6. Chirurgische Therapie – Pankreaskarzinom
6.1 Einleitung
Im Folgenden wird das chirurgische Vorgehen beim Pankreaskarzinom beschrieben. Hierbei werden insbesondere die Kriterien für eine Resektabilität des Tumors in kurativer Intention definiert. Neben dem perioperativen Management der Patienten wird vor allem die chirurgische Technik, das chirurgisch-taktische Vorgehen bei unterschiedlichen Tumorsituationen und Krankheitsstadien sowie die für die Bewertung der Prognose relevante Aufarbeitung der Operationspräparate behandelt. Die sich aus der Literatur ergebenden Daten sind auf die in Deutschland bestehenden Verhältnisse anwendbar und Grundlage der angegebenen Evidenz- und Empfehlungsgrade der einzelnen Themenkomplexe.
Die chirurgische Therapie ist das einzige potenziell kurative Therapieverfahren beim Pankreaskarzinom.
- Evidenzlevel
- 1b
- Konsens
- Starker Konsens
- Literatur
- [208]
Eine ausschließliche Chemotherapie, Radiochemotherapie oder Strahlentherapie sollen bei Patienten mit als resektabel eingeschätztem Pankreaskarzinom nicht durchgeführt werden.
- Konsens
- Starker Konsens
Hintergrund
Die chirurgische Therapie ist die einzig potenziell kurative Therapieoption beim Pankreaskarzinom. Durch alleinige Chemo- und/oder Strahlentherapie lässt sich bei diesem Tumor keine Heilung erzielen. Eine randomisierte Studie zeigte die Unterlegenheit der Radiochemotherapie im Vergleich zur Operation bei als resektabel eingestuftem lokal invasiven Pankreaskarzinom [208]. Aufgrund einer Interimsanalyse, die einen Benefit der Operation gegenüber der Radiochemotherapie beim medianen Gesamtüberleben zeigte (22,6 Mo., 95 % CI 12,5 – 32,7 vs. 10,8 Mo., 95 % CI 8,8 – 12,7), wurde die Studie vorzeitig abgebrochen. Die Unterschiede im Hinblick auf das mediane Gesamtüberleben und das 3-Jahresüberleben waren dennoch statistisch signifikant.
6.1.1 Mindestfallzahlen
Operative Eingriffe beim Pankreaskarzinom sollten in einem Krankenhaus mit ≥ 20 Pankreasresektionen (OPS-Codes: 5-524 und 5-525) pro Jahr durchgeführt werden.
- Empfehlungsgrad
- B: Empfehlung für oder gegen eine Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = sollte/sollte nicht
- Evidenzlevel
- 4
- Konsens
- Konsens
- Literatur
- [209] [210] [211] [212] [213] [214] [215] [216] [217] [218] [219] [220] [221] [222] [223]
Evidenztabellen (15)
Brahmbhatt, Bhaumik et al. Pancreatic Surgery in the Older Population: A Single Institutionƒ_Ts Experience over Two Decades. Current Gerontology & Geratrics Research. . 1-6. 2016; Kutlu, O. C. et al. Open Pancreaticoduodenectomy Case Volume Predicts Outcome of Laparoscopic Approach: A Population-based Analysis. Annals of surgery. 267. 552-560. 2018; Ahola, R. et al. Effect of centralization on long-term survival after resection of pancreatic ductal adenocarcinoma. The British journal of surgery. 104. 1532-1538. 2017; Alsfasser, G. et al. Volume-outcome relationship in pancreatic surgery. The British journal of surgery. 103. 136-143. 2016; Amini, N. et al. Trends in Hospital Volume and Failure to Rescue for Pancreatic Surgery. Journal of gastrointestinal surgery : official journal of the Society for Surgery of the Alimentary Tract. 19. 1581-1592. 2015; Balzano, Gianpaolo et al. Overuse of surgery in patients with pancreatic cancer. A nationwide analysis in Italy. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 18. 470-478. 2016; Bateni, S. B. et al. Drivers of Cost for Pancreatic Surgery: It's Not About Hospital Volume. Annals of Surgical Oncology. 25. 3804-3811. 2018; Bliss, Lindsay A. et al. Patient selection and the volume effect in pancreatic surgery: unequal benefits?. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 16. 899-906. 2014; Coupland, V. H. et al. Resection rate, hospital procedure volume and survival in pancreatic cancer patients in England: Population-based study, 2005-2009. European Journal of Surgical Oncology. 42. 190-196. 2016; Derogar, M. et al. Hospital teaching status and volume related to mortality after pancreatic cancer surgery in a national cohort. The British journal of surgery. 102. 548-557. 2015; Gooiker, G. A. et al. Impact of centralization of pancreatic cancer surgery on resection rates and survival. British Journal of Surgery. 101. 1000-1005. 2014; Guller, U. et al. Lower hospital volume is associated with higher mortality after oesophageal, gastric, pancreatic and rectal cancer resection. Swiss Medical Weekly. 147. w14473. 2017; Lidsky, Michael E. et al. Going the Extra Mile: Improved Survival for Pancreatic Cancer Patients Traveling to High-volume Centers. Annals of surgery. 266. 333-338. 2017; Stella, M. et al. Impact of surgical experience on management and outcome of pancreatic surgery performed in high- and low-volume centers. Updates in surgery. 69. 351-358. 2017; van der Geest, L. G. M. et al. Volume-outcome relationships in pancreatoduodenectomy for cancer. HPB. 18. 317-324. 2016Hintergrundtext:
Eingriffe am Pankreas gehören zu den komplexesten planbaren Operationen in der Viszeralchirurgie, die mit einer hohen Komplikations- und auch Mortalitätsrate einhergehen. Ein signifikanter Zusammenhang zwischen Leistungsmenge und der Fallzahl im Krankenhaus und heruntergebrochen auf den OperateurIn auf die Letalität konnte bereits in der Pionierarbeit von Birkmeyer et al. [224] im Jahr 2002 in einer Auswertung der amerikanischen Daten nachgewiesen werden. So lag die Sterblichkeit in sogenannten High Volume-Zentren mit mehr als 16 Pankreasresektionen pro Jahr bei 3,8 % während diese in Low Volume-Kliniken mit 3-5 Eingriffen bei 11 % lag und damit signifikant höher war. Dieser Effekt konnte ebenfalls in dieser wegweisenden Arbeit auf den/die einzelne/n ChirurgIn heruntergebrochen werden, mit postoperativen Mortalitätsraten von 14,7 % bei nur 2 Pankreasresektionen pro Jahr mit einer Senkung der Sterblichkeit auf 4,6 %, wenn der/die ChirurgIn mehr als 4 Resektionen durchführt. Der Einfluss der Leistungsmenge konnte nicht nur für die postoperativen Ergebnisse wie Mortalität und Morbidität, sondern auch für die Prognose in vielen nachfolgenden internationalen Studien belegt werden.
Die "Lernkurve" des Chirurgen einerseits und höhere Fallzahlen führen zu einer Reduzierung von Morbidität und Mortalität, und damit zu einer Prognoseverbesserung [225]. Hohe Fallzahlen innerhalb eines Zentrums können als Surrogatparameter einer optimierten perioperativen Versorgung gesehen werden. Letztlich ist allerdings unklar, ob der Faktor "ChirurgIn" oder der des "Zentrums" entscheidend ist. Tendenziell scheint jedoch ein erfahrene/r ChirurgIn die negativen Implikationen eines "Low Volume Centers" (hier definiert als weniger als 20 Pankreasresektionen pro Jahr) teilweise ausgleichen zu können [226], [227], [228]. Letztendlich führen aber alle Arbeiten die relativ hohe Mortalität in Low Volume-Kliniken auf den sog. "Failure to Rescue" Effekt zurück: im Komplikationsmanagement bei großen Pankreaseingriffen ist z. B. die Vorhaltung einer interventionellen Radiologie 7/24 obligatorisch und essenziell, um die gefürchteten Arrosionsblutungen bei postoperativen Pankreasfisteln zeitgerecht und lebensrettend behandeln zu können. Das heißt, neben der notwendigen chirurgischen Expertise muss die gesamte Krankenhausstruktur- und Prozessqualität auf potentiell lebensgefährliche Komplikationen schnell, sicher und erfolgreich reagieren [229], [230].
In der größten deutschen Versorgungsforschungsstudie von Krautz et al. [230] mit Analyse von 60.858 PatientInnen im Zeitraum von 2009 bis 2014, die einer Major-Pankreasresektion unterzogen wurden, lag die Mortalität in Kliniken mit durchschnittlich 5 Eingriffen/Jahr bei 11,5 % und in Kliniken mit 134 Resektionen/Jahr bei nur 6,5 %. Eine Zentralisierung von Pankreaseingriffen sollte nach diesen Daten dringend erfolgen, da PatientInnen in High Volume-Kliniken eine signifikant reduzierte Krankenhausmortalität aufweisen und in High Volume-Kliniken deutlich weniger Risiko-adjustierte Todesfälle auftreten.
Die Definition einer High Volume-Klinik oder die geforderte Mindestanzahl an Eingriffen ist allerdings in allen vorliegenden Studien sehr unterschiedlich. Tatsächlich liegt aber in allen Arbeiten die geforderte Mindestanzahl deutlich höher als 12 Pankreasresektionen pro Jahr. Einige Arbeiten zeigen allerdings erst eine reduzierte Mortalität bei mehr als 20-30 Pankreaseingriffen pro Jahr [231], [232].
In den Niederlanden wurden Pankreaseingriffe ab dem Jahr 2011 zentralisiert [217], [233]. Im Ergebnis konnte mit einer Mindestmenge von 20 Pankreasresektionen pro Klinik und Jahr die Mortalität bei Bauchspeicheldrüsenoperationen von über 8 % auf unter 4 % gesenkt werden, so dass wir diese Zahl auch für uns übernommen haben. Diese Zahl steht auch im Einklang mit der Forderung der amerikanischen Non-Profit-Organisation der Leapfrog-Gruppe (Pendant zu unserem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen IQWiG), die eine Mindestmenge von 20 Pankreasresektionen pro Krankenhaus und mindestens 10 solcher Resektionen pro ChirurgIn im Jahr angibt, um eine hohe Qualität bei komplexen Pankreaseingriffen zu gewährleisten (https://ratings.leapfroggroup.org/measure/hospital/complex-adult-surgery).
6.2 Präoperative Vorbereitung und chirurgische Diagnostik
Hintergrund
Infektionen nach ERCP und Stentanlage sind in bis zu 73 % der Fälle zu beobachten [234]. Infektionen des biliären Systems zum Zeitpunkt der Pankreasresektion sind mit einer erhöhten Morbidität assoziiert [235], [236], [237], [238]. In zahlreichen kleineren Untersuchungen und einer größeren, randomisierten klinischen Studie wurde gezeigt, dass die Rate an schweren Komplikationen bei früher Operation ohne Galleableitung deutlich geringer ist als bei primärer Galleableitung und späterer Operation (39 % schwere Komplikationen ohne Drainage vs. 74 % mit Drainage [239]) (siehe Evidenzbericht IMEBI unter www.leitlinienprogramm-onkologie.de). Wenn keine Cholangitis vorliegt, ist daher bei zeitnaher Operation eine Galleableitung nicht indiziert. Bei Vorliegen einer Cholangitis sollte allerdings rasch eine interventionelle Galleableitung erfolgen, um Komplikationen der Infektion zu vermeiden.
Eine präoperative Galleableitung kann erfolgen, wenn die Operation nicht zeitnah nach Diagnosestellung erfolgen kann.
- Konsens
- Konsens
Hintergrund
Es gibt keine evidenzbasierte Definition des Begriffs „zeitnah“. Expertenkonsens ist ein Zeitraum von maximal 2 Wochen. Wichtig ist eine optimale interdisziplinäre Absprache, um nach Entscheidung zur Operation Verzögerungen bis zur tatsächlichen Durchführung der Operation zu minimieren. Eine geplante Verzögerung des Operationszeitpunkts mit Indikation zur Stentanlage bei Cholestase ergibt sich z. B. wenn die Operation aufgrund der Durchführung einer neoadjuvanten Therapie nicht sofort durchgeführt wird.
Eine diagnostische Laparoskopie sollte bei resektablen Pankreaskarzinomen bei folgenden Konstellationen eingesetzt werden:
- wenn nach der Bildgebung ein großer Tumor (s. Hintergrund) vorliegt oder
- Aszites besteht oder
- ein erhöhter Tumormarker-Wert vorliegt (CA 19-9 > 500 U/ml, ohne Cholestase).
Bei diesen Situationen besteht der Verdacht auf das Vorliegen einer okkulten Organmetastasierung (Lebermetastasierung und/oder Peritonealkarzinose).
- Empfehlungsgrad
- B: Empfehlung für oder gegen eine Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = sollte/sollte nicht
- Evidenzlevel
- 1
- Konsens
- Konsens
- Literatur
- [240] [241] [242] [243]
Änderungshinweis
Die Staging-Laparoskopie kann bei als resektabel eingeschätzten Pankreaskarzinomen fakultativ eingesetzt werden, insbesondere bei klinischem V. a. Peritonealkarzinose oder bei Vorliegen von signifikantem Aszites.Evidenztabellen (1)
Chirurgische Therapie (AG 3) Schlüsselfrage 3.1 Laparoskopie (4 Reviews)Hintergrund
Beim PDAC besteht ein frühes Metastasierungs-Potential sowohl lokal in Lymphknoten als auch peritoneal und hepatisch. Vor einer Laparotomie mit angestrebter R0-Resektion sollte deshalb eine Metastasierung ins Peritoneum und/oder in die Leber sicher ausgeschlossen werden. Okkulte Metastasen können der Bildgebung allerdings verborgen bleiben [240], [241].
Gemäß des International Association of Pancreatology (IAP)-Konsensus und den ABC-Kriterien zur Resektabilität [244] wird eine diagnostische Laparoskopie vor Laparotomie bei einem Tumorausmaß > 3 cm oder einem CA 19-9-Wert > 500 U/ml oder Vorliegen von Ascites (bei Ausschluss einer hepatischen oder portal-venösen Ursache) empfohlen, vor allem wenn in der Bildgebung (CT/MRT/MRCP/PET-CT) keine eindeutige Organmetastasierung zu sehen ist. Was die Tumorgröße anbelangt, konnte in Studien gezeigt werden, dass ab einer Tumorgröße von > 3 cm verbunden mit einer ungewollten Gewichtsabnahme von mehr als 5 kg das Risiko für eine Organmetastasierung auf 30% ansteigt [243].
In bis zu 20% ist mit einer diagnostischen Laparoskopie eine bis dato okkulte Metastasierung ins Peritoneum und/oder Leber detektierbar, die in der Bildgebung aufgrund der Größe verborgen bleiben. Dies führt zur Vermeidung einer explorativen Laparotomie mit dann Verzögerung der Chemotherapie/multimodalen Therapie.
Die diagnostische Laparoskopie mit intraoperativem Ultraschall ist möglich bei bis dato erfolgloser Tumorsicherung [242]. Im Rahmen der laparoskopischen Evaluation kann zudem aus Metastasen und dem Primarius eine Stanze zur histologischen Tumorsicherung gewonnen werden [243]. Dies ermöglicht in Zukunft auch eine NGS-Analyse.
Die laparoskopische Evaluation stellt dabei ein sicheres und komplikationsarmes Verfahren dar mit einer Komplikations-Rate von 0-0,8% [240].
Neben der Gewinnung von Tumorgewebe zur Diagnosesicherung für z. B. neoadjuvante Therapiestrategien kann im Rahmen der diagnostischen Laparoskopie außerdem ggf. gleichzeitig die Indikation zur simultanen Cholezystektomie bei auffälliger Gallenblase gestellt werden und ein i.v.-Port zur systemischen CTx in Narkose gelegt werden.
6.3 Chirurgische Zielsetzung einer Resektion beim Pankreaskarzinom
Ziel der Resektion beim Pankreaskarzinom soll die Resektion im Gesunden sein (R0).
Hintergrund
Bei einer Resektion im Gesunden (R0) besteht für den Patienten die größte Chance auf ein Langzeitüberleben [245], [246], [248]. Allerdings ist bislang nicht einheitlich definiert, was unter einer „Resektion im Gesunden“ beim Pankreaskarzinom zu verstehen ist. So gibt es derzeit keine einheitliche Literaturempfehlung hinsichtlich einer einzuhaltenden „minimalen Resektionsgrenze“ bzw. ihrer prognostischen Bedeutung. Ziel ist daher die kurative Entfernung mit größtmöglichem Sicherheitsabstand. Dieser sollte im histopathologischen Befund angegeben werden.
Die prognostische Bedeutung der R-Klassifikation resezierter Pankreaskarzinome wird in der Literatur aktuell unterschiedlich diskutiert. Betrachtet man die Studien genauer, die sich mit der Frage beschäftigen, ob die kurative Resektion prognostisch bedeutsam ist, zeigt sich, dass die R-Klassifikation in einzelnen Studien nicht korrekt bzw. nicht einheitlich angewandt wird. Dieser Umstand trägt sicher dazu bei, dass in der Literatur die Rate der R1-Resektionen mit einer großen Schwankungsbreite – zwischen 16 % und 75 % – angegeben wird [249]. Generell gilt, dass die R-Klassifikation einheitlich angewandt werden muss. Von einer R0-Situation kann nur dann gesprochen werden, wenn am Resektionsrand mikroskopisch definitiv keine Karzinomzellen nachweisbar sind. R1 bedeutet, dass am definitiven Resektionsrand Karzinomzellen gefunden werden. In einigen Publikationen wird diese Definition nicht eingehalten – die Autoren sprechen hier von einer kurativen (R0- Resektion nur dann, wenn der Tumor 0,1 cm vom definitiven Resektionsrand entfernt ist. Generell gilt, dass die Prognose umso besser ist, je weiter der Tumor vom Resektionsrand entfernt ist. Allerdings müssen Klassifikationssysteme (R-Klassifikation) strikt von vermeintlich prognostischen Fragestellungen (Abstand zum Resektionsrand) getrennt werden.
Einige Autoren werten z. B. auch Lymphknotenmetastasen, die sich am Resektionsrand befinden, als R1-Situation. Auch wird nicht immer angegeben, welcher Resektionsrand gemeint ist. In der Literatur existiert bisher auch keine einheitliche Nomenklatur für die Absetzungsränder einer partiellen Pankreatikoduodenektomie.
Aufgrund der tumorbiologischen und damit morphologischen Besonderheiten duktaler Adenokarzinome des Pankreas mit diskontinuierlicher Ausbreitung, desmoplastischer Stromareaktion und zumeist ausgedehnter Perineural- bzw. Lymphgefäßinvasion kann die exakte Beurteilung eines Resektionsrands erschwert sein [247], [250], [251], [252], [253], [254], [255], [256], [257].
Um hier eine valide, reproduzierbare und eindeutige Befundung zu erreichen, wird einerseits eine standardisierte histopathologische Aufarbeitung der relevanten Resektionsränder empfohlen, andererseits eine konzeptionelle Erweiterung der R-Klassifikation (das sog. CRM-Konzept, s. u.) vorgeschlagen.
Die diesbezüglichen Empfehlungen finden sich in den weiter unten stehenden Abschnitten.
6.3.1 Kriterien der Resektabilität
6.3.1.1 Kriterien von Seiten des Patienten: Alter, ECOG
Das Lebensalter per se sollte kein Kriterium darstellen, von der Resektion eines Pankreaskarzinoms abzusehen.
- Empfehlungsgrad
- B: Konsistent Studien mit Evidenzgrad 2 oder 3 bzw. Extrapolationen von Studien mit Evidenzgrad 1
- Evidenzlevel
- 4
- Konsens
- Starker Konsens
- Literatur
- [233] [258] [259] [260] [261] [262] [263] [264] [265] [266] [267] [268] [269] [270] [271] [272]
Evidenztabellen (16)
Addeo, Pietro et al. Pancreatic fistula after a pancreaticoduodenectomy for ductal adenocarcinoma and its association with morbidity: a multicentre study of the French Surgical Association. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 16. 46-55. 2014; Ansari, D. et al. Safety of pancreatic resection in the elderly: A retrospective analysis of 556 patients. Annals of Gastroenterology. 29. 221-225. 2016; Gajda, Mateusz et al. Treatment outcomes of pancreatic cancer in the elderly - literature review. Folia medica Cracoviensia. 58. 49-66. 2018; He, W. et al. Underuse of surgical resection among elderly patients with early-stage pancreatic cancer. Surgery (United States). 158. 1226-1234. 2015; Hsu, C. C. et al. Early mortality risk score: identification of poor outcomes following upfront surgery for resectable pancreatic cancer. Journal of Gastrointestinal Surgery. 16. 753-761. 2012; Kim, S. Y. et al. The outcomes of pancreaticoduodenectomy in patients aged 80 or older: a systematic review and meta-analysis. HPB. 19. 475-482. 2017; Lyu, Heather et al. Risk Factors of Reoperation After Pancreatic Resection. Digestive Diseases & Sciences. 62. 1666-1675. 2017; Miyazaki, Y. et al. Age does not affect complications and overall survival rate after pancreaticoduodenectomy: Single-center experience and systematic review of literature. Bioscience trends. 10. 300-306. 2016; Renz, Bernhard W. et al. Pancreaticoduodenectomy for adenocarcinoma of the pancreatic head is justified in elderly patients: A Retrospective Cohort Study. International Journal of Surgery. 28. 118-125. 2016; Sahakyan, M. A. et al. Perioperative outcomes and survival in elderly patients undergoing laparoscopic distal pancreatectomy. Journal of Hepato-Biliary-Pancreatic Sciences. 24. 42-48. 2017; Shirai, Y. et al. Assessment of surgical outcome after pancreatic resection in extremely elderly patients. Anticancer Research. 36. 2011-2017. 2016; Sho, M. et al. Prognosis after surgical treatment for pancreatic cancer in patients aged 80 years or older: A multicenter study. Journal of Hepato-Biliary-Pancreatic Sciences. 23. 188-197. 2016; Sukharamwala, Prashant et al. Advanced age is a risk factor for post-operative complications and mortality after a pancreaticoduodenectomy: a meta-analysis and systematic review. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 14. 649-657. 2012; Turrini, O. et al. Pancreatectomy for adenocarcinoma in elderly patients: Postoperative outcomes and long term results: A study of the French Surgical Association. European Journal of Surgical Oncology. 39. 171-178. 2013; van der Geest, L. G. M. et al. Elderly Patients Strongly Benefit from Centralization of Pancreatic Cancer Surgery: A Population-Based Study. Annals of Surgical Oncology. 23. 2002-2009. 2016; van der Geest, Lydia G. M. et al. Pancreatic cancer surgery in elderly patients: Balancing between short-term harm and long-term benefit. A population-based study in the Netherlands. Acta Oncologica. 55. 278-285. 2016Ein ECOG-Performance-Status ≥ 2 sollte eine relative Kontraindikation für die Resektion eines Pankreaskarzinoms darstellen.
- Empfehlungsgrad
- B: Empfehlung für oder gegen eine Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = sollte/sollte nicht
- Evidenzlevel
- 1
4 - Konsens
- Konsens
- Literatur
- [259] [260] [273] [274] [275]
Evidenztabellen (5)
Feyko, J. A. R. E. et al. Pancreatectomy in Patients with Impaired Renal Function: How Risky Is It?. American Surgeon. 82. 16-21. 2016; Kim, S. Y. et al. The outcomes of pancreaticoduodenectomy in patients aged 80 or older: a systematic review and meta-analysis. HPB. 19. 475-482. 2017; Kleeff, J. et al. The impact of diabetes mellitus on survival following resection and adjuvant chemotherapy for pancreatic cancer. British Journal of Cancer. 115. 887-894. 2016; Sukharamwala, Prashant et al. Advanced age is a risk factor for post-operative complications and mortality after a pancreaticoduodenectomy: a meta-analysis and systematic review. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 14. 649-657. 2012; Tas, F. et al. Performance status of patients is the major prognostic factor at all stages of pancreatic cancer. International Journal of Clinical Oncology. 18. 839-846. 2013Hintergrund
Die demographische Entwicklung in Deutschland führt in den nächsten Jahren zu einer weiteren Zunahme von Patienten im fortgeschrittenen Lebensalter mit der Neudiagnose eines Pankreaskarzinoms. Das Lebensalter der Patienten per se sollte dabei keine Kontraindikation für eine Resektion des Tumors darstellen. Große, prospektive Studien zu dieser Thematik existieren nicht. Die Datenlage stützt sich vor allem auf kleine, oft retrospektive Kohorten-Studien ergänzt durch systematische Reviews und Metaanalysen.
In einer Metaanalyse mit 5.186 Patienten nach Pankreatikoduodenektomie [260]zeigte sich beim Vergleich der Patientengruppen < 75 Jahre und ≥ 75 Jahre ein statistisch signifikanter Anstieg der 30-Tage Mortalität sowie der postoperativen Pneumonien in der Gruppe der älteren Patienten.
Andere signifikante Unterschiede zwischen diesen Altersgruppen stellten sich hinsichtlich des Auftretens von OP-spezifischen Komplikationen, insbesondere Pankreasfisteln, Wundinfektionen, verzögerter Magenentleerung, Blutungskomplikationen oder eines verlängerten Krankenhausaufenthalts nicht dar.
In der Gruppe der Patienten ≥ 80 Jahre zeigt sich nach Pankreatikoduodenektomie im Vergleich zur Patientengruppe < 80 Jahre ein anderes Bild. In einer großen Metaanalyse [259]mit insgesamt 49.449 Patienten, davon 3.993 Patienten ≥ 80 Jahre zeigt sich im Vergleich zu Patienten < 80 Jahren im älteren Kollektiv neben einer statistisch signifikanten Zunahme der postoperativen 30-Tage Mortalität (OR 2,22 95 % CI 1,48-3,31, p<0,001) und der postoperativen Gesamtkomplikationsrate (OR 1,51 95 % CI 1,25-1,83, p<0,001), auch eine Zunahme des Auftretens von postoperativen Atemwegskomplikationen, kardialen Komplikationen und verzögerter Magenentleerung mit komplikationsbedingt resultierendem, längerem Krankenhausaufenthalt. Keine Unterschiede zwischen den Altersgruppen zeigten sich hingegen bei der Häufigkeit von postoperativen Pankreasfisteln, Gallenleckagen, Blutungskomplikationen, Wundinfektionen oder der Notwendigkeit einer Revisions-Operation. Zunehmendes Lebensalter scheint also mit einer Zunahme der Mortalität und Morbidität verbunden zu sein. Dies ist möglicherweise auch durch die höhere Rate an vorbestehenden Komorbiditäten in der älteren Bevölkerung mitbedingt. Eine sorgfältige Auswahl der Patienten und die Risikoabwägung bzgl. bestehender Komorbiditäten sollte die chirurgische Entscheidungsfindung zur Resektion eines Pankreaskarzinoms leiten.
Bei Patienten mit einem Pankreaskarzinom im Allgemeinen (p<0,001) und einem anatomisch resektablen Pankreaskarzinom im Speziellen (p=0,015) zeigt sich bei einem ECOG-Performance-Status ≥ 2 ein signifikant kürzeres medianes Überleben im Vergleich zu Patienten mit einem ECOG-Performance-Status von 0 oder 1 [273].
Schlussfolgernd daraus wurden 2017 von der „International Association of Pancreatology“ (IAP) Konsensus-Kriterien zur Resektabilität von Pankreaskarzinomen publiziert [244]. Die IAP empfiehlt, bei Patienten mit einem ECOG-Performance Status von 0 ,1 und 2, insbesondere bei tumorbedingten Einschränkungen des ECOG-Performance-Status, eine Resektion des Pankreaskarzinoms durchzuführen. Patienten mit einem ECOG-Performance-Status von 3 und höher sollten jedoch nicht reseziert werden [244]. Des Weiteren wurden in diesem Konsensus-Papier mit den „ABC-Kriterien“ (siehe Tabelle "ABC-Kriterien der Resektabilität") ein praxisnaher Kriterienkatalog eingeführt, der die Resektabilität eines Pankreaskarzinoms nicht nur anhand anatomischer Kriterien (A) (siehe Schlüsselfrage 3.3), sondern auch anhand biologischer Kriterien (B) (z.B. dem präoperativen CA19-9-Wert) und anhand konditionaler Kriterien (C) (z. B. ECOG-Performance-Status) definiert. So wird beispielsweise ein anatomisch klar resektables Pankreaskarzinom (R-Typ A) durch einen präoperativen CA19-9-Serum-Wert von > 500 IU/ml (BR-Typ B) oder einen ECOG-Performance-Status von 2 oder höher (BR Typ C), automatisch als borderline-resektables Pankreaskarzinom („BR-Typ B oder C“) klassifiziert (siehe Tabelle "ABC-Kriterien der Resektabilität").
Die ABC-Konsensus-Regeln können daher im medizinischen Alltag als eine pragmatische, über die reine anatomische Ausdehnung und Lage des Tumors hinausgehende, Richtschnur zur Beurteilung der Resektabilität eines Pankreaskarzinoms dienen.
Tabelle 10: ABC-Kriterien der Resektabilität gemäß des International Association of Pancreatology (IAP) Konsensus (Isaji et al.)
|
Resektabilität |
A |
B |
C |
|
Resektabel (R, resectable) |
R-Typ A |
Neg: R-Typ A |
Neg: R-Typ A |
|
Pos: BR-Typ B |
Pos: BR-Typ C |
||
|
Grenzwertig-resektabel (BR, borderline resectable) |
BR-Typ A |
Neg: BR-Typ A |
Neg: BR-Typ A |
|
Pos: BR-Typ AB |
Pos: BR-Typ AC |
||
|
Lokal-fortgeschritten (LA, locally advanced) |
LA-Typ A |
Neg: LA-Typ A |
Neg: LA-Typ A |
|
Pos: LA-Typ AB |
Pos: LA-Typ AC |
||
|
Abkürzungen: Quelle: [244] |
|||
6.3.1.2 Kriterien der Resektabilität von Seiten der Tumorbiologie
Bioptisch gesicherte oder im PET-CT nachgewiesene Lymphknotenmetastasen (N+) und/oder präoperative CA19-9 Werte > 500 U/ml (ohne klinisch relevante Cholestase) sind tumorbiologische Kriterien, die in der Beurteilung einer primären Resektion eines exokrinen Pankreaskarzinoms berücksichtigt werden sollten. Wenn eines dieser Kriterien vorliegt, so sollte dies zu einer Einstufung des Pankreaskarzinoms als grenzwertig resektabel führen, unabhängig von seiner konditionellen und/oder anatomisch bestehenden Resektabilität.
- Empfehlungsgrad
- B: Empfehlung für oder gegen eine Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = sollte/sollte nicht
- Evidenzlevel
- 5
- Konsens
- Konsens
- Literatur
- [276]
Hintergrund
In der Analyse wurden zwei existierende Leitlinien und 3 systematische Reviews von retrospektiven Prognosestudien sowie retrospektiven Originalarbeiten berücksichtigt. Zum Thema sind keine Metaanalysen oder randomisiert-kontrollierte Studien vorhanden.
Wesentliches Ziel bei der Indikationsstellung zur Resektion eines Pankreaskarzinoms ist es, eine Tumorentfernung im Gesunden zu erreichen (R0-Resektion). Die Resektabilitätskriterien sollen vor allem über eine hohe Spezifität verfügen, um die Ablehnung einer Operation bei einem potentiell kurativ resektablen Patienten zu vermeiden. Metastasen des Primarius in peripankreatischen oder entfernten Lymphknoten, sowie hohe CA19-9 Werte können Zeichen einer fortgeschrittenen Erkrankung sein und qualifizieren als negative biologische Resektabilitätskriterien seitens des Patienten. Neben den von den NCCN Guidelines klar definierten anatomischen Kriterien und dem funktionellen Zustand des Patienten, spielen auch biologische Besonderheiten des Tumors eine Rolle bei der Bestimmung der Resektabilität beim individuellen Patienten [244], [276].
Im Consensus Statement der IAP aus 2017 (s. o.) wird ein PDAC aus tumorbiologischer Sicht als borderline-resektabel definiert, wenn bei einem anatomisch potentiell resektablen Tumor der Verdacht auf Fernmetastasen aufgrund eines CA19-9 Wertes > 500 U/ml oder aufgrund von regionalen Lymphknotenmetastasen besteht. Die Lymphknotenmetastasen werden dabei entweder im FDG-PET-CT oder mittels Biopsie nachgewiesen [244].
Bezüglich regionaler Lymphknotenmetastasen beeinflusst der Lymphknotenbefall die Prognose der Patienten mit PDAC deutlich und zwar unabhängig von Tumorresektabilität und Tumorstadium. Das belegen die Überlebenskurven des japanischen Pankreaskarzinomregisters (siebte Auflage der JPS-Klassifikation [277]). Das Überleben ist deutlich besser bei Patienten ohne Lymphknotenmetastasen, verglichen mit 1-3 LK-Metastasen und ≥ 4 LK-Metastasen, und zwar für alle T1-T3 Tumore. Allerdings besteht kein Zusammenhang zwischen positiven Lymphknoten und der Prognose bei lokal irresektablen T4-Tumoren. Diese Ergebnisse zeigen, dass positive regionale Lymphknoten, gerade in der Gruppe der Patienten mit anatomisch als resektabel eingestuftem PDAC ein negativer prognostischer Parameter sind [278].
Präoperative indikative CA19-9 Werte korrelieren gut mit dem AJCC-Tumorstadium und mit der Tumorreseketabilität, so dass CA19-9 zusammen mit der Information aus der Bildgebung, Laparoskopie und Biopsie ein wichtiges Resektabilitätskriterium darstellt. Entsprechend ist die Bestimmung vom Ausgangswert des CA19-9 vor Therapieanfang immer zu empfehlen. Im Fall einer Resektion bei präoperativ erhöhtem (indikativen) CA19-9 soll dann auch postoperativ vor dem Anfang der adjuvanten Therapie und später im Verlauf bei den Kontrolluntersuchungen der CA19-9 Wert bestimmt werden [279].
Präoperative CA19-9 Werte korrelieren mit Stadium und Prognose des PDAC, wobei die Evidenz dafür auf kleinen bis mittelgroßen Kohortenstudien basiert [280], [281]. Hartwig et al. [282] fanden in einem Kollektiv von 1165 Patienten mit potentiell resektablem PDAC eine Korrelation zwischen präoperativem CA19-9 und Tumorresektabilität und Prognose: Während bei Patienten mit CA19-9 im Normbereich ( 500 U/ml und auf 61,1 % bei CA19-9 > 1000 U/ml. Das Überleben war bei allen Patienten mit CA19-9 > 500 U/ml auf unter 20 Monate deutlich reduziert. Diese Studienergebnisse waren die Grundlage für das Consensus Statement der Internationalen Association für Pankreatologie (IAP) aus dem Jahr 2017 (s.o.).
In der bis dato größten Registerstudie aus USA zur prognostischen Bedeutung von CA19-9 bei resektablem PDAC war das Gesamtüberleben bei allen primär resezierten Patienten mit präoperativ erhöhtem CA19-9 unabhängig von einer adjuvanten Behandlung reduziert im Vergleich zu Patienten mit normalem CA19-9. Ein derartiger Unterschied war in der Gruppe der neoadjuvant behandelten Patienten nicht nachweisbar. Diese Ergebnisse könnten dafür sprechen, bei Patienten mit erhöhtem CA19-9 eine neoadjuvante Chemotherapie durchzuführen [283]. Diese Überlegung wird durch die Ergebnisse einer japanischen Studie aus 2017 unterstützt: Ein präoperativer CA19-9 Wert > 529 U/ml korrelierte mit einer hohen Rezidivrate innerhalb des ersten Jahres nach Resektion und einem häufigeren Auftreten von Fernmetastasen. Das deutet an, dass primär resektable Pankreaskarzinome mit CA19-9 > 500 U/ml schon okkulte Fernmetastasen gebildet haben und potentiell von einem neoadjuvanten oder multimodalen perioperativem Therapiekonzept profitieren könnten.
In einer weiteren Studie mit 110 neoadjuvant mit FOLFIRINOX vorbehandelten Patienten mit BRPC/LAPC zeigten sich biologische Kriterien wie CA19-9 > 100 U/ml und Tumorgröße > 3 cm als stärkere Prädiktoren für Irresektabilität und verkürztes Überleben im Vergleich zu bildmorphologisch erfassten anatomischen Resektabilitätskriterien [284]. Ähnliche Ergebnisse lieferte eine italienische Studie von 2017, in der ein Abfall des CA19-9-Werts > 50 % nach einer Induktionschemotherapie relevanter war als die Unterteilung in BRPC und LAPC nach NCCN Kriterien [285].
6.3.1.3 Kriterien der Resektabilität von Seiten des Tumors
Die anatomische Resektabilität des Pankreaskarzinoms in Bezug auf lokoregionäre Gefäßbeteiligung sollte anhand einer kontrastmittelverstärkten CT-Bildgebung (bei KM-Allergie: kontrastmittelverstärktes MRT) in Anlehnung an die NCCN-Kriterien eingeschätzt werden.
Anhand dieser Kriterien sollte eine Einteilung des Pankreaskarzinoms in resektabel, grenzwertig resektabel (borderline resektabel), lokal fortgeschritten und metastasiert erfolgen.
Für die CT-basierte Beurteilung der anatomischen Resektabilität sollte das im Hintergrundtext dargestellte Protokoll (Tabelle zur Klassifikation der CT/MRT-basierten anatomischen Resektabilität) verwendet werden.
- Konsens
- Starker Konsens
Eine Tumorinfiltration des exokrinen Pankreaskarzinoms in Nachbarorgane (Magen, Duodenum, Kolon, Nebenniere) mit in der Bildgebung resektablem Befund sollte keine Kontraindikation für eine onkologische Tumorchirurgie darstellen, sofern eine R0-Resektion erzielt werden kann.
- Konsens
- Starker Konsens
Bei Feststellung einer primären Irresektabiltät und der Frage nach sekundärer Resektabilität nach Chemo- oder einer Kombination aus Chemo- und Strahlentherapie sollte der Patient in einer Klinik mit einer hohen Fallzahl (s. 6.3.) zur Einholung einer Zweitmeinung vorgestellt werden.
- Konsens
- Starker Konsens
Hintergrund
Ziel der Resektion beim Pankreaskarzinom ist unabhängig von seiner Lokalisation die Resektion im Gesunden (R0, s.o.) [245]. Auch lokal fortgeschrittene Karzinome können ggf. mit den entsprechenden Nachbarorganen en bloc reseziert werden, da auch bei erweiterter R0 Resektion die Prognose identisch zu der nach Standardresektion ist [286], [287], [288], [289], [290], [291], [292], [293].
6.3.1.4 Infiltration von Gefäßen
Bei Tumorinfiltration des Truncus coeliacus und/oder der Arteria mesenterica superior über 180° der Zirkumferenz, bei Infiltration der Aorta oder bei Infiltration der A. hepatica communis mit Kontakt zu A. hepatica propria oder Truncus coeliacus sollte keine primäre Resektion des Tumors durchgeführt werden.
- Empfehlungsgrad
- B: Empfehlung für oder gegen eine Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = sollte/sollte nicht
- Konsens
- Starker Konsens
Bei Infiltration der V. portae ≤ 180° kann eine Resektion des Primärtumors mit Rekonstruktion der Portalvene erfolgen.
Bei Infiltration der V. mesenterica superior und ihrer Zuflüsse ohne Rekonstruktionsmöglichkeit sollte keine Resektion des Primärtumors durchgeführt werden.
- Empfehlungsgrad
- B/0
- Konsens
- Starker Konsens
Hintergrund
Ab 2017 international verbreitet sind die sogenannten ABC-Resektabilitätskriterien entwickelt am MD Anderson Cancer Center und propagiert durch die International Association of Pancreatology (IAP). Diese berücksichtigen neben den anatomischen (A – anatomical), auch biologische Aspekte des Tumors (B – biological) und den konditionellen Zustand des individuellen Patienten (C – conditional) (s. Tabelle "ABC-Kriterien der Resektabilität" im Hintergrundtext zu 6.10) [244].
Die rein anatomische Resektabilitätsdefinition basiert auf den Verhältnissen zwischen dem Tumor und den großen Viszeralgefäßen und wurde von der International Study Group in Pancreatic Surgery (ISGPS) 2014 festgelegt [294]. Die damals schon existierenden Empfehlungen des NCCN wurden dabei mit leichten Modifizierungen übernommen und sind auch in der Deutschen Leitlinie seit 2013 berücksichtigt (Tabelle "Kassifikation der CT/MRT-basierten anatomischen Resektabilität") [S3LL]. Diese rein anatomischen Kriterien definieren ein Pankreaskarzinom als grenzwertig resektabel (borderline resektabel), wenn das Risiko für einen nicht-tumorfreien Resektionsrand (R1/R2) bei primärer Operation erhöht ist. Die Wahrscheinlichkeit für eine Gefäßresektion bei diesen Patienten ist hoch. Die präzise Evaluation der anatomischen Resektabilität erfolgt am besten in einem Pankreas-Protokoll-KM-CT und ist für die therapeutische Strategie entscheidend. Der Befund der Bildgebung soll standardisiert entsprechend der in der NCCN-Leitlinie angegebenen Vorlage bzw. entsprechend dem Konsensuspapier der Deutschen Röntgengesellschaft zur strukturierten Befundung von soliden und zystischen Pankreasläsionen erhoben werden (s. Tabelle "Strukturierte Befundvorlage für CT-/MRT-Befundung solider und zystischer Pankreasläsionen") [279], [295], [296].
Die genaue Tumorausdehnung wird bildgebend aufgrund der ausgeprägten desmoplastischen Reaktion, besonders bei neoadjuvant vorbehandelten Patienten, häufig überschätzt [114], [279]. Deswegen ist es äußerst wichtig, dass die Beurteilung des Lokalbefundes bei Borderline- und irresektablen Tumoren, sowie bei Prüfung einer möglichen sekundären Resektabilität möglichst immer durch einen erfahrenen Pankreaschirurgen an einem Zentrum mit hoher Fallzahl in der Pankreaschirurgie erfolgt [297]. Unter Chemotherapie/Strahlenchemotherapie kann bei grenzwertig und lokal fortgeschrittenem exokrinem Pankreaskarzinom eine sekundäre Resektabilität erreicht werden.
Tabelle 11: Klassifikation der CT/MRT-basierten anatomischen Resektabilität bei Pankreaskarzinom gemäß den Kriterien des National Comprehensive Cancer Network (NCCN)
(modifiziert nach IAP-Guideline und Empfehlungen der Deutschen Röntgengesellschaft [244], [296])
Auf Basis der Informationen der strukturierten CT-/MRT-Befunden kann mit Hilfe der folgenden anatomischen Kriterien die Resektabilität eingeschätzt werden:
|
Resektabilität |
Arteriell |
Venös |
|
Resektabel |
Kein Tumorkontakt zu Truncus coeliacus [TC], Arteria mesenterica superior [AMS] oder Arteria hepatica communis [AHC] |
Kein Tumorkontakt mit der Vena mesenterica superior [VMS] |
|
„borderline“ resektabel** |
Tumor in Pankreaskopf oder Processus uncinatus:
Tumor in Pankreaskorpus und -schwanz:
|
|
|
Nicht resektabel** |
|
|
|
Tumor in Pankreaskopf oder Proc. uncinatus:
Tumor in Pankreaskorpus und -schwanz:
|
Tumor in Pankreaskopf oder Proc. uncinatus:
Tumor in Pankreaskorpus und -schwanz:
|
|
|
** Ein solider Tumorkontakt kann durch diffuse angehobene Imbibierungen um die peripankreatischen Gefäße ersetzt werden, typischerweise nach neoadjuvanter Therapie. Dies sollte in Staging- und Follow-up-Untersuchungen beschrieben werden. In diesen Fällen sollte eine Entscheidung bezüglich der Resektabilität als Konsensus-Entscheidung im Tumorboard erfolgen. |
||
Tabelle 12: Strukturierte Befundvorlage für CT-/MRT-Befundung solider und zystischer Pankreasläsionen, angelehnt an die Konsensus-basierte Befundvorlagen der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG)
Hinweis: Bei den mit einem Stern (*) gekennzeichneten Befundabschnitten können ggf. mehrere Auswahlmöglichkeiten angegeben bzw. sie können bei Vorliegen mehrerer Läsionen dupliziert werden.
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|
Solide Pankreasläsion im CT/MRT |
Zystische Pankreasläsion im CT/MRT |
|
Beschreibung |
Keine relevante Voraufnahme* Voraufnahme vom*: |
|
|
Bildqualität |
Gut / Mittel / Schlecht |
|
|
Histologie |
Ausstehend / Nachgewiesen |
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|
Pankreas* |
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|
Pankreasparenchym |
Normal /ödematös /lipotroph chron. Pankreatitis-Zeichen |
|
|
Läsionsanzahl |
Singulär / ca. ___ Läsionen / Multifokal |
|
|
Lokalisation* |
Pankreaskopf / Processus uncinatus / Pankreaskörper /Pankreasschwanz |
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|
Größe |
___ mm (Serie/ Bildnummer) |
|
|
Charakterisierung |
Solide / gemischt solide / zystisch-nekrotisch |
Zystisch / mikrozystisch / makrozystisch / oligozystisch / unilokulär / zystisch mit soliden Anteilen |
|
Kontur |
--- |
Scharf/ unscharf |
|
Wand |
--- |
Keine/ dünn/ dick |
|
Septierungen |
--- |
Ja / Nein |
|
Solide Komponente (intramuraler Knoten) |
--- |
Nein/ Ja: zentral / peripher |
|
KM-Enhancement |
im Vgl. zum Pankreasgewebe: arteriell: hypo- / iso- / hyper- venös: hypo- / iso-/ hyper- |
Ja / Nein |
|
Gangassoziation |
--- |
Keine / Hauptgang / Seitenast / kombiniert Haupt- und Seitenast |
|
Ductus pancreaticus |
unauffällig / Dilatation prästenotisch mit max. Durchmesser: __ mm |
|
|
Ductus hepatocholedochus (DHC): |
unauffällig / Dilatation prästenotisch mit max. Durchmesser: __ mm/ Stent regelrecht |
|
|
Indexläsion maximale Größe |
__ mm Exokrin: T1: ≤ 2cm (T1a: ≤ 0,5 cm / T1b < 1 cm / T1c: ≤ 2 cm) / T2: ≤ 4 cm / T3: > 4 cm / T4: Gefäßinfiltration; Neuroendokrin: T1: < 2cm / T2: 2-4 cm / T3: > 4 cm / T4: Organ- oder Gefäßinfiltration |
|
|
Gefäße und Nachbarorgane |
||
|
Indexläsion mit Infiltration von Nachbarorganen |
Magen / Milz / Duodenum / Jejunum / Kolon / Niere / Nebenniere |
|
|
Aszites |
nein / ja: wenig / ausgeprägt / peritoneale Implantate. Lokalisation: __ |
|
|
Indexläsion Gefäßinfiltration |
nein / ja (von Truncus coeliacus, Arteria mesenterica superior und/oder Arteria hepatica communis, im Detail siehe unten) |
|
|
Gefäßbezug des Primärtumors (Angabe in Grad der Zirkumferenz) |
|
|
|
Atherosklerose Truncus coeliacus |
nein/ Stenose ca. __ % |
|
|
Atherosklerose AMS |
nein/ Stenose ca. __ % |
|
|
Fernmetastasen |
Nein / Ja (Lokalisation) |
|
|
Leber* |
unauffällig / nachweisbare: |
|
|
Lebermetastasen* |
Anzahl insgesamt: __ im Segment: __ |
|
|
Messung von max. 2 Läsionen gemäß RECIST 1.1* |
L01: __ (Serie / Bildnummer) L02: __ (Serie / Bildnummer) |
|
|
Zyste im Segment* |
__ |
|
|
Hämangiom im Segment* |
__ |
|
|
Sonstige Leberläsion* |
Freitext |
|
|
Lymphknoten |
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Lymphknoten, lokoregionär |
Keine suspekten LK / suspekte LK. Anzahl: __, max. _mm. Lokalisation: __ (Serie/ Bildnummer) |
|
|
Lymphknoten, distant |
Keine suspekten LK / suspekte LK. Anzahl: __, max. _mm. Lokalisation: __ |
|
|
Quelle: [296] |
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6.3.2 Resektion des Primärtumors bei Metastasierung
Die primäre Resektion des Tumors soll bei nachgewiesenen Fernmetastasen eines duktalen Pankreaskarzinoms (Organmetastasen, Peritonealkarzinose, als Fernmetastasen geltende Lymphknotenmetastasen) nicht durchgeführt werden.
