Leitlinienprogramm OnkologieLungenkarzinom

7. Patientenaufklärung – Lungenkarzinom

Version 5.1 · Juli 2026 · AWMF 020-007OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

7.1 Einleitung

Die Patientenaufklärung ist eine der zentralen Aufgaben des Arztes und ein entscheidender Bestandteil der Arzt-Patient-Kommunikation. Sie dient dem Aufbau eines Vertrauensverhältnisses und der aktiven Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient [536]. Nach geltendem Recht ist eine Aufklärung über Therapiemaßnahmen zwingend vorgeschrieben, sofern der Patient einsichtsfähig ist. Als Vorbedingung für das informierte Einverständnis des Patienten (informed consent) ermöglicht die Aufklärung erst ärztliches Handeln [537]. Das am 26. Februar 2013 in Kraft getretene Patientenrechtegesetz regelt im § 630e BGB die Aufklärungspflichten des Behandelnden [538]. Danach ist der Behandelnde verpflichtet, „den Patienten über sämtliche für die Einwilligung wesentlichen Umstände aufzuklären. Dazu gehören in der Regel insbesondere Art, Umfang, Durchführung, zu erwartende Folgen und Risiken der Maßnahme sowie ihre Notwendigkeit, Dringlichkeit, Eignung und Erfolgsaussichten im Hinblick auf die Diagnose oder die Therapie. Bei der Aufklärung ist auch auf Alternativen zur Maßnahme hinzuweisen, wenn mehrere medizinisch gleichermaßen indizierte und übliche Methoden zu wesentlich unterschiedlichen Belastungen, Risiken oder Heilungschancen führen können“. Aufklären darf nur, wer über die entsprechende Sachkunde verfügt und beteiligt ist. „Die Aufklärung muss mündlich erfolgen. Nur ergänzend kann auf schriftliche Unterlagen Bezug genommen werden“. Wenn der Arzt den Eingriff vornimmt, muss die Aufklärung durch einen Arzt erfolgen. Die Einwilligung muss verständlich und rechtzeitig erfolgen, so dass der Patient seine Entscheidung über die Einwilligung wohlüberlegt treffen kann.“ „Dem Patienten sind Abschriften von Unterlagen, die er im Zusammenhang mit der Aufklärung oder Einwilligung unterzeichnet hat, auszuhändigen“. „Der Aufklärung des Patienten bedarf es nicht, soweit diese ausnahmsweise aufgrund besonderer Umstände entbehrlich ist, insbesondere wenn die Maßnahme unaufschiebbar ist oder der Patient auf die Aufklärung ausdrücklich verzichtet hat.“

Der Wunsch nach Aufklärung ist bei Patienten erfahrungsgemäß groß [539]. In der Regel ist die Aufklärung nicht ein einziges Gespräch, sondern ein behandlungsbegleitender Prozess. Eine gelungene Aufklärung wirkt sich positiv z. B. auf die Compliance, die Toleranz von Nebenwirkungen und die Behandlungszufriedenheit aus [540], [541]. Sie dient der Selbstbestimmung des Patienten, der rechtlich ein höheres Gewicht beigemessen wird als der ärztlichen Hilfeleistungspflicht [542], [543]. Idealerweise mündet sie in einen gemeinsamen partizipativen Entscheidungsprozess (shared decision making; [544]). Die Aufklärung sollte umfassend, verständlich und wahrheitsgemäß sein. Hierbei ist insbesondere auf das Informationsbedürfnis und die Belastbarkeit des Patienten Rücksicht zu nehmen. In jedem Fall sollte der Arzt klären, ob die Informationen beim Patienten wie intendiert angekommen sind. Im Rahmen der Aufklärung sollte auch auf weiterführende Hilfen hingewiesen werden, vor allem auf Unterstützung durch Psychoonkologen, Seelsorge oder Selbsthilfegruppen.

Inhalte, Zeitpunkt und Dauer der Aufklärungsgespräche sind in der Krankenakte zu dokumentieren. Dabei kann auf standardisierte Vordrucke zurückgegriffen werden, die jedoch der individuellen Aufklärungssituation entsprechend handschriftlich ergänzt werden sollten. Nach § 630f Abs 2 BGB hat der Arzt in den Krankenunterlagen zu dokumentieren, dass er den Patienten persönlich informiert und aufgeklärt hat Insbesondere sollte der Arzt die wesentlichen Punkte des Aufklärungsgespräches dokumentieren. Hierzu zählen die Tatsache, dass aufgeklärt wurde, Ort und Zeitpunkt sowie der wesentliche Inhalt des Aufklärungsgesprächs. Sofern ein Aufklärungsbogen verwendet wurde, ist dieser den Akten beizufügen. Wenn auf die Aufklärung verzichtet wurde, weil der Patient bereits aufgeklärt war oder von sich aus darauf verzichtet hat, ist dies ebenfalls zu dokumentieren https://www.aerztekammer-bw.de/merkblaetter.

In der S3-Leitlinie Palliativmedizin [545] sowie anderen Organ-Leitlinien des Leitlinienprogramms Onkologie wurden zahlreiche Aspekte zur Kommunikation mit onkologischen Patienten erarbeitet. Im Rahmen der Überarbeitung der S3-Leitlinie Lungenkarzinom wurde insbesondere überprüft, welche Empfehlungen aus der S3-Leitlinie zur Palliativmedizin [545] für die Patientengruppe mit einer Lungenkarzinomerkrankung gelten. Die Empfehlungen wurden hinsichtlich der spezifischen Charakteristika dieser Patientengruppe modifiziert. Wörtliche Zitate aus der S3-Leitlinie Palliativmedizin sind durch Anführungszeichen kenntlich gemacht.

7.2 Patientenzentrierte Kommunikation

7.1 · Konsensbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Die Art der Vermittlung von Informationen und der Aufklärung der Patientin soll nach folgenden Grundprinzipien einer patientenzentrierten Kommunikation, die eine partizipative Entscheidungsfindung ermöglicht, erfolgen:

  • Ausdruck von Empathie und aktives Zuhören
  • direktes und einfühlsames Ansprechen schwieriger Themen
  • wenn möglich, Vermeidung von medizinischem Fachvokabular, ggf. Erklärung von Fachbegriffen
  • Strategien, um das Verständnis zu verbessern (Wiederholung, Zusammenfassung wichtiger Informationen, Nutzung von Graphiken u.ä.)
  • Ermutigung Fragen zu stellen
  • Erlaubnis und Ermutigung, Gefühle auszudrücken
  • Weiterführende Hilfe anbieten

Literatur: Adaptiert von S3-Leitlinie Mammakarzinom 2018: dort zitierte Primärquellen:

Konsens
Konsens (92%)
Literatur
[546] [547] [548] [549] [550] [551] [552]
7.2 · Konsensbasiertes Statement · geprüft 2026

Die kommunikativen Kompetenzen der aufklärenden Ärzte lassen sich durch die Teilnahme an einem strukturierten Kommunikationstraining verbessern.

