Leitlinienprogramm OnkologieSupportive Therapie

1. Informationen zu dieser Leitlinie – Supportive Therapie

Version 2.1 · Mai 2026 · AWMF 032-054OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

1.1 Herausgeber

Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).

1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)

Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)

Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)

Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) vertreten durch die Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie (AGSMO)

1.3 Finanzierung der Leitlinie

Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.

1.4 Kontakt

Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin
leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de

 

1.5 Zitierweise

Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen, Langversion 2.1, 2026, AWMF-Registernummer 032-054OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/supportive-therapie/

1.6 Bisherige Änderungen an der Version 2.1

QuQualiQ

Version 2.1 (Juni 2026)

Qualitätsindikatoren aktualisiert

ÄnderungeÄnderungen in Kapitel 11 zu Amifostin (Präparat in Deutschland derzeit nicht mehr im Handel erhältlich)

Änderung in [12.19] (Aqua dest. aus Notfallpaket entfernt)

1.7 Besonderer Hinweis

 

Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer*innen aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen des herstellenden Unternehmens zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall eine Spezialistin bzw. einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.

Der Benutzende selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.

In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.

Hinweis zu Sprache

In der ersten Version unserer Leitlinie wurde aus Gründen der besseren Lesbarkeit auf die gleichzeitige Nennung weiblicher und männlicher Sprachformen verzichtet. Im Zuge der Überarbeitung und auf expliziten Wunsch der Leitliniengruppe haben wir uns jedoch entschieden, die Leitlinie in gendergerechter Sprache zu verfassen. Uns ist bewusst, dass diese Form der Sprache möglicherweise schwieriger zu lesen sein kann. Dennoch ist uns die inklusive Ansprache aller Geschlechter ein wichtiges Anliegen, und wir sehen in der gendergerechten Sprache einen wichtigen Schritt zur Förderung von Gleichstellung und Vielfalt.

 

1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie gemeinsam zu fördern und zu unterstützen.

Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens medizinischer Fachexpert*innen, Anwender*innen und Patient*innen sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Das AWMF-Regelwerk stellt hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien dar. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage der Erstellung und Aktualisierung von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.

1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie

Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen. Neben der Langversion wird es folgende ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie geben:

  • Kurzversion der Leitlinie
  • Laienversion (Patient*innenleitlinie)
  • Leitlinienreport zum Erstellungsprozess der Leitlinie
  • Evidenztabellen (als separates Dokument)

Diese Leitlinie und alle Zusatzdokumente sind über die folgenden Seiten zugänglich.

 

1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe

1.10.1 Koordination und Redaktion

Zusammensetzung der Koordinationsgruppe

Leitlinienkoordination

Prof. Dr. med. Karin Jordan

Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH

Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin

Charlottenstr. 72

14467 Potsdam

 

Dr. med. Franziska Jahn

Universitätsklinikum Halle/Saale

Klinik für Innere Medizin IV

Ernst Grube Str. 40

06120 Halle

Leitliniensekretariat

Dr. rer. medic. Camilla Leithold

Projektassistenz

Steffi Weiss

Leitliniensteuergruppe

Prof. Dr. med. Petra Feyer (AGSMO)

Prof. Dr. med. Bernhard Wörmann (DGHO)

PD Dr. med. Ulrike Höller (DEGRO)

 

1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

In Vorbereitung des Kick-off- Meetings wurden alle von der Leitliniensteuergruppe und der Leitlinienkoordination  als relevant erachteten Fachgesellschaften und Arbeitsgemeinschaften angeschrieben, und um Mandatierung eines oder mehrerer Mitglieder zur Mitarbeit an der Leitlinie gebeten.

Zusätzlich wurden auf Vorschlag der AG-Leitung und der Mandatsträger*innen insgesamt 32 Expert*innen für die Ausarbeitung der Empfehlungen und Hintergrundtexte einzelner Themen hinzugezogen bzw. an der Studienextraktion beteiligt. Die Expert*innen waren nicht stimmberechtigt, haben aber Auskunft über Interessenskonflikte erteilt.

Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Beteiligte Fachgesellschaften und OrganisationenMandatsträger
Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie in der DKG und DDG (ADO)PD Dr. Katharina Kähler
Prof. Dr. Jessica Hassel
Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO)Dr. Friederike Mumm
Dr. Pia Heußner
Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der DGGG und DKG (AGO)Prof. Dr. Toralf Reimer
Prof. Dr. Nadia Harbeck
Prof. Dr. Christoph Thomssen
Arbeitsgemeinschaft Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgische Onkologie in der DKG (AHMO)Prof. Dr. Jens Büntzel
Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO)Prof. Dr. Maike de Wit
Dr. Wilfried Grothe
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pharmazie (OPH)Dr. Annette Freidank
Kerstin Bornemann
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS)Prof. Dr. Oliver Rick
Dr. Wilfried Hoffmann
Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin in der DKG (APM)PD Dr. Ulrich Wedding
Prof. Dr. Bernd Alt-Epping
Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO)Prof. Dr. Oliver Micke
Prof. Dr. Jutta Hübner
Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO)Prof. Dr. Frank Giordano
Dr. Dorothea Riesenbeck
Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO)Prof. Dr. Petra Feyer
Prof. Dr. Ingo J. Diel
Dr. Markus Horneber
Prof. Dr. Hartmut Link
Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft (AUO)Prof. Dr. Chris Protzel
Prof. Dr. Michael Siebels
Assoziation Chirurgische Onkologie (ACO) in der DGAV und der DKGProf. Dr. Daniel Vallböhmer
Berufsverband der Niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Deutschland (BNHO)Dr. Ingo Schwaner
Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten (BVDST)Dr. Dorothea Riesenbeck
Dr. Jürgen Heide
Bundesverband deutscher Krankenhausapotheker (ADKA)Dr. Tilman Schöning
Michael Höckel
Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)Prof. Dr. Jessica Hassel
PD Dr. Katharina Kähler
Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)PD Dr. Mojtaba Ghods
Prof. Dr. Christoph Hirche
Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische ImmunologieProf. Dr. Heinrich Dickel
Dr. Burkhard Kreft
Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin (DGA)Prof. Dr. Birgit Linnemann
Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)Prof. Dr. Tim Vilz
Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM)Dr. Jann Arends
Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)Prof. Dr. Patrick Michl
Prof. Dr. Sebastian Krug
Prof. Dr. Jörg Trojan
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Prof. Dr. Jens Huober
Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC)Prof. Dr. Jens Büntzel
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)Prof. Dr. Bernhard Wörmann
Prof. Dr. Karin Jordan
Prof. Dr. Marie von Lilienfeld Toal
PD Dr. Ulrich Schuler
PD Dr. Michael Sandherr
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)Prof. Dr. Lorenz Trümper
PD Dr. Karin Hohloch
Dr. Christoph Szuszies
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie- Herz- und Kreislaufforschung (DGK)Prof. Dr. Tienush Rassaf
Prof. Dr. Lorenz Lehmann
Prof. Dr. Matthias Totzeck
Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)Prof. Dr. Dr. Knut Grötz
Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas
Deutsche Gesellschaft für Naturheilkunde (DGNHK)Dr. Petra Klose
Prof. Dr. Jost Langhorst
Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)PD Dr. Susanne Delecluse
PD Dr. Ralph Wendt
Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC)Prof. Dr. Dorothee Wiewrodt
Prof. Dr. Marion Rapp
Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)Prof. Dr. Roman Rolke
Dr. Martin Voss
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN)Prof. Dr. Holger Palmedo
Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (DGOP)Michael Höckel
Dr. Tilman Schöning
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)Prof. Dr. Bernd Alt-Epping
Dr. Sabine Mousset
Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)Prof. Dr. Christian Grohé
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)Prof. Dr. Guido Hildebrandt
PD Dr. Ulrike Höller
Prof. Dr. Dr. Diana Steinmann
Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW)Dipl.-Med. Gerhard Faber
Doreen Sallmann
PD Dr. Holger Hass
Dr. Jan Schmielau
Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische ImmunologieDr. Karolina Gente
PD Dr. Jan Leipe
Prof. Dr. Hendrik Schulze-Koops
Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS)Prof. Dr. Andreas Daniel Hartkopf
Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI)Prof. Dr. Hubert Schrezenmeier
Prof. Dr. Birgit Gathof
Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)Prof. Dr. Chris Protzel
PD Dr. Désirée Luise Dräger
Deutsche Krebsgesellschaft vertreten durch Ihre Arbeitsgemeinschaften (DKG)Prof. Dr. Petra Feyer
Dr. Markus Horneber
Prof. Dr. Ingo J. Diel
Prof. Dr. Hartmut Link
Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)Prof. Dr. Bernhard Gebauer
Deutsche SchmerzgesellschaftPD Dr. Stefan Wirz
Eingeladenen Fachexperten ohne MandatProf. Dr. Jörg Bojunga
Prof. Dr. Dr. Nikolaos Bechrakis
Prof. Dr. Ralf Gutzmer
Dr. Jürgen Heide
Prof. Dr. Ludwig Heindl
Prof. Dr. Lucie Heinzerling
apl. Prof. Dr. Berit Jordan
Dr. Lukas Käsmann
Dr. Dr. Maximilian Krüger
Prof. Dr. Lorenz Lehmann
PD Dr. Jan Leipe
Dr. Petra Ortner
Prof. Dr. Jörg Trojan
Prof. Dr. Selma Ugurel
PD Dr. Mirjana Ziemer
PD Dr. Lisa Zimmer
Prof. Dr. Frank Zimmermann
Dr. Rebecca Bücker
Prof. Dr. Matthias Kroiss
Prof. Dr. Claudia Pföhler
Dr. Michael Sachse
PD Dr. Eik Schiegnitz
Dr. Tilmann Steinmetz
Dr. Tim Wolff
Prof. Dr. Robert Zeiser
PD Dr. Rebecca Bütof
Prof. Dr. Joachim Wiskemann
Dr. Viktor Schnabel
PD Dr. Paul Bröckelmann
Dr. Cas Dejonckheere
PD Dr. Christopher Schmeel
Saskia Erdogan
Simone Bucher
Dipl.-Biol. Simone Witzel
Kees Kleihues-van Tol
Patricia Förster
Sammelmail AWMF
Prof. Dr. Matthias Totzeck
Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)Prof. Dr. Thomas Lehrnbecher
PD Dr. Konrad Bochennek
Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH)Prof. Dr. Hanno Riess
Haus der Krebs-Selbsthilfe Bundesverband (HKSH)Andrea Hahne
Steffi Stegen
Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege in der DKG (KOK)Kerstin Paradies
Methodik, KoordinationSteffi Weiss
Dr. Camilla Leithold
Dr. Markus Follmann
Dipl.-Soz.Wiss. Thomas Langer
Dr. Franziska Jahn
Dr. Susanne Blödt
Dipl. Biologe Gregor Wenzel
Dr. Martin Utzig
Aline Kaufmann
Dr. Manije Sabet-Rashedi
Dr. Monika Nothacker
Dr. Cathleen Muche-Borowski
Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (EbM-Netzwerk)PD Dr. Heike Schmidt
Thomas Nordhausen
Neuroonkologische Arbeitsgemeinschaft in der DKG (NOA)Prof. Dr. Mirjam Renovanz
Physio Deutschland - Deutscher Verband für PhysiotherapieReina Tholen
Pneumologisch-onkologische Arbeitsgemeinschaft in der Deutschen Krebsgesellschaft (POA)Prof. Dr. Christian Grohé
Schweizerische Gesellschaft für Medizinische Onkologie (SGMO)PD Dr. Florian Strasser
PD Dr. Marcus Vetter
Österreichische Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (OeGHO)PD Dr. Gudrun Kreye
PD Dr. Matthias Unseld
Dr. Sophie Roider-Schur

Außerdem wurden folgende Fachgesellschaften für den Leitlinienprozess angefragt, sie haben auf die Mandatierung eines eigenen Vertreters verzichtet (ausreichende Repräsentation durch andere Fachgesellschaften bzw. Arbeitsgemeinschaften): 

  • Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
  • Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV)
  • Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
  • Deutsche Gesellschaft für Osteologie e. V. (DGO)
  • Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e.V. (DGPR)
  • Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT)

1.10.3 Arbeitsgruppen

Die Zusammensetzung der Arbeitsgruppen wurde im Kick-Off Meeting diskutiert und abgestimmt, die Leitung der Arbeitsgruppe wurde jeweils von zwei bzw. drei Mandatsträgern gemeinsam übernommen.

Tabelle 2: Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe

Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert)

Tumortherapie induzierte Anämie

Karin Hohloch, Hartmut Link, Maike de Wit, Hanno Riess, Hubert Schrezenmeier, Ulrich Schuler, Christoph Szuszies, Bernhard Wörmann, Tilmann Steinmetz, Rebecca Bütof, Birgit Gathof

Tumortherapie induzierte Neutropenie

Ulrich Schuler, Michael Sandherr, Hartmut Link, Michael Höckel, Markus Horneber, Thomas Lehrnbecher, Christoph Szuszies, Marie von Lilienfeld Toal

Tumortherapie induzierte Nausea und Emesis

Annette Freidank, Petra Feyer, Wilfried Grothe, Karin Jordan, Petra Klose, Thomas Lehrnbecher, Hanno Riess, Roman Rolke, Kerstin Paradies, Konrad Bochennek, Gudrun Kreye

Tumortherapie induzierte Diarrhoe

Jann Arends, Ingo Schwaner, Gerhard Faber, Petra Klose, Tilman Schöning, Ulrich Schuler, Ulrich Wedding, Patrick Michl

Orale Mukositis durch systemische Tumortherapie

Dorothea Riesenbeck, Jann Arends, Jens Büntzel, Annette Freidank, Knut Grötz, Jessica Hassel, Petra Klose, Oliver Micke, Diana Steinmann, Marie von Lilienfeld Toal, Rebecca Bücker, Maximilian Krüger, Eik Schiegnitz, Tim Wolff, Kerstin Paradies, Patrick Michl

Tumortherapie induzierte Hauttoxizität

Katharina Kähler, Jessica Hassel, Maike de Wit, Heinrich Dickel, Mojtaba Ghods, Christian Grohé, Andreas Daniel Hartkopf, Burkhard Kreft, Oliver Micke, Diana Steinmann, Ralf Gutzmer, Lucie Heinzerling, Petra Ortner, Claudia Pföhler, Michael Sachse, Selma Ugurel, Mirjana Ziemer, Lisa Zimmer, Viktor Schnabel, Christopher Schmeel

Tumortherapie induzierte periphere Neurotoxizität (PNP) und Zentrale Neurotoxizität

Dorothee Wiewrodt, Mirjam Renovanz, Berit Jordan, Pia Heußner, Michael Höckel, Petra Klose, Oliver Rick, Roman Rolke, Tilman Schöning, Florian Strasser, Stefan Wirz, Karin Jordan

Ossäre Komplikationen

Ingo J. Diel, Bernhard Wörmann, Bernd Alt-Epping, Petra Feyer, Bernhard Gebauer, Mojtaba Ghods, Knut Grötz, Daniel Vallböhmer, Toralf Reimer, Maximilian Krüger, Holger Palmedo

Paravasate

Maike de Wit, Wilfried Grothe, Heinrich Dickel, Mojtaba Ghods, Burkhard Kreft, Tilman Schöning, Daniel Vallböhmer, Tim Vilz

Kardiotoxizität

Tienush Rassaf, Gerhard Faber, Annette Freidank, Andreas Daniel Hartkopf, Guido Hildebrandt, Jens Huober, Karin Hohloch, Toralf Reimer, Hanno Riess, Ulrich Wedding, Matthias Totzeck, Gudrun Kreye

Immunvermittelte Nebenwirkungen von Checkpoint-Inhibitoren

Jessica Hassel, Bernhard Wörmann, Paul Bröckelmann, Karolina Gente, Jens Büntzel, Susanne Delecluse, Bernhard Gebauer, Wilfried Grothe, Christian Grohé, Jens Huober, Andrea Hahne, Michael Höckel, Markus Horneber, Birgit Linnemann, Chris Protzel, Hanno Riess, Tienush Rassaf, Florian Strasser, Christoph Szuszies, Marie von Lilienfeld Toal, Ulrich Wedding, Jörg Bojunga, Ludwig Heindl, Lucie Heinzerling, Berit Jordan, Matthias Kroiss, Lorenz Lehmann, Jan Leipe, Jörg Trojan, Robert Zeiser, Mirjam Renovanz, Nikolaos Bechrakis, Hendrik Schulze-Koops, Holger Palmedo

Supportive Maßnahmen in der Radioonkologie und Radiogene Nebenwirkungen am Urogenitaltrakt

Ulrike Höller, Frank Giordano, Dorothea Riesenbeck, Bernd Alt-Epping, Petra Feyer, Mojtaba Ghods, Christian Grohé, Karin Jordan, Oliver Micke, Chris Protzel, Heike Schmidt, Diana Steinmann, Jürgen Heide, Lukas Käsmann, Mirjana Ziemer, Frank Zimmermann, Maximilian Krüger, Tim Wolff, Eik Schiegnitz, Thomas Nordhausen, Christopher Schmeel, Cas Dejonckheere

1.10.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)

Dr. rer. medic. Camilla Leithold* (Leitliniensekretariat); Jörn Bensch, Dipl.-Ing. (Entwicklung und Betreuung Homepage); Steffi Weiss (Projektassistenz)

*Beteiligung an Recherche, Datenextraktion und Datenanalyse 

 

 

1.10.5 Patientenbeteiligung

Die Leitlinie wurde von der Patient*innenvertreterinnen Frau Andrea Hahne und Frau Steffi Stegen vom BRCA Netzwerk e.V., das dem Haus der Krebs-Selbsthilfe Bundesverband e.V. (HKSH) zugehörig ist, unterstützt, um eine adäquate Patient*innenperspektive zu gewährleisten.

 

1.10.6 Methodische Begleitung

Bei allen organisatorischen Fragen zum Leitlinienentwicklungsprozess sowie zur Unterstützung der Moderation standen folgende Ansprechpartner stets zur Seite:

AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) - Institut für Medizinisches Wissensmanagement

  • Dr. rer. medic. Susanne Blödt
  • Dr. rer. Biol. Hum. Cathleen Muche-Borowski
  • Dr. med. Monika Nothacker

Onkologie-Leitlinienprogramm Berlin OL-Office:

  • Dr. med. Markus Follmann MPH MSc
  • Dipl. Soz.Wiss. Thomas Langer
  • Dipl. Biologe Gregor Wenzel

1.11 Abkürzungsverzeichnis

Tabelle 3: Abkürzungen

AbkürzungenErläuterungen
3DCRT

3D-konformale Strahlentherapie (engl.: Three-Dimensional Conformal Radiation Therapy)

5-FU

5-Fluorouracil

5-HT3-RA

5-Hydroxytryptamin-3-Rezeptorantagonist

AC

Anthrazyklin/Cyclophosphamid

ACE-Inhibitor

Angiotensin Converting Enzym-Inhibitor

AChR

Acetylcholinrezeptor

ACTH

adrenocorticotropes Hormon

ADC

Antikörper-Wirkstoff-Konzentrate (engl.: antibody-drug conjugate)

ADL

Aktivitäten des täglichen Lebens (engl.: activities of daily living)

ADT

Androgen Deprivations-Therapie

AE

Unerwünschte Ereignisse (engl.: adverse events)

AF

Vorhofflimmern (engl.: atrial fibrillation)

AGEP

akute generalisierte exanthematische Pustulose

AGI004

Transdermales Pflaster zur kontrollierten Freisetzung von Mecamylamin

AID

absoluter Eisenmangel (engl.: absolute iron deficiency)

AK

Antikörper

ALK

anaplastische Lymphomkinase

ALL

Akute Lymphatische Leukämie

ALT

Alanin-Aminotransferase

AME

Arzneimittelexantheme

ANA

antinukleäre Antikörper

ANC

absolute Neutrophilenzahl (engl.: absolute neutrophil count)

ANCA

anti-neutrophile zytoplasmatische Antikörper

Anti-HU

Anti-Hu associated encephalitis

AP

Alkalische Phosphatase

APC

Argon-Plasma-Laser-Koagulation (engl.: argon plasma coagulation)

APR

Aprepitant

ARB

Angiotensin-Rezeptor-Blockern

ASCO

American Society of Clinical Oncology

AST

Aspartat-Aminotransferase

ATG

Antithymozytenglobulin

AUC

Area under the curve

AW

Ausgangswert

BÄK

Bundesärztekammer

BCR-ABL

breakpoint cluster region-abelson murine leukemia viral oncogene homolog

BDP

Beclomethason Diproprionat

BFI

Big Five Inventory

BGA

Blutgasanalyse

BMD

Knochendichte (engl.: bone marrow density)

BMI

Body-Mass-Index

BMT

Knochenmarktransplantation (engl.: bone marrow transplant)

BNP

B-type natriuretic peptide

BPI

Schmerzfragebogen (engl.: Brief-Pain-Inventory)

BRAF

rapidly accelerated fibrosarcoma isoform B

BSC

Best Supportive Care

BSG

Blutkörperchen-Senkungsgeschwindigkeit

BT

Brachytherapie

BTK

Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor

BtM

Betäubungsmittel

BZ

Blutzucker

CA

Karzinom (engl.: carcinoma)

CAR-T

chimeric antigen receptor T cell

CBD

Cannabidiol

CCL-11

CC Chemokine Ligand 11

CCR4

C-C-Chemokinrezeptor Typ 4

CCT

Craniale Computertomographie

CDA

Cytidin-Deaminase

CDT

Carbohydrat-defiziente Transferrin

CIA

Chemotherapie-induzierte Alopezie

CINV

chemotherapy induced nausea and vomiting

CIPN

Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie

CK

Creatin-Kinase

CLCO

Diffusionskapazität der Lunge für Kohlenmonoxid (engl.: diffusion capacity of the lung for carbon monoxide)

CML

Chronische Myeloische Leukämie

CMR

kardiale Magnetresonanztomographie

CMT

Charcot-Marie-Tooth Genmutation

CMV

Cytomegalievirus

COPD

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung

COX

Cyclooxygenase

CR

komplette Remission (engl.:complete remision)

CRP

C-reaktives Protein

csDMARD

conventional synthetic DMARD

CT

Computertomographie

CTC

Common Toxicity Criteria

CTCAE

Common Terminology Criteria for Adverse Events

CTLA4

Cytotoxic T-lymphocyte-associated Protein 4

cTn

kardiales Troponin

CTRCD

Krebstherapie-induzierte kardiovaskuläre Dysfunktion (engl.:ancer therapy-related cardiovascular dysfunction)

CTRCVT

Krebstherapie-assoziierten kardiovaskulären Toxizität (engl.: cancer-therapy related cardiovascular toxicity)

CTX

Chemotherapie

CV

kardiovaskulär (engl.: cardiovascular)

CVD

kardiovaskuläre Erkrankung (engl.: cardiovascular disease)

CVRF

cardiovaskuläre Risikofaktoren (engl.: cardiovascular risk factors)

DAHANCA

Danish Head and Neck Cancer - group

DAMP

damage-associated molecular pattern

DD

Differentialdiagnose

DEGAM

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin

DEX

Dexamethason

DGHO

Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie

DGMKG

Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

DGZMK

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

DIF

direkten Immunfluoreszenz

DKA

diabetische Ketoazidose

DLCO

Kohlenmonooxid-Diffusionskapazität (engl.: diffusing capacity or transfer factor of the lung for carbon monoxide)

DLQI

Dermatology Life Qualitiy Index

DMARD

disease-modifying antirheumatic drugs

DMSO

Dimethylsulfoxid

DNS

Desoxyribonukleinsäure

DPD

Dehydropyrimidin-Dehydrogenase

DPYD

Dihydropyrimidin-Dehydrogenase

DPYS

Dihydropyrimidinase

DRESS

Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (engl.: drug reaction with eosinophilia and systemic symptoms)

DVO

Dachverband Osteologie e.V.

DXA

Dual-Röntgen-Absorptiometrie (engl. Dual-X Ray-Absorptiometrie)

EASE-Studie

Ezetimibe Add-On to Statin for Effectiveness - Studie

EBC

Early Breast Cancer

EBMT

European Group for Blood and Marrow Transplantation

EBRT

perkutane Strahlentherapie / external beam radiotherapy

EBV

Epstein-Barr-Virus

ECOG/ ECOG Performance Status

Eastern Cooperative Oncology Group Performance Status

ED

erektiler Dysfunktion

EDTA

Ethylendiamintetraessigsäure (engl.: Ethylenediaminetetraacetic acid)

EGFR

Epidermaler Wachstumsfaktor (engl. Epidermal Growth Factor Receptor)

EHEC

enterohämorrhagische Escherichia coli

EK

Expertenkonsens (siehe zur Erläuterung Kapitel "Expertenkonsens" unter "Grundlagen der Methodik")

EKG

Elektrokardiogramm

EMA

Europäische Arzneimittel-Agentur / European Medicines Agency

EMG

Elektromyographie

ENA

extrahierbare nukleäre Antigene

ENG

Elektroneurographie

ENS

ECOG Neuropathie Skala

EORTC

European Organisation for Research and Treatment of Cancer

EPIC

Expanded Prostate Cancer Index Composite

EPO

Erythropoetin

ErbB

erythroblastosis virus B oncogene

ESA

Erythropoese-stimulierende Agenzien

ESC

European Society of Cardiology

ESMO

Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie / European Society of Medical Oncology

etc

et cetera

FACIT-F

Functional Assessment of Chronic Illness Therapy – Fatigue

FACT-An-Score

Functional Assessment of Cancer Therapy-Anemia

FACT/GOG-Ntx12

Functional Assessment of Cancer Therapy/Gynecologic Oncology Group - Neurotoxicity 12 Item Version

