19. Forschungsfragen – Magenkarzinom
Tabelle 20: Forschungsfragen der Version 3
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Nr. |
Forschungsfragen |
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1. Mechanismen der Therapieresistenz |
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1. |
Molekulare Mechanismen: Welche genetischen, epigenetischen oder metabolischen Veränderungen führen zur primären oder erworbenen Resistenz gegenüber systemischer Chemotherapie? |
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2. |
Tumorheterogenität: Wie trägt die intratumorale Heterogenität dazu bei, dass nur ein Teil der Tumorzellen auf die Behandlung anspricht? |
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3. |
Mikroumgebung: Wie beeinflusst die Tumormikroumgebung (z. B. Immunzellen, Fibroblasten, Hypoxie) die Resistenz gegenüber Chemo- und/oder Strahlentherapie? |
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2. Optimierung der neoadjuvanten Therapie |
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1. |
Timing und Sequenz: Was ist der optimale Zeitpunkt für und die ideale Sequenz von Chemotherapie, Radiotherapie und chirurgischem Eingriff? |
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2. |
Therapieintensität: Wie kann die Dosisintensität angepasst werden, um maximale Wirksamkeit bei minimalen Nebenwirkungen zu erzielen? |
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3. |
Prädiktive Marker (neo-adjuvant/peri-operativ): Welche Biomarker können das Ansprechen auf neoadjuvante Therapien vorhersagen und Patientengruppen identifizieren, die am meisten profitieren? |
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3. Kombinationstherapien |
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1. |
Immuntherapie-Kombinationen: Kann die Kombination von neoadjuvanter Chemotherapie oder Radiochemotherapie mit Immuncheckpoint-Inhibitoren (z. B. Anti-PD-1/PD-L1) die Wirksamkeit erhöhen? |
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2. |
Kombination von Immun- und zielgerichteter Therapie: Welche molekularen Marker können die Kombination von zielgerichteten Therapien (z. B. HER2-, FGFR-, oder VEGF-Inhibitoren) mit Immuntherapien in fortgeschrittenen Stadien leiten? |
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3. |
Neoantigen-Ansätze: Wie können personalisierte Neoantigen-basierte Impfstoffe oder Zelltherapien (z. B. CAR-T-Zellen) in Kombination mit bestehenden Therapien eingesetzt werden? |
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4. |
Dual-Checkpoint-Blockade: Kann die Kombination von Anti-CTLA-4- und Anti-PD-1/PD-L1-Therapien eine synergistische Wirkung bei gastroösophagealen Tumoren erzielen? |
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5. |
Immunmodulation durch Strahlentherapie: Kann die Strahlentherapie so eingesetzt werden, dass sie Immunantworten verstärkt (z. B. durch Abscopal-Effekte)? |
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6. |
Tumor-Mikroumgebung: Wie können kombinatorische Ansätze die Immununterdrückung in der Tumormikroumgebung überwinden und gleichzeitig die antitumorale Immunität fördern? |
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7. |
Prädiktive Biomarker-Identifikation (palliativ): Welche Biomarker können die Effektivität von Immun- und molekularen Kombinationstherapien vorhersagen? |
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8. |
Mikrobiom-Modulation: Kann die Modulation des Mikrobioms z.B. durch Probiotika oder Antibiotika die Wirksamkeit von Chemo- oder Radiotherapie steigern? |
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4. Personalisierung der Therapie |
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1. |
Patientenstratifizierung: Welche molekularen Profile (z. B. Genom-, Transkriptom- oder Proteomanalysen) können zur Stratifizierung von Patienten herangezogen werden, um die Therapie besser anzupassen? |
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2. |
Therapieabbruch oder Eskalation: Wie können Patienten identifiziert werden, die auf eine deeskalierte Therapie ansprechen oder diejenigen, die von einer intensiveren Behandlung profitieren würden? |
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5. Radiochemotherapie-spezifische Fragen |
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1. |
Sensitizer-Strategien: Welche Wirkstoffe können als Radiosensitizer eingesetzt werden, um die Wirksamkeit der Strahlentherapie zu erhöhen? |
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2. |
Nebenwirkungsmanagement: Wie können Strahlenschäden an umliegenden Organen minimiert werden (z. B. Lunge, Herz bei Radiotherapie des gastroösophagealen Übergangs, Rektum bei Rektal- oder Analkarzinom)? |
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3. |
Adaptive Strahlentherapie: Welche Vorteile bietet eine adaptive Strahlentherapie, die auf Bildgebung basiert, um Tumorveränderungen während der Therapie zu berücksichtigen? |
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6. Langzeitwirkungen und Lebensqualität |
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1. |
Langzeitauswirkungen der Chemotherapie: Welche langfristigen Nebenwirkungen (z. B. neurokognitive Defizite, Kardiotoxizität) treten bei Patienten auf, die sich einer Chemotherapie oder Radiochemotherapie unterzogen haben? |