Konsens
Konsens (92%)

Hintergrund

„Patientenzentrierte Kommunikation zielt darauf ab, Potentiale zu aktivieren, die in der Gestaltung und Reflexion einer stärker von Wechselseitigkeit gekennzeichneten Beziehung zwischen Patient und den an der Behandlung Beteiligten liegen [553], [554]. Es wird versucht, dem Patienten ein umfassendes Verständnis seiner Situation zu ermöglichen, wobei nicht nur die kognitive Ebene, sondern auch die emotionale und soziale Dimension adressiert werden, was den Patienten in die Lage versetzt, informierte und für ihn und sein Umfeld tragbare Entscheidungen zu treffen.“[555][550] „Patientenzentrierte Kommunikation vermittelt auf diese Weise eine Annäherung an die unterschiedlichen subjektiven Wirklichkeiten der Patienten, ihrer Angehörigen und der an der Behandlung Beteiligten. Menschen mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung bevorzugen eine patientenzentrierte Kommunikation [556], [557], [558], [559], [560]. Diese ist hilfreich bezogen auf eine Verringerung von Angst und Stärkung der Selbstwirksamkeit [561], [562], Verbesserung des Vertrauens in Onkologen [563] sowie bessere Compliance [564]. Körperliche und seelische Belastungen und Probleme können besser wahrgenommen und dadurch wirksamer behandelt werden [559], [560].“[555]

„Patientenzentrierte Kommunikation ist gekennzeichnet durch folgende Merkmale [565], [566], [567]:

  • Aktives Zuhören
  • Wahrnehmen von Emotionen
  • Eruieren, ob und wie der Patient über seine Situation informiert werden möchte, und aufrichtiges Vermitteln dieser Informationen
  • Eruieren individueller Belastungen, Problemlagen und Nöte
  • Kontinuierliche aktive Rückversicherungen, ob oder wie Botschaften „angekommen“ sind bzw. verstanden wurden (beispielsweise durch Paraphrasierung)
  • Ermutigung zur aktiven Beteiligung an Entscheidungsprozessen (partizipative Entscheidungsfindung)“[555]

Studien mit Lungenkrebspatienten zeigen, dass die Betroffenen in den Aufklärungsgesprächen ihre Situation häufig nicht ausreichend erfassen; insbesondere die Intention der Therapie (palliativ vs. kurativ) wird häufig nicht richtig erinnert [568], [569], [570]. Sie unterschätzen das Ausmaß ihrer Erkrankung und überschätzen die Möglichkeiten der Heilung [568], [571], [572], [573]. Wenn Informationen zurück gehalten werden, führt das zu Anstieg von Angst und Unsicherheit bei Patienten und Familien sowie fehlender Möglichkeit sich auf die Zeit vermehrter  Belastung vorzubereiten, gestörter Kommunikation in der Familie sowie fehlendem Vertrauen zwischen Betroffenen und Behandlungsteam [574].  

„Qualifizierte Fortbildungsmaßnahmen durch kompetente und professionelle Ausbilder geben einen geschützten Rahmen, um die kommunikativen Kompetenzen zu fördern und die dadurch angestoßenen Lern- und Entwicklungsprozesse zu unterstützen [575], [576], [577], [578], [579], [580], [581], [582], [583], [584].“ Durch Kommunikationstraining können die ärztlichen Kompetenzen verbessert werden, insbesondere wird ein besserer Umgang mit Emotionen und eine empathischere Haltung der Ärzte beschrieben [585], [586], [587], [588], [589]. Bei einer deutschen Untersuchung mit Lungenkrebspatienten zeigte sich, dass ein Kommunikationstraining der Ärzte auch einen patientenseitigen Nutzen hat [590]: In einer Beobachtungsstudie wurden 101 Patienten, die neu über eine Lungenkrebsdiagnose aufgeklärt worden waren, zur Erinnerung und zur Zufriedenheit hinsichtlich Diagnose, Therapie und Therapieziel befragt. Die Antworten der Patienten wurden mit den Angaben der aufklärenden Ärzte verglichen. 37 Ärzte wurden mit Schauspielpatienten anhand des SPIKES-Protokolls ausgebildet. Die von ihnen aufgeklärten Patienten (n=100) hatten signifikant bessere Kenntnisse (61 vs. 42%, p=0,009) bezüglich ihres Therapieziels und ihrer Prognose und waren mit dem Gespräch über diese Inhalte signifikant zufriedener (81 vs. 53%, p<0,001) als die Patienten der Beobachtungsstudie, die von Ärzte ohne Training aufgeklärt worden waren [590]. Als Einschränkung dieser beiden Studien ist zu nennen, dass die beiden Patientengruppen indirekt verglichen wurden, so dass Adjustierungen für mögliche Störgrößen (z. B. vorherige Trainings der Ärzte, Einstellung zu Patienten usw.) nicht möglich waren. Der Unterschied zwischen den Ärzten kann also auch durch andere Faktoren als durch das Training zustande gekommen sein. 

Digitale Anwendungen (wie Videosprechstunden, digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs), Apps) können erwogen werden, um die Versorgung zu ergänzen, Erreichbarkeit zu verbessern, Kommunikationswege zu erleichtern und Partizipation zu stärken. (https://www.dgpalliativmedizin.de/images/221121_Arbeitspapier_Digitalisierung.pdf).

Die Übermittlung schwerwiegender Diagnosen sollte grundsätzlich im persönlichen Kontakt erfolgen; eine telefonische oder digitale Mitteilung ist zu vermeiden. Voraussetzung ist eine reflektierte Haltung der Gesprächsführenden sowie eine fundierte Schulung in datenschutzrechtlichen, technischen und ethischen Aspekten der Kommunikation.

7.3 Spezielle Aufklärungssituationen

7.3.1 Diagnosemitteilung

7.3 · Konsensbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Die Aufklärung über die Krankheit und deren Verlauf soll primär über den behandelnden Arzt erfolgen.

Bei der Auseinandersetzung mit den Informationen soll der Patient durch alle an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen unterstützt werden.

Dazu soll der Stand des Aufklärungsprozesses nachvollziehbar dokumentiert werden.

Konsens
Konsens (88%)
7.4 · Konsensbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Vor der Informationsübermittlung soll erfragt werden, mit welchem Wissen, mit welchen Vorstellungen, Hoffnungen und Befürchtungen im Zusammenhang mit seiner Erkrankung der Patient in das Gespräch geht.

Konsens
Konsens (84%)
7.5 · Konsensbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Informationen sollen schrittweise übermittelt werden mit regelmäßiger Rückversicherung, ob und inwieweit der Patient diese verstanden hat.

Hierbei soll der Patient ausdrücklich zu Fragen ermutigt werden.

