwendig. Häufig stehen Therapieentscheidungen an, die jeweils vor dem Hintergrund der Indikation, des (mutmaßlichen) Patientenwillens, aber auch der Angemessenheit der Maßnahmen zu bedenken sind. Für die Begleitung Sterbender ist es von herausragender Bedeutung, dass das Sterben von den an der Behandlung Beteiligten als ein natürlicher Prozess akzeptiert wird. Alle Maßnahmen sollten sich an dem Ziel orientieren, auch in der letzten Lebensphase die bestmögliche Lebensqualität und ein Sterben in Würde zu erreichen.“[555]

Inhalte der Gespräche sollten neben der aktuellen körperlichen Symptomlast auch die Sorgen um künftig auftretende Beschwerden sein. Da bei Patienten mit einer Lungenkrebserkrankung mit dem Fortschreiten der Krankheit häufig die Angst vor dem Sterben mit der Angst vor dem Ersticken verbunden ist, sollte dieser Frage mit der gebotenen Achtsamkeit in der aufklärenden Kommunikation begegnet werden. Neben der körperlichen Symptomlast sind psychosoziale und spirituelle Bedürfnisse zu erfragen. Der Patient und seine Angehörigen sollten über weiterführende ambulante und stationäre Möglichkeiten der Unterstützung informiert werden, wie die spezialisierte ambulante palliativmedizinische Versorgung (SAPV) und Hospizdienste, das regionale stationäre palliativmedizinische und Hospizangebot. Bei Bedarf sind entsprechende Kontakte zu vermitteln.

In einer mitfühlend respektvollen Weise sollte geklärt und dokumentiert werden, welche lebenserhaltenden Maßnahmen der Patient bezogen auf seinen Krankheitsverlauf wünscht und welche nicht erfolgen sollen.

Literaturhinweise

[1769] Dudgeon, D. J., Lertzman, M., Dyspnea in the advanced cancer patient, J Pain Symptom Manage, 1998. 16(4): p. 212-219., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9803048

[1770] Jennings, A. L., Davies, A. N., Higgins, J. P., Gibbs, J. S., Broadley, K. E., A systematic review of the use of opioids in the management of dyspnoea, Thorax, 2002. 57(11): p. 939-944., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12403875

[1771] Bredin, M., Corner, J., Krishnasamy, M., Plant, H., Bailey, C., A'Hern, R., Multicentre randomised controlled trial of nursing intervention for breathlessness in patients with lung cancer, BMJ, 1999. 318(7188): p. 901-904., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10102851

[1772] Altfelder, N., al, et, Characteristics of patients with breathlessness - a German national survey, Palliative Med, 2010. 24: p. 37.

[1773] Reuben, D. B., Mor, V., Dyspnea in terminally ill cancer patients, Chest, 1986. 89(2): p. 234-6., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3943383

[1774] Walsh, D., Donnelly, S., Rybicki, L., The symptoms of advanced cancer: relationship to age, gender, and performance status in 1,000 patients, Support Care Cancer, 2000. 8(3): p. 175-9., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10789956

[1775] Currow, D.C., al., et, Do the trajectories of dyspnea differ in prevalence and intensity by diagnosis at the end of life? A consecutive cohort study., J Pain Symptom Manage, 2010. 39(4): p. 680-90., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20413056

[1776] Alt-Epping, B., al., et, What is special about patients with lung cancer and pulmonary metastases in palliative care? Results from a nationwide survey., J Palliat Med, 2012. 19(9): p. 971-7., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22731513

[1777] Conill, C., Verger, E., Henriquez, I., Saiz, N., Espier, M., Lugo, F., et.al. Symptom prevalence in the last week of life, J Pain Symptom Manage, 1997. 14(6): p. 328-31., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9409097

[1778] Bausewein, C., Booth, S., Gysels, M., Kuhnbach, R., Haberland, B., Higginson, I. J., Individual breathlessness trajectories do not match summary trajectories in advanced cancer and chronic obstructive pulmonary disease: results from a longitudinal study, Palliat Med, 2010. 24(8): p. 777-86., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20847087

[555] Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF):, Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung, Langversion 1.1, 2015, AWMF-Registernummer: 128/001OL, http://leitlinienprogrammonkologie.de/Palliativmedizin.80.0.html, (Zugriff am: 29.10.2015).

