1. Informationen zu dieser Leitlinie – Schilddrüsenkarzinom
1.1 Herausgeber
Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).
1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)
Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) vertreten durch die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Endokrinologie (CAEK)
Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN)
1.3 Finanzierung der Leitlinie
Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.
1.4 Kontakt
Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 80
14057 Berlin
leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de
1.5 Zitierweise
Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Schilddrüsenkarzinom, Langversion 1.3, 2026, AWMF-Registernummer 031-056OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/schilddruesenkarzinom
1.6 Bisherige Änderungen an der Version 1.3
Version 1.1 (April 2026):
- Kleinere redaktionelle Überarbeitungen. Ergänzung von Prof. Dr. Andreas Müller (DGHNO-KHC) bei den weiteren beteiligten Personen (1.10.3).
Version 1.2 (August 2026):
- Korrektur in Kapitel 5.8.2.3: Anpassung von angegebenen Thyreoglobulin-Werten.
- Umstellung in Kapitel 8.3.4: Konsensbasiertes Statement 8.20 wurde umgestellt auf Konsensbasierte Empfehlung.
- Entfernung eines nicht mehr funktionierenden Links in Kapitel 8.5.2
Version 1.3 (September 2026)
- Einfügen eines neuen Links als Quelle in Kapitel 8.5.2
1.7 Besonderer Hinweis
Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.
Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.
In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.
Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.
1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.
1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie
Die Leitlinie liegt bislang in dieser Langfassung vor. Eine Kurzfassung sowie eine Patientenleitlinie (Laienversion der Leitlinie) werden noch erarbeitet. Alle Dokumente zur Leitlinie sind über die folgenden Seiten zugänglich:
- AWMF (https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/031-056OL)
- Leitlinienprogramm Onkologie (https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/schilddruesenkarzinom)
- Websites der beteiligten Fachgesellschaften (DGN, DGAV, DGE)
1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe
1.10.1 Koordination und Redaktion
Koordination (ohne Stimmrecht):
Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Andreas Bockisch, Essen
Zusammensetzung der Koordinationsgruppe:
- Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Andreas Bockisch
- Prof. Dr. Thomas Lauenstein
- Prof. Dr. Kerstin Lorenz
- Harald Rimmele
- Prof. Dr. Matthias Schmidt
- Prof. Dr. Matthias Schott
Leitliniensekretariat bei der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin
- Götz Jonas
- Tobias Fabiunke
1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
| Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen | Mandatsträger |
|---|---|
| Arbeitsgemeinschaft Bildgebung in der Onkologie der DKG (ABO) | Prof. Dr. Thorsten Persigehl Prof. Dr. James Nagarajah |
| Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO) | Dr. Matthias Büttner |
| Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS) | Dr. Timm Dauelsberg Dipl.-Med. Gerhard Faber |
| Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin in der DKG (APM) | Prof. Dr. Markus Deckert Prof. Dr. Markus Meissner |
| Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO) | Prof. Dr. Thomas Brunner Prof. Dr. Ursula Nestle |
| Bundesverband Schilddrüsenkrebs Ohne Schilddrüse leben | Harald Rimmele |
| Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) | Prof. Dr. Cornelia Dotzenrath Prof. Dr. Thomas Musholt Prof. Dr. Christian Scheuba Prof. Dr. Theresia Weber |
| Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) | Prof. Dr. Dr. Dagmar Führer-Sakel Prof. Dr. Friedhelm Raue Prof. Dr. Christine Spitzweg Prof. Dr. Karin Frank-Raue Prof. Dr. Joachim Feldkamp |
| Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (GfH) | Dr. Bernd Auber |
| Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) | PD Dr. Wilfried Eberhardt |
| Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) | PD Dr. Wilfried Eberhardt |
| Deutsche Gesellschaft für Kinderendokrinologie und - diabetologie (DGKED) | Prof. Dr. Christian Denzer |
| Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik | Dr. Heribert Hänscheid |
| Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) | Prof. Dr. Michael Kreißl Prof. Dr. Wolfgang Burchert Prof. Dr. Rainer Görges Prof. Dr. Hubertus Hautzel Prof. Dr. James Nagarajah PD Dr. Simone Schenke |
| Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) | Prof. Dr. Markus Meissner Prof. Dr. Markus Deckert |
| Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) | PD Dr. Dr. Udo Siebolts Prof. Dr. Kurt Werner Schmid |
| Deutsche Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP) | Prof. Dr. Annerose Keilmann Prof. Dr. Michael Fuchs |
| Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) | Prof. Dr. Ursula Nestle Prof. Dr. Thomas Brunner |
| Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) | Dipl.-Med. Gerhard Faber Dr. Timm Dauelsberg |
| Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) | Prof. Dr. Jörg Bojunga |
| Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) | Prof. Dr. Thomas Lauenstein |
| Fachverband für Strahlenschutz | Prof. Dr. Christoph Reiners |
| Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) | PD Dr. Antje Redlich |
| Schilddrüsen-Liga Deutschland | Prof. Dr. Michael Cordes |
Die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNOKHC) hat sich intensiv in der Konsultationsphase eingebracht und unterstützt explizit die Leitlinie.