- Empfehlungsgrad
- A: Starke Empfehlung für oder gegen ein Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = soll/soll nicht
- Evidenzlevel
- 3
- Konsens
- Starker Konsens
- Literatur
- [299] [300] [301] [302] [303] [304] [305] [306] [307] [308] [309] [310] [311] [291] [312] [313] [314] [315] [316] [317] [318] [319]
Evidenztabellen (12)
Agalianos, C. et al. Positive para-aortic lymph nodes following pancreatectomy for pancreatic cancer. Systematic review and meta-analysis of impact on short term survival and association with clinicopathologic features. HPB. 18. 633-641. 2016; Cao, F. et al. Prognostic significance of positive peritoneal cytology in resectable pancreatic cancer: A systemic review and metaanalysis. Oncotarget. 8. 15004-15013. 2017; Crippa, S. et al. Is there a role for surgical resection in patients with pancreatic cancer with liver metastases responding to chemotherapy?. European Journal of Surgical Oncology. 42. 1533-1539. 2016; Gebauer, F. et al. [Oligometastasis in pancreatic cancer : Current state of knowledge and spectrum of local therapy]. Oligometastasierung beim Pankreaskarzinom : Aktueller Kenntnisstand und Spektrum der Lokaltherapie. 89. 510-515. 2018; Hempel, S. et al. Para-aortic lymph node metastases in pancreatic cancer should not be considered a watershed for curative resection. Scientific reports. 7. 7688. 2017; Klaiber, U. et al. Prognostic Factors of Survival After Neoadjuvant Treatment and Resection for Initially Unresectable Pancreatic Cancer. Annals of surgery. . . 2019; Liu, X. et al. Predictors of distant metastasis on exploration in patients with potentially resectable pancreatic cancer. BMC Gastroenterology. 18. 168. 2018; Lowder, C. Y. et al. Clinical Implications of Extensive Lymph Node Metastases for Resected Pancreatic Cancer. Annals of Surgical Oncology. 25. 4004-4011. 2018; Philips, Prejesh et al. The role of hepatic artery lymph node in pancreatic adenocarcinoma: prognostic factor or a selection criterion for surgery. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 16. 1051-1055. 2014; Shi, H. J. et al. Preoperative evaluation of pancreatic ductal adenocarcinoma with synchronous liver metastasis: Diagnosis and assessment of unresectability. World Journal of Gastroenterology. 22. 10024-10037. 2016; Tachezy, Michael et al. Synchronous resections of hepatic oligometastatic pancreatic cancer: Disputing a principle in a time of safe pancreatic operations in a retrospective multicenter analysis. Surgery (United States). 160. 136-144. 2016; Kim, Y. et al. Improved survival after palliative resection of unsuspected stage IV pancreatic ductal adenocarcinoma. HPB. 18. 325-331. 2016Hintergrund
Bei Nachweis von Fernmetastasen verbessert die Resektion des Primärtumors die Prognose der Patienten nicht [291], [312], [313]. Bei Befall von paraaortalen Lymphknoten ist die Prognose der Patienten ungünstig [299], [314], [315], [320]. Allerdings scheint die Entfernung von metastatischen paraaortalen Lymphknoten der Station 16 mit einem längeren Überleben der Patienten zu korrelieren [304], [317].
Auch ein Befall von Lymphknoten entlang der Arteria hepatica korreliert mit einer signifikant schlechteren Prognose [316]. Die Entfernung metastatischer Lymphknoten an der Arteria hepatica verbessert die Prognose bei resektablem Primärtumor. Deswegen stellt der Verdacht auf metastatische Lymphknoten um die Arteria hepatica per se keine Kontraindikation zur Operation dar [304], [307], [308].
Die Resektion des Primarius bei ausgedehnten lokoregionären Lymphknoten-Metastasen (N2, LNR > 0,4, > 4 positive LK) ergibt ein besseres Überleben als Chemotherapie allein. Die Prognose bei Lymphknotenbefall ist besser als bei Fernmetastasen [307], [321].
Die Resektion des Primärtumors bei nachgewiesenen synchronen Oligometastasen (≤ 3) eines Pankreaskarzinoms soll nur im Rahmen von prospektiven Studien als Teil einer multimodalen Behandlungsstrategie erfolgen.
- Empfehlungsgrad
- A: Starke Empfehlung für oder gegen ein Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = soll/soll nicht
- Evidenzlevel
- 3
- Konsens
- Konsens
- Literatur
- [299] [300] [301] [302] [303] [304] [305] [306] [307] [308] [309] [310] [311] [291] [312] [313] [314] [315] [316] [317] [318] [319]
Evidenztabellen (12)
Agalianos, C. et al. Positive para-aortic lymph nodes following pancreatectomy for pancreatic cancer. Systematic review and meta-analysis of impact on short term survival and association with clinicopathologic features. HPB. 18. 633-641. 2016; Cao, F. et al. Prognostic significance of positive peritoneal cytology in resectable pancreatic cancer: A systemic review and metaanalysis. Oncotarget. 8. 15004-15013. 2017; Crippa, S. et al. Is there a role for surgical resection in patients with pancreatic cancer with liver metastases responding to chemotherapy?. European Journal of Surgical Oncology. 42. 1533-1539. 2016; Gebauer, F. et al. [Oligometastasis in pancreatic cancer : Current state of knowledge and spectrum of local therapy]. Oligometastasierung beim Pankreaskarzinom : Aktueller Kenntnisstand und Spektrum der Lokaltherapie. 89. 510-515. 2018; Hempel, S. et al. Para-aortic lymph node metastases in pancreatic cancer should not be considered a watershed for curative resection. Scientific reports. 7. 7688. 2017; Klaiber, U. et al. Prognostic Factors of Survival After Neoadjuvant Treatment and Resection for Initially Unresectable Pancreatic Cancer. Annals of surgery. . . 2019; Liu, X. et al. Predictors of distant metastasis on exploration in patients with potentially resectable pancreatic cancer. BMC Gastroenterology. 18. 168. 2018; Lowder, C. Y. et al. Clinical Implications of Extensive Lymph Node Metastases for Resected Pancreatic Cancer. Annals of Surgical Oncology. 25. 4004-4011. 2018; Philips, Prejesh et al. The role of hepatic artery lymph node in pancreatic adenocarcinoma: prognostic factor or a selection criterion for surgery. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 16. 1051-1055. 2014; Shi, H. J. et al. Preoperative evaluation of pancreatic ductal adenocarcinoma with synchronous liver metastasis: Diagnosis and assessment of unresectability. World Journal of Gastroenterology. 22. 10024-10037. 2016; Tachezy, Michael et al. Synchronous resections of hepatic oligometastatic pancreatic cancer: Disputing a principle in a time of safe pancreatic operations in a retrospective multicenter analysis. Surgery (United States). 160. 136-144. 2016; Kim, Y. et al. Improved survival after palliative resection of unsuspected stage IV pancreatic ductal adenocarcinoma. HPB. 18. 325-331. 2016Hintergrund
Es existieren keine randomisiert-kontrollierten Studien zum Thema Resektion des Primärtumors bei oligometastasiertem Pankreaskarzinom. Die wenigen systematischen Reviews berücksichtigen relativ kleine Fallserien. Die Überlebensprognose ist bei Oligometastasierung und synchroner Resektion von Primärtumor und Metastasen signifikant besser als bei diffuser Metastasierung [321], [322], [323].
Insgesamt liefern die - zumeist retrospektiven - Studien Hinweise, dass das Gesamtüberleben bei selektierten Patienten mit oligometastasiertem duktalem Pankreasadenokarzinom durch eine primäre synchrone Resektion von Primärtumor und Metastasen signifikant verlängert werden könnte im Vergleich zu Patienten, welchen nur Exploration oder palliativer Bypass mit Chemotherapie angeboten wird [305], [307]. In der multizentrischen Analyse von Tachezy et al. zeigt sich bei Patienten nach Resektion eines M1-Pankraskarzinoms ein deutlich längeres Überleben verglichen mit den Patienten nach Exploration: 14 Monate vs. 8 Monate; dies gilt allerdings nur für die Subgruppe von Patienten mit Pankreaskopfkarzinom. Diese Zahlen weichen allerdings nicht stark von denen ab, die im metastasierten Stadium durch eine systemische Chemotherapie erzielt werden. In einer anderen Studie profitierten am stärksten Patienten mit einem Korpus/Schwanz-Pankreaskarzinom von einer synchronen Resektion des Primarius und der Lebermetastasen. Ein systematischer Review berichtet, dass Patienten mit simultaner Resektion des Primarius und der Lebermetastasen sogar ein vergleichbares Überleben haben können wie resezierte Patienten ohne Fernmetastasen. Diese Ergebnisse finden sich auch in aktuelleren, kleinen, nicht randomisierten Pilotstudien, wobei u. a. eine besondere Rolle des Tumormarkers CA 125 als Resektionskriterium bei Lebermetastasen zugeschrieben wird und eine hohe Patientenselektion auffällt [309], [324]. Möglicherweise sind die Ergebnisse nach neaoadjuvanter Chemotherapie eindeutiger [303], [322].
Daten aus kontrollierten und randomisierten Studien fehlen, daher wird hier keine Empfehlung ausgesprochen.
Zusammenfassend gibt es Hinweise, dass eine synchrone Resektion des Primärtumors und der Metastasen bei einem oligometastatischem duktalen Adenokarzinom des Pankreas, besonders im Rahmen einer multimodalen Behandlungsstrategie, bessere Ergebnisse bzgl. des Gesamtüberlebens erzielt als bei diffus metastasiertem Pankreaskarzinom. Wie sich die Daten mit einer state of the art -Systemtherapie ohne Resektion vergleichen, müssen prospektive, randomisierte Studien zeigen. Bis dahin ist die Resektion des Primärius und der Metastasen auch bei Oligometastasierung kein klinischer Standard [301].
6.4 Chirurgisches Vorgehen bei synchronen Metastasen
Im Falle von erst intraoperativ nachweisbaren Fernmetastasen sollte eine Resektion des Primärtumors trotz gegebener Resektabilität unterbleiben. (Empfehlung von 2013: 6.27)
- Empfehlungsgrad
- B: Empfehlung für oder gegen eine Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = sollte/sollte nicht
- Evidenzlevel
- 3
- Konsens
- Konsens
- Literatur
- [299] [300] [301] [302] [303] [304] [305] [306] [307] [308] [309] [310] [311] [291] [312] [313] [314] [315] [316] [317] [318] [319]
Evidenztabellen (12)
Agalianos, C. et al. Positive para-aortic lymph nodes following pancreatectomy for pancreatic cancer. Systematic review and meta-analysis of impact on short term survival and association with clinicopathologic features. HPB. 18. 633-641. 2016; Cao, F. et al. Prognostic significance of positive peritoneal cytology in resectable pancreatic cancer: A systemic review and metaanalysis. Oncotarget. 8. 15004-15013. 2017; Crippa, S. et al. Is there a role for surgical resection in patients with pancreatic cancer with liver metastases responding to chemotherapy?. European Journal of Surgical Oncology. 42. 1533-1539. 2016; Gebauer, F. et al. [Oligometastasis in pancreatic cancer : Current state of knowledge and spectrum of local therapy]. Oligometastasierung beim Pankreaskarzinom : Aktueller Kenntnisstand und Spektrum der Lokaltherapie. 89. 510-515. 2018; Hempel, S. et al. Para-aortic lymph node metastases in pancreatic cancer should not be considered a watershed for curative resection. Scientific reports. 7. 7688. 2017; Klaiber, U. et al. Prognostic Factors of Survival After Neoadjuvant Treatment and Resection for Initially Unresectable Pancreatic Cancer. Annals of surgery. . . 2019; Liu, X. et al. Predictors of distant metastasis on exploration in patients with potentially resectable pancreatic cancer. BMC Gastroenterology. 18. 168. 2018; Lowder, C. Y. et al. Clinical Implications of Extensive Lymph Node Metastases for Resected Pancreatic Cancer. Annals of Surgical Oncology. 25. 4004-4011. 2018; Philips, Prejesh et al. The role of hepatic artery lymph node in pancreatic adenocarcinoma: prognostic factor or a selection criterion for surgery. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 16. 1051-1055. 2014; Shi, H. J. et al. Preoperative evaluation of pancreatic ductal adenocarcinoma with synchronous liver metastasis: Diagnosis and assessment of unresectability. World Journal of Gastroenterology. 22. 10024-10037. 2016; Tachezy, Michael et al. Synchronous resections of hepatic oligometastatic pancreatic cancer: Disputing a principle in a time of safe pancreatic operations in a retrospective multicenter analysis. Surgery (United States). 160. 136-144. 2016; Kim, Y. et al. Improved survival after palliative resection of unsuspected stage IV pancreatic ductal adenocarcinoma. HPB. 18. 325-331. 2016Hintergrund
Ohne multimodale Therapiekonzepte zeigen synchrone Resektionen des Primarius und der Lebermetastasen keinen Überlebensvorteil im Vergleich zu palliativen Bypass-Eingriffen bei allerdings vergleichbarer Morbidität und Mortalität [311], [291]. Schon 2008 lieferte ein systematischer Review Hinweise, dass bei Patienten mit simultaner Resektion des Primarius und der Lebermetastasen bei entsprechender Patientenselektion ein vergleichbares Überleben wie bei resezierten Patienten ohne Fernmetastasen erreicht werden könnte [302]. Diese Vermutung unterstützen weitere, retrospektive Studien: Shi et al. zeigten in einer retrospektiven Analyse identisches Überleben von resezierten Patienten mit hepatisch metastasiertem PDAC und nicht metastasiertem PDAC: 15,7 vs. 16,9 Monate, p<0,085. In einer unizentrischen, retrospektiven Studie aus Südkorea bei intraoperativ entdeckten hepatischen „Überraschungsmetastasen“ wurden 35 resezierte vs. 35 nicht resezierte (Bypass oder Exploration und Probeexzisionen) Patienten verglichen: Resezierte hatten längere Operationen mit höherem Blutverlust, längerer Verweildauer und mehr postoperativen Komplikationen. Allerdings war das Überleben der resezierten Patienten deutlich länger als das der Nichtresezierten - und zwar unabhängig von der Chemotherapie [305]. Zusammenfassend gibt es Hinweise vorwiegend aus retrospektiven Analysen, dass eine synchrone Resektion des Primärtumors und erst intraoperativ entdeckter Metastasen bessere Ergebnisse bzgl. Gesamtüberleben ergeben könnte. Allerdings sind auch hier moderne Chemotherapiekonzepte nicht berücksichtigt und prospektive klinische Daten aus randomisierten Studien fehlen, weshalb im Falle von erst intraoperativ nachweisbaren Fernmetastasen eine Resektion des Primärtumors trotz gegebener Resektabilität unterbleiben sollte.
6.5 Chirurgisches Vorgehen bei metachronen Metastasen
Empfehlungsgrad A
Die Resektion von diffusen metachronen Metastasen eines Pankreaskarzinoms soll nicht durchgeführt werden.
Empfehlungsgrad 0
Eine Resektion kann bei ausgewählten Patienten mit metachronen Oligometastasen (≤ 3) im Rahmen von Studien als Teil eines multimodalen Therapiekonzeptes erwogen werden.
- Empfehlungsgrad
- A/0
- Evidenzlevel
- 1
4 - Konsens
- Starker Konsens
- Literatur
- [299] [300] [301] [302] [303] [304] [305] [306] [307] [308] [309] [310] [311] [291] [312] [313] [314] [315] [316] [317] [318] [319]
Evidenztabellen (12)
Agalianos, C. et al. Positive para-aortic lymph nodes following pancreatectomy for pancreatic cancer. Systematic review and meta-analysis of impact on short term survival and association with clinicopathologic features. HPB. 18. 633-641. 2016; Cao, F. et al. Prognostic significance of positive peritoneal cytology in resectable pancreatic cancer: A systemic review and metaanalysis. Oncotarget. 8. 15004-15013. 2017; Crippa, S. et al. Is there a role for surgical resection in patients with pancreatic cancer with liver metastases responding to chemotherapy?. European Journal of Surgical Oncology. 42. 1533-1539. 2016; Gebauer, F. et al. [Oligometastasis in pancreatic cancer : Current state of knowledge and spectrum of local therapy]. Oligometastasierung beim Pankreaskarzinom : Aktueller Kenntnisstand und Spektrum der Lokaltherapie. 89. 510-515. 2018; Hempel, S. et al. Para-aortic lymph node metastases in pancreatic cancer should not be considered a watershed for curative resection. Scientific reports. 7. 7688. 2017; Klaiber, U. et al. Prognostic Factors of Survival After Neoadjuvant Treatment and Resection for Initially Unresectable Pancreatic Cancer. Annals of surgery. . . 2019; Liu, X. et al. Predictors of distant metastasis on exploration in patients with potentially resectable pancreatic cancer. BMC Gastroenterology. 18. 168. 2018; Lowder, C. Y. et al. Clinical Implications of Extensive Lymph Node Metastases for Resected Pancreatic Cancer. Annals of Surgical Oncology. 25. 4004-4011. 2018; Philips, Prejesh et al. The role of hepatic artery lymph node in pancreatic adenocarcinoma: prognostic factor or a selection criterion for surgery. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 16. 1051-1055. 2014; Shi, H. J. et al. Preoperative evaluation of pancreatic ductal adenocarcinoma with synchronous liver metastasis: Diagnosis and assessment of unresectability. World Journal of Gastroenterology. 22. 10024-10037. 2016; Tachezy, Michael et al. Synchronous resections of hepatic oligometastatic pancreatic cancer: Disputing a principle in a time of safe pancreatic operations in a retrospective multicenter analysis. Surgery (United States). 160. 136-144. 2016; Kim, Y. et al. Improved survival after palliative resection of unsuspected stage IV pancreatic ductal adenocarcinoma. HPB. 18. 325-331. 2016Hintergrund
Es existieren keine prospektiven Studien zur Resektion von Metastasen eines duktalen Pankreaskarzinoms. Die vorhandene Evidenz basiert auf kleinen retrospektiv analysierten Fallserien mit unklaren Selektionskriterien [301], [325].
Das Vorhandensein von Fernmetastasen verschlechtert die Prognose bei duktalem Pankreaskarzinom deutlich. Erst in den letzten 10 Jahren durch die Etablierung multimodaler Therapiekonzepte - basierend auf induktiver Chemotherapie mit modernen Regimen wie FOLFIRINOX und Gemcitabin/nab-Paclitaxel - wurden Fallserien mit besseren Ergebnissen berichtet. So führten Crippa et al. bei 11 von 127 chemotherapeutisch vorbehandelten Patienten mit hepatisch metastasiertem PDAC eine synchrone Resektion des Primarius und der Lebermetastasen durch und erzielten ein durchschnittliches Überleben von 39 Monaten in dieser Subgruppe. Das Überleben bei den nicht resezierten Patienten mit alleiniger Chemotherapie lag bei lediglich 12 Monaten, p<0,0001 [303] Mortalität und Morbidität solcher simultanen Resektionen sind im Vergleich zu standardmäßigen onkologischen Pankreasresektionen nicht höher [303], [306]. Laut einer Registerstudie treten Fernmetastasen mit am häufigsten in Leber (88 %) und Lunge (10 %) auf. Die Häufigkeit ossärer Metastasen liegt bei 2 %; in 0,15 % der Fälle treten zerebrale Metastasen auf. Dabei ist die Prognose bei isolierten pulmonalen und ossären Fernmetastasen – besonders bei erfolgter Resektion - besser als bei hepatischen und zerebralen Metastasen [326], [327], [328], [329], [330]. Ein systematischer Review von 13 retrospektiven Studien berichtet von einem Überleben von bis zu 121 Monaten bei Resektion von metachronen Lungenmetastasen und bis zu 40 Monaten bei Resektion von Lebermetastasen - bei adäquat selektierten Patienten [331]. Allerdings fehlen auch hier prospektive Daten aus randomisierten Studien und konkrete Angaben zu Subgruppen, die von einem solchen Vorgehen profitieren können.
6.6 Perioperative Therapie: Antibiotikaprophylaxe
Hierbei sollte die Prophylaxe unterschiedslos zwischen Patienten mit und ohne Stent erfolgen.
- Empfehlungsgrad
- B: Konsistent Studien mit Evidenzgrad 2 oder 3 bzw. Extrapolationen von Studien mit Evidenzgrad 1
- Evidenzlevel
- 4
- Konsens
- Konsens
- Literatur
- [234]
Hintergrund
Eine Antibiotikaprophylaxe sollte bei hepatobiliären chirurgischen Eingriffen regelhaft durchgeführt werden, da hierdurch postoperative infektiöse Komplikationen inklusive Wundinfektionen signifikant reduziert werden (10-25 %) [Schwarz, R. E. et al. 2002], [332], [333]. Die perioperative Prophylaxe sollte postoperativ nicht fortgesetzt werden, da keine Vorteile bestehen, andererseits jedoch das Risiko von Komplikationen - inklusive der Ausbildung von Resistenzen und Allergien - ansteigt [334]. Im Falle einer Cholangitis wird eine Antibiotikatherapie durchgeführt.
6.7 Perioperative Therapie: Somatostatinprophylaxe
Die Reduktion der pankreasspezifischen Komplikationen durch eine perioperative Somatostatinprophylaxe ist durch eine Metaanalyse randomisierter Studien belegt. Die perioperative Prophylaxe mit Somatostatin kann jedoch nicht regelhaft bei allen Patienten empfohlen werden, da die existierenden Studien uneinheitliche Definitionen der Pankreasfistel - mit sich eventuell daraus ergebenden Unterschieden in der Klassifikation postoperativer Komplikationen - aufweisen.
Hintergrund
Die Studienlage ist bezüglich einer Somatostatinprophylaxe heterogen: Alle Studien haben bezüglich der postoperativen Letalität keine Unterschiede gezeigt [335], [336], [337], [338], [339], [340], [341]; eine Metaanalyse von 10 randomisierten Studien mit insgesamt 1918 Patienten zeigt jedoch, dass Somatostatin die Morbidität und die pankreasspezifischen Komplikationen inklusive der Frequenz der biochemisch nachweisbaren Fisteln signifikant reduziert [342]. Die weitere Differenzierung bezüglich der Resektionsverfahren in Subgruppenanalysen zeigt wiederum keine Vorteile der Somatostatinprophylaxe, sodass zurzeit die Patientengruppe, die von einer perioperativen Sekretionsinhibition mit Somatostatin profitiert, noch nicht identifiziert werden kann.
6.8 Operatives Vorgehen beim Pankreaskarzinom
6.8.1 Intraoperative Peritoneallavage/Zytologie
Hintergrund
Nach kurativer Resektion eines Pankreaskarzinoms kommt es bei den meisten Patienten zu einem Rezidiv. Es wird vermutet, dass dies eine Folge makroskopisch zum Zeitpunkt der Operation nicht detektierbarer Mikrometastasen des Peritoneums ist [349]. Obwohl mittels Peritoneallavage diese peritonealen Mikrometastasen detektiert werden können [345], [346], [347], konnte eine prognostische Relevanz von positiven zytologischen Befunden bisher nicht nachgewiesen werden, sodass sie kein Ausschlusskriterium für eine radikale Resektion sind und damit auf die Peritoneallavage verzichtet werden kann [343], [348], [344].
6.8.2 Resektionsausmaß
6.8.2.1 Karzinome des Pankreaskopfes
Im Falle des Pankreaskopfkarzinoms beinhaltet die Resektion i. d. R. die partielle Duodenopankreatektomie mit oder ohne Pyloruserhalt. In seltenen Fällen kann bei Ausdehnung des Karzinoms nach links eine totale Pankreatektomie notwendig sein. Ggf. sollte im Falle der Infiltration von Nachbarorganen und anderer Strukturen die Resektion entsprechend ausgedehnt werden.
6.8.2.2 Klassischer Whipple versus pp-Whipple
Bezüglich der postoperativen Komplikationen und Letalität sowie der onkologischen Langzeitergebnisse sind beide Verfahren (pyloruserhaltende [pp] vs. magenresezierende partielle Duodenopankreatektomie [klassisch]) gleichwertig.
- Evidenzlevel
- 1a
- Konsens
- Konsens
- Literatur
- [373]
Hintergrund
Eine Metaanalyse der Literatur zu pyloruserhaltender vs. klassischer Duodenopankreatektomie ergab keine relevanten Unterschiede zwischen beiden Verfahren hinsichtlich Mortalität, Morbidität und Überleben der Patienten. Allerdings wird auf die große Heterogenität zwischen den analysierten Studien hingewiesen [373].
6.8.2.3 Karzinome im Pankreasschwanz
6.8.2.4 Karzinome im Pankreaskorpus
6.8.3 Lymphadenektomie
Bei der Resektion eines Pankreaskarzinoms soll eine standardisierte Lymphadenektomie durchgeführt werden.
Eine erweiterte Lymphadenektomie soll nicht durchgeführt werden.
- Empfehlungsgrad
- A: Starke Empfehlung für oder gegen ein Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = soll/soll nicht
- Evidenzlevel
- 1
- Konsens
- Starker Konsens
- Literatur
- [381] [382] [383] [384] [385] [386] [387] [388] [389] [390] [391] [392]
Änderungshinweis
Eine erweiterte Lymphadenektomie soll nicht durchgeführt werden.Evidenztabellen (1)
Chirurgische Therapie, Schlüsselfrage 3.2 Lymphknotendissektion (12 Reviews)Hintergrund
Der Begriff „erweiterte“ oder „radikal erweiterte“ Lymphadenektomie umschreibt unterschiedliche Dissektionsausmaße im Rahmen der Resektion eines Pankreaskarzinoms.
Bei der Bewertung der prognostischen Bedeutung einer erweiterten Lymphknotenentfernung scheint das Prinzip des "more lymph nodes and lesser mortality" beim Pankreaskarzinom nicht zu gelten. Die bisher publizierten Studien zeigen, dass eine erweiterte Lymphknotendissektion im Vergeich zu einer sogenannten regionären oder standardisierten Lymphknotendissektion keinen Überlebensvorteil bringt. Zudem konnte für die zirkuläre arterielle Dissektion eine Erhöhung der postoperativen Morbidität gefunden werden (z.B. Chylusfistel). Die Mitnahme des Plexus ist darüber hinaus mit einer signifikant schlechteren Lebensqualität assoziiert, unter anderen durch die Erhöhung der Diarrhoerate postoperativ [385][387].
Auch die jüngste Cochrane-Analyse von [389] zeigte keinen Vorteil nach erweiterter Lymphadenektomie. Die erhöhte Anzahl entfernter Lymphknoten führte nicht zu einem verbesserten Überleben. Allerdings zeigten sich verlängerte Operationszeiten mit einem erhöhtem Blutverlust - bei dann vergleichbarer postoperativer Morbidität und Letalität. Aus diesem Grund besteht der Konsens, dass bei der Resektion eines Pankreaskarzinoms eine standardisierte Lymphadenektomie durchgeführt werden soll.
Bei der Bewertung der bisher publizierten Daten fällt allerdings auf, dass weder eine einheitliche, standardisierte Nomenklatur der Lymphknotenstationen benutzt wird noch die Definition der "regionären" Lymphknoten in Abhängig der Primärtumorlokalisation konsequent eingehalten wird, weshalb nachfolgend klare Definitionen hierfür gegeben werden sollen.
Definition der Tumorlokalisation (Abbildung "Anatomische Einteilung der Pankreasregionen mit den direkt am Pankreas liegenden Lymphknoten"):
Tumoren des Pankreaskopfes sind jene, die zwischen dem Duodenum und der Pfortader und V. mesenterica superior lokalisiert sind.
Tumoren des Pankreaskörpers sind jene, die zwischen linkem Rand der V. mesenterica superior und linkem Rand der Aorta entstehen.
Tumoren des Pankreasschwanzes sind jene, welche zwischen linkem Rand der Aorta und Milzhilus entstehen
Definition der standardisierten Lymphadenektomie (Abbildungen "Anatomische Einteilung der Pankreasregionen mit den direkt am Pankreas liegenden Lymphknoten" und Abbildung "Regionäre Lymphknotenstationen"):
Die standardisierte oder regionäre Lymphadenektomie bei einer OP nach Whipple aufgrund eines Pankreaskopfkarzinoms beinhaltet die komplette und zirkuläre Dissektion der Lymphknoten des Lig. hepatoduodenale sowie der Lymphknoten um die A. hepatica communis und Pfortader und den cranialen Anteil der Vena mesenterica superior. Des Weiteren beinhaltet sie die Entfernung des Truncus coeliacus-Lymphknotens rechts und der rechten Hemizirkumferenz des Stammes der Arteria mesenterica superior.
Die regionären Lymphknoten für Tumoren von Pankreaskopf sind deshalb die Lymphknoten des Ductus choledochus, der Arteria hepatica communis, der Portalvene sowie die pylorischen, infrapylorischen, subpylorischen, proximal mesenterialen, zoeliakalen, posterior und anterior pankreaticoduodenalen Lymphknoten. Zusätzlich die Lymphknoten entlang der Vena mesenterica superior sowie die Lymphknoten entlang der rechten lateralen Wand der Arteria mesenterica superior.
Entsprechendes gilt bei der Pankreaslinksresektion für Tumoren des Pankreaskörpers und Schwanzes. Die standardisierte Lymphadenektomie umfasst hier die Lymphknoten entlang der Arteria hepatica communis, die zoeliakalen, die entlang der Milzarterie und des Milzhilus sowie die retroperitonealen und die lateralen aortalen Lymphknoten.
Bei Resektion eines Pankreaskarzinoms sollen mindestens 12 regionäre Lymphknoten entfernt werden.
- Konsens
- Konsens
Bei der Resektion eines Pankreaskarzinoms soll das Verhältnis von befallenen zu insgesamt entfernten Lymphknoten im pathologisch-histologischen Befundbericht angegeben werden.
Hintergrund
Die TNM-Klassifikation sieht vor, dass mindestens zwölf regionäre Lymphknoten entfernt/untersucht werden sollten, um pN0 zu klassifizieren. Diese Zahl ist nicht durch Literaturdaten untermauert. In der Literatur wird angeführt, dass die Rate korrekter Klassifikationen mit der Anzahl untersuchter Lymphknoten steigt. Eine sogenannte Lymph Node Ratio (LNR), die das Verhältnis von befallenen zu entnommenen Lymphknoten darstellt, von ≥ 0,2 hat sich in mehreren Studien als prognostisch ungünstig erwiesen [317], [316], [314], [313], [320], [394], [400], [404], [393], [395], [396], [397], [398], [399], [401], [402], [403], [405], [406].
6.9 Laparoskopische Chirurgie
Die distale Pankreatektomie kann bei Pankreaskarzinomen ohne Gefäßbeteiligung durch erfahrene Chirurgen laparoskopisch oder robotisch durchgeführt werden.
- Empfehlungsgrad
- B: Empfehlung für oder gegen eine Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = sollte/sollte nicht
- Evidenzlevel
- 2
4 - Konsens
- Starker Konsens
- Literatur
- [215] [264] [407] [408] [409] [410] [411] [412] [413] [414]
Evidenztabellen (10)
Sahakyan, M. A. et al. Perioperative outcomes and survival in elderly patients undergoing laparoscopic distal pancreatectomy. Journal of Hepato-Biliary-Pancreatic Sciences. 24. 42-48. 2017; Abu, Hilal M. et al. Laparoscopic versus open distal pancreatectomy: a clinical and cost-effectiveness study. Surgical Endoscopy. 26. 1670-1674. 2012; Boggi, U. et al. Robotic-Assisted Pancreatic Resections. World journal of surgery. 40. 2497-2506. 2016; Chen, Shi et al. Robot-assisted laparoscopic versus open middle pancreatectomy: short-term results of a randomized controlled trial. Surgical Endoscopy. 31. 962-971. 2017; Kauffmann, Emanuele F. et al. A propensity score-matched analysis of robotic versus open pancreatoduodenectomy for pancreatic cancer based on margin status. Surgical Endoscopy. 33. 234-242. 2019; Kutlu, O. C. et al. Open Pancreaticoduodenectomy Case Volume Predicts Outcome of Laparoscopic Approach: A Population-based Analysis. Annals of surgery. 267. 552-560. 2018; Mirkin, Katelin A. et al. Minimally invasive surgical approaches offer earlier time to adjuvant chemotherapy but not improved survival in resected pancreatic cancer. Surgical Endoscopy. 32. 2387-2396. 2018; Raoof, M. et al. Propensity score-matched comparison of oncological outcomes between laparoscopic and open distal pancreatic resection. The British journal of surgery. 105. 578-586. 2018; Xourafas, Dimitrios et al. Comparison of Perioperative Outcomes between Open, Laparoscopic, and Robotic Distal Pancreatectomy: an Analysis of 1815 Patients from the ACS-NSQIP Procedure-Targeted Pancreatectomy Database. Journal of Gastrointestinal Surgery. 21. N-N. 2017; Adam, M. A. et al. Defining a hospital volume threshold for minimally invasive pancreaticoduodenectomy in the United States. JAMA Surgery. 152. 336-342. 2017Bei der Frage, welchen Stellenwert die laparoskopische bzw. robotische Chirurgie beim Pankreaskarzinom hat, ist die noch unterschiedliche Datenlage für Eingriffe an unterschiedlichen Lokalisationen (Pankreaskopfkarzinom vs. linksseitig der mesenterial-portalen Achse gelegenes Pankreaskorpus-/schwanzkarzinom) zu berücksichtigen.
Minimal invasive (laparoskopisch/roboter-assistiert) distale Pankreatektomie
Die klinische Ergebnisqualität der minimal-invasiven distalen Pankreatektomie wurde kürzlich in einer multizentrischen, randomisiert kontrollierten klinischen Studie (LEOPARD) in den Niederlanden untersucht. Verglichen wurde in dieser von 2015 bis 2017 an 14 nationalen Zentren durchgeführten Patienten-verblindeten Studie die Zeit bis zur funktionellen Genesung von Patienten, die bei einem auf die linke Seite des Pankreas begrenzten Tumors ohne Gefäßbeteiligung entweder eine minimal-invasive (n=51) oder offene (n=56) distale Pankreatektomie erhielten (LEOPARD; NTR5689). Der primäre Endpunkt, die Zeit bis zur funktionellen Genesung, war mit 4 Tagen bei der minimal-invasiven Pankreatektomie signifikant kürzer als mit 6 Tagen bei der offenen Pankreatektomie. Die Konversionsrate lag bei 8 %. Die gesamte Komplikationsrate nach Clavien-Dindo > III war nicht signifikant unterschiedlich, allerdings wurden weniger Magenentleerungsstörungen und eine bessere Lebensqualität ohne steigende Kosten für die minimal-invasive distale Pankreatektomie festgestellt [415]. Die chirurgische Qualitätskontrolle erfolgte vor Einschluss der Patienten in die Studie, da ausschließlich Chirurgen daran beteiligt waren, die in einem Ausbildungsprogramm > 50 komplexe, minimal invasive GI-Eingriffe, > 20 distale Pankreatektomien und > 5 minimal invasive distale Pankreatektomien durchgeführt hatten [416].
Die Ergebnisse der Dutch Pancreatic Cancer Group-Daten, (17 Zentren; 2005–2016) wurden anschließend mit der Datenbank des American College of Surgeons’ National Quality Improvement Program (ACS-NSQIP) (88 Zentren; 2014–2016) verglichen. In dieser internationalen Kohortenstudie wurde die schwerwiegende 30-Tage-Morbidität inklusive Mortalität entsprechend des chirurgischen Verfahrens (entweder minimal-invasive oder offene distale Pankreatektomie) evaluiert. Der Kompositendpunkt der schwerwiegenden 30-Tage-Morbidität und Mortalität wurde dabei definiert als eines der folgenden Ereignisse innerhalb von 30 Tagen postoperativ: Tod, Re-Operation, Pankreasfistel, Schlaganfall, Myokardinfarkt, Lungenembolie, septischer Schock, etc.) Von den 2921 ACS-NSQIP Patienten, erhielten 1562 (53 %) eine minimal-invasive distale Pankreatektomie mit 18 % Konversionsrate, und 1359 (47 %) eine offene distale Pankreatektomie. Die minimal-invasive Operationstechnik war als unabhängiger Faktor assoziiert mit einer reduzierten schwerwiegenden 30-Tage-Morbidität inklusive Mortalität (Definition siehe oben) für die distale Pankreatektomie [417].
In einer weiteren retrospektiven Analyse der prospektiv geführten Datenbank des ACS-NSQIP wurde bei 501 Patienten mit Pankreaskarzinom und distaler Pankreatektomie Morbidität und Mortalität nach minimal invasiver (n=166; 33,1 %) versus offener (n=335; 66,9 %) distaler Pankreatektomie bei präoperativ vergleichbarer Komorbidität und pathologischem Staging untersucht. Die Gesamtmorbidität, Transfusionsrate, Pneumonierate, chirurgische Wundinfekte, Sepsis und Krankenhausverweildauer waren niedriger bei minimal-invasiver distaler Pankreatektomie. Mortalität, Pankreasfisteln und Magenentleerungstörungen waren vergleichbar. Damit scheint das kurzfristige postoperative Outcome bei der minimal-invasiven distalen Pankreatektomie günstiger zu sein [418].
In einer umfangreichen Populations-basierten, retrospektiven Kohortenstudie wurden eine Vielzahl perioperativer Faktoren in Hinblick auf Unterschiede zwischen minimal invasiver und offener distaler Pankreatektomie untersucht. 8575 offene Operationen wurden 382 minimal-invasiven distalen Pankreatektomien gegenübergestellt. Es zeigte sich eine geringere Anzahl allgemeiner, perioperativer Komplikationen (39,0 % vs. 30,1 %, p<0,001), insbesondere postoperative Blutungen (20,6 % vs. 13,6 %, p<0,001) und eine kürzere Krankenhausverweildauer bei minimal invasiver distaler Pankreatektomie [419].
Das onkologische Outcome nach minimal invasiver distaler Pankreatektomie bei Pankreaskarzinom wurde in mehreren retrospektiven Studien untersucht. In einer monozentrischen Analyse eines High-Volume Zentrums (n=422 distale Pankreatektomien von 2005-2014) wurde das Gesamtüberleben und die Rezidivrate bei 79 vergleichbaren Patienten mit PDAC nach laparoskopischer (n=33) gegenüber der offenen (n=46) distalen Pankreatektomie analysiert. Bei vergleichbaren intraoperativen und pathologischen Variablen wie OP-Zeit, Ganggröße, Drüsentextur, Tumorgröße, Art des Pankreasverschlusses, Anzahl der entfernten Lymphknoten, Tumorstadium sowie der R-Status am Absetzungsrand waren in den beiden Gruppen das 1-, 3- und 5-Jahres Überleben sowie die Lokalrezidiv- bzw. Fernmetastasierungsrate ähnlich [420].
Eine weitere monozentrische propensity score-matched Analyse untersuchte das onkologische Gesamtüberleben bei insgesamt 1947 Patienten mit Pankreaskarzinom, wobei jeweils 563 Patienten nach laparoskopischer distaler Pankreatektomie mit derselben Zahl an Patienten nach offener Operationstechnik verglichen wurden. In der 3-Jahresüberlebensrate zeigte sich kein Unterschied zwischen offener und laparoskopischer distaler Pankreatektomie (41,6 % vs. 36,0 %; Hazard ratio 0,93, 95 % CI 0,77–1,12; p=0,457). Der Beginn der adjuvanten Chemotherapie war mit 50 Tagen postoperativ in beiden Gruppen identisch, ebenso die Anzahl der resezierten Lymphknoten (median 12 Lymphknoten in beiden Gruppen). Darüber hinaus zeigte sich kein Unterschied in der 30- und 90-Tages Mortalität. Die Autoren schließen aus den Ergebnissen, dass in Hinblick auf die onkologische Ergebnisqualität ein minimal-invasives Vorgehen eine Alternative zur offenen Operation ist [414].
Roboter-assistierte Operationstechnik
Huang B. et al. haben in einer Metaanalyse die Roboter-assistierte mit der laparoskopischen distalen Pankreatektomie bei erwachsenen Patienten mit maligner, borderline maligner, aber auch benigner Erkrankung verglichen. Primäre Endpunkte waren Konversionen zur offenen Operation, Transfusionsrate, Milzerhalt, Operationszeit, Komplikationen (Pankreasfistel) sowie Länge des Krankenhausaufenthaltes. Es wurden insgesamt 9 Studien mit einer Gesamtpopulation von 1167 Patienten, davon 929 Patienten mit laparoskopischer sowie 238 Patienten mit Roboter-assistierter distaler Pankreatektomie, ausgewertet. Insgesamt zeigte sich für keinen genannten Endpunkt ein signifikanter Unterschied zwischen der laparoskopischen gegenüber der roboter-assistierten distalen Pankreatektomie. Dennoch bewerteten die Autoren – trotz der kleinen Anzahl der roboter-assistierten distalen Pankreatektomien – diese als sicher und effektiv im Vergleich zur laparoskopischen Operationstechnik [421].
In einer weiteren Metaanalyse sämtlicher bis Ende 2017 publizierter Studien wurde die klinische Ergebnisqualität nach Roboter-assistierter Pankreatoduodenektomie sowie distaler Pankreatektomie im Vergleich zur jeweiligen offenen Operationstechnik untersucht. Insgesamt wurden 15 nicht-randomisierte, kontrollierte Studien mit 3690 Patienten (11 Studien zur Roboter-assistierten vs. offenen Pankreatoduodenektomie, 4 Studien zur roboter-assistierten vs. offenen Pankreaslinksresektion) in die Analyse eingeschlossen. Sowohl hinsichtlich des Lymphknotenstatus als auch hinsichtlich postoperativer Komplikationen (Pankreasfistel, postoperative Magenentleerungsstörung), Reoperationsrate, Krankenhausverweildauer und Mortalität ergab sich kein signifikanter Unterschied zwischen Roboter-assistierter und offener Pankreatoduodenektomie. Für die robotisch-assistierte Pankreatoduodenektomie war die Operationszeit signifikant länger, dagegen der Blutverlust sowie Wundinfekte und der R1-Status am Absetzungsrand signifikant geringer als bei der offenen Operationstechnik. Im Vergleich zur offenen distalen Pankreatektomie ergab das robotisch-assistierte Verfahren eine geringere allgemeine Komplikationsrate, geringeren Blutverlust, kürzere Krankenhausverweildauer, allerdings auch eine geringere Anzahl an entfernten Lymphknoten. Hinsichtlich Milzerhalt, R1-Status, Mortalität und insbesondere Pankreasfisteln ergaben sich keine signifikanten Unterschiede [422], [423].
Bei Durchführung einer laparoskopischen Resektion eines Pankreaskarzinoms sollte diese an das laparoskopische Pankreaschirurgieregister der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (http://www.dgav.de/studoq/weitere-register.html) gemeldet werden.
Statements zur minimal-invasiven (laparoskopisch/roboter-assistierten) Operationstechnik
In einer systematischen Übersichtsarbeit von publizierten Arbeiten im Zeitraum von 2000-2016 wird die totale robotische der offenen Pankreatoduodenektomie bei unterschiedlichen Erkrankungen gegenübergestellt. Insgesamt gingen 13 nicht-randomisierte, kontrollierte Studien mit 692 durchgeführten robotischen Pankreatoduodenektomien in diese Übersichtsarbeit ein. Die Inzidenz von Komplikationen (Gallefistel, Pankreasfistel, postoperative Blutungen), Reoperationen sowie Mortalität war vergleichbar, wobei insbesondere bei den Komplikationen aufgrund fehlender Daten aus großen Serien die Ergebnisse als nicht repräsentativ gewertet wurden. Die Anzahl der Konversionen (im Durchschnitt 6,5–7,8 %) zur offenen Operation sowie die Operationszeit reduzierte sich mit steigender Anzahl der robotischen Pankreatoduodenektomie. Die Anzahl der resezierten Lymphknoten war vergleichbar, allerdings zeigte sich ein geringerer Prozentsatz an R1-Resektionen bei der robotischen Pankreatoduodenektomie im Vergleich zum offenen Operationsverfahren, was aber möglicherweise auf einen Selektionsbias zurückzuführen ist. Die Autoren schlussfolgern, dass in High-Volume Zentren die robotische Pankreatoduodenektomie sicher machbar ist. Es liegen bislang allerdings keine Daten zum onkologischen Langzeitüberleben sowie auch der Kosteneffektivität dieser Operationstechnik vor [424].
In einer propensity score matched-Analyse zu Roboter-assistierten vs. offenen Pankreatoduodenektomien konnte gezeigt werden, dass das Auftreten klinisch relevanter Pankreasfisteln (POPF Grad B/C) in der Roboter-assistieren Gruppe niedriger war als bei der offenen Chirurgie (OR, 0,4; 95 % CI 0,2-0,7; p=0,002). In sämtlichen weiteren sekundären Endpunkten waren Roboter-assistierte Verfahren und die offene Chirurgie vergleichbar ohne signifikante Unterschiede (Gesamtkomplikationsrate 73,7 % vs. 66,4 %; p=0,21), Krankenhausverweildauer (median: 8 vs. 8,5 Tage; p=0,31), 30-Tage Wiederaufnahme (22,4 % vs. 21,7 %; p>0,99), 90-Tagesmortalität (3,3 % vs. 1,3 %; p=0,38) [425]).
Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse vergleicht die perioperative Ergebnisqualität bei laparoskopischer gegenüber offener elektiver Pankreatoduodenektomie bei Patienten mit benignen oder malignen Pankreaserkrankungen aus 3 randomisiert kontrollierten klinischen Studien mit insgesamt 224 Patienten. Die Metaanalyse ergab lediglich einen signifikanten Unterschied in der Operationszeit zu Gunsten der offenen Pankreatoduodenektomie und einen geringeren Blutverlust bei der laparoskopischen Operationstechnik. Sämtliche anderen primären und sekundären Outcome-Parameter waren nicht signifikant unterschiedlich bei insgesamt niedrigem bis moderatem Evidenzlevel. Anhand dieser Ergebnisse ergibt sich zurzeit für die laparoskopische Pankreatoduodenektomie gegenüber der offenen Operationstechnik kein Vorteil. Bei der Bewertung der perioperativen Ergebnisqualität muss die Lernkurve in der jeweiligen Medizintechnik sowie die zunehmende Implementierung der robotischen Chirurgie berücksichtigt werden [426], [427], [428], [429].
Eine weitere systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse (12 Studien; insgesamt 2186 Patienten, davon 705 mit minimal-invasiver und 1481 mit offener Pankreatoduodenektomie) zur minimal-invasiven (Roboter-assistierten oder laparoskopischen) Pankreatoduodenektomie im Vergleich zur offenen Operationsmethode ergab ebenso keinen signifikanten Unterschied in der Gesamtmorbidität. Lediglich ein geringerer Blutverlust, weniger Magenentleerungsstörungen, sowie eine kürzere Krankenhausverweildauer nach minimal-invasiver Pankreatoduodenektomie wurden berichtet [430].
Zum onkologischen Outcome nach minimal invasiver Pankreatoduodenektomie bei Pankreaskopfkarzinom existieren nur retrospektive Studien. Eine monozentrische Analyse untersuchte neben perioperativer Ergebnisqualität pathologische und onkologische Outcomeparameter bei insgesamt 1623 minimal-invasiv operierten Pankreatoduodenektomien (1458 laparoskopisch, 165 Roboter-assistierte Operationen). Es konnte gezeigt werden, dass Roboter-assistierte Eingriffe eher an high-volume Zentren und universitären Einrichtungen durchgeführt wurden. In Hinblick auf die untersuchten Zielparameter ergaben sich keine Unterschiede zwischen dem laparoskopischen und Roboter-assistierten Vorgehen. Einzig die Konversionsrate war in der Roboter-assistierten Gruppe niedriger (17,0 % vs. 27,6 %, p=0,003). Die Ergebnisse in Hinblick auf den Resektionsstatus (R0/R1), Anzahl der untersuchten Lymphknoten, Krankenhausverweildauer, 90-Tagesmortalität, und medianes Gesamtüberleben (laparoskopisch 20,7 Monate vs. rotober-assistiert 22,7 Monate; log-rank p=0,445) haben keinen statistisch signifikanten Unterschied gezeigt [431].
Im Rahmen einer retrospektiven non-inferiority propensity scored-matched-Analyse wurde der Einfluss der Operationsmethode auf den R-Status nach Pankreaskopfresektionen untersucht. Es wurden 20 Roboter-assistierte mit 24 offenen Pankreatoduodenektomien verglichen. In der robotisch operierten Gruppe zeigte sich eine R1-Rate von 55,0 % gegenüber 41,7 % in der Gruppe der offenen Operationen (p=0,38). Es wurde darüber hinaus kein Unterschied in den sekundären Endpunkten (Anzahl untersuchter Lymphknoten, Bluttransfusionen, Durchführung adjuvanter Chemotherapie, Gesamtüberleben, krankheitsfreies Überleben) gefunden [410].
Man kann anhand der oben aufgeführten Datenlage daher zusammenfassen, dass zum jetzigen Zeitpunkt die laparoskopische/robotische Pankreatoduodenektomie nur im Rahmen von klinischen Studien oder umfassender Qualitätssicherung (z. B. Zertifizierung der Fachgesellschaften) an ausgewiesenen Zentren durchgeführt werden sollte. Das Thema der laparoskopischen/robotischen Pankreatoduodenektomie wird im Rahmen der Living Guideline exokrines Pankreaskarzinom unter Einbezug der dann vorliegenden Datenlage erneut aufgenommen und entsprechende Empfehlungen werden ausgegeben.
