Leitlinienprogramm OnkologieMagenkarzinom

1. Informationen zu dieser Leitlinie – Magenkarzinom

Version 3.1 · Oktober 2025 · AWMF 032-009OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

1.1 Herausgeber

Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).

1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

1.3 Finanzierung der Leitlinie

Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.

1.4 Kontakt

Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin

leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de
 

1.5 Zitierweise

Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Adenokarzinome des Magens und ösophagogastralen Übergangs, Langversion 3.1, 2025, AWMF-Registernummer 032-009OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/magenkarzinom/

1.6 Bisherige Änderungen an der Version 3.1

Version 3.1 (Oktober 2025)

Ergänzung des Patientenvertreters Peter Kuhlmann im Kapitel 1

Ergänzung von Abbildungen (Therapiealgorithmus, Erstlinientherapie, Zweitlinientherapie, Drittlinientherapie. 

Änderungen in [10.2] und [10.4] (Konsentierte Empfehlungen wurden nicht korrekt übertragen)

Änderung der [11.3] (Ergänzung "und/oder N+" Grund: Konsistenz mit einer entsprechenden Empfehlung in der Leitlinie zum Ösophaguskarzinom)

Korrektur des angezeigten Empfehlungsgrades in [13.2]

1.7 Besonderer Hinweis

Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.

Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.

In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.

Gender-Disclaimer

Ausschließlich zum Zweck der besseren Lesbarkeit wird auf die geschlechtsspezifische Schreibweise verzichtet. Alle personenbezogenen Bezeichnungen in diesem Dokument sind somit geschlechtsneutral zu verstehen.

1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die An-wendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hoch-wertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.

1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie

Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie Magenkarzinom. Neben der Langversion wird es folgende ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie geben:

  • Kurzversion der Leitlinie
  • Laienversion (Patientenleitlinie)
  • Leitlinienreport zum Erstellungsprozess der Leitlinie
  • Externe, separate Evidenzberichte bzw. Publikationen
  • Englische Version


Diese Leitlinie und alle Zusatzdokumente sind über die folgenden Seiten zugänglich.

Die Leitlinie ist zudem in der App und im Leitlinien-Hub des Leitlinienprogramms Onkologie einsehbar.

1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe

1.10.1 Koordination und Redaktion

Prof. Dr. med. Markus Möhler

Universitätsmedizin Mainz
I. Medizinische Klinik und Poliklinik
Langenbeckstraße 1
55131 Mainz

PD Dr. med. Yvonne Huber

Universitätsmedizin Mainz
I. Medizinische Klinik und Poliklinik
Langenbeckstraße 1
55131 Mainz



1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

In nachfolgender Tabelle 1 sind die an der Leitlinienerstellung beteiligten medizinischen Fachgesellschaften und sonstigen Organisationen sowie deren mandatierte Vertreter (Leitlinien-Gruppe) aufgeführt. Für die Leitlinien-Erstellung wurde 2022 eine Steuergruppe gegründet, die für die inhaltliche Kontinuität und neuen Themenfelder gegenüber der alten Leitlinie verantwortlich war. Der Steuergruppe gehörten die folgenden Mandatsträger der Leitlinie an: Bornschein, J., Follmann, M., Jenssen, C., Grenacher, L., Grimminger, P., Gockel, I., Höcht, S., Huber, Y, Klein, M., Lorenzen, S., Messmann, H., Möhler, M., Nothacker, M., Ott, K., Thuss-Patience, P., Unverzagt, S., Venerito, M., Wedding, U.

Die Fachgesellschaften haben ihre Mandatsträger bestimmt und in die Leitlinien-Gruppe delegiert. Die Leitlinien-Gruppe hat beim Kick-Off-Treffen über die von der Steuergruppe vorgeschlagenen einzubindenden Fachgesellschaften, Experten und Themenfelder beraten. Die Fachgesellschaften haben Mandatsträger entsandt.

Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Beteiligte Fachgesellschaften und OrganisationenMandatsträger
Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO)Prof. Dr. Sylvie Lorenzen
PD Dr. Peter Thuss-Patience
Arbeitsgemeinschaft onkologische Pathologie in der DKG (AOP)Prof. Dr. Christoph Röcken
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pharmazie (OPH)Hannelore Kreckel
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS)PD Dr. Reiner Caspari
Dr. Jürgen Körber
Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin in der DKG (APM)Prof. Dr. Utz Krug
PD Dr. Stefan Wirz
Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO)Dr. Viktoria Mathies
Julia von Grundherr
Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO)Dr. Tilman Bostel
Prof. Dr. Wilfried Budach
Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO)Dr. Rolf Mahlberg
Arbeitsgmeinschaft Bildgebung und Radioonkologie in der DKG (ABO)Prof. Dr. Hojjat Ahmadzadehfar
Assoziation Chirurgische Onkologie (ACO)_historyProf. Dr. Peter Grimminger
Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen (BDP)Prof. Dr. Christoph Röcken
Prof. Dr. Andrea Tannapfel
Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV)Prof. Dr. Ines Gockel
Prof Dr. Katja Ott
Prof. Dr. Peter Grimminger
Prof. Dr. Thomas Schmidt
Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)Dr. Markus Böbel
Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)Prof. Dr. Hans-Joachim Meyer
Prof. Dr. Stefan Mönig
Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)Prof. Dr. Ute Nöthlings
Dr. Johanna Conrad
Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM)Dr. Michael Klein
Dr. Jann Arends
Prof. Dr. Arved Weimann
Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)Prof Dr. Michael Quante
PD Dr. Christian Schulz
Prof. Dr. Marino Venerito
Prof Dr. Tilo Andus
PD Dr. Jan Bornschein
Dr. Severin Daum
PD Dr. Maria A Gonzalez-Carmona
Prof Dr. Ralf Jakobs
Prof Dr. Stefan Kanzler
PD Dr. Yvonne Huber
Prof. Dr. Markus Möhler
Prof. Dr. Helmut Messmann
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)Prof. Dr. Dirk Arnold
PD Dr. Peter Thuss-Patience
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)PD Dr. Jan Bornschein
PD Dr. Christian Schulz
Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR)Prof. Dr. Lars Grenacher
Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL)Prof Dr. Cornelius Knabbe
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)PD Dr. Ulrich Wedding
Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP)Prof. Dr. Christoph Röcken
Prof. Dr. Andrea Tannapfel
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)Prof. Dr. Nils Nicolay
Prof. Dr. Stefan Höcht
Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)Prof Dr. Christian Jenssen
Prof. Dr. Christoph Frank Dietrich
Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der Ernährung (Gastro-Liga)Prof Dr. Ralf Jakobs
Prof. Dr. Helmut Messmann
Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)Prof. Dr. Lars Grenacher
Prof. Dr. Andreas Schreyer
Gesellschaft für Rehabilitation bei Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (GRVS)PD Dr. Reiner Caspari
Dr. Jürgen Körber
Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege in der DKG (KOK)Kerstin Paradies
Methodik, KoordinationDipl.-Soz.Wiss. Thomas Langer
Dipl.-Troph. Lars Klug
Dr. Susanne Unverzagt
Dr. Monika Nothacker
Dr. Markus Follmann
Dipl. Biologe Gregor Wenzel
Selbsthilfegruppe für Speiseröhrenerkrankungen (SHG-S)Barbara Kade
Peter Kuhlmann

Die Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (GfH) hatte eine Beteiligung an der Leitlinienaktualisierung im Mai 2024 angefragt, wurde aufgrund des bereits laufenden Aktualisierungsprozess nicht berücksichtig. Eine Beteiligung der Fachgesellschaft ist für den nächsten Aktualisierungszyklus eingeplant.

1.10.3 Arbeitsgruppen

In der nachfolgenden Tabelle sind die Mitglieder der jeweiligen Arbeitsgruppen aufgelistet.

