26. Forschungsbedarf – Zervixkarzinom
Im Rahmen der Überarbeitung der S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Zervixkarzinoms sind Defizite in der Evidenzgrundlage nachgewiesen worden. Trotz einer Vielzahl an prospektiv-randomisierten Studien ist die Mehrheit der abgestimmten Statements weiterhin konsensbasiert. In vielen Bereichen fehlt weiterhin die entsprechende Evidenz.
Während mit der LACC-Studie aktuell die Evidenz für den offenen Zugang bei der radikalen Hysterektomie gegeben ist, bleibt weiterhin die Frage offen, ob dies auch für Tumore < 2cm gilt. Aufgrund methodischer Schwächen der SHAPE-Studie bleibt die Frage, ob bei einer einfachen Hysterektomie ein offenes oder laparoskopisches Verfahren gewählt werden kann, unbeantwortet. Zur Fragestellung einer möglichen Konisation vor geplanter Hysterektomie gibt es eine Vielzahl an retrospektiven Auswertungen und Subgruppenanalyse. Es konnten keine prospektiv-randomisierten Studien zu dieser Thematik identifiziert werden. Es liegt auch keine ausreichende Evidenz für das optimale operative Vorgehen beim Fertilitätserhalt vor (Konisation vs. Trachelektomie) und ob dieser mit einer neoadjuvanten Chemotherapie kombiniert werden kann. Die Frage, ob eine Sentinel-Node-Biopsie auch bei Tumoren bis 4cm angewendet werden kann, ist weiterhin offen. Die Evidenz dazu wird erst mit den Ergebnissen der Senticol-III-Studie beantwortet werden.
Aktuell wird bei der Patientin mit Zervixkarzinom das unimodale Therapiekonzept favorisiert. Prospektive Daten zur Kombination von Operation und Radiochemotherapie fehlen. Auch hier sieht die LL-Gruppe einen wesentlichen Forschungsbedarf. Auch im Bereich der Nachsorge und strukturierten survivorship-orientierte Nachsorgeprogrammen gibt es bisher nur unzureichend Daten.
Erste Daten aus der WiZen-Studie zeigen den Benefit, wenn Frauen mit Zervixkarzinom in zertifizierten Zentren erstbehandelt werden. Ob es einen Einfluss des operativen Therapievolumens auf das Überleben gibt, ist weiterhin unklar. Auch die Auswirkungen des 2020 eingeführten organisierten Zervixkarzinoms-Sreenings sind weiterhin nicht geklärt.
Zusammenfassend wurde als zentraler Forschungsbedarf beim Zervixkarzinom, identifiziert, dass zu den meisten Bereichen der Diagnostik, der Therapie, der unterstützenden Maßnahmen aber auch in der Nachsorge kaum ausreichend hochwertige Evidenz vorhanden ist. Da es sich hier vor allem um Themen handelt, die nicht durch Industrieförderungen Unterstützung finden, können diese Ergebnisse nur durch Unterstützung von öffentlichen Geldgebern erarbeitet werden. Dies sollte möglichst mit einer Evaluation der therapiespezifischen Lebensqualität sowie auch unter ökonomischen Aspekten aufgearbeitet werden.
Konkret adressiert die Leitliniengruppe folgende Forschungsfragen zu denen eine systematische Evidenzaufarbeitung ohne verwertbare Ergebnisse erfolgt ist.
Folgende Forschungsfragen ergaben sich aus den jeweiligen Kapiteln, die Grundlage für die nächste Überarbeitung darstellen sollten. Die meisten Forschungsfragen generierten sich aus dem Kapitel „Operative Therapie“.
Kapitel 7: Pathologie
PICO-Frage: Sind isolierte Tumorzellen im Lymphknotenpräparat mit einer schlechten Prognose assoziiert?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen mit einem Zervixkarzinom im Stadium < FIGO (2009) IIB |
Nachweis von isolierten Tumorzellen im Lymphknotenpräparat |
Kein Nachweis von isolierten Tumorzellen im Lymphknotenpräparat |
Gesamtüberleben (OS) Progressions-freies Überleben (PFS) Krankheits-freies Überleben (DFS) |
RCT SR/MA |
Kapitel 9: Operative Therapie
PICO-Frage: Ist ein minimal invasiver Zugangsweg bzgl. onkologischem Outcome vertretbar bei frühem low risk Zervixkarzinom (<= 2cm) entsprechend der Kriterien der SHAPE Studie, wenn eine einfache Hysterektomie geplant ist?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen mit einem Zervixkarzinom im Stadium ≤FIGO (2009) IB1(low risk entsprechend SHAPE-Studien Kriterien) |
Einfache Hysterektomie |
Minimal invasiv vs. offener Zugangsweg |
Gesamtüberleben (OS) Progressions-freies Überleben (PFS) Krankheits-freies Überleben (DFS) Intraoperative Komplikationen Postoperative Komplikationen |
RCT; SR/MA
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PICO-Frage: Ist ein minimal invasiver Zugangsweg bzgl. progressionsfreiem Überleben und Gesamtüberleben der optimale Zugangsweg bei Frauen mit Zervixkarzinom im Stadium < FIGO IIB (2009) und geplanter radikaler Hysterektomie?