6.10 Pathologische Aufarbeitung und Beurteilung des Resektats
Eine generelle Markierung aller tumornahen zirkumferentiellen Resektionsränder soll in Absprache mit dem operierenden Chirurgen erfolgen.
- Konsens
- Starker Konsens
Hintergrund
Aufgrund des Wachstumsmusters duktaler Adenokarzinome des Pankreas mit starker Fibrose und sog. desmoplastischer Stromareaktion und der Anatomie des Operationssitus kann die histopathologische Aufarbeitung der zirkumferentiellen Resektionsränder erschwert sein. Folgende Resektionsränder sind besonders aufzuarbeiten (siehe auch untenstehendes Schema in Abbildung "Markierung der zirkumferentiellen Resektionsränder am OP-Präparat"):
- Medialer Resektionsrand: Proc. uncinatus (E) und Gefäßgrube (A./V. mes. sup.) (grün)
- Dorsale Resektionsfläche (ehem. retropankreatische Resektionsfläche) (blau)
- Ventrale Markierung (falls Tumor makroskopisch ventral lokalisiert)
Das Vorgehen ist mit den Chirurgen abzustimmen, da der Pathologe insbesondere bei Übersendung des formalinfixierten Präparates Schwierigkeiten bei der Auffindung der relevanten Strukturen haben kann.
Legende: A: Pankreasschnittrand; B: D. Choledochus; C: (grüne Farbmarkierung) Resektionsrand zu den Mesenterialgefäßen; D: (blaue Farbmarkierung) retropan-kreatischer Resektionsrand; E: Proc. Uncinatus;
F: Duodenum; G: (weiße Farbmarkierung) ventrale Fläche
Standardisierte Farbmarkierung: Rot: Pankreasschnittrand; Blau: retropankreatische Resektionsfläche; Grün: ventrale Fläche; Weiß: Resektionsrand zu den Mesenterialgefäßen
Zur Beurteilung der Tumorfreiheit kann eine Schnellschnittuntersuchung durchgeführt werden, um durch Nachresektion die Rate kurativ resezierter Pankreaskarzinome zu erhöhen.
- Konsens
- Starker Konsens
Hintergrund
In den zu dieser Frage publizierten Studien führte die intraoperative Schnellschnittuntersuchung zu einer Erhöhung der Rate R0-resezierter Pankreaskarzinome [432], [433]. Eine Nachresektion bietet sich v.a. an, wenn Tumorzellen im Schnellschnitt am Parenchymresektionsrand gefunden werden. Allerdings konnten keine Studien identifiziert werden, deren Ergebnisse eine Verlängerung des Überlebens auf Grund der Durchführung eines Schnellschnitts und ggf. darauffolgender Nachresektion zeigen [433].
6.11 Histopathologische Aufarbeitung und Klassifikation des Resektats
Die Kriterien einer R0-Resektion sind für alle Organtumore international einheitlich festgelegt. Die R-Klassifikation berücksichtigt die gesamte Situation eines Patienten. Daher ist für die Beurteilung einer R2–Situation die Information von u.U. in-situ belassenen Metastasen (z. B. Peritoneum) notwendig. Eine R1-Situation bedeutet, dass histologisch Tumorzellen am definitiven Resektionsrand nachgewiesen wurden.
- Konsens
- Starker Konsens
Um der besonderen Situation duktaler Adenokarzinome gerecht zu werden (diskontinuierliche Tumorzellausbreitung, desmoplastische Stromareaktion), sollte das sogenannte „Konzept des zirkumferentiellen Resektionsrands“ (CRM-Konzept) in Analogie zum Rektumkarzinom angewandt werden, inklusive der Angabe des Abstands des Tumors zum Resektionsrand in mm.
- Konsens
- Starker Konsens
Hintergrund
Neben der korrekten Anwendung der international gültigen R-Klassifikation müssen einheitliche Standards bei der histopathologischen Aufarbeitung von Whipple'schen Resektaten mit Pankreaskarzinom gelten. Der sogenannte zirkumferentielle Resektionsrand muss besonders beachtet werden, da hier besonders häufig eine R1-Situation vorliegt. Es bietet sich im Rahmen einer standardisierten histopathologischen Aufarbeitung an, im sogenannten makroskopischen Zuschnitt diese Resektionsgrenzen zu markieren, eventuell in Kooperation mit dem operierenden Chirurgen. Der zirkumferentielle Resektionsrand setzt sich aus einem vorderen, medialen und posterioren Resektionsrand bzw. der entsprechenden Resektionsfläche zusammen. Darüber hinaus muss die hintere Fläche des Prozessus uncinatus besonders aufgearbeitet werden. Die Gefäßachse ist insbesondere wichtig, ferner müssen tumorinfiltrierte Lymphknoten in der Arteria mesenterica superior-Ebene mit in die Aufarbeitung einbezogen werden. Es hat sich in der täglichen Praxis bewährt, diese verschiedenen Resektionsränder farbig zu markieren, aufzuarbeiten und die Farbmarkierungen im histologischen Schnitt zu identifizieren. Im Mikroskop kann so genau ausgemessen werden, wie weit die Tumorzellen von welchem Resektionsrand entfernt sind. Diese Maßzahl wird dem Befund beigefügt und dadurch dem Operateur mitgeteilt. Um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass die Karzinomzellen relativ häufig an diesen zirkumferentiellen Resektionsrand heranreichen, wird in Analogie zur Klassifikation des Rektumkarzinoms ein neues Konzept empfohlen, das „Konzept des zirkumferentiellen Resektionsrands“ (Circumferential Resection Margin, CRM). R0-resezierte Pankreaskarzinome werden in Analogie zum CRM-Konzept des Rektums dann als CRM-positiv klassifiziert, wenn der Abstand der Tumorzellen zum Resektionsrand weniger als 1 mm beträgt, diesen jedoch nicht erreicht (die korrekte Befundung lautet dann: R0, CRM-positiv = R0 narrow). Sind die Karzinomzellen mehr als 1 mm vom definitiven Absetzungsrand entfernt, wird eine „CRM-negative“ R0-Situation klassifiziert (R0 wide, siehe Abbildung Konzept des zirkumferentiellen Resektionsrands (CRM) beim Pankreaskarzinom). Die Frage, welcher Abstand zum Resektionsrand tatsächlich von prognostischer Bedeutung ist, kann aktuell noch nicht abschließend beantwortet werden. In einer großen Studie konnte gezeigt werden, dass Patienten, die R0 reseziert wurden und deren Tumorzellen mehr als 1,5 mm vom Resektionsrand entfernt gewesen sind, eine bessere Prognose besitzen [251].
Durch Anwendung des CRM-Konzepts mit Angabe des minimalen Abstandes der Karzinomzellen zum zirkumferentiellen Resektionsrand können erstmalig Daten geschaffen werden, die eine abschließende Bewertung operativer Behandlungsverfahren von Pankreaskarzinomen erlauben mit dem Ziel, das Rezidivrisiko und die Prognose besser abzuschätzen zu können [256], [257], [434], [435].
Die Angabe der pT-, pN- und M-Kategorie sowie das Tumorgrading sollen im Pathologiebefund angegeben werden.
Hintergrund
Das UICC-Tumorstadium ist der wichtigste Prognoseparameter nach Resektion eines Pankreaskarzinoms in kurativer Intention.
Das Vorhandensein von Lymphknotenmetastasen ist ein entscheidender Prognoseparameter [315], [313], [394], [404], [393], [395], [396], [397], [401], [403], [406], [439], [436], [437]. Es sollten mindestens zwölf Lymphknoten entfernt werden, um eine korrekte pN0-Kategorisierung vorzunehmen (siehe Empfehlung 6.29.) [395].
Die Angabe der Lymphknotenratio (Anzahl der befallenen Lymphknoten zur Anzahl der untersuchten Lymphknoten) sollte erfolgen, da dieses Verhältnis prognostische Bedeutung hat (siehe Empfehlung 6.30.) [313], [403], [394], [404], [393], [396], [397], [398], [401], [406].
Das Grading (Tumordifferenzierungsgrad) des duktalen Adenokarzinoms des Pankreas ist in der WHO-Klassifikation 2019 festgelegt [440] und beruht auf histologischen und zytologischen Kriterien. Neben der Drüsendifferenzierung gehen Muzinproduktion, Mitosenanzahl und Kernatypien in das dreistufige Grading ein. Wird es konsequent angewandt, korreliert der histologische Differenzierungsgrad mit der Prognose [398], [403], [439], [438].
Ein Regressionsgrading ist derzeit noch nicht etabliert.
Lymphgefäßinvasion, Perineuralscheideninfiltration und Blutgefäßinvasion sollten Bestandteil der Pathologiebefundung sein.
- Empfehlungsgrad
- B: Empfehlung für oder gegen eine Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = sollte/sollte nicht
- Evidenzlevel
- 2b
- Konsens
- Starker Konsens
- Literatur
- [253] [256] [313] [315] [436] [437] [438] [441] [442] [393] [443] [444] [439] [394] [395] [396] [397] [445] [398] [446] [447] [399] [400] [401] [403] [404] [406] [320]
Hintergrund
Für Lymphgefäßinvasion, Perineuralscheideninfiltration und Blutgefäßinvasion wird in einzelnen Studien eine prognostische Bedeutung dokumentiert. Allerdings sind die Angaben zur Häufigkeit dieser Parameter sehr unterschiedlich und bedürfen weiterer Validierung [253], [256], [443], [315], [313], [320], [394], [400], [404], [393], [395], [396], [397], [398], [399], [401], [403], [406], [439], [436], [437], [438], [445], [446], [444], [441], [447], [442].
Evidenztabellen
Brahmbhatt, Bhaumik et al. Pancreatic Surgery in the Older Population: A Single Institutionƒ_Ts Experience over Two Decades. Current Gerontology & Geratrics Research. . 1-6. 2016
| Brahmbhatt, Bhaumik et al. Pancreatic Surgery in the Older Population: A Single Institutionƒ_Ts Experience over Two Decades. Current Gerontology & Geratrics Research. . 1-6. 2016 | |||
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| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, USA Number of Patient: n=934 Gesamtpopulation n=737 Alter <75 Jahre n=229 PDAC n=197 Alter >75 Jahre n=84 PDAC Recruitung Phase: 03/1995 – 07/2014 Inclusion Criteria: 1. Pankreasresektion Exclusion Criteria: |
Intervention: Alter ≥75 Jahre Comparison: Alter <75 Jahre |
Primary: Operationszeit Länge des Aufenthalts auf der Intensivstation Transfusionsrate Mortalität Komplikationen Secondary: Results: Follow-Up: nicht angegeben Operationszeit <75 Jahre vs. ≥75 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 339 Minuten ≥75 Jahre: 348 Minuten p=0,40 Länge des Aufenthalts auf der Intensivstation (Durchschnitt) <75 Jahre vs. ≥75 Jahre Statistisch signifikant länger bei >75 Jahre <75 Jahre: 1,35 Tage ≥75 Jahre: 2,33 Tage p=0,027 Transfusionsrate Anzahl der Patienten mit perioperativen Transfusionen <75 Jahre vs. ≥75 Jahre Statistisch signifikant häufiger bei >75 Jahre <75 Jahre: 260 (35%) ≥75 Jahre: 95 (48%) p=0,0009 Anzahl perioperativer Transfusionen (Durchschnitt) <75 Jahre vs. ≥75 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 1,42 Units ≥75 Jahre: 1,75 Units p=0,32 Anzahl der Patienten mit postoperativen Transfusionen <75 Jahre vs. ≥75 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 197 (26%) ≥75 Jahre: 64 (32%) p=0,11 Anzahl postoperativer Transfusionen (Durchschnitt) <75 Jahre vs. ≥75 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 0,96 Units ≥75 Jahre: 0,83 Units p=0,64 Mortalität 90-Tage-Mortalität <75 Jahre vs. ≥75 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 31 (3,2%) ≥75 Jahre: 14 (5%) p=0,09 Komplikationen 90-Tage Clavien-Dindo Grad 1-2 <75 Jahre vs. ≥75 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 227 (31%) ≥75 Jahre: 73 (37%) p=0,56 90-Tage Clavien-Dindo Grad 3-5 <75 Jahre vs. ≥75 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 157 (21%) ≥75 Jahre: 78 (22%) p=0,56 Pankreasfistel <75 Jahre vs. ≥75 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 108 (14,6%) ≥75 Jahre: 24 (12%) p=0,123 postoperative Blutung <75 Jahre vs. ≥75 Jahre Statistisch signifikant häufiger bei <75 Jahre <75 Jahre: 38 (5%) ≥75 Jahre: 5 (2,5%) p=0,013 Author's Conclusion: Focusing on the high-risk group of patients aged 75 years or older, this study reports that there is no significant difference in 90-day mortality despite higher postoperative complications in the subgroup. This study suggests that pancreatic resection could be a feasible option in selected older patients, and these patients should not be denied the opportunity of curative resection based on age alone. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: The authors declare that there is no conflict of interests regarding the publication of this paper. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: abgewertet (-) Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): unklar Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Kutlu, O. C. et al. Open Pancreaticoduodenectomy Case Volume Predicts Outcome of Laparoscopic Approach: A Population-based Analysis. Annals of surgery. 267. 552-560. 2018
| Kutlu, O. C. et al. Open Pancreaticoduodenectomy Case Volume Predicts Outcome of Laparoscopic Approach: A Population-based Analysis. Annals of surgery. 267. 552-560. 2018 | |||
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| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte (Propensity-Score-matched), multizentrisch (National Cancer Data Base (NCDB), USA Number of Patient: n=822 Gesamtpopulation (Propensity-Score-Analyse) n=411 LPD n=411 OPD Recruitung Phase: 01/2010 – 12/2011 Inclusion Criteria: 1. PDAC 2. Pankreatoduodenektomie 3. alle für die Studie notwendigen Daten verfügbar Exclusion Criteria: nicht angegeben |
Intervention: Intervention I: Laparoskopische Pankreatoduodenektomie (LPD) Subgruppenanalysen für Hospitalvolume 1 (1-5 Pankreatoduodenektomien/Jahr) (HV1) Hospitalvolume 2 (6-13 Pankreatoduodenektomien/Jahr) (HV2) Hospitalvolume 3 (14-25 Pankreatoduodenektomien/Jahr) (HV3) Hospitalvolume 4 (>25 Pankreatoduodenektomien/Jahr) (HV4) Comparison: offene Pankreatoduodenektomie (OPD) |
Primary: Länge des Krankenhausaufenthaltes Wiederaufnahmen Resektionsstatus Lymphknotenstatus Mortalität Secondary: Results: Follow-up Nicht angegeben Länge des Krankenhausaufenthaltes LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 9 Tage (1-135) ODP: 10 Tage (1-89) p=0,1 Subgruppenanalysen: HV1 LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 11 Tage (1-135) ODP: 11 Tage (1-41) p=0,366 HV2 LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 9 Tage (1-44) ODP: 10 Tage (1-89) p=0,053 HV3 LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 9 Tage (1-82) ODP: 9 Tage (1-61) p=0,88 HV4 LDP vs. ODP Statistisch signifikant kürzer bei LDP LDP: 7 Tage (2-51) ODP: 8 Tage (2-41) p=0,004 Wiederaufnahmen 30-Tage-Wiederaufnahmen LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 7,80 % ODP: 15,50 % p=0,05 Subgruppenanalysen: HV1 LDP vs. ODP Statistisch signifikant weniger bei LDP LDP: 8,80 % ODP: 20,60 % p=0,044 HV2 LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 8,30 % ODP: 15,10 % p=0,082 HV3 LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 6,70 % ODP: 10,30 % p=0,242 HV4 LDP vs. ODP Statistisch signifikant weniger bei LDP LDP: 7,50 % ODP: 15,80 % p=0,048 Resektionsstatus Positive Resektionsränder LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 20,90 % ODP: 24,30 % p=0,412 Subgruppenanalysen: LDP HV4 vs HV1 Statistisch signifikant geringer bei HV4 HV4: 15,80 % HV1: 35,30 % p=0,001 HV4 vs HV2 Statistisch signifikant geringer bei HV4 HV4: 15,80 % HV2: 24,70 % p=0,043 HV4 vs HV3 Kein statistisch signifikanter Unterschied HV4: 15,80 % HV3: 15,40 % p=0,732 ODP HV4 vs HV1 Statistisch signifikant geringer bei HV4 HV4: 20,30 % HV1: 32,40 % p<0,001 HV4 vs HV2 Statistisch signifikant geringer bei HV4 HV4: 20,30 % HV2: 29,00 % p=0,048 HV4 vs HV3 Kein statistisch signifikanter Unterschied HV4: 20,30 % HV3: 20,50 % p=0,058 Lymphknotenstatus Anzahl der entnommenen Lymphknoten LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 17,05 (± 9,5) ODP: 16,78 (± 9,6) p=0,154 Subgruppenanalysen: HV1 LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 11,69 (± 8,4) ODP: 12,28 (± 7,9) p=0,432 HV2 LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 14,08 (± 7,7) ODP: 15,53 (± 9,6) p=0,245 HV3 LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 18,36 (± 9,7) ODP: 17,38 (± 9,7) p=0,202 HV4 LDP vs. ODP Statistisch signifikant weniger bei LDP LDP: 20,71 (± 9,7) ODP: 19,38 (± 9,4) p=0,089 Mortalität 30-Tage Mortalität LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 4,60 % ODP: 3,60 % p=0,127 Subgruppenanalysen: LDP HV4 vs HV1 Statistisch signifikant geringer bei HV4 HV4: 2,30 % HV1: 8,80 % p=0,029 HV4 vs HV2 Statistisch signifikant geringer bei HV4 HV4: 2,30 % HV2: 5,40 % p=0,031 HV4 vs HV3 Kein statistisch signifikanter Unterschied HV4: 2,30 % HV3: 4,30 % p=0,476 ODP HV4 vs HV1 Statistisch signifikant geringer bei HV4 HV4: 1,50 % HV1: 5,90 % p<0,001 HV4 vs HV2 Statistisch signifikant geringer bei HV4 HV4: 1,50 % HV2: 6,50 % p=0,049 HV4 vs HV3 Kein statistisch signifikanter Unterschied HV4: 1,50 % HV3: 2,60 % p=0,332 90-Tage Mortalität LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 10,20 % ODP: 7,50 % p=0,244 Subgruppenanalysen: LDP HV4 vs HV1 Statistisch signifikant geringer bei HV4 HV4: 6,00 % HV1: 17,6 % p=0,036 HV4 vs HV2 Statistisch signifikant geringer bei HV4 HV4: 6,00 % HV2: 11,10 % p=0,038 HV4 vs HV3 Kein statistisch signifikanter Unterschied HV4: 6,00 % HV3: 9,70 % p=0,22 ODP HV4 vs HV1 Statistisch signifikant geringer bei HV4 HV4: 3,80 % HV1: 8,80 % p=0,013 HV4 vs HV2 Statistisch signifikant geringer bei HV4 HV4: 3,80 % HV2: 12,90 % p=0,039 HV4 vs HV3 Kein statistisch signifikanter Unterschied HV4: 3,80 % HV3: 6,80 % p=0,435 Author's Conclusion: In summary, the findings of our study suggest that for optimal oncological outcomes and patient safety, if pancreatectomy is to be performed at low-volume institutions, OPD should be the procedure of choice, and at this point in time, LPD should be offered only at the highest-volume institutions. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: This study was supported by SGA Minimally Invasive HPB Surgery Fund. COI: The authors declare no conflicts of interest. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: unklar Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): unklar Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Ahola, R. et al. Effect of centralization on long-term survival after resection of pancreatic ductal adenocarcinoma. The British journal of surgery. 104. 1532-1538. 2017
| Ahola, R. et al. Effect of centralization on long-term survival after resection of pancreatic ductal adenocarcinoma. The British journal of surgery. 104. 1532-1538. 2017 | |||
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| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (Finnish Cancer Register, Finnish Operation and Treatment Register (HILMO)), Finnland Number of Patient: n=467 Gesamtpopulation n=201 High Volume (HV) n=138 Medium Volume (MV) n=128 Low Volume (LV) Recruitung Phase: 2002-2008 Inclusion Criteria: 1. PDAC 2. Pankreasresektion (alle Verfahren) Exclusion Criteria: 1. Andere Diagnose 2. Keine Pankreasresektion 3. keine oder unvollständige Daten |
Intervention: Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen (≥20 Fälle pro Jahr) (High Volume (HV)) Comparison: Comparison I: Krankenhäuser mit mittleren Fallzahlen (6-19 Fälle pro Jahr) (Medium Volume (MV)) Comparison II: Krankenhäuser mit niedrigen Fallzahlen (≤5 Fälle pro Jahr) (Low Volume (LV) |
Primary: Mortalität Gesamtüberleben Resektionsstatus Adjuvante Therapien Secondary: Results: Follow-up Nicht angegeben Mortalität 30-Tage-Mortalität HV vs. MV vs. LV Statistisch signifikant geringer bei HV HV: 0 % MV: 2,2 % LV: 5,5 % p=0,001 90-Tage-Mortalität HV vs. MV vs. LV Statistisch signifikant geringer bei HV HV: 2,5 % MV: 4,3 % LV: 11,1 % p=0,003 Gesamtüberleben (Median) HV vs. MV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: 20 Monate MV: 22 Monate p=0,780 HV vs. LV Statistisch signifikant länger bei HV HV: 20 Monate LV: 16 Monate p=0,048 2-Jahres-Gesamtüberlebensrate HV vs. LV Statistisch signifikant höher bei HV HV: 42 % LV: 30 % p=0,034 3-Jahres-Gesamtüberlebensrate HV vs. LV Statistisch signifikant höher bei HV HV: 24 % LV: 14 % p=0,045 Resektionsstatus R2-Resektionen HV vs. MV vs. LV Statistisch signifikant seltener bei HV HV: 2,0 % MV: 9,4 % LV: 12,5 % p=0,001 Adjuvante Therapie Anteil Patienten HV vs. MV vs. LV Statistisch signifikant häufiger in MV HV: 43,4 % (36,9-63,3) MV: 61,9 % (51,4-80,0) LV: 42,5 % (0-75,0) p=0,001 Zeit bis zum Beginn HV vs. MV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied Durchschnittlich 8 Wochen in allen drei Gruppen Author's Conclusion: Both short- and long-term survival was significantly better for patients operated on in HVCs. Histopathological analysis appears to be more comprehensive in HVCs. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: This work was supported by the State Research Funding (VTR) and the Sigrid Juselius Foundation. Neither of these was involved in the study design, data collection, data analysis, manuscript preparation or publication decisions. COI: The authors declare no conflict of interest. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): unklar bzgl. neoadjuvanter Therapie Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Alsfasser, G. et al. Volume-outcome relationship in pancreatic surgery. The British journal of surgery. 103. 136-143. 2016
| Alsfasser, G. et al. Volume-outcome relationship in pancreatic surgery. The British journal of surgery. 103. 136-143. 2016 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (Daten der AOK), Deutschland Number of Patient: n=9566 Gesamtpopulation (n=4411 Pankreaskarzinom) n=1917 Quintil I (QI) (n=834 Pankreaskarzinom) n=1943 Quintil II (QII) (n=938 Pankreaskarzinom) n=1887 Quintil III (QIII) (n=868 Pankreaskarzinom) n=2096 Quintil IV (QIV) (n=964 Pankreaskarzinom) n=1723 Quintil V (QV) (n=807 Pankreaskarzinom) Recruitung Phase: 2008-2010 Inclusion Criteria: 1. Pankreasoperation Exclusion Criteria: 1. In einem Jahr vor der Pankreasoperation bereits eine andere Pankreasoperation |
Intervention: Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen Quintil V: 85 - 294 Operationen 2008 – 2010 (QV) Comparison: Krankenhäuser mit geringeren Fallzahlen Quintil I: 1 - 12 Operationen 2008 – 2010 (QI) Quintil II: 13 - 23 Operationen 2008 – 2010 (QII) Quintil III: 24 - 38 Operationen 2008 – 2010 (QIII) Quintil IV: 39-84 Operationen 2008 – 2010 (QIV) |
Primary: 1-Jahres-Mortalität Secondary: In-hospital Mortalität 90-Tage-Mortalität Results: Follow-up 1-Jahr nach initialer Behandlung 1-Jahres-Mortalität QV vs. QI Statistisch signifikant niedriger in QV OR 1,73 (95%CI: 1,35-2,23) QV vs. QII Statistisch signifikant niedriger in QV OR 1,53 (95%CI: 1,18-1,97) QV vs. QIII Statistisch signifikant niedriger in QV OR 1,37 (95%CI: 1,05-1,78) QV vs. QIV Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,30 (95% CI: 0,99-1,70) In-Hospital Mortalität QV vs. QI Statistisch signifikant niedriger in QV OR 2,08 (95%CI: 1,44-3,00) QV vs. QII Statistisch signifikant niedriger in QV OR 1,65 (95%CI: 1,13-2,41) QV vs. QIII Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,42 (95%CI: 0,96-2,09) QV vs. QIV Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,49 (95%CI: 1,00-2,21) 90-Tage-Mortalität QV vs. QI Statistisch signifikant niedriger in QV OR 1,87 (95%CI: 1,35-2,60) QV vs. QII Statistisch signifikant niedriger in QV OR 1,55 (95%CI: 1,11-2,17) QV vs. QIII Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,33 (95%CI: 0,94-1,89) QV vs. QIV Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,42 (95%CI: 1,00-2,02) Author's Conclusion: A decreased risk of short-term mortality after pancreatic operations persisted for up to 1 year in high-volume centres. These findings strengthen the case for performing pancreatic surgery only in centres with sufficient procedure volume, experience and adequate resources. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: The authors declare no conflict of interest. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: abgewertet (-) Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: unklar Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): unklar Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Amini, N. et al. Trends in Hospital Volume and Failure to Rescue for Pancreatic Surgery. Journal of gastrointestinal surgery : official journal of the Society for Surgery of the Alimentary Tract. 19. 1581-1592. 2015
| Amini, N. et al. Trends in Hospital Volume and Failure to Rescue for Pancreatic Surgery. Journal of gastrointestinal surgery : official journal of the Society for Surgery of the Alimentary Tract. 19. 1581-1592. 2015 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (National Inpatient Sample (NIS), USA Number of Patient: n=35.986 Gesamtpopulation 2000-2003 n=9043 2004-2007 n=10846 2008-2011 n=16097 Recruitung Phase: 01/2000-12/2011 Inclusion Criteria: 1. Pankreasresektion Exclusion Criteria: nicht angegeben |
Intervention: Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen (High Volume (HV)) Nach Zeiträumen: 2000-2003 ≥ 29 Fälle pro Jahr 2004-2007 ≥ 50 Fälle pro Jahr 2008-2011 ≥ 99,5 Fälle pro Jahr Comparison: Comparison I: Krankenhäuser mit mittleren Fallzahlen (Medium Volume (MV)) Nach Zeiträumen: 2000-2003 7,6 - 29 Fälle pro Jahr 2004-2007 13 - 50 Fälle pro Jahr 2008-2011 22 - 99 Fälle pro Jahr Comparison II: Krankenhäuser mit niedrigen Fallzahlen (≤5 Fälle pro Jahr) (Low Volume (LV)) Nach Zeiträumen: 2000-2003 < 7,6 Fälle pro Jahr 2004-2007 < 13 Fälle pro Jahr 2008-2011 < 22 Fälle pro Jahr |
Primary: Komplikationen Mortalität Mortalität aufgrund schwerer Komplikationen (failure-to-rescue (FTR)) Secondary: Results: Follow-up nicht angegeben Komplikationen 2000 - 2003 HV vs. MV Statistisch signifikant seltener bei HV OR 1,36 (95%CI 1,18-1,57) p<0,001 HV vs. LV Statistisch signifikant seltener bei HV OR 1,39 (95%CI 1,18-1,66) p<0,001 Komplikationen 2004 - 2007 HV vs. MV Statistisch signifikant seltener bei HV OR 1,47 (95%CI 1,32-1,65) p<0,001 HV vs. LV Statistisch signifikant seltener bei HV OR 1,79 (95%CI 1,55-2,08) p<0,001 Komplikationen 2008 - 2011 HV vs. MV Statistisch signifikant seltener bei HV OR 1,22 (95%CI 1,11-1,33) p<0,001 HV vs. LV Statistisch signifikant seltener bei HV OR 1,45 (95%CI 1,30-1,61) p<0,001 Mortalität 2000 - 2003 HV vs. MV Statistisch signifikant seltener bei HV OR 2,36 (95%CI 1,67-3,36) p<0,001 HV vs. LV Statistisch signifikant seltener bei HV OR 2,57 (95%CI 1,70-3,90) p<0,001 Mortalität 2004 - 2007 HV vs. MV Statistisch signifikant seltener bei HV OR 2,17 (95%CI 1,52-3,09) p<0,001 HV vs. LV Statistisch signifikant seltener bei HV OR 3,77 (95%CI 2,56-5,56) p<0,001 Mortalität 2008 - 2011 HV vs. MV Statistisch signifikant seltener bei HV OR 1,40 (95%CI 1,05-1,86) p=0,02 HV vs. LV Statistisch signifikant seltener bei HV OR 2,14 (95%CI 1,60-2,86) p<0,001 Mortalität aufgrund schwerer Komplikationen (failure-to-rescue (FTR)) 2000-2003 HV vs. MV + LV Statistisch signifikant seltener bei HV OR 1,92 (95%CI 1,34-2,75) p<0,001 Mortalität aufgrund schwerer Komplikationen (failure-to-rescue (FTR)) 2004-2007 HV vs. MV + LV Statistisch signifikant seltener bei HV OR 1,85 (95%CI 1,35-2,54) p<0,001 Mortalität aufgrund schwerer Komplikationen (failure-to-rescue (FTR)) 2008-2011 HV vs. MV + LV Statistisch signifikant seltener bei HV OR 1,40 (95%CI 1,08-1,82) p=0,01 Author's Conclusion: In summary, median hospital volume for pancreatic surgery has dramatically increased over the past decade. While the morbidity remained relatively stable over time, mortality improved especially in LV and MV hospitals. This improvement in mortality seems to be related to an increased ability to rescue patients from death after major complications. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: nicht angegeben Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: abgewertet (-) Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): unklar Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Balzano, Gianpaolo et al. Overuse of surgery in patients with pancreatic cancer. A nationwide analysis in Italy. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 18. 470-478. 2016
| Balzano, Gianpaolo et al. Overuse of surgery in patients with pancreatic cancer. A nationwide analysis in Italy. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 18. 470-478. 2016 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (Italian Association for Study of the Pancreas (AISP)), Italien Number of Patient: n=10936 Gesamtpopulation n=6570 Resektionen n=4366 palliative OP/Exploration n=1977 Very High Volume (VHV) n=2388 High Volume (HV) n=2165 Medium Volume (MV) n=2120 Low Volume (LV) n=2286 Very Low Volume (VLV) Recruitung Phase: 01/2010 – 12/2012 Inclusion Criteria: 1. maligne Pankreasneoplasie 2. Resektion oder palliative OP/Exploration Exclusion Criteria: 1. maligne Neoplasie der Langerhansinseln 2. andere Therapien, z.B. RFA |
Intervention: Krankenhäuser mit sehr hohen Fallzahlen (>141 Resektionen in 3 Jahren) (Very High Volume (VHV)) Comparison: Comparison I: Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen (58-141 Resektionen in 3 Jahren) (High Volume (HV)) Comparison II: Krankenhäuser mit mittleren Fallzahlen (27-57 Resektionen in 3 Jahren) (Medium Volume (MV)) Comparison III: Krankenhäuser mit niedrigen Fallzahlen (10-26 Resektionen in 3 Jahren) (Low Volume (LV)) Comparison IV: Krankenhäuser mit sehr niedrigen Fallzahlen (<9 Resektionen in 3 Jahren) (Very Low Volume (VLV)) |
Primary: Resektionsraten Mortalität Kosten Secondary: Results: Follow-up Nicht angegeben Resektionsraten Verhältnis Resektionen vs. Palliative OP, Exploration Anteil der Resektionen an allen durchgeführten Operationen steigt statistisch signifikant mit den Fallzahlen VHV: 75,6 % HV: 67,5 % MV: 65,3 % LV: 56,2 % VLV: 37,5 % VHV vs. HV Statistisch signifikant häufigere Resektionen bei VHV OR: 1,493 (95%CI 1,306-1,707) p<0,001 VHV vs. MV Statistisch signifikant häufigere Resektionen bei VHV OR: 1,647 (95%CI 1,439-1,886) p<0,001 VHV vs. LV Statistisch signifikant häufigere Resektionen bei VHV OR: 2,415 (95%CI 2,112-2,760) p<0,001 VHV vs. VLV Statistisch signifikant häufigere Resektionen bei VHV OR: 5,172 (95%CI 4,527-5,908) p<0,001 Subgruppenanalysen: Nichtmetastasierte Patienten VHV vs. VLV Statistisch signifikant häufiger Resektionen bei VHV VHV: 86,9 % VLV: 46,1 % OR: 7.429 Patienten mit Fernmetastasen 9,2 % der Resektionen bei Patienten mit Fernmetastasen Kein statistisch signifikanter Unterschied im Anteil der Resektionen zwischen den Volumen VHV: 11,8 % HV: 8,9 % MV: 7,4 % LV: 8,9 % VLV: 8,5 % Mortalität Resektion vs. palliative OP/Exploration Statistisch signifikant höher bei palliativer OP/Exploration Resektion: 6,7 % Pall/Expl: 8,2 % p<0,01 VHV vs. HV Kein statistisch signifikanter Unterschied VHV: 3,8 % HV: 5,0 % p=0,121 VHV vs. MV Statistisch signifikant geringer bei VHV VHV: 3,8 % MV: 6,6 % p=0,001 VHV vs. LV Statistisch signifikant geringer bei VHV VHV: 3,8 % LV: 8,9 % p<0,0001 VHV vs. VLV Statistisch signifikant geringer bei VHV VHV: 3,8 % VLV: 11,7 % p<0,0001 Kosten Gesamtkosten Pankreaskarzinomoperationen (Euro) VHV: 27.790.398 HV: 28.353.830 MV: 25.466.082 LV: 24.768.010 VLV: 25.271.511 Vermeidbare Kosten durch Resektionen bei Patienten mit Fernmetastasen (Euro) VHV: 889.411 HV: 781.960 MV: 486.307 LV: 493.312 VLV: 363.811 Vermeidbare Kosten für palliative OP/Exploration (Euro) VHV: 0 HV: 1.141.350 MV: 1.149.462 LV: 2.199.138 VLV: 5.069.419 Author's Conclusion: In conclusion, the present nationwide study points out a number of new findings regarding pancreatic cancer surgery: (i) the overuse of palliative/explorative surgery in low-volume hospitals; (ii) the lower probability of patients without metastases to undergo resection in low-volume-hospitals; (iii) the high mortality rate of non-resective surgery; (iv) the non-negligible rate of pancreatic resections in patients with distant metastases and (v) the excess cost for the NHS deriving from the overuse of pancreatic cancer surgery. Efforts to centralise pancreatic surgery should be intensified; 89% of Italian centres were in very low- or low-volume hospitals, with serious clinical consequences for patients and relevant excess cost. Intervention strategies, such as continuing medical education for surgeons and public information for patients,are needed. Most importantly, interventions by public health authorities are suggested in order to provide implementation of the surgical guidelines and to define the minimal requirements for hospitals in providing pancreatic surgery, possibly including them into the Italian NHS accreditation criteria. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: No funding source. COI: None to declare. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: abgewertet (-) Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: unklar Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): unklar Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Bateni, S. B. et al. Drivers of Cost for Pancreatic Surgery: It's Not About Hospital Volume. Annals of Surgical Oncology. 25. 3804-3811. 2018
| Bateni, S. B. et al. Drivers of Cost for Pancreatic Surgery: It's Not About Hospital Volume. Annals of Surgical Oncology. 25. 3804-3811. 2018 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (Vizient Database), USA Number of Patient: n=27653 Gesamtpopulation n=26257 High Volume (HV) n=1396 Low Volume (LV) Recruitung Phase: 10/2013 – 06/2017 Inclusion Criteria: 1. Pankreasresektion 2. benigne und maligne Erkrankungen Exclusion Criteria: 1. Totale Pankreatektomie 2. Alter ≤ 18 Jahre 3. nicht-elektive Operationen |
Intervention: Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen (≥19 Fälle pro Jahr) (High Volume (HV)) Comparison: Krankenhäuser mit niedrigen Fallzahlen (<19 Fälle pro Jahr) (Low Volume (LV)) |
Primary: Kosten Secondary: Komplikationen Länge des Krankenhausaufenthaltes Wiederaufnahmen Results: Follow-up nicht angegeben Kosten HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied p=0,27 Komplikationen HV vs. LV Statistisch signifikant geringer in HV HV: 5159 (19,7 %) LV: 331 (23,7 %) p=0,0002 Länge des Krankenhausaufenthaltes Verlängerter Krankenhausaufenthalt HV vs. LV Statistisch signifikant seltener in HV HV: 6384 (24,3 %) LV: 435 (31,2 %) p<0,0001 Wiederaufnahmen HV vs. LV Statistisch signifikant geringer in HV HV: 4798 (18,3 %) LV: 296 (21,2 %) p=0,006 Mortalität In-Hospital Mortalität HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: 312 (1,2 %) LV: 24 (1,7 %) p=0,08 Author's Conclusion: Although high-volume centers have consistently demonstrated improved perioperative outcomes for pancreatic surgeries, including lower complication and mortality rates, hospital volume was not a significant driver of pancreatic surgery costs. Our findings suggest that coordination of pancreatic surgery in high-volume centers may lead to improved clinical outcomes for a fraction of patients, but is unlikely to broadly reduce healthcare expenditures. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: This project was supported by the National Center for Advancing Translational Sciences, National Institutes of Health (NIH; grant number UL1TR001860), and the Agency for Health Care Research and Quality (Grant Number T32HS 022236). The content is solely the responsibility of the authors and does not necessarily represent the official views of the NIH. COI: nicht angegeben Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: abgewertet (-) Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): unklar Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Bliss, Lindsay A. et al. Patient selection and the volume effect in pancreatic surgery: unequal benefits?. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 16. 899-906. 2014
| Bliss, Lindsay A. et al. Patient selection and the volume effect in pancreatic surgery: unequal benefits?. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 16. 899-906. 2014 | |||
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| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (Nationwide Inpatient Sample (NIS)), USA Number of Patient: n=129609 Gesamtpopulation n=86243 High Volume (HV) n=28497 Medium Volume (MV) n=14870 Low Volume (LV) Recruitung Phase: 2004 - 2011 Inclusion Criteria: 1. Pankreasresektion Exclusion Criteria: nicht angegeben |
Intervention: Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen (>18 Fälle pro Jahr) (High Volume (HV)) Comparison: Comparison I: Krankenhäuser mit mittleren Fallzahlen (5 - 18 Fälle pro Jahr) (Medium Volume (MV)) Comparison II: Krankenhäuser mit niedrigen Fallzahlen (<5 Fälle pro Jahr) (Low Volume (LV)) |
Primary: Komplikationen Länge des Krankenhausaufenthaltes Mortalität Secondary: Results: Follow-up nicht angegeben Komplikationen HV vs. MV vs. LV Statistisch signifikant geringer bei HV HV: 33,1 % MV: 39,7 % LV: 45,8 % p<0,001 Länge des Krankenhausaufenthaltes (Median) HV vs. MV vs. LV Statistisch signifikant kürzer bei HV HV: 9 Tage MV: 11 Tage LV: 12 Tage p<0,001 Mortalität HV vs. MV vs. LV Statistisch signifikant geringer bei HV HV: 3,1 % MV: 5,9 % LV: 8,1 % p<0,001 Author's Conclusion: In spite of a shift to high-volume hospitals, a substantial cohort still receives a resection outside of these centres. Patients receiving non-high-volume care demonstrate less favourable comorbidities, insurance and urgency of operation. The implications are twofold: already disadvantaged patients may not benefit from the high-volume effect; and patients predisposed to do well may contribute to observed superior outcomes at high-volume centres. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: Howard Hughes Medical Institute Early Career Award, American Surgical Association Foundation Fellowship, American Cancer Society MSRG 10-003-01 (to JFT). Pyrtek Fund Research Fellowship (to LAB). Fulbright New Zealand Scholarship (to CJY). COI: None declared Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: abgewertet (-) Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): unklar Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Coupland, V. H. et al. Resection rate, hospital procedure volume and survival in pancreatic cancer patients in England: Population-based study, 2005-2009. European Journal of Surgical Oncology. 42. 190-196. 2016
| Coupland, V. H. et al. Resection rate, hospital procedure volume and survival in pancreatic cancer patients in England: Population-based study, 2005-2009. European Journal of Surgical Oncology. 42. 190-196. 2016 | |||
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| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (National Cancer Data Repository), UK Number of Patient: n=2580 Gesamtpopulation Pankreasresektion n=924 High Volume (HV) n=854 Medium Volume (MV) n=802 Low Volume (LV) Recruitung Phase: 2005 - 2009 Inclusion Criteria: 1. Pankreaskarzinom Exclusion Criteria: 1. Unvollständige Informationen |
Intervention: Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen (≥30 Fälle pro Jahr) (High Volume (HV)) Comparison: Comparison I: Krankenhäuser mit mittleren Fallzahlen (15 - 29 Fälle pro Jahr) (Medium Volume (MV)) Comparison II: Krankenhäuser mit niedrigen Fallzahlen (<15 Fälle pro Jahr) (Low Volume (LV)) |
Primary: Mortalität Secondary: Results: Follow-up nicht angegeben Mortalität LV vs. MV Kein statistisch signifikanter Unterschied HR 1,07 (95% CI 0,96-1,21) LV vs. HV Kein statistisch signifikanter Unterschied HR 0,96 (95% CI 0,85-1,08) Author's Conclusion: Higher population resection rates were associated with lower mortality in pancreatic cancer patients. Due to the absence of information on stage and non-surgical treatment, future studies to assess the relationship between resection rate, stage, survival and quality of life in more detail should be carried out in order to ascertain whether there is genuine scope to offer surgical resection to a greater number of patients. The association between hospital procedure volume and survival was in the direction of higher survival in larger volume hospitals particularly those doing 30 or more operations a year, but it did not reach statistical significance. This study supports the benefit of centralising expertise including surgery and perioperative care in specialist centres. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: The research was supported by the National Institute for Health Research (NIHR) Biomedical Research Centre based at Guy’s and St Thomas’ National Health Service Foundation Trust and King’s College London. The views expressed in the publication are those of the author(s) and not necessarily those of the NHS, the NIHR or the Department of Health. The study was completed with the support of the London Knowledge and Intelligence Team, Public Health England. COI: All authors declare that they have no conflicts of interest. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: abgewertet (-) Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: unklar Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): unklar Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Derogar, M. et al. Hospital teaching status and volume related to mortality after pancreatic cancer surgery in a national cohort. The British journal of surgery. 102. 548-557. 2015
| Derogar, M. et al. Hospital teaching status and volume related to mortality after pancreatic cancer surgery in a national cohort. The British journal of surgery. 102. 548-557. 2015 | |||
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| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (Swedish Patient Register, Swedish Cancer Register, Causes of Death Register, Register of the Total Population, Swedish Educational Register), Schweden Number of Patient: n=3298 Gesamtpopulation n=593 Quintil I (QI) n=705 Quintil II: (QII) n=579 Quintil III (QIII) n=716 Quintil IV (QIV) n=705 Quintil V (QV) Recruitung Phase: 01/01/1990 – 31/12/2010 Inclusion Criteria: 1. Pankreasresektion 2. maligne Erkrankung 3. Alter > 18 Jahre Exclusion Criteria: nicht angegeben |
Intervention: Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen Quintil V: ≥18 Fälle pro Jahr (QV) Comparison: Krankenhäuser mit geringeren Fallzahlen Quintil I: 1 - 3 Fälle pro Jahr (QI) Quintil II: 4 - 6 Fälle pro Jahr (QII) Quintil III: 7 - 9 Fälle pro Jahr (QIII) Quintil IV: 10 - 17 Fälle pro Jahr (QIV) |
Primary: Mortalität Secondary: Results: Follow-up bis 12/2011 Unterschiede zwischen den Patientenkollektiven: QV Patienten älter, mehr Komorbiditäten und höheres Bildungsniveau als in QI Mortalität < 90-Tage-Mortalität QII vs. QI Statistisch signifikant höher in QI HR 1,60 (95%CI 1,04-2,48) p=0,034 QII vs. QIII Kein statistisch signifikanter Unterschied HR 1,12 (95%CI 0,72-1,75) QII vs. QIV Kein statistisch signifikanter Unterschied HR 1,18 (95%CI 0,66-2,10) QII vs. QV Kein statistisch signifikanter Unterschied HR 1,18 (95%CI 0,70-1,97) 90-Tage- bis 2-Jahres Mortalität QII vs. QI Kein statistisch signifikanter Unterschied HR 0,92 (95%CI 0,79-1,07) QII vs. QIII Kein statistisch signifikanter Unterschied HR 1,03 (95%CI 0,84-1,26) QII vs. QIV Kein statistisch signifikanter Unterschied HR 1,09 (95%CI 0,90-1,31) QII vs. QV Kein statistisch signifikanter Unterschied HR 1,12 (95%CI 0,90-1,47) >2-Jahres-Mortalität QII vs. QI Statistisch signifikant geringer in QI HR 0,85 (95%CI 0,74-0,98) QII vs. QIII Kein statistisch signifikanter Unterschied HR 0,92 (95%CI 0,73-1,16) QII vs. QIV Kein statistisch signifikanter Unterschied HR 1,03 (95%CI 0,90-1,18) QII vs. QV Kein statistisch signifikanter Unterschied HR 0,91 (95%CI 0,67-1,24) Author's Conclusion: Hospital teaching status is a proxy for structural differences such as staffing level, availability of advanced technology and processes of care (such as adherence to guidelines or standard clinical pathways). The observation of a positive association between hospital teaching status and overall mortality during the most recent interval could be due to improved patient selection secondary to better tumour staging and multidisciplinary team management, use of adjuvant chemotherapy, better selection of patients, and standardized surgery regarding lymphoglandular and vascular resection. Concentration of high-volume surgeons in university hospitals might also be a contributing factor for longer-term mortality. However, information on surgeon volume was lacking and adjustment could not be made for this potential confounder. The results support centralization of pancreatic resection for cancer in university hospitals. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: This study was supported by the Swedish Cancer Society and Centre for Clinical Research, Sörmland County, Sweden COI: The authors declare no conflict of interest. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte. PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): unklar Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Gooiker, G. A. et al. Impact of centralization of pancreatic cancer surgery on resection rates and survival. British Journal of Surgery. 101. 1000-1005. 2014
| Gooiker, G. A. et al. Impact of centralization of pancreatic cancer surgery on resection rates and survival. British Journal of Surgery. 101. 1000-1005. 2014 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (Netherlands Cancer Registry (NCR), Dutch National Registry of Hospital Discharge Diagnosis), Niederlande Number of Patient: n=845 Gesamtpopulation n=353 High Volume (HV) n=263 Medium Volume (MV) n=229 Low Volume (LV) Recruitung Phase: 01/01/2000 – 31/12/2009 (Effekt Hospital-Volume: 2005 – 2009) Inclusion Criteria: 1. Pankreaskopfkarzinom 2. Pankreasresektion Exclusion Criteria: 1. Distale Pankreatektomie 2. Totale Pankreatektomie 3. Multiviszerale Resektion 4. Resektion außerhalb der Niederlande 5. M1 Karzinome |
Intervention: Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen (≥20 Fälle pro Jahr) (High Volume (HV)) Comparison: Comparison I: Krankenhäuser mit mittleren Fallzahlen (10 - 19 Fälle pro Jahr) (Medium Volume (MV)) Comparison II: Krankenhäuser mit niedrigen Fallzahlen (<10 Fälle pro Jahr) (Low Volume (LV)) |