1.10.3 Arbeitsgruppen
Tabelle 2: Arbeitsgruppen
|
Arbeitsgruppe |
Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert) |
|
1. DTC und PDTC |
Thomas Musholt, Dagmar Führer-Sakel, Matthias Schmidt, |
|
2. MTC |
Christian Scheuba, Friedhelm Raue, Markus Luster, |
|
3. ATC |
Kerstin Lorenz, Vera Tiedje, Peter Bartenstein, |
|
4. Übersicht; Pathologie/Genetik |
Kerstin Lorenz, Stefan Karger, Rainer Görges, |
|
5a. prä-/peritherapeutische initiale Diagnostik |
Jochen Schabram, Joachim Feldkamp, Michael Kreißl, |
|
5b. Diagnostik und differentialtherapeutische Konsequenzen bei Rezidivverdacht und V. a. Progress |
Norbert Niederle, Joachim Feldkamp, Michael Kreißl, |
|
6a. initiale (chirurgische) Therapie |
Cornelia Dotzenrath, Wolfram Karges, Martin Freesmeyer, |
|
6b. (Chirurgische) Therapie bei Rezidiv bzw. Persistenz |
Theresia Weber, Wolfram Karges, Martin Freesmeyer, |
|
7. Nachsorge inkl. Substitutions-/Suppressionsmedikation |
Dietmar Simon, Matthias Schott, Holger Amthauer, |
|
8. medikamentöse Therapien bei Rezidiv bzw. Persistenz |
Katharina Holzer, Christine Spitzweg, James Nagarajah, |
1.10.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)
Prof. Dr. Andreas Müller (DGHNO-KHC) war für das Thema Atemwege und Kehlkopf mit entsprechenden Funktionsstörungen im Zuge der Behandlung des Schilddrüsenkarzinoms beratend tätig.
Folgende Fachgesellschaften/Organisationen haben auf eine Beteiligung an der Leitlinie explizit verzichtet:
- Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin e. V. (DEGAM)
- Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP)
Folgende Fachgesellschaften/Organisationen haben auf die Anfrage zur Beteiligung an der Leitlinie keine Vertreter benannt:
- Arbeitsgemeinschaft für Supportive Maßnahmen in der Onkologie (AGSMO) der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG)
- Die Schmetterlinge e. V.
1.10.5 Patientenbeteiligung
Während des gesamten Erstellungsprozesses waren Vertreter des Bundesverbands Schilddrüsenkrebs – Ohne Schilddrüse leben e. V. an der Erarbeitung und Abstimmung der Empfehlungen direkt beteiligt.
1.10.6 Methodische Begleitung
Die methodische Begleitung erfolgt durch:
- Evidence-based Medicine | Cochrane Haematology (Prof. Dr. Nicole Skoetz)
- Office des Leitlinienprogrammes Onkologie (Dr. Markus Follmann, Thomas Langer, Gregor Wenzel)
- Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement (Dr. Monika Nothacker)
1.11 Abkürzungsverzeichnis
Tabelle 3: Abkürzungen
| Abkürzungen | Erläuterungen |
|---|---|
| AG | Arbeitsgruppe |
| AHB | Anschlussheilbehandlung |
| AJCC | American Joint Committee on Cancer |
| AMES | Age, Metastases, Extent, Size (Risikoklassifikationssystem) |
| ARFI | Acoustic Radiation Force Impulse Imaging |
| ATA | Amerikanische Schilddrüsengesellschaft / American Thyroid Association |
| ATC | anaplastisches Schilddrüsenkarzinom |
| AUC | Area under the curve |
| AWMF | Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. |
| ÄZQ | Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin |
| BTA | Britische Schilddrüsengesellschaft / British Thyroid Association |
| CAEK | Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Endokrinologie |
| CDR | Clinical Data Repository |
| CEA | Karzinoembryonales Antigen |
| CEUS | kontrastverstärkte Sonographie / contrast enhanced ultrasound |
| CI | Konfidenzintervall |
| CIONM | kontinuierliches intraoperatives Neuromonitoring / continuous intraoperative neuromonitoring |
| CPS | Combined positive score |
| Ctn | Calcitonin |
| DHGTC | Differenziertes high-grade Schilddrüsenkarzinom |