[1779] Eakin, E. G., Kaplan, R. M., Ries, A. L., Measurement of dyspnoea in chronic obstructive pulmonary disease, Qual Life Res, 1993. 2(3): p. 181-91., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8401454

[1780] Abernethy, A. P., Wheeler, J. L., Total dyspnoea, Curr Opin Support Palliat Care, 2008. 2(2): p. 110-3., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18685406

[1781] Parshall, M. B., Schwartzstein, R. M., Adams, L., Banzett, R. B., Manning, H. L., Bourbeau, J., et.al. An official American Thoracic Society statement: update on the mechanisms, assessment, and management of dyspnea, Am J Respir Crit Care Med, 2012. 185(4): p. 435-52., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22336677

[1782] Allard, P., Lamontagne, C., Bernard, P., Tremblay, C., How effective are supplementary doses of opioids for dyspnea in terminally ill cancer patients? A randomized continuous sequential clinical trial, J Pain Symptom Manage, 1999. 17(4): p. 256-65., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10203878/

[1783] Bruera, Eduardo, Sala, Raul, Spruyt, Odette, Palmer, J. Lynn, Zhang, Tao, Willey, Jie, Nebulized versus subcutaneous morphine for patients with cancer dyspnea: a preliminary study, Journal of Pain & Symptom Management, 2005. 29(6): p. 613-8., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15963870/

[1784] Charles, Margaret A., Reymond, Liz, Israel, Fiona, Relief of incident dyspnea in palliative cancer patients: A pilot, randomized, controlled trial comparing nebulized hydromorphone, systemic hydromorphone, and nebulized saline, Journal of Pain and Symptom Management, 2008. 36(1): p. 29-38., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18358689/

[1785] Grimbert, D., Lubin, O., de Monte, M., Vecellio None, L., Perrier, M., Carre, P., et.al. [Dyspnea and morphine aerosols in the palliative care of lung cancer], Rev Mal Respir, 2004. 21(6 Pt 1): p. 1091-7., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15767953

[1786] Jennings, A. L., Davies, A. N., Higgins, J. P., Broadley, K., Opioids for the palliation of breathlessness in terminal illness, Cochrane Database Syst Rev, 2001. p. CD002066., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11687137

[1787] Jensen, D., Alsuhail, A., Viola, R., Dudgeon, D. J., O'Donnell, D. E., Inhaled Fentanyl Citrate Improves Dynamic Airway Function, Exertional Dyspnea And Exercise Endurance In COPD [Abstract], American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine, 2011. p. A5627.

[1788] Johnson, M. J., McDonagh, T. A., Harkness, A., McKay, S. E., Dargie, H. J., Morphine for the relief of breathlessness in patients with chronic heart failure - A pilot study, European journal of heart failure, 2002. 4(6): p. 753-756., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12453546

[1789] Mazzocato, C., Buclin, T., Rapin, C. H., The effects of morphine on dyspnea and ventilatory function in elderly patients with advanced cancer: A randomized double-blind controlled trial, Annals of Oncology, 1999. 10(12): p. 1511-1514., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10643545

[1790] Navigante, A. H., Cerchietti, L. C., Castro, M. A., Lutteral, M. A., Cabalar, M. E., Midazolam as adjunct therapy to morphine in the alleviation of severe dyspnea perception in patients with advanced cancer, J Pain Symptom Manage, 2006. 31(1): p. 38-47., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16442481

[1791] Navigante, A. H., Castro, M. A., Cerchietti Leandro, C., Morphine Versus Midazolam as Upfront Therapy to Control Dyspnea Perception in Cancer Patients While Its Underlying Cause Is Sought or Treated, Journal of pain and symptom management, 2010. 39(5): p. 820-830., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20471543