Konsens
Konsens (85%)
7.6 · Konsensbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Angehörige sollen in ihrer Rolle als Unterstützer und Mitbetroffene wahrgenommen und gewürdigt werden.

Sie sollen nach ihren Bedürfnissen gefragt und bei Bedarf zum Annehmen von Unterstützungsangeboten ermutigt werden.

Konsens
Konsens (92%)

Hintergrund

Sobald die Diagnose eines Lungenkarzinoms gesichert ist, soll der Patient durch den behandelnden Arzt aufgeklärt werden. Dabei liegt es im Ermessen des Patienten, ob der Partner, Angehörige oder Dritte einbezogen werden sollen. Förderlich für die Gesprächsführung sind aktives Zuhören und das Ausdrücken von Empathie sowie die Ermutigung des Patienten, Gefühle auszudrücken und Fragen zu stellen. Der Arzt soll den Patienten wahrheitsgemäß informieren, ohne Inhalte zu verharmlosen; trotzdem soll der Hoffnung auf Heilung oder Linderung genug Raum gegeben werden. Hierzu ist das Aufzeigen einer therapeutischen Perspektive hilfreich.

„Die primäre Aufklärung erfolgt über den Arzt, die unterstützende Begleitung des Patienten in seiner Verarbeitung der Informationen ist jedoch Aufgabe aller an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen. Daher sind die nachvollziehbare Dokumentation und der teambezogene Austausch über den Stand der Aufklärung und Information des Patienten eine wichtige Aufgabe.“ [555]

„Im klinischen Alltag hat sich das von Buckman und Baile vorgeschlagene SPIKES-Modell in vielen Gesprächssituationen als Leitfaden bewährt [591]. Es gliedert das Gespräch in sechs Schritte, die die wesentlichen Elemente des patientenzentrierten Gesprächs umfassen:

  • Setting: geeigneten Gesprächsrahmen schaffen
  • Perception: Kenntnisstand (Wahrnehmung) des Patienten ermitteln
  • Invitation: Informationsbedarf des Patienten ermitteln
  • Knowledge: Wissensvermittlung
  • Exploration of Emotions: Emotionen wahrnehmen, ansprechen und mit Empathie reagieren
  • Strategy and Summary: Planen und zusammenfassen“ [555] 

Die bedeutsamen Nahestehenden sollten mit Einverständnis des Patienten ausdrücklich zum Aufklärungsgespräch eingeladen werden. Ein angemessener Rahmen (störungsfreie und angenehme Umgebung, ausreichend Zeit) sollte gewährleistet werden. Das Gespräch sollte verständlich sein und auf den Informationsstand sowie die Informationsbedürfnisse des Patienten und der Angehörigen abgestimmt sein. „Knappe, klare Aussagen ohne Beschönigung, angepasst an den Sprachgebrauch des Patienten, beugen Miss- und Fehlverständnissen vor [592], [593]. Mit kurzen Pausen während des Gesprächs, mit wiederholten Rückfragen und Erläuterungen und mit der ausdrücklichen Ermutigung zu Fragen kann man sich rückversichern, wie der Patient die Mitteilungen aufgefasst hat [594], [595], [596]. Zu ausführliche und detaillierte, unerbetene (Über-)Information, die der Patient zum gegebenen Zeitpunkt nicht verarbeiten kann, können eher zu einer Verunsicherung des Patienten beitragen [597], [598].“ [555] 

Das Behandlungsziel, Kuration oder Palliation, soll verdeutlicht werden. 

„Die emotionale und spirituelle Dimension können für den Patienten wichtige Ressourcen sein. Lassen der Arzt und die weiteren an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen dem emotionalen und spirituellen Erleben des Patienten – sei es verbal oder non-verbal geäußert – Raum, unterstützen sie ihn wirksam beim Wiedergewinn von Selbstwert und Kontrolle sowie in der Suche nach neuer Orientierung [595], [599].“[555]

„Solche Gespräche stellen auch für erfahrene Ärzte eine beanspruchende Herausforderung dar. Vorbereitung auf Inhalte und Ziele, die Reflexion des eigenen Erlebens und Strukturierung des Gesprächs erleichtern es dem Arzt, handlungs- und empathiefähig zu bleiben [565], [592], [600]. In Verbindung mit einer Haltung wertschätzender Achtung, Aufrichtigkeit und Empathie gegenüber der Person, erhöhen sie die Wahrscheinlichkeit, dass der Patient dem Arzt vertrauen kann, dass er sich nicht fallengelassen fühlt und eigene Ressourcen entdecken und nutzen kann [594], [596], [601], [602], [603].“[555]

Es kann erforderlich sein, zwischen das Aufklärungsgespräch über Diagnose und ersten Therapievorschlag ein zeitliches Intervall für die partizipative Entscheidung einzuräumen. „Für den Patienten geht es dabei um einen Prozess der schrittweisen inneren Annäherung an die neue Wirklichkeit in seinem eigenen Tempo, den Ärzte und andere an der Behandlung beteiligte Berufsgruppen mit kontinuierlicher Bereitschaft zu weiteren Gesprächen wirksam unterstützen können [594], [604].“[555] Die Gesprächsinhalte in einer potentiell kurativen Behandlungssituation unterscheiden sich von denen in einer palliativen Erkrankungssituation. In der palliativen Behandlungssituation stehen beim zentralen Wunsch der Patienten nach Lebensverlängerung bei guter Lebensqualität bzw. Symptomlinderung sehr unterschiedliche prinzipielle Therapieoptionen und - sequenzen im Fokus. Eine frühzeitige Integration der Palliativversorgung soll angestrebt werden [605] (siehe Kapitel 8.2). 

7.3.2 Aufklärung über Behandlungsmaßnahmen

Der aufklärende Arzt soll die Empfehlungen für eine spezielle Behandlungsform  in verständlicher Sprache erläutern, Grundsätze der Behandlung, Nutzen und Risiken darstellen. Alternativen in der Behandlung, z.B. im Rahmen einer Teilnahme an klinischen Studien, sind zu erklären. Auch die Nebenwirkungen oder Spätfolgen einer Behandlung mit ihren Auswirkungen auf die Lebensführung und Lebensqualität des Patienten sind zu erörtern. Auf das Recht, eine zweite Meinung einzuholen, soll hingewiesen werden und die Realisation unterstützt werden. Die Möglichkeiten einer onkologischen Nachsorge und der Rehabilitation nach abgeschlossener Behandlung sollen ebenfalls angesprochen werden, wie auch vorhandene Angebote psychoonkologischer, spiritueller und sozialrechtlicher Unterstützung sowie Leistungen durch Selbsthilfegruppen. Bei Bedarf sind entsprechende Kontakte sind zu vermitteln. 

