1. Informationen zu dieser Leitlinie – Hodgkin Lymphom
1.1 Herausgeber
Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).
1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
1.3 Finanzierung der Leitlinie
Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.
1.4 Kontakt
Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin
leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de
1.5 Zitierweise
Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Hodgkin Lymphoms bei erwachsenen Patienten, Langversion 3.2, 2022, AWMF-Registernummer 018/029OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/hodgkin-lymphom/
1.6 Bisherige Änderungen an der Version 3.2
September 2022, Version 3.2: Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Kryokonservierung von Ovargewebe (Inkrafttreten voraussichtlich ab Frühjahr 2023) führte zu einer redaktionellen Änderung der Leitlinie. Der *CAVE-Hinweis zur Kostenerstattung wurde in Empfehlung 10.10 entfernt.
März 2022, Version 3.1: Die folgenden Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) führten zu redaktionellen Änderungen der Leitlinie:
- Beschluss zur Kostenerstattung von Kryokonservierung von Ei- oder Samenzellen oder Keimzellgewebe (Inkrafttreten: 20.02.2021; https://www.g-ba.de/beschluesse/4393/ ). Auf dieser Grundlage wurde ein *CAVE-Hinweis in Empfehlung 10.10. eingefügt.
- Beschluss zu Pembrolizumab (Inkrafttreten: 16.09.2021; https://www.g-ba.de/beschluesse/5017/ ). Auf dieser Grundlage wurden die *CAVE-Hinweise in den Empfehlungen 9.17., 9.26. und 9.28. modifiziert.
- Beschluss zur Kostenerstattung der PET/CT (Inkrafttreten: 05.10.2021; https://www.g-ba.de/beschluesse/4943/ ). Auf dieser Grundlage wurden die *CAVE-Hinweise in den Empfehlungen 5.12., 7.5., 7.6., 7.7., 7.8., 9.1., 9.2., 9.3., 9.4., 9.5. und 9.6. entfernt
1.7 Besonderer Hinweis
Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.
Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.
In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.
Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.
Gender-Disclaimer
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in dieser Leitlinie das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint.
1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Stiftung Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.
1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie
Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Hodgkin Lymphoms bei erwachsenen Patienten“. Neben der Langversion wird es folgende ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie geben:
- Kurzversion der Leitlinie
- Laienversion (Patientenleitlinie)
- Leitlinienreport zum Erstellungsprozess der Leitlinie, inklusive Evidenztabellen
Diese Leitlinie und alle Zusatzdokumente sind über die folgenden Seiten zugänglich.
- Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) (http://www.awmf.org/leitlinien/aktuelle-leitlinien.html)
- Leitlinienprogramm Onkologie (OL) (http://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/hodgkin-lymphom/)
- Guidelines International Network (GIN) (https://www.g-i-n.net/)
Die Leitlinie ist außerdem in der App des Leitlinienprogramms Onkologie enthalten.
Weitere Informationen unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app/
1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe
1.10.1 Koordination und Redaktion
- Prof. Dr. Nicole Skoetz, Uniklinik Köln, Klinik I für Innere Medizin
- Prof. Dr. Andreas Engert, Uniklinik Köln, Klinik I für Innere Medizin
- Nina Kreuzberger, Uniklinik Köln, Klinik I für Innere Medizin
- Angela Aldin, Uniklinik Köln, Klinik I für Innere Medizin
- Lara Mossakowski, Uniklinik Köln, Klinik I für Innere Medizin
- Lisa Umlauff, Uniklinik Köln, Klinik I für Innere Medizin
- Tina Jakob, Uniklinik Köln, Klinik I für Innere Medizin
- Burcu Besiroglu, Uniklinik Köln, Klinik I für Innere Medizin
1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
In der folgenden Tabelle sind die an der Leitlinienerstellung beteiligten medizinischen Fachgesellschaften und sonstigen Organisationen sowie deren mandatierte Vertreter aufgeführt, die schriftlich vom jeweiligen Vorstand bestätigt wurden.
Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
| Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen | Mandatsträger |
|---|---|
| Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO) | Prof. Dr. Hans-Henning Flechtner PD Dr. Jens Ulrich Rüffer PD Dr. Andreas Dinkel |
| Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der DGGG und DKG (AGO) | Prof. Dr. Jens Huober Prof. Dr. Kerstin Rhiem |
| Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO) | Prof. Dr. Ralph Naumann Prof. Dr. Andreas Engert |
| Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS) | Dr. Birgit Leibbrand |
| Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO) | Prof. Dr. Oliver Micke Dr. Christian Keinki |
| Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO) | Prof. Dr. Heinz Schmidberger |
| Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO) | Dr. Julia Meißner Dr. Jörn Rüssel |
| Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin (ASORS) | Dr. Jörn Rüssel Dr. Julia Meißner |
| Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen (BDP) | Prof. Dr. Andreas Rosenwald Prof. Dr. Peter Möller |
| Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Hämatopoetische Stammzelltransplantation und Zelluläre Therapie | Prof. Dr. Dr. Nicolaus Kröger Prof. Dr. Dr. Christoph Scheid |
| Deutsche Gesellschaft für Andrologie (DGA) | Prof. Dr. Frank-Michael Köhn Dr. Christian Leiber-Caspers |
| Deutsche Gesellschaft für Endoskopie und bildgebende Verfahren (DGE-BV) | Prof. Dr. Christoph Frank Dietrich |
| Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) | Prof. Dr. Bettina Toth |
| Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) | Prof. Dr. Peter Borchmann Prof. Dr. Andreas Engert Prof. Dr. Ralph Naumann Dr. Dennis Eichenauer Prof. Dr. Nicole Skoetz |
| Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) | Prof. Dr. Ralph Naumann |
| Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) | Prof. Dr. Ralph Naumann |
| Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) | Dr. Thomas Nebe |
| Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) | Prof. Dr. Eva Hoster |
| Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) | Prof. Dr. Markus Essler Prof. Dr. Matthias Miederer |
| Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) | Prof. Dr. Andreas Rosenwald Prof. Dr. Peter Möller Prof Dr. Sylvia Hartmann |
| Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) | Prof. Dr. Hans-Theodor Eich PD Dr. Jan Kriz |
| Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM) | Prof. Dr. Andreas Schüring Prof. Dr. Frank-Michael Köhn |
| Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) | Prof. Dr. Christian Görg PD Dr. Corinna Trenker |
| Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe (DLH) | Dr. Ulrike Holtkamp Jan Lüneberg Rainer Göbel |
| Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) | PD Dr. Jörg Stattaus Prof. Dr. Axel Wetter |
| Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege in der DKG (KOK) | Kerstin Paradies |
Außerdem wurde die folgende Fachgesellschaft für den Leitlinienprozess angeschrieben:
- Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
Diese hat auf die Anfrage zwar reagiert, jedoch aufgrund von Mangel an Kapazitäten keine Vertreter benannt.
Die folgenden Berufsverbände wurden angeschrieben, um sich als Experten mit beratender Funktion an der Leitlinie zu beteiligen:
- Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland (BNHO), Dr. Ingo Tamm und Dr. Ingo Schwaner
- Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten e.v. (BVDST), PD Dr. med. Jan Kriz
1.10.3 Arbeitsgruppen
Tabelle 2: Arbeitsgruppen
|
Arbeitsgruppe |
Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert) |
|
Arbeitsgruppe 1: Diagnostik und Stadieneinteilung |
Andreas Buck, Ralph Naumann, Christian Baues, Beate Klimm, Jörg Stattaus, Markus Dietlein, Andreas Rosenwald, Carsten Kobe, Johannes Rosenbruch |
|
Arbeitsgruppe 3: Therapie des frühen Stadiums |
Stephanie Sasse, Andreas Engert, Christian Baues, Hans-Theodor Eich, Boris Böll |
|
Arbeitsgruppe 4: Therapie des intermediären Stadiums |
Paul Bröckelmann, Andreas Engert, Hans-Theodor Eich, Heinz Schmidberger |
|
Arbeitsgruppe 5: Therapie des fortgeschrittenen Stadiums |
Stefanie Kreissl, Peter Borchmann, Jan Kriz, Ralph Naumann, Heinz Schmidberger, Nicole Skoetz |
|
Arbeitsgrupe 6: Therapie von Subgruppen |
Dennis Eichenauer, Boris Böll, Andreas Engert, Marcus Hentrich, Ralph Naumann, Heinz Schmidberger, Christoph Wyen, Jens Huober, Kerstin Rhiem |
|
Arbeitsgruppe 7: Rezidivtherapie |
Bastian von Tresckow, Peter Borchmann, Michael Fuchs, Horst Müller, Christian Baues, Andreas Engert |
|
Arbeitsgruppe 8: Verhalten während/nach der Erkrankung |
Patrick Jahn, Peter Borchmann, Sven Borchmann, Carolin Bürkle, Karolin Behringer, Jens Ulrich Rüffer, Ulrike Holtkamp, Stefanie Kreissl, Birgit Leibbrand, Jörn Rüssel |
|
Arbeitsgruppe 9: Nachsorge |
Michael Fuchs, Jesko Momontow, Jens Huober, Karolin Behringer, Jörg Stattaus, Gerald Antoch, Jens Ulrich Rüffer, Heinz Schmidberger, Peter Borchmann, Teresa Halbsgut, Carolin Bürkle, Kerstin Rhiem |
|
Arbeitsgruppe: Qualitätsindikatoren |
Simone Wesselmann, Hans-Theodor Eich, Carsten Kobe, Nicole Skoetz, Marcus Hentrich, Hagen Barlag, Markus Follmann, Monika Nothacker |
|
Arbeitsgruppe 2: Aufklärung des Patienten und Therapieplanung |
Nicole Skoetz, Michael Fuchs, Michaela Rancea, Andreas Engert, Nina Kreuzberger |
1.10.4 Patientenbeteiligung
Wie bereits bei der Leitlinienerstellung und der ersten Aktualisierung wurden auch bei dieser Aktualisierung durch Frau Dr. Ulrike Holtkamp, Herr Rainer Göbel und Herr Jan Lüneberg Vertreter der Selbsthilfeorganisation Deutsche Leukämie- und Lymphomhilfe (DLH) mit einem gemeinsamen Mandat aktiv und stimmberechtigt integriert, um die Perspektive der Patienten adäquat zu berücksichtigen. Sie waren in den Arbeitsgruppen vertreten und in den Prozess der Erstellung von Empfehlungen und Hintergrundtexten intensiv eingebunden. Die Mandatsträger der DLH werden außerdem in die Gestaltung und finale Abnahme der Patientenleitlinie involviert.