[1792] Oxberry, S. G., Torgerson, D. J., Bland, J. M., Clark, A. L., Cleland, J. G., Johnson, M. J., Short-term opioids for breathlessness in stable chronic heart failure: a randomized controlled trial, Eur J Heart Fail, 2011. 13(9): p. 1006-12., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21712288

[1793] Ekström, M, Bajwah, S, Bland, JM, Currow, DC, Hussain, J, Johnson, MJ, One evidence base; three stories: do opioids relieve chronic breathlessness?, Thorax, 2018. 73 (1)(1): p. 88-90., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28377491/

[1794] Hui, D, Bruera, E, Integrating palliative care into the trajectory of cancer care., Nat Rev Clin Oncol, 2016. 13 (3)(3): p. 159-71., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26598947/

[1795] Pinna, R, Campus, G, Cumbo, E, Mura, I, Milia, E, Xerostomia induced by radiotherapy: an overview of the physiopathology, clinical evidence, and management of the oral damage., Ther Clin Risk Manag, 2015. 11 (): p. 171-88., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25691810/

[1796] Simon, K, Colorectal cancer development and advances in screening., Clin Interv Aging, 2016. 11 (): p. 967-76., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27486317/

[1797] Barnes, H, McDonald, J, Smallwood, N, Manser, R, Opioids for the palliation of refractory breathlessness in adults with advanced disease and terminal illness., Cochrane Database Syst Rev, 2016. 3 (): p. CD011008., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27030166/

[1798] Verberkt, CA, van den Beuken-van Everdingen, MHJ, Schols, JMGA, Datla, S, Dirksen, CD, Johnson, MJ, et.al. Respiratory adverse effects of opioids for breathlessness: a systematic review and meta-analysis., Eur Respir J, 2017. 50 (5)(5):, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29167300/

[1799] Abernethy, A. P., Currow, D. C., Frith, P., Fazekas, B. S., McHugh, A., Bui, C., Randomised, double blind, placebo controlled crossover trial of sustained release morphine for the management of refractory dyspnoea, BMJ, 2003. 327(7414): p. 523-528., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12958109

[1800] Allard, P., Lamontagne, C., Bernard, P., Tremblay, C., How effective are supplementary doses of opioids for dyspnea in terminally ill cancer patients? A randomized continuous sequential clinical trial, J Pain Symptom Manage, 1999. 17(4): p. 256-65., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10203878

[1801] Bruera, Eduardo, Sala, Raul, Spruyt, Odette, Palmer, J. Lynn, Zhang, Tao, Willey, Jie, Nebulized versus subcutaneous morphine for patients with cancer dyspnea: a preliminary study, Journal of Pain & Symptom Management, 2005. 29(6): p. 613-8., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15963870/

[1802] Johnson, M. J., Abernethy, A. P., Currow, D. C., Gaps in the evidence base of opioids for refractory breathlessness. A future work plan?, J Pain Symptom Manage, 2012. 43(3): p. 614-24., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22285285

[1803] Perna, G. P., Modoni, S., Valle, G., Stanislao, M., Loperfido, F., Plasma beta-endorphin response to exercise in patients with congestive heart failure, Chest, 1997. 111(1): p. 19-22., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8995987

[1804] von Leupoldt, A., Sommer, T., Kegat, S., Baumann, H. J., Klose, H., Dahme, B., et.al. Dyspnea and pain share emotion-related brain network, Neuroimage, 2009. 48(1): p. 200-6., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19527787

[1805] von Leupoldt, A., Sommer, T., Kegat, S., Eippert, F., Baumann, H. J., Klose, H., et.al. Down-regulation of insular cortex responses to dyspnea and pain in asthma, Am J Respir Crit Care Med, 2009. 180(3): p. 232-8., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19483110

[1806] von Leupoldt, A., Sommer, T., Kegat, S., Baumann, H. J., Klose, H., Dahme, B., et.al. The unpleasantness of perceived dyspnea is processed in the anterior insula and amygdala, Am J Respir Crit Care Med, 2008. 177(9): p. 1026-32., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18263796