| DKG | Deutsche Krebsgesellschaft e.V. |
| DNA | Desoxyribonucleinsäure |
| DSR | desmoplastischen Stromareaktion |
| DSVPTC | diffus sklerosierende Variante des papillären Schilddrüsenkarzinoms / diffuse sclerosing variant of papillary thyroid carcinoma |
| DTC | differenziertes Schilddrüsenkarzinom / differentiated thyroid carcinoma |
| EANM | Europäische Gesellschaft für Nuklearmedizin / European Association of Nuclear Medicine |
| EBRT | perkutane Strahlentherapie / external beam radiotherapy |
| ECOG | Eastern Cooperative Oncology Group |
| EK | Expertenkonsens (siehe zur Erläuterung Kapitel "Expertenkonsens" unter "Grundlagen der Methodik") |
| EMA | Europäische Arzneimittel-Agentur / European Medicines Agency |
| ESES | Europäische Gesellschaft Endokriner Chirurgen / European Society of Endocrine Surgeons |
| ESMO | Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie / European Society of Medical Oncology |
| FKDS | farbkodierte Duplexsonographie |
| FMTC | familiäres medulläres Schilddrüsenkarzinom / familial medullary thyroid cancer |
| FNAC | Feinnadelaspirationszytologie / fine-needle aspiration cytology |
| FND | follikulär noduläre Erkrankung |
| FNMTC | familiäres nicht-medulläres Schilddrüsenkarzinom |
| FNP | Feinnadelpunktion |
| FTC | follikuläres Schilddrüsenkarzinom / follicular thyroid carcinoma |
| GVPTC | Großzellige Variante des PTC |
| HADS | Hospital Anxiety and Depression Scale |
| HR | Hazard ratio |
| HVPTC | Hobnail-Variante des PTC |
| IC | Immune cells |
| IMRT | intensitätsmodulierte Radiotherapie |
| IONM | intraoperatives Neuromonitoring |
| KVPTC | Kolumnarzell-Variante des PTC |
| LK | Lymphknoten |
| MEN2 | multiple endokrine Neoplasie Typ 2 |
| MIFTC | minimal-invasives follikuläres Schilddrüsenkarzinom / minimally invasive follicular thyroid carcinoma |
| MKI | Multityrosinkinase Inhibitoren |
| MRT | Magnetresonanztomographie |
| MTC | Medulläres Schilddrüsenkarzinom |
| NCDB | National Cancer Database (USA) |
| NIFTP | Non-invasive follicular thyroid neoplasm with papillary-like nuclear features |
| NPV | negativ prädiktiver Wert / negative predictive value |
| NTCTCS | National Thyroid Cancer Therapy Cooperative Study Group |
| OP | Operation |
| ORR | Overall response rate |
| OS | Gesamtüberleben / overall survival |
| OVPTC | Onkozytäre Variante des papillären Schilddrüsenkarzinoms |
| PDL | Programmed-death ligand |
| PERCIST | PET Response Criteria In Solid Tumors |
| PPV | positiver prädiktiver Wert / positive predictive value |
| PTC | papilläres Schilddrüsenkarzinom / papillary thyroid carcinoma |
| PTMC | papilläres Schilddrüsenmikrokarzinom / papillary thyroid microcarcinoma |
| QI | Qualitätsindikator |
| RECIST | Response Evaluation Criteria in Solid Tumors |
| RID | Radioioddiagnostik |
| RIT | Radioiodtherapie |
| SGB | Sozialgesetzbuch |
| SR | Systematische Übersichtsarbeit |
| SSTR | Somatostatin-Rezeptoren |
| SUV / SUVmax | Standardized uptake value / ...maximum |
| SVPTC | Solide Variante des papillären Schilddrüsenkarzinoms |
| SWE | Scherwellen-Elastographie / shear wave elastography |
| TAK | Thyreoglobulin-Antikörper |
| TDS | Tumordispositionssyndrome |
| THW | Schilddrüsenhormonentzug / thyroid hormone withdrawal |
| TIRADS | Thyroid Imaging Reporting and Data Systeme |
| TKI | Tyrosinkinase-Inhibitor |
| TPS | Tumor proportion score |
| TSH | Thyreoidea-stimulierendes Hormon |
| UICC | Union for International Cancer Control |
| WHO | World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation |
| WIFTC | Breit-invasives follikuläres Schilddrüsenkarzinom |