Tabelle 2: Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe

Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert)

AG 1: Ätiologie, Risikofaktoren, Pathogenese, Screening und Prävention (Helicobacter pylori-Eradikation)

Jan Bornschein, Christoph Röcken, Michael Quante, Johanna Conrad, Maria A Gonzalez-Carmona, Ute Nöthlings, Christian Schulz

AG 2: Diagnostik und Staging

Lars Grenacher, Christian Jenssen, Ines Gockel, Cornelius Knabbe, Andreas Schreyer, Hojjat Ahmadzadehfar, Severin Daum, Christoph Frank Dietrich, Ralf Jakobs, Andrea Tannapfel

AG 3: Endoskopische Therapie

Helmut Messmann, Ines Gockel, Tilo Andus, Ralf Jakobs, Stefan Kanzler, Andrea Tannapfel, Christian Jenssen

AG 4: Multimodale Therapie mit kurativer Intention sowie neoadjuvante und adjuvante Therapie und Chirurgie

Peter Grimminger, Sylvie Lorenzen, Wilfried Budach, Stefan Kanzler, Dirk Arnold, Tilman Bostel, Nils Nicolay, Thomas Schmidt, Severin Daum, Christoph Röcken

AG 5: Tumorgerichtete, palliative Chemotherapie

Peter Thuss-Patience, Stefan Höcht, Dirk Arnold, Katja Ott, Utz Krug, Rolf Mahlberg, Hans-Joachim Meyer, Stefan Mönig, Marino Venerito, Stefan Wirz

AG 6: Supportive Therapie Lebensqualität, Psychoonkologie, Ernährung, Selbsthilfe, Bewegungs- und Physiotherapie

Michael Klein, Ulrich Wedding, Jann Arends, Barbara Kade, Jürgen Körber, Ute Nöthlings, Markus Böbel, Reiner Caspari, Viktoria Mathies, Kerstin Paradies, Julia von Grundherr, Arved Weimann, Tilman Bostel, Wilfried Budach, Johanna Conrad, Peter Kuhlmann

AG 7: Qualitätsindikatoren, Patientenleitlinie und Integration in die DKG-geplante Zentrumsstruktur

Katja Ott, Marino Venerito, Hannelore Kreckel, Jann Arends, Markus Böbel, Barbara Kade, Jürgen Körber, Thomas Schmidt, Peter Kuhlmann

AG 8: Forschungsfragen

Jan Bornschein, Michael Quante

1.10.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)

Mitarbeit als externe Experten

Nachfolgend finden Sie nicht stimmberechtigte Experten, die in der AG-Arbeit ihre Expertise eingebracht haben und somit Koautoren der Leitlinie sind. Diese wurden von der Leitliniengruppe angefragt.

1.10.5 Patientenbeteiligung

Die Leitlinie wurde unter direkter Beteiligung von Patientenvertretenden, Frau Barbara Kade und Herrn Peter Kihlmann, erstellt. Sie hatte eine gleichberechtigte Funktion wie die Mandatstragenden und waren vor allem in der AG7 – Qualitätsindikatoren, Patientenleitlinie und Integration in die DKG-geplante Zentrumsstruktur aktiv, gehörten aber auch der AG 6 – Supportive Therapie Lebensqualität, Psychoonkologie, Ernährung, Selbsthilfe, Bewegungs- und Physiotherapie an.

1.10.6 Methodische Begleitung

1. Durch das Leitlinienprogramm Onkologie

  • Dr. Monika Nothacker (AWMF, Berlin),
  • Dr. Markus Follmann MPH MSc (OL-Office, Berlin),
  • Dipl.-Soz. Wiss. Thomas Langer (OL-Office, Berlin),
  • Dipl. Biol. Gregor Wenzel (OL-Office, Berlin),

2. Durch externe Auftragnehmer

  • Prof. Dr. rer. nat. Susanne Unverzagt (Martin-Luther-Universität, Halle)
  • Dr. med. Martin Utzig (DKG - Zertifizierung, Berlin), Aktualisierung der Qualitätsindikatoren