[1807] Pattinson, K. T., Governo, R. J., MacIntosh, B. J., Russell, E. C., Corfield, D. R., Tracey, I., et.al. Opioids depress cortical centers responsible for the volitional control of respiration, J Neurosci, 2009. 29(25): p. 8177-86., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19553457

[1808] Currow, D. C., McDonald, C., Oaten, S., Kenny, B., Allcroft, P., Frith, P., et.al. Once-daily opioids for chronic dyspnea: a dose increment and pharmacovigilance study, J Pain Symptom Manage, 2011. 42(3): p. 388-99., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21458217

[1809] Ekström, M, Nilsson, F, Abernethy, AA, Currow, DC, Effects of opioids on breathlessness and exercise capacity in chronic obstructive pulmonary disease. A systematic review., Ann Am Thorac Soc, 2015. 12 (7)(7): p. 1079-92., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25803110/

[1810] Clemens, K. E., Klaschik, E., Effect of hydromorphone on ventilation in palliative care patients with dyspnea, Support Care Cancer, 2008. 16(1): p. 93-9., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17929063

[1811] Clemens, K. E., Klaschik, E., Symptomatic therapy of dyspnea with strong opioids and its effect on ventilation in palliative care patients, J Pain Symptom Manage, 2007. 33(4): p. 473-81., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17397708

[1812] Hardy, A, Emsley, R, Freeman, D, Bebbington, P, Garety, PA, Kuipers, EE, et.al. Psychological Mechanisms Mediating Effects Between Trauma and Psychotic Symptoms: The Role of Affect Regulation, Intrusive Trauma Memory, Beliefs, and Depression., Schizophr Bull, 2016. 42 Suppl 1 (): p. S34-43., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27460616/

[1813] Simon, ST, Higginson, IJ, Booth, S, Harding, R, Weingärtner, V, Bausewein, C, Benzodiazepines for the relief of breathlessness in advanced malignant and non-malignant diseases in adults., Cochrane Database Syst Rev, 2016. 10 (10)(10): p. CD007354., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27764523/

[1814] Simon, S. T., Higginson, I. J., Booth, S., Harding, R., Bausewein, C., Benzodiazepines for the relief of breathlessness in advanced malignant and non-malignant diseases in adults, Cochrane Database Syst Rev, 2010. p. CD007354., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20091630/

[545] Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF):, Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung, Langversion 1.1, 2015, AWMF-Registernummer: 128/001OL, http://leitlinienprogrammonkologie.de/Palliativmedizin.80.0.html, (Zugriff am: 29.10.2015)., http://leitlinienprogrammonkologie.de/Palliativmedizin.80.0.html

[1815] Allcroft, P., Margitanovic, V., Greene, A., Agar, M. R., Clark, K., Abernethy, A. P., et.al. The role of benzodiazepines in breathlessness: a single site, open label pilot of sustained release morphine together with clonazepam, J Palliat Med, 2013. 16(7): p. 741-4., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23597092/

[1816] Albert, RK, Au, DH, Blackford, AL, Casaburi, R, Cooper, JA, Criner, GJ, et.al. A Randomized Trial of Long-Term Oxygen for COPD with Moderate Desaturation., N Engl J Med, 2016. 375 (17)(17): p. 1617-1627., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27783918/

[1817] Abernethy, A. P., McDonald, C. F., Frith, P. A., Clark, K., Herndon, J. E., 2nd, Marcello, J., et.al. Effect of palliative oxygen versus room air in relief of breathlessness in patients with refractory dyspnoea: a double-blind, randomised controlled trial, Lancet, 2010. 376(9743): p. 784-93., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20816546

[1818] Cranston, J. M., Crockett, A., Currow, D., Oxygen therapy for dyspnoea in adults, Cochrane Database Syst Rev, 2008. p. CD004769., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18646110

[1819] Uronis, H. E., Currow, D. C., McCrory, D. C., Samsa, G. P., Abernethy, A. P., Oxygen for relief of dyspnoea in mildly- or non-hypoxaemic patients with cancer: a systematic review and meta-analysis, Br J Cancer, 2008. 98(2): p. 294-9., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2361446/