Primary: Mortalität Gesamtüberleben Secondary: Results: Follow-up bis 01/2011 Mortalität 30-Tage-Mortalität HV vs. MV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: 11 (3,1 %) MV: 11 (4,2 %) LV: 12 (5,2 %) p=0,199 90-Tage-Mortalität HV vs. MV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: 17 (4,8 %) MV: 17 (6,5 %) LV: 17 (7,4 %) p=0,186 Gesamtüberleben 1-Jahres-Gesamtüberleben HV vs. MV vs. LV Statistisch signifikant höher bei HV HV: 72,2 % MV: 62,2 % LV: 56,9 % p=0,041 2-Jahres-Gesamtüberleben HV vs. MV vs. LV Statistisch signifikant höher bei HV HV: 39,6 % MV: 33,6 % LV: 30,8 % p=0,041 Author's Conclusion: Centralization of pancreatic cancer surgery led to increased resection rates. High-volume centres had significantly better survival rates. Centralization improves patient outcomes and should be encouraged. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: The authors declare no conflict of interest. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: abgewertet (-) Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): nein Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Guller, U. et al. Lower hospital volume is associated with higher mortality after oesophageal, gastric, pancreatic and rectal cancer resection. Swiss Medical Weekly. 147. w14473. 2017
| Guller, U. et al. Lower hospital volume is associated with higher mortality after oesophageal, gastric, pancreatic and rectal cancer resection. Swiss Medical Weekly. 147. w14473. 2017 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (Inpatient Database of the Swiss Federal Statistical Office), Schweiz Number of Patient: n=2668 Gesamtpopulation n=201 High Volume (HV) n=2467 Low Volume (LV) Recruitung Phase: 1999 - 2012 Inclusion Criteria: 1. Pankreaskarzinome Exclusion Criteria: 1. Unvollständige Daten 2. Notfallaufnahmen 3. keine primäre Tumorresektion |
Intervention: Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen (≥21 Fälle pro Jahr) (High Volume (HV)) Comparison: Krankenhäuser mit niedrigen Fallzahlen (1-20 Fälle pro Jahr) (Low Volume (LV)) |
Primary: Mortalität Secondary: Results: Follow-up nicht angegeben Mortalität In-Hospital Mortalität (Multivariable Analyse) HV vs. LV Statistisch signifikant geringer bei HV OR 0,32 (95%CI 0,11-0,89) p=0,011 Author's Conclusion: The present population-based analysis – the first of its kind in the literature - demonstrates that post-operative mortality rates after oesophageal, gastric, pancreatic and rectal cancer resection are increased in low-volume hospitals in Switzerland. Therefore, high-risk operations should preferably be performed in high-volume hospitals to ensure optimal patient outcomes in Switzerland. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: This study was supported through a grant of the Swiss Cancer Foundation. The grant was used to compensate the data manager and statistician (RW) of the present study COI: The authors have no conflict of interest Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): nein Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Lidsky, Michael E. et al. Going the Extra Mile: Improved Survival for Pancreatic Cancer Patients Traveling to High-volume Centers. Annals of surgery. 266. 333-338. 2017
| Lidsky, Michael E. et al. Going the Extra Mile: Improved Survival for Pancreatic Cancer Patients Traveling to High-volume Centers. Annals of surgery. 266. 333-338. 2017 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (National Cancer Data Base (NCDB), USA Number of Patient: n=1531 Gesamtpopulation n=758 Long Travel, High Volume (LT/HV) n=773 Short Travel, Low Volume (ST/LV Recruitung Phase: 1998 - 2012 Inclusion Criteria: 1. PDAC 2. TNM: T1-3N0-1M0 3. Pankreatoduodenektomie Exclusion Criteria: 1. Keine Daten zur Reisedistanz 2. vorhegende maligne Erkrankungen 3. Behandlung in verschiedenen Einrichtungen |
Intervention: Lange Anreise (≥45 Meilen) zu Krankenhäusern mit hohen Fallzahlen (≥16 Pankreatoduoenektomien pro Jahr) (Long Travel, High Volume (LT/HV)) Comparison: Kurze Anreise (≤6,3 Meilen) zu Krankenhäusern mit niedrigen Fallzahlen (≤3 Pankreatoduoenektomien pro Jahr) (Short Travel, Low Volume (ST/LV)) |
Primary: Länge des Krankenhausaufenthaltes Wiederaufnahmen Lymphknotenstatus Resektionsstatus Adjuvante Therapien Mortalität Gesamtüberleben Secondary: Results: Follow-up nicht angegeben LT/HV Patienten statistisch signifikant häufiger T3-Stadium und neoadjuvante Therapien Länge des Krankenhausaufenthaltes LT/HV vs. ST/LV statistisch signifikant kürzer bei LT/HV LT/HV: 9 Tage (7-13) ST/LV: 12 Tage (9-18) p<0,001 Wiederaufnahmen 30-Tage-Wiederaufnahme LT/HV vs. ST/LV Kein statistisch signifikanter Unterschied LT/HV: 69 (10,1 %) ST/LV: 56 (9,8 %) p=0,831 Lymphknotenstatus Anzahl der untersuchten Lymphknoten LT/HV vs. ST/LV statistisch signifikant mehr bei LT/HV LT/HV: 16 (10-22) ST/LV: 11 (6-16) p<0,001 Resektionsstatus Positive Resektionsränder LT/HV vs. ST/LV Statistisch signifikant seltener bei LT/HV LT/HV: 152 (20,5 %) ST/LV: 190 (25,9 %) p=0,014 Adjuvante Therapien Adjuvante Chemo- oder Radiotherapie LT/HV vs. ST/LV Statistisch signifikant seltener bei LT/HV LT/HV: 326 (52,6 %) ST/LV: 443 (70,8 %) p<0,001 OR 0,60 (95%CI 0,45 – 0,80) p<0,001 Adjuvante Chemotherapie LT/HV vs. ST/LV Statistisch signifikant seltener bei LT/HV LT/HV: 278 (47,7 %) ST/LV: 309 (60,5 %) p<0,001 OR 0,67 (95%CI 0,51 – 0,90) p<0,007 Mortalität 30-Tage-Mortalität LT/HV vs. ST/LV Statistisch signifikant geringer bei LT/HV LT/HV: 13 (2,0 %) ST/LV: 42 (6,3 %) p<0,001 OR 0,24 (95%CI 0,11 – 0,53) p<0,001 90-Tage-Mortalität LT/HV vs. ST/LV Statistisch signifikant geringer bei LT/HV LT/HV: 41 (6,5 %) ST/LV: 75 (11,3 %) p=0,003 OR 0,51 (95%CI 0,31 – 0,83) p=0,006 Gesamtüberleben (Median) LT/HV vs. ST/LV Statistisch signifikant länger bei LT/HV LT/HV: 20,3 Monate ST/LV: 15,7 Monate p<0,01 HR 0,75 (95%CI 0,63 – 0,90) p=0,002 Author's Conclusion: Despite these limitations, patients overcoming a perceivedtravel burden to be treated at high-volume centers have superior surgical outcomes, including more lymph nodes harvested and more frequent margin-negative resection. In addition, patients traveling to highvolume centers experience improved short-term outcomes, including abbreviated hospitalizations and decreased 30- and 90-day mortality. Most importantly, patients traveling long distances to high-volume centers experience a 25% improvement in long-term mortality after pancreaticoduodenectomy for adenocarcinoma. On the basis of these data, reductions in early mortality and enhanced long-term survival could potentially be attained with increased referral to high-volume centers, despite the required travel distance. Overcoming barriers in accessto high-volume centersis critical. But, for patients who choose to have surgery at low-volume centers closer to home, we provide evidence that should incentivize patients to overcome a travel burden and the associated inconvenience, in order to be treated at a highvolume center. This study further supports efforts to regionalize care for the treatment of pancreatic head adenocarcinoma. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: The authors report no conflict of interest. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): nein Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Stella, M. et al. Impact of surgical experience on management and outcome of pancreatic surgery performed in high- and low-volume centers. Updates in surgery. 69. 351-358. 2017
| Stella, M. et al. Impact of surgical experience on management and outcome of pancreatic surgery performed in high- and low-volume centers. Updates in surgery. 69. 351-358. 2017 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (2 Krankenhäuser, Patientendaten von einem Chirurgen), Italien Number of Patient: n=99 Gesamtpopulation n=54 High Volume (HV) n=44 Low Volume (LV) Recruitung Phase: 2004 - 2014 Inclusion Criteria: nicht angegeben Exclusion Criteria: nicht angegeben |
Intervention: Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen (≥50 Pankreatoduodenektomien pro Jahr) (High Volume (HV)) Zeitraum: 2004 - 2010 Comparison: Krankenhäuser mit niedrigen Fallzahlen (≤5 Pankreatoduodenektomien pro Jahr) (Low Volume (LV)) Zeitraum 2010 - 2014 |
Primary: Mortalität Komplikationen Reoperation Länge des Krankenhausaufenthaltes Secondary: Results: Follow-up nicht angegeben Mortalität HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: 2 (4%) LV: 3 (7%) p=0,654 Komplikationen Gesamtkomplikationen HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: 36 (67%) LV: 28 (64%) p=0,832 Pankreasfistel HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: 16 (30%) LV: 12 (27%) p=0,826 Reoperation HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: 6 (11%) LV: 2 (4%) p=0,290 Länge des Krankenhausaufenthaltes HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: 17,5 Tage (± 12,9) LV: 17,1 Tage (± 9,9) p=0,875 Author's Conclusion: In conclusion, we showed that low-volume hospitals can obtain surgical outcomes similar to high-volume centers by incorporating the surgical expertise coming from highvolume centers and by identifying, importing and implementing operative decision-making and perioperative care pathways. The time-related improvement trend in mortality could be the primary outcome of the study. Therefore, PS can be safely performed in an LV hospital where the assets and processes of high-volume centres can be replicated. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: The authors declare that they have no conflict of interests. COI: nicht angegeben Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: keine methodischen Mängel Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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van der Geest, L. G. M. et al. Volume-outcome relationships in pancreatoduodenectomy for cancer. HPB. 18. 317-324. 2016
| van der Geest, L. G. M. et al. Volume-outcome relationships in pancreatoduodenectomy for cancer. HPB. 18. 317-324. 2016 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (Netherlands Cancer Registry (NCR)), Niederlande Number of Patient: n=3420 Gesamtpopulation n=562 High Volume (HV) n=1241 Medium Volume (MV) n=1432 Low Volume (LV) n=185 Very Low Volume (VLV) Recruitung Phase: 2005 - 2013 Inclusion Criteria: 1. Pankreatoduodenektomie 2. PDAC 3. Adenokarzinome der Ampulla hepatopancreatica 4. Adenokarzinome der extrahepatischen Gallengänge 5. Adenokarzinome des Duodenum Exclusion Criteria: 1. Wohnsitz ausserhalb der Niederlande 2. Resektion außerhalb der Niederlande 3. andere Pankreasresektionen 4. Alter < 18 Jahre |
Intervention: Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen (≥40 Pankreatoduodenektomien pro Jahr (High Volume (HV)) Comparison: Comparison I: Krankenhäuser mit mittleren Fallzahlen (20-39 Pankreatoduodenektomien pro Jahr) (Medium Volume (MV)) Comparison II: Krankenhäuser mit niedrigen Fallzahlen (5-19 Pankreatoduodenektomien pro Jahr) (Low Volume (LV)) Comparison III: Krankenhäuser mit sehr niedrigen Fallzahlen (<5 Pankreatoduodenektomien pro Jahr) (Very Low Volume (VLV)) |
Primary: Lymphknotenstatus Resektionsstatus Adjuvante Therapien Mortalität Gesamtüberleben Krankheitsspezifisches Überleben Secondary: Results: Follow-up nicht angegeben Lymphknotenstatus 10 oder mehr untersucht Statistisch signifikant häufiger mit steigendem Volumen VLV: 23 % LV: 39 % MV: 55 % HV: 66 % p<0,001 Resektionsstatus R0-Resektionen Statistisch signifikant häufiger mit steigendem Volumen VLV: 69 % LV: 74 % MV: 78 % HV: 77 % p=0,024 Adjuvante Therapien Adjuvante Chemotherapie (nur PDAC) Statistisch signifikant häufiger mit steigendem Volumen VLV: 15 % LV: 30 % MV: 50 % HV: 61 % p<0,001 Mortalität 90-Tage-Mortalität HV vs. VLV Statistisch signifikant geringer bei HV OR 2,59 (95%CI 1,32-5,09) HV vs. LV Statistisch signifikant geringer bei HV OR 2,11 (95%CI 1,32-3,38) HV vs. MV Statistisch signifikant geringer bei HV OR 1,72 (95%CI 1,08-2,74) Gesamtüberleben HV vs. VLV Statistisch signifikant höher bei HV HR 1,34 (95%CI 1,09-1,65) HV vs. LV Statistisch signifikant höher bei HV HR 1,24 (95%CI 1,09-1,42) HV vs. MV Kein statistisch signifikanter Unterschied HR 1,10 (95%CI 0,97-1,26) MV vs. VLV Statistisch signifikant höher bei MV HR 1,21 (95%CI 1,01-1,46) MV vs. LV Statistisch signifikant höher bei MV HR 1,13 (95%CI 1,02-1,24) Krankheitsspezifisches Überleben HV vs. VLV Statistisch signifikant höher bei HV HR 1,30 (95%CI 1,04-1,61) HV vs. LV Statistisch signifikant höher bei HV HR 1,19 (95%CI 1,04-1,37) HV vs. MV Kein statistisch signifikanter Unterschied HR 1,06 (95%CI 0,93-1,22) MV vs. VLV Statistisch signifikant höher bei MV HR 1,22 (95%CI 1,01-1,49) MV vs. LV Statistisch signifikant höher bei MV HR 1,12 (95%CI 1,01-1,25) Author's Conclusion: Concluding, the volume–outcome relationship for PD persists also in centers who perform >40 procedures annually, both for lower 90-day mortality rate and overall survival, as compared to lower volume categories. The volume plateau for pancreatic surgery has yet to be determined. Ultimately, research should extend beyond solely hospital volume numbers. Including adequate case-mix correction, surgeon volume, completeness of multidisciplinary care, traveling distances, patient preferences, and other factors all contribute to a more nuanced but complex discussion regarding the volume–outcome relationship in pancreatic surgery. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: None declared. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: N = 1 lost to follow up due to emigration before 90 days postoperatively Notes: Gesamtqualität: abgewertet (-) Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): nein Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Chirurgische Therapie (AG 3) Schlüsselfrage 3.1 Laparoskopie (4 Reviews)
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Referenz/ |
Untersuchte Studien |
(verglichene) Interventionen/ (ggf. Dosierung) |
untersuchte Endpunkte |
Ergebnisse |
methodische Bemerkungen / Evidenzklasse (CEBM Oxford) |
Literaturbelege/ |
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Allen, V.B., et al., Diagnostic accuracy of laparoscopy following computed tomography (CT) scanning for assessing the resectability with curative intent in pancreatic and periampullary cancer. Cochrane Database of Systematic Reviews, 2016. 7: p. CD009323. [240]
SR |
Studientyp Diagnostische Studien
Suchzeitraum bis 15.05.2016
Datenbanken CENTRAL, MEDLINE via PubMed, EMBASE via Ovid, Science Citation Index Expanded (von 1980 bis 15.05. 2016), Referenzen der eingeschlossenen Studien Suche nach verwandten Artikeln in MEDLINE und EMBASE Einschluss-kriterien Evaluation der diagnostischen Güte der Staging-Laparoskopie Patienten mit im CT festgestellter Resektabilität Patienten physisch in der Lage für große Operationen Staging-Laparoskopie mit Paraffin-schnitten als histologische Bestätigung der Metastasierung Patienten mit Pankreas- und periampullären Karzinomen Studien unabhängig von Sprache, Veröffentlichungsstatus oder Studiendesign (prospektiv oder retrospektiv)
Ausschluss-kriterien Fallberichte, Fall-Kontroll-Studien
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Staging-Laparoskopie als Ergänzung zum CT im Assessment der Resektabilität bei Pankreas-karzinom und periampullärem Karzinom
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1. Post-test Wahrschein-lichkeit der Irrestabilität trotz negativem Testresultat 2. Prozentsatz der Patienten bei denen eine unnötige Laparotomie vermieden werden kann 3. Sensitivität 4. Komplika-tionen der Staging-Laparoskopie
Subgruppen-analyse: Patienten mit Pankreas-karzinom
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Studienanzahl n=16
Population n=1146
Gesamtergebnisse 0,20 (95% CI 0,15-0,27) Prozent der Patienten, bei denen eine unnötige Laparotomie vermieden werden kann: 20% Sensitivität: 64,4% (95% CI: 50,1-76,6O) Komplikationen Keine Studie berichtet Komplikationen
Subgruppenanalysen Post-test Wahrscheinlichkeit: 0,18 (95% CI 0,31-0,92) Sensitivität: 67,9 % (95 % CI 41,1-86,5)
Fazit der Autoren Although the methodological quality of the evidence was limited, diagnostic laparoscopy appears to be useful in decreasing the proportion of people with pancreatic and periampullary cancer that were found to have resectable disease on CT scanning who will undergo unnecessary laparotomy. |
LoE: 1 Gesamtqualität: keine methodischen Mängel PICO Frage klar formuliert: ja Ausreichende Suchstrategie: ja Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: ja (QUADAS-2) Metanalyse erfolgt: ja Prüfung der Heterogenität: unklar (Prüfung der Heterogenität nicht möglich)
Methodische Schwächen/ Limitationen aus der Diskussion Studien mit geringer methodischer Qualität Heterogenität zwischen den Studien in Bezug auf die Durchführung und Interpretation der Laparoskopie und im Assessment der Resektabilität in der Laparotomie zeitliche Verzögerung zwischen Staging-Laparoskopie und Laparotomie kann zu einem Fortschreiten der Erkrankung und damit Irresktabilität führen (Verzerrung der Ergebnisse)
Funding This was part of a BSc project for University College London. Funding was available for obtaining the full texts of articles. External sources
Interessenkonflikte VB Allen: None.
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Ahmed et al. Journal of Laparo-endoscopic & Advanced Surgical Techniques. 2006 Arnold et al. Zeitschrift für Gastroenterologie. 1999 Arnold et al. Zeitschrift für Gastroenterologie. 2001a Beenen et al. European Journal of Surgical Oncology. 2014 Brooks et al. Journal of Gastrointestinal Surgery. 2002 Contreras et al. Journal of Surgical Oncology. 2009 Fernandez-Castillo et al. British Journal of Surgery. 1995 John et al. Annals of Surgery. 1995 Kishiwada et al. Hepatogastroenterology. 2002 Lavy et al. Surgical Laparoscopy, Endoscopy and Percutaneous Techniques. 2012 Menack et al. Surgical Endoscopy. 2001 Merchant et al. Annals of Surgery. 1998 Reddy et al. Gastrointestinal Endoscopy. 1999 Reed et al. Surgical Endoscopy. 1997 Shah et al. The Journal of Surgical Research. 2008 Warshaw et al. American Journal of Surgery. 1986 |
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De Rosa, A., I.C. Cameron, and D. Gomez, Indications for staging laparoscopy in pancreatic cancer. HPB, 2016. 18(1): p. 13-20. [241]
SR |
Studientyp retrospektive, unizentrische Studien
Suchzeitraum 2000 – 2014
Datenbanken Medline Referenzen der eingeschlosse-nen Studien
Publikations-sprache: Englisch Studien am Menschen Untersuchung Resektabilität Patienten mit Pankreaskarzinom CT als präoperative Staging-Methode Anzeichen für mögliche Irresektabiliät trotz Feststellung Resektablität nach präoperativem Staging Resektabilität final durch Operation festgestellt (Laparotomie oder Laparoskopie) Patientenzahl ≥20 Daten nach dem Jahr 2000 publiziert (Multidetektor-CT)
Ausschluss-kriterien Fallberichte, Editorials, Abstrakts, Reviews |
Anzeichen für mögliche Irresektabilität: CEA CA 19-9* Ikterus Gewichtsverlust Performance Status Schmerz CRP Ferritin NLR LDH Thrombozyten-zahl Tumorgröße Tumorlokalisation * entsprechend der Fragestellung werden ausschließlich die Ergebnisse für CA 19-9 und Staging Laparoskopie dargestellt |
1. Cut-off Value als Indikation für eine Staging Laparoskopie 2. Sensitivität, Spezifität, Positiver Prädiktiver Wert 3. Algorithmus zur Stratifizierung von Patienten für die Staging Laparoskopie |
Studienanzahl n=24
Population n=648
Gesamtergebnisse Cut-off Value CA 19-9: ≥ 150 U/ml Sensitivität, Spezifität und Positiver Prädiktiver Wert für eine Staging Laparoskopie bei verschiedenen CA 19-9 Werten CA 19-9 Cut off 100 U/ml (n=63) CA 19-9 Cut off 130 U/ml (n=262) CA 19-9 Cut off 150 U/ml (=323)
Algorithmus zur Stratifizierung von Patienten für die Staging Laparoskopie
Fazit der Autoren The role of laparoscopy in the staging of pancreatic cancer patients remains controversial. It is common practice that the initial step in the staging algorithm should involve high quality cross-sectional imaging, and selected patients may be considered for SL. Potential predictors of unresectability to select patients for SL include CA 19.9 levels and tumour size. A prospective, multicenter study is now required to validate this algorithm. |
LoE: 2 (abgewertet) Gesamtqualität: methodisch unklar bei Suche, Qualitätsbewertung und Heterogenität, narrative Zusammenfassung der Ergebnisse PICO Frage klar formuliert: ja ausreichende Suchstrategie: unklar (Suche nur in einer Datenbank, keine Freitextsuche und ausschließlich englischsprachige Publikationen) Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: unklar (Keine Angaben in Publikation und keine detaillierten Informationen zu eingeschlossenen Studien Metanalyse erfolgt: nein Prüfung der Heterogenität: unklar
Methodische Schwächen/ Limitationen aus Diskussion ausschließlich retrospektive, unizentrische, nicht randomisierte Studien aus spezialisierten Zentren – Übertragbarkeit fraglich trotz Publikation nach dem Jahr 2000 in Studien Patienten vor dieser Zeit eingeschlossen – Vergleichbarkeit der Patienten fraglich aufgrund des technischen Fortschritts beim CT Definition der Irresktabilität variiert zwischen den Studien – Vergleichbarkeit der Ergebnisse der Studien fraglich zum Teil Kombination mehrerer Staging Methoden – Vergleichbarkeit der Ergebnisse der Studien fraglich Cut-off-Werte sind hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit eingeschränkt (z.B. wurden Patienten mittels MRT statt CT untersucht)
Funding nicht angegeben
Interessenkonflikte None declared.
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32. Karachristos et al. J Gastrointest Surg. 2005 33. Maithel et al. Ann Surg Oncol. 2008 34. Connor et al. Dig Surg. 2005 35. Halloran et al. Br J Surg. 2008 |
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Levy, J., et al., Diagnostic Laparoscopy with Ultrasound Still Has a Role in the Staging of Pancreatic Cancer: A Systematic Review of the Literature. HPB Surgery, 2016. 2016: p. 8092109. [Levy, J. et al. 2016]
SR |
Studientyp
Suchzeitraum
Datenbanken Handsuche in Referenzlisten
Einschlusskriterien von Accuracy von DLUS zur Feststellung der Resektabilität Intraoperative DLUS Ergebnisse berichtet OP als Goldstandard für die Resektabilität
Ausschluss-kriterien |
Standard-Bildgebungs-verfahren (SI) + diagnostische Laparoskopie mit Ultraschall (DLUS) vs Standard-Bildgebungs-verfahren (SI) (CT in 18/19 Studien + Abdominal-Sonografie oder Pankreatografie oder EUS oder viszerale Angiografie oder MRI)
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1. Vergleich der Resektions-raten 2 Rate der bei der DLUS entdeckten zusätzlichen Metastasen bei Patienten mit nach SI als resektabel einge-schätztem Pankreas-karzinom (Nicht-Rese-zierbarkeit) 3. Komplika-tionen |
Studienanzahl n=19
Population
Gesamtergebnisse: 1. Vergleich der Resektionsraten DLUS (n=1050) 2. Rate der Nichtresezierbarkeit SI + DLUS vs. SI (14 Studien) SI + DLUS (n=781) Staging Laparoskopie + DLUS (n=64) 3. Komplikationen 0,8% (9/1076 Patienten) 2 Entzündungen am Port
Fazit der Autoren
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LoE 2 (abgewertet) PICO Frage klar formuliert: ja ausreichende Suchstrategie: unklar Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: unklar Metanalyse erfolgt: nein Prüfung der Heterogenität: unklar
Methodische Schwächen/ Limitationen aus der Diskussion Studien sind hinsichtlich Resektabilität, Ver-wendung multimodaler Bildgebungsprotokolle und Qualität der CT-Technik heterogen da es nur wenig Literatur gibt, ist ein direkter Vergleich von DLUS mit moderneren SI-Techniken nicht möglich Übertragbarkeit der Ergebnisse fraglich, da alle Studien in Zentren mit hoher Expertise
Interessenkonflikte The authors declare that they have no competing interests.
Funding keine Angabe |
4. John et al. Ann Surg. 1995 6. Bemelman et al. Br J Surg. 1995 10. Barabino et al. Surg Endosc. 2011 11. Piccolboni et al. J Ultrasound. 2010 12. Doucas et al. Surg Endosc. 2007 13. Fristrup et al. HPB. 2006 14. Doran et al. Dig Surg. 2004 15. Zhao et al. Hepatobiliary Pancreat Dis Int. 2003 16. Kwon et al. Endoscopy. 2002 17. Lavonius et al. Ann Chir Gynaecol. 2001 18. Taylor et al. Br J Surg. 2001 19. Schachter et al. Arch Surg. 2000 20. Velasco et al. Am Surg. 2000 21. Norton et al. Ann Oncol. 1999 22. Minnard et al. Ann Surg. 1998 23. Champault et al. Wiad Lek. 1997 24. Pietrabissa et al. MITAT. 1996 25. Murugiah et al. Surg Endosc. 1993
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Ta, R., et al., The Role of Staging Laparoscopy in Resectable and Borderline Resectable Pancreatic Cancer: A Systematic Review and Meta-Analysis. Digestive Surgery, 2019. 36(3): p. 251-260. [Ta, R. et al. 2019]
SR/MA |
Studientyp keine Aussage zum Studientyp der einge-schlossenen Studien
Suchzeitraum 01.1995-06.2017
Datenbanken MEDLINE via PubMed, Cochrane (CENTRAL), Kongressab-stracts
Einschluss-kriterien englisch-sprachige Artikel
Ausschluss-kriterien: Laparoskopi-scher Ultraschall unzureichende Daten Meta-Analysen oder Reviews |
konvent. Staging-CT vs alleiniges konvent. Staging-CT |
Primärer Endpunkt: 1. Rate der bei der Laparoskopie entdeckten zusätzlichen Metastasen bei Patienten mit nach CT als resektabel einge-schätztem Pankreas-karzinom (Nichtresekta-bilität)
Sekundäre Endpunkte: 2. Rate der bei der Laparoskopie entdeckten zusätzlichen Metastasen bei Patienten mit nach CT als fortgeschritten nicht resektabel oder nur bedingt resektabel einge-schätztem Pankreas-karzinom (Nichtresekta-bilität) 3. diagnostische Genauigkeit (Sensitivität, Spezifität, Negativer prädiktiver Wert (NPV), Positiver prädiktiver Wert (PPV)
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Studienanzahl n=15
Populationn=2776 gesamt Resektables Pankreaskarzinom Borderline oder nicht-resektables Pankreaskarzinom (3 Studien)
Gesamtergebnisse 1. Rate der Nichtresezierbarkeit (resektabel nach CT) Q-Test: 2. Rate der Nichtresezierbarkeit (boderline resektabel nach CT) Q-Test: 3) diagnostische Genauigkeit
Fazit der Autoren Another potential role for staging laparoscopy would be following neoadjuvant chemotherapy. In this setting, staging laparoscopy can be an adjunct for re-staging patients prior to resection after receiving neo-adjuvant therapy protocols. However, the overall sensitivity and specificity of combining both pre-operative imaging and laparoscopic staging will decrease the number of patients from undergoing an unnecessary laparotomy. Laparoscopic staging should be considered in selective patients where pre-operative imaging identifies resectable patients or in radiologically indeterminate cases.
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LoE: 1 ausreichende Suchstrategie: unklar Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: ja (Newcastle-Ottawa Scale) Metanalyse erfolgt: ja Prüfung der Heterogenität: ja
Methodische Schwächen/ Limitationen aus der Diskussion: a) Unterschiede in der Interpretation der CT-Scans b) Entwicklung der CT-Technologie laparoskopischer Ultraschall wurde nicht berücksichtigt
Funding This research did not receive any specific grant from funding agencies in the public, commercial, or not-for-profit sectors
Interessenkonflikte The authors declare no conflicts of interest. . |
a) 7. Conlon 1996 Ann Surg 20. Contreras 2009,Surg Oncol 21. Mayo 2009 J Am Coll Surg 22. White 2008 J Am Coll Surg 23. Jimenez et al. Arch Surg. 2000 24. Reddy et al. Gastrointest Endosc. 1999 25. Andrén-Sandberg et al. Am Coll Surg. 1998 26. Fernández-del Castillo. Br J Surg. 1995 27. Lavonius et al. Ann Chir Gynaecol. 2001 28. Awad et al. Am Surg. 1997 29. Schneider et al. Z Gastroenterol. 2003
30. Arnold et al. Z Gastroenterol. 1999 b) 31. Liu et al. Surg Endosc. 2005 32. Shoup et al. J Gastrointest Surg. 2004 33. Morak et al. Eur J Surg Oncol. 2009
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Addeo, Pietro et al. Pancreatic fistula after a pancreaticoduodenectomy for ductal adenocarcinoma and its association with morbidity: a multicentre study of the French Surgical Association. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 16. 46-55. 2014
| Addeo, Pietro et al. Pancreatic fistula after a pancreaticoduodenectomy for ductal adenocarcinoma and its association with morbidity: a multicentre study of the French Surgical Association. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 16. 46-55. 2014 | |||
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| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (37 Kliniken), Frankreich Number of Patient: 1325 Patienten aus 37 Institutionen Recruitung Phase: Januar 2004-Dezember 2009 Inclusion Criteria: Patienten mit duktalem Adenokarzinom des Pankreas Patienten, die eine Pankreatoduodenektomie bekamen Exclusion Criteria: Patienten, die aufgrund einer anderen Erkrankung als duktales Adenokarzinom eine Pankreatoduodenektomie benötigten |
Intervention: alle Patienten: Pankreatoduodenektomie Rekonstruktion unterscheidet sich Pankreatojejunostomie (PJ) Comparison: Pankreatogastrostomie (PG) |
Primary: Auftreten von pankreatischen Fisteln Assoziation der Fisteln mit Morbidität und Mortalität Secondary: Risikofaktoren für das Auftreten pankreatischer Fisteln Alter Geschlecht Body Mass Index (BMI) Diabetes prä-operative biliäre Drainage Performancestatus (ASA Class) neoadjuvante Therapie benötigte Bluttransfusionen Erhaltung des Pylorus Art der Rekonstruktion Größe des Ductus Pancreaticus Textur des Pankreasparenchym Vaskuläre Resektion Anzahl der entfernten Lymphknoten Nutzung von biologischem Kleber Legen von abdominalen Drainagen Duktales Stenting zusätzliche multiviszerale Resektionen Fallzahlen des Krankenhauses Results: Pankreatische Fistel (PF) und assoziierte Morbidität mehr PF nach PJ als nach PG 16,8% vs 10,4% p<0,001 schlimmmere PF nach PJ als nach PG 71,6% vs 28,3% p<0,03 Textur des pankreatischen Parenchyms invaginating anastomoses häufger bei PG p<0,001 anastomotic stenting rate vergleichbar bei beiden Methoden bei fibrotischem bzw normalen Parenchym ist häufger stenting notwendig als bei weichem p=0,0001 bei fibrotischem bzw normalem Parenchym ist häufiger eine Invagination notwendig als bei weichem p=0,001 Mortalität insgesamt 3,8% (51 Patienten) Gründe dafür: intra-abdominale Blutung (15 Patienten), pankreatische Fistel (13 Patienten), Sepsis (10 Patienten), intestinale Blutung (7 Patienten), biliogiestive Leckage (2 Patienten) kein Unterschied in der Mortalität bei PJ (4,1%) vs PG (3,7%) p>0,7 Morbidität Morbiditätsrate: PG 52,5% vs PJ 55,7% p=0,7 Häufiger schwere Komplikationen bei PJ als bei PG 24,8% vs 19,1% p=0,0156 aber: Zahl der Wiederaufnahmen ins Krankenhaus unterscheidet sich nicht PJ 11,3% vs PG 13,0% p=0,35 Relaparotomie weniger Patienten brauchten eine Relaparotomie nach PG (n=4) als nach PJ (n=21) Auftreten einer pankreatischen Fistel ist assoziiert mit erhöhter Mortalität relatives Risiko 5,43; 95% CI: 2,70-1089 p<0,0001 intra-abdominalen Blutungen relatives Risiko 6,36; 95% CI: 2,81-14,41 p=0,0001 digestive Blutungen relatives Risiko 3,40; 95 % CI: 1,698-5,83 p<0,0001 verzögerte Leerung des Magens relatives Risiko 1,80 95% CI: 1,21-2,67 p=0,0034 folgende Faktoren erhöhren das Risiko für eine pankreatische Fistel Abwesenheit von pre-operativer Diabetes relatives Risiko 2,64; 95% CI: 1,43-4,78 pankreatische Anastomose relatives Risiko 1,77; 95% CI: 1,20-2,61 p=0,0035 Textur des Pankreasparenchyms (normal vs. fibrös) relatives risiko 4,43 95% CI: 3,00-6,55) geringe Fallzahlen relatives Risiko 1,92; 95% CI: 1,07-3,45 p=0,0286 Verabreichung von Octreotid relatives Risiko 1,76 95% CI: 1,22-2,55 p=0,0023 Risikofaktoren für Mortalität Pankreatische Fistel relatives Risiko 5,43; 95% CI: 2,70-1089 p<0,0001 ASA Status III und IV relatives Risiko 3,33; 95 % CI: 1,61-6,90 p=0,001 mehr als 2 Bluttransfusionen relatives Risiko 4,45; 4,45 95% CI: 2,15-9,19 p<0,0001 Risikofaktoren für Morbidität Geschlecht (m vs. f) relatives Risiko 1,50 95% 1,19-1,90 p=0,0009 mehr als 2 Bluttransfusionen relatives Risiko 1,47 95% CI: 1,03-2,11 p=0,034 geringe Fallzahlen relatives Risiko 1,39 95% CI: 1,09-1,78 p=0,0077 Textur des pankreatisches Parenchym (normal vs. fibrös) 1,71; 95% CI: 1,34-1,78 p<0,0001 Author's Conclusion: The present French multicentric retrospective survey on PD for adenocarinoma found that a soft pancreatic parenchyma, the absence of pre-operative diabetes, PJ and low volume centres were independent risk factors for PF.The incidence, the clinical severity as well as post-operative major complicationswere significantly higher after PJ compared with PG. This study confirms the relationship between PF and the occurrence of major post-operative complications in this select group of patients and the association between low-volume centres and higher overall and PF-related morbidity. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: None declared Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: unklar Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Ansari, D. et al. Safety of pancreatic resection in the elderly: A retrospective analysis of 556 patients. Annals of Gastroenterology. 29. 221-225. 2016
| Ansari, D. et al. Safety of pancreatic resection in the elderly: A retrospective analysis of 556 patients. Annals of Gastroenterology. 29. 221-225. 2016 | |||
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| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, Schweden Number of Patient: n=556 Gesamtkohorte n=133 PDAC n=478 Alter <75 Jahre n=113 PDAC n=78 Alter ≥75 Jahre n=21 PDAC Recruitung Phase: 01/2000 – 08/2015 Inclusion Criteria: 1. Pankreasresektion Exclusion Criteria: 1. Nekrosektomie wegen Pankreatitis |
Intervention: Alter ≥75 Jahre Comparison: Alter <75 Jahre |
Primary: Mortalität Komplikationen Reoperation Länge des Krankenhausaufenthaltes Secondary: Results: Follow-Up: nicht angegeben Mortalität 30-Tage-Mortalität ≥75 Jahre vs. <75 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 4 (0,8%) ≥75 Jahre: 1 (1,3%) p=0,532 Komplikationen Gesamt ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 309 (65%) ≥75 Jahre: 46 (59%) p=0,311 Clavien-dindo Grad ≥III ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 107 (23%) ≥75 Jahre: 16 (21%) p=0,692 Pankreasfistel Grad A ≥75 Jahre vs <75 Jahre Statistisch signifikant häufiger bei <75 Jahre <75 Jahre: 78 (16%) ≥75 Jahre: 5 (6,4%) p=0,022 Pankreasfistel Grad B ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 37 (7,8%) ≥75 Jahre: 3 (3,8%) p=0,216 Pankreasfistel Grad C ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 11 (2,3%) ≥75 Jahre: 5 (6,4%) p=0,060 postoperative Blutungen Grad A ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 29 (6,1%) ≥75 Jahre 5 (6,4%) p=0,803 postoperative Blutungen Grad B ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 11 (2,3%) ≥75 Jahre: 5 (6,4%) p=0,060 postoperative Blutungen Grad C ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 23 (4,8%) ≥75 Jahre: 1 (1,3%) p=0,230 Verzögerte Magenentleerung Grad A ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 88 (18%) ≥75 Jahre: 20 (26%) p=0,137 Verzögerte Magenentleerung Grad B ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 45 (9,4%) ≥75 Jahre: 11 (14%) p=0,204 Verzögerte Magenentleerung Grad C ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 44 (9,2%) ≥75 Jahre: 8 (10%) p=0,772 Gallenleck ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 13 (2,7%) ≥75 Jahre: 1 (1,3%) p=0,704 kardiale Komplikationen ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre 18 (3,8%) ≥75 Jahre 2 (2,6%) p=1,000 pulmonale Komplikationen ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 43 (9,0%) ≥75 Jahre: 3 (3,8%) p=0,124 Sepsis ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 18 (3,8%) ≥75 Jahre: 1 (1,3%) p=0,261 Reoperation ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 23 (4,8%) ≥75 Jahre: 3 (3,8%) p=1,000 Länge des Krankenhausaufenthaltes (Median) ≥75 Jahre vs <75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied <75 Jahre: 13 Tage (9-19) ≥75 Jahre: 14 Tage (11-22) p=0,052 Author's Conclusion: Pancreatic resection is a safe option for selected elderly patients. Age itself should not preclude potentially curative surgical therapy. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: None Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Gajda, Mateusz et al. Treatment outcomes of pancreatic cancer in the elderly - literature review. Folia medica Cracoviensia. 58. 49-66. 2018
| Gajda, Mateusz et al. Treatment outcomes of pancreatic cancer in the elderly - literature review. Folia medica Cracoviensia. 58. 49-66. 2018 | ||||
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| Evidence level/Study Types | P - I - C | Outcomes/Results | Literature References | |
| Evidence level: 4 Study type: Systematisches Review Databases: PubMed Search period: 2011 - 2016 Inclusion Criteria: 1. Alter ≥65 Jahre 2. Publikationssprache Englisch Exclusion Criteria: |
Population: Patienten mit Pankreaskarzinom Intervention: Alter ≥65 Jahre Comparison: |
Primary: Komplikationen Mortalität Gesamtüberleben Secondary: Results: Offene Operation als alleinige Therapie n=5 Studien n= 99 Patienten Minimalinvasive Operation n=5 Studien n= 44 Patienten Multimodale Therapie n= 7 Studien n= 8924 Patienten Keine quantitative Zusammenfassung der Ergebnisse Offene Operation als alleinige Therapie Medianes Alter 73,5 – 83,4 Jahre Komplikatonen (5 Studien): 33,3% - 68% Mortalität (5 Studien): 2 (2,0%) Follow-up (5 Studien) Median 6 Monate Maximal 144 Monate Gesamtüberleben (Median) (4 Studien) 10,5 – 33,3 Monate Minimalinvasive Operation Komplikatonen (3 Studien): 23,0% - 28,6% Mortalität (3 Studien): 1 (2,3%) Follow-up (in Einzelstudien) Zwischen 6 und 108 Monaten Multimodale Therapie Komplikatonen (5 Studien): 42,2% - 100% 35% Schwere Komplikationen Mortalität (4 Studien): 7 (0,1%) Follow-up (über alle Studien) 48 – 106 Monate Gesamtüberleben (Median) (7 Studien) 2,4 – 27 Monate Author's Conclusion: The functional status, not the chronological age alone, is the factor limiting therapeutic options in older patients with pancreatic cancer. The mortality and morbidity in reference centres are low. However, currently published studies are in most cases retrospective and with a great heterogeneity of the included patients, which limits the evidence based decision taking. Therefore, proper Geriatric Assessment of older patients, preferably by a multidisciplinary team, including a geriatrician, should be a key preoperative step. Moreover, prospective studies should be carried out focusing not only on survival but also on the quality of life, which is oft en more important for older patients. Also, use of minimally invasive techniques should be properly examined in prospective studies, to provide suffi cient data about outcomes of treatment. |
Offene Operation als alleinige Therapie 3. Beltrame V., Gruppo M., Pastorelli D., Pedrazzoli S., Merigliano S., Sperti C.: Outcome of pancreaticoduodenectomy in octogenarians: Single institution’s experience and review of the literature. J Visc Surg. 2015; 152: 279–284. 11. Gangl O., Fröschl U., Függer R.: Surgical quality data and survival aft er pancreatic cancer resections: a comparison of results for octogenarians and younger patients. Wien Klin Wochenschr. 2014; 126:757–761. 15. Marcovalerio M., Marcon F., Masi A., et al.: The safety of a ancreaticoduodenectomy in patients older than 80 years: risk vs. benefi ts. HPB. 2012; 14: 583–588. 16. Hatzaras I., Schmidt C., Klemanski D., et al.: Pancreatic Resection in the Octogenarian: A Safe Option for Pancreatic Malignancy. J Am Coll Surg. 2011; 212 (3): 373–377. 19. Aprea G., De Rosa D., Milone M., et al.: Laparoscopic distal pancreatectomy in elderly patients: is it safe? Aging Clin Exp Res. 2017; 29: 41–45. Minimalinvasive Operation 20. Fernández-Cruz L., Poves I., Pelegrina A., Burdio F., Sanchez-Cabus S., Grande L.: Laparoscopic Distal Pancreatectomy for Pancreatic Tumors: Does Size Matter? Dig Surg. 2016; 33: 290–298. 21. Poves I., Burdio F., Grande L.: Th e Posterior Approach for Laparoscopic Distal Pancreatectomy: A Valid Choice for Resection of Complex Lesions of the Distal Pancreas. J Laparoendosc Adv Surg Tech A. 2015; 25: 555–560. 22. Pavlik Marangos I., Buanes T., Rosok B.I., et al.: Laparoscopic resection of exocrine carcinoma in central and distal pancreas result in a high rate of radical resections and long postoperative survival. Surg. 2012; 151: 717–723. 23. Kendrick M.L., Sclabas G.M.: Major venous resection during total laparoscopic pancreaticoduodenectomy. HPB. 2011; 13: 454–458. Multimodale Therapie 4. Frakes J.M., Strom T., Springett G.M., et al.: Resected pancreatic cancer outcomes in the elderly. J Geriatr Oncol. 2015; 6: 127–132. 6. Jeon C.Y., Pandol S.J., Wu B., et al.: Th e Association of Statin Use aft er Cancer Diagnosis with Survival in Pancreatic Cancer Patients: A SEER-Medicare Analysis. PLOS ONE. 2015; 10 (4):e0121783. 7. Kinoshita S., Sho M., Yanagimoto H., et al.: Potential role of surgical resection for pancreatic cancer in the very elderly. Pancreatology. 2015; 15: 240–246. 8. Miura J.T., Krepline A.N., George B., et al.: Use of neoadjuvant therapy in patients 75 years of age and older with pancreatic cancer. Surgery. 2015; 158 (6): 1545–1555. 10. Cooper A.B., Holmes H.M., Des Bordes J.K., et al.: Role of Neoadjuvant Th erapy in the Multimodality Treatment of Older Patients with Pancreatic Cancer. J Am Coll Surg. 2014; 219 (1): 111–120. 12. Kanda M., Fujii T., Suenaga M., et al.: Pancreatoduodenectomy with Portal Vein Resection Is Feasible and Potentially Benefi cial for Elderly Patients with Pancreatic Cancer. Pancreas. 2014;43 (6): 951–958. 14. Kizilbash S.H., Ward K.C., Liang J.J., Jaiyesimi I., Lipscomb J.: Survival outcomes in patients with early stage, resected pancreatic cancer — a comparison of gemcitabine and 5-fl uorouracil based chemotherapy and chemoradiation regimens. San Int J Clin Pract. 2014; 68 (5): 578–589. |
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| Methodical Notes | ||||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: nicht angegeben Study Quality: nicht angegeben Heterogeneity: nicht angegeben Publication Bias: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: abgewertet (-) PICO Frage klar formuliert: unklar Ausreichende Suchstrategie: unklar Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: unklar Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: unklar Metaanalyse erfolgt: nein Prüfung der Heterogenität: Daten zu heterogen für Metaanalyse |
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He, W. et al. Underuse of surgical resection among elderly patients with early-stage pancreatic cancer. Surgery (United States). 158. 1226-1234. 2015
| He, W. et al. Underuse of surgical resection among elderly patients with early-stage pancreatic cancer. Surgery (United States). 158. 1226-1234. 2015 | |||
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| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (Medicare Database), USA Number of Patient: n=1501 Gesamtpopulation n=259 Alter 66-70 Jahre n=350 Alter 71-75 Jahre n=398 Alter 78-80 Jahre n=494 Alter ≥ 81 Jahre Recruitung Phase: 2001 - 2009 Inclusion Criteria: 1. lokales PDAC 2. Alter ≥66 Jahre 3. vollständige Medicare Betreuung 12 Monate vor und nach Diagnose Exclusion Criteria: 1. Diagnose bei Tod/Autopsie |
Intervention: Alter 66-70 Jahre Comparison: Alter 71-75 Jahre Alter 78-80 Jahre Alter ≥ 81 Jahre |
Primary: Resektabilität Secondary: Results: Resektabilität Wahrscheinlichkeit, reseziert zu werden 66-70 Jahre vs. 71-75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 0,95 (95%CI 0,53-1,70) 66-70 Jahre vs. 78-80 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 0,78 (95%CI 0,43-1,41) 66-70 Jahre vs. ≥ 81 Jahre statistisch signifikanter geringer Wahrscheinlichkeit bei ≥ 81 Jahre OR 0,27 (95%CI 0,14-0,52) p<0,0001 Author's Conclusion: In conclusion, our analysis offers additional evidence that operative resection is underutilized in patients with localized pancreatic cancer. Despite the demonstrated survival benefit that resection offers, >70% of patients with resectable cancer in our study population failed to receive this curative treatment. Patients who underwent operative resection clearly had better survival than those who did not. The only opportunity for cure that patients with early-stage pancreatic cancer have is surgery, but multiple factors may contribute to the striking underuse of curative resection. Even so, to improve the quality of the care of pancreatic cancer patients in the United States, all patients with resectable disease should be offered surgery as appropriate. The findings of the present study are useful for patients, physicians, and other health care providers who make treatment decisions. In addition, hospitals should develop appropriate health care policies and interventions to improve pancreatic cancer patients’ outcomes after surgery. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: This research was supported in part by a grant from the Cancer Prevention and Research Institute of Texas (grant# RP140020) to The University of Texas MD Anderson Cancer Center and by the Cancer Prevention Fund established at MD Anderson by the Duncan Family Foundation COI: nicht angegeben Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: abgewertet (-) Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): nein Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Hsu, C. C. et al. Early mortality risk score: identification of poor outcomes following upfront surgery for resectable pancreatic cancer. Journal of Gastrointestinal Surgery. 16. 753-761. 2012
| Hsu, C. C. et al. Early mortality risk score: identification of poor outcomes following upfront surgery for resectable pancreatic cancer. Journal of Gastrointestinal Surgery. 16. 753-761. 2012 | |||