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2. |
Postoperative Lebensqualität: Wie beeinflussen neoadjuvante Therapien die postoperative Lebensqualität, insbesondere bei radikalen Resektionen wie Ösophagektomien? |
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3. |
Ernährungsstatus: Wie kann der Ernährungsstatus während und nach neoadjuvanten Therapien optimiert werden, um postoperative Komplikationen zu vermindern und die postoperative Genesung zu fördern? |
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4. |
Ernährungsstatus: Klinischer Nutzen der Ernährungstherapie beim Magenkarzinom im Rahmen eines multimodalen Konzepts und Chirurgie im ERAS-Programm-Bedeutung einer Prähabilitation vor Gastrektomie |
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5. |
Ernährungsstatus: Nutzen der Supplementierung mit einzelnen oder kombinierten immunmodulierenden Substraten einschließlich Synbiotika bei Magenkarzinom - knüpft an in verschiedenen chirurgischen Subgruppen |
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6. |
Ernährungsstatus: Beginn einer supplementierenden parenteralen Ernährung nach Gastrektomie |
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7. |
Ernährungsstatus: Bedeutung der Ernährungstherapie in der poststationären ambulanten Phase nach Gastrektomie - Ernährungsstatus, PROMS |
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7. Therapieversagen und Metastasenbildung |
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1. |
Mikrometastasen: Wie können neoadjuvante Therapien besser auf Mikrometastasen abzielen, die nicht durch bildgebende Verfahren erkannt werden? |
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2. |
Minimal Residual Disease (MRD): Wie kann MRD nach neoadjuvanter Therapie zuverlässig detektiert und behandelt werden (liquid biopsy)? |
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3. |
Metastase-präventive Ansätze: Welche Strategien können die Ausbreitung von Tumorzellen während oder nach der neoadjuvanten Therapie verhindern? |
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8. Rolle von Organoiden und präklinischen Modellen |
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1. |
Therapieansprechen vorhersagen: Können patientenspezifische Organoide verwendet werden, um das Ansprechen auf Therapien vorherzusagen? |
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2. |
High-throughput-Screening: Können Organoide genutzt werden, um neue Kombinationsansätze für Therapien zu identifizieren? |
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9. Palliative Therapie |
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1. |
Lebensqualität: Welche Ansätze können die Lebensqualität von Patienten mit fortgeschrittenem gastroösophagealen Krebs verbessern? |
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2. |
Ernährungsunterstützung: Können mit enteraler oder parenteraler Ernährung in der palliativen Phase Gewichtsverlust und insbesondere Muskelverlust verhindert werden? |
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3. |
Stoffwechselmodulation: Können medikamentöse Ansätze einen Gewichts- und Muskelverlust verhindern? |
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4. |
Multimodale Therapie: Können multiprofessionelle Ansätze einschl. Ernährung, Bewegung und psychosozialer Unterstützung einen Gewichts- und Muskelverlust verhindern. |
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5. |
Symptomkontrolle: Welche medikamentösen oder nicht-medikamentösen Ansätze sind am wirksamsten bei der Kontrolle von Symptomen wie Dysphagie, Übelkeit oder gastrointestinalen Blutungen? |
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6. |
Therapieentscheidung: Wie kann eine ausgewogene Gewichtung zwischen Therapieintensität und Patientenwünschen in der palliativen Behandlung erreicht werden? |
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10. Nachsorge |
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1. |
Minimal Residual Disease (MRD): Wie effektiv ist die Detektion von minimaler Resterkrankung (MRD) durch Flüssigbiopsien und zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) für die Prognose und das Management von Rezidiven? |
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2. |
Langzeitüberwachung von Nebenwirkungen: Wie können langfristige Nebenwirkungen (z. B. Kardiotoxizität, neurokognitive Defizite) systematisch überwacht und rechtzeitig behandelt werden? |
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3. |
Tumormarker-Überwachung: Welche Rolle spielen Tumormarker (z. B. CEA, CA 19-9) in der Nachsorge zur frühzeitigen Erkennung von Rezidiven oder Progression? |
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11. Prävention und Screening |
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1. |
Prävention: Unter welchen Bedingungen wäre ein bevölkerungsbasiertes oder zielgerichtetes Screen-and-Treat von H. pylori in Deutschland kosteneffektiv. |
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2. |
Früherkennung: Welche Kriterien können helfen, Individuen zu identifizieren, die von einer Vorsorgegastroskopie profitieren. |