[1820] von Leupoldt, A., Balewski, S., Petersen, S., Taube, K., Schubert-Heukeshoven, S., Magnussen, H., et.al. Verbal descriptors of dyspnea in patients with COPD at different intensity levels of dyspnea, Chest, 2007. 132(1): p. 141-7., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17475633

[1821] Simon, ST, Weingärtner, V, Higginson, IJ, Benalia, H, Gysels, M, Murtagh, FE, et.al. "I Can Breathe Again!" Patients' Self-Management Strategies for Episodic Breathlessness in Advanced Disease, Derived From Qualitative Interviews., J Pain Symptom Manage, 2016. 52 (2)(2): p. 228-34., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27220949/

[1822] Booth, S., Moosavi, S. H., Higginson, I. J., The etiology and management of intractable breathlessness in patients with advanced cancer: a systematic review of pharmacological therapy, Nat Clin Pract Oncol, 2008. 5(2): p. 90-100., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18235441

[1823] Booth, S., Moffat, C., Farquhar, M., Higginson, I. J., Burkin, J., Developing a breathlessness intervention service for patients with palliative and supportive care needs, irrespective of diagnosis, J Palliat Care, 2011. 27(1): p. 28-36., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21510129

[1824] Probst, V. S., Troosters, T., Coosemans, I., Spruit, M. A., Pitta Fde, O., Decramer, M., et.al. Mechanisms of improvement in exercise capacity using a rollator in patients with COPD, Chest, 2004. 126(4): p. 1102-7., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15486370

[1825] Bausewein, C., Booth, S., Gysels, M., Higginson, I., Non-pharmacological interventions for breathlessness in advanced stages of malignant and non-malignant diseases, Cochrane Database Syst Rev, 2008. p. CD005623., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18425927

[1826] Bausewein, C., Booth, S., Gysels, M., Kuhnbach, R., Higginson, I. J., Effectiveness of a hand-held fan for breathlessness: a randomised phase II trial, BMC Palliat Care, 2010. 9: p. 22., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20958972

[1827] Galbraith, S., Fagan, P., Perkins, P., Lynch, A., Booth, S., Does the use of a handheld fan improve chronic dyspnea? A randomized, controlled, crossover trial, J Pain Symptom Manage, 2010. 39(5): p. 831-8., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20471544

[1828] Saunders, C., The evolution of palliative care, J R Soc Med, 2001. 94(9): p. 430-2., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1282179/

[1829] Merskey, H., Classification of chronic pain: description of chronic pain syndromes and definition of pain terms., Pain, 1986. Suppl. (3): p. 1., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3461421/

[1830] Saunders, C, The evolution of palliative care., J R Soc Med, 2001. 94 (9)(9): p. 430-2., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11535742/

[1831] Price, D. D., Psychological and neural mechanisms of the affective dimension of pain, Science, 2000. 288(5472): p. 1769-72., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10846154

[1832] Caraceni, A., Cherny, N., Fainsinger, R., Kaasa, S., Poulain, P., Radbruch, L., et.al. Pain measurement tools and methods in clinical research in palliative care: recommendations of an Expert Working Group of the European Association of Palliative Care, J Pain Symptom Manage, 2002. 23(3): p. 239-55., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11888722

[1833] Caraceni, A., Hanks, G., Kaasa, S., Bennett, M. I., Brunelli, C., Cherny, N., et.al. Use of opioid analgesics in the treatment of cancer pain: evidence-based recommendations from the EAPC, Lancet Oncol, 2012. 13(2): p. e58-68., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22300860

[644] El-Jawahri, A., Greer, J. A., Temel, J. S., Does palliative care improve outcomes for patients with incurable illness? A review of the evidence, J Support Oncol, 2011. 9(3): p. 87-94., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21702398

[645] Jacobsen, J., Jackson, V., Dahlin, C., Greer, J., Perez-Cruz, P., Billings, J. A., et.al. Components of early outpatient palliative care consultation in patients with metastatic nonsmall cell lung cancer, J Palliat Med, 2011. 14(4): p. 459-64., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21417739

[1834] Tassinari, D., Drudi, F., Rosati, M., Maltoni, M., Transdermal opioids as front line treatment of moderate to severe cancer pain: a systemic review, Palliat Med, 2011. 25(5): p. 478-87., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21708854/

[1835] Leppert, W., Majkowicz, M., The impact of tramadol and dihydrocodeine treatment on quality of life of patients with cancer pain, Int J Clin Pract, 2010. 64(12): p. 1681-7., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20946274

[1836] Caraceni, Augusto, Pigni, Alessandra, Brunelli, Cinzia, Is oral morphine still the first choice opioid for moderate to severe cancer pain? A systematic review within the European Palliative Care Research Collaborative guidelines project, Palliative Medicine, 2011. 25(5): p. 402-409., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21708848/

[1837] King, S., Forbes, K., Hanks, G. W., Ferro, C. J., Chambers, E. J., A systematic review of the use of opioid medication for those with moderate to severe cancer pain and renal impairment: A European Palliative Care Research Collaborative opioid guidelines project, Palliative Medicine, 2011. 25(5): p. 525-552., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21708859/

[1838] King, Samuel James, Reid, Colette, Forbes, Karen, Hanks, Geoffrey, A systematic review of oxycodone in the management of cancer pain, Palliative Medicine, 2011. 25(5): p. 454-470., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21708852/

[1839] Pigni, A., Brunelli, C., Caraceni, A., The role of hydromorphone in cancer pain treatment: a systematic review, Palliat Med, 2011. 25(5): p. 471-7., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21708853

[1840] Mercadante, S., Tirelli, W., David, F., Arcara, C., Fulfaro, F., Casuccio, A., et.al. Morphine versus oxycodone in pancreatic cancer pain: a randomized controlled study, Clin J Pain, 2010. 26(9): p. 794-7., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20973155

[1841] Gourlay, G. K., Cherry, D. A., Cousins, M. J., A comparative study of the efficacy and pharmacokinetics of oral methadone and morphine in the treatment of severe pain in patients with cancer, Pain, 1986. 25(3): p. 297-312., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3528988

[1842] Gourlay, G. K., Treatment of cancer pain with transdermal fentanyl, Lancet Oncol, 2001. 2(3): p. 165-72., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11902567

[1843] Bruera, E., Brenneis, C., Michaud, M., Bacovsky, R., Chadwick, S., Emeno, A., et.al. Use of the subcutaneous route for the administration of narcotics in patients with cancer pain, Cancer, 1988. 62(2): p. 407-11., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2454724/

[1844] Ventafridda, V., Ripamonti, C., Bianchi, M., Sbanotto, A., De Conno, F., A randomized study on oral administration of morphine and methadone in the treatment of cancer pain, J Pain Symptom Manage, 1986. 1(4): p. 203-7., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3537160

[1845] Candy, B., Jones, L., Goodman, M. L., Drake, R., Tookman, A., Laxatives or methylnaltrexone for the management of constipation in palliative care patients, Cochrane Database Syst Rev, 2011. p. CD003448., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21249653

[1846] Zeppetella, Giovambattista, Opioids for the management of breakthrough cancer pain in adults: A systematic review undertaken as part of an EPCRC opioid guidelines project, Palliative Medicine, 2011. 25(5): p. 516-524., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21708858/

[1847] Zeppetella, G., Davies, A. N., Opioids for the management of breakthrough pain in cancer patients, Cochrane Database Syst Rev, 2013. 10: p. CD004311., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24142465

[1848] Siegel, R., Ma, J., Zou, Z., Jemal, A., Cancer statistics, 2014, CA Cancer J Clin, 2014. 64(1): p. 9-29., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24399786

[1849] Hopwood, P., Stephens, R. J., Depression in patients with lung cancer: prevalence and risk factors derived from quality-of-life data, J Clin Oncol, 2000. 18(4): p. 893-903., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10673533