Inhalt der Aufklärungsgespräche sollte neben der Diagnose und der therapeutischen Optionen auch die Prognose sein. Die meisten Patienten wünschen sich, dass die Ärzte sie vollständig aufklären und die Prognose ehrlich benennen [572], [573], [606]. Eine Kommunikation, die sich an den aktuellen Bedürfnissen, Problemlagen und Präferenzen von Patienten orientiert (Patientenzentrierung), hat günstige Auswirkungen auf Behandlungszufriedenheit, Entscheidungsfindung, seelisches Befinden bzw. psychische Belastung und körperliche Beschwerden [555], [561], [601], [607], [608]. 

7.3.3 Gespräche über schwerwiegende Änderungen im Krankheitsverlauf

Hinsichtlich der Aufklärung von Patienten und Angehörigen über schwerwiegende Änderungen im Krankheitsverlauf wird auf die Empfehlungen aus dem Kapitel 6.3. der S3-Leitlinie Palliativmedizin verwiesen [555].

Für die Aufklärung von Tumorrezidiven nach kurativer Therapie bzw. über ein Nicht- bzw. nicht ausreichendes Ansprechen auf die tumorspezifische Therapie in einer palliativen Erkrankungssituation gelten die Grundlagen der patientenzentrierten Kommunikation [565], [566], [567]. „Schwerwiegende Veränderungen im Krankheitsverlauf durch das Wiederauftreten oder Fortschreiten der Tumorerkrankung, den ausbleibenden Erfolg der Tumortherapie oder der nahende Tod konfrontieren Patienten mit Begrenzungen von Lebenszeit und - perspektiven und können krisenhaftes Erleben auslösen [595].“[555] „Die Behandlung von Patienten in fortgeschrittenen Krankheitsphasen mit häufigen Übergängen und Grenzsituationen sowie die Begleitung ihrer Angehörigen stellt an die an der Behandlung Beteiligten hohe Anforderungen im Hinblick auf die Kommunikation sowie Interaktion“ [555]. Eine Schulung in kommunikativen Kompetenzen ist für das Behandlungsteam hilfreich, eigene Belastungen zu reduzieren und die Zufriedenheit der Betroffenen zu verbessern [575], [580], [590] (siehe Kapitel 7.2).

7.3.4 Vorrausschauende Versorgungsplanung (Advance Care Planning, ACP)

7.7 · Evidenzbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Patienten mit einer nicht heilbaren Lungenkarzinomerkrankung sollen das Angebot einer vorausschauenden Versorgungsplanung erhalten.

Empfehlungsgrad
A: Starke Empfehlung für oder gegen ein Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = soll/soll nicht
Evidenzlevel
2
Konsens
Konsens (88%)
Literatur
[609] [610]
7.8 · Evidenzbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Gegenstand der Gespräche zur vorausschauenden Versorgungsplanung soll sein:

  • Umfang und Grenzen der Behandlung im Fall (erkrankungs-)typischer sowie häufiger und möglicher Szenarien und Komplikationen;
  • individuelle Präferenzen hinsichtlich der Versorgung in der letzten Lebensphase, des Betreuungs- und Sterbeortes sowie ggf. der Bestattung;
  • Benennung eines Vorsorgebevollmächtigten oder Vorschlag eines Betreuers.
Empfehlungsgrad
A: Starke Empfehlung für oder gegen ein Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = soll/soll nicht
Evidenzlevel
4
Konsens
Konsens (94%)
Literatur
[610]

Hintergrund

„Die „vorausschauende Versorgungsplanung“ beschreibt einen systematischen, interprofessionell begleiteten Kommunikations- und Implementierungsprozess zwischen Patienten, Angehörigen und relevanten an der Behandlung des Patienten beteiligten Personen. Der Prozess umfasst die bestmögliche Sensibilisierung, Reflexion, Dokumentation und ggf. klinische Umsetzung der Behandlungspräferenzen von Patienten hinsichtlich künftiger hypothetischer klinischer Szenarien.“ [555] „Das Ziel der vorausschauenden Versorgungsplanung ist die bestmögliche Umsetzung der individuellen Präferenzen des betroffenen Patienten und seiner Angehörigen. Diese Präferenzen beziehen sich nicht nur auf das übergeordnete Therapieziel (Lebensverlängerung und/oder Lebensqualität in einer palliativen Situation) und der darauf basierenden Therapieentscheidungen (Therapie der Krebserkrankung sowie von Notfällen und Krisen), sondern ebenso auf Präferenzen und Prioritäten in der verbleibenden Lebenszeit, z. B. hinsichtlich Lebensgestaltung, Lebensort, Sterbeort oder Versorgungsgestaltung.“ [555]

 „Die Gesprächsbegleitung zur vorausschauenden Versorgungsplanung soll frühzeitig im Verlauf sowie wiederholt bei wesentlichen Veränderungen von Befinden und Prognose angeboten werden." [545]

In die Gespräche zur vorausschauenden Versorgungsplanung sollen im Einvernehmen mit dem Patienten dessen Angehörige sowie gegebenenfalls Vorsorgebevoll-mächtigter/ Betreuer einbezogen werden.“ [545]

„Gespräche zu Inhalten des ACP, teilweise unterstützt durch schriftliche Dokumente, führten zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität und des Gemütszustandes der Patienten [611], [612].“[555] „In den Kohortenstudien zeigte sich, dass die Gespräche zu Inhalten des ACP mit einer signifikant geringeren Rate aggressiver Therapien in der letzten Lebenswoche sowie mit einer früheren Aufnahme in Hospizen assoziiert waren. Weniger aggressive Therapien in der letzten Lebenswoche gingen mit einer höheren Lebensqualität sowohl der Patienten als auch der trauernden Angehörigen einher [304], [613], [614]. Gespräche zu Inhalten des ACP waren mit einer signifikant erhöhten Rate an Präferenz orientierter Therapie verbunden [615].“ [555]

Levoy et al. [609] fanden in ihrer Metaanalyse spezifisch für die Krebspopulation signifikante Zusammenhänge zwischen ACP und einer Reduktion aggressiver EoL-Interventionen. Allerdings basiert ein Großteil dieser Evidenz auf Beobachtungsstudien, die anfälliger für Bias sind. Im Gegensatz dazu untersuchten [616]: What is the evidence for efficacy of advance care planning in improving patient outcomes? A systematic review of randomised controlled trials. in einer systematischen Übersichtsarbeit ausschließlich randomisierte kontrollierte Studien zur Wirksamkeit von ACP. Die Autor:innen fanden dabei vor allem für proximal beeinflusste Zielgrößen wie die Präferenzklärung, Kommunikationsqualität und Kongruenz mit Stellvertretenden konsistente positive Effekte, während die Evidenz für distale Outcomes wie Lebensqualität oder Sterbeort begrenzt blieb. Diese Ergebnisse unterstreichen die kommunikative Wirkkraft von ACP, relativieren aber überhöhte Erwartungen an strukturell schwer veränderbare End-of-Life-Parameter.