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| Population | Intervention | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, USA Number of Patient: n=740 n=392 OP + adj. Therapie n=348 OP allein Recruitung Phase: 08/1993 - 02/2005 Inclusion Criteria: 1. histologisch gesichertes PDAC 2. kurative Pankreatektomie Exclusion Criteria: 1. andere Histologien 2. T4- oder M1-Erkrankung 3. fehlende Daten zu Tumorgröße, Lymphknotenstatus, Grading, Komorbiditäten 5. perioperative Mortalität 6. Mortalität ≤60 Tage postoperativ |
Intervention: Risikofaktoren für frühe Mortalität: Alter Tumorgröße Komorbiditäten Differenzierungsgrade Comparison: |
Primary: Gesamtüberleben Mortalität Early mortality risk score (EMRS) Secondary: Results: Follow up Median 18,3 Monate Gesamtüberleben (Median) 18,2 Monate (95%CI: 16,9-19,6) Mortalität Frühe Mortalität nach ≤ 9 Monaten 154 (20,8%) präoperative Faktoren für frühe Mortalität Alter >75 Jahre Statistisch signifikant erhöhtes Risiko für Mortalität RR, 1.56; 95% CI, 1.11–2.20; p=0.009 Tumorgröße ≥3 cm Kein statistisch signifikanter Unterschied RR, 1.37; 95% CI, 1.00–1.89; p=0.050 Komorbiditäten Statistisch signifikant erhöhtes Risiko für Mortalität RR, 1.49; 95% CI,1.06–2.08; p=0.020 histologischer Grad von mindestens schlechter Differenzierung statistisch signifikant erhöhtes Risiko für Mortalität RR, 2.12; 95% CI, 1.53–2.92; p<0.001 Early Mortality Risk Score (EMRS) besteht aus: Age >75 Komorbiditäten histologischer Grad von mindestens schlechter Differenzierung Author's Conclusion: We believe that the EMRS may serve as a tool to help identify patients for consideration of alternatively sequenced management of resectable and borderline resectable pancreatic adenocarcinoma patients. However, we also believe that the EMRS first needs to be validated as a predictor of early mortality in a separate cohort of PD patients. While the EMRS identifies those who may not have a significant survival benefit from traditional management, it does not predict which patients would benefit from other approaches such as neoadjuvant CRT. Yet, by helping to determine which patients will be less likely to benefit from traditionally sequenced treatment, the EMRS can help ascertain those populations in which to explore alternate sequencingof treatment. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: No specific funding was provided. COI: No conflicts of interest or financial disclosures exist for any of the authors. Randomization: keine Randomiserung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte Klar definierte, repräsentative Stichprobe: ja Patienten zu einheitlichem Zeitpunkt des Krankheitsverlaufs aufgenommen: ja Nachverfolgung (Follow-up) ausreichend lang: unklar Objektive Kriterien zur Beurteilung der Outcomes: ja Verblindung: nein Berücksichtigung bekannter wichtiger Prognosefaktoren: ja |
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Kim, S. Y. et al. The outcomes of pancreaticoduodenectomy in patients aged 80 or older: a systematic review and meta-analysis. HPB. 19. 475-482. 2017
| Kim, S. Y. et al. The outcomes of pancreaticoduodenectomy in patients aged 80 or older: a systematic review and meta-analysis. HPB. 19. 475-482. 2017 | ||||
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| Evidence level/Study Types | P - I - C | Outcomes/Results | Literature References | |
| Evidence level: 1 Study type: Systematisches Review + Meta-Analyse Databases: PubMed, OVID, Science Direct Search period: 06/1990 – 01/2016 Inclusion Criteria: 1. Publikationssprache Englisch 2. Alter ≥80 Jahre im Vergleich mit jüngeren Patienten 3. Pankreatoduodenektomie 4. postoperative Komplikationen und Mortalität Exclusion Criteria: 1. Letters, Fallberichte, nicht-vergleichende Fallserien 2. Studienfokus nicht auf Alter ≥80 Jahre 3. Studienfokus nicht Pankreatoduodenktomie |
Population: Patienten mit Pankreatoduodenektomie Intervention: Alter ≥80 Jahre Comparison: Alter <80 Jahre |
Primary: Mortalität Komplikationen Reoperation Länge des Krankenhausaufenthaltes Secondary: Results: n=18 Studien n=49449 Patienten n=3993 Alter ≥80 Jahre n=45456 Alter <80 Jahre Mortalität 30-Tage-Mortalität (12 Studien) ≥80 Jahre vs. <80 Jahre Statistisch signifikant höher bei ≥80 Jahre OR 2,22 (95%CI 1,48-3,31) p<0,001 Komplikationen Gesamtkomplikationen (9 Studien) ≥80 Jahre vs. <80 Jahre Statistisch signifikant häufiger bei ≥80 Jahre OR 1,51 (95%CI 1,25-1,83) p<0,001 Pankreasfistel (9 Studien) ≥80 Jahre vs. <80 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 0,99 (95%CI 0,73-1,34) p=0,93 Verzögerte Magenentleerung (7 Studien) ≥80 Jahre vs. <80 Jahre Statistisch signifikant häufiger bei ≥80 Jahre OR 1,77 (95%CI 1,35-2,31) p<0,001 Gallenleck (5 Studien) ≥80 Jahre vs. <80 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,33 (95%CI 0,77-2,3) p=0,30 Blutungen (5 Studien) ≥80 Jahre vs. <80 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,44 (95%CI 0,59-3,53) p=0,42 Atemwegskomplikationen (7 Studien) ≥80 Jahre vs. <80 Jahre Statistisch signifikant häufiger bei ≥80 Jahre OR 1,72 (95%CI 1,39-2,13) p<0,001 Kardiale Komplikationen (3 Studien) ≥80 Jahre vs. <80 Jahre Statistisch signifikant häufiger bei ≥80 Jahre OR 3,24 (95%CI 1,89-5,56) p<0,001 Wundinfektionen (4 Studien) ≥80 Jahre vs. <80 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,16 (95%CI 0,79-1,70) p=0,45 Reoperation (8 Studien) ≥80 Jahre vs. <80 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,28 (95%CI 0,86-1,89) p=0,23 Länge des Krankenhausaufenthaltes (5 Studien) ≥80 Jahre vs. <80 Jahre Statistisch signifikant häufiger verlängerter Krankenhausaufenthalt bei ≥80 Jahre OR 2,23 (95%CI 1,36-3,10) p<0,001 Gesamtüberleben (9 Studien) Medianes Gesamtüberleben ≥80 Jahre: 10 – 33 Monate <80 Jahre: 12 – 40 Monate 2 Studien ohne Angabe statistischen Signifikanz 5 Studien kein statistisch signifikanter Unterschied 2 Studien Statistisch signifikant längeres Überleben bei <80 Jahre Author's Conclusion: With increasing portions of aging population, age itself should not be relied on to select patients for PD. Overall, studies demonstrate that it is safe to offer PD to elderly patients aged 80 or over. Although age appears to be associated with an increase in mortality and morbidity resulting in increased length of hospital stay, it does not appear to be prohibitive and it somewhat reflects higher pre-existing comorbidities. Careful selection of elderly population for the PD based on their pre-operative status should guide surgical decision making. |
4. Lee MK, Dinorcia J, Reavey PL, Holden MM, Genkinger JM, Lee JA et al. (2010) Pancreaticoduodenectomy can be performed safely in patients aged 80 years and older. J Gastrointest Surg Off J Soc Surg Aliment Tract 14:1838–1846. 5. Makary MA, Winter JM, Cameron JL, Campbell KA, Chang D, Cunningham SC et al. (2006) Pancreaticoduodenectomy in the very elderly. J Gastrointest Surg Off J Soc Surg Aliment Tract 10:347–356. 6. de la Fuente SG, Bennett KM, Pappas TN, Scarborough JE. (2011) Preand intraoperative variables affecting early outcomes in elderly patients undergoing pancreaticoduodenectomy. HPB 13:887–892 8. Hatzaras I, Schmidt C, Klemanski D, Muscarella P, Melvin WS, Ellison EC et al. (2011) Pancreatic resection in the octogenarian: a safe option for pancreatic malignancy. J Am Coll Surg 212:373–377. 9. Khan S, Sclabas G, Lombardo KR, Sarr MG, Nagorney D, Kendrick ML et al. (2010) Pancreatoduodenectomy for ductal adenocarcinoma in the very elderly; is it safe and justified? J Gastrointest Surg Off J Soc Surg Aliment Tract 14:1826–1831. 12. Belyaev O, Herzog T, Kaya G, Chromik AM, Meurer K, Uhl W et al. (2013) Pancreatic surgery in the very old: face to face with a challenge of the near future. World J Surg 37:1013–1020. 14. Beltrame V, Gruppo M, Pastorelli D, Pedrazzoli S, Merigliano S, Sperti C. (2015) Outcome of pancreaticoduodenectomy in octogenarians: single institution’s experience and review of the literature. J Visc Surg 152:279–284. 16. Gangl O, Froschl U, Fugger R. (2014) Surgical quality data and survival after pancreatic cancer resections: a comparison of results for octogenarians and younger patients. Wien Klin Wochenschr 126:757–761. 19. Lee DY, Schwartz JA, Wexelman B, Kirchoff D, Yang KC, Attiyeh F. (2014) Outcomes of pancreaticoduodenectomy for pancreatic malignancy in octogenarians: an American College of Surgeons National Surgical Quality Improvement Program analysis. Am J Surg 207:540–548. 20. Melis M, Marcon F, Masi A, Pinna A, Sarpel U, Miller G et al. (2012) The safety of a pancreaticoduodenectomy in patients older than 80 years: risk vs. benefits. HPB 14:583–588. 21. Oguro S, Shimada K, Kishi Y, Nara S, Esaki M, Kosuge T. (2013) Perioperative and long-term outcomes after pancreaticoduodenectomy in elderly patients 80 years of age and older. Langenbecks Arch Surg 398: 531–538. 22. Sohn TA, Yeo CJ, Cameron JL, Lillemoe KD, Talamini MA, Hruban RH et al. (1998) Should pancreaticoduodenectomy be performed in octogenarians? J Gastrointest Surg 2:207–216 23. Tani M, Kawai M, Hirono S, Ina S, Miyazawa M, Nishioka R et al. (2009) A pancreaticoduodenectomy is acceptable for periampullary tumors in the elderly, even in patients over 80 years of age. J Hepatobiliary Pancreat Surg 16:675–680. 24. Usuba T, Takeda Y, Murakami K, Tanaka Y, Hanyu N. (2014) Clinical outcomes after pancreaticoduodenectomy in elderly patients at middlevolume center. Hepatogastroenterology 61:1762–1766 |
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| Methodical Notes | ||||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: The authors declare no conflicts of interest associated with this study Study Quality: nicht angegeben Heterogeneity: nicht angegeben Publication Bias: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichende Methodik PICO Frage klar formuliert: ja Ausreichende Suchstrategie: ja Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: unklar Metaanalyse erfolgt: ja Prüfung der Heterogenität: Daten sind homogen |
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Lyu, Heather et al. Risk Factors of Reoperation After Pancreatic Resection. Digestive Diseases & Sciences. 62. 1666-1675. 2017
| Lyu, Heather et al. Risk Factors of Reoperation After Pancreatic Resection. Digestive Diseases & Sciences. 62. 1666-1675. 2017 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (435 Krankenhäuser), USA Number of Patient: n=15,549 Gesamtkohorte n=14,776 (Gruppe A) n=773 (Gruppe B) Recruitung Phase: 01/2011 - 12/2014 Inclusion Criteria: 1. Pankreasresektion Exclusion Criteria: 1. Wundreinigung wegen akuter Pankreatitis 2. emergente Pankreasresektion wegen Pankreatitis 3. fehlende Daten zur Reoperation |
Intervention: Risikofaktoren für Reoperation Keine Reoperation (Gruppe A) Comparison: Reoperation innerhalb 30 Tage (Gruppe B) |
Primary: Komplikationen Länge des Krankenhausaufenthaltes Wiederaufnahme Secondary: Results: Follow-up Nicht angegeben Komplikationen Myokardinfarkt (%) Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 121 (0.82) Gruppe B: 19 (2.5) p<0,001 Schlaganfall (%) Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 38 (0.26) Gruppe B: 5 (0.65) p=0,04 Pneumonie (%) Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 468 (3.2) Gruppe B: 126 (16) p<0.001 akute Nierenverletzung (%) Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 83 (0.56) Gruppe B: 31 (4.0) p<0.001 Harnwegsinfekt (%) Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 571 (3.9) Gruppe B: 43 (5.6) p=0,02 Venöse Thrombembolie (%) Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 440 (3.0) Gruppe B: 93 (12) p<0.001 Sepsis (%) Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 1322 (8.9) Gruppe B: 377 (49) p<0.001 Nicht geplante Intubation (%) Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 409 (2.8) Gruppe B: 189 (24) p<0.001 Infektion der Operationsstelle (%) Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 1133 (7.7) Gruppe B: 80 (10) p=0.007 Infektion Organraum (%) Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 1385 (9.4) Gruppe B: 290 (38) p<0.001 Wunddehiszenz (%) Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 91 (0.62) Gruppe B: 102 (13) p<0.001 Postoperative Transfusion (%) Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 3245 (22) Gruppe B: 361 (47) p<0.001 Länge des Krankenausaufenthaltes (Tage) Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 10.4 ( ± 8.0) Gruppe B: 22.8 ( ± 17.7) p<0.001 30-Tage Wiederaufnahmerate alle Verfahren (%) Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 2330 (16) Gruppe B: 193 (25) p<0.001 Author's Conclusion: In conclusion, we find that specific demographic, comorbid, procedural, and postoperative variables are risk factors for reoperation after pancreatic resection in the ACS NSQIP study population. Identification of this highrisk group should inform preoperative patient counselling by all referring physicians as well as surgeons. It can also open avenues for further investigation of approaches toreduce the rate of reoperations and the associated significant morbidity and mortality. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: All of the authors certify that they have no affiliations with or involvement in any organization or entity with any financial interest (such as honoraria; educational grants; participation in speakers’ bureaus; membership, employment, consultancies, stock ownership, or other equity interest; and expert testimony or patentlicensing arrangements), or nonfinancial interest (such as personal or professional relationships, affiliations, knowledge or beliefs) in the subject matter or materials discussed in this manuscript. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Miyazaki, Y. et al. Age does not affect complications and overall survival rate after pancreaticoduodenectomy: Single-center experience and systematic review of literature. Bioscience trends. 10. 300-306. 2016
| Miyazaki, Y. et al. Age does not affect complications and overall survival rate after pancreaticoduodenectomy: Single-center experience and systematic review of literature. Bioscience trends. 10. 300-306. 2016 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, Japan Number of Patient: n=206 Gesamtpopulation n=117 (Gruppe A) n=89 (Gruppe B) Recruitung Phase: 01/2008 - 12/2015 Inclusion Criteria: 1. Pankreatoduodenektomie Exclusion Criteria: 1. Performance Status ≥2 2. symptomatische Herz- oder Lungeninsuffizienz, 3. Nierenversagen (Dialyse) 4. Demenz 5. neoadjuvante Chemo- oder Radiotherapie |
Intervention: Alter <70 Jahre (Gruppe A) Comparison: Alter ≥70 Jahre (Gruppe B) |
Primary: Operationszeit Blutverlust Transfusionsrate Komplikationen Gesamtüberleben Mortalität Secondary: Results: Follow-up: nicht angegeben Operationszeit Gruppe A vs. Gruppe B Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 435 Minuten (385-500) Gruppe B: 440 Minuten (378-525) p=0,48 Blutverlust (median) Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 823 ml (548-1269) Gruppe B: 1020 ml (655-1564) p=0,04 Transfusionsrate Bluttransfusion Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant häufiger in Gruppe B Gruppe A: 23 (20%) Gruppe B: 29 (33%) p=0,04 Plasmatransfusion Gruppe A vs. Gruppe B kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 7% Gruppe B: 13% p=0,15 Komplikationen Komplikationsrate (gesamt) Gruppe A vs. Gruppe B Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 26% Gruppe B: 20% p=0,41 Gesamtüberleben Gruppe A vs. Gruppe B (Median) Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 23 Monate Gruppe B: 17 Monate p=0,40 1-Jahres Gesamtüberleben Gruppe A: 62% Gruppe B: 56% 3-Jahres Gesamtüberleben Gruppe A: 42% Gruppe B: 28% 5-Jahres Gesamtüberleben Gruppe A:25% Gruppe B: 28% Mortalität Gruppe A vs. Gruppe B kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 0% Gruppe B: 1% p=0,43 Author's Conclusion: In conclusion, PD is feasible in elderly patients with acceptable morbidity and mortality rates. Moreover, the overall survival rate in patients with pancreatic cancer did not differ between the old and young groups. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: nicht angegeben Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: keine methodischen Mängel Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Renz, Bernhard W. et al. Pancreaticoduodenectomy for adenocarcinoma of the pancreatic head is justified in elderly patients: A Retrospective Cohort Study. International Journal of Surgery. 28. 118-125. 2016
| Renz, Bernhard W. et al. Pancreaticoduodenectomy for adenocarcinoma of the pancreatic head is justified in elderly patients: A Retrospective Cohort Study. International Journal of Surgery. 28. 118-125. 2016 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: Retrospektive Kohorte, unizentrisch (Zentrum), Deutschland Number of Patient: n=300 n=241 (Gruppe A) n=59 (Gruppe B) Recruitung Phase: 01/2002 - 12/2012 Inclusion Criteria: 1. histologisch bestätigtes PDAC 2. kurative Resektion Exclusion Criteria: 1. andere maligne Erkrankungen d. Pankreas 2. Haupttumorlast nicht am Pankreaskopf 3. lokal nicht resezierbares oder metastasiertes Pankreaskarzinom |
Intervention: Alter ≥75 Jahre (Gruppe B) Comparison: Alter <75 Jahre (Gruppe A) |
Primary: Komplikationen Reoperation Mortalität Gesamtüberleben Secondary: Results: Follow-up Median 16 Monate Komplikationen während der OP Gruppe A vs. Gruppe B kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 18% Gruppe B: 12% p nicht angegeben Reoperation Gruppe A vs. Gruppe B kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 9% Gruppe B: 10% p nicht angegeben Mortalität 30-Tage-Mortalität Gruppe A vs Gruppe B kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 3% Gruppe B: 5% p nicht angegeben Gesamtüberleben 1-Jahres Überleben Gruppe A vs Gruppe B kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 69,6% Gruppe B: 66,7% p nicht angegeben Gesamtüberleben (Median) Gruppe A vs Gruppe B kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 19,2 Monate Gruppe B: 18,4 Monate p=0,175 Author's Conclusion: The current study suggests that surgical complications and tumor specific survival do not differ between patients ≥75 years of age and younger. Therefore, surgical resection should be also offered to elderly patients. In contrast, age was identified as an independent risk factor for non-surgical complications. Based on these results, the key to successful treatment of this group is careful patient selection, prudent monitoring and a multimodal rehabilitation concept. As the proportion of elderly patients suffering from pancreatic cancer will increase during the next decades we have to more comprehensively learn about selection criteria. Shared decision making will be the key to success in order to take more comorbidities reflected by higher ASA scores accurately into account. In addition, inclusion criteria of surgical and oncological randomized control trials need to be extended for patients older than 75 years for an encompassing answer to this question. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: None COI: None Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): nein Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Sahakyan, M. A. et al. Perioperative outcomes and survival in elderly patients undergoing laparoscopic distal pancreatectomy. Journal of Hepato-Biliary-Pancreatic Sciences. 24. 42-48. 2017
| Sahakyan, M. A. et al. Perioperative outcomes and survival in elderly patients undergoing laparoscopic distal pancreatectomy. Journal of Hepato-Biliary-Pancreatic Sciences. 24. 42-48. 2017 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, Norwegen Number of Patient: n=402 Gesamtpopulation n=118 (Gruppe A) n=284 (Gruppe B) Recruitung Phase: 04/1997 - 09/2015 Inclusion Criteria: 1. histologisch bestätigtes PDAC 2. laparoskopische distale Pankreatektomie (LDP) Exclusion Criteria: 1. offene Pankreatektomie 2. andere Histologien 3. gleichzeitige Metastasenresektion |
Intervention: Alter ≥70 Jahre (Gruppe A) Comparison: Alter <70 Jahre (Gruppe B) |
Primary: Operationszeit Blutverlust Transfusionsrate Intraoperative ungünstige Vorfälle Konversion Zeit bis zur Aufnahme fester Nahrung Reoperation Länge des Krankenhausaufenthaltes Mortalität Komplikationen Gesamtüberleben Secondary: Results: Follow-Up: median 14 Monate Operationszeit (Median) Gruppe A vs Gruppe B Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 162 Minuten (29–374) Gruppe B: 156 Minuten (45–520) p=0,95 Blutverlust Gruppe A vs Gruppe B Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 100 ml (0–3,000) Gruppe B: 60 ml (0–6,250) p=0,2 Transfusionsrate Gruppe A vs Gruppe B Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 13 (11.0%) Gruppe B: 33 (11.6%) p=0,86 Intraoperative ungünstige Vorfälle Gruppe A vs Gruppe B Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 11 (9.3%) Gruppe B: 39 (13.7%) p=0,22 Konversion Gruppe A vs Gruppe B Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 0 (0%) Gruppe B: 8 (2.8%) p=0,11 Zeit bis zur Aufnahme fester Nahrung Gruppe A vs Gruppe B Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 1 Tag (1–3) Gruppe B: 1 Tag (1–6) p=0,57 Reoperation Gruppe A vs Gruppe B Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 5 (4.2%) Gruppe B: 17 (6.0%), p=0.48 Länge des Krankenhausaufenthaltes Gruppe A vs Gruppe B Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 5 Tage (1–81) Gruppe B: 6 Tage (2–58) p=0.57 Mortalität Gruppe A vs Gruppe B Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 1 (0.8%) Gruppe B: 1 (0.4%) p=0.5 Komplikationen Pankreasfistel (PF) Gruppe A vs Gruppe B Statistisch signifikant häufiger bei jüngeren Pat. Gruppe A: 22 (18,6%) Gruppe B: 104 (36.6%) p=0.001 Klinisch relevante PF (Grad B / C) Gruppe A vs Gruppe B Statistisch signifikant häufiger bei jüngeren Pat. Gruppe A: 11 (9.3%) Gruppe B: 57 (20.1%) p=0.009 postoperative Komplikationen allgemein Gruppe A vs Gruppe B Statistisch signifikant häufiger bei jüngeren Pat. Gruppe A: 34 (28.8%) Gruppe B: 114 (40.1%) p=0.032 schwere postoperative Komplikationen Gruppe A vs Gruppe B Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 18 (15.3%) Gruppe B: 59 (20.8%) p=0.2 Gesamtüberleben (Median) Gruppe A vs Gruppe B Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 20.2 Monate (12.5–27.8) Bruppe B: 19 Monate (12.1–25.9) p=0,94 3-Jahres Überleben Gruppe A: 26,7% Gruppe B: 34,3% Author's Conclusion: We conclude that LDP is a safe approach in patients aged 70 and older. Results of the spleen-preserving technique seem to be similar to those in non-elderly patients. Our results suggest that elderly patients with PDAC in the body and tail of the pancreas can benefit from LDP, since age alone is not associated with decreased survival after surgery. These patients should be considered for laparoscopic surgery. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: None declared. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Shirai, Y. et al. Assessment of surgical outcome after pancreatic resection in extremely elderly patients. Anticancer Research. 36. 2011-2017. 2016
| Shirai, Y. et al. Assessment of surgical outcome after pancreatic resection in extremely elderly patients. Anticancer Research. 36. 2011-2017. 2016 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, Japan Number of Patient: n=114 Gesamtpopulation n=97 (70-79 Jahre) n=17 (≥80 Jahre) Recruitung Phase: 2005 - 2014 Inclusion Criteria: 1. histologisch gesichertes PDAC 2. Alter ≥70 Jahre Exclusion Criteria: |
Intervention: Alter ≥80 Jahre Comparison: Alter 70-79 Jahre |
Primary: Operationszeit Blutverlust Transfusionsrate Drainagen Mortalität Reoperation oder interventionelle Radiologie Länge des Krankenhausaufenthaltes Komplikationen Krankheitsfreies Überleben Gesamtüberleben Secondary: Results: Follow-up: nicht angegeben Operationszeit 70-79 Jahre vs. ≥80 Jahre Pankreatoduodenektomie kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79 Jahre: 530,8 min ± 110,8 ≥80 Jahre: 515,3 min ± 88,6 p=0,658 distale Pankreatektomie kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79 Jahre: 378,1 min ± 96,7 ≥80 Jahre: 340,6 min ± 116,2 p=0,483 Blutverlust 70-79 Jahre vs. ≥80 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79 Jahre: 1135,2 ml ± 1641,0 ≥80 Jahre: 907,1 ml ± 679,4 p=0,574 Pfortader-Rekonstruktion 70-79 Jahre vs. ≥80 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79 Jahre: 13/84 ≥80 Jahre: 0:17 p=0,109 Transfusionsrate Intraoperative Bluttransfusion 70-79 Jahre vs. ≥80 Jahre Statistisch signifikant häufiger bei ≥80 Jahre 70-79 Jahre: 23/74 ≥80 Jahre: 8/9 p=0,046 Drainagen 70-79 Jahre vs. ≥80 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79 Jahre: 1,4 ± 0,5 ≥80 Jahre: 1,3 ± 0,5 p=0,525 Mortalität Krankenhaus-Mortalität 70-79 Jahre vs. ≥80 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79 Jahre: 2,1% ≥80 Jahre: 0% p=0,723 Reoperation oder interventionelle Radiologie 70-79 Jahre vs. ≥80 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79 Jahre: 8,2% ≥80 Jahre: 11,8% p=0,458 Länge des Krankenhausaufenthaltes 70-79 Jahre vs. ≥80 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79 Jahre: 32,6 Tage ± 39,8 ≥80 Jahre: 24,4 Tage ± 11,1 p=0,402 Komplikationen Gesamtkomplikationen 70-79 Jahre vs. ≥80 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79 Jahre: 59,8% ≥80 Jahre: 70,6% p=0,399 krankheitsfreies Überleben 70-79 Jahre vs. ≥80 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied 1-Jahres krankheitsfreies Überleben 70-79 Jahre: 63% ≥80 Jahre: 69% 3-Jahres krankheitsfreies Überleben 70-79 Jahre: 37% ≥80 Jahre: 31% p=0,658 Gesamtüberleben 70-79 Jahre vs. ≥80 Jahre kein statistisch signifikanter Unterschied 1-Jahres Überleben 70-79 Jahre: 84% ≥80 Jahre: 79% 3-Jahres Überleben 70-79 Jahre: 47% ≥80 Jahre: 49% p=0,726 Author's Conclusion: Pancreatic resection for pancreatic and some biliary malignancies in patients aged 80 years or over and with good general condition seems to be safe and acceptable by careful assessments of patients’ physical condition, concomitant diseases and nutritional status, as well as by appropriate perioperative management. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: The Authors have no conflicts of interest to declare. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): nein Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Sho, M. et al. Prognosis after surgical treatment for pancreatic cancer in patients aged 80 years or older: A multicenter study. Journal of Hepato-Biliary-Pancreatic Sciences. 23. 188-197. 2016
| Sho, M. et al. Prognosis after surgical treatment for pancreatic cancer in patients aged 80 years or older: A multicenter study. Journal of Hepato-Biliary-Pancreatic Sciences. 23. 188-197. 2016 | |||
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| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (7 Zentren), Japan Number of Patient: n=1401 n=99 (Gruppe A) n=1302 (Gruppe B) Recruitung Phase: 2001 - 2012 Inclusion Criteria: 1. PDAC 2. R0- oder R1-Resektion Exclusion Criteria: 1. R2-Resektion 2. Fernmetastasen 3. nicht-resektabel 4. pankreatisches anaplastisches Karzinom |
Intervention: Gruppe A: Alter ≥80 Jahre Comparison: Gruppe B: Alter <80 Jahre |
Primary: Gesamtüberleben krankheitsfreies Überleben Mortalität Prognose Secondary: Results: Follow-up Bis 06/2013 Gesamtüberleben Gruppe A vs. Gruppe B (Median) Statistisch signifikant länger bei Gruppe B Gruppe A: 16,6 Monate Gruppe B: 23,2 Monate p=0,006 Gesamtüberleben nach Pankreatektomie Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant länger bei Gruppe B p<0,001 Gesamtüberleben bei resektablen PDAC (Median) Gruppe A vs. Gruppe B Gruppe A: 20,1 Monate Gruppe B: 27,8 Monate Gesamtüberleben bei bei Borderline resektablem PDAC (Median) Gruppe A vs. Gruppe B Gruppe A: 7,7 Monate Gruppe B: 16,6 Monate krankheitsfreies Überleben Gruppe A vs. Gruppe B Statistisch signifikant länger bei Gruppe B p=0,013 Mortalität nicht-krebsspezifisch Gruppe A vs. Gruppe B Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 9,5% Gruppe B: 11,9% p=0,518 Prognose Borderline resektables PDAC Gruppe A vs. Gruppe B Kein statistisch signifikanter Unterschied p=0,057 Author's Conclusion: In conclusion, this multicenter large-scale study has demonstrated that pancreatic resection can be performed safely in pancreatic cancer patients 80 years of age or older. However, the overall survival was significantly worse in the elderly than in the younger patients. Furthermore, long-term survival after pancreatectomy is unlikely, especially for borderline resectable pancreatic cancer. To achieve a favorable prognosis in those patients, the completion of planned adjuvant chemotherapy is required. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: None declared Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): nein Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Sukharamwala, Prashant et al. Advanced age is a risk factor for post-operative complications and mortality after a pancreaticoduodenectomy: a meta-analysis and systematic review. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 14. 649-657. 2012
| Sukharamwala, Prashant et al. Advanced age is a risk factor for post-operative complications and mortality after a pancreaticoduodenectomy: a meta-analysis and systematic review. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 14. 649-657. 2012 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Evidence level/Study Types | P - I - C | Outcomes/Results | Literature References | |
| Evidence level: 4 Study type: Systematisches Review + Meta-Analyse Databases: Embase, MEDLINE, Cochrane, PubMed Search period: 01/1990 – 04/2012 Inclusion Criteria: 1. Perioperative Outcomes Alter ≥75 Jahre und ≥80 Jahre 2. Pankreatoduodenektomie 3. Vergleich mit jüngeren Populationen 4. mindestens eines der Outcomes des Reviews berichtet Exclusion Criteria: 1. Nur Patienten ≤70 Jahre 2. unvollständige Daten 3. alte Versionen aktualisierter Publikationen |
Population: Patienten mit Pankreatoduodenektomie Intervention: Alter ≥75 Jahre Alter ≥80 Jahre Comparison: Alter <75 Jahre Alter <80 Jahre |
Primary: Mortalität Komplikationen Secondary: Länge des Krankenhausaufenthaltes Results: n=11 Studien n=461 Alter <75 Jahre n=161 Alter ≥75 Jahre n=4226 Alter <80 Jahre n=333 Alter ≥80 Jahre Mortalität 30-Tage-Mortalität ≥75 Jahre vs. <75 Jahre (6 Studien) Statistisch signifikant höher bei ≥75 Jahre OR 5,03 (95%CI 2,45-10,34) p<0,0001 ≥80 Jahre vs. <80 Jahre (4 Studien) Statistisch signifikant höher bei ≥80 Jahre OR 2,82 (95%CI 1,62-4,92) p<0,0003 Komplikationen Gesamtkomplikationen ≥75 Jahre vs. <75 Jahre (6 Studien) Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,12 (95%CI 0,77-1,64) p=0,55 ≥80 Jahre vs. <80 Jahre (4 Studien) Statistisch signifikant häufiger bei ≥80 Jahre OR 1,62 (95%CI 1,30-2,03) p<0,0001 Pneumonie ≥75 Jahre vs. <75 Jahre (6 Studien) Statistisch signifikant häufiger bei ≥75 Jahre OR 5,03 (95%CI 2,45-10,34) p<0,0001 ≥80 Jahre vs. <80 Jahre (3 Studien) Statistisch signifikant häufiger bei ≥80 Jahre OR 2,82 (95%CI 1,62-4,92) p<0,0003 Pankreasfistel ≥75 Jahre vs. <75 Jahre (6 Studien) Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,257 (95%CI 0,75-2,08) p=0,38 ≥80 Jahre vs. <80 Jahre (3 Studien) Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,07 (95%CI 0,73-1,58) p=0,74 verzögerte Magenentleerung ≥75 Jahre vs. <75 Jahre (6 Studien) Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 0,99 (95%CI 0,55-1,81) p=0,98 ≥80 Jahre vs. <80 Jahre (3 Studien) Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,36 (95%CI 0,98-1,89) p=0,07 Wundinfektionen ≥75 Jahre vs. <75 Jahre (6 Studien) Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,06 (95%CI 0,63-1,77) p=0,83 ≥80 Jahre vs. <80 Jahre (3 Studien) Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,09 (95%CI 073-1,61) p=0,68 Blutungen ≥75 Jahre vs. <75 Jahre (6 Studien) Kein statistisch signifikanter Unterschied OR 1,63 (95%CI -0,72-3,68) p=0,24 ≥80 Jahre vs. <80 Jahre Keine ausreichenden Daten für Einschätzung Länge des Krankenhausaufenthaltes ≥75 Jahre vs. <75 Jahre (Anzahl Studien nicht angegeben) Kein statistisch signifikanter Unterschied SMD 0,15 (95%CI -0,06-0,35) p=0,16 ≥80 Jahre vs. <80 Jahre Keine ausreichenden Daten für Einschätzung Author's Conclusion: There is an increased incidence of post-operative mortality and pneumonia after a PD among all elderly patients 75 years of age, as well as an increased incidence of post-operative complications among patients 80 years of age. However, the increased prevalence of pre-operative comorbidities among elderly patients may have introduced significant selection bias when compared with younger, healthier cohorts. Additional randomized control trials studying post-PD operative outcomes in elderly vs. younger patients with standardization of comorbidities is therefore necessary to confirm the conclusions presented here. |
6. Bathe OF, Levi D, Caldera H, Franceschi D, Raez L, Patel A et al. (2000) Radical resection of periampullary tumors in the elderly: evaluation of long-term results. World J Surg 24:353–358. 7. Scurtu R, Bachellier P, Oussoultzoglou E, Rosso E, Maroni R, Jaeck D. (2006) Outcome after pancreaticoduodenectomy for cancer in elderly patients. J Gastrointest Surg 10:813–822. 8. Ballarin R, Spaggiari M, Di Benedetto F, Montalti R, Masetti M, De Ruvo N et al. (2009) Do not deny pancreatic resection to elderly patients. J Gastrointest Surg 13:341–348. 9. Ballarin R, Spaggiari M, Di Benedetto F, De Ruvo N, Cautero N, Montalti R et al. (2010) Is there an age limit for radical surgery in case of tumors infiltrating the duodenum? Minerva Chir 65:1–9. 10. Ito Y, Kenmochi T, Irino T, Egawa T, Hayashi S, Nagashima A et al. (2011) The impact of surgical outcome after pancreaticoduodenectomy in elderly patients. World J Surg Oncol 9:102–109. 11. Barbas AS, Turley RS, Ceppa EP, Reddy SK, Blazer DG III, Clary BM et al. (2012) Comparison of outcomes and the use of multimodality therapy in young and elderly people undergoing surgical resection of pancreatic cancer. J Am Geriatr Soc 60:344–350. 12. Yamada S, Shimada M, Utsunomiya T, Morine Y, Imura S, Ikemoto T et al. (2012) Surgical results of pancreatoduodenectomy in elderly patients. Surg Today doi: 10.1007/s00595-012-0169-x. 13. Sohn TA, Yeo CJ, Cameron JL, Lillemoe KD, Talamini MA, Hruban RH et al. (1998) Should pancreaticoduodenectomy be performed in octogenarians? J Gastrointest Surg 2:207–216. 14. Makary MA, Winter JM, Cameron JL, Lillemoe KD, Talamini MA, Hruban RH et al. (2006) Pancreaticoduodenectomy in the very elderly. J Gastrointest Surg 10:347–356. 15. Khan S, Sclabas G, Lombardo KR, Sarr MG, Nagorney D, Kendrick ML et al. (2010) Pancreaticoduodenectomy for ductal adenocarcinoma in the very elderly; is it safe and justified? J Gastrointest Surg 14:1826–1831. 16. Hatzaras I, Schmidt C, Klemanski D, Muscarella P, Melvin WS, Ellison EC et al. (2011) Pancreatic resection in the octogenarian: a safe option for pancreatic malignancy. J Am Coll Surg 212:373–377. |
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| Methodical Notes | ||||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: Prashant Sukharamwala, and all co-authors have no conflict of interest in reporting this research. Prashant Sukharamwala and all co-authors have no financial relationship with any organization/government body in reporting this research (including employment, significant share ownership, patent rights, consultancy, research funding and speaker's fees)) Prashant Sukharamwala and all co-authors have a full control of all primary data and agree to allow the journal to review the data if requested. Prashant Sukharamwala and all co-authors declare that the submitted work is their own and that copyright has not been breached in seeking the publication. Prashant Sukharamwala and all co-authors declare that we have no other potential competing interests that readers or editors might consider relevant to our publication (for example, political, intellectual or religious interests). Study Quality: nicht angegeben Heterogeneity: nicht angegeben Publication Bias: Bewertungsverfahren: Funnel Plot Ergebnis: minimaler Publikationsbias Notes: Gesamtqualität: ausreichende Methodik PICO Frage klar formuliert: ja Ausreichende Suchstrategie: ja Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: unklar Metaanalyse erfolgt: ja Prüfung der Heterogenität: Daten sind homogen |
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Turrini, O. et al. Pancreatectomy for adenocarcinoma in elderly patients: Postoperative outcomes and long term results: A study of the French Surgical Association. European Journal of Surgical Oncology. 39. 171-178. 2013
| Turrini, O. et al. Pancreatectomy for adenocarcinoma in elderly patients: Postoperative outcomes and long term results: A study of the French Surgical Association. European Journal of Surgical Oncology. 39. 171-178. 2013 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: Retrospektive Kohorte, multizentrisch (37 Zentren), Europa (34 Frankreich, 1 Belgien, 1 Monaco, 1 Schweiz) Number of Patient: n=932 Gesamtpopulation n=580 Gruppe A n=288 Gruppe B n=64 Gruppe C Recruitung Phase: 2004 - 2009 Inclusion Criteria: 1. PDAC 2. Pankreatektomie Exclusion Criteria: 1. unklare Histologie 2. metastasierte Erkrankung 3. neoadjuvante Therapie |
Intervention: Alter <70 Jahre (Gruppe A) Comparison: Comparison I: Alter 70-79 Jahre (Gruppe B) Comparison II: Alter ≥80 Jahre (Gruppe C) |
Primary: Gesamtüberleben krankheitsfreies Überleben Komplikationen Reoperation Länge des Krankenhausaufenthaltes Wiederaufnahmen Unabhängige Prognosefaktoren Secondary: Results: Gesamtüberleben 1-Jahres-Überlebensrate Alle Gruppen: 79,8% Gruppe A: 82,2% Gruppe B: 75,7% Gruppe C: 75,7 3-Jahres-Überlebensrate Alle Gruppen: 46,4% Gruppe A: 49,9% Gruppe B: 41,8% Gruppe C: 31% 5-Jahres-Überlebensrate Alle Gruppen: 35% Gruppe A: 38,7% Gruppe B: 33,2% Gruppe C: 0% p=0,16 medianes Gesamtüberleben Gruppe A: 24 Monate Gruppe B: 35,3 Monate Gruppe C: 30 Monate Krankheitsfreies Überleben kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen p=0,49 Mortalität 70-79 vs. ≥80 kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79: 2,8% ≥80: 4,7% p nicht angegeben Komplikationen Gesamtkomplikationen 70-79 vs. ≥80 kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79: 63% ≥80: 56% p nicht angegeben Pankreasfistel 70-79 vs. ≥80 kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79: 18,5% ≥80: 15,6% p nicht angegeben Blutungen 70-79 vs. ≥80 kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79: 9,0% ≥80: 15,6% p nicht angegeben kardiopulmonale Komplikationen 70-79 vs. ≥80 kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79: 9,7% ≥80: 14,1% p nicht angegeben Reoperation 70-79 vs. ≥80 kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79: 4,9% ≥80: 10,9% p nicht angegeben Länge des Krankenhausaufenthaltes 70-79 vs. ≥80 Statistisch signifikant länger bei ≥80 70-79: 22,8 Tage ± 13 ≥80: 24,9 Tage ± 17 Tage p=0,02 Wiederaufnahme 70-79 vs. ≥80 kein statistisch signifikanter Unterschied 70-79: 10,8% ≥80: 17,9% p nicht angegeben Unabhängige Prognosefaktoren Alter 70-79 vs. <70 kein statistisch signifikanter Unterschied HR 1,19 (95% CI 0,85-1,66) p=0,31 ≥80 vs. <70 kein statistisch signifikanter Unterschied HR 1,34 (95% CI 0,75-2,38) p=0,32 Author's Conclusion: Fit elderly patients with resectable PA should not be excluded from surgical resection because of their sole chronological age. Indeed, elderly patients today selected for surgery by surgical teams exhibit similar postoperative outcomes to younger patients. Surgical resection of Pas in fit elderly patients may increase their survival, even without adjuvant therapy. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: All authors declare that they have no conflict of interests. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): nein Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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van der Geest, L. G. M. et al. Elderly Patients Strongly Benefit from Centralization of Pancreatic Cancer Surgery: A Population-Based Study. Annals of Surgical Oncology. 23. 2002-2009. 2016
| van der Geest, L. G. M. et al. Elderly Patients Strongly Benefit from Centralization of Pancreatic Cancer Surgery: A Population-Based Study. Annals of Surgical Oncology. 23. 2002-2009. 2016 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (Netherland Cancer Registry (NCR)), Niederlande Number of Patient: n=3420 Gesamtpopulation n=2811 Alter <75 Jahre n=609 Alter ≥75 Jahre n=1098 High Volume (HV) n=1138 Medium Volume (MV) n=1184 Low Volume (LV) Recruitung Phase: 2005 - 2013 Inclusion Criteria: 1. Pankreatoduodenektomie 2. PDAC 3. periampulläre Adenokarzinome 3. Adenokarzinome des extrahepatischen Gallengangs 4. Duodenum Adenokarzinome Exclusion Criteria: |
Intervention: Alter <75 Jahre Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen (>28 Fälle pro Jahr) (High Volume (HV)) Comparison: Alter ≥75 Jahre Krankenhäuser mit niedrigen Fallzahlen (<15 Fälle pro Jahr) (Low Volume (LV)) |
Primary: Mortalität Gesamtüberleben Secondary: Results: Follow-Up nicht angegeben Mortalität 30-Tage-Mortalität LV vs. HV Alter ≥75 Jahre Statistisch signifikant höher bei LV OR 2,87 (95%CI 1,15-7,17) 90-Tage-Mortalität Alter ≥75 Jahre vs. <75 Jahre HV Statistisch signifikant geringer bei <75 Jahre OR 0,46 (95%CI 0,26-0,84) LV vs. HV Alter ≥75 Jahre Kein statistisch signifikanter Unterschied p=0,16 Gesamtüberleben LV vs. HV Alter ≥75 Jahre Statistisch signifikant höher bei HV HR 1,28 (95%CI 1,01-1,63) Alter ≥75 Jahre vs. <75 Jahre HV Statistisch signifikant geringer bei ≥75 Jahre HR 0,77 (95%CI 0,63-0,94) Author's Conclusion: Over time, the age of patients undergoing PD for primary pancreatic or periampullary adenocarcinoma increased. In low-volume hospitals, this increase was slightly more pronounced compared to medium- and high volume hospitals. A better understanding is needed of the dynamics of centralization and factors influencing referral and treatment decision making in elderly patients. Furthermore, both older age and lower hospital volume were independently and strongly related to increased postoperative mortality after PD for primary adenocarcinoma (additive effect). To improve postoperative mortality and overall survival, elderly patients should undergo pancreatic surgery in hospitals with low baseline risks, i.e., the highest volume tertile facility. In this way, these patients are offered an operative risk comparable to that of younger patients |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: The authors declare no conflict of interest. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: abgewertet (-) Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): nein Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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van der Geest, Lydia G. M. et al. Pancreatic cancer surgery in elderly patients: Balancing between short-term harm and long-term benefit. A population-based study in the Netherlands. Acta Oncologica. 55. 278-285. 2016
| van der Geest, Lydia G. M. et al. Pancreatic cancer surgery in elderly patients: Balancing between short-term harm and long-term benefit. A population-based study in the Netherlands. Acta Oncologica. 55. 278-285. 2016 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (Netherland Cancer Registry (NCR)), Niederlande Number of Patient: n=20.005 Gesamtpopulation n=17.742 Pankreaskarzinom n=1.427 Tumor Ampulla vateri n=836 Zwölffingerdarmkarzinom n=2.260 Gesamtpopulation (R) n=1.421 Gruppe A n=466 Gruppe B n=285 Gruppe C n=88 Gruppe D n=3.845 Gesamtpopulation (RPP) n=2.373 Gruppe E n=781 Gruppe F n=510 Gruppe G n=181 Gruppe H Recruitung Phase: 2005 - 2013 Inclusion Criteria: 1. primäres Pankreaskarzinom 2. Tumor der Ampulla vateri 3. extrahepatisches Gallengangskarzinom 4. Zwölffingerdarmtumor 5. Resektion Exclusion Criteria: 1. Alter <18 Jahre 2. Wohnsitz im Ausland 3. histologisch bestätigte neuroendokrine und nicht-epitheliale maligne Erkrankung 4. endoskopische Resektion 5. Resektion im Ausland |
Intervention: Intervention I: Resektionen Pankreaskarzinom (R) Alter <70 Jahre (Gruppe A) Intervention II: Resektionen pankreatisch und periampullär (RPP) Alter <70 Jahre (Gruppe E) Comparison: Comparison I: Alter 70–74 Jahre (Gruppe B) Comparison II: Alter 75–79 Jahre (Gruppe C) Comparison III: Alter ≥ 80 Jahre (Gruppe D) Comparison IV: Alter 70–74 Jahre (Gruppe F) Comparison V: Alter 75–79 Jahre (Gruppe G) Comparison VI: Alter ≥80 Jahre (Gruppe H) |
Primary: Gesamtüberleben (Pankreasresektion allein) Mortalität (pankreatische und periampulläre Resektionen zusammen) Secondary: Results: Follow-up 2005 bis 1. Januar 2015 Gesamtüberleben 1-Jahres-Überleben Gruppe A vs. B vs. C vs. D Statistisch signifikant geringer bei Älteren Gruppe A: 67% Gruppe B: 59% Gruppe C: 53% Gruppe D: 53% p<0,001 3-Jahres-Überleben Gruppe A vs. B vs. C vs. D Statistisch signifikant geringer bei Älteren Gruppe A: 25% Gruppe B: 24% Gruppe C: 21% Gruppe D: 21% p=0,001 5-Jahres-Überleben Gruppe A vs. B vs. C vs. D Statistisch signifikant geringer bei Älteren Gruppe A: 18% Gruppe B: 13% Gruppe C: 10% Gruppe D: 13% p<0,001 Mortalität 30-Tages-Mortalität Altersgruppenvergleich Statistisch signifikant höher bei Älteren Gruppe E: OR 1 Gruppe F: OR 1,57 (95% CI 1,07-2,29) Gruppe G: OR 2,07 (95% CI 1,38-3,10) Gruppe H: OR 2,44 (95% CI 1,35-4,41) Geschlechtervergleich Männer vs. Frauen Statistisch signifikant höher bei Männern OR 0,71 (95% CI 0,51-0,97) 90-Tages-Mortalität Altersgruppenvergleich Statistisch signifikant höher bei Älteren Gruppe E: OR 1 Gruppe F: OR 1,91 (95% CI 1,42-2,55) Gruppe G: OR 2,45 (95% CI 1,78-3,36) Gruppe H: OR 2,48 (95% CI 1,53-4,02) Geschlechtervergleich Männer vs. Frauen Statistisch signifikant höher bei Männern OR 0,71 (95% CI 0,57-0,91) Author's Conclusion: In the past decade, increased resection rates were observed in all age groups and especially in octogenarians with pancreatic or periampullary carcinoma on a nationwide level. Despite a high short-term mortality risk similar to other elderly patients, surgically treated octogenarians showed long-term survival similar to younger patients. Careful patient screening and ongoing centralisation may further increase resection rates while improving postoperative mortality and survival. Selection for resection solely based on age seems not justified. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: nicht angegeben Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): nein Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Feyko, J. A. R. E. et al. Pancreatectomy in Patients with Impaired Renal Function: How Risky Is It?. American Surgeon. 82. 16-21. 2016
