Leitlinienprogramm OnkologieHepatozelluläres Karzinom und biliäre Karzinome

1. Informationen zu dieser Leitlinie – Hepatozelluläres Karzinom und biliäre Karzinome

Version 5.2 · Mai 2025 · AWMF 032-053OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

1.1 Herausgeber

Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).

1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

1.3 Finanzierung der Leitlinie

Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.

1.4 Kontakt

Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin

leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de

 

1.5 Zitierweise

Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie des Hepatozellulären Karzinoms und biliärer Karzinome, Langversion 5.2, 2025, AWMF-Registernummer 032-053OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/hcc-und-biliaere-karzinome/

1.6 Bisherige Änderungen an der Version 5.2

Version 5.1 (November 2024): Korrektur der Up-to-7 Kriterien in der Tabelle zu den
gängigsten Selektionskriterien zur Lebertransplantation
.

1.7 Besonderer Hinweis

Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.

Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.

In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet. 

Redaktioneller Hinweis

In dieser Leitlinie wird aus Gründen der Lesbarkeit die männliche Form verwendet, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.

1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Stiftung Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.

1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie

Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Hepatozellulären Karzinoms und biliärer Karzinome“. Neben der Langversion wird es folgende ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie geben:

  • Kurzversion der Leitlinie
  • Laienversion (Patientenleitlinie)
  • Leitlinienreport zum Aktualisierungsprozess der Leitlinie
  • Evidenzberichte zu Literaturrecherchen und Evidenztabellen

Diese Leitlinie und alle Zusatzdokumente sind über die folgenden Seiten zugänglich.

Dokumente zu den Vorgängerversionen der Leitlinie sind im Leitlinienarchiv des Leitlinienprogramms Onkologie unter:
https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/hcc-und-biliaere-karzinome/ und im Leitlinienarchiv der DGVS unter:

https://www.dgvs.de/leitlinien/onkologie/hepatozellulaeres-karzinom-und-biliaere-karzinome/?archiv=true abrufbar.

Die Leitlinie ist außerdem in der App des Leitlinienprogramms Onkologie enthalten.

Weitere Informationen unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app

1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe

1.10.1 Koordination und Redaktion

Prof. Dr. Nisar P. Malek
Ärztlicher Direktor Medizinische Klinik Universitätsklinikum Tübingen

Prof. Dr. Michael Bitzer
Stellvertretener Ärztlicher Direktor Medizinische Klinik Universitätsklinikum Tübingen

Prof. Dr. Peter R. Galle
Ärztlicher Direktor Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Dr. Sabrina Groß
Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie Medizinische Klinik Universitätsklinikum Tübingen

1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

In der folgenden Tabelle sind die an der Leitlinienerstellung beteiligten medizinischen Fachgesellschaften und sonstigen Organisationen sowie deren mandatierte Vertreter aufgeführt.

Außerdem wurden folgende Fachgesellschaften für den Leitlinienprozess angeschrieben, diese haben jedoch keinen Mandatsträger benannt:

  • Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
  • Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Onkologie (APO)
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)

Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Beteiligte Fachgesellschaften und OrganisationenMandatsträger
Arbeitsgemeinschaft Bildgebung in der Onkologie der DKG (ABO)Prof. Dr. Thorsten Persigehl
Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO)Prof. Dr. Andreas Stengel
Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO)Prof. Dr. Henning Wege
Arbeitsgemeinschaft onkologische Pathologie in der DKG (AOP)Prof. Dr. Frank Dombrowski
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS)PD Dr. Reiner Caspari
Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin in der DKG (APM)Ulrike Ritterbusch
Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO)Dr. Christoph Stoll
Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO)Prof. Dr. Thomas Brunner
Prof. Dr. Eleni Gkika
Arbeitsgemeinschaft Soziale Arbeit in der Onkologie (ASO) in DKGAnne Taubert
Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO)Dr. Jörn Rüssel
Arbeitsgemeinschaft Tumorklassifikation in der Onkologie der DKG (ATO)Prof. Dr. Andrea Tannapfel
Assoziation Chirurgische Onkologie (ACO)_historyProf. Dr. Hans Jürgen Schlitt
Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen (BDP)Prof. Dr. Peter Schirmacher
Prof. Dr. Matthias Evert
Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV)Prof. Dr. Daniel Seehofer
Prof. Dr. Karl-Jürgen Oldhafer
Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)Prof. Dr. Hauke Lang
Deutsche Gesellschaft für Endoskopie und bildgebende Verfahren (DGE-BV)Prof. Dr. Jörg Albert
Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM)Prof. Dr. Johann Ockenga
PD. Dr. Monika Rau
Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)Prof. Dr. Nisar P. Malek
Prof. Dr. Peter Galle
Prof. Dr. Andreas Geier
Prof. Dr. Martin Götz
Prof. Dr. Jens Marquardt
Prof. Dr. Ruben Plentz
Prof. Dr. Arndt Vogel
Prof. Dr. Tom Lüdde
Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (GfH)Prof. Dr. Huu Phuc Nguyen
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)PD Dr. Marianne Sinn
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)Prof. Dr. Jörg Trojan
Prof. Dr. Michael Bitzer
Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR)Prof. Dr. Philippe L. Pereira
Prof. Dr. Andreas Mahnken
Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL)Dr. Katrin Borucki
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN)Prof. Dr. Christian la Fougère
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)Prof. Dr. Philipp Lenz
Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP)Prof. Dr. Peter Schirmacher
Prof. Dr. Matthias Evert
Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP)Heinrich Recken
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)Prof. Dr. David Krug
Prof. Dr. Cihan Gani
PD Dr. Judit Boda-Heggemann
Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)Prof. Dr. Andreas Schuler
PD Dr. Barbara Schellhaas
Deutsche LeberhilfeIngo van Thiel
Deutsche LeberstiftungProf. Dr. Elke Roeb
Prof. Dr. Heiner Wedemeyer
Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)Prof. Dr. Thomas Helmberger
Prof. Dr. Thomas J. Vogl
Prof. Dr. Philipp Paprottka
Prof. Dr. Frank Wacker
Prof. Dr. Peter Huppert
Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG)Prof. Dr. Silvio Nadalin
Eingeladene Fachexperten (ohne Stimmrecht)Prof. Dr. Dane Wildner
Prof. Dr. Jürgen Pohl
Prof. Dr. Peter Reimer
Prof. Dr. Ralf-Thorsten Hoffmann
Prof. Dr. Marcus-Alexander Wörns
Prof. Dr. Oliver Waidmann
Prof. Dr. Alexander Stein
Prof. Dr. Kristina Ringe
Prof. Dr. Kerstin Schütte
Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)Prof. Dr. Irene Schmid
Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege in der DKG (KOK)Kerstin Paradies
Lebertransplantierte DeutschlandJutta Riemer
Physio Deutschland - Deutscher Verband für PhysiotherapieDr. rer. biol. hum. Minettchen Herchenröder

  

1.10.3 Arbeitsgruppen

Tabelle 2: Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe

Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert)

AG I. Risikofaktoren, Prävention und Früherkennung

Jörg Trojan, Andreas Geier, Andreas Schuler, Ingo van Thiel, Elke Roeb, Heiner Wedemeyer, Irene Schmid, Dane Wildner, Tom Lüdde, Katrin Borucki

AG II.I. Histopathologische und molekulare Diagnostik

Peter Schirmacher, Huu Phuc Nguyen, Frank Dombrowski, Matthias Evert, Andrea Tannapfel

AG II.II Bildgebende Diagnostik

Martin Götz, Philipp Paprottka, Thorsten Persigehl, Frank Wacker, Peter Reimer, Jürgen Pohl, Barbara Meitner-Schellhaas, Andreas Schuler, Kristina Ringe, Thomas J. Vogl

AG III.I. Operative und Interventionelle Therapieverfahren

Silvio Nadalin, Daniel Seehofer, Thomas Helmberger, Philippe L. Pereira, Karl-Jürgen Oldhafer, Thomas Brunner, Christian la Fougère, Ralf-Thorsten Hoffmann, Andreas Mahnken, Peter Huppert, Eleni Gkika, David Krug, Jörg Albert, Jutta Riemer, Hans Jürgen Schlitt, Cihan Gani, Judit Boda-Heggemann, Hauke Lang

AG III.II. Systemtherapie

Michael Bitzer, Peter Galle, Nisar P. Malek, Marianne Sinn, Ruben Plentz, Irene Schmid, Henning Wege, Marcus-Alexander Wörns, Arndt Vogel, Alexander Stein, Kerstin Schütte, Jens Marquardt

AG IV. Supportivtherapie

Philipp Lenz, Christoph Stoll, Anne Taubert, Andreas Stengel, Oliver Waidmann, Reiner Caspari, Heinrich Recken, Johann Ockenga, Jörn Rüssel, Kerstin Paradies, Minettchen Herchenröder, Monika Rau

AG V. Qualitätsindikatoren

Markus Follmann, Martin Utzig, Michael Bitzer, Nisar P. Malek, Silvio Nadalin, Peter Schirmacher, Andreas Schuler, Andreas Stengel, Frank Wacker, Henning Wege, Sabrina Groß, Philippe L. Pereira, Thomas J. Vogl, Monika Nothacker