Für diese Aktualisierung wurde zusätzlich Frau Renate Pfeifer (BAG Selbsthilfe) als Patientenvertreterin in die Steuergruppe aufgenommen.
1.10.5 Methodische Begleitung
Die methodische Begleitung erfolgt durch:
- Arbeitsgruppe Evidence-based Oncology
- Prof. Dr. Nicole Skoetz, Ina Monsef, Nina Kreuzberger, Angela Aldin, Lara Mossakowski, Tina Jakob, Lisa Umlauff, Burcu Besiroglu)
- das Leitlinienprogramm Onkologie:
- Dr. med. Markus Follmann, MPH MSc, Dipl.-Soz. Wiss. Thomas Langer; Office des Leitlinienprogramms Onkologie c/o Deutsche Krebsgesellschaft.
- Dr. med. Monika Nothacker MPH, AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement
- Durch externe Auftragnehmer:
- PD Dr. Simone Wesselmann, MBA; Koordination zur Aktualisierung der Qualitätsinidkatoren
1.11 Abkürzungsverzeichnis
Tabelle 3: Abkürzungen
| Abkürzungen | Erläuterungen |
|---|---|
| ABVD | Adriamycin (=Doxorubicin), Bleomycin, Vinblastin und Dacarbacin |
| AER | Absolutes Exzess-Risiko |
| AG | Arbeitsgemeinschaft |
| AGO | Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologie in der DKG |
| AGORS | Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin |
| AGSMO | Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie |
| AIO | Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der DKG |
| AkdÄ | Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft |
| ARO | Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie |
| AWMF | Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. |
| ÄZQ | Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin |
| BCR | Break Point Cluster |
| BDP | Beclomethason Diproprionat |
| BNHO | Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland e.V. |
| BVDST | Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten e.V. |
| CAR | Chimeric Antigen Receptor |
| CHMG | Cochrane Haematological Malignancies Group |
| CT | Computertomographie |
| DAGKBT | Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Knochenmark- und Blutstammzelltransplantation |
| DEGAM | Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin |
| DEGRO | Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie |
| DEGUM | Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin |
| DELBI | Deutsches Leitlinienbewertungsinstrument |
| DGA | Deutsche Gesellschaft für Andrologie |
| DGE BV | Deutsche Gesellschaft für Endoskopie und bildgebende Verfahren e.V. |
| DGGG | Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe |
| DGHO | Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie |
| DGIM | Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin |
| DGKL | Deutsche Vereinte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin |
| DGN | Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin |
| DGP | Deutsche Gesellschaft für Pathologie |
| DGRM | Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin |
| DKG | Deutsche Krebsgesellschaft e.V. |
| DKH | Stiftung Deutsche Krebshilfe |
| DLH | Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe |
| DRG | Deutsche Röntgengesellschaft |
| e.V. | Eingetragener Verein |
| EBMT | European Group for Blood and Marrow Transplantation |
| ECOG | Eastern Cooperative Oncology Group |
| EK | Expertenkonsens (siehe zur Erläuterung Kapitel "Expertenkonsens" unter "Grundlagen der Methodik") |
| EORTC | European Organisation for Research and Treatment of Cancer |
| FSI | Fragebogen zum Studieninteresse |
| GA | Geriatrisches Assessment |
| G-BA | Gemeinsamer Bundesausschuss |
| GEKID | Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland |
| GfH | Deutsche Gesellschaft für Humangenetik |
| GHSG | Deutsche Hodgkin Studiengruppe |
| GIN | Guidelines International Network |
| GMDS | Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. |
| GnRH | Gonadotropin-releasing hormone |
| GVHD | Graft-versus-Host-Erkrankung / graft-versus-host-disease |
| IMRT | intensitätsmodulierte Radiotherapie |
| IQWiG | Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen |
| KCO | Kompetenz Centrum Onkologie |
| KML | Kompetenznetz Maligne Lymphome |
| KOK | Konferenz onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege, AG in der DKG |
| LA | Leitlinienadaption |
| MDK | Medizinischer Dienst der Krankenversicherung |
| MRD | Minimal residual disease |
| NRM | Non relapse mortality |
| OL | Office des Leitlinienprogramms Onkologie (c/o Deutsche Krebsgesellschaft) |
| OL-Methodik | Onkologische Leitlinien-Methodik |
| PET | Positronen-Emissions-Tomographie |
| PIOH | Praxis Internistischer Onkologie und Hämatologie |
| PrIO | Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Onkologie |
| PSO | Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft |
| SR | Systematischer Review / Systematic review |
| vs. | versus |