| Feyko, J. A. R. E. et al. Pancreatectomy in Patients with Impaired Renal Function: How Risky Is It?. American Surgeon. 82. 16-21. 2016 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (American College of Surgeons National Quality Improvement Program (ACS-NSQIP)), USA Number of Patient: n=16708 Gesamtpopulation n=16649 keine Dialyse (n=7754 Pankreaskarzinom) n=59 Dialyse (n=17 Pankreaskarzinom) Recruitung Phase: 2005 - 2011 Inclusion Criteria: 1. Pankreasresektion Exclusion Criteria: 1. Notfalloperationen 2. keine präoperativen Serum Kreatinin Level 3. akutes Nierenversagen |
Intervention: Dialyse Comparison: keine Dialyse |
Primary: Mortalität Operationszeit Transfusionsrate Länge des Krankenhausaufenthaltes Reoperation Komplikationen Secondary: Results: Follow-Up: nicht angegeben Mortalität 30-Tage-Mortalität Dialyse vs. keine Dialyse kein statistisch signifikanter Unterschied Dialyse: 3 (5,1%) keine Dialyse: 375 (2,3%) p=0,144 Subgruppenanalyse Pankreaskarzinom und Pankreatoduodenektomie Dialyse vs keine Dialyse Kein statistisch signifikanter Unterschied Dialyse: 0 (0%) keine Dialyse: 170 (2,8%) p=0,608 Pankreaskarzinom und distale/subtotale Pankreatektomie Dialyse vs keine Dialyse Kein statistisch signifikanter Unterschied Dialyse: 0 (0%) keine Dialyse: 34 (1,9%) p=0,693 Operationszeit (Median) Dialyse vs. keine Dialyse kein statistisch signifikanter Unterschied Dialyse: 285 Minuten (209-383) keine Dialyse: 319 Minuten (235-411) p=0,138 Transfusionsrate Intraoperative Transfusionen (PRBC) (Median) Dialyse vs keine Dialyse Statistisch signifikant mehr bei Dialyse Dialyse: 0 (0-2) keine Dialyse: 0 (0-1) p=0,012 postoperative Transfusion (innerhalb von 72 Minuten) Dialyse vs. keine Dialyse Kein statistisch signifikanter Unterschied Dialyse: 10 (16,9%) keine Dialyse: 1872 (11,2%) p=0,226 Länge des Krankenhausaufenthaltes (Median) Dialyse vs. keine Dialyse Statistisch signifikant länger bei Dialysepatienten Dialyse: 10 Tage (7-21) keine Dialyse: 9 Tage (7-14) p=0,017 Reoperation Dialyse vs keine Dialyse Kein statistisch signifikanter Unterschied Dialyse: 4 (6,8%) keine Dialyse: 1000 (6,0%) p=0,803 Komplikationen Beatmungspflichtig Dialyse vs. keine Dialyse Statistisch signifikant häufiger bei Dialyse Dialyse: 13 (22,0%) keine Dialyse: 780 (4,7%) p<0,001 Reintubation Dialyse vs. keine Dialyse Statistisch signifikant häufiger bei Dialyse Dialyse: 7 (11,9%) keine Dialyse: 714 (4,3%) p=0,004 Pneumonie Dialyse vs. keine Dialyse Kein statistisch signifikanter Unterschied Dialyse: 2 (3,4%) keine Dialyse: 799 (4,8%) p=0,613 Myokardinfarkt Dialyse vs. keine Dialyse Statistisch signifikant häufiger bei Dialyse Dialyse: 23 (3,4%) keine Dialyse: 102 (0,6%) p=0,007 Herzstillstand Dialyse vs. keine Dialyse Kein statistisch signifikanter Unterschied Dialyse: 2 (3,4%) keine Dialyse: 183 (1,1%) p=0,093 Wunddehiszenz Dialyse vs. keine Dialyse Kein statistisch signifikanter Unterschied Dialyse: 1 (1,7%) keine Dialyse: 251 (1,5%) p=0,906 oberflächliche Infektion Dialyse vs. keine Dialyse Kein statistisch signifikanter Unterschied Dialyse: 3 (5,1%) keine Dialyse: 1414 (8,5%) p=0,348 tiefe Infektion Dialyse vs. keine Dialyse Kein statistisch signifikanter Unterschied Dialyse: 0 (0%) keine Dialyse: 328 (2,0%) p=0,276 Infektion von Organen/Gewebe außerhalb des Operationsbereichs Dialyse vs. keine Dialyse Kein statistisch signifikanter Unterschied Dialyse: 9 (15,3%) keine Dialyse: 1714 (10,3%) p=0,211 Sepsis/septischer Schock Dialyse vs. keine Dialyse Statistisch signifikant häufiger bei Dialyse Dialyse: 13 (22,0%) keine Dialyse: 2199 (13,2%) p=0,046 Schlaganfall Dialyse vs. keine Dialyse Statistisch signifikant häufiger bei Dialyse Dialyse: 0 (0%) keine Dialyse: 50 (0,3%) p=0,673 Harnwegsinfektionen Dialyse vs. keine Dialyse Statistisch signifikant häufiger bei Dialyse Dialyse: 3 (5,1%) keine Dialyse: 829 (5,0%) p=0,970 Lungenembolie Dialyse vs. keine Dialyse Statistisch signifikant häufiger bei Dialyse Dialyse: 0 (0%) keine Dialyse: 193 (1,2%) p=0,406 tiefe Venenthrombose Dialyse vs. keine Dialyse Statistisch signifikant häufiger bei Dialyse Dialyse: 3 (5,1%) keine Dialyse: 369 (5,1%) p=0,113 Author's Conclusion: In conclusion, we found that dialysis patients are at almost 2-fold increase in mortality rates after pancreatectomy. These patients have elevated rates of pulmonary and coronary complications after surgery as compared with the general population. In addition, impaired renal function without need for dialysis also raises surgical risks. This information should be taken into account when counseling patients before pancreatic surgery. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: nicht angegeben Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Randomisierung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Kleeff, J. et al. The impact of diabetes mellitus on survival following resection and adjuvant chemotherapy for pancreatic cancer. British Journal of Cancer. 115. 887-894. 2016
| Kleeff, J. et al. The impact of diabetes mellitus on survival following resection and adjuvant chemotherapy for pancreatic cancer. British Journal of Cancer. 115. 887-894. 2016 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (3 RCTs), Europa Number of Patient: n=1105 Gesamtpopulation n=257 Gruppe A n=848 Gruppe B Subgruppenanalyse n=111 Gruppe C n=144 Gruppe D Recruitung Phase: nicht angegeben European Study Group for Pancreatic Cancer (ESPAC) trials, ESPAC-1Plus, ESPAC-1 and ESPAC-3 Inclusion Criteria: 1. PDAC 2. Resektion + adjuvante Chemotherapie Exclusion Criteria: 1. Radiochemotherapie 2. keine adjuvante Therapie |
Intervention: Diabetes (Gruppe A) Subgruppenanalyse: Insulinpfichtig (Gruppe C) Nicht insulinpflichtig (Gruppe D) Comparison: Kein Diabetes (Gruppe B) |
Primary: Gesamtüberleben Mortalität Faktoren assoziiert mit Gesamtüberleben Secondary: Results: Follow-Up: nicht angegeben Gesamtüberleben (Median) Gruppe A vs Gruppe B kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 18,8 Monate (16,9-22,1) Gruppe B: 21,4 Monate (20,2-23,4) p=0,238 Subgruppenanalyse Gruppe C vs. Gruppe D kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe C: 18.0 Monate (16.5, 21.1) Gruppe D: 20.5 Monate (16.0, 26.6) p=0,857 kein statistisch signifikanter Unterschied Insulin vs. Metformin vs. andere orale Antidiabetika p=0,371 Mortalität Statistisch signifikant häufiger in Gruppe A HR 1,19 (95%CI 1,01-1,40) p=0,034 Faktoren assoziiert mit Gesamtüberleben Insulinpflichtigkeit Statistisch signifikant geringeres Gesamtüberleben HR 6,45 (95%CI 1,298-32,014) p=0,023 Tumorgröße Statistisch signifikant geringeres Gesamtüberleben bei Gruppe D kein statistisch signifikanter Unterschied bei Gruppe C Gruppe C: HR 1,67 (95%CI 1,103-2,533) p=0,015 Gruppe D: HR 0,94 (95%CI 0,78-1,142) p=0,553 Author's Conclusion: In conclusion, diabetic patients who undergo resection for pancreatic cancer and adjuvant therapy present with larger tumours and have a small but significantly higher risk of death than non-diabetic patients. There seem to be important differences in patients with pancreatic cancer between those with insulin- and non-insulin-dependent diabetes mellitus and from previous studies between those with new onset and established diabetes mellitus. Understanding the biological mechanisms behind these observations may offer new opportunitie for diagnosis and therapy. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: The authors declare no conflict of interest. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: All analyses were carried out using R (v 3.2.1) (R-Development-Core-Team, 2011) on an intention to treat basis, retaining patients in their randomised treatment groups and including protocol violators and ineligible patients. A two-sided significance of P<0.05 was used throughout. Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Tas, F. et al. Performance status of patients is the major prognostic factor at all stages of pancreatic cancer. International Journal of Clinical Oncology. 18. 839-846. 2013
| Tas, F. et al. Performance status of patients is the major prognostic factor at all stages of pancreatic cancer. International Journal of Clinical Oncology. 18. 839-846. 2013 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, Türkei Number of Patient: n=335 (Gesamt) Subgruppen n=59 (lokal begrenzt) n=122 (lokal fortgeschritten) n=154 (metastasiert) Recruitung Phase: 2000-2010 Inclusion Criteria: 1. histologisch bestätigtes Adenokarzinom des Pankreas Exclusion Criteria: |
Intervention: Performance Status als Prognosefaktor für Gesamtüberleben Comparison: |
Primary: Gesamtüberleben Secondary: Results: Follow-Up: 290 Tage (range 1-78 Monate) Gesamtüberleben Alle Patienten ECOG (0-1) vs. ECOG (2-4) Statistisch signifkant kürzer bei ECOG (2-4) p<0,001 lokal begrenzt (Stadium I-II) ECOG (0-1) vs. ECOG (2-4) Kein statistisch signifikanter Unterschied Lokal fortgeschritten (Stadium III) ECOG (0-1) vs. ECOG (2-4) Statistisch signifikant kürzer bei ECOG (2-4) p=0,040 metastasiert (Stadium IV) ECOG (0-1) vs. ECOG (2-4) Statistisch signifikant kürzer bei ECOG (2-4) p=0,002 Author's Conclusion: In conclusion, the majority of pancreatic cancer patients still have a poor prognosis. Therefore, establishing clear prognostic variables during initial diagnosis may help physicians to decide which patients should be considered for supportive care only, single agent chemotherapy, combination chemotherapies or multimodality treatment options. In this study, we demonstrated that the ECOG performance status is one of the major prognostic factor influencing survival at all stages of pancreatic cancer. Additionally, patients with poor performance status may be recommended for different treatment options if patients do not lose weight, have non-metastatic disease and have small diameter primary tumors. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: None Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: |
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Agalianos, C. et al. Positive para-aortic lymph nodes following pancreatectomy for pancreatic cancer. Systematic review and meta-analysis of impact on short term survival and association with clinicopathologic features. HPB. 18. 633-641. 2016
| Agalianos, C. et al. Positive para-aortic lymph nodes following pancreatectomy for pancreatic cancer. Systematic review and meta-analysis of impact on short term survival and association with clinicopathologic features. HPB. 18. 633-641. 2016 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Evidence level/Study Types | P - I - C | Outcomes/Results | Literature References | |
| Evidence level: 3 Study type: Systematisches Review + Metaanalyse Databases: Medline, Embase, Ovid, Cochrane Search period: bis 07/2015 (keine Angabe zum Suchzeitraum) Inclusion Criteria: 1. Bericht über den Zustand der paraaortalen Lymphknoten 2. Anzahl eingeschlossener Patienten (mind. 10 Patienten), 3. mindestens ein Outcome berichtet Exclusion Criteria: 1. Unklarer Status paraaortaler Lymphknoten 2. gemischte Ergebnisse bei periampullären Tumoren, 3. erhebliche Überschneidungen zwischen Autoren/Zentren oder Patientenkohorten 4. erforderliche Daten aus den veröffentlichten Ergebnissen nicht berechenbar |
Population: Patienten mit Pankreasgang-Adenokarzinom nach Pankreatektomie Intervention: positive para-aortale Lymphknoten (PALN+) Comparison: negative para-aortale Lymphknoten (PALN-) |
Primary: 1-Jahres-Überleben 2-Jahres-Überleben Zusammenhang PALN+ und T-Status Zusammenhang PALN+ und R1-Resektion Zusammenhang pos. Lymphknoten Stationen 13, 14, 17 und 12 mit PALN+ Secondary: Results: n=12 Studien (10 retrospektive, 2 prospektive Studien) n=2467 Patienten, 1-Jahres-Überleben PALN- vs. PALN+ (6 Studien) Statistisch signifikant höher bei PALN- OR 0,36, (95%CI: 0,25-0,53) p<0,00001 2-Jahres-Überleben PALN- vs. PALN+ (7 Studien) Statistisch signifikant höher bei PALN- OR 0,36, (95%CI: 0,25-0,51) p<0,00001 SUBGRUPPENANALYSE N1 Patienten mit PALN-: 1-Jahres-Überleben N1-PALN- vs. PALN+ (4 Studien) Statistisch signifikant höher bei N1-PALN- OR 0,34 (95%CI: 0,17-0,68) p=0,002 2-Jahres-Überleben N1-PALN- vs. PALN+ (4 Studien) Statistisch signifikant höher bei N1-PALN- OR 0,60 (95%CI: 0,38-0,95) p=0,03 Zusammenhang zwischen PALN+/- und T-Stadium (6 Studien): kein statistisch signifikanter Unterschied p=0,78 Zusammenhang zwischen R1-Status und PALN+ (4 Studien): Statistisch signifikant mehr R1 bei PALN+ OR 3.99 (95%CI: 2.79-5.69) p<0,00001 Zusammenhang zwischen pos. Lymphknotenstatus der Stationen 13, 14, 17 und 12 und PALN+: statistisch signifikant mehr PALN+ bei positiven Lymphknoten der Stationen 14, 17 und 12 kein statistisch signifikanter Zusammenhang bei Station 13 Station 14: OR 5,98 (95%CI: 3,77-9,48) p<0,00001 (4 Studien) Station 17: OR 5,64 (95%CI: 3,37-9,44) p<0,00001 (3 Studien) Station 12 OR 4,94 (95%CI: 3,06-7,98) p<0,00001 (4 Studien) Author's Conclusion: Infiltration of para-aortic lymph nodes is associated with decreased survival in pancreatic cancer patients. Station 16 involvement is associated with positive resection margins but is independent of the tumour size, whereas lymph node stations 12,14 and 17 can be regarded as junctional to station 16. Although, PALN+ patients have a worse prognosis, recognition of the factors affecting their survival and identification of the characteristics of the long term survivors should be the tool which will guide the selection of the optimal treatment modality for these pancreatic cancer patients |
Doi R, Kami K, Ito D, Fujimoto K, Kawaguchi Y, Wada Met al. (2007)Prognostic implication of para-aortic lymph node metastasis inresectable pancreatic cancer.World J Surg31:147–154 Kayahara M, Nagakawa T, Ohta T, Kitagawa H, Ueno K, Tajima Het al.(1999) Analysis of paraaortic lymph node involvement in pancreaticcarcinoma: a significant indication for surgery?Cancer85:583–590 Choi SH, Kim SH, Choi JJ, Kang CM, Hwang HK, Lee WJ. (2013)Clinical necessity of the immunohistochemical reassessment of para-aortic lymph nodes in resected pancreatic ductal adenocarcinoma.Oncol Lett6:1189–1194. Kanda M, Fujii T, Nagai S, Kodera Y, Kanzaki A, Sahin TTet al. (2011)Pattern of lymph node metastasis spread in pancreatic cancer.Pancreas40:951–955 Paiella S, Malleo G, Maggino L, Bassi C, Salvia R, Butturini G. (2015)Pancreatectomy with para-aortic lymph node dissection for pancreatichead adenocarcinoma: pattern of nodal metastasis spread and analysisof prognostic factors.J Gastrointest Surg–Off J Soc Surg AlimentTract19:1610–1620. Sakai M, Nakao A, Kaneko T, Takeda S, Inoue S, Kodera Yet al. (2005)Para-aortic lymph node metastasis in carcinoma of the head of thepancreas.Surgery137:606–611. Shimada K, Sakamoto Y, Sano T, Kosuge T. (2006) The role of para-aortic lymph node involvement on early recurrence and survival aftermacroscopic curative resection with extended lymphadenectomy forpancreatic carcinoma.J Am Coll Surg203:345–352. Sho M, Murakami Y, Motoi F, Satoi S, Matsumoto I, Kawai Met al.(2015) Postoperative prognosis of pancreatic cancer with para-aorticlymph node metastasis: a multicenter study on 822 patients.J Gastroenterol50:694–702. Yamada S, Nakao A, Fujii T, Sugimoto H, Kanazumi N, Nomoto Set al.(2009) Pancreatic cancer with paraaortic lymph node metastasis: acontraindication for radical surgery?Pancreas38:e13–e17. Yoshida T, Matsumoto T, Sasaki A, Shibata K, Aramaki M, Kitano S.(2004) Outcome of paraaortic node-positive pancreatic head and bileduct adenocarcinoma.Am J Surg187:736–740. Kurosaki I, Kawachi Y, Nihei K, Tsuchiya Y, Aono T, Yokoyama Net al.(2009) Liver perfusion chemotherapy with 5-Fluorouracil followed by sys-temic gemcitabine administration for resected pancreatic cancer: pre-liminary results of a prospective phase 2 study.Pancreas38:161–167. Schwarz L, Lupinacci RM, Svrcek M, Lesurtel M, Bubenheim M,Vuarnesson Het al. (2014) Para-aortic lymph node sampling inpancreatic head adenocarcinoma.Br J Surg101:530–538 |
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| Methodical Notes | ||||
| Funding Sources: None. COI: Authors declare there are no conflicts of interest. Study Quality: nicht angegeben Heterogeneity: Überleben Pat. PALN- im Vergleich zu Pat. mit PALN+ (6 Studien) 1-Jahres Überleben (Chi2=2,51, df=5 (p=0,77);I2=0%) 2-Jahres Überleben (Chi2=3,16, df=6 (p=0,79);I2=0%) Überleben N1 Pat. mit PALN- im Vergleich zu N1 Pat. mit PALN+ (4 Studien) 1-Jahres Überleben (Chi2=3,86, df=3 (p=0,28);I2=22%) 2-Jahres Überleben (Chi2=0,60, df=3 (p=0,90);I2=0%) Zusammenhang zwischen R1-Status und PALN+: Chi2=5,64, df=3 (p=0,13);I2=47% (4 Studien) Zusammenhang zwischen pos. Lymphknotenstatus Stationen 13, 14, 17 und 12 und PALN+ Station 3 (Chi2=10,25, df=2 (p=0,0006); I2=80%) (3 Studien) (hohe Heterogenität) Station 14 (Chi2=5,10, df=3 (p=0,16); I2=41%) (4 Studien) Station 17 (Chi2=0,16, df=2 (p=0,92); I2=0%) (3 Studien) Station 12 (Chi2=2,72, df=3 (p=0,44);I2=0%) (4 Studien) Publication Bias: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: keine methodischen Mängel PICO Frage klar formuliert: ja Ausreichende Suchstrategie: ja Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: ja Metanalyse erfolgt: ja Prüfung der Heterogenität: Daten sind homogen |
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Cao, F. et al. Prognostic significance of positive peritoneal cytology in resectable pancreatic cancer: A systemic review and metaanalysis. Oncotarget. 8. 15004-15013. 2017
| Cao, F. et al. Prognostic significance of positive peritoneal cytology in resectable pancreatic cancer: A systemic review and metaanalysis. Oncotarget. 8. 15004-15013. 2017 | ||||
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| Evidence level/Study Types | P - I - C | Outcomes/Results | Literature References | |
| Evidence level: 4 Study type: Systematisches Review + Metaanalyse Databases: PubMed, Web of Science, China National Knowledge Infrastructure Search period: bis 06/2016 (keine Angabe zum Suchzeitraum) Inclusion Criteria: 1. potenziell resektable Pankreaskarzinome 2. Peritoneale Zytologie durchgeführt 3. Mindestens ein Outcome berichtet 4. Hazard Ratio (HR) oder Odds Ratio (OR) mit Konfidenzintervall (CI) oder ausreichende Datenzur Berechnung angegeben Exclusion Criteria: 1. Briefe, Fallberichte, Reviews und Konferenzzusammenfassungen ohne Originaldaten; 2. Duplikate früherer Veröffentlichungen 3. Artikel ohne Schlüsselinformationen wie Kaplan-Meier-Kurven, HRs mit 95% CIs oder klinisch-pathologischen Merkmalen |
Population: Patienten mit resektablem Pankreaskarzinom Intervention: positive Peritonealzytologie (CY+) Comparison: negative Peritonealzytologie (CY-) |
Primary: Gesamüberleben Krankheitsfreies Überleben Rezidiv Klinisch pathologische Merkmale (Tumorgröße, Tumorlokalisation, Serosainvasion, Invasion der Vena Porta, Lymphbahninvasion, T-Status, N-Status, Alter, Geschlecht, Grading, retroperitoneale Invasion, Invasion der Arterien, Perineuralinvasion, Invasion der Venen) Secondary: Results: n=10 retrospektive Studien n=2522 Patienten Gesamtüberleben: CY+ vs. CY- (10 Studien) Statistisch signifikant niedriger bei CY+ HR 3,18 (95%CI: 1,88-5,39) p=0,000 Krankheitsfreies Überleben CY+ vs. CY- (5 Studien) Statistisch signifikant niedriger bei CY+ HR 2,88 (95%CI: 2,39-3,49) p=0,000 Rezidiv CY+ vs. CY- statistisch signifikant höhere Wahrscheinlichkeit bei CY+ für: Rezidive insgesamt (4 Studien) OR 5,21 (95%CI: 2,45-11,00) p=0,000 Peritonealrezidive (4 Studien) OR 4,57 (95%CI: 3,08-6,78) p<0,000 kein statistisch signifikanter Unterschied für: Lokalrezidive (4 Studien) OR 1,01 (95%CI: 0,60–1,70) p=0,973 Lebermetastasen (4 Studien) OR 0,75 (95%CI: 0,47–1,19) p=0,214 Klinisch-pathologische Merkmale statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen CY+ und: 1. Tumorgröße (größter vs kleinster Tumor) (4 Studien) OR 11,65 (95%CI: 2,62-51,86) p=0,001 2. Tumorlokalisation (Pankreaskopf vs -Körper/-Schwanz) (6 Studien) OR 0,37 (95%CI: 0,27-0,52) p<0,000 3. Serosainvasion (4 Studien) OR 3,89 (95%CI: 2,26-6,71) p<0,000 4. Invasion der Portalvene (3 Studien) OR 1,82 (95%CI: 1,12-2,95) p=0,016 5. Lymphgefäßinvasion (3 Studien) OR 2,71 (95%CI: 1,13-6,50) p=0,026 6. T-Stadium (T3+4 vs T1+2) (5 Studien) OR 2,65 (95%CI: 1,06-6,63) p=0,037 7. N-Stadium (N1 vs N0) (5 Studien) OR 2,34 (95%CI: 1,44-3,82) p=0,001 kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen CY+ und: 1. Alter (3 Studien) 2. Geschlecht (7 Studien) 3. Grading (schlecht vs gut/moderat) (4 Studien) 4. retroperitoneale Invasion (4 Studien) 5. Invasion der Arterien (3 Studien) 6. Perineuralinvasion (4 Studien) 7. Invasion der Venen (3 Studien) Author's Conclusion: In conclusion, CY+ status was associated with advanced tumor and poor prognosis, radical resection should not be performed on such pancreatic cancer patients. |
Iwagami Y, Eguchi H, Wada H, Tomimaru Y, Hama N, Kawamoto K, Kobayashi S, Mori M, Doki Y, Nagano H. Implications of peritoneal lavage cytology in resectable leftsided pancreatic cancer. Surg Today. 2015; 45:444–450. Satoi S, Murakami Y, Motoi F, Uemura K, Kawai M, Kurata M, Sho M, Matsumoto I, Yanagimoto H, Yamamoto T, Mizuma M, Unno M, Hashimoto Y, et al. Reappraisal of peritoneal washing cytology in 984 patients with pancreatic ductal adenocarcinoma who underwent margin-negative resection. J Gastrointest Surg. 2015; 19:6–14, 14. Hirabayashi K, Imoto A, Yamada M, Hadano A, Kato N, Miyajima Y, Ito H, Kawaguchi Y, Nakagohri T, Mine T, Nakamura N. Positive Intraoperative Peritoneal Lavage Cytology is a Negative Prognostic Factor in Pancreatic Ductal Adenocarcinoma: A Retrospective Single-Center Study. Front Oncol. 2015; 5:182. Aoyama T, Katayama Y, Murakawa M, Shiozawa M, Morimoto M, Yamamoto N, Yoshikawa T, Rino Y, Masuda M, Morinaga S. Clinical implication of peritoneal cytology in the pancreatic cancer patients who underwent curative resection followed by adjuvant gemcitabine or S-1 chemotherapy. Hepatogastroenterology. 2015; 62:200–206. Yamada S, Fujii T, Kanda M, Sugimoto H, Nomoto S, Takeda S, Nakao A, Kodera Y. Value of peritoneal cytology in potentially resectable pancreatic cancer. Br J Surg. 2013; 100:1791–1796. Yoshioka R, Saiura A, Koga R, Arita J, Takemura N, Ono Y, Yamamoto J, Yamaguchi T. The implications of positive peritoneal lavage cytology in potentially resectable pancreatic cancer. World J Surg. 2012; 36:2187–2191. Ferrone CR, Haas B, Tang L, Coit DG, Fong Y, Brennan MF, Allen PJ. The influence of positive peritoneal cytology on survival in patients with pancreatic adenocarcinoma. J Gastrointest Surg. 2006; 10:1347–1353. Meszoely IM, Lee JS, Watson JC, Meyers M, Wang H, Hoffman JP. Peritoneal cytology in patients with potentially resectable adenocarcinoma of the pancreas. Am Surg. 2004; 70:208–213, 213–214. Konishi M, Kinoshita T, Nakagohri T, Inoue K, Oda T, Takahashi S. Prognostic value of cytologic examination of peritoneal washings in pancreatic cancer. Arch Surg. 2002; 137:475–480. Yachida S, Fukushima N, Sakamoto M, Matsuno Y, Kosuge T, Hirohashi S. Implications of peritoneal washing cytology in patients with potentially resectable pancreatic cancer. Br J Surg. 2002; 89:573–578. |
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| Methodical Notes | ||||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: The authors declare no conflicts of interest. Study Quality: Bewertungsinstrument: Newcastle-Ottawa-Skala (NOS) ((maximale Punktzahl 9 Punkte, NOS > von 7 = hohe Qualität NOS-Wert < 3 = niedrige Qualität) Ergebnisse der eingeschlossenen Studien: Iwagami Y, 8; Satoi S, 6; Hirabayashi K, 6; Aoyama T, 7; Yamada S, 6; Yoshioka R, 8; Ferrone CR, 6; Meszoely IM, 6; Konishi M, 6; Yachida S, 6 Heterogeneity: CY + und klinisch-pathologische Merkmale CY + korreliert mit: 1. Tumorgröße Chi2=9,79; p=0,020; I2=69,4% (hohe Heterogenität) 2. Tumorlokalisation Chi2=6,60; p=0,169; I2=39,4% 3. Serosainvasion Chi2=4,27; p=0,234; I2=29,7% 4. Invasion der Portalvene Chi2=2,45; p=0,294; I2=18,2% 5. Lymphgefäßinvasion Chi2=0,34; p=0,842; I2=0% 6. T-Stadium (T3+4 vs T1+2) Chi2=0,62; p=0,961; I2=0% 7. N-Stadium (N1 vs N0) Chi2=6,33; p=0,176; I2=36,8% CY + korreliert nicht mit: 1. Alter Chi2=7,83; p=0,020; I2=74,5% (hohe Heterogenität) 2. Geschlecht Chi2=10,14; p=0,119; I2=40,8% 3. Grading Chi2=1,71; p=0,635; I2=0% 4. retroperitoneale Invasion Chi2=2,64; p=0,450; I2=0% 5. Invasion der Arterien Chi2=1,83; p=0,401; I2=0% 6. Perineuralinvasion Chi2=1,11; p=0,776; I2=0% 7. Invasion der Venen Chi2=2,51; p=0,285; I2=20,3% CY + und Rezidiv total recurrence p=0,205; I2=36,4% Peritonealrezidiv p=0,662; I2=0% local recurrence p=0,983; I2=0% liver metastasis p=0,556; I2=0% CY + und Gesamtüberleben Chi2=85,08; p=0,000; I2=89,4% (hohe Heterogenität) CY + und krankheitsfreies Überleben Chi2=4,86; p=0,302; I2=17,7% Publication Bias: Bewertungsverfahren: Beggs Test Ergebnis: kein Publikationsbias der Studien für die Metaanalyse zum Gesamtüberleben (P=0,142) und krankheitsfreiem Überleben (P=0,129) Notes: Gesamtqualität: keine methodischen Mängel PICO Frage klar formuliert: ja Ausreichende Suchstrategie: ja Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: ja Metaanalyse erfolgt: ja Prüfung der Heterogenität: Gesamtüberleben: heterogen, krankheitsfreies Überleben: homogen, peritoneales Rezidív: homogen |
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Crippa, S. et al. Is there a role for surgical resection in patients with pancreatic cancer with liver metastases responding to chemotherapy?. European Journal of Surgical Oncology. 42. 1533-1539. 2016
| Crippa, S. et al. Is there a role for surgical resection in patients with pancreatic cancer with liver metastases responding to chemotherapy?. European Journal of Surgical Oncology. 42. 1533-1539. 2016 | |||
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| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (2 Kliniken), Italien Number of Patient: n=127 n=116 ohne Resektion (R-) n=56 radiologisches Ansprechen nach primärer Chemotherapie davon n=11 Resektion (R+) Recruitung Phase: 01/2003 - 12/2013 Inclusion Criteria: 1. pathologisch nachgewiesenes PDAC Exclusion Criteria: 1. Vorliegen von extrahepatischen Metastasen 2. ECOG PS ≥3 3. alleinige Supportive Therapie |
Intervention: Resektion des Primärtumors und der Metastasen nach Ansprechen auf primäre Chemotherapie (R+) Comparison: Keine Resektion nach primärer Chemotherapie (R-) |
Primary: Gesamtüberleben Postoperative Mortalität Morbidität Rezidiv Secondary: Results: Follow-up nicht angegeben Gesamtüberleben: R+ vs. Gesamtkohorte Statistisch signifikant längeres Gesamtüberleben bei R+ R+: 39 Monate Gesamtkohorte: 11 Monate p < 0.0001 R+ vs. Patienten mit Ansprechen nach primärer Chemotherapie (mit und ohne Resektion) (n=56) Statistisch signifikant längeres Gesamtüberleben bei R+ R+: 39 Monate Patienten mit Ansprechen: 12 Monate p < 0.0001 unabhängige Faktoren für das Gesamtüberleben: primäre Chemotherapie mit multiplen Agentien HR 0,512 (95%CI 0.310-0.844) p=0.009 chirurgische Resektion HR 0,360 (95%CI 0.152-0.856) p=0.006 >5 Metastasen bei Diagnosestellung HR 3,515 (95%CI 1.304-9.479) p=0.013 CA 19-9 Reduktion <50% zur Baseline HR 2,708 (95%CI 1.417-5.175) p=0.003 Postoperative Mortalität: keine Morbidität (R+): 27% Rezidiv (R+): 10/11 Patienten Author's Conclusion: In summary, to our knowledge, this is the first study that describes the results of surgical resection of patients with metastatic pancreatic cancer limited to the liver after primary chemotherapy. This study demonstrates that multiagent chemotherapy can be effective in treating patients with good performance status, achieving complete/partial radiological response in 4/10 cases and major biochemical response in 3/10. Surgical resection was carried out in a limited number of highly-selected patients and was associated with improved survival. Further prospective studies are needed to confirm the possible benefit of surgery and to define the possible indications of surgical resection. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: All authors declare that this paper has no sources of funding. COI: All authors declare no conflict of interest. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): nein Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Gebauer, F. et al. [Oligometastasis in pancreatic cancer : Current state of knowledge and spectrum of local therapy]. Oligometastasierung beim Pankreaskarzinom : Aktueller Kenntnisstand und Spektrum der Lokaltherapie. 89. 510-515. 2018
| Gebauer, F. et al. [Oligometastasis in pancreatic cancer : Current state of knowledge and spectrum of local therapy]. Oligometastasierung beim Pankreaskarzinom : Aktueller Kenntnisstand und Spektrum der Lokaltherapie. 89. 510-515. 2018 | ||||
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| Evidence level/Study Types | P - I - C | Outcomes/Results | Literature References | |
| Evidence level: 4 Study type: systematische Recherche Databases: Medline, PubMed Search period: nicht angegeben Inclusion Criteria: nicht angegeben Exclusion Criteria: nicht angegeben |
Population: Patienten mit duktalem Adenokarzinom des Pankreas (PDAC) mit Oligometastasierung Intervention: Lokaltherapie (Resektion, RFA, MWA) bei Hepatischen Metastasen, Pulmonalen Metastasen (LT+) Comparison: keine Lokaltherapie (LT-) |
Primary: Gesamtüberleben Perioperative Mortalität Secondary: Results: Fallserien Keine quantitative Zusammenfassung der Ergebnisse Gesamtüberleben: Hepatische Metastasierung: Resektion Möglicherweise verlängertes Gesamtüberleben RFA/MWA keine Ergebnisse für PDAC Pulmonale Metastasen Resektion Möglicherweise verlängertes Gesamtüberleben Perioperative Mortalität Hepatische Metastasierung: in den meisten Studien <5% Fazit für die Praxis Das Evidenzniveau für eine synchrone hepatische Metastasen- und Primärtumorresektion ist schwach, auch wenn einige Fallserien ein vergleichbares Gesamtüberleben berichten konnten, wie es mit modernen Chemotherapieregimen erreicht werden kann. Eine Empfehlung für dieses Vorgehen kann anhand der vorliegenden Daten nicht gegeben werden, die Ergebnisse der vorhandenen Studien zeigen allerdings die Notwendigkeit für prospektive Untersuchungen zu diesem Thema. Patienten mit pulmonalen Metastasen scheinen sich in ihrem biologischen Verlauf grundlegend von Patienten mit intraabdominellen Metastasen zu unterscheiden, hier scheint eine metachrone pulmonale Metastasenresektion bei ausgewählten Patienten gerechtfertigt zu sein. Author's Conclusion: Die Ergebnisse der vorliegenden Studie erlauben keine generelle Aussage darüber, ob resezierende Eingriffe im metastasierten Stadium gerechtfertigt sind. Dennoch zeigen die Ergebnisse einen möglichen Vorteil für gewisse Patientensubpopulationen. Prospektive Studien sind zwingend notwendig, um einen möglichen Stellenwert chirurgischer Eingriffe im metastasierten Stadium belegen zu können. |
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| Methodical Notes | ||||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: F. Gebauer, A. I. Damanakis und C. Bruns geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Study Quality: nicht angegeben Heterogeneity: nicht angegeben Publication Bias: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: abgewertet (-) PICO Frage klar formuliert: nein Ausreichende Suchstrategie unklar Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: unklar Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: unklar Metanalyse erfolgt: nein Prüfung der Heterogenität: keine Prüfung erfolgt |
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Hempel, S. et al. Para-aortic lymph node metastases in pancreatic cancer should not be considered a watershed for curative resection. Scientific reports. 7. 7688. 2017
| Hempel, S. et al. Para-aortic lymph node metastases in pancreatic cancer should not be considered a watershed for curative resection. Scientific reports. 7. 7688. 2017 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, Deutschland Number of Patient: n=95 Resektion n=14 PALN+ n=81 PALN- Subgruppe PALN- n=37 pN0 n=44 pN1 n=194 palliative Operation Recruitung Phase: 01/2005 - 03/2015 Inclusion Criteria: 1. duktale Adenokarzinome des Pankreas (PDAC) 2. partielle pyloruskonservierende Pankreatoduodenektomie (PD), klassische PD (cPD) oder totale Pankreatektomie (TP) des Pankreaskopfs oder -halses 3. eindeutig markierte PALN (PALN+/-) 4. palliative Operation bei nicht-resektablem oder metastasiertem duktalem Adenokarzinom des Pankreas Exclusion Criteria: nicht angegeben |
Intervention: Resektion bei Patienten mit metastatischen paraaortalen Lymphknoten (PALN+) Comparison: Resektion bei Patienten mit nicht-metastatischen paraaortalen Lymphknoten (PALN-) ODER palliativer Operation bei nicht-resektablem oder metastasiertem PDAC |
Primary: Gesamtüberleben Krankheitsfreies Überleben Postoperative Morbidität 30-Tage Mortalität Secondary: Results: Follow-up Median 17,9 Monate Medianes Gesamtüberleben PALN+ vs. PALN-: Kein statistisch signifikanter Unterschied PALN+ 14,1 Monate PALN- 20,2 Monate (95%CI 17.0-24.8) p=0,093) PALN- N0 vs. PALN- N1 Statistisch signifikant länger bei PALN- N0 PALN- N0 23,9 Monate (95%CI 18,8-48,0) PALN- N1 19,3 Monate (95%CI 10,9-22,9) p=0,047 PALN+ vs. PALN- N1 Kein statistisch signifikanter Unterschied PALN+ 14,1 Monate PALN- N1 19,3 Monate (95%CI 10,9-22,9) p=0,743 PALN+ vs. Palliative OP Kein statistisch signifikanter Unterschied PALN+ 14,1 Monate Palliative OP 8,8 Monate (95%CI 7,3-10,1) p=0,158 Medianes Krankheitsfreies Überleben PALN+ vs. PALN- Statistisch signifikant länger bei PALN- PALN+ 7,4 Monate PALN- 12,3 Monate (95%CI 10,0-16,0) p=0,003 Postoperative Morbidität PALN+ vs. PALN- Signifikant höhere Rate an postoperativer Diarrhoe bei PALN+ 30-Tage Mortalität Gesamt: 2,1 % (2/95 Patienten) Author's Conclusion: In conclusion, the present study confrms that patients with PALN metastases (pM1 LYM) have a relative poor prognosis, resulting in a median survival of approximately 14 months. However, one-third of these patients demonstrated a longer survival. Compared with other studies on PALN resection, the present study explicitly analysed the lymph node status and demonstrated that the survival of patients with positive PALN was comparable to patients with pN1pM0 disease, and even more to pN2pM0 patients according to the 8th edition of TNM staging (UICC). Because preoperative imaging studies fail to reliably predict PALN metastases, PALN status prior to tumour resection can only be assessed by intraoperative frozen section analysis. However, abandoning tumour resection in the case of Ln16b1 metastases should not be routinely recommended; we would rather recommend a tailored approach taking into account the individual risk profle of the patient. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: The present work was not supported by any third party funding or research grant. COI: The authors declare that they have no competing interests. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: keine methodischen Mängel Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Klaiber, U. et al. Prognostic Factors of Survival After Neoadjuvant Treatment and Resection for Initially Unresectable Pancreatic Cancer. Annals of surgery. . . 2019
| Klaiber, U. et al. Prognostic Factors of Survival After Neoadjuvant Treatment and Resection for Initially Unresectable Pancreatic Cancer. Annals of surgery. . . 2019 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, Deutschland Number of Patient: n=280 n=82 R0 n=99 R1 < 1 mm n=99 R1 direct n=45 Oligometastasen (13 Peritoneum, 27 Leber, 4 entfernte Lymphknoten, 1 Lunge, 1 Milz, 1 Nebenniere, 1 Schambein) (gleichmäßig über die 3 Resektionsgruppen verteilt) Recruitung Phase: 01/2006 – 02/2017 Inclusion Criteria: 1. primär irresektable PDAC 2. borderline resektabel, lokal fortgeschritten nach neoadjuvanter Therapie und Resektion 3. Oligometatastasierung die komplett reseziert werden konnte Exclusion Criteria: 1. periampulläre Karzinome, neuroendokrine Tumore, anaplastische Karzinome, Carcinoma in situ 2. andere synchron metastasierte Tumore 3. mittlere bis große Metastasen, die nicht reseziert werden konnten 4. makroskopische (R2) oder unbestimmbare (Rx) Residualtumore 5. resektable Tumoren |
Intervention: R0-Resektion nach neoadjuvanter Therapie (R0) (R0 = tumorfreier Resektionsrand von >1mm) Comparison: R1-Resektion nach neoadjuvanter Therapie: 1. R1≤1mm = tumorfreier Resektionsrand ≤1mm (R1-1 mm) 2. R1 direct = mikroskopische Tumorinfiltration am Resektionsrand (R1-direct) |
Primary: Gesamtüberleben 3-Jahres-Gesamtüberlebensrate krankheitsfreies Überleben 3-Jahres krankheitsfreies Überlebensrate 30-Tage-Mortalität 90-Tage Mortalität Prognosefaktoren Secondary: Results: Follow-up Median 18 Monate (11-36) Gesamtüberleben Medianes Gesamtüberleben Gesamtkohorte (n=280) 19,0 (14,6–22,3) Monate R0 vs. R1-1-mm vs. R1-direct statistisch signifikant länger nach R0 R0 (n=82): 25,1 Monate (95% CI 16,2–30,0) R1-1-mm (n=99): 15,3 Monate (95% CI 11,0–23,5) R1-direct (n=99): 16,1 Monate (95% CI 9,8–22,3) p=0,0076 3-Jahres-Gesamtüberlebensrate Gesamtkohorte (n=280):24,7% (19,1–30,6) R0 vs. R1-1-mm vs. R1-direct statistisch signifikant höher nach R0 R0 (n=82): 35,0% (95% CI 24,3–45,8) R1-1-mm (n=99): 20,7% (95% CI 12,0–31,0) R1-direct (n=99): 18,5% (95% CI 10,5–28,4) P=0,0076) Medianes Gesamtüberleben mit/ohne adjuvante Chemotherapie Statistisch signifikant länger mit adjuvanter Chemotherapie ohne adjuvante Chemotherapie: 12,8 Monate (95% CI: 8,8–20,6) mit adjuvanter Chemotherapie: 24,1 Monate (95% CI 19,8–29,6) p=0,0225 3-Jahres-Gesamtüberlebensraten mit/ohne adjuvante Chemotherapie: statistisch signifikant höher mit adjuvanter Chemotherapie ohne adjuvante Chemotherapie: 20,0% (95% CI 11,4–30,3) mit adjuvanter Chemotherapie: 31,9% (95% CI 23,7–40,3) p=0,0225 Medianes krankheitsfreies Überleben Gesamtkohorte (n=252) 9,0 Monate (95% CI 7,9–10,3) R0 vs. R1-1-mm vs. R1-direct statistisch signifikant länger nach R0 R0: 9,8 Monate (95% CI 7,6–16,9) R1-1-mm: 8,9 Monate (95% CI 7,4–10,5) R1-direct: 8,3 Monate (95% CI 6,2–10,4) p=0,0250 Medianes krankheitsfreies Überleben mit/ohne adjuvante Chemotherapie: statistisch signifikant länger mit adjuvanter Chemotherapie ohne adjuvante Chemotherapie: 6,2 Monate (95% CI 4,6–7,6) mit adjuvanter Chemotherapie: 11,5 Monate (95% CI 9,7–13,6) p=0,0071 3-Jahres-kranheitsfreies Überlebensrate: Gesamtkohorte (n=252) 11,6% (7,7–16,4) R0 vs. R1-1-mm vs. R1-direct statistisch signifikant höher nach R0 R0: 19,6% (95% CI 11,3–29,6) R1-1-mm: 9,8% (95% CI 4,1–18,6) R1-direct: 5,9% (95% CI 2,0–13,0) p=0,0250 3-Jahres-krankheitsfreies Überlebensrate mit/ohne adjuvante Chemotherapie: statistisch signifikant höher bei adjuvanter Chemotherapie ohne adjuvante Chemotherapie: 12,0% (95% CI: 7,0–18,5) mit adjuvanter Chemotherapie: 13,0% (95% CI 6,4–21,9) p 0,0071 30-Tage-Mortalität R0 vs. R1-1-mm vs. R1-direct kein statistisch signifikanter Unterschied 90-Tage Mortalität R0 vs. R1-1-mm vs. R1-direct kein statistisch signifikanter Unterschied Prognosefaktoren Unabhängige prognostische Faktoren für kürzeres Gesamtüberleben (multivariate Analyse): 1. präoperativer CA 19–9-Serumspiegel von 100 U / ml: ≥100 vs <100 HR 1.58 (95% CI 1.15–2.17) p=0.0046 2. Lymphknotenbefall: ypN1 vs ypN0 HR 1.72 (95% CI 1.23–2.40) p=0.0013 ypN2 vs ypN0 HR 2.25 (95% CI 1.51–3.36) p<0.0001 3. ypM1-Stadium: ypM1 vs ypM0 HR 2.04 (95% CI 1.39–3.01) p=0.0003 4. arterielle/venöse Infiltration: ja vs nein HR 1.87 (95% CI 1.39–2.52) p<0.0001 Unabhängige prognostische Faktoren für kürzeres krankheitsfreies Überleben (mulitvariate Analyse): 1. präoperative CA 19–9-Werte im Serum ≥100 vs <37 HR 1.80 (95% CI 1.26–2.56) p=0.0011 2. präoperative CEA-Werte im Serum ≥2.5 vs <2.5 HR 1.45 (95% CI 1.06–1.98) p=0.0213 3. ypT4-Stadium ypT4 vs ypT0/1/2/3 HR 1.79 (95% CI 1.06–3.02) p=0.0290 4. Lymphknotenbefall ypN1 vs ypN0 HR 1.43 (95% CI 1.02–2.01) p=0.0377 ypN2 vs ypN0 HR 2.02 (95% CI 1.36–3.01) p=0.0005 5. Fernmetastasen bei Erstdiagnose M1 vs lokale Ausbreitung HR 1.85 (95% CI 1.35–2.54) p=0.0002 6. multiple Tumorlokalisationen im Pankreas multiple vs single HR 1.70 (95% CI 1.26–2.31) p=0.0006 Author's Conclusion: In patients undergoing resection after neoadjuvant therapy for initially unresectable PDAC, preoperative CA 19–9 levels, lymph node involvement, metastasis category, and vascular involvement, but not the R status, were independent prognostic factors of overall survival. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: The resources and the facilities available at the Department of Surgery, University of Heidelberg, were used to conduct this study. No additional funding source was used. COI: All authors declare no financial interests and no conflicts of interest. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: 11 Patienten (innerhalb von 90 Tagen nach Operation nachuntersucht: 5 Patienten mit R1 1 mm und 6 mit R1 direkt) und 17 Patienten (innerhalb von 90 Tagen nach Operation verstorben (4 Patienten mit R0, 5 mit R1 1 mm), und 8 mit R1 direct) wurden aus krankheitsfreien Überlebensanalysen ausgeschlossen Notes: Gesamtqualität: keine methodischen Mängel Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Liu, X. et al. Predictors of distant metastasis on exploration in patients with potentially resectable pancreatic cancer. BMC Gastroenterology. 18. 168. 2018
| Liu, X. et al. Predictors of distant metastasis on exploration in patients with potentially resectable pancreatic cancer. BMC Gastroenterology. 18. 168. 2018 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, China Number of Patient: n=235 n=62 WM n=173 NM Recruitung Phase: 01/2014 – 12/2015 Inclusion Criteria: 1. Exploration bei potenziell resezierbarem PDAC Exclusion Criteria: 1. palliative Operation 2. keine präoperative interne Multidetektor-Computertomographie (MDCT)-Untersuchung 3. Fernmetastasen in präoperativer MDCT nachgewiesen |
Intervention: Fernmetastasen (z.B. Leber, Peritoneum) bei Exploration (WM) Comparison: keine Fernmetastasen bei Exploration (NM) |
Primary: Risikofaktoren für Fernmetastasen Secondary: Scoring-Systems zur Vorhersage von Fernmetastasen bei einer Exploration Results: Follow-up nicht angegeben unabhängige Risikofaktoren für okkulte Fernmetastasen (multivariate Analyse) Alter < 62 Jahre: >62 Jahre vs. ≤62 Jahre OR 3.97 (95% CI 1.87-8.42) p<0,001 männl. Geschlecht: weibl. vs männl. OR 2.79 (95% CI 1.26-6.19) p=0,011 Tumorgröße > 4 cm <4 vs ≥4,0cm OR 16.02 (95% CI 5.31-48.30) p<0,001 ALT Level < 125 U/L: ≥125 vs <125 U/L OR 6.19 (95% CI 2.26-16.92) p<0,001 CA19-9 Level > 385 U/ml <385 vs ≥385 U/ml OR 2.49 (95% CI 1.19-5.21) P=0,015 Scoring System: Alter >62 Jahre = 0 Punkte <62 Jahre = 1 Punkt Geschlecht Weiblich = 0 Punkte Männlich = 1 Punkt Tumorgröße <4,0 cm = 0 Punkte >4,0 cm = 3 Punkte ALT >125 U/L = 0 Punkte <125 U/L = 2 Punkte CA 19-9 <385 U/mL = 0 Punkte >385 U/mL = 1 Punkte ein Score von 6 wird als cut-off-Wert zur Risikostratifizierung vorgeschlagen (Sensitivität 85%, Spezifität 69%) Author's Conclusion: In conclusion, we showed that for patients with potentially resectable PDAC based on MDCT, distant metastasis is still frequently encountered during surgery. Younger age, male sex, large tumor size, lower ALT and higher CA19–9 are independent predictive factors for finding distant metastasis during exploration. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: This work was supported by the Natural Science Foundation of China (81672449); Natural Science Foundation of Jiangsu Province (BK20161590); and the International Exchange and Cooperation Projects of Nanjing Medical University (C046). The founding resources had no role in study design, data collection and analysis, preparation of the manuscript, or decision to publish. COI: The authors declare that they have no competing interests. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: keine methodischen Mängel Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Lowder, C. Y. et al. Clinical Implications of Extensive Lymph Node Metastases for Resected Pancreatic Cancer. Annals of Surgical Oncology. 25. 4004-4011. 2018
| Lowder, C. Y. et al. Clinical Implications of Extensive Lymph Node Metastases for Resected Pancreatic Cancer. Annals of Surgical Oncology. 25. 4004-4011. 2018 | |||