7.3.5 Thematisieren von Tod und Sterben

7.9 · Konsensbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Patienten mit einer nicht heilbaren Lungenkarzinomerkrankung soll frühzeitig und bei Krankheitsprogress die ausdrückliche Bereitschaft vermittelt werden, über das Sterben an der Erkrankung zu sprechen.

Dabei sollten auch Worte wie „Sterben“ und „Tod“ von den an der Behandlung Beteiligten in einfühlsamer und situativ angemessener Weise ausgesprochen werden.

Konsens
Konsens (88%)
7.10 · Konsensbasierte Empfehlung · geprüft 2026

Der Äußerung eines Sterbe-/Todeswunsches eines Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung soll mit Empathie und Gesprächsbereitschaft begegnet werden.

Konsens
Konsens (82%)

Hintergrund

„Gespräche über Sterben und Tod gehören zu den großen Herausforderungen in der Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung. Untersuchungen haben Defizite in der Kommunikation über die Themen „Prognose, Lebensende und Tod“ gezeigt [617], [618], [619], [620], [621], [622]. Es bedarf einer besonderen Aufmerksamkeit und dem Bewusstsein über die Bedeutung dieser Gesprächsinhalte, um dem Patienten und seinen Angehörigen frühzeitig und wiederholt im Krankheitsverlauf ein offenes Gespräch über das Sterben in allen Dimensionen anzubieten. Gespräche über Sterbe-/Todeswünsche sollten ebenfalls proaktiv erfolgen [623], [624].

Die meisten Patienten möchten über Belange des Lebensendes sprechen [625], [626], [627], [628]. Wenn Patienten diese Inhalte nicht selbstständig thematisieren, sollte nicht angenommen werden, dass diese Inhalte nicht angesprochen werden möchten. Das Bedürfnis der Patienten nach Information und Gespräch soll aktiv und empathisch erfragt werden. Der Gesprächszeitpunkt im Erkrankungsverlauf und die Informationstiefe sollten von den Patienten und ihren Angehörigen festgelegt werden [625]. Ärzte sollen im Gespräch über das Lebensende in klaren Worten mit den Patienten und ihren Angehörigen sprechen. Es wird deshalb empfohlen, dass Worte wie „Sterben“ und „Tod“ von den an der Behandlung Beteiligten in einfühlsamer und situativ angemessener Weise ausgesprochen werden [629], [630]. Gerade wenn Patienten selbst ahnen, dass Sterben und Tod für sie eine reale Bedeutung erlangen, können sie Trost und Sicherheitsgefühl dadurch erfahren, dass sie mit dieser Thematik nicht allein gelassen werden. Instrumente wie Gesprächsleitfäden können hilfreich sein, damit diese Inhalte nicht übergangen werden [631], [632].“ [555]

Literaturhinweise

[536] Kappauf, H., Kommunikation in der Onkologie, Onkologe, 2004. 10: p. 1251-1260., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15241518/

[537] Kuhlmann E., Spannungsfeld zwischen Informed Consent und konfliktvermeidender Fehlinformation: Patientenaufklärung unter ökonomischen Zwängen. Ergebnisse einer empirischen Studie., Ethik Med., 1999. 11: p. 146-161., https://link.springer.com/article/10.1007/s004810050070

[538] Bundesministerium für Gesundheit, Patientenrechtegesetz, 2013.

[539] Schroder C., Schmutzer G., Brahler E., Repräsentativbefragung der deutschen Bevölkerung zu Aufklärungswunsch und Patientenverfügung bei unheilbarer Krankheit, Psychother Psyhosom Med Psychol, 2002. 52: p. 236-243., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12012266/

[540] Baile, W. F., Kudelka, A. P., Beale, E. A., Glober, G. A., Myers, E. G., Greisinger, A. J., et.al. Communication skills training in oncology. Description and preliminary outcomes of workshops on breaking bad news and managing patient reactions to illness, Cancer, 1999. 86(5): p. 887-897., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10463990

[541] Keller M., Werner A., Aufklärung und Begleitung von Tumorpatienten -Trainingsprogramme für Ärzte, Onkologe, 2006. 12: p. 55-61., https://translate.google.com/website?sl=en&tl=de&hl=de&prev=search&u=https://doi.org/10.1007/s00761-005-0995-1

[542] Beauchamp, T. L., Childress, J. F., Principles of Biomedical EthicsOxford University Press, 1994. 4th:

[543] Informed Consent im klinischen Alltag - eine pragmatische Interpretation, Ethik Med, 2002. 14: p. 151-159., https://link.springer.com/article/10.1007/s00481-002-0165-6https://link.springer.com/article/10.1007/s00481-002-0165-6

[544] Ernst, J., Krauá, O., Schwarz, R., Die Einbeziehung von Tumorpatienten in medizinische Entscheidungsprozesse, Onkologe, 2006. 12: p. 48-54., https://www.researchgate.net/publication/251309471_Die_Einbeziehung_von_Tumorpatienten_in_medizinische_Entscheidungsprozesse

[545] Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF):, Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung, Langversion 1.1, 2015, AWMF-Registernummer: 128/001OL, http://leitlinienprogrammonkologie.de/Palliativmedizin.80.0.html, (Zugriff am: 29.10.2015)., http://leitlinienprogrammonkologie.de/Palliativmedizin.80.0.html

[546] Elkin, E. B., Kim, S. H., Casper, E. S., Kissane, D. W., Schrag, D., Desire for information and involvement in treatment decisions: elderly cancer patients' preferences and their physicians' perceptions, Journal of clinical oncology : official journal of the American Society of Clinical Oncology, 2007. 25(33): p. 5275-5280., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18024875

[547] Ford, S., Schofield, T., Hope, T., Observing decision-making in the general practice consultation: who makes which decisions?, Health Expect, 2006. 9(2): p. 130-7., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16677192

[548] National Institute for Clinical, Excellence, The Diagnosis and Treatment of Lung Cancer. NICE guideline., URL: www.guidance.nice.org.uk/CG24, 2009.

[549] Politi, M. C., Han, P. K., Col, N. F., Communicating the uncertainty of harms and benefits of medical interventions, Med Decis Making, 2007. 27(5): p. 681-95., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17873256

[550] Butow, P., Harrison, J. D., Choy, E. T., Young, J. M., Spillane, A., Evans, A., Health professional and consumer views on involving breast cancer patients in the multidisciplinary discussion of their disease and treatment plan, Cancer, 2007. 110(9): p. 1937-44., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823912

[551] Bruera, E., Willey, J. S., Palmer, J. L., Rosales, M., Treatment decisions for breast carcinoma: patient preferences and physician perceptions, Cancer, 2002. 94(7): p. 2076-80., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11932912

[552] Rabben, J, Vivat, B, Fossum, M, Rohde, GE, Shared decision-making in palliative cancer care: A systematic review and metasynthesis., Palliat Med, 2024. 38 (4)(4): p. 406-422., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38481012/

[553] Borrell-Carrio, F., Suchman, A. L., Epstein, R. M., The biopsychosocial model 25 years later: principles, practice, and scientific inquiry, Ann Fam Med, 2004. 2(6): p. 576-82., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15576544

[554] Engel, G. L., The biopsychosocial model and the education of health professionals, Gen Hosp Psychiatry, 1979. 1(2): p. 156-65., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/499786/

[555] Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF):, Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung, Langversion 1.1, 2015, AWMF-Registernummer: 128/001OL, http://leitlinienprogrammonkologie.de/Palliativmedizin.80.0.html, (Zugriff am: 29.10.2015).