3. Durch die DGVS Geschäftsstelle

  • Dipl.-Troph. Lars Klug (DGVS, Berlin)
  • Werkstudentinnen durch freie Mitarbeit im Auftrag der DGVS: Jara Eisinger

4. Durch medizinische Doktoranden der Universitätsmedizin Mainz

  • Folgende Doktoranden haben unter Anleitung von Prof. Dr. rer. nat. Unverzagt, Prof. Dr. Möhler und PD Dr. med. Huber die systematischen Literatursuchen und Evidenztabellen mit den einzelnen Arbeitsgruppen vorbereitet und erstellt: Carim Arem, Hans Büchner, Julian Felgentreff, Justus Götz, Katharina Heuman, Andreas Koffmane, Charlotte Neulinger.
  • Daher werden auch Teile des Leitlinienreports in den jeweiligen medizinischen Doktorarbeiten erwähnt.

1.11 Abkürzungsverzeichnis

Tabelle 3: Abkürzungen

AbkürzungenErläuterungen
AEG

Adenokarzinom des ösophagogastralen Übergangs

AG

Arbeitsgruppe

AHB

Anschlussrehabilitation

AIG

Autoimmungastritis

AIO

Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der DKG

AJCC

American Joint Committee on Cancer

APC

Argon Plasma Coagulation

APV

Allgemeine Palliativversorgung

AR

Anschlussrehabilitationsmaßnahme

ASCO

American Society of Clinical Oncology

ASS

Acetylsalicylsäure

AWMF

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.

BAR

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation

BLI

Blue Laser Imaging; Blaulaser-Bildgebung

BMI

Body-Mass-Index

BSC

Best Supportive Care

CA19-9

Carbohydrate antigen 19-9

CA72-4

Carbohydrate Antigen 72-4 oder Cancer Antigen 72-4

CDH1

Cadherin-1-Gen

CEA (eng)

Cardioembryonic Antigen

COX-2

Cyclooxygenase-2

CPS

Combined positive score

CT

Computertomographie

CTNNA1

Catenin alpha-1 -Gen

DGE

Deutsche Gesellschaft für Ernährung

DGE-BV

Deutsche Gesellschaft für Endoskopie und bildgebende Verfahren

DGEM

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin

DGVS

Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten

dMMR

Mismatch repair deficiency

DNA

Desoxyribonucleinsäure

DPD

Dehydropyrimidin-Dehydrogenase

DRV

Deutsche Rentenversicherung

DT

Distress-Thermometer

EBV

Epstein-Barr-Virus

ECL

Enterochromaffin-ähnlich

EGCG

Epigallocatechingallat

EK

Expertenkonsens (siehe zur Erläuterung Kapitel "Expertenkonsens" unter "Grundlagen der Methodik")

EK

Erythrozyten-Konzentrat

EMR

Endoskopische Mukosaresektion

EORTC

European Organisation for Research and Treatment of Cancer

EPIC

The European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition

ER

Estrogenrezeptor

ESD

Endoskopische Submukosa-Dissektion

ESMO

Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie / European Society of Medical Oncology