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| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, USA Number of Patient: n=610 n=185 extensive LN+ (LNC > 4 LN+, LNR > 0,4) n=430 Daten zu Rezidiven Historische Vergleichskohorten Patienten aus 3 Studien zu medikamentösen Therapien n=223 Gemcitabin (Hammel et al., JAMA 2016) n=171 FOLFIRINOX (Conroy et al., NEJM 2011) n=431 nab-Paclitaxel Gemcitabine (von Hoff et al., NEJM 2011) Recruitung Phase: 2002-2014 Inclusion Criteria: 1. PDAC 2. invasive intraduktale papilläre muzinöse Neoplasien (IPMN-assoziierte Karzinome) Exclusion Criteria: 1. Intra-/Postoperative Mortalität unabhängig vom PDAC |
Intervention: Resektion bei Patienten mit extensiven LN+ (LNC > 4 LN+, LNR > 0,4) (R) Comparison: Medikamentöse Therapien (historische Vergleichskohorten) (MT) |
Primary: Gesamtüberleben Rezidiv Secondary: Results: Follow-up Median Gesamtkohorte: 17,4 Monate Median lebende Patienten: 24,0 Monate Gesamtüberleben Medianes Gesamtüberleben R vs. MT Statistisch signifikant länger bei R R 14,6 Monate MT Gemcitabine: 13,6 Monate FOLFIRINOX: 11,1 Monate nab-Paclitaxel Gemcitabine: 8,5 Monate p<0,001 18-Monate Überlebensraten R vs. MT Statistisch signifikant höher bei R R: 38,5% MT: Gemcitabine: 29,5% FOLFIRINOX: 18,8% nab-Paclitaxel Gemcitabine: 16,4% p<0,001 24-Monate Überlebensraten R vs. MT Statistisch signifikant höher bei R R: 24,6% MT: Gemcitabine: 14,8% FOLFIRINOX: 15,6% nab-Paclitaxel Gemcitabine: 10,0% p<0,001 36-Monate Überlebensraten R vs. MT Statistisch signifikant höher bei R R: 12,0% MT: Gemcitabine (33 Monate): 5,4% FOLFIRINOX: 6,3% nab-Paclitaxel Gemcitabine: 5,0% p<0,001 Rezidive Mediane Zeit bis zum Rezidiv: LN+ vs. LN- Statistisch signifikant länger bei LN- LN+ 9,7 Monate LN- 11,7 Monate, p<0,004 Extensive LN+ vs. LN- Statistisch signifikant länger bei LN- Extensive LN+: 7,2 Monate LN-: 11,7 Monate p<0,001 Rezidivlokalisationen: n=146 Leber n=152 Retroperitoneum n=112 Peritoneum n=66 Lunge LN+ mit häufigerem Auftreten distanter Metastasen im Vergleich zu lokalen Rezidiven assoziiert, insbesondere bei extensivem LN+ Author's Conclusion: This study provides evidence that N2 disease is appropriately defined by the AJCC 8th edition staging system. Moreover, a finding of very extensive lymph node burden should not be dismissed as comparable to macroscopic metastatic PDA. In fact, the prognosis is better. The finding of extensive lymph node metastases likely reflects residual, occult, and microscopic metastatic disease. Along these lines, a high lymph node burden seems to be associated with a systemic pattern of failure. Thus, the absence of regional lymph node metastases may be the most suitable subgroup of patients for adjuvant radiotherapy, because nearly one-third of patients experience recurrence locally. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: None Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: unklar Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): nein Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Philips, Prejesh et al. The role of hepatic artery lymph node in pancreatic adenocarcinoma: prognostic factor or a selection criterion for surgery. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 16. 1051-1055. 2014
| Philips, Prejesh et al. The role of hepatic artery lymph node in pancreatic adenocarcinoma: prognostic factor or a selection criterion for surgery. HPB : the official journal of the International Hepato Pancreato Biliary Association. 16. 1051-1055. 2014 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, USA Number of Patient: n=247 n=50 HALN-/PPLN- n=197 LN+ davon: n=3 HALN+/PPLN- n=38 HALN+/PPLN+ n=156 HALN-/PPLN+ Recruitung Phase: 2002-2012 Inclusion Criteria: 1. Pankreatoduodenektomie 2. Adenokarzinome des Pankreas 3. Lymphknoten an der Arteria Hepatica (HALN) beurteilbar 4. Lymphknotenmetastasen Exclusion Criteria: 1. andere Pathologie 2. Alter < 18 Jahre 3. unvollständige Daten |
Intervention: Lymphknoten-negative Patienten (Lymphknoten an der A. hepatica (HALN) und peripankreatische Lymphknoten (PPLN)) (HALN-/PPLN-) Comparison: Lymphknoten-positive Patienten (LN+): 1. positive Lymphknoten an der A. hepatica (HALN+), negative peripankreatische Lymphknoten (PPLN-) (HALN+/PPLN-) 2. positive Lymphknoten an der A. hepatica (HALN+), positive peripankreatische Lymphknoten (PPLN+) (HALN+/PPLN+) 3. negative Lymphknoten an der A. hepatica (HALN-), positive peripankreatische Lymphknoten (PPLN+) (HALN-/PPLN+) |
Primary: Gesamtüberleben Krankheitsfreies Überleben Secondary: Results: Follow-up Median: 18,5 Monate (4,1-28,2) Medianes Gesamtüberleben Gesamtkohorte: 22,7 Monate (4,1-28,2 Monate) HALN-/PPLN- vs. LN+ Statistisch signifikant länger bei HALN-/PPLN- HALN-/PPLN- (n=50) 40,2 Monate (26,1-63,0 95% CI: 29,2-76,2) LN+ (n=197) 19,5 Monate (11,0-33,0 95% CI: 15,4-23,6) p<0,001 HALN+/PPLN+ vs. HALN-/PPLN+ Kein statistisch signifikanter Unterschied HALN+/PPLN+16,9 Monate (10,0–26,0 95% CI: 11,7–25,9) HALN-/PPLN+20,5 Monate (11,8–33,0 95% CI: 16,0–24,0) p=0,659 Medianes krankheitsfreies Überleben Gesamtkohorte vs. LN+ Statistisch signifikant länger in Gesamtkohorte Gesamtkohorte 12,6 Monate (7,4-33,8 95% CI: 10,2-15,2) LN+ 10,8 Monate (8,4-13,3 95% CI: 6,9-15,3) p<0,001 HALN+/PPLN+ vs. HALN-/PPLN+ Kein statistisch signifikanter Unterschied HALN+/PPLN+ 10,6 Monate (8,3-12,7 95% CI: 8,4-12,6) HALN-/PPLN+ 11,6 Monate (6,3-16,8 95% CI: 7,9-15,0) p=0,219 unabhängige Prognosefaktoren für kürzeres Gesamtüberleben (multivariater Analyse): Lymphknoten ratio > 0.2 HR 1.129 (95% CI 1.0–1.2) p=0.012 schlechte Differenzierung HR 1.090 (95% CI 1.02–1.33) p=0.029 Keinen Effekt auf das Überleben (uni-/multivariate Analysen) Resektionsstatus perineurale oder lymphovaskuläre Invasion Tumorstadium adjuvante Chemotherapie vaskuläre Invasion Author's Conclusion: The HALN is almost never the isolated site of disease. Metastasis in the HALN is associated with a higher burden of LN metastasis. However, among patients with node-positive pancreatic head adenocarcinoma, the presence of HALN-positive disease is not an independent adverse prognostic marker for OS and therefore metastasis to the HALN should not be considered as a criterion for exclusion from PD. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: None declared Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: 32 Patienten lost from follow-up Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: unklar Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Shi, H. J. et al. Preoperative evaluation of pancreatic ductal adenocarcinoma with synchronous liver metastasis: Diagnosis and assessment of unresectability. World Journal of Gastroenterology. 22. 10024-10037. 2016
| Shi, H. J. et al. Preoperative evaluation of pancreatic ductal adenocarcinoma with synchronous liver metastasis: Diagnosis and assessment of unresectability. World Journal of Gastroenterology. 22. 10024-10037. 2016 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, China Number of Patient: n=69 mit resektablem Pankreaskarzinom und synchronen Lebermetasen davon n=30 simultane kurative Resektion (Gruppe A) n=39 palliativer Bypass (Gruppe B) Zur Untersuchung von Prädiktoren für Lebermetasten n=138 mit kurativer Resektion, ohne Metastasen als gematchte Kontrollgruppe (1:2) (Gruppe C) Recruitung Phase: 03/2007-12/2015 Inclusion Criteria: 1. histologisch bestätigtes PDAC 2. Lebermetastasen 3. Operation Exclusion Criteria: 1. unresektables PDAC 2. neuroendokrine Tumore 3. Zystadenokarzinome 4. Ampulläre Karzinome 5. Karzinome im distalen Gallengang 6. Karzinome im Duodenum 7. extrahepatischen Metastasen 8. peritoneale Metastasen 9. serosale Implantate |
Intervention: Intervention I: kurative simultane Resektion von Karzinom und Lebermetastasen (Gruppe A) Intervention II: kurative simultane Resektion oder palliativer Bypass Karzinom mit synchronen Lebermetastasen (Gruppe A + Gruppe B) Comparison: Comparison I: palliative Bypass-Operation Karzinom mit synchronen Lebermetastasen (Gruppe B) Comparison II: kurative Resektion Karzinom ohne Metastasen (Gruppe C) |
Primary: Gesamtüberleben Resektabilitätskriterien für Patienten mit PDAC und Lebermetastasen Prädiktoren für synchrone Lebermetastasen Peri- und postoperativer Verlauf Secondary: Results: Follow-up nicht angegeben Medianes Gesamtüberleben Gruppe A+B vs. Gruppe C Statistisch signifikant längeres Überleben Gruppe C Gruppe A+B: 7,0 Monate Gruppe C: 16,9 Monate p<0,001 Gruppe A vs. Gruppe C Kein statistisch signifikanter Unterschied Gruppe A: 15,7 Monate Gruppe C: 16,9 Monate p<0,085 Gruppe B: 4,4 Monate Prognostische Faktoren für ein verkürztes Langzeitüberleben (multivariate Analyse) Alter (>62) HR 2,191; 95% CI: 1,182-4,060 p=0,013 CA125 (>62 U/mL) HR 2,601 95% CI: 1,403-4,832 p=0,002; Resektabilitätskriterien: Parameter für Irresektabilität (multivariate Analyse) Gruppe A vs. Gruppe B Alter (>62) OR 3,921; 95% CI: 1,271-12,632 p=0,022 CA125 (>62 U/mL) OR 5,181 95% CI: 1,612-16,665 p=0,006 Sensitivität 71,79% Spezifität 70,00% Keine Parameter für Irresektabilität: CA19-9 (>400 U/mL) OR 1.760 95% CI: 0,517-5992 p=0,366 Albumin (≤35 g/L) OR 1,796 95% CI: 0,516-6,253 p=0,357 Prädiktoren für synchrone Lebermetastasen Gruppe A+B vs. Gruppe C CA125 >38 U/mL OR 12,397 95% CI: 5,468-28,105 p<0,001 Sensitivität 71,01% Spezifizität 87,61% diabetes mellitus OR 3,343 95% CI: 1,539-7,262, p=0,002 Keine Prädiktoren für synchrone Lebermetastasen CA19-9 (>400 U/mL) OR 2,398 95% CI: 0,909-6,327 p=0,077 CEA (≤5 U/mL) OR 0,672 95% CI: 0,249-1,817 p=0,434 Neutrophile-Lymphozyten-Ratio (NLR; >5) OR 0,934 95% CI: 0,283-3,083 p=0,911 Intra- und postoperativer Verlauf Gruppe A vs. Gruppe C Keine statistisch signifikanten Unterschiede bei: Durchschnittlicher Operationszeit Medianem Blutverlust Häufigkeit von Transfusionen roter Blutkörperchen postoperativen Komplikationen Dauer des Krankenhausaufenthaltes in-Hospital Mortalität keine Author's Conclusion: In conclusion, diagnosis and treatment of liver metastasis from PDAC must be individualized in the era of precision medicine because of its highly malignant biological behavior. Serum CA125 level over 38 U/mL predicts synchronous liver metastasis from PDAC, and serum CA125 level over 62 U/mL is associated with unresectability of metastatic disease burden. The criterion set up by serum CA125 levels facilitates the careful diagnosis of synchronous liver metastases from PDAC pre-operatively and the prudent selection of appropriate patients for simultaneous resections for primary PDAC and synchronous liver metastasis for the sake of prolonged survival and substantially reduced morbidity or mortality. Therefore, simultaneous resections for primary PDAC and synchronous liver metastasis are justified by prolonged survival in patients selected by serum CA125. It is foreseeable that the indication for the simultaneous resections for precisely diagnosed liver-metastasized PDAC will be extended with the evelopment of surgical techniques and thus more PDAC patients will have a clear survival benefit. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: Supported by the National Natural Science Foundation of China, No. 81472221; Clinical key projects of the National Health and Family Planning-Oncology 2013-2015. COI: The authors declare no conflict of interest Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: unklar Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): unklar Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Tachezy, Michael et al. Synchronous resections of hepatic oligometastatic pancreatic cancer: Disputing a principle in a time of safe pancreatic operations in a retrospective multicenter analysis. Surgery (United States). 160. 136-144. 2016
| Tachezy, Michael et al. Synchronous resections of hepatic oligometastatic pancreatic cancer: Disputing a principle in a time of safe pancreatic operations in a retrospective multicenter analysis. Surgery (United States). 160. 136-144. 2016 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (6 Pankreas-Zentren), Europa Number of Patient: n=138 n=69 kurative Resektion (R) n=69 abdominale Exploration (E) Recruitung Phase: 06/1994 - 07/2014 Inclusion Criteria: 1. histologisch bestätigtes PDAC und Lebermetastasen 2. Lebermetastasen sicher resezierbar 3. vollständige makroskopische Tumorresektion 4. simultane Resektion der Lebermetastasen Exclusion Criteria: 1. Ampulläre Karzinome 2. Karzinome im distalen Gallengang 3. Karzinome im Duodenum 3. Metastasen in anderen Regionen als der Leber 4. regionaler Lymphknotenbefall, (Fernmetastasen, nicht-regionale Lymphknotenstationen) |
Intervention: kurative simultane Resektion von Karzinom und Lebermetastasen (R) Comparison: abdominale Exploration ohne Tumorresektion (E) |
Primary: Gesamtüberleben Morbidität und Mortalität Secondary: Results: Follow-up Median 8,7 Monate. Medianes Gesamtüberleben R vs. E statistisch signifikant längeres Überleben bei R R: 14.5 Monate, 95% CI 10.8–18.2 E: 7.5 Monate, 95% CI 4.9–10.2 p<0.001 5-Jahres Überlebensrate R vs. E R: 5,8% (4/69) E 0% Subgruppenanalyse medianes Gesamtüberleben nach Tumorlokalisation linksseitige Tumoren (n=36): R vs. E Kein statistisch signifikanter Unterschied R: 14.0 Monaten (95% CI 6,7-21,3) E: 12.0 Monaten (95% CI 4,4-19,6) p=0,198 rechtsseitige Tumoren (n=102) R vs. E statistisch signifikant längeres Überleben bei R R: 14.5 Monate (95% CI 10.4–18.5) E: 7.0 Monate (95% CI 5.5–8.5) p<0.001 Morbidität und Mortalität Mediane Dauer des Krankenhausaufenthaltes R vs. E Statistisch signifikant länger bei R R: 16 Tage (6-99) E: 12 Tage (2-34) p<0,02 Medianer Aufenthalt auf der Intensivstation R vs. E Statistisch signifikant länger bei R R: 0 Tage (0-20) E: 0 Tage (0-5) p<0,02 Gesamtmorbidität R vs. E Statistisch signifikant höher bei R R: 68% E: 48% , p=0.025 Reoperationsraten R vs. E Kein statistisch signifikanter Unterschied 30-Tage-Mortalität: R vs. E Kein statistisch signifikanter Unterschied gleich (1/1) p=1,000 Prognosefaktoren für Gesamtüberleben (multivariate Analyse) Resektion prognostisch für mediane Gesamtüberleben E vs. R HR 2.224 (95% CI 1.448-3.415) p<0,001 Author's Conclusion: In conclusion, this study has added some reasonable information to the discussion about combined pancreatic and liver resection for selected patients with PDAC complicated by a limited burden of liver metastases. Despite the multiple limitations of our study and the caution required in the interpretation of the data, the apparent improved survival due to synchronous resections, in our opinion, merits a prospective study to address the potential survival benefits of such a procedure in highly selected patients. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: No funding was received to conduct the study. COI: The authors declare no conflicts of interest. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: keine methodischen Mängel Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Kim, Y. et al. Improved survival after palliative resection of unsuspected stage IV pancreatic ductal adenocarcinoma. HPB. 18. 325-331. 2016
| Kim, Y. et al. Improved survival after palliative resection of unsuspected stage IV pancreatic ductal adenocarcinoma. HPB. 18. 325-331. 2016 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, Südkorea Number of Patient: n=70 n=35 mit Resektion (R) n=35 ohne Resektion, gematcht (NR) Recruitung Phase: 2000-2009 Inclusion Criteria: 1. PDAC mit intraoperativ gefundenen Metastasen Exclusion Criteria: 1. intraduktale papilläre, muzinöse Neoplasie 2. neuroendokrinem Tumor 3. Metastasen im Pankreas, die von einem anderen Primärtumor ausgehen |
Intervention: Resektion bei intraoperativ gefundenen Metastasen (R) Comparison: keine Resektion bei intraoperativ gefundenen Metastasen (Bypass oder Biopsie) (NR) |
Primary: Gesamtüberleben Operationszeit Bluttransfusionen Dauer des Krankenhausaufenthaltes 30-Tage Mortalität Postoperative Morbidität Postoperative Chemotherapie Secondary: Results: Follow-up Median 5,9 Monate (0,7-81,5) Gesamtüberleben R vs. NR statistisch signifikant höhere Überlebensrate bei R p<0,001 R + Chemotherapie vs. NR + Chemotherapie statistisch signifikant höhere Überlebensrate bei R + Chemotherapie p=0,017 Operationszeit R vs. NR statistisch signifikant länger bei R R: 491,9 min NR: 174,9 min p<0,001 Bluttransfusionen R vs. NR statistisch signifikant mehr bei R R: 2,40 units NR: 0,26 units p<0,001 Dauer des Krankenhausaufenthaltes R vs. NR statistisch signifikant länger bei R R: 23,5 Tage NR: 16,3 Tage p=0,009 30-Tage Mortalität Keine Postoperative Morbidität R vs. NR statistisch signifikant häufiger bei R R: 42,9% NR: 17,1% p=0,023 kein statistisch signifikanter Unterschied bei schweren Komplikationen Postoperative Chemotherapie R vs. NR statistisch signifikant häufiger nach R R: 82,9% NR: 57,1% p=0,019 Author's Conclusion: In summary, our data couldn’t suggest any recommendation but may implicate some possibility of stage IV PDAC operation. The basic premise for this aggressive approach is acceptable perioperative morbidity and mortality. In highly selected patients of stage IV PDAC, pancreatic resection and chemotherapy might have some role in survival gain. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: None declared Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: keine methodischen Mängel Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Chirurgische Therapie, Schlüsselfrage 3.2 Lymphknotendissektion (12 Reviews)
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Referenz/ |
Untersuchte Studien |
(verglichene) Interventionen |
untersuchte Endpunkte |
Ergebnisse |
methodische Bemerkungen / Evidenzklasse |
Literaturbelege/ |
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Choi, S.B., et al., Systematic review of the clinical significance of lymph node micro-metastases of pancreatic adeno-carcinoma following surgical resection. Pancrea-tology, 2017. 17(3): p. 342-349. [Choi, S. B. et al. 2017]
SR/MA |
Studientyp 13 Kohorten-studien
Suchzeitraum 1997-2016
Datenbanken PubMed, EMBASE, Web of Science
Einschluss-kriterien duktales Adenokarzinom des Pankreas mit Lymph-knotenmikro-metastasen Resektion inklusive Lymphade-nektomie R0- oder R1-Resektion egal welche prä- bzw. postoperative Therapie Publikationen in englischer Sprache
Ausschluss-kriterien Metastasierung über Blutkreislauf, Tumorzellen in Knochenmark, Peritoneum, und Leber
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Lymphknoten-mikrometastasen vs keine Lymphknoten-mikrometastasen |
1. Überleben 2. Anzahl der Patienten mit Lymphknoten-mikrometas-tasen 3. Verhältnis von Lymphknoten mit Mikrometas-tasen zur Anzahl entnommener Lymphknoten |
Studienanzahl n=13
Population n=726 Patienten
Gesamtergebnisse Anteil der Patienten mit Lymphknotenmikrometastasen (13 Studien, n=228/726) Verhältnis von Lymphknoten mit Mikrometastasen zur Anzahl entnommener Lymphknoten Metaanalyse: Gesamtüberleben
Fazit der Autoren In conclusion, the presence of lymph node micrometastasis correlates with poorer survival. Previous studies have used both antibody and genetic analyses to detect lymph node micro-metastases of pancreatic adenocarcinoma. Pancreatic cancer easily spreads to the lymphatic system and make the prognosis worse. Regarding clinical applications, for lymph node negative patients on routine H & E stain, lymph node micrometastasis is a prognostic factor for recurrence and can be used to stratify patients according to the risk of recurrence when making decisions about adjuvant therapy after surgical resection. Lymph node micrometastases can also be used to identify target molecules for chemotherapeutic agent development. |
LoE: 1 PICO Frage klar formuliert: ja ausreichende Suchstrategie: unklar Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: ja (Newcastle-Ottawa-Scale) Metanalyse erfolgt: ja (von den 3 eingeschlossenen Studien, die eine HR angegeben haben) Prüfung der Heterogenität: nur für diese drei Studien erfolgt, sehr hohe Heterogenität
Methodische Schwächen/ Limitationen aus der Diskussion in Studien wurden verschiedene Methoden zur Detektion der Lymphknotenmikro-metastasen verwendet (Verzerrungsrisiko) eingeschlossenen Studien gaben weder Sensitivität noch Spezifizität für ihre Detektionsmethode an
Funding No funding supporting the work.
Conflict of Interest No conflict of interest. |
13. Ando et al. Pancreas. 1997 16. Yekebas et al. World J Gastro-enterology. 2006 18. Tamagawa et al. Clin Cancer Res. 1997 19. Yamada et al. Int J Oncol. 2000 20. Brown et al. J Surg Res. 2011 21. Nieder-gethmann et al. Am J Surg Pathol. 2002 22. Kanemitsu et al. Pancreas. 2003 23. Kurahara et al. World J Surg. 2007 24. Kayahara et al. Pancreas. 2010 25. Katuchova et al. Eur Surg Res. 2012 26. Lee et al. J Korean Med Sci. 2011 27. Choi et al. Oncol Lett. 2013 28. Komo et al. Ann Surg Oncol. 2016 |
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Dasari, B.V., et al., Extended Versus Standard Lymphadenectomy for Pancreatic Head Cancer: Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Journal of Gastrointes-tinal Surgery, 2015. 19(9): p. 1725-32. [Dasari, B. V. et al. 2015]
SR/MA |
Studientyp 5 RCTs, multicenter
Suchzeitraum 1998-2014
Datenbanken MEDLINE, EMBASE, Cochrane
Einschluss-kriterien RCTs Vergleich zwischen erweiterter und Standard-Pankreatiko-duodenektomie + Lymphadenek-tomie |
Intervention erweiterte Lymphaden-ektomie (EL oder SPD)
Kontrolle Standard-Lymphaden-ektomie (SL oder EPD)
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Primärer Endpunkt: 1. Gesamtüber-leben Sekundäre Endpunkte: 1. Anzahl der entnommenen positiven Lymphknoten 2. Anteil positiver Lymphknoten 3. postoperative Morbidität 3. 30-Tage post-operative Mortalität 4. Blutverlust 5. Operationszeit |
Studienanzahl n=5
Population n=276 (EL)
Gesamtergebnisse Gesamtüberleben Anzahl der entnommenen Lymphknoten Anteil positiver Lymphknoten Blutverlust Operationszeit postoperative Morbidität 30-Tage postoperative Mortalität
Subgruppenanalysen Gesamtüberleben b) EL vs. SL (Subgruppe negative Lymphknoten)
Fazit der Autoren In conclusion, this meta-analysis of RCTs demonstrated that SPD is associated with reduced morbidity and equivalent long-term benefits to patients with pancreatic ductal adenocarcinoma compared to EPD and should be preferred to EPD.
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LoE: 1 PICO Frage klar formuliert: ja ausreichende Suchstrategie: ja Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: unklar Metanalyse erfolgt: ja Prüfung der Heterogenität: erfolgt, für jedes Outcome individuell angegeben, bei manchen besteht eine Heterogenität bei manchen nicht Heterogenität definiert als p (Cochrane’s Q Test) <0,1 I2 >50%
Methodische Schwächen/ Limitationen aus der Diskussion die eingeschlossenen RCTs haben nur kleine Patientenkohorten Patienten mit lokal fortgeschrittener Erkrankung wurden nicht untersucht die Lymphadenektomie ebenso wie die Resektion des Plexus waren nicht in allen RCTs gleich
Funding None
Interessenskonflikte nicht angegeben |
19. Pedrazzoli et al. Ann Surg. 1998 20. Yeo et al. Ann Surg. 2002 21. Nimura et al. J Hepatobiliary Pancreat Sci. 2012 22. Farnell et al. Surgery. 2005 23. Jang et al. Ann Surg. 2014 |
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Elshaer, M., et al., A systematic review of the prognostic value of lymph node ratio, number of positive nodes and total nodes examined in pancreatic ductal adenocarci-noma. Annals of the Royal College of Surgeons of England, 2017. 99(2): p. 101-106. [Elshaer, M. et al. 2017]
SR |
Studientyp 5 prospektive Studien,
Suchzeitraum 01.1996-01.2016
Datenbanken MEDLINE, EMBASE, Cochrane (CENTRAL)
Einschluss-kriterien Adenokarzinom des Pankreas Resektion des Pankreas (Whipple bzw. distal) Lymphknoten-Ratio Anzahl positiver Lymphknoten Daten zum Gesamtüber-leben vorhanden
Ausschluss-kriterien andere Tumore des Pankreas keine Überlebens-daten keine Angaben zu entnommenen Lymphknoten
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Prognosefaktoren positive Lymphknoten Anzahl ent-nommener Lymphknoten Lymphknoten-Ratio |
1. Gesamt-überleben |
Studienzahl n=19
Population n=4883
Gesamtergebnisse Gesamtüberleben Anzahl der entnommenen Lymphknoten hat keinen Einfluss auf das Überleben hohe Lymphknoten Ratio ist mit kürzerem Überleben assoziiert
Fazit der Autoren The currently available data suggest that lymph node ration and number of positive nodes but not total number examined are factors associated with overall survival in PDAC. Further large randomised controlled trials are required to confirm these findings. |
LoE 1 PICO Frage klar formuliert: ja ausreichende Suchstrategie: ja Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: ja (Cochrane RoB) Metanalyse erfolgt: nein Prüfung der Heterogenität: nicht erfolgt
Methodische Schwächen/ Limitationen aus der Diskussion Studien waren insgesamt zu heterogen für eine MA keine Aussagen zu Patienten möglich, die neoadjuvant behandelt wurden, da es zu wenig Daten gibt hauptsächlich retrospektive Studien eingeschlossen (hohes Bias-Risiko)
Funding nicht angegeben
Interessenskonflikte nicht angegeben |
13. Ausborn et al. BMC Cancer. 2013 14. Bhatti et al. World J Surg. 2010 15. Fischer et al. Histopathology. 2016 16. House et al. J Gastrointest Surg. 2007, 17. John et al. HPB (Oxford). 2013 18. La Torre et al. J Surg Oncol. 2011 19. La Torre et al. Pancreatology. 2014 20. Liu et al. Hepatobiliary Pancreat Dis Int. 2014 21. Malleo et al. J Am Coll Surg 2015 22. Massucco et al. Ann Surg Oncol. 2009 23. Murakami et al. Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2010 24. Pawlik et al. Surgery. 2007 25. Riediger et al. J Gastrointest Surg. 2009 26. Robinson et al. Eur J Surg Oncol. 2012 27. Sanjay et al. JOP. 2012 28. Showalter et al. Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2010 29. Strobel et al. Ann Surg. 2014 30. Yamamoto et al. Anticancer Res. 2014 31. Zhan et al. World J Surg Oncol. 2015
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|
Franceschilli, M., et al., Central vascular ligation and mesentery based abdominal surgery. Discover Oncology, 2021. 12(1). [392]
SR |
Studientyp 3 RCTs,
Suchzeitraum 1990-2021
Datenbanken MEDLINE (PubMed), EMBASE (OvidSP), Cochrane
Einschluss-kriterien präklinische Studien retrospektive Analysen Fallberichte Fallserien Kohorten-studien RCTs
Ausschluss-kriterien Duplikate nicht englisch-sprachig nicht thema-spezifisch
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Intervention komplette mesocoliale Excision mit Ligatur der Zentralgefäße
Kontrolle D3-Lymphaden-ektomie |
1. Gesamtüber-leben 2. 1- und 2-Jahresüber-leben |
Studienanzahl n=4
Population Unklar
Gesamtergebnisse Prognose Gesamtüberleben Ergänzung einer distalen Gastrektomie (+ Entnahme der perigastrischen Lymphknoten) versus retroperitoneale Lymphadenektomie zur pylorus-erhaltenden Pankreatikoduodenektomie 1-und 2-Jahres Überleben
Fazit der Autoren Our intention is to increase the awareness that in an era characterized by progresses in surgical technique, it is important not to forget to locate the idea of extended lymphadenectomy and central vascular ligation in the context of a multimodal approach where neoadjuvant chemotherapy is increasing its role. Hence, our suggestion to further investigate through new randomized trials the role of extended lymphadenectomy in the new era of a multimodal approach, and most importantly, an era where minimally invasive techniques and the idea of “less is more” is becoming the standard thought for the surgical approach. The achievement of a reliable laparoscopic lymphadenectomy in terms of oncological appropriateness, has allowed the transfer of the many advantages of mini-invasiveness to the treatment of gastro-intestinal cancer. Surgeons around the world are gaining experience with advanced laparoscopic and robotic skills, new innovations and techniques in minimally invasive pancreatic surgery will evolve and this kind of approach will be considered a common surgical technique. This review clearly demonstrates the importance of a scientifically based standardization of oncologic gastrointestinal surgery and the need of highly specialized and high-volume centers offering the appropriate surgical approach through the development of newly designed operative techniques and the introduction of better technological devices for laparoscopic surgery together with the undoubted improvement of surgical skills.
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LoE: 2 (abgewertet) Gesamtqualität: Fragestellung, Such-strategie und Qualitäts-bewertung unklar, narrative Zusammen-fassung der Ergebnisse PICO Frage klar formuliert: unklar ausreichende Suchstrategie: unklar Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: unklar Metanalyse erfolgt: nein Prüfung der Heterogenität: nein
Methodische Schwächen/ Limitationen aus der Diskussion - Funding This research didn’t received grants from any founding agency in the public, commercial or not-for-profit sectors.
Interessenkonflikte The authors declare no competing interests. |
69. Pedrazzoli et al. Ann Surg. 1998 70. Henne-Bruns et al. World J Surg. 2000 71. Seiler et al. J Gastrointest Surg. 2000 72. Yeo et al. Ann Surg. 2002 |
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Karjol, U., et al., Lymph Node Ratio as a Prognostic Marker in Pancreatic Cancer Survival: A Systematic Review and Meta-Analysis. Cureus, 2020. 12(8): p. e9597. [Karjol, U. et al. 2020]
SR/MA |
Studientyp 4 prospektive Kohorten-studien,
Suchzeitraum bis 04.2020
Datenbanken MEDLINE, EMBASE, Google Scholar
Einschluss-kriterien Englisch-sprachig klinische Studien Zusammenhang zwischen Überleben und LNR Studien mit quantitativen Ergebnisdaten nach multivariater Analyse (Hazard Ratio [HR] für das Überleben).
Ausschluss-kriterien Daten aus Studie nicht extrahierbar Studien mit wieder veröffentlichten Daten Tagungs-abstracts Kommentare Leitartikel Übersichts-artikel ohne berichtete Ergebnisse
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Prognosefaktor Lymphknoten-Ratio (LNR) low vs high |
1. Überleben |
Studienanzahl n=14
Population n=17,128 Lymphknoten-positive Patienten
Gesamtergebnisse Überleben b) LNR ≤1,5 vs. >0,15 (2 Studien)
Fazit der Autoren Our meta-analysis reviewed the current research addressing the prognostic role of LNR in assessing survival in pancreatic cancer patients who underwent surgical resection. Our findings have demonstrated that a higher LNR is a predictor of poor survival. Additionally, our study has demonstrated that LNR is an independent prognostic marker for assessing survival using cutoff of 20%. We conclude that the LNR could provide answers for the hiatus in the current nodal staging of the TNM staging system. |
LoE 1 PICO Frage klar formuliert: ja ausreichende Suchstrategie: ja Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: ja (Newcastle-Ottawa-Scale) Metanalyse erfolgt: ja Prüfung der Heterogenität: erfolgt: ja (niedrige Heterogenität)
Methodische Schwächen/ Limitationen aus der Diskussion nur retrospektive Studien verwendet (bisher gibt es keine RCTs) retrospektiven Studien - Risiko für ein Selektionsbias
Funding All authors have declared that they have no financial relationships at present or within the previous three years with any organizations that might have an interest in the submitted work.
Interessenkonflikte In compliance with the ICMJE uniform disclosure form, all authors declare the following: Payment /services info: All authors have declared that no financial support was received from any organization for the submitted work. Other relationships: All authors have declared that there are no other relationships or activities that could appear to have influenced the submitted work.
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2. Sanjay et al. JOP. 2012 3. Riediger et al. Gastrointest Surg. 2009 4. La Torre et al. J Surg Oncol. 2011 7. You et al. BMC Cancer. 2019 9. Pawlik et al. Surgery. 2007 10. Bhatti et al, World J Surg. 2010 11. Murakami et al. J Am Coll Surg. 2010 12. La Torre et al. Pancreatology. 2014 13. Yamamoto et al. Anticancer Res. 2014 14. Liu et al. Hepatobiliary Pancreat Dis Int. 2014 15. Zhan et al. World J Surg Oncol. 2015 16. Hollenbeak et al. J Surg Res. 2017 17. Showalter et al. Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2011 18. Robinson et al. Eur J Surg Oncol. 2012 |
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Ke, K., W. Chen, and Y. Chen, Standard and extended lymphaden-ectomy for adenocarci-noma of the pancreatic head: a meta-analysis and systematic review. Journal of Gastroenter-ology & Hepatology, 2014. 29(3): p. 453-62. [Ke, K. et al. 2014]
SR/ MA |
Studientyp 4 RCTs
Suchzeitraum bis 06.2013
Datenbanken PubMed, (01.1966-06.2013) EMBASE (01.1988-06.2013), Cochrane (bis 06.2013)
Einschluss-kriterien nur RCTs Standard- und erweiterte Lymphade-nektomie bei PD für Adeno-karzinom des Pankreaskopfes
Ausschluss-kriterien andere Studien als RCTs distaler Gallengang, Ampullenkrebs, Zwölffinger-darm-Tumor neuroendokrine Tumore serös zystische Tumore der Bauchspeichel-drüse |
Intervention erweiterte Lymphaden-ektomie (EL)
Kontrolle Standard-Lymphaden-ektomie bei Pankreatiko-duodenektomie beim Adeno-karzinom des Pankreaskopfes (SL) |
1. Gesamt-überleben 2. Morbidität 3. postoperative Mortalität 4. Schnittränder (positive) |
Studienanzahl n=4 RCTs
Population n=428
Gesamtergebnisse Gesamtüberleben (Langzeitüberleben) positive Lymphknoten negative Lymphknoten Morbidität 2 Studien (91/91) postoperative Mortalität Schnittränder (positive)
Fazit der Autoren In conclusion, there is no evidence that extended lymph-adenectomy in PD could alter the survival of the patients with adenocarcinoma of the head of the pancreas based on the current RCTs. Considering the poor QoL associated with extended lymphadenectomy in the early post-surgical stages, we recommend that PD with standard lymphadenectomy is suitable for patients with adenocarcinoma of the head of the pancreas.
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LoE: 1 PICO Frage klar formuliert: ja ausreichende Suchstrategie: ja Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: ja (GRADE) Metanalyse erfolgt: ja Prüfung der Heterogenität: ja, keine Heterogenität gefunden
Methodische Schwächen/ Limitationen aus der Diskussion Randomisierung in den eingeschlossenen RCTS war nicht immer klar beschrieben Allocation Concealment ungenau beschrieben keine methodisch saubere Verblindung selektives Reporting der Ergebnisse in den Studien kann Bias-Ursache sein Chirurgen hatten unterschiedlich viel Erfahrung und waren von verschiedenen Kliniken Operationsverfahren waren nicht einheitlich Outcomes haben geringe Qualität der Evidenz
Funding nicht angegeben
Interessenkonflikte Nothing to report.
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12. Farnell et al. Surgery. 2005 13, Pedrazzoli et al. Ann. Surg. 1998 16. Riall et al. J. Gastrointest. Surg. 2005 17. Nimura et al. Hepatobiliary Pancreat. Sci. 2012 |
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Kotb, A., et al., Meta-analysis and trial sequential analysis of randomised controlled trials comparing standard versus extended lymphaden-ectomy in pancreato-duoden-ectomy for adeno-carcinoma of the head of pancreas. Langenbecks Archives of Surgery, 2021. 406(3): p. 547-561. [Kotb, A. et al. 2021]
SR/MA
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5 RCTs
Suchzeitraum bis 06.05.2020
Datenbanken MEDLINE, EMBASE, Scopus, CINAHL, Cochrane (CENTRAL) Studienregister: (WHO, Clinical Trials.gov, ISRCTN) Referenzlisten eingeschlosse-ner Studien
Einschluss-kriterien RCTs Patienten mit kurativer Pankreatoduo-denektomie resektabler Pankreaskopf-karzinome
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Intervention extensive Lymphadenek-tomie (EL)
Kontrolle Standard-Lymphadenekt-omie (SL)
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1. Gesamtüber-leben 2. postoperative Morbidität 3. postoperaitve Mortalität
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Studienanzahl n=5
Population n=724
Gesamtergebnisse Gesamtüberleben Gesamtüberleben (time to event) (4 Studien) 1-Jahres-Gesamtüberleben (5 Studien) 3-Jahres-Gesamtüberleben 5-Jahres-Gesamtüberleben Postoperative Morbidität Morbidität gesamt (3 Studien) Pankreasfistel (4 Studien) Verzögerte Magenentleerung Gallenleck (2 Studien) Wundinfektionen (3 Studien) Abszess (4 Studien) Postoperative Mortalität
Patienten mit positivem Lymphknotenstatus Patienten mit negativem Lymphknotenstatus Studien aus dem Westen Studien aus dem Osten
Fazit der Autoren Relatively robust evidence from randomised controlled trials (Level 1) suggests no difference in postoperative and survival outcomes between standard and extended lymphadenectomy in patients undergoing pancreaticoduodenectomy for pancreatic head cancer. The findings are consistent in patients with positive and negative lymph node status and in studies from the West or East. |
LoE: 1 PICO Frage klar formuliert: ja ausreichende Suchstrategie: ja Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: ja (Risk of Bias mit Cochrane Tool) Metanalyse erfolgt: ja Prüfung der Heterogenität: Daten sind homogen (I²-Test)
Methodische Schwächen/ Limitationen aus der Diskussion geringe Anzahl der eingeschlossenen Studien hohes Risiko für einen Performance Bias durch fehlende Verblindung der Studien
Funding nicht angegeben
Interessenkonflikte The authors declare that they have no conflict of interest. |
11. Jang et al. J Hepatobiliary Pancreat Sci. 2017 und 12. Jang et al. Ann Surg. 2014 13. Nimura et al. J Hepatobiliary Pancreat Sci. 2012 14. Farnell et al. Surgery. 2005 15. Riall et al. J Gastrointest Surg. 2005 16. Pedrazzoli et al. Ann Surg. 1998 |
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Orci, L.A., et al., A meta-analysis of extended versus standard lymphaden-ectomy in patients undergoing pancreato-duoden-ectomy for pancreatic adenocarci-noma. HPB, 2015. 17(7): p. 565-72. [Orci, L. A. et al. 2015]
SR/MA |
Studientyp 3. multi-zentrische RCTs,
Suchzeitraum nicht angegeben
Datenbanken Referenzlisten eingeschlosse-ner Studien und vorhergehender Metaanalysen
Einschluss-kriterien Abstract in englischer Sprache RCTs Vergleich Standard- und extensive Lymphaden-ektomie Anzahl der entnommenen Lymphknoten für beide Gruppen angegeben
Ausschluss-kriterien quasi-randomisierte Studien Analysen vorläufiger Daten keine Überlebens-daten über die frühe postoperative Phase hinaus
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Interventiom extensive Lymphaden-ektomie (EL)
Kontrolle Standard-Lymphaden-ektomie (SL) (In Studien unterschiedliche Anzahl der entnommenen Lymphknoten zur Unterscheidung zwischen EL und SL) mittlere Differenz von 14 Lymphknoten zwischen EL und SL (gepoolte WMD: 14 (95 % CI 10-19, p<0,001 bei EL häufiger Lympknoten der para-aortalen und abdominalen Achse und des hepatoduode-nalen Bandes entnommen)
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1. Ergebnisse im Zusammen-hang mit der Operation selbst 3. Gesamtüber-leben 4. Wiederauf-treten
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Studienanzahl n=5
Population n=724
Gesamtergebnisse Ergebnisse im Zusammenhang mit der Operation selbst Operationszeit Transfisionsbedarf Postoperative Morbidität Morbidität Gesamt Pankreasfisteln Gallenleck Lymphozele Wundinfektionen Cholangitis Verzögerte Magenentleerung Postoperative Blutungen Re-Laparotomie Länge des Krankenhausaufenthalts Gesamtüberleben
Subgruppenanalysen Patienten mit positivem Lymphknotenstatus kein statistisch signifikanter Unterschied beim Gesamtüberleben Patienten mit negativem Lymphknotenstatus Wiederauftreten
Fazit der Autoren In conclusion, this meta-analysis does not support any impact of extended lymphadenectomy on longterm oncological outcomes after PD, but rather demon-strates that extended lymph-adenectomy jeopardizes the postoperative course of patients undergoing this procedure. Based on these results, extended lymphadenectomy should not be applied routinely in patients with pancreas head adenocarcinoma requiring PD. However, in an era of patient-centred medicine, some components of extended PD (e.g. nerve dissection) may still be regarded as beneficial in some patients in whom the tumour is located near the SMA in order to achieve negative-margin resection.
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LoE: 1 PICO Frage klar formuliert: ja ausreichende Suchstrategie: ja Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: ja (JADAD Score) Metanalyse erfolgt: ja Prüfung der Heterogenität: Metaanalyse entsprechend der Heterogenität (Q-Test + I²-Test)
Methodische Schwächen/ Limitationen aus der Diskussion Variabilität in den Studien bezüglich der Orte an denen Lymphknoten in der extensiven Lymphadenekomtie entnommen wurden Vergleichbarkeit der Subgruppen nicht garantiert (positive/negative Lymphknoten)
Funding This study was funded by the Arteres Foundation. LAO was supported by the Ligue Genevoise contre le Cancer, and the Dr Henri Dubois-Ferrie` re/Dinu Lipatti Foundation. CT and LAO were supported by the Swiss National Science Foundation (grants 323530-151477 and 3232230-126233).
Interessenkonflikte None declared. |
7. Jang et al. Ann Surg. 2014 8. Nimura et al. J Hepatobiliary Pancreat Sci. 2012 14. Farnell et al. J Gastrointest Surg. 2005 15. Pedrazzoli et al. Ann Surg. 1998 17. Riall et al. J Gastrointest Surg. 2005 |
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Pedrazzoli, S., Extent of lymphaden-ectomy to associate with pancreatico-duoden-ectomy in patients with pancreatic head cancer for better tumor staging. Cancer Treatment Reviews, 2015. 41(7): p. 577-87. [Pedrazzoli, S. et al. 2015]
SR |
Studientyp a) 11 retrospektive Studien + 1 b) 5 prospektive nicht-randomisierte Studien (NRCTs) c) 5 RCTs d) 5 Systematic Reviews und Metaanalysen
Suchzeitraum nicht angegeben
Datenbanken PubMed Referenzlisten
Einschluss-kriterien nur englisch-sprachige Artikel prospektive und retrospektive RCTs und NRCTs systematische Reviews und Metaanalysen Publikationen aus Zentren mit hohem Volumen Konsensus-konferenzen Patienten mit Pankreas-adeno-karzinomen
Ausschluss-kriterien Patienten mit Gallengangs-, ampullären oder duodenalen Karzinomen Fallberichte Studien mit unvollständigen Daten
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Intervention erweiterte Lymphaden-ektomie
Kontrolle Standard-Lymphaden-ektomie
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1. Gesamtüber-leben 2. Lymphknoten-stationen 3. minimale Gesamtzahl der untersuchten Lymphknoten (TNLE) |
Studienanzahl n=21
Population a) n=2514 retrosp. Studien
Gesamtergebnisse Gesamtüberleben a) b) Die Langzeit-Ergebnisse waren sehr unterschiedlich. Eine Studie fand keinen Unterschied im Überlegen. Alle anderen Studien berichten über ein längeres Überleben nach der erweiterten Lymphadenektomie. Dabei wurde in einer Studie das verlängerte Überleben nur für die erweiterte Lymphadenektomie plus adjuvante Chemo- und Strahlentherapie festgestellt. c) d) vorgeschlagene Lymphknotenstationen bei Standard-Lymphadenektomie: TNLE:
Fazit der Autoren In conclusion, a standard lymphadenectomy should achieve an adequate TNLE, removing the more frequently metastasizing LN stations without increasing the surgical risk. Waiting for more data on metastasis rate to 8p and 12a LNs, the following LN stations have been included in our standard lymphadenectomy: 6, 8a, 8p, 12a, 12b, 12c, 13a, 13b, 14a, 14b, 14c, 14d, 16b1, 17a and 17b, which should start with the removal and examination on frozen section of the 16b1 LNs. |
LoE: 2 (abgewertet) Gesamtqualität: methodisch unklar bei Suche und Suchzeitraum, sowie Qualitätsbewertung und Heterogenität, narrative Zusammenfassung der Ergebnisse PICO Frage klar formuliert: ja ausreichende Suchstrategie: unklar Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: unklar Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: unklar Metanalyse erfolgt: nein Prüfung der Heterogenität: unklar
Methodische Schwächen/ Limitationen aus der Diskussion [nicht in der Diskussion, aber im Text] Vergleichbarkeit der Studien eingeschränkt durch: stark divergierende Lokalisation der entfernten Lymphknoten bei Standard- und erweiterter Lymphadenektomie in den einzelnen Studien stark abweichende Anzahl der entnommenen Lymphknoten bei Standard- oder erweiterter Lymphadenektomie Differenzen in der adjuvanten Behandlung der Patienten
Funding: nicht angegeben
Interessenkonflikte None! |
a) 5. Fortner et al. Ann Surg. 1984 7. Ishikawa et al. Ann Surg. 1988 8. Manabe et al. Cancer. 1989 10. Satake et al. Surg Gynecol Obstet. 1992 13. Hirata et al. Arch Surg. 1997 16. Gall et al. Eur J Surg Oncol. 1991 17. Geer et al. 18. Masson et al. Chirurgie. 1994 19. Imaizumi et al. Dig Surg. 1998 20 Mukaiya et al. World J Surg. 1998 21. Kawarada et al. Digestion. 1999 22. Yang et al. Chin Med J. 2005 28. Pedrazzoli et al. Ann Surg. 1998 b) 23. Henne-Bruns et al. Hepato-gastroenterology. 1998 24. Gazzaniga et al. Hepato-gastroenterology. 2001 25. Iacono et al. World J Surg. 2002 26. Popiela et al. Acta Chir Belg. 2002 27. Capussotti et al. Arch Surg. 2003 c) 28. Pedrazzoli et al. Ann Surg. 1998 29. Yeo et al. Ann Surg. 2002 und 30. Riall et al. Gastrointest Surg. 2005 31. Farnell et al. Surgery. 2005 32. Nimura et al. J Hepatobiliary Pancreat Sci. 2012 33. Jang et al. Ann Surg. 2014 d) 34. Michalski et al. Br J Surg. 2007 35. Iqbal et al. Eur J Surg Oncol. 2009 36. Xu et al. World J Surg Oncol. 2013 37. Sun et al. World J Surg. 2014 38. Yin et al. Ann Surg. 2015 |
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Staerkle, R.F., et al., Extended lymph node resection versus standard resection for pancreatic and peri-ampullary adeno-carcinoma. Cochrane Database of Systematic Reviews, 2021. Vol 1. CD011490.