[556] Dowsett, S. M., Saul, J. L., Butow, P. N., Dunn, S. M., Boyer, M. J., Findlow, R., et.al. Communication styles in the cancer consultation: preferences for a patient-centred approach, Psychooncology., 2000. 9(2): p. 147-156., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10767752

[557] Friedrichsen, M. J., Strang, P. M., Carlsson, M. E., Breaking bad news in the transition from curative to palliative cancer care--patient's view of the doctor giving the information, Support Care Cancer, 2000. 8(6): p. 472-8., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11094992

[558] Parker, P. A., Davison, B. J., Tishelman, C., Brundage, M. D., Team, Scrn Communication, What do we know about facilitating patient communication in the cancer care setting?, Psychooncology, 2005. 14(10): p. 848-58; discussion 859-60., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16200511

[559] Steinhauser, K. E., Christakis, N. A., Clipp, E. C., McNeilly, M., Grambow, S., Parker, J., et.al. Preparing for the end of life: preferences of patients, families, physicians, and other care providers, J Pain Symptom Manage, 2001. 22(3): p. 727-37., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11532586

[560] Thorne, S. E., Kuo, M., Armstrong, E. A., McPherson, G., Harris, S. R., Hislop, T. G., 'Being known': patients' perspectives of the dynamics of human connection in cancer care, Psychooncology, 2005. 14(10): p. 887-98; discussion 899-900., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16200520

[561] Zachariae, R., Pedersen, C. G., Jensen, A. B., Ehrnrooth, E., Rossen, P. B., von der Maase, H., Association of perceived physician communication style with patient satisfaction, distress, cancer-related self-efficacy, and perceived control over the disease, Br J Cancer, 2003. 88(5): p. 658-65., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2376357/

[562] Fogarty, LA, Curbow, BA, Wingard, JR, McDonnell, K, Somerfield, MR., Can 40 seconds of compassion reduce patient anxiety?, J Clin Oncol, 1999. 17 (1): p. 371-9., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10458256

[563] Tulsky, J. A., Arnold, R. M., Alexander, S. C., Olsen, M. K., Jeffreys, A. S., Rodriguez, K. L., et.al. Enhancing communication between oncologists and patients with a computer-based training program: a randomized trial, Ann Intern Med, 2011. 155(9): p. 593-601., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22041948

[564] Kahn, K. L., Schneider, E. C., Malin, J. L., Adams, J. L., Epstein, A. M., Patient centered experiences in breast cancer: predicting long-term adherence to tamoxifen use, Med Care, 2007. 45(5): p. 431-9., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17446829

[565] Keller, MB., Y., Patientenzentrierte Kommunikation in der Onkologie - Erfahrungen mit dem KOMPASS Training., Psychoonkologie, 2013. p. 147-65., https://www.imabe.org/fileadmin/imago_hominis/pdf/IH020_267-276.pdf

[566] Salmon, P., Young, B., Core assumptions and research opportunities in clinical communication., Patient education and counseling., 2005. 58(3): p. 225-34., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16024210

[567] Schmid Mast, M., Kindlimann, A., Langewitz, W., Recipients' perspective on breaking bad news: how you put it really makes a difference, Patient Educ Couns, 2005. 58(3): p. 244-51., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16081235

[568] Weeks, J.C., Catalano, P.J., Cronin, A., Finkelman, M.D., Mack, J.W., Keating, N.L., et.al. Patients' expectations about effects of chemotherapy for advanced cancer., N Engl J Med, 2012. 367(17): p. 1616-25., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23094723

[569] Gabrijel, S, Grize, L, Helfenstein, E, Brutsche, M, Grossman, P, Tamm, M, et.al. Receiving the Diagnosis of Lung Cancer: Patient Recall of Information and Satisfaction With Physician Communication., J Clin Oncol, 2008. 26 (2): p. 297-302., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18182671

[570] Nehls, W., Gabrijel, S., Kiss, A., Kollmeier, J., Schmalz, O., Albrecht, H., et.al. Physician Communication in a Lung Cancer Center – Does the Message Come Across ?, Journal of Respiratory Medicine, 2013. 67: p. 688-693., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24323560

[571] Quirt, CF, Mackillop, WJ, Ginsburg, AD, Sheldon, L, Brundage, M, Dixon, P, et.al. Do doctors know when their patients don't?: A survey of doctor–patient communication in lung cancer., Lung Cancer, 1997. 18(1): p. 1-20., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9268944

[572] Fallowfield, L., Jenkins, V., Farewell, V., Saul, J., Duffy, A., Eves, R., Efficacy of a Cancer Research UK communication skills training model for oncologists: a randomised controlled trial, Lancet, 2002. 359(9307): p. 650-656., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11879860

[573] Schofield, P. E., Butow, P. N., Thompson, J. F., Tattersall, M. H., Beeney, L. J., Dunn, S. M., Psychological responses of patients receiving a diagnosis of cancer, Ann Oncol, 2003. 14(1): p. 48-56., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12488292

[574] Fallowfield, L.J., Jenkins, V.A., Beveridge, H.A., Truth may hurt but deceit hurts more: communication in palliative care., Palliat Med, 2002. 16(4): p. 297-303., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12132542

[575] Baile, W. F., Beale, E. A., Giving bad news to cancer patients: matching process and content, J Clin Oncol, 2001. 19(9): p. 2575-7., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11331340

[576] Baile, W. F., De Panfilis, L., Tanzi, S., Moroni, M., Walters, R., Biasco, G., Using sociodrama and psychodrama to teach communication in end-of-life care, J Palliat Med, 2012. 15(9): p. 1006-10., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22799884

[577] Baile, W. F., Walters, R., Applying sociodramatic methods in teaching transition to palliative care, J Pain Symptom Manage, 2013. 45(3): p. 606-19., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22889858

[578] Evans, W. G., Tulsky, J. A., Back, A. L., Arnold, R. M., Communication at times of transitions: how to help patients cope with loss and re-define hope, Cancer J, 2006. 12(5): p. 417-24., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17034677

[579] Maguire, P., Pitceathly, C., Key communication skills and how to acquire them, BMJ, 2002. 325(7366): p. 697-700., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12351365/

[580] Stiefel, F., Barth, J., Bensing, J., Fallowfield, L., Jost, L., Razavi, D., et.al. Communication skills training in oncology: a position paper based on a consensus meeting among European experts in 2009, Ann Oncol, 2010. 21(2): p. 204-7., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20026475

[581] Vitinius, F., Sonntag, B., Barthel, Y., Brennfleck, B., Kuhnt, S., Werner, A., et.al. [KoMPASS--design, implementation and experiences concerning a structured communication skills training for physicians dealing with oncology], Psychother Psychosom Med Psychol, 2013. 63(12): p. 482-8., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23677627

[582] Schildmann, J., V., J., Die Ausbildung kommunikativer Fähigkeiten in der Medizin., Zeitschrift für Palliativmedizin, 2001. 2(4): p. 99-106.

[583] Schildmann, J., S.C., Schildmann, E., Klambeck, A., Ortwein, H., Vollmann, J., „Wahrheit am Krankenbett“: Evaluation einer ärztlichen Fortbildung zur professionellen Aufklärung schwer kranker Patienten., Deutsche Medizinische Wochenschrift, 2011. 136(15): p. 757-761., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21469043/

[584] Gilligan, T, Coyle, N, Frankel, RM, Berry, DL, Bohlke, K, Epstein, RM, et.al. Patient-Clinician Communication: American Society of Clinical Oncology Consensus Guideline., J Clin Oncol, 2017. 35 (31)(31): p. 3618-3632., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28892432/

[585] Baile, W. F., Aaron, J., Patient-physician communication in oncology: past, present, and future, Curr Opin Oncol, 2005. 17(4): p. 331-5., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15933462

[586] Baile, W. F., Lenzi, R., Kudelka, A. P., Maguire, P., Novack, D., Goldstein, M., et.al. Improving physician-patient communication in cancer care: outcome of a workshop for oncologists, J Cancer Educ, 1997. 12(3): p. 166-73., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9376255

[587] Campbell, E. M., Sanson-Fisher, R. W., Breaking bad news. 3: Encouraging the adoption of best practices, Behav Med, 1998. 24(2): p. 73-80., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9695898

[588] Davies, P, Delivering bad news. Communication skills must be part of medical education in all specialties., BMJ, 2001. 322(7290):, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11321017

[589] Improving communication skills--a randomized controlled behaviorally oriented intervention study for residents in internal medicine., Psychosom Med., 1998. 60(3): p. 268-76., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9625213

[590] Nehls, W., Gabrijel, S., Kiss, A., Delis, S., Black, N.B., al, et, Communication Skills Training Significantly Improves Lung Cancer Patient`s Understanding, J Palliat Care Med, 2014. 4(4): p. 182., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15106217

[591] Baile, W. F., Buckman, R., Lenzi, R., Glober, G., Beale, E. A., Kudelka, A. P., SPIKES-A six-step protocol for delivering bad news: application to the patient with cancer, Oncologist., 2000. 5(4): p. 302-311., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10964998

[592] Back, A. L., Arnold, R. M., Baile, W. F., Tulsky, J. A., Fryer-Edwards, K., Approaching difficult communication tasks in oncology, CA Cancer J Clin, 2005. 55(3): p. 164-77., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15890639

[593] Turnbull, G., al, et, Psychosocial Health Care for Cancer Patients and Their Families., 2010.

[594] Gasper, MW., Weber, M., Kommunikation in der Palliativmedizin, Z Palliativmed, 2010. 11: p. 167-179., http://dx.doi.org/10.1055/s-0030-1248494

[595] Maguire, P., Improving communication with cancer patients, Eur J Cancer, 1999. 35(14): p. 2058-65., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10711246/

[596] Langewitz, W., Arzt-Patienten-Kommunikation. Mitteilen schlechter Nachrichten., Brähler ES, B., editor. Handlungsfelder in der psychosozialen Medizin. Göttingen: Hogrefe., 2002., https://www.researchgate.net/publication/292265952_Patientenzentrierte_Kommunikation

[597] Epstein, RMS., Richard, L., Patient-Centered Communication in Cancer Care: Promoting Healing and Reducing Suffering., Institute USDDHAHS-NC, editor: National Cancer Institute, 2007., https://cancercontrol.cancer.gov/sites/default/files/2020-06/pcc_monograph.pdf

[598] NationalInsituteOfClinicalExcellence, Guidance on Cancer Services: Improving Supportive and Palliative Care for Adults with Cancer - Face-to-face communication, 2004: London.

[599] Smith, T. J., Temin, S., Alesi, E. R., Abernethy, A. P., Balboni, T. A., Basch, E. M., et.al. American Society of Clinical Oncology provisional clinical opinion: the integration of palliative care into standard oncology care, J Clin Oncol, 2012. 30(8): p. 880-7., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22312101

[600] Baile W, Parker P., Breaking Bad News. In: Kissane D, Bultz B, Butow P, Finlay I, editor, Handbook of Communication in Oncology and Palliative Care. Oxford: University Press, 2010. p. 101-12.

[601] Arora, N. K., Interacting with cancer patients: the significance of physicians' communication behavior, Soc Sci Med, 2003. 57(5): p. 791-806., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12850107

[602] Thompson, DK., Pedersen, AF., Johansen, MB., Jensen, AB., Zachariae, R., Breast cancer patients`narratives about positive and negative communication experiences., Acta Oncol, 2007. 46(7): p. 900-8., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17917822

[603] Wright, E. B., Holcombe, C., Salmon, P., Doctors' communication of trust, care, and respect in breast cancer: qualitative study, BMJ, 2004. 328(7444): p. 864., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15054034

[604] Parker, S. M., Clayton, J. M., Hancock, K., Walder, S., Butow, P. N., Carrick, S., et.al. A systematic review of prognostic/end-of-life communication with adults in the advanced stages of a life-limiting illness: patient/caregiver preferences for the content, style, and timing of information, J Pain Symptom Manage, 2007. 34(1): p. 81-93., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17531434

[605] Temel, J. S., Greer, J. A., Muzikansky, A., Gallagher, E. R., Admane, S., Jackson, V. A., et.al. Early palliative care for patients with metastatic non-small-cell lung cancer, N Engl J Med, 2010. 363(8): p. 733-42., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20818875

[606] Schapira, L, Butow, P, Brown, R, Boyle, F, Pessimism is no poison., J Clin Oncol, 2010. 28 (4): p. 705-7., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19917853

[607] Venetis, M. K., Robinson, J. D., Turkiewicz, K. L., Allen, M., An evidence base for patient-centered cancer care: a meta-analysis of studies of observed communication between cancer specialists and their patients, Patient Educ Couns, 2009. 77(3): p. 379-83., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19836920