1.10.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)

Beteiligte Experten

Beteiligte Experten

Arbeitsgruppe

Wildner, Daniel AG I. Risikofaktoren, Prävention und Früherkennung

Pohl, Jürgen

AG II.II. Bildgebende Diagnostik

Reimer, Peter

AG II.II. Bildgebende Diagnostik

Ringe, Kristina

AG II.II. Bildgebende Diagnostik

Hoffmann, Ralf-Thorsten

AG III.I. Operative und Interventionelle Therapieverfahren

Schütte, Kerstin

AG III.II. Systemtherapie

Stein, Alexander

AG III.II. Systemtherapie

Wörns, Marcus-Alexander

AG III.II. Systemtherapie

Waidmann, Oliver

AG IV. Supportivtherapie

Utzig, Martin

AG V. Qualitätsindikatoren - ADT-Vertretung

 

1.10.5 Patientenbeteiligung

Die Leitlinie wurde unter direkter Beteiligung von zwei Patientenvertretern erstellt.

Herr Ingo van Thiel und Frau Jutta Riemer waren von Beginn an in die Erstellung der Leitlinie eingebunden und nahmen mit eigenem Stimmrecht an der Konsensuskonferenz teil.

1.10.6 Methodische Begleitung

Durch das Leitlinienprogramm Onkologie:

  • Dr. Markus Follmann, MPH, MSc 
  • Thomas Langer, Dipl. Soz. Wiss. 
  • Gregor Wenzel, Dipl. Biologe

Durch die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften:

  • Dr. Susanne Blödt, MScPH (AWMF-IMWI)
  • Dr. Monika Nothacker, MPH (AWMF-IMWI)

Durch die Firma Clinical Guideline Service - User Group:

  • Dr. Nadine Steubesand
  • Dr. Paul Freudenberger (bis 31.12.2023)

Durch die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten:

  • PD Dr. Petra Lynen Jansen,
  • Nadine Fischer, M.Sc.
  • Pia Lorenz, M.Sc.

1.10.7 Auftragnehmer der Leitliniengruppe

    

1.11 Abkürzungsverzeichnis

Tabelle 3: Abkürzungen

AbkürzungenErläuterungen
3D-CRT

Three-dimensional conformal radiation therapy

5-FU

5-Fluorouracil

AASLD

American Association for the Study of Liver Diseases

ACG

American College of Gastroenterology

AFIP

Armed Forces Institute of Pathology

AFP

α-Fetoprotein

AFP-L3

Lektin reaktives Alpha-Fetoprotein

AG

Arbeitsgruppe

AHB

Anschlussheilbehandlung

AK

Antikörper

ALT

Alanin-Aminotransferase

aMAP

age, male, albumin, bilirubin, platelets

APASL

Asian Pacific Association for the Study of the Liver

APRI

AST/Thrombozyten-Ratio-Index

ARFI

Acoustic Radiation Force Impulse Imaging

AST

Aspartat-Aminotransferase

ATG

Antithymozytenglobulin

AUC

Area under the curve

AUROC

Area Under the Receiver Operating Characteristic

AWMF

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.

BÄK

Bundesärztekammer

BCLC

Barcelona Clinic Liver Cancer

BD

biliäre Drainage

bds

beiderseits

BilIN

Biliäre intraepitheliale Neoplasie

BMI

Körpermasseindex

BRAF-Inhibitor

B-Raf Inhibitor

BSC

Best Supportive Care

BSG

Blutkörperchen-Senkungsgeschwindigkeit

CA 19-9

Carbohydrate-Antigen 19-9

CC

Cholangiokarzinom

CCA

Cholangiokarzinom

CD

Cluster of Differentiation

CECT

Contrast-enhanced CT

CEUS

kontrastverstärkte Sonographie / contrast enhanced ultrasound

CI

Konfidenzintervall

CIPN

Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie

CLIP

Cancer of the Liver Italian Program

CNI

Calcineurininhibitor

COX-2

Cyclooxygenase-2

CR (eng)

Complete Response

CT

Computertomographie

CTCEA

Common Terminology Criteria for Adverse Events

CTLA-4-Blocker

Cytotoxic T-lymphocyte-associated Protein 4-Blocker

CU-HCC

Chinese University-HCC (Risikoscore)

CUP

Cancer of unknown primary

d. h.