SR/MA |
Studientyp 7 RCTs
Suchzeitraum
Datenbanken Cochrane (CENTRAL),
Einschluss-kriterien Adenokarzinom des Pankreaskopfes und der periampullären Region Pankreatoduo-denektomie (PD) mit SLA oder ELA RCTs unabhängig vom Veröffentlich-ungsstatus oder Sprache Outcomes des Reviews berichtet
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Intervention erweiterte Lymphaden-ektomie (EL) Kontrolle Standard-Lymphaden-ektomie (SL)
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Primäre Outcomes: Sekundäre Outcomes: 2. Operationszeit 3. Blutverlust 4. Transfusions-bedarf 5. Anzahl der entnommenen Lymphknoten 6. positive Resektionsränder (R1- und R2-Resektionen) 7. Lebensqualität 8 lokoregional und systemisch wiederauftretende Rezidive 9. Pankreas-fisteln 10. verzögerte Magenent-leerung 11. postoperative intraperito-neale Blutungen 12. Gallenleck
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Studienanzahl n=7 (quantitative Synthese)
Population n=843
Gesamtergebnisse Gesamtüberleben postoperative Mortalität Operationszeit Blutverlust Transfusionsbedarf Anzahl der entnommenen Lymphknoten positive Resektionsränder (R1+R2) Lebensqualität nach OP lokoregional und systemisch wiederauftretende Rezidive Pankreasfisteln verzögerte Magenentleerung postoperative intraperitoneale Blutungen Gallenleck
Subgruppenanalyse Adenokarzinome des Pankreaskopfes vs. periampulläre Adenokarzinome perioperative Mortalität Pankreasfistel verzögerte Magenentleerung postoperative intraperitoneale Blutungen
Fazit der Autoren Implications for practice: Implications for research
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LoE: 1 PICO Frage klar formuliert: ja ausreichende Suchstrategie: ja Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: ja (Cochrane Risk of Bias Tool, GRADE für 6 wichtige Endpunkte) Metanalyse erfolgt: ja Prüfung der Heterogenität: ja (Chi2, I2, random-effects model wenn I2> 25% )
Methodische Schwächen/ Limitationen aus der Diskussion
Unterschiede im chirurgischen und perioperativen Management waren zwischen den Studien teilweise unbekannt
Funding Internal sources: In-kind support External sources:
Interessenkonflikte RFS: none known‘
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Farnell et al. Surgery. 2005 Ignjatovic et al. Balkan Med J. 2017 Jang et al. Ann Surg 2014 Nimura et al. J Hepatobiliary Pancreat Sci. 2012 Pedrazzoli et al. Ann Surg. 1998 Riall et al. J Gastrointest Surg. 2005 Sperling et al. Eur Surg. 2016 |
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Svoronos, C., et al., Role of extended lymphaden-ectomy in the treatment of pancreatic head adeno-carcinoma: review and meta-analysis. ANZ Journal of Surgery, 2014. 84(10): p. 706-11. [390]
SR/MA |
Studientyp 4 RCTs,
Suchzeitraum 01.1973–06.2012
Datenbanken MEDLINE,
Ausschluss-kriterien Letters Reviews ohne Originaldaten nicht englisch-sprachige Publikationen Tierstudien Studien ohne Kontrollgruppen Patienten mit Gallengangs-, Ampullär-, Duodenal- oder distalem Pankreas-karzinom Publikationen mit sich überschneiden-den Populationen
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Intervention erweiterte Lymphknoten-dissektion (EL oder ERP)
Kontrolle Standard-Lymphknoten-dissektion (SL)
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1. Anzahl entnommener Lymphknoten 2. Gesamtüber-leben
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Studienanzahl n=15
Population n=1906
Gesamtergebnisse 1. Anzahl entnommener Lymphknoten 2. Gesamtüberleben
Subgruppenanalyse a) RCTs Gesamtüberleben b) NRCTs Gesamtüberleben
Fazit der Autoren Although ERP is a safe procedure, it did not offer a significant improvement in survival, while at the same time leading to an increased incidence of severe diarrhoea for at least 1 year, thus leaving the standard pancreaticoduodenectomy as the surgical method of choice for the treatment of pancreatic head adenocarcinoma. |
LoE: 2 (abgewertet) Gesamtqualität: PICO Frage klar formuliert: ja ausreichende Suchstrategie: unklar Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: unklar Metanalyse erfolgt: ja Prüfung der Heterogenität: ja (Q und I2-Test)
Methodische Schwächen/ Limitationen aus der Diskussion keine Angaben
Funding nicht angegeben
Interessenkonflikte nicht angegeben |
RCTs 14. Yeo et al. Ann Surg. 2002 15. Nimura et al. J Hepatobiliary Pancreat Sci. 2012 16. Farnell et al. Surgery. 2005 NRCTs: 18. Manabe et al. Cancer. 1989 19. Mukiaya et al. World J Surg. 1998 20. Henne-Brunns et al. World J Surg. 2000 21. Gazzaniga et al. Hepato-gastro-enterology. 2001 22. Iacono et al. World J Surg. 2002 23. Popiela et al. World J Surg. 2002 24. Capussoti et al. Arch Surg. 2003 25. Yang et al. Chin Med J. 2005 26. Shao et al. Chin Med J. 2008 27. Takao et al. Hepatogastro-enterology. 2008 |
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Wang, W., et al., Efficacy of extended versus standard lymphaden-ectomy in pancreato-duoden-ectomy for pancreatic head adeno-carcinoma. An update meta-analysis. Pancreato-logy, 2019. 19(8): p. 1074-1080. [Wang, W. et al. 2019]
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Studientyp 4 RCTs (davon 3 multizentrisch),
Suchzeitraum 01.01.1990 – 30.10.2018
Datenbanken PubMed, Web of Science, EMBASE und Cochrane
Einschluss-kriterien RCTs oder Beobachtungs-studien (Fall-Kontroll- oder Kohorten-studien) publiziert in englischer Sprache Patienten mit nachge-wiesenem oder vermutetem Adenokarzinom des Pankreaskopfes vor der Operation Vergleich von EL und SL
Ausschluss-kriterien Patienten mit ampullärem, distalem Gallengangs- oder Duodenal-karzinom sowie mit neuroendo-krinen oder serös-zystischen Tumoren der Bauchspeichel-drüse Fallberichte Konferenz-abstracts Kommentare Studien ohne Kontrollgruppe
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Intervention erweiterte Lymphaden-ektmie (EL oder EPD)
Kontrolle Standard Lymphaden-ektomie (SL)
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1. perioperative Outcomes perioperative perioperative Mortalität Diarrhöe (postop. 3 Mon,) Operationszeit Bluttrans-fusion postoperativer Krankenhaus-aufenthalt b) Pathologie: Anzahl entnommene Lymphknoten Tumorgröße Lymphknoten-metasta-sierung positive Schnittränder 2. langfristige Outcomes Gesamtüber-leben Lokalrezidiv |
Studienanzahl n=8
Population n=687
Gesamtergebnisse perioperative Komplikationsrate perioperative Mortalität Diarrhöe (postop. 3 Mon,) Operationszeit (4 Studien) Bluttransfusion (3 Studien) postoperativer Krankenhausaufenthalt Anzahl entnommene Lymphknoten (5 Studien) statistisch signifikant höher bei EL Tumorgröße (3 Studien) Lymphknoten positive Schnittränder Gesamtüberleben (8 Studien) Lokalrezidiv (4 Studien)
Fazit der Autoren In conclusion, EPD based on this meta-analysis does not contribute to overall survival, may even lead to increased morbidity. However, this conclusion needs to be tested in high quality multi-center randomized control trials. |
LoE: 1 PICO Frage klar formuliert: ja ausreichende Suchstrategie: unklar Ein- und Ausschlusskriterien klar definiert: ja Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien erfolgt: ja Metanalyse erfolgt: ja Prüfung der Heterogenität ja (I2-Test)
Methodische Schwächen/ Limitationen aus der Diskussion vier Studien sind nicht randomisiert Zahl der Fälle begrenzt Behandlung innerhalb der Gruppe unterschiedlich (z.B. Ausmaß der Lymph-knotendissektion, unterschiedliche Behandlungsschemata)
Funding None.
Interessenkonflikte None.
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15. Jang et al. Ann Surg. 2014 und 21. et al. J Hepato-biliary Pancreat Sci. 2017 22. Nimura et al. Hepatobiliary Pancreat Sci. 2012 23. Takao et al. Hepato-Gastroenterology. 2008 24. Farnell et al. Surgery. 2005 25. Yang et al. Chin Med J. 2005 26. Pedrazzoli et al. Ann Surg. 1998 27. Ignjatovic et al. Balkan Med J. 2017 28. Iacono et al. World J Surg. 2002
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Abu, Hilal M. et al. Laparoscopic versus open distal pancreatectomy: a clinical and cost-effectiveness study. Surgical Endoscopy. 26. 1670-1674. 2012
| Abu, Hilal M. et al. Laparoscopic versus open distal pancreatectomy: a clinical and cost-effectiveness study. Surgical Endoscopy. 26. 1670-1674. 2012 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, UK Number of Patient: n=51 davon n=7 PDAC n=16 ODP davon n=3 PDAC n=35 LDP davon n=4 PDAC Recruitung Phase: 01/2005-01/2011 Inclusion Criteria: 1. distale Pankreatektomie bei benignen und malignen Tumoren oder Pankreatitis Exclusion Criteria: 1. zusätzliche Organresektionen (z. B. Dickdarm, Magen oder Niere) während der distalen Pankreatektomie |
Intervention: laparoskopische distale Pankreatektomie (LDP) Comparison: offene distale Pankreatektomie (ODP) |
Primary: Blutverlust Transfusionsrate Milzerhalt Operationszeit Komplikationen Länge des Krankenhausaufenthaltes Länge des Aufenthaltes auf der Intensivstation Postoperative radiologische und/oder chirurgische Intervention Resektionsstatus Mortalität Kosten Secondary: Results: Follow-up Nicht angegeben Blutverlust (Median) LDP vs. ODP statistisch signifikant geringer bei LDP LDP 200 ml (50-900) ODP 394 ml (75-2000) p=0,038 Transfusionsrate LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP 1 Patient ODP 2 Patienten p=0,23 Milzerhalt LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP 14 (40 %) ODP 3 (19 %) p=0,203 Erhalt von Milzarterie und -Vene LDP vs. ODP statistisch signifikant häufiger bei LDP LDP 8 (23 %) ODP 0 (0 %) p=0,045 Operationszeit (Median) LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 200 Min (120-420) ODP: 225 Min (120-460) p=0,93 Komplikationen LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP 14 (40 %) ODP 11 (69 %) p=0,075 Pankreaslecks LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP 10 (29 %) ODP 7 (44 %) p=0,35 Länge des Krankenhausaufenthaltes (Median) LDP vs. ODP statistisch signifikant kürzer bei LDP LDP 7 Tage (3-25) ODP 11 Tage (5-46) p=0,007 Länge des Aufenthaltes auf der Intensivstation (Median) LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP 0 Tage (0-19) ODP 0 Tage (0-7) p=0,05 Postoperative radiologische und/oder chirurgische Intervention LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP 4 (11 %) ODP 5 (31 %) p=0,12 Resektionsstatus (nur PDAC) R1-Resektion LDP 1 von 4 Patienten ODP 1 von 3 Patienten Mortalität 90-Tage-Mortalität LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP 0 (0 %) ODP 1 (6 %) p=0,3 Kosten Intraoperative Kosten (Median) LDP vs. ODP Statistisch signifikant höher bei LDP LDP 6039 GBP (4276-9500) ODP 5231 GBP (3409-9330) p=0,033 Postoperative Kosten (Median) LDP vs. ODP Statistisch signifikant niedriger bei LDP LDP 4547 GBP (1299-13937) ODP 10094 GBP (2665-39291) p=0,006 Gesamtkosten (inkl. Wiederaufnahmen) (Median) LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP 11292 GBP (6508-30632) ODP 16675 GBP (7209-60235) p=0,171 Author's Conclusion: In summary, we showed that LDP is feasible and safe without having a negative impact on cost. The laparoscopic approach should be progressively adopted as the ‘‘gold standard’’ for the treatment of lesions in the pancreatic body and tail. However, extensive experience in pancreatic and laparoscopic surgery is required to optimize surgical outcomes. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: Mr. Mohammad Abu Hilal, Mr. Mohammed Hamdan, Mr. Francesco Di Fabio, Mr. Neil W. Pearce, and Mr. Colin D. Johnson have no conflicts of interest or financial ties to disclose. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: keine methodischen Mängel Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Boggi, U. et al. Robotic-Assisted Pancreatic Resections. World journal of surgery. 40. 2497-2506. 2016
| Boggi, U. et al. Robotic-Assisted Pancreatic Resections. World journal of surgery. 40. 2497-2506. 2016 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, unizentrisch, Italien Number of Patient: n=119 Gesamtpopulation n=36 OPD davon n=11 OPD bei PDAC n=83 RAPD davon n=16 RAPD bei PDAC Recruitung Phase: 10/2008 - 10/2014 Inclusion Criteria: 1. Selektionskriterien progressiv modifiziert nach neuer Evidenz aus der Literatur und mit steigender persönlicher Erfahrung Exclusion Criteria: 1. generell ungeeignet für die Laparoskopie 2. frühere größere chirurgische Eingriffe in den oberen Abdominalquadranten 3. lokal fortgeschrittene Tumoren, 4. Body-Mass-Index ≥35 kg / m2 5. Ablehnung der robotorgestützen Operation durch Patienten 6. mangelnde rechtzeitige Verfügbarkeit des chirurgischen da Vinci-Systems (dVss) |
Intervention: robotergestütze Pankreatoduodenektomie (RAPD) Comparison: offene Pankreatoduodenektomie (OPD) |
Primary: Transfusionsrate Verbundene Prozeduren Venenresektion Operationszeit Komplikationen Länge des Krankenhausaufenthaltes Reoperation Wiederaufnahmen Mortalität Patienten mit PDAC Resektionsstatus Lymphknotenstatus Adjuvante Therapien Rezidive Mortalität Gesamtüberleben Secondary: Results: Follow up nicht angegeben Transfusionsrate Anzahl Patienten RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 23 (27,7 %) OPD: 14 (38,9 %) p=0,23 Einheiten pro Patienten (Median) RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 2 (2-3) OPD: 2 (1,8-3,3) p=0,48 Verbundene Prozeduren RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 6 (7,2 %) OPD: 2 (5,6 %) p=1,0 Venenresektion RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 7 (8,4 %) OPD: 4 (11,1 %) p=0,73 Operationszeit RAPD vs. OPD Statistisch signifikant länger bei RAPD RAPD: 527,2 Min (±166,1) OPD: 425,3 Min (±92,7) p<0,0001 Komplikationen RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 61 (73,5 %) OPD: 28 (77,9 %) p=0,62 Pankreasfisteln RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 28 (33,8 %) OPD: 6 (16,7 %) p=0,06 Verzögerte Magenentleerung RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 46 (55,4 %) OPD: 22 (61,1 %) p=0,56 Länge des Krankenhausaufenthaltes RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 17 Tage (14-26) OPD: 14 Tage (13-27,5) p=0,06 Reoperation RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 11 (13,3 %) OPD: 4 (11,1 %) p=1,0 Wiederaufnahmen 90-Tage-Wiederaufnahmen RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 9 (10,8 %) OPD: 2 (5,6 %) p=0,50 Mortalität (Anzahl) 30-Tage-Mortalität RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 1 (1,2 %) OPD: 0 (0 %) p=1,0 90-Tage-Mortalität RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 2 (2,4 %) OPD: 0 (0 %) p=1,0 Patienten mit PDAC (n=16 RAPD n=11 OPD) Resektionsstatus Positive Resektionsränder RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 2 (12,5 %) OPD: 5 (45,5 %) p=0,08 Lymphknotenstatus Mittlere Anzahl untersuchter Lymphknoten RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 47 OPD: 50,9 p=0,53 Positive Lymphknoten RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 11 (68,7 %) OPD: 10 (90,9 %) p=0,3 Adjuvante Therapien Patienten mit adjuvanter Chemotherapie RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 12 (80,0 %) OPD: 9 (81,8 %) p=1,0 Mittlere Zeit bis zur adjuvanten Chemotherapie RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 2 Monate (1,3-3) OPD: 3 Monate (2-3) p=0,66 Verzögerungen über 8 Wochen bis zur adjuvanten Chemotherapie RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 5 (33,3 %) OPD: 6 (54,5 %) p=0,38 Rezidive Lokalrezidive RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 5 (33,3 %) OPD: 2 (18,2 %) p=0,66 Zeit bis zum Lokalrezidiv (Median, keine Angabe zur Einheit) RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 17,2 (15,6-28,5) OPD: 4,5 (1-8) p=0,057 Mortalität aufgrund von Rezidiven RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 7 (46,6 %) OPD: 5 (45,5 %) p=1,0 Gesamtüberleben (Median, keine Angabe zur Einheit) RAPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RAPD: 31,0 (18,4-47) OPD: 38,0 (13-38) p=0,77 Author's Conclusion: In conclusion, we have confirmed the feasibility of all types of commonly performed PR using robotic assistance. Our results closely match those reported in other large international series, despite major organizational differences. The results of RAPD in pancreatic cancer are encouraging, but deserve further investigation. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: nicht angegeben Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: abgewertet (-) Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: unklar Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): unklar Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Chen, Shi et al. Robot-assisted laparoscopic versus open middle pancreatectomy: short-term results of a randomized controlled trial. Surgical Endoscopy. 31. 962-971. 2017
| Chen, Shi et al. Robot-assisted laparoscopic versus open middle pancreatectomy: short-term results of a randomized controlled trial. Surgical Endoscopy. 31. 962-971. 2017 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 2 Study type: Randomisierte kontrollierte Studie (RCT), unizentrisch, China Number of Patient: n=100 Gesamtpopulation n=50 RAMP n=50 OMP Recruitung Phase: 08/2011 - 11/2015 Inclusion Criteria: 1. Alter >18 Jahre 2. resezierbare gutartige oder geringgradig bösartige Erkrankungen des Pankreashalses oder -körpers 3. Abstand mindestens 5 cm vom Pankreasschwanz 4. mit oder ohne Beteiligung des Pankreashauptganges. Exclusion Criteria: 1. Tumorgröße >10 cm 2. V. mesenterica superior oder V. porta betroffen 3. keine mittlere Pankreatektomie (MP); 4. schwere kardiopulmonale oder hepatorenale Insuffizienz 5. Verweigerung der Studienteilnahme oder Abbruch |
Intervention: robotergestützte laparoskopische mittlere Pankreatektomie (RAMP) Comparison: offene mittlere Pankreatektomie (OMP) |
Primary: Länge des Krankenhausaufenthaltes Secondary: Blutverlust Transfusionsrate Operationszeit Komplikationen Zeit bis zur Wiederaufnahme von Off-bed-Activities Zeit bis zur Darmtätigkeit Zeit bis zur oralen Nahrungsaufnahme Postoperativer Ernährungsstatus Postoperative Schmerzen Anzahl analgetischer Injektionen Wiederaufnahmen Mortalität Kosten Results: Follow-up nicht angegeben Länge des Krankenhausaufenthaltes RAMP vs. OMP Statistisch signifikant kürzer bei RAMP RAMP: 15,6 Tage (+ 4,6) OMP: 21,7 Tage (+ 12,7) p=0,002 Blutverlust RAMP vs. OMP Statistisch signifikant geringer bei RAMP RAMP: 50 ml (50-100) OMP: 200 ml (95-300) p<0,001 Transfusionsrate RAMP vs. OMP Kein statistisch signifikanter Unterschied RAMP: 0 (0 %) OMP: 5 (10 %) p=0,056 Operationszeit RAMP vs. OMP Statistisch signifikant kürzer bei RAMP RAMP: 160 Min (120-210) OMP: 193 Min (160-230) p=0,002 Komplikationen Gesamt RAMP vs. OMP Kein statistisch signifikanter Unterschied RAMP: 23 (46,0 %) OMP: 30 (60,0 %) p=0,161 Schwere Komplikationen RA-MP vs. OMP Kein statistisch signifikanter Unterschied RAMP: 7 (14 %) OMP: 9 (18,0 %) p=0,785 Pankreasfisteln RAMP vs. OMP Kein statistisch signifikanter Unterschied RAMP: 22 (44,0 %) OMP: 27 (54,0 %) p=0,317 Verzögerte Magenentleerung RAMP vs. OMP Kein statistisch signifikanter Unterschied p=0,550 Intraabdominale Blutungen RAMP vs. OMP Kein statistisch signifikanter Unterschied RAMP: 2 (4,0 %) OMP: 3 (6,0 %) p=1,000 Gastrointestinale Blutungen RAMP vs. OMP Kein statistisch signifikanter Unterschied RAMP: 3 (6,0 %) OMP: 2 (4,0 %) p=1,000 Intraabdominaler Abszess RAMP vs. OMP Kein statistisch signifikanter Unterschied RAMP: 4 (8,0 %) OMP: 7 (14,0 %) p=0,523 Wundinfektionen RAMP vs. OMP Statistisch signifikant weniger bei RAMP RAMP: 1 (2,0 %) OMP: 8 (16,0 %) p=0,036 Weitere Operationskomplikationen RAMP vs. OMP Keine statistisch signifikanten Unterschiede bei Pneumonie Arhythmie Niereninsuffizienz Harnwegsinfektion Septischem Schock Zeit bis zur Wiederaufnahme von Off-bed-Activities RAMP vs. OMP Statistisch signifikant kürzer bei RAMP RAMP: 3,1 Tage (± 0,6) OMP: 4,6 Tage (± 2,3) p<0,001 Zeit bis zur Darmtätigkeit RAMP vs. OMP Statistisch signifikant kürzer bei RAMP RAMP: 3,5 Tage (± 1,5) OMP: 5,0 Tage (± 2,1) p<0,001 Zeit bis zur oralen Nahrungsaufnahme RAMP vs. OMP Statistisch signifikant kürzer bei RAMP RAMP: 3,0 Tage (± 1,6) OMP: 4,6 Tage (± 2,0) p<0,001 Postoperativer Ernährungsstatus RAMP vs. OMP Statistisch signifikant schnellere Erholung bei RAMP bezüglich Gesamtprotein Präalbumin Hämoglobin p<0,05 Postoperative Schmerzen Schmerzskala RAMP vs. OMP Statistisch signifikant geringer bei RAMP, 1 bis 5 Tage nach OP p<0,05 Anzahl analgetischer Injektionen RAMP vs. OMP Statistisch signifikant weniger bei RAMP RAMP: 5,8 (± 4,6) OMP: 10,3 (± 9,6) p=0,003 Wiederaufnahmen (Anzahl) RAMP vs. OMP Kein statistisch signifikanter Unterschied RAMP: 1 (2,0 %) OMP: 1 (2,0 %) p=1,000 Mortalität Keine Krankenhaus-Mortalität Kosten (US-Dollar) RAMP vs. OMP Kein statistisch signifikanter Unterschied RAMP: 12755 (± 8056) OMP: 12011 (± 7538) p=0,635 Author's Conclusion: In summary, this RCT is the first to demonstrate that the use of a robot-assisted approach is more beneficial for patients undergoing MP. The effect of robot-assisted laparoscopic surgery can be considered to be larger than the effect of using a open surgery, which was possibly due to improved visualization and precise manipulation. The long-term therapeutic benefit of RA-MP remains to be investigated in further large-scale, multicenter, and randomized controlled studies. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben. COI: Shi Chen, Qian Zhan, Jia-bin Jin, Zhi-chong Wu, Yuan Shi, Dong-feng Cheng, Hao Chen, Xia-xing Deng, Bai-yong Shen, Cheng-hong Peng, and Hong-wei Li have no conflicts of interest or financial ties to disclose. Randomization: Verfahren: nacheinander versiegelte undurchsichtige Umschlägen mit randomisierten Zahlen Blinding: keine Verblindung Dropout Rate/ITT-Analysis: Intention-to-Treat-Analyse Notes: Gesamtqualität: keine methodischen Mängel Studiendesign: RCT PICO Frage: ja Randomisiert: ja Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Kauffmann, Emanuele F. et al. A propensity score-matched analysis of robotic versus open pancreatoduodenectomy for pancreatic cancer based on margin status. Surgical Endoscopy. 33. 234-242. 2019
| Kauffmann, Emanuele F. et al. A propensity score-matched analysis of robotic versus open pancreatoduodenectomy for pancreatic cancer based on margin status. Surgical Endoscopy. 33. 234-242. 2019 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte (Propensity-Score-matched), unizentrisch, Italien Number of Patient: n=50 Gesamtpopulation n=24 RPD n=26 OPD Recruitung Phase: 01/02/2014 – 31/01/2017 Inclusion Criteria: 1. resektables PDAC 2. BMI <35 kg/m2 3. Robotersystem zeitlich verfügbar Exclusion Criteria: 1. Borderline resektabel |
Intervention: robotergestützte Pankreatoduodenektomie (RPD) Comparison: offene Pankreatoduodenektomie (OPD) |
Primary: Resektionsstatus R1 Tumorzellen ≤1mm vom Resektionsrand R1 direct (0 mm) Tumorzellen direkt am Resektionsrand (Subgruppe von R1) Secondary: Transfusionsrate Lymphknotenstatus Adjuvante Therapie Rezidiv Gesamtüberleben Krankheitsfreies Überleben Results: Follow-up Nicht angegeben Resektionsstatus R1 RPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RPD 11 (55 %) OPD 10 (41,7 %) p=0,38 R1 direct RPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RPD: 0 (0 %) OPD: 0 (0 %) Transfusionsrate Anzahl Patienten RPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RPD: 8 (40,0 %) OPD: 19 (79,1 %) p=0,07 Einheiten pro Patienten RPD vs. OPD Statistisch signifikant weniger bei RPD RPD: 0,71 (± 0,34) OPD: 1,86 (± 0,30) p=0,02 Lymphknotenstatus Anzahl der untersuchten Lymphknoten RPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RPD: 42 (± 14) OPD: 42 (± 15) p=0,2 Adjuvante Therapie Adjuvante Chemotherapie RPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RPD: 15 (75,0 %) OPD: 13 (56,5 %) p=0,2 Adjuvante Radiotherapie (Anzahl) RPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RPD: 0 (0 %) OPD: 4 (17,4 %) p=0,11 Rezidiv Lokale Rezidivrate RPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RPD: 3 (15,0 %) OPD: 2 (8,3 %) p=1 Gesamtüberleben (Median, keine Angabe zur Einheit) RPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RPD: 30,8 (± 2,6) OPD: 28,2 (± 3,0) p=0,87 krankheitsfreies Überleben (Median, keine Angabe zur Einheit) RPD vs. OPD Kein statistisch signifikanter Unterschied RPD: 16,7 (± 3,5) OPD: 22,3 (± 3,5) p=0,21 Author's Conclusion: In conclusion, we have shown that RPD achieves the same local radicality of OPD in resectable PC. These results are not obtained at the expenses of higher morbidity or mortality, decreased probability of receiving adjuvant treatments, and increased rate of local recurrence. Running a RCT having R1 rate as the primary endpoint is barely feasible at the present time, because of the magnitude of estimated sample size. Implementation of an international registry could be the next step in the assessment of RPD for PC. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: Emanuele F Kauffmann, Niccolò Napoli, Francesca Menonna, Sara Iacopi, Carlo Lombardo, Juri Bernardini, Gabriella Amorese, Andrea Cacciato Insilla, Niccola Funel, Daniela Campani, Carla Cappelli, Davide Caramella, and Ugo Boggi have no conflicts of interest or financial ties to disclose. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: keine methodischen Mängel Studiendesign: retrospektive Fallkontrollstudie PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Mirkin, Katelin A. et al. Minimally invasive surgical approaches offer earlier time to adjuvant chemotherapy but not improved survival in resected pancreatic cancer. Surgical Endoscopy. 32. 2387-2396. 2018
| Mirkin, Katelin A. et al. Minimally invasive surgical approaches offer earlier time to adjuvant chemotherapy but not improved survival in resected pancreatic cancer. Surgical Endoscopy. 32. 2387-2396. 2018 | |||
|---|---|---|---|
| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (National Cancer Data Base (NCDB)), USA Number of Patient: n=9047 Gesamtpopulation n=7511 OP n=1123 MIP davon n=992 LP n=132 RP Recruitung Phase: 2010 - 2012 Inclusion Criteria: 1. PDAC 2. Operation Exclusion Criteria: 1. Unbekannte Art der Operation 2. keine Operation 3. keine Information zu systemischer Therapie 4. Diagnosen vor 2010 |
Intervention: Offene Pankreasoperation (OP) Comparison: Minimalinvasive Pankreasoperation (MIP) Subgruppenanalyse: Laparoskopische Pankreasoperation (LP) vs. Robotergestützte Pankreasoperation (RP) |
Primary: Zeit bis zum Beginn einer adjuvanten Chemotherapie Gesamtüberleben Secondary: Länge des Krankenhausaufenthaltes Results: Follow-up nicht angegeben Zeit bis zum Beginn einer adjuvanten Chemotherapie (Alle Operationsarten) OP vs. MIP Statistisch signifikant länger bei OP OP: 59,1 Tage MIP: 56,3 Tage p=0,0316 LP vs. RP Kein statistisch signifikanter Unterschied LP: 55,8 Tage RP: 61,1 Tage p=0,1797 Gesamtüberleben OP vs. MIP Kein statistisch signifikanter Unterschied Stadium I p=0,1662 Stadium II p=0,3564 Stadium III p=0,2853 LP vs. RP Kein statistisch signifikanter Unterschied Stadium I p=0,1000 Stadium II p=0,5224 Stadium III p=0,8068 Länge des Krankenhausaufenthaltes (Alle Operationsarten) OP vs. MIP Statistisch signifikant länger bei OP OP: 11,2 Tage MIP: 9,46 Tage p<0,0001 LP vs. RP Kein statistisch signifikanter Unterschied LP: 10,1 Tage RP: 9,4 Tage p=0,4176 Author's Conclusion: MIS approaches offer similar oncologic outcomes and survival benefits compared to open approaches in resectable pancreatic cancer. MIS approaches also offer improved perioperative outcomes, including shorter LOS and quicker TTC. Robotic and laparoscopic approaches appear to have similar perioperative and survival outcomes. Ongoing evaluation of these approaches is needed to truly understand how best to implement MIS approaches in pancreatic surgery for cancer |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: There are no funding sources to disclose in relation to this project. COI: Dr. Mirkin, Dr. Greenleaf, Dr. Hollenbeak, and Dr. Wong have no conflicts of interest or financial ties to disclose. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: Konversionen von laparoskopischer oder robotergestützter Operation zur offenen Operation werden in der Auswertung wie offene Operationen behandelt Notes: Gesamtqualität: keine methodischen Mängel Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Raoof, M. et al. Propensity score-matched comparison of oncological outcomes between laparoscopic and open distal pancreatic resection. The British journal of surgery. 105. 578-586. 2018
| Raoof, M. et al. Propensity score-matched comparison of oncological outcomes between laparoscopic and open distal pancreatic resection. The British journal of surgery. 105. 578-586. 2018 | |||
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| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte (Propensity-Score-matched), multizentrisch (National Cancer Data Base (NCDB)), USA Number of Patient: n=1126 Gesamtpopulation n=563 LDP n=563 ODP Recruitung Phase: 2010 - 2013 Inclusion Criteria: 1. Karzinom im Pankreaskörper oder Pankreasschwanz Exclusion Criteria: 1. Metastasierte Erkrankung bei der Diagnose 2. in situ Karzinome 3. robotergestützte distale Pankreatektomie |
Intervention: Laparoskopische distale Pankreatektomie (LDP) Comparison: Offene distale Pankreatektomie (ODP) |
Primary: Länge des Krankenhausaufenthaltes Wiederaufnahme Resektionsstatus Lymphknotenstatus Zeit bis zur Chemotherapie Mortalität Gesamtüberleben Secondary: Results: Follow-up Median 26,7 Monate Länge des Krankenhausaufenthaltes LDP vs. ODP Statistisch signifikant kürzer bei LDP LDP 6 Tage (5-8) ODP 7 Tage (5-9) p<0,001 Wiederaufnahme 30-Tage-Wiederaufnahme LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP. 54 (9,6 %) ODP: 52 (9,2 %) p=0,838 Resektionsstatus Positive Resektionsränder LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP. 84 (14,9 %) ODP: 104 (18,5 %) p=0,110 Lymphknotenstatus Anzahl untersuchter Lymphknoten LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP. 12 (6 – 18,5) ODP: 12 (7 – 18) p=0,759 Zeit bis zur Chemotherapie LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP 50 Tage (38 - 64) ODP 50 Tage (37 - 68) p=0,342 Mortalität 30-Tage-Mortalität LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP. 7 (1,2 %) ODP:5 (0,9 %) p=0,562 90-Tage-Mortalität LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied LDP: 16 (2,8 %) ODP: 21 (3,7 %) p=0,403 Gesamtüberleben LDP vs. ODP Kein statistisch signifikanter Unterschied HR 0,93 (95 % CI 0,77 – 1,12) p=0,457 1-Jahres Gesamtüberlebensrate LDP vs. ODP LDP: 79,6 % ODP: 72,8 % 2-Jahres Gesamtüberlebensrate LDP vs. ODP LDP: 52,1 % ODP: 50,4 % 3-Jahres Gesamtüberlebensrate LDP vs. ODP LDP: 41,6 % ODP: 36,0 % Author's Conclusion: Although laparoscopic and open distal pancreatic resections had comparable oncological outcomes, laparoscopy was associated with a shorter duration of hospital stay. The results also suggest that conversions are associated with markers of biologically aggressive disease (vascular involvement and node-positive disease) and worse perioperative and oncological outcomes, underscoring the need for appropriate patient selection, and excellence in operative technique. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: L.M. was supported by the National Cancer Institute of the National Institutes of Health (NIH 5K12CA001727-20). The content is solely the responsibility of L.M. and does not necessarily represent the official views of the National Institutes of Health COI: The authors declare no conflict of interest Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: tention-to-treat-Analyse, 9 Patienten lost to Follow-up, keine Überlebensdaten für Patienten diagnostiziert im Jahr 2013 Notes: Gesamtqualität: keine methodischen Mängel Studiendesign: RCT/retrospektive Kohorte/kontrollierte Studie etc. PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): ja Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Xourafas, Dimitrios et al. Comparison of Perioperative Outcomes between Open, Laparoscopic, and Robotic Distal Pancreatectomy: an Analysis of 1815 Patients from the ACS-NSQIP Procedure-Targeted Pancreatectomy Database. Journal of Gastrointestinal Surgery. 21. N-N. 2017
| Xourafas, Dimitrios et al. Comparison of Perioperative Outcomes between Open, Laparoscopic, and Robotic Distal Pancreatectomy: an Analysis of 1815 Patients from the ACS-NSQIP Procedure-Targeted Pancreatectomy Database. Journal of Gastrointestinal Surgery. 21. N-N. 2017 | |||
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| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (American College of Surgeons-National Surgical Quality Improvement Program (ACS-NSQIP)), USA Number of Patient: n=1815 Gesamtpopulation n=200 RDP n=694 LDP n=921 ODP Recruitung Phase: 01/2014 – 12/2014 Inclusion Criteria: 1. Alter ≥18 Jahre 2. distale Pankreatektomie 3. maligne und benigne Erkrankungen Exclusion Criteria: 1. Hybrid-Operation verschiedener minimal-invasiver Ansätze |
Intervention: Intervention I robotergestützte distale Pankreatektomie (RDP) Intervention II: laparoskopische distale Pankreatektomie (LDP) Comparison: offene distale Pankreatektomie (ODP) |
Primary: Konversionen zur offenen OP Transfusionsrate Milzerhalt Drainagen Notfalloperation Pankreasrekonstruktion Vaskuläre Resektion Re-Intubation Operationszeit Komplikationen Länge des Krankenausaufenthaltes Entlassung nach Hause Reoperation Wiederaufnahme Mortalität Secondary: Results: Konversionen zur offenen OP RDP vs. LDP Statistisch signifikant seltener bei RDP RDP: 17 (8 %) LDP: 112 (16 %) p=0,0068 Transfusionsrate RDP vs. LDP vs. ODP Statistisch signifikant seltener bei LDP und RDP RDP: 13 (6 %) LDP: 37 (5 %) ODP: 189 (21 %) p<0,0001 Milzerhalt RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 16 (8 %) LDP: 60 (9 %) ODP: 92 (10 %) p=0,5292 Drainagen RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 167 (84 %) LDP: 600 (86 %) ODP: 802 (87 %) p=0,4072 Drainage bei Pankreasanastomose RDP vs. LDP vs. ODP Statistisch kein signifikanter Unterschied RDP: 16 (8 %) LDP: 82 (12 %) ODP: 121 (13 %) p=0,1253 Drainage am Tag 30 nach OP RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 18 (9 %) LDP: 60 (9 %) ODP: 73 (8 %) p=0,8167 Perkutane Drainage RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 19 (10 %) LDP: 78 (11 %) ODP: 100 (11 %) p=0,8214 Notfalloperation RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 0 (0 %) LDP: 3 (0,5 %) ODP: 12 (1 %) p=0,0629 Pankreasrekonstruktion Keine Pankreasrekonstruktion RDP vs. LDP vs. ODP Statistisch signifikant häufiger bei LDP und RDP RDP: 189 (94,5 %) LDP: 643 (93 %) ODP: 776 (84 %) p<0,0001 Vaskuläre Resektion Keine Vaskuläre Resektion RDP vs. LDP vs. ODP Statistisch signifikant häufiger bei LDP und RDP RDP: 198 (99 %) LDP: 653 (94 %) ODP: 808 (88 %) p<0,0001 Re-Intubation RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 3 (2 %) LDP: 12 (2 %) ODP: 29 (3 %) p=0,1235 Operationszeit RDP vs. LDP vs. ODP Statistisch signifikant länger bei RDP RDP: 243 Min (91-1089) LDP: 205 Min (55-610) ODP: 222 Min (36-863) p<0,0001 Komplikationen Kontaminierte Wunde RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 16 (8 %) LDP: 40 (6 %) ODP: 76 (8 %) p=0,1488 Wundinfektionen Oberflächliche Wundinfektionen RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 7 (4 %) LDP: 19 (3 %) ODP: 43 (5 %) p=0,1293 Tiefe Wundinfektionen RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 1 (0,5 %) LDP: 7 (1 %) ODP: 19 (2 %) p=0,1055 Organ-Wundinfektionen RDP vs. LDP vs. ODP Statistisch signifikant seltener bei LDP und RDP RDP: 14 (7 %) LDP: 42 (6 %) ODP: 94 (10 %) p=0,0087 Wundstörung RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 0 (0 %) LDP: 1 (0,1 %) ODP: 7 (1 %) p=0,1099 Pneumonie RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 5 (2 %) LDP: 21 (3 %) ODP: 45 (5 %) p=0,0892 Lungenembolie RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 3 (1 %) LDP: 8 (1 %) ODP: 10 (1 %) p=0,8840 Progressive Niereninsuffizienz RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 1 (0,5 %) LDP: 4 (0,5 %) ODP: 5 (0,5 %) p=0,9907 Harnwegsinfektion RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 8 (4 %) LDP: 13 (2 %) ODP: 31 (3 %) p=0,1219 Schlaganfall RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 0 (0 %) LDP: 3 (0,4 %) ODP: 1 (0,1 %) p=0,3039 Herzstillstand RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 0 (0 %) LDP: 4 (0,5 %) ODP: 8 (1 %) p=0,4451 Myokardinfarkt RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 2 (1 %) LDP: 4 (0,5 %) ODP: 7 (1 %) p=0,7198 Blutung mit Tranfusionsbedarf RDP vs. LDP vs. ODP statistisch signifikant seltener bei LDP und RDP RDP: 13 (7 %) LDP: 37 (5 %) ODP: 189 (21 %) p<0,0001 DVT/Thrombophlebitis RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 6 (3 %) LDP: 9 (1 %) ODP: 24 (3 %) p=0,1063 Sepsis RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 9 (5 %) LDP: 26 (4 %) ODP: 56 (6 %) p=0,1034 Pankreasfistel RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 42 (21 %) LDP: 128 (18 %) ODP: 160 (17 %) p=0,6484 Verzögerte Magenentleerung RDP vs. LDP vs. ODP Statistisch signifikant seltener bei LDP und RDP RDP: 3 (1 %) LDP: 22 (3 %) ODP: 50 (5 %) p=0,0190 Länge des Krankenhausaufenthaltes RDP vs. LDP vs. ODP Statistisch signifikant kürzer bei LDP und RDP RDP: 5 Tage (0-36) LDP: 5 Tage (0-110) ODP: 7 Tage (0-103) p<0,0001 Entlassung nach Hause RDP vs. LDP vs. ODP Statistisch signifikant häufiger bei LDP und RDP RDP: 189 (95 %) LDP: 657 (95 %) ODP: 829 (90 %) p=0,0001 Reoperation RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 5 (3 %) LDP: 23 (3 %) ODP: 43 (5 %) p=0,2097 Wiederaufnahme 30-Tage-Wiederaufnahmen RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 34 (17 %) LDP: 96 (14 %) ODP: 168 (18 %) p=0,0590 Mortalität 30-Tage-Mortalität RDP vs. LDP vs. ODP kein statistisch signifikanter Unterschied RDP: 1 (0,5 %) LDP: 8 (1 %) ODP: 14 (1,5 %) p=0,4761 Author's Conclusion: National data suggest that the open, laparoscopic, and robotic approaches for DP offer different advantages in selected patients and clinicopathological contexts; therefore, demonstrating the superiority of one technique over another is challenging. These results encourage further investigation on this topic. To our knowledge, this is the first study to use the ACS-NSQIP procedure-targeted pancreatectomy data, which consist of detailed preoperative and postoperative variables, not previously analyzed. Our results confirm that splenic preservation, pancreatic fistula, and 30-day mortality rates are not influenced by surgical approach. The decreased rate of conversion for the robotic operation suggests its superiority over conventional laparoscopy, irrespective of malignancy, stage of disease, or intraoperative bleeding. Additionally, RDP offers significantly lower rates of EBL, LOS, and overall short-term postoperative morbidity when compared to an ODP. Yet, multi-institutional data used in this study failed to confirm the previously demonstrated advantages of the RDP in terms of splenic preservation rates and decreased EBL and LOS as compared with traditional laparoscopy. Irrespective of histology subtype and despite the ergonomic advantages of the robot for more complex operations, an ODP is still more frequently used for sicker patients and more advanced stage or borderline resectable disease. Nevertheless, surgeon preference, training, and perception of safety and resectability, as well as patient preference, availability of the robot, or other socioeconomic barriers to the application of newer surgical technology, inevitably impact the use of a specific operative approach. Finally, our data suggest that comparing outcomes between the minimally invasive approaches for DP is less demanding. In contrast, a more detailed assessment, longer follow-up periods, and an increased surgical volume and experience with RDP are necessary to establish its most appropriate use and superiority over the open technique to support widespread changes in current surgical practice |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: nicht angegeben COI: The authors declare that they have no conflict of interest. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: Intention-to-Treat-Analyse: Einbeziehung minimal-invasiver distaler Pankreatektomien, die in eine offene Operation umgewandelt wurden Notes: Gesamtqualität: abgewertet (-) Studiendesign: retrospektive Kohorte PICO Frage: ja Randomisiert: ja Gruppen vergleichbar: nein Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): nein Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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Adam, M. A. et al. Defining a hospital volume threshold for minimally invasive pancreaticoduodenectomy in the United States. JAMA Surgery. 152. 336-342. 2017
| Adam, M. A. et al. Defining a hospital volume threshold for minimally invasive pancreaticoduodenectomy in the United States. JAMA Surgery. 152. 336-342. 2017 | |||
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| Population | Intervention - Comparison | Outcomes/Results | |
| Evidence level: 4 Study type: retrospektive Kohorte, multizentrisch (Helath Care Utilization Project National Inpatient Sample (HCUP-NIS), USA Number of Patient: n=865 Gesamtpopulation n=148 High Volume (HV) (n=129 Pankreaskarzinom) n=717 Low Volume (LV) (n=618 Pankreaskarzinom) Recruitung Phase: 2000-2012 Inclusion Criteria: 1. Minimalinvasive Pankreatoduodenektomie (laparoskopisch oder robotergestützt) 2. maligne oder benigne Erkrankungen 3. Alter > 18 Jahre Exclusion Criteria: nicht angegeben |
Intervention: Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen (≥22 Fälle pro Jahr) (High Volume (HV)) Comparison: Krankenhäuser mit niedrigen Fallzahlen (<22 Fälle pro Jahr) (Low Volume (LV)) |
Primary: Komplikationen im Krankenhaus Secondary: Länge des Krankenhausaufenthaltes Reoperation Mortalität Kosten Results: Follow-up Nicht angegeben Komplikationen Auftreten von Komplikationen HV vs. LV Statistisch signifikant geringer bei HV HV: 49 (33,1) LV: 361 (50,4) p<0,001 OR 1,68 (95% CI 1,03-2,94) p=0,04 Intraoperative Komplikationen (Anzahl) HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: <10 LV: 43 (6,0 %) p=0,70 Blutungen (Anzahl) HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: <10 LV: 39 (5,4 %) p=0,84 Verzögerte Magenentleerung (Anzahl) HV vs. LV Statistisch signifikant seltener bei HV HV: <10 LV: 55 (7,7 %) p=0,03 Pankreasfistel (Anzahl) HV vs. LV Statistisch signifikant seltener bei HV HV: <10 LV: 85 (11,8 %) p=0,04 Infektionen HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: 20 (13,5 %) LV: 99 (13,8 %) p>0,99 Wunden HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: 16 (10,8 %) LV: 77 (10,7%) p>0,99 Kardiopulmonale Komplikationen HV vs. LV Statistisch signifikant seltener bei HV HV: 18 (12,2 %) LV: 137 (19,1 %) p=0,046 Thromboembolische Komplikationen (Anzahl) HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: <10 LV: 13 (1,8 %) p=0,21 Urologische Komplikationen (Anzahl) HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: <10 LV: 57 (8,0 %) p=0,39 Weitere Komplikationen (Anzahl) HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: <10 LV: 10 (1,4 %) p=0,70 Anzahl der Komplikationen Keine Komplikationen HV vs. LV Statistisch signifikant häufiger bei HV HV: 99 (66,9 %) LV: 356 (49,6 %) p<0,001 1 Komplikation HV vs. LV Statistisch signifikant seltener bei HV HV: 23 (15,5 %) LV: 147 (20,5 %) p<0,001 2 Komplikationen HV vs. LV Statistisch signifikant seltener bei HV HV: 13 (8,8 %) LV: 127 (17,7 %) p<0,001 ≥ 3 Komplikationen HV vs. LV Statistisch signifikant seltener bei HV HV: 13 (8,8 %) LV: 87 (12,1 %) p<0,001 Länge des Krankenhausaufenthaltes (Median) HV vs. LV Statistisch signifikant kürzer bei HV HV: 9 Tage (7-12) LV: 10 Tage (7-15) p<0,001 Reoperation (Anzahl) HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: <10 LV: 16 (2,2 %) p=0,76 Mortalität In-Hospital Mortalität (Anzahl) HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: <10 LV: 28 (3,9 %) p=0,34 Kosten (inflationsadjustiert, US-Dollar) HV vs. LV Kein statistisch signifikanter Unterschied HV: 32.729 (28.834-40.906) LV: 32.667 (25.206-50.891) p=0,71 Author's Conclusion: This large study provides valuable informationwith regard to the importance of ospital volume in implementation ofMIPD. While it is known that hospital volume is associatedwith improved outcomes fromMIPD, our study determined the minimum number of procedures that is associated with the lowest risk for postoperative complications. This finding is timely and relevant, given the ongoing debate regarding safe implementation of this complex procedure and the current shift toward value-based health care reimbursement models. The identified threshold of 22 cases per year may serve as a foundation for protocols aimed at safer implementation of MIPD at the national level and may have implications for surgical education and training. |
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| Methodical Notes | |||
| Funding Sources: This work was supported in part by grant P30CA014236 from the National Institutes of Health. The funder had a role in the design and conduct of the study; collection, management, analysis, and interpretation of the data; preparation, review, and approval of the manuscript; and decision to submit the manuscript for publication. COI: Dr Sosa is a member of the Data Monitoring Committee of the Medullary Thyroid Cancer Consortium Registry supported by Novo Nordisk, GlaxoSmithKline, AstraZeneca, and Eli Lilly. No other disclosures were reported. Randomization: keine Randomisierung (retrospektiv) Blinding: keine Verblindung (retrospektiv) Dropout Rate/ITT-Analysis: nicht angegeben Notes: Gesamtqualität: ausreichend Studiendesign: retrospektive Analyse PICO Frage: ja Randomisiert: nein Gruppen vergleichbar: ja Gruppen gleich behandelt (abgesehen von untersuchter Intervention): unklar Patienten nachverfolgbar (Loss of Follow-Up dokumentiert etc.): ja objektive Messung: ja Verblindung: nein |
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