[608] Zolnierek, K. B., Dimatteo, M. R., Physician communication and patient adherence to treatment: a meta-analysis, Med Care, 2009. 47(8): p. 826-34., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2728700/

[609] Levoy, K, Sullivan, SS, Chittams, J, Myers, RL, Hickman, SE, Meghani, SH, Don't Throw the Baby Out With the Bathwater: Meta-Analysis of Advance Care Planning and End-of-life Cancer Care., J Pain Symptom Manage, 2023. 65 (6)(6): p. e715-e743., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36764411/

[610] Malhotra, Chetna, Shafiq, Mahham, Batcagan-Abueg, Ada Portia Macarubbo, What is the evidence for efficacy of advance care planning in improving patient outcomes? A systematic review of randomised controlled trials 12(7): p. e060201., http://bmjopen.bmj.com/content/12/7/e060201.abstract

[611] Bakitas, M., Lyons, K. D., Hegel, M. T., Balan, S., Brokaw, F. C., Seville, J., et.al. Effects of a palliative care intervention on clinical outcomes in patients with advanced cancer: the Project ENABLE II randomized controlled trial, JAMA, 2009. 302(7): p. 741-9., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19690306

[612] Dyar, Stephen, Lesperance, Mary, Shannon, Robert, Sloan, Jeff, Colon-Otero, Gerardo, A nurse practitioner directed intervention Improves the quality of life of patients with metastatic cancer: Results of a randomized pilot study, Journal of Palliative Medicine, 2012. 15(8): p. 890-895., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22559906/

[304] Zhang, R., Shao, F., Wu, X., Ying, K., Value of quantitative analysis of circulating cell free DNA as a screening tool for lung cancer: a meta-analysis, Lung Cancer, 2010. 69(2): p. 225-31., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20004997

[613] Mack, J. W., Cronin, A., Keating, N. L., Taback, N., Huskamp, H. A., Malin, J. L., et.al. Associations between end-of-life discussion characteristics and care received near death: a prospective cohort study, J Clin Oncol, 2012. 30(35): p. 4387-95., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23150700

[614] Wright, AA, Zhang, B, Ray, A, Mack, JW, Trice, E, Balboni, T, et.al. Association between end-of-life discussions, patient mental health, medical care near death, and caregiver bereavement adjustment., JAMA, 2008. 300 (14): p. 1665-73., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18840840

[615] Mack, J. W., Weeks, J. C., Wright, A. A., Block, S. D., Prigerson, H. G., End-of-life discussions, goal attainment, and distress at the end of life: predictors and outcomes of receipt of care consistent with preferences, J Clin Oncol, 2010. 28(7): p. 1203-8., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20124172

[616] Malhotra, Chetna, Shafiq, Mahham, Batcagan-Abueg, Ada Portia Macarubbo, What is the evidence for efficacy of advance care planning in improving patient outcomes? A systematic review of randomised controlled trials 12(7): p. e060201., http://bmjopen.bmj.com/content/12/7/e060201.abstract

[617] Clayton, J. M., Butow, P. N., Tattersall, M. H., When and how to initiate discussion about prognosis and end-of-life issues with terminally ill patients, J Pain Symptom Manage, 2005. 30(2): p. 132-44., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16125028

[618] Huskamp, HA, Keating, NL, Malin, JL, Zaslavsky, AM, Weeks, JC, Earle, CC, et.al. Discussions with physicians about hospice among patients with metastatic lung cancer., Arch Intern Med, 2009. 169 (10): p. 954-62., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19468089

[619] Keating, NL, Landrum, MB, Rogers, SO, al, Jr et, Physician factors associated with discussions about end-of-life care., Cancer, 2010. 116 (4): p. 998-1006., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20066693

[620] Gysels, M., Richardson, A., Higginson, I. J., Communication training for health professionals who care for patients with cancer: a systematic review of training methods, Support Care Cancer, 2005. 13(6): p. 356-66., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15586302/

[621] Baile, W. F., Lenzi, R., Parker, P. A., Buckman, R., Cohen, L., Oncologists' attitudes toward and practices in giving bad news: an exploratory study, J Clin Oncol, 2002. 20(8): p. 2189-96., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11956281

[622] Christakis, N.A., Iwashyna, T.J., Attitude and self-reported practice regarding prognostication in a national sample of internists., Arch Intern Med, 1998. 158(21): p. 2389-95., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9827791

[623] Arnold, E. M., Artin, K. A., Person, J. L., Griffith, D. L., Consideration of hastening death among hospice patients and their families, J Pain Symptom Manage, 2004. 27(6): p. 523-32., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15165650

[624] Kohlwes, R. J., Koepsell, T. D., Rhodes, L. A., Pearlman, R. A., Physicians' responses to patients' requests for physician-assisted suicide, Arch Intern Med, 2001. 161(5): p. 657-63., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11231697

[625] Hagerty, R. G., Butow, P. N., Ellis, P. A., Lobb, E. A., Pendlebury, S., Leighl, N., et.al. Cancer patient preferences for communication of prognosis in the metastatic setting, J Clin Oncol, 2004. 22(9): p. 1721-30., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15117995

[626] Kirk, P., Kirk, I., Kristjanson, L.J., What do patients receiving palliative care for cancer and their families want to be told? A Canadian and Australian qualitative study., BMJ, 2004. 328(7452): p. 1343., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15151964

[627] Yun, Y. H., Lee, C. G., Kim, S. Y., Lee, S. W., Heo, D. S., Kim, J. S., et.al. The attitudes of cancer patients and their families toward the disclosure of terminal illness, J Clin Oncol, 2004. 22(2): p. 307-14., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14722040

[628] Hagerty, RG, Butow, PN, Ellis, PM, Dimitry, S, Tattersall, MH., Communicating prognosis in cancer care: a systematic review of the literature., Ann Oncol, 2005. 16 (7): p. 1005-53., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15939716

[629] Berry, S. R., Just say die, J Clin Oncol, 2008. 26(1): p. 157-9., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18165651

[630] Pardon, K, Deschepper, R, Vander Stichele, R, Bernheim, J, Mortier, F, Schallier, D, et.al. Are patients’ preferences for information and participation in medical decision-making being met? Interview study with lung cancer patients., Palliat Med, 2011. 25 (1): p. 62-70., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20621948/

[631] Clayton, J. M., Butow, P. N., Tattersall, M. H., Devine, R. J., Simpson, J. M., Aggarwal, G., et.al. Randomized controlled trial of a prompt list to help advanced cancer patients and their caregivers to ask questions about prognosis and end-of-life care, J Clin Oncol, 2007. 25(6): p. 715-23., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17308275

[632] Clayton, J. M., Hancock, K., Parker, S., Butow, P. N., Walder, S., Carrick, S., et.al. Sustaining hope when communicating with terminally ill patients and their families: a systematic review, Psychooncology, 2008. 17(7): p. 641-59., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18022831