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Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen mit einem Zervixkarzinom im Stadium < FIGO (2009) IIB |
minimal invasive radikale Hysterektomie (Confounder: Scheidenmanschette, Hohlmanipulator, Konisation vor Hysterektomie) |
Offen operative radikale Hysterektomie |
Gesamtüberleben (OS) Progressions-freies Überleben (PFS) Krankheits-freies Überleben (DFS) Blutverlust Dauer des Aufenthalts im Krankenhaus Intraoperative Komplikationen Postoperative Komplikationen |
RCT; SR/MA |
PICO-Frage: Verbessert eine Konisation vor einer geplanten Hysterektomie das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben der Frau mit einem Zervixkarzinom im Stadium ≤FIGO (2009) IB2?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen mit einem Zervixkarzinom im Stadium ≤FIGO (2009) IB2 |
Konisation vor geplanter Hysterektomie |
Einfache Hysterektomie/radikale Hysterektomie |
Gesamtüberleben (OS) Progressions-freies Überleben (PFS) Krankheits-freies Überleben (DFS) Blutverlust Dauer des Aufenthalts im Krankenhaus Intraoperative Komplikationen Postoperative Komplikationen Postoperative Komplikationen beim sekundären Eingriff nach primärer Konisation |
RCT; SR/MA |
PICO-Frage: Ist eine Konisation im Rahmen des Fertilitätserhalts ausreichend sicher im Vergleich zu einer einfachen / radikalen Trachelektomie bei pT1B1 (< =2cm)?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen mit einem Zervixkarzinom im Stadium FIGO (2009) IB1 (≤2cm) |
Konisation als fertilitätserhaltende Operation |
Einfache Trachelektomie /radikale Trachelektomie |
Gesamtüberleben (OS) Progressions-freies Überleben (PFS) Krankheits-freies Überleben (DFS) Blutverlust Intraoperative Komplikationen SchwangerschaftsrateRate an Lebendgeburten (Baby-take-home) Geburtshilfliche Komplikationen Frühgeburtlichkeit |
RCT; SR/MA |
PICO-Frage: Ist eine neoadjuvante Chemotherapie in Kombination mit einer fertilitätserhaltenden Operation (Konisation oder Trachelektomie) bei Patientinnen mit FIGO IB1 (2009) und Tumoren zwischen 2 und 4 cm onkologisch sicher?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen mit einem Zervixkarzinom im Stadium FIGO (2009) IB1 (>2cm bis 4 cm) |
Neoadjuvante Chemotherapie in Kombination mit fertilitätserhaltender Operation |
Radikale Hysterektomie |
Gesamtüberleben (OS) Progressions-freies Überleben (PFS) Krankheits-freies Überleben (DFS) Blutverlust Intraoperative Komplikationen Schwangerschaftsrate Rate an Lebendgeburten (Baby-take-home) Geburtshilfliche Komplikationen Frühgeburtlichkeit |
RCT; SR/MA |
PICO-Frage: Ist eine Sentinellymphknotenbiopsie bei Patientinnen mit FIGO IB1 (2009) und Tumoren zwischen 2 und 4 cm bezüglich des onkologischen Outcomes sicher?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen mit einem Zervixkarzinom im Stadium FIGO (2009) IB1 (>2cm bis 4 cm) |
Sentinellymphonodektomie (Confounder: ICG; Blau; Radioaktiv) |
systematische Lymphonodektomie |
Gesamtüberleben (OS) Progressions-freies Überleben (PFS) Krankheits-freies Überleben (DFS) Detektionsrate in Abhängigkeit der Färbemethode Falsch negative Rate Lymphödem OP-Zeit Komplikationen |
RCT; SR/MA |
PICO-Frage: Ist ein operatives Lymphknotendebulking beim Vorliegen von Bulky Nodes vor einer geplanten RCHT mit einem verbesserten Outcome verbunden?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen mit einem Zervixkarzinom und Bulky nodes vor geplanter RCHT |
Lymphknotendebulking |
Kein Lymphknotendebulking |
Gesamtüberleben (OS) Progressions-freies Überleben (PFS) Krankheits-freies Überleben (DFS) Lymphödemrate Komplikationen |
RCT; SR/MA |
PICO-Frage: Führt eine sekundäre einfache oder radikale Hysterektomie nach erfolgter RCHT (bei nachgewiesenen Tumorrest nach 6 Monaten) zu einem verbesserten Outcome?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen mit primärer RCHT und zervikalem Tumorrest nach 6 Monaten |