FACT/GOGNtx

Functional Assessment of Cancer Therapy/Gynecologic Oncology Group-Neurotoxicity Scale

FDA

Food and Drug Administration (US agency)

FDE

fixe Arzneimittelreaktion (engl.: fixed drug eruption)

FEES

fiberendoskopische Schluckuntersuchung (Fiberoptic Endoscopic Evaluation of Swallowing)

FEV1

Einsekundenkapazität (engl.: Forced Expiratory Volumen in 1 second)

FG

Kältehandschuhe (engl.: frozen gloves)

FN

febrile Neutropenie

FOLFIRI

Irinotecan plus 5-Fluoruracil/ Leucovorin

FOLFIRINOX

Folinsäure, 5-Fluorouracil, Irinotecan, Oxaliplatin

FOLFOX

Chemotherapie-Regimen mit Folinsäure, 5-Fluorouracil und Oxaliplatin

FS

Kältesocken (engl.: frozen socks)

FSH

Follikelstimulierendes Hormon

fT4

freies Thyroxin

FVC

forcierte Vitalkapazität (engl.: forced vital capacity)

G-CSF

Granulozyten-Kolonie-stimulierender Faktor (engl.: granulocyte colony-stimulating factor)

GABAerg

auf γ-Aminobuttersäure (GABA) reagierend

Gamma-GT

Gamma-Glutamyl-Transferase

GBFDE

generalisierte bullöse fixe Arzneimittelreaktion (engl.: generalized bullous fixed drug eruption)

GBS

Guillain-Barré-Syndrom

GDA

Glutamatdecarboxylase-Antikörper (engl.: antibodies to glutamic acid decarboxylase)

GFR

Glomeruläre Filtrationsrate

GH

Wachstumshormon (engl.: growth hormone)

GLS

global longitudinal strain

GM-GCF

Granulozyten-Kolonie-stimulierende Faktoren

GMALL

German Multicenter Study Group for Adult ALL

GnRH

Gonadotropin-Releasing-Hormone

GOECP

Grupo Oncológico Español de Cáncer de Pulmón

GRADE

Grading of Recommendations, Assessment, Development and Evaluation

GVHD

Graft-versus-Host-Erkrankung / graft-versus-host-disease

Gy

Gray

Hb

Hämoglobin

HbA1c

Hämoglobin A1c

HBO

Hyperbare Sauerstofftherapie

HbS

Hämoglobin S

HD

High dose, Hochdosis

HDR

High dose rate

HEC

hoch emetogene Chemotherapie

HER

human epidermal growth factor receptor

HF

Herzinsuffizienz (engl.: heart failure)

HFA-ICOS-Risikoscore

European Heart Failure Association – International Cardio-Oncology Society -Risikoscore

HFmrEF

Herzinsuffizienz mit mäßiggradig eingeschränkter linksventrikulärer Ejektionsfraktion (engl.: heart failure with mildly reduced ejection fraction)

HFpEF

Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (engl.: heart failure with preserved ejection fraction)

HFrEF

Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion (engl.: heart failure with reduced ejection fraction)

HFS

Hand-Fuß-Syndrom

HIV

Human Immundefizienz-Virus

Hk

Hämatokrit

HLA DR

Humane Leukocyten-Antigene – DR isotype

HLA-Typisierung

Humane Leukozyten-Antigene-Typisierung

HNO

Hals-Nasen-Ohren

HRCT

hochauflösende Computertomographie (engl.: high-resolution computed tomography)

hs-cTn

hochsensibles kardiales Troponin

HSV

Herpes-simplex-Virus

HSZT

hämatopoetische Stammzellentransplantation

ICA

Inselzellantikörper (engl.: islet cell antibodies)

ICANS

Immune effector cell-associated neurotoxicity syndrome

ICI

immune checkpoint inhibitor

IE

internationale Einheit

IgA

Immunglobulin A

IGF

Insulin-like Growth Facors (insulinähnliche Wachstumsfaktoren)

IGRA

Interferon-Gamma-Release Assay

IIEF-5

Internationaler Index der erektilen Funktion

IL

Interleukin

IMRT

intensitätsmodulierte Strahlentherapie (engl.: intensity-modulated radiation therapy)

INR

international normalized ratio

IORN

infizierte Osteoradionekrose

IPSS

International Prostate Symptom Score

irAE

immunvermittelte Nebenwirkungen (engl.: immune-related adverse events)

irAKI

immunvermitteltes akutes Nierenversagen (engl.: immune-related acute kidney injury)

irBP

Immuntherapie-induziertes bullöses Pemphigoid (engl.: immun-related bullous pemphigoid)

irDM

Immuntherapie-induzierter Diabetes mellitus (engl.: immune-related diabetes mellitus)

ISOO

International Society of Oral Oncology

IT

intrathekal

ITP

Immunthrombozythopenie

ITS

Intensivstation

ivCS

intravenöse Glukokortikoide (engl.: intravenous corticosteroid)

IVIG

intravenöse Immunglobuline

JCV

John Cunningham Virus

KHK

Koronare Herzkrankheit

KHT

Kopf-Hals-Tumor

KM

Knochenmark

KOF

Körperoberfläche

LASA-Score

Bewertung der Lebensqualität (engl.: Linear Analog Scale Assessment)

LDH

Laktatdehydrogenase

LDR

Low-Dose Rate

LENT/SOMA

Late Effects of Normal Tissues - Subjective Objective Management Analysis

LGE

late gadolinium enhancement

LH

luteinisierendes Hormon

lichAME

lichenoides Arzneimittelexanthem

LL

Leitlinie

LLL

Low-Level-Lasertherapie

LoE

Level of Evidence

LP

Lumbalpunktion

LRP4

low-density lipoprotein receptor-related protein 4

LV-Funktion

linksventrikuläre Funktion

LVEF

linksventrikuläre Ejektionsfraktion

LWS

Lendenwirbelsäule

M

Monate

MAO-Hemmer

Monoaminoxidasehemmer

MASCC

Multinational Association of Supportive Care in Cancer

MCH

mittlerer korpusklärer Hämoglobingehalt (engl. mean corpuscular hemoglobin)

MCP

Metoclopramid

MCV

mittleres korpuskuläres Volumen (engl. mean corpuscular volume)

MD

mean difference

MDS

Myelodysplastisches Syndrom

MDT

multidisziplinäres Team

MEC

moderat emetogenic chemotherapy

MEK

Mitogen-aktivierte Proteinkinasekinase-Inhibitoren

mFOLFOX-6

modifizierte FOLFOX-6-Therapie (Oxaliplatin 85 / Folinsäure 400 / Fluorouracil 2400)

MG

Myasthenia gravis

MHD

Magnetohydrodynamik

MHR/ MRH

mittlerer Hämoglobingehalt der Retikulozyten/ mittleres Retikulozytenhämoglobin

MIR27A

MicroRNA 27a

MM

Multiples Myelom

MMF

Mycophenolat mofetil

MOG

Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein

MPD

mean parotide dosis

MRT

Magnetresonanztomographie

MTHFR

Methylentetrahydrofolat-Reduktase

mTOR-Inhibitoren

Mammalian target of rapamycin-Inhibitor

MTX

Methotrexat

MuSK

muskelspezifische Rezeptor-Tyrosinkinase (engl.: muscle specific tyrosine kinase)

NaCl

Natriumchlorid, Kochsalzlösung

NB

nicht berichtet

NBZ

Nachbeobachtungszeit

NCCN

National Comprehensive Cancer Network

NCI

National Cancer Institute

NEPA

netupitant & palonosetron

NICE

National Institute for Health and Care Excellence

NK1-RA

Neurokinin-1-Rezeptorantagonist

NNR

Nebennierenrinde

NNT

Number needed to treat

NRCT

nicht-randomisierte kontrollierte Studie (engl.: non-randomized controlled trial)

NRF

Neue Rezeptur-Formularium

NRG Oncology

non-profit research organization oncology

NRS

numerische Analgoskala

NSAID

Nichtsteroidales Antirheumatikum

NSAR

Nichtsteroidale Antirheumatika

NSCLC

Non-small cell lung cancer

NT-proBNP

N-terminales pro B-Typ natriuretisches Peptid

NYHA

New York Heart Association

OAB-Symptomatik

überaktive Blase (engl.: overactive bladder)

OAG

Oral Assessment Guide

OCS

orale Glukokortikoide (engl.: oral corticosteroid)

ÖGD

Ösophagoduodenoskopie

OKB

oligoklonale Banden

OM

orale Mukositis

OMAS

Oral Mucositis Assessment Scale

OMDQ

Oral Mucositis Daily Questionnaire

OND

Ondasetron

ONJ

Bisphosphonat assoziierte Kiefernekrose

OR

Chancenverhältnis (engl. Odds-Ratio)

ORN

Osteoradionekrose

OS

Gesamtüberleben / overall survival

p.o.

per os

PaO2

Sauerstoffpartialdruck

PAR2

Protease-activating receptor 2

PBM

Patient Blood Management

PBM/ PBMT

photobiomodulierende Therapie

PCA

patientenkontrollierte Analgesie (engl.: Patient Controlled Analgesia)

PCR

Polymerase-Kettenreaktion

PET

Positronen-Emissions-Tomographie

PFS

progressionsfreies Überleben (engl.: progression-free survival)

pH

Potential des Wasserstoffs (lateinisch: pondus hydrogenii)

PI

Proteasom Inhibitor

PJ

Pneumocystis jirovecii

PLD

pegyliertes liposomal verkapseltes Doxorubicin (engl.: pegylated liposomal doxorubicin)

PML

Progressive multifokale Leukoenzephalopathie

PMR

Polymyalgia rheumatica

PNP

periphere Neuropathie

PNQ

Patient Neurotoxicity Questionnaire

PONV

Postoperatives Erbrechen

PPI

Protonenpumpen-Inhibitoren

PRES

posteriores reversibles Leukenzephalopathie-Syndroms

PRO

Patient Reported Outcome

PROM

Patient-Reported Outcome Measurement

QLQ.C30

EORTC core quality of life questionnaire (Version 3.0)

QLQ-CIPN 20

Lebensqualitätsfragebogen CIPN 20 (engl.: Quality of life questionaire CIPN 20)

QoL

Lebensqualität / Quality of Life

QST

Quantitative Sensory Testing

QTc

frequenzkorrigiertes QT-Intervall

QTcF

frequenzkorrigiertes QT-Intervall unter Verwendung der Fridericia-Korrektur

RA

rheumatoiden Arthritis

RAF

rapidly accelerated fibrosarcoma

RANK-L

Raceptor Activator of Nuclear Factor Kappa B Ligand

RCT

Randomisierte kontrollierte Studie / Randomized Controlled Trial 

RD

Radiodermatitis

RDQ

Beurteilung der körperlichen Behinderung aufgrund von Kreuzschmerzen (engl.: Roland-Morris disability Score)

RKI

Robert Koch-Institut

RMT

Retikulozyten-Reifungszeit

RPI

Retikulozyten Produktionsindex

RR

Blutdruck (nach Riva-Rocci)

RRD

Radiation Recall Dermatitis

RT

Radiotherapie (engl.: radiotherapy)

RTOG

Radiation Therapy Oncology Group

s.c.

Subkutan

SAE

schweres unerwünschtes Ereignis (engl.: severe adverse event)

SCAR

schwerer Hautreaktionen (engl.: Severe Cutaneous Adverse Reactions)

SCLC

Kleinzelliges Lungenkarzinom (engl.: Small Cell Lung Cancer)

SCORE2

systematische Koronarrisikoeinschätzung 2

SCORE2-OP

systematische Koronarrisikoeinschätzung 2 — ältere Personen

SDRIFE

symmetrical drug-related intertriginous and flexural exanthema

SDS

Skala für soziale Erwünschtheit (engl.: Social Desirability Scale)

SEOR

Sociedad Española de Oncología Radioterápica

SGB V

Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V)

SHBG

sexualhormonbindendes Globulin

SIADH

Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (Schwartz-Bartter-Syndrom)

SINS

spinal instability neoplastic scale

SIOP

International Society of Pediatric Oncology

SJS

Stevens-Johnson-Syndrom

SMAD 2/3

Mothers against decapentaplegic homolog 2/3

SN38

7-Ethyl-10-hydroxycamptothecin; activer Metabolit of des Topoisomerase-I-Inhibitors Irinotecan

SN38G

SN-38 glucuronide

SNRI

Serotonin-Norradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (engl.: Serotonin–norepinephrine reuptake inhibitors)

SpA

Spondyloarthritiden

SPECT

Single-Photon-Emissionscomputertomographie

SpO2

Sauerstoffsättigung des Blutes

SRE

Skelett-bezogenes Ereignis (engl.: skeletal related event)

SSD

Silbersulfadiazin-Creme

SSNRI

selektive Serotonin-Norradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (engl.: selective Serotonin–norepinephrine reuptake inhibitors)

SSR

synaptic skin response

SSRI

selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (engl.: selective Serotonin Reuptake Inhibitors)

sTfR

löslicher Transferrinrezeptor (engl.: soluble transferrin receptor)

SWOP-Technik

saline washout procedere-Technik

T-Score

statistisches Maß, das die Differenz der Messergebnisse zum Mittelwert der Knochendichte junger Erwachsener (25 - 40 Jahre) gleichen Geschlechts angibt

T2DM

Typ 2 Diabetes mellitus

TBI

Ganzkörperbestrahlung (engl. total body irradiation)

TBS

Trabecular Bone Score

TCDO

Tetrachlorodecaoxid

TCM

traditionelle chinesische Medizin

TCR-Bispezifikum

T-Zell-Rezeptor (engl.: T-cell receptor)-Bispezifikum

TEAEs

therapiebedingte Nebenwirkungen (engl.: treatment-emergent adverse events)

TEC

toxisches Exanthem unter Chemotherapie

TEN

toxisch epidermale Nekrolyse

TEP

Totalendoprothese

TGF-Beta

Transforming growth factor beta

THC

Delta-9-Tetrahydrogencannabinol

TIA

Tumortherapie-induzierte Alopezie

TIL

tumour-infiltrating lymphocytes

TJ-28

Eppikajutsuto

TKI

Tyrosinkinase-Inhibitor

TME

totale mesorektale Exzision

TNF

Tumornekrosefaktor

TNS

Total Neuropathy Score

TNSc

Total Neuropathy Score klinische Version

TPO

Thyreoperoxidase

TRP

transient receptor potential

TSH

Thyreoidea-stimulierendes Hormon

TTE

transthorakale Echokardiographie

TYMS

Thymidylat-Synthase

UAW

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

UGT1 A1

Uridin-Disphosphat-Glucuronsyl-Transferase 1A1

UVA

Wellenlängen von 315 - 400 nm; langwellig

UVB

Wellenlängen von 280 – 315 nm, kurzwellig

VAS

Visuelle Analogskala

VEGFR

Vascular endothelial growth factor receptor

VHD

Herzklappenerkrankung (engl:. valvular heart disease)

VMAT

volumenadaptierte Strahlentherapie (engl.: volumetric modulated arc therapy)

VTE

venöse Thromboembolien

VZV

Varizella-Zoster-Virus

WHO

World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation

XM02

Granulozyten-Kolonie-stimulierender Faktor Biosimilar

yGT

γ-Glutamyltransferasen

Z.n.

Zustand nach

ZM

Zataria multiflora

ZNS

Zentralnervensystem

ZPP

Zink-Protoporphyrin