[1850] Hopwood, P., Stephens, R. J., Symptoms at presentation for treatment in patients with lung cancer: implications for the evaluation of palliative treatment. The Medical Research Council (MRC) Lung Cancer Working Party, Br J Cancer, 1995. 71(3): p. 633-6., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7533520/

[1851] Lutz, S., Norrell, R., Bertucio, C., Kachnic, L., Johnson, C., Arthur, D., et.al. Symptom frequency and severity in patients with metastatic or locally recurrent lung cancer: a prospective study using the Lung Cancer Symptom Scale in a community hospital, J Palliat Med, 2001. 4(2): p. 157-65., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11441624

[1852] Raijmakers, N. J. H., van Zuylen, L., Costantini, M., Caraceni, A., Clark, J., Lundquist, G., et.al. Artificial nutrition and hydration in the last week of life in cancer patients. A systematic literature review of practices and effects, Annals of Oncology, 2011. 22(7): p. 1478-86., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21199887

[1853] Bruera, E., Hui, D., Dalal, S., Torres-Vigil, I., Trumble, J., Roosth, J., et.al. Parenteral hydration in patients with advanced cancer: a multicenter, double-blind, placebo-controlled randomized trial, J Clin Oncol, 2013. 31(1): p. 111-8., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23169523

[1854] Nakajima, N., Hata, Y., Kusumuto, K., A clinical study on the influence of hydration volume on the signs of terminally ill cancer patients with abdominal malignancies, J Palliat Med, 2013. 16(2): p. 185-9., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23327196

[1855] Steinhauser, K. E., Christakis, N. A., Clipp, E. C., McNeilly, M., McIntyre, L., Tulsky, J. A., Factors considered important at the end of life by patients, family, physicians, and other care providers, JAMA, 2000. 284(19): p. 2476-82., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11074777

[1856] Moneymaker, K., Comfort measures only, J Palliat Med, 2005. 8(3): p. 688., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15992217

[1857] Bundesarztekammer, Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung., Deutsches Ärzteblatt, 2011. 108(7): p. A346-A348.

[1858] Dodson, J. A., Fried, T. R., Van Ness, P. H., Goldstein, N. E., Lampert, R., Patient preferences for deactivation of implantable cardioverter-defibrillators, JAMA Intern Med, 2013. 173(5): p. 377-9., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23358714/

[1859] Lindqvist, O., Lundquist, G., Dickman, A., Bukki, J., Lunder, U., Hagelin, C. L., et.al. Four essential drugs needed for quality care of the dying: a Delphi-study based international expert consensus opinion, J Palliat Med, 2013. 16(1): p. 38-43., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23234300

[1860] Carlsson, J., Paul, N. W., Dann, M., Neuzner, J., Pfeiffer, D., The deactivation of implantable cardioverter-defibrillators: medical, ethical, practical, and legal considerations, Dtsch Arztebl Int, 2012. 109(33-34): p. 535-41., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23152737/

[1861] Wee, B., Hillier, R., Interventions for noisy breathing in patients near to death, Cochrane Database Syst Rev, 2008. p. CD005177., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18254072

[1862] Fainsinger, R. L., Bruera, E., When to treat dehydration in a terminally ill patient?, Support Care Cancer, 1997. 5(3): p. 205-11., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9176966

[1863] Noble, H., Meyer, P. J., Bridge, D. J., Johnson, D. B., Kelly, D. D., Exploring symptoms in patients managed without dialysis: a qualitative research study, J Ren Care, 2010. 36(1): p. 9-15., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20214703/

[1864] Mercadante, S., Ferrera, P., Girelli, D., Casuccio, A., Patients' and relatives' perceptions about intravenous and subcutaneous hydration, J Pain Symptom Manage, 2005. 30(4): p. 354-8., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16256899

[1865] Wee, B. L., Coleman, P. G., Hillier, R., Holgate, S. H., The sound of death rattle I: are relatives distressed by hearing this sound?, Palliat Med, 2006. 20(3): p. 171-5., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16764221