Einfache oder radikale Hysterektomie |
Keine Hysterektomie |
Gesamtüberleben (OS) Progressions-freies Überleben (PFS) Krankheits-freies Überleben (DFS) Komplikationen |
RCT; SR/MA |
Kapitel 11 Medikamentöse Therapie
PICO-Frage: Ist die neoadjuvante Chemotherapie mit nachfolgender Operation der primären Radiochemotherapie (perkutan + Brachytherapie) bezüglich des onkologischen Outcomes gleichwertig?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen mit einem Zervixkarzinom im Stadium FIGO (2009) IB1 (nodal positiv); IB2, IIA, IIB; IIIB, IVA |
Neoadjuvante Chemotherapie gefolgt von operativer Therapie |
Radiochemotherapie |
Gesamtüberleben (OS) Progressions-freies Überleben (PFS) Krankheits-freies Überleben (DFS) Toxizität |
RCT; SR/MA |
Kapitel 13 Psychoonkologie und Lebensqualität
Schlüsselfrage 11: Wie ist das Patient reported outcome in Abhängigkeit von der durchgeführten Lokaltherapie?
PICO-Frage: Wie beeinflusst die operative Therapie im Vergleich zur Radiochemotherapie das Patient reported outcome bei Langzeitüberlebenden nach Zervixkarzinom?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen mit abgeschlossener Primärtherapie eines Zervixkarzinoms (Operation/RCTH) |
Operative Therapie |
Radiochemotherapie |
Patient reported Outcome Sexuelle Funktion Sexuelle Aktivität Zufriedenheit mit sexueller Aktivität Psychosozialer Distress Lebensqualität Partnerschaftliche Zufriedenheit Körperbild Fatigue |
RCT SR/MA |
PICO-Frage: Verbessert Maßnahmen zur Förderung der sexuellen Gesundheit die sexuelle Funktion, Aktivität und Zufriedenheit bei Langzeitüberlebenden nach Zervixkarzinom?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen mit einem Zervixkarzinom nach abgeschlossener Primärtherapie |
Standardversorgung mit Interventionen zur Förderung der sexuellen Gesundheit (e.g. sexualtherapeutische Intervention) |
Standardversorgung |
Sexuelle Funktion Sexuelle Aktivität Zufriedenheit mit sexueller Aktivität Psychosozialer Distress Lebensqualität Partnerschaftliche Zufriedenheit Körperbild Fatigue |
RCT; SR/MA |
Kapitel 15: Rehabilitation
PICO-Frage: Verbessert ERAS (Enhanced recovery after surgery) bei Frauen mit einem Zervixkarzinom, die operiert werden sollen, das postoperative Outcome?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen mit einem Zervixkarzinom, die operiert werden sollen |
ERAS (Enhanced recovery after surgery |
Keine Prähabilitationsmaßnahmen |
Morbidität Mobilität Hospitalisierungsdauer |
RCT; SR/MA |
Kapitel 16: Nachsorge
PICO-Frage: Verbessert eine HPV-Impfung (Cervarix® /Gardasil®9) nach Abschluss der kurativen Therapie eines Zervixkarzinoms das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben der Patientin?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen in der Nachsorge nach einem Zervixkarzinom |
Prophylaktische HPV-Impfung nach abgeschlossener Zervixkarzinombehandlung |
Keine Impfung nach abgeschlossener Zervixkarzinombehandlung |
Gesamtüberleben (OS) Progressions-freies Überleben (PFS) Krankheits-freies Überleben (DFS) |
RCT; SR/MA |
PICO-Frage: Verbessert eine intensivierte Nachsorge mit bildgebenden Verfahren das Outcome von Patientinnen mit Zervixkarzinom bei abgeschlossener RCHT?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen in der Nachsorge bei Z. n. RCHT |
Intensivierte Nachsorge mit Bildgebung (MRT, CT) |
Obligate Standardnachsorge |
Gesamtüberleben (OS) Progressions-freies Überleben (PFS) Krankheits-freies Überleben (DFS) Lebensqualität |
RCT; SR/MA |
PICO-Frage: Verbessern strukturierte survivorship-orientierte Nachsorgeprogramme bei Patientinnen nach Behandlung eines Zervixkarzinoms die Lebensqualität und psychosozialen Langzeitfolgen im Vergleich zur üblichen Nachsorge?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcome |
Studiendesign |
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Patientinnen bzw. Überlebende nach abgeschlossener Primärbehandlung eines Zervixkarzinoms |