ESPEN

Europäische Gesellschaft für klinische Ernährung und Stoffwechsel

EUS

Endoskopischer Ultraschall

EUS-FNA

endosonografisch geführte Feinnadel-Aspiration

FDG-PET-CT

Fluorodeoxyglucose positron emission tomography computer tomography

FIGC

Autosomal dominanter Erbgang

FISH

Fluoreszenz-in-situ Hybridisierung

FKJ

Feinnadelkatheter-Jejunostomie

G-17

Gastrin-17

G-CSF

Granulozyten-Kolonie-stimulierender Faktor

GAPPS

Gastrales Adenokarzinom mit proximaler Polypose

GEJ

gastroesophageal junction

GERD

gastroösophageale Refluxkrankheit

GI

Gastrointestinal

H. pylori

Helicobacter pylori

HDGC

Hereditäres diffuses Magenkarzinom

HER-2

epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor

HER1

human epidermal growth factor receptor

HER2

Human epidermal growth factor receptor type 2

HIPEC

Hypertherme Intraperitoneale Chemotherapie

HLBC

hereditary lobular breast cancer

HNPCC

hereditary non-polyposis colorectal cancer

HR

Hazard ratio

ICF

International Classification of Functioning, Disability and Health

ICI

immune checkpoint inhibitor

IEN

Intraepitheliale Neoplasie

IGCLC

International Gastric Cancer Linkage Consortium

IGRT

Image-guided radiation therapie (bildgesteuerte Strahlentherapie)

IHC

Immunhistochemie

IM

Intestinale Metaplasie

IMRT

intensitätsmodulierte Radiotherapie

INS

Intensive perioperative Ernährungstherapie

INSR

Insulinrezeptor

IRR

Incidence Rate Ratio; Rate der Inzidenz

ITT

Intention to treat

JRSGC

Japanese Research Society for Gastric Cancer

KI

Konfidenzintervall

KM

Kontrastmittel

LAD

Lymphadenektomie

LK

Lymphknoten

LL

Leitlinie

LoE

Level of Evidence

LQ

Lebensqualität

MAP

MUTYH-assoziierte Polyposis

MAPS

Management of precancerous conditions and lesions in the stomach

MDCT

Multi-detector Computed Tomography

MMR

Mismatch-Repair

MMRd

Mismatch repair deficiency

MRT

Magnetresonanztomographie

MSI

Mikrosatelliteninstabilität

MSI-H

Mikrosatelliteninstabilität hoch (high)

MSS

Mikrosatellitenstabilität

NBI

Narrow-Band Imaging

NRS

numerische Analgoskala

NSAR

Nichtsteroidale Antirheumatika

ÖGD

Ösophagogastroduodenoskopie

OL

Leitlinienprogramm Onkologie

OLGA

operative link on gastritis assessment

OLGIM

operative link on gastric intestinal metaplasia

ONS

Orale Nahrungssupplemente

OP

Operation

OR

Chancenverhältnis (engl. Odds-Ratio)

ORR

Objective Response Rate

OS

Gesamtüberleben / overall survival

p.o.

per os

PCI

Peritoneal Carcinomatosis Index

pCR

pathologische Komplettremissionen

PD-L1

Programe Death Ligand 1

PDL

Programmed-death ligand

PEG

Perkutane Endoskopische Gastrostomie

PET

Positronen-Emissions-Tomographie

PFS

progressionsfreies Überleben (engl.: progression-free survival)

PG

Pepsinogen

PGI

Pepsinogen I

PGII

Pepsinogen II

PIC

Perioperative intraperitoneale Chemotherapie

PIPAC

Pressurized Intraperitoneal Aerosol Chemotherapy

PPI

Protonenpumpen-Inhibitoren

PRCT

Prospective, randomized controlled trial; prospektive, randomisiert kontrollierte Studie

PSK

Polysaccharid K

PTEN

Cowden-Syndrom

RCT

Randomized Controlled Trial

RCT

Radiochemotherapie

RR

Risk ratio / relative risk

SAAG

Serum-Aszites-Albumin-Gradient

SAPV

Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung

SEMS

Selbstexpandierende Metallgitterstents

SGA

Subjective global assessment

SGB

Sozialgesetzbuch

SMI

Skelettmuskelindex

SPV

Spezialisierte Palliativversorgung

SR

Subtotale Response

SSI

Stress-Strain Index

SSI

surgical side infection

SWOG

Southwest Oncology Group (amerikanische Studienorganisation https://www.swog.org/)

UICC

Union Internationale Contre le Cancer (eng.: Union for International Cancer Control)

US

United States

USA

United States of America

VUS

Variante unklarer Signifikanz

WCRF

World Cancer Research Fund

WHO

World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation