Leitlinienprogramm OnkologiePerioperatives Management bei gastrointestinalen Tumoren (POMGAT)

1. Informationen zu dieser Leitlinie – Perioperatives Management bei gastrointestinalen Tumoren (POMGAT)

Version 1.0 · November 2023 · AWMF 088-010OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

1.1 Herausgeber

Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).

1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)

Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV)

Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie (DGK)

1.3 Finanzierung der Leitlinie

Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.

1.4 Kontakt

Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 80
14057 Berlin

leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de

 

1.5 Zitierweise

Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Perioperatives Management bei gastrointestinalen Tumoren (POMGAT), Langversion 1.0, 2023, AWMF-Registernummer 088-010OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/perioperatives-management-bei-gastrointestinalen-tumoren-pomgat/

1.6 Besonderer Hinweis

Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.

Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.

In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.

Redaktioneller Hinweis

Geschlechtsneutrale Formulierung: Zum Zweck der besseren Lesbarkeit wird auf die geschlechtsspezifische Schreibweise in dieser Leitlinie verzichtet. Alle personenbezogenen Bezeichnungen in diesem Dokument sind somit als geschlechtsneutral zu verstehen.

1.7 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.

1.8 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie

Die vorliegende Langfassung der evidenz- und konsensbasierten S3-Leitlinie “Perioperatives Management bei gastrointestinalen Tumoren (POMGAT)” enthält einen Überblick über das methodische Vorgehen bei der Leitlinienerstellung sowie Empfehlungen mit Hintergrundtexten zu verschiedenen Aspekten des multimodalen PeriOperativen Managements (mPOM) bei elektiven gastrointestinalen Tumorresektionen.

Zusätzlich zu der Langfassung sind folgende Dokumente verfügbar:

  • Kurzversion der Leitlinie mit einer übersichtlichen Darstellung der klinisch relevanten Inhalte
  • Leitlinienreport mit einer detaillierten Darstellung des methodischen Vorgehens bei der Entwicklung der Leitlinie
  • Evidenzbericht mit einer detaillierten Darstellung der Methodik und Ergebnisse der Evidenzrecherche und -auswertung
  • Patientenleitlinie (Laienversion)

 

Diese Leitlinie sowie alle Zusatzdokumente sind über folgende Seiten abrufbar:

  • Leitlinienprogramm Onkologie (https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/perioperatives-management-bei-gastrointestinalen-tumoren-pomgat/

  • AWMF (https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/088-010OL)
  • Guidelines International Network (http://g-i-n.net )

Die Leitlinie wird außerdem in der App des Leitlinienprogramms Onkologie abrufbar sein.
Weitere Informationen unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app/

1.9 Zusammensetzung der Leitliniengruppe

1.9.1 Koordination und Redaktion

Koordination
Prof. Dr. med. Tim Vilz, Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Bonn, Venusberg-Campus 1, 53127 Bonn

Professor Dr. Stefan Post, Schwarzwaldstrasse 102, 68163 Mannheim

Methodische Koordination
Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Bonn.

Eine Übersicht über die beteiligten Personen finden sich in der nachfolgenden Tabelle

Dr. med. Maria Willis Methodische Koordination im Leitliniensekretariat, Unterstützung der AG Leiter bei der Erstellung von Entwürfen für die Empfehlungen und Hintergrundtexte sowie Erstellung des Evidenzberichtes
Sophia Soltau Unterstützung bei der Erstellung des Evidenzberichtes, Erstellung von Evidenztabellen, narrative Zusammenfassungen
Xenia Zoller Organisatorische Vorbereitung von Kick-Off-Meeting und Konsensuskonferenzen, technischer Support, Kommunikation, administrative Unterstützung