Strukturierte Nachsorge- oder Survivorship-Programme, z. B. telefonische psychosoziale Beratung, nurse-led home-based health program edukative oder psychosoziale Begleitung |
Übliche Nachsorge, Standardversorgung, keine strukturierte Zusatzintervention oder Kontrollgruppe |
Lebensqualität, gynäkologisch/krebsspezifische Belastungen, psychische Belastung, Sexualfunktion, Familienfunktion, soziale Funktion, Selbstmanagement, gesundheitsbezogene Lebensqualität Toxizität |
RCT SR/MA |
Kapitel 17: Lokalrezidiv
PICO-Frage: Verbessert sich das Outcome von Frauen mit lokal behandelbaren Lokalrezidiv durch die Hinzunahme von Systemtherapie?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen mit einem Zervixkarzinomrezidiv nach initialer operativer Behandlung, potentiell kurativ durch Radiochemotherapie therapierbar |
Systemtherapie ergänzend zur Radiochemotherapie |
Radiochemotherapie mit Cisplatin |
Gesamtüberleben (OS) Progressions-freies Überleben (PFS) Krankheits-freies Überleben (DFS) Komplikationen
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RCT SR/MA |
Kapitel 18: Metastasiertes Zervixkarzinom
PICO-Frage: Verbessert eine Systemtherapie bei isolierten Metastasen, die durch eine lokale Therapie behandelt worden sind, das Überleben?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcomes |
Studiendesign |
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Frauen mit isolierten Zervixkarzinommetastasen |
Systemtherapie ergänzend zur lokalen Therapie (Radiotherapie, Operation) |
Nur lokale Therapie |
Gesamtüberleben (OS) Progressions-freies Überleben (PFS) Komplikationen
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RCT SR/MA |
Kapitel 25: Versorgungsstrukturen
PICO-Frage: Welchen Einfluss hat das operative Therapievolumen auf das rezidivfreie- und das Gesamtüberleben von Patientinnen, die an einem Zervixkarzinom (FIGO 2018 I-IIB) erkrankt sind und in einem zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrum behandelt werden?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcome |
Studiendesign |
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Frauen mit einem Zervixkarzinom FIGO I-IIB |
Operatives Therapievolumen < 10 Fälle/Jahr |
Operatives Therapievolumen ≥ 10 Fälle/Jahr |
Gesamtüberleben (OS) Krankheits-freies Überleben (DFS) |
SR/MA |
PICO-Frage: Führen die Abklärungsalgorithmen des seit 2020 etablierten organisierten Zervixkarzinomscreeningprogramms zu einer höheren Inzidenz von Carcinoma in situ und/oder invasiven Karzinomen mit niedrigeren FIGO-Stadien?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcome |
Studiendesign |
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Frauen mit einem Zervixkarzinom |
Organisiertes Screeningprogramm (Zytologiebasiert 20-34, Co-Test ab 35J) seit 2020 |
Opportunistisches zytologiebasiertes Screeningprogramm 2010-2019 |
Inzidenz Carcinoma in situ der Zervix uteri Inzidenz Zervixkarzinom (stadienabhängig) Gesamtüberleben (OS) Krankheits-freies Überleben (DFS) |
SR/MA |
Kapitel 23: Neuroendokrines Zervixkarzinom
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcome |
Studiendesign |
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Frauen mit einemneuroendokrinen Zervixkarzinom |
Neue Systemtherapie |
Standardsystemtherapie |
Gesamtüberleben (OS) Krankheits-freies Überleben (DFS) Progressionsfreies Überleben (PFS) |
RCT SR/MA |
Sonstiges
PICO-Frage: Welchen Einfluss hat die Stagemigration von FIGO 2009 zu FIGO 2018 auf die Prognose?
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Population |
Intervention |
Komparator |
Outcome |
Studiendesign |
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Frauen mit einem Zervixkarzinom |
Stadieneinteilung nach FIGO 2018 Klassifikation |
Stadieneinteilung nach FIGO 2009 Klassifikation |
Gesamtüberleben (OS) Krankheits-freies Überleben (DFS) Progressionsfreies Überleben (PFS) |
SR/MA |