das heißt

DAAD

Direct-acting antiviral drugs

dCCA

Distales Cholangiokarzinom

DCP

Diphencyprone

DCR

Disease control rate

DEB-TACE

Drug-eluting bead TACE

DEGUM

Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin

DGCH

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

DGEM

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin

DGVS

Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten

DHC

Ductus Choledochus

DKG

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

DKH

Stiftung Deutsche Krebshilfe

DNA

Desoxyribonucleinsäure

DWI

Diffusion-weightend imaging

EASL

European Association for the Study of the Liver

eCCA

Extrahepatisches Cholangiokarzinom

ECOG

Eastern Cooperative Oncology Group

EG

Empfehlungsgrad, A=starke Empfehlung, B=Empfehlung, C= offene Empfehlung

EK

Expertenkonsens (siehe zur Erläuterung Kapitel "Expertenkonsens" unter "Grundlagen der Methodik")

ELTR

European Liver Transplant Registry

EORTC

European Organisation for Research and Treatment of Cancer

EORTC-QLQ

European Organisation for Research and Treatment of Cancer - Quality of Life Questionnaire

EQD2

Equivalenzdosis von 2 Gy

ERC(P)

Endoskopische retrograde Cholangio(pankreatiko)graphie

ESCULAP

Erlanger Synopsis for Contrast-enhanced Ultrasound for Liver Lesion Assessment in Patients at Risk

ESMO

Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie / European Society of Medical Oncology

ETC

Extended Toronto Criteria

EUS-(FNA)

Endosonographischer Ultraschall – (Feinnadelaspiration)

FACT

Functional Assessment of Cancer Therapy

FDA

Food and Drug Administration (Behörde in den USA)

FDG

Fluordesoxyglucose

FDG-PET

Fluorodeoxyglukosepositronenemissionstomographie

FDG-PET-CT

Fluordesoxyglucose-Positronen-Emissions-Tomographie- Computertomografie

FGFR

Fibroblast growth factor receptor

FIB-4

Fibrosis-4

FLC

Fibrolamelläres Karzinom

FLIP

Fatty liver: inhibition of progression

FNH

Fokale Noduläre Hyperplasie

FOLFOX

Chemotherapie-Regimen mit Folinsäure, 5-Fluorouracil und Oxaliplatin

G-I-N

Guidelines International Network

GAG-HCC

Guide with Age, Gender, HBV DNA, Core Promoter Mutations and Cirrhosis-HCC

GALAD

Gender, Age, Alpha-Fetoprotein L3%, Alpha-Fetoprotein, des-gamma-carboxy prothrombin

GB-CA

Gallenblasenkarzinom

GCP

Good Clinical Practice

Gd-DTPA

Gadolinium-Diethylene-Triamine Pentaacetic Acid

Gd-EOB-DTPA

Gadolinium-Ethoxybenzyl-Diethylentriamin-Penta-Essigsäure

GEKID

Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland

GLOBOCAN

Global Cancer Incidence, Mortality and Prevalence

GOT

Glutamat-Oxalat-Transaminase

GPT

Glutamat-Pyruvat-Transaminase

GRADE

Grading of Recommendations, Assessment, Development and Evaluation

Gy

Kurzbezeichnung für die Maßeinheit der Energiedosis Gray

HAI

Hepatische arterielle Infusion

HBeAg

Hepatitis B early Antigen

HBsAg

Hepatitis B surface Antigen

HBV

Hepatitis-B-Virus

HCC

Hepatocellular carcinoma (Hepatozelluläres Karzinom)

HCV

Hepatitis-C-Virus

HDV

Hepatitis Delta

HepPar1

Hepatocyte Paraffin 1

HER2

Human Epidermal Growth Factor Receptor Typ 2

HR

Hazard ratio

HRQL

Health related quality of life

HSP70

Hitzeschockprotein 70

hTERT

Human Telomerase Reverse Transcriptase

ICC

Intrahepatisches Cholangiokarzinom

iCCA

Intrahepatisches Cholangiokarzinom

ICCR

International Collaboration on Cancer Reporting

ICD

Implantierte Kardioverter-Defibrillatoren

IDH

Isocitrat-Dehydrogenase

IFNa

Interferon alfa

IGRT

Image-guided radiation therapie (bildgesteuerte Strahlentherapie)

ILCA

International Liver Cancer Association

IPMN

intraduktal papillär muzinöse Neoplasie

IQWiG

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

IRE

Irreversible Elektroporation

iRFA

Intraduktale Radiofrequenzablation

ITT

Intention To Treat

JIS

Japan Integrated Staging Score

k. A.