1.9.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Beteiligte Fachgesellschaften und OrganisationenMandatsträger
AIO Arbeitsgruppe Kolon-Rektum-Dünndarmtumoren in der DKGProf Dr. Gunnar Folprecht
AIO Arbeitsgruppe Pankreaskarzinom in der DKGDr. Dirk Waldschmidt
AIO Arbeitsgruppe Ösophagus- /Magenkarzinom in der DKGProf. Dr. Markus Möhler
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Darmkrebszentren (AddZ)Prof. Dr. Stephan Benz
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS)PD Dr. Reiner Caspari
Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin in der DKG (APM)PD Dr. Stefan Wirz
Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO)Prof. Dr. Arved Weimann
Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO)Timo Niels
Arbeitskreis Regionalanästhesie der DGAIProf. Dr. Thomas Standl
Arbeitskreis Schmerzmedizin der DGAIPD Dr. Dr. Hans Gerbershagen
Assoziation Chirurgische Onkologie (ACO) der DGAVProf. Dr. Jörg Kalff
Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Akutschmerz (CAAS) der DGCHProf. Dr. Stephan Freys
Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Colo-Proktologie (CACP) der DGAVProf. Dr. Stefan Fichtner-Feigl
Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Leber-, Galle- und Pankreas (CALGP) der DGAVProf. Dr. Christiane Bruns
Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Minimal Invasive Chirurgie (CAMIC) der DGAVDr. Alexander Buia
Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für perioperative Medizin (CAPM) der DGCHProf. Dr. Benno Stinner
Chirurgische Arbeitsgemeinschaft oberer Gastrointestinaltrakt (CAOGI) der DGAVProf. Dr. Ines Gockel
Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Intensivmedizin und Notfallmedizin (CAIN) der DGCHDr. Rene Wildenauer
Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV)Prof. Dr. Christian Eckmann
Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI)Prof. Dr. Peter Kienbaum
Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM)Prof. Dr. Marc Martignoni
Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)PD Dr. Henrike Lenzen
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)Prof. Dr. Dirk Arnold
Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie (DGK)Prof. Dr. Julia Hardt
Deutsche Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaft (DGPTW)Prof. Dr. Bernhard Elsner
Deutsche ILCOErich Grohmann
Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)Prof. Dr. Wolfgang Hartl
Deutsche SchmerzgesellschaftProf. Dr. Esther Pogatzki-Zahn
Eingeladenen Fachexperten ohne MandatProf. Dr. Dirk Weyhe
Prof. Dr. Jörg-Peter Ritz
Dr. Konstantinos Zarras
Dr. Oliver Haase
Prof. Mark Coburn
Prof. Dr. Martin Söhle
Prof. Dr. Martin Hübner
Prof. Dr. Christoph Reißfelder
Prof. Dr. Wolfgang Schröder
PD Dr. Viola Andresen
Prof. Dr. Matthias Leschke
Dr. Maria Willis
Prof. Dr. Jörg Glatzle
PD Dr. Simone Kagerbauer
PD Dr. Andreas Hecker
Dr. Martin Reichert
PD Dr. Rosa Schmuck
Dr. Benedikt Schick
Prof. Dr. Bettina Jungwirth
Dr. Esther Biesel
Dr. Franziska Peters
Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege in der DKG (KOK)Kerstin Paradies
Selbsthilfegruppe Ratgeber Magenkrebs/SpeiseröhrenkrebsBarbara Kade
Selbsthilfegruppe Semi-ColonNicola Reents
Simone Widhalm

Es wurden außerdem die folgenden Fachgesellschaften/Organisationen für den Leitlinienprozess angeschrieben:

  • Deutsche Gesellschaft für Geratrie (DGG),
  • Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR),
  • Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP),
  • Medizinische Dienst der Krankenkassen,
  • Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM),
  • Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP).

Diese haben auf die Anfrage aber entweder nicht reagiert oder auf eine Beteiligung aufgrund mangelnder Ressourcen verzichtet.

Verglichen mit anderen S3 Leitlinien wurden viele nationale Experten in die Leitlinienarbeit involviert. Dies hat folgende Gründe: Bei der perioperativen Medizin handelt es sich um ein interdisziplinäres und interprofessionelles Thema, in die Behandlung sind entsprechend viele Fachbereiche involviert. Da sich die perioperativen Empfehlungen zwischen den einzelnen viszeralonkologischen Eingriffen in Abhängigkeit des operierten Organs teilweise deutlich unterscheiden, wurden entsprechende Personen mit einer besonderen Expertise in der Chirurgie der einzelnen viszeralen Organe für eine Mitarbeit an der Leitlinie angefragt.

1.9.3 Arbeitsgruppen

Die Ergänzung der Arbeitsgruppen um folgende Mitglieder wurde besprochen:

  • Kardiologe mit Leitlinienerfahrung für AG1. Vorgeschlagen und angenommen wurde Prof. Matthias Leschke, Esslingen
  • Intensivmediziner für AG1
  • Für die AG1 wurde ein*e Mitarbeiter*In von Herrn Professor Dr. Zwißler von der LMU München vorgeschlagen. Die Kontaktaufnahme erfolgt durch Professor Hartl
  • Herr Prof. Jörg Glatzle (Chirurgie, Konstanz) als zusätzlicher Experte für den Bereich der postoperativen Darmatonie für AG5
  • Frau PD Dr. Viola Andreesen (Gastroenterologie, Israelitisches Krankenhaus Hamburg) für AG5 als zusätzliche Expertin für den Bereich Darmatonie
  • eine weitere Krankenschwester, die auf perioperative Behandlungskonzepte spezialisiert ist („Fast Track Schwester“) und die beispielsweise die AG 2 oder die AG 6 unterstützt.

Tabelle 2: Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe

Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert)

AG 1: Präoperative medikamentöse Interventionen

Bettina Jungwirth, Matthias Leschke, Dirk Arnold, Martin Söhle, Rene Wildenauer, Wolfgang Hartl, Simone Kagerbauer, Benedikt Schick

AG 2: Präoperative nicht-medikamentöse Interventionen

Timo Sonntag, Bernhard Elsner, Benno Stinner, Mark Coburn, Barbara Kade, Arved Weimann, Ines Gockel

AG 3: Antibiotikagabe und Darmvorbereitung

Christian Eckmann, Oliver Haase, Maria Kröplin, Stephan Benz, Gunnar Folprecht, Julia Hardt, Jörg Kalff, Marc Martignoni, Rosa Schmuck, Henrike Lenzen

AG 4: Nicht-medikamentöse intra- und postoperative Maßnahmen

Wolfgang Schröder, Esther Biesel, Christiane Bruns, Reiner Caspari, Kerstin Paradies, Dirk Weyhe, Konstantinos Zarras, Stefan Fichtner-Feigl

AG 5: Analgesie und Darmatonie

Esther Pogatzki-Zahn, Stephan Freys, Hans Gerbershagen, Peter Kienbaum, Frank Kullmann, Thomas Standl, Stefan Wirz, Viola Andresen, Andreas Hecker, Martin Reichert, Jörg Glatzle, Dirk Waldschmidt

AG 6: Bedeutung und Organisation der multimodalen Behandlung

Julia Hardt, Franziska Peters, Erich Grohmann, Martin Hübner, Markus Möhler, Nicola Reents, Christoph Reißfelder, Jörg-Peter Ritz

1.9.4 Patientenbeteiligung

Drei Selbsthilfegruppen mit den entsprechenden Patientenvertretern, (Frau Barbara Kade (Selbsthilfegruppe für Speiseröhrenerkrankungen), Frau Nicola Reents und Frau Simone Widhalm (Selbsthilfegruppe Semicolon) sowie Herr Erich Grohmann (Deutsche ILCO), sind aktiv und stimmberechtigt in den Leitlinienentwicklungsprozess eingebunden worden, um die Patientenperspektive adäquat zu vertreten. Alle drei Selbsthilfegruppen sind in die Ausarbeitung und endgültigen Verabschiedung der Patientenleitlinie ebenfalls involviert.

1.9.5 Methodische Begleitung

  • Dr.  Monika Nothacker, MPH (AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement)
  • Dr. Markus Follmann, MPH, MSc (Leitlinienprogramm Onkologie c/o Deutsche Krebsgesellschaft e.V.)
  • Dipl.-Soz. Wiss. Thomas Langer (Leitlinienprogramm Onkologie c/o Deutsche Krebsgesellschaft e.V.)
  • Gregor Wenzel (Leitlinienprogramm Onkologie c/o Deutsche Krebsgesellschaft e.V.)

1.10 Abkürzungsverzeichnis

Tabelle 3: Abkürzungen

AbkürzungenErläuterungen
ACE

Angiotensin-konvertierendes Enzym

AI

Anastomoseninsuffizienz

ARNI

Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren

ASA

American Society of Anesthesiologists

AWMF

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.

CD

Clavien-Dindo

CI

Konfidenzintervall

CPAP

Continuous positive Airway Pressure

CPET

kardiopulmonalen Belastungstest

d

Tage (days)

DGCE

delayed gastric conduit emptying

DKC

Daikenchuto

DKG

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

E-PASS

Estimation of Physiologic Ability and Surgical Stress

EA

Epiduralanalgesie

ESC

European Society of Cardiology

FEV1

Einsekundenkapazität (engl.: Forced Expiratory Volumen in 1 second)

GI

Gastrointestinal

GRADE

Grading of Recommendations, Assessment, Development and Evaluation

HCC

Hepatocellular carcinoma (Hepatozelluläres Karzinom)

HMG-CoA

3-Hydroxy-3-Methylglutaryl-CoA

ICG

Indocyaningrün

KI

Konfidenzintervall

KRINKO

Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention

MACE

major adverse cardiac event

MBP

mechanische Darmvorbereitung

MD

mean difference

MINS

Myocardial Injury in Non-Cardiac Surgery

MPH

Master of Public Health

mPOM

Multimodales perioperatives Managementkonzept

NG

NICE Guideline (National Institute for Health and Care Excellence, UK)

NICE

National Institute for Health and Care Excellence

NK1

Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten

NNH

Number needed to harm

NNT

Number needed to treat

NSAR

Nichtsteroidale Antirheumatika

NSQIP

National Surgical Quality Improvement Program

oAB

orale Antibiotika

OL

Leitlinienprogramm Onkologie

OP

Operation

OR

Odds ratio

P-POSSUM

Portsmouth-POSSUM

PAP

perioperative Antibiotikaprophylaxe

PICO

Population, Intervention, Comparison, Outcome

POI

postoperativer (paralytischer) Ileus

PONV

Postoperative Übelkeit und Erbrechen

POPF

postoperativer Pankreasfisteln

POSE

Peri-interventional Outcome Study in the Elderly

POSSUM

Physiological and Operative Severity Score for the Enumeration of Mortality and Morbidity

PRA

peripheres Regionalanalgesieverfahren

PROs

Patient Reported Outcomes

RCRI

Revised Cardiac Risk Index

RR

Relatives Risiko

SA

Systemische Schmerztherapie

SAE

Severe adverse event, schweres unerwünschtes Ereignis

SDD

selektive Darmdekontamination

SMD

standardized mean difference

SORT

Surgical Outcome Risk Tool

SPICE

Survival and prognosis investigation of Crataegus extract

SR

Systematischer Review / Systematic review

SRS

Surgical Risk Score

SSI

surgical side infection

TAP

Transversus abdominis plane

TCM

traditionelle chinesische Medizin

TIVA

totalintravenöse Anästhesie

UICC

Union Internationale Contre le Cancer (eng.: Union for International Cancer Control)

VC

Vitalkapazität

vs.

versus

WHO

World Health Organization