keine Angabe

KASL

Korean Association for the Study of the Liver

KBV

Kassenärztliche Bundesvereinigung

KH

Krankheit

KM

Knochenmetastase

LA

Leitlinienadaptation

LAASL

Latin American Association for the Study of the Liver (LAASL)

LI-RADS

Liver Imaging Reporting and Data System

LI-RADS TR

LI-RADS Treatment

LiMax

Maximum liver function capacity

LL

Leitlinie

LoE

Level of Evidence

LTx

Lebertransplantation

MARS

Molecular Adsorbent Recirculating System

MASH

Metabolic dysfunction-associated steatohepatitis

MASLD

Metabolic dysfunction-associated steatotic liver disease

MDR

medium dosed rate (dt.: mittlere Dosierungsrate)

MPH

Master of Public Health

MR(T)

Magnetresonanz(tomographie)

MRCP

Magnetresonanzcholangiopankreatikographie

mRECIST

modifizierte Response Evaluation Criteria in Solid Tumors (Kriterien)

MRT

Magnetresonanztomographie

MSI

Mikrosatelliteninstabilität

MSI-H

Mikrosatelliteninstabilität hoch (high)

mTOR

Mammalian target of rapamycin

MWA

Mikrowellenablation

n. a.

nicht angegeben

 

n.s.

not significant

NCCN

National Comprehensive Cancer Network

NCI

National Cancer Institute

NGC

National Guideline Clearinghouse (USA)

NICE

National Institute for Health and Care Excellence

NK-Zellen

Natürliche Killerzellen

NRS

Nutritional Risiko Score

NT

Nicht transplantabel

NTRK

Neurotrophen Tyrosinkinasen

OL

Leitlinienprogramm Onkologie

OL

Office des Leitlinienprogramms Onkologie (c/o Deutsche Krebsgesellschaft)

OP

Operation

OR

Odds ratio

ORN

Osteoradionekrose

ORR

Overall response rate

OS

Gesamtüberleben / overall survival

PAGE-B

Platelet Age Gender–HBV

PAS

Periodic acid-Schiff stain (Perjodsäure Schiffsche Reagenz-Färbung)

PBC

Primär biliäre Zirrhose

PBD

Präoperative biliäre Drainage

pCCA

Perihiläres Cholangiokarzinom

PD

Progressive disease

PD1

Programmed cell death protein 1

PDT

Photodynamische Therapie

PEG

Perkutane Endoskopische Gastrostomie

PEI

perkutane Ethanolinjektion

PET

Positronen-Emissions-Tomographie

PFS

progressionsfreies Überleben (engl.: progression-free survival)

PICO

Population Intervention Comparison Outcome

PR

Partial remission, partielle Remission

PRO

Patient Reported Outcome

PS

Progressive Disease

PSC

Primär sklerosierende Cholangitis

PTCD

perkutane transhepatische Cholangiodrainage

pTNM

pathologische Klassifikation von Tumor, Lymphknoten und Metastasen

PV

Portalvene

PZK

Patientenzentrierte Kommunikation

QALY

Qualitätskorrigierte Lebensjahre (engl.: Quality-Adjusted Life Years)

QI

Qualitätsindikator

QoL

Lebensqualität / Quality of Life

RCT

Radiotherapie/ Radiochemotherapie

RECIST

Response Evaluation Criteria in Solid Tumors

RFA

Radiofrequenzablation

RILD

Radiation induced Liver Disease

RNA

Ribonukleinsäure

RR

Risk ratio / relative risk

SBRT

stereotaktische Bestrahlung

SD

Stable disease

SEMS

Selbstexpandierende Metallgitterstents

SEOM

Spanish Society of Medical Oncology (Sociedad Española de Oncología Médica)

SGA

Subjective global assessment

SGB

Sozialgesetzbuch

SIR

Standardisierte Inzidenzrate

SIRT

selektive interne Radiotherapie

SR

Systematischer Review / Systematic review

STIKO

ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institut

SVR

Substained Virological Response

TACE

Transarterielle Chemoembolisation

TAE

Transarterielle Embolisation

TARE

Transarterielle Radioembolisation

TKI

Tyrosinkinase-Inhibitor

TNM

System zur Klassifikation der anatomischen Ausbreitung maligner Tumoren mit Primärtumor (T), regionären Lymphknoten (N) und Fernmetastasen (M)

TTD

Time to deterioration

TTP

Time to progression

Tx

Transplantation

UCSF

University of California, San Francisco

UICC

UICC (Union internationale contre le cancer)-Klassifikation

UNOS

United Network of Organ Sharing

US

Ultraschall

VEGFR

Vascular endothelial growth factor receptor

WHO

World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation