1. Informationen zu dieser Leitlinie – Harnblasenkarzinom
1.1 Herausgeber
Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).
1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)
Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)
Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) vertreten durch die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe BlasenCarcinom (IABC)
1.3 Finanzierung der Leitlinie
Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.
1.4 Kontakt
Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin
1.5 Zitierweise
Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Früherkennung, Diagnose, Therapie und Nachsorge des Harnblasenkarzinoms, Langversion 3.1, 2026, AWMF-Registernummer 032-038OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/harnblasenkarzinom/
1.6 Bisherige Änderungen an der Version 3.1
Version 3.1 – Amendment (Juli 2026)
Kapitel 13.1: Nummerierung von Empfehlungen in der Änderungstabelle korrigiert
Tabelle 62: Korrektur zur Anzahl der Nachsorgetermine, in Anpassung zu Empfehlung 12.8
1.7 Besonderer Hinweis
Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.
Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.
In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.
Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.
1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.
1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie
Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Langversion der S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnose, Therapie und Nachsorge des Harnblasenkarzinoms. Neben der Langversion wird es folgende ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie geben:
- Kurzversion der Leitlinie
- Laienversion (Patientenleitlinie)
- Leitlinienreport zum Aktualisierungsprozess der Leitlinie
Diese Leitlinie und alle Zusatzdokumente sind über die folgenden Seiten zugänglich.
- Leitlinienprogramm Onkologie (https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/harnblasenkarzinom/)
- AWMF (www.awmf.org)
- Guidelines International Network (www.g-i-n.net)
Frühere Versionen der Leitlinie sowie deren Zusatzdokumente (Leitlinienreport, Evidenztabellen, ggf. Evidenzberichte) können im Leitlinienarchiv eingesehen werden.
Die Leitlinie ist außerdem in der App des Leitlinienprogramms Onkologie enthalten. Weitere Informationen unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app/
1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe
1.10.1 Koordination und Redaktion
Leitlinienkoordination
Prof. Dr. Jürgen Gschwend, Klinikum rechts der Isar München
Prof. Dr. Margitta Retz, Klinikum rechts der Isar München
Prof. Dr. Günter Niegisch, Universitätsklinikum Düsseldorf
PD Dr. Philipp Maisch, Universitätsklinikum Ulm
Leitliniensekretariat (Koordination, Organisation, Management)
Heidrun Rexer
1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
In der folgenden Tabelle sind die an der Leitlinienerstellung beteiligten medizinischen Fachgesellschaften und sonstige Organisationen, sowie deren mandatierte Vertreter aufgeführt.
Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
| Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen | Mandatsträger |
|---|---|
| Arbeitsgemeinschaft Bildgebung in der Onkologie der DKG (ABO) | Prof. Dr. Jörg Kotzerke |
| Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO) | Dr. Dominik Fugmann |
| Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO) | Prof. Dr. Maike de Wit |
| Arbeitsgemeinschaft onkologische Pathologie in der DKG (AOP) | Prof. Dr. Arndt Hartmann |
| Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS) | Dr. Wilfried Hoffmann |
| Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin in der DKG (APM) | Prof. Dr. Utz Krug |
| Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO) | Prof. Dr. Franz-Josef Prott |
| Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO) | Prof. Dr. Claus Rödel |
| Arbeitsgemeinschaft Rehabilitation urologischer und nephrologischer Erkrankungen der DGU (AKR) | Dr. Guido Müller |
| Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO) | Dr. Wilfried Hoffmann |
| Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft (AUO) | Prof. Dr. Margitta Retz |
| Arbeitskreis onkologische Rehabilitation der DGHO (AKOR) | Prof. Dr. Oliver Rick |
| Berufsverband der Deutschen Urologie (BvDU) | Prof. Dr. Peter Jürgen Goebell Dr. Bernhard Mohr |
| Berufsverband der Niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Deutschland (BNHO) | Dr. Manfred Welslau |
| Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen (BDP) | Prof. Dr. Ruth Knüchel-Clarke |
| Beteiligte Fachexperten (ohne Stimmrecht) | Dr. Rolf Eichenauer PD Dr. Philipp Maisch Prof. Dr. Martin Maurer Dr. Ekkehard Ost |
| Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) | Prof. Dr. Klaus Golka |
| Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) | Prof. Dr. Carsten Bokemeyer |
| Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) | Prof. Dr. Andreas Buck |
| Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) | Dr. Miriam Hegemann |
| Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) | Prof. Dr. Glen Kristiansen |
| Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) | Prof. Dr. Christian Weiss |
| Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) | PD Dr. Holger Hass |
| Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) | Prof. Dr. Christian Bolenz Prof. Dr. Maximilian Burger Prof. Dr. Georgios Gakis Prof. Dr. Marc-Oliver Grimm Prof. Dr. Jürgen Gschwend Prof. Dr. Susanne Krege |
| Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) | PD Dr. Dirk Beyersdorff |
| Deutscher Forschungsverbund Blasenkarzinom (DFBK) | PD Dr. Roman Nawroth |
| Deutscher Verband Ergotherapie (DVE) | Birthe Hucke |
| Fachgesellschaft Stoma, Kontinent und Wunde (FgSKW) | Gabriele Gruber |
| Interdisziplinäre Arbeitsgruppe BlasenCarcinom (IABC) der DKG | Prof. Dr. Maria de Santis Prof. Dr. Günter Niegisch Prof. Dr. Carsten-Henning Ohlmann Prof. Dr. Gunhild von Amsberg |
| Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege in der DKG (KOK) | Kerstin Paradies |
| Methodik, Koordination | Dipl.-Soz.Wiss. Thomas Langer Heidrun Rexer Dr. Julia Lackner Dipl. Biologe Gregor Wenzel |
| Physio Deutschland - Deutscher Verband für Physiotherapie | Ulla Henscher |
| Selbsthilfe-Bund Blasenkrebs (ShB) | Dr. Edmond Schiek-Kunz Joachim Weier |
Die folgenden Fachgesellschaften wurden ebenfalls zur Mitarbeit eingeladen, benannten jedoch keine Mandatsträger:
- Arbeitsgemeinschaft Bildgebung in der Onkologie der DKG e.V.
- Deutsche Psychotherapeuten-Vereinigung e.V.
- Deutscher Pflegeverband (DPV)
- Koordinator der Leitlinie "Psychoonkologische Diagnostik, Beratung und Behandlung von Krebspatienten"
- Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
- Arbeitsgemeinschaft erbliche Tumorerkrankungen in der DKG (AET)
1.10.3 Arbeitsgruppen
Tabelle 2: Arbeitsgruppen
|
Arbeitsgruppe |
Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert) |
|
AG 1 Epidemiologie, Risikofaktoren und Prävention und Früherkennung |
Klaus Golka, Philipp Maisch, Roman Nawroth, Franz-Josef Prott, Edmond Schiek-Kunz |
|
AG 2 Tumorklassifikation |
Ruth Knüchel-Clarke, Marc-Oliver Grimm, Arndt Hartmann, Glen Kristiansen |
|
AG 3 Diagnostik und Stadieneinteilung |
Carsten-Henning Ohlmann, Dirk Beyersdorff, Andreas Buck, Maximilian Burger, Ruth Knüchel-Clarke, Jörg Kotzerke, Martin Maurer |
|
AG 4 Therapie des nicht-muskelinvasiven Blasenkarzinoms |
Georgios Gakis, Marc-Oliver Grimm, Arndt Hartmann, Joachim Weier, Christian Weiss |
|
AG 5 Therapie des muskel-invasiven Blasenkarzinoms |
Günter Niegisch, Christian Bolenz, Maximilian Burger, Gabriele Gruber, Jürgen Gschwend, Franz-Josef Prott, Claus Rödel |
|
AG 6 Harnableitung |
Jürgen Gschwend, Christian Bolenz, Gabriele Gruber, Ulla Henscher, Kerstin Paradies, Edmond Schiek-Kunz |
|
AG 7 Neoadjuvante/adjuvante Therapie und palliative Chemotherapie |
Margitta Retz, Carsten Bokemeyer, Maria de Santis, Maike de Wit, Miriam Hegemann, Susanne Krege, Günter Niegisch, Gunhild von Amsberg, Joachim Weier, Manfred Welslau |
|
AG 8 Rehabilitation, Lebensqualität, Nachsorge, Psychosoziale Aspekte und Palliativmedizin |
Oliver Rick, Maike de Wit, Dominik Fugmann, Gabriele Gruber, Holger Hass, Miriam Hegemann, Wilfried Hoffmann, Ulla Henscher, Birthe Hucke, Utz Krug, Guido Müller, Joachim Weier |
|
AG Patientenleitlinie (PLL) |
Günter Niegisch, Andreas Buck, Rolf Eichenauer, Dominik Fugmann, Gabriele Gruber, Ulla Henscher, Ruth Knüchel-Clarke, Philipp Maisch, Franz-Josef Prott, Edmond Schiek-Kunz, Joachim Weier, Maike de Wit |
|
AG Qualitätsindikatoren |
Philipp Maisch, Rolf Eichenauer, Georgios Gakis, Klaus Golka, Jürgen Gschwend, Ruth Knüchel-Clarke, Günter Niegisch, Carsten-Henning Ohlmann, Margitta Retz, Oliver Rick |
|
Organisation, Management, Sekretariat |
Heidrun Rexer, |
|
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, systematische Literaturrecherchen, Leitlinienreport, Organisation |
Julia Lackner, |
1.10.4 Patientenbeteiligung
Die Leitlinie wurde unter direkter Beteiligung von zwei Patientenvertretern erstellt.
Herr Dr. Edmond Schiek-Kunz und Herr Joachim Weier waren von Beginn an in die Aktualisierung der Leitlinie eingebunden und nahmen mit jeweils eigenem Stimmrecht an den Konsensuskonferenzen teil.
1.10.5 Methodische Begleitung
Durch das Leitlinienprogramm Onkologie:
- Dipl.-Soz.Wiss. Thomas Langer (DKG)
- Dr. med. Markus Follmann MPH MSc (DKG)
- Dipl. Biologe Gregor Wenzel (DKG)
Durch die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V (AWMF)
- Dr. med. Monika Nothacker MPH (AWMF)
Durch externe Auftragnehmer:
- Dr. Simone Wesselmann MBA (Bereich Zertifizierung der DKG)
Durch UroEvidence - Deutsche Gesellschaft für Urologie
- Dr. Julia Lackner
- Dr. Stefanie Schmidt, MPH
1.11 Abkürzungsverzeichnis
Tabelle 3: Abkürzungen
| Abkürzungen | Erläuterungen |
|---|---|
| 5-ALA | 5-Aminolävulinsäure |
| AGREE | Appraisal of Guidelines for Research & Evaluation |
| AP | Alkalische Phosphatase |
| ARH/AR | Anschlussrehabilitation |
| ASA | American Society of Anesthesiologists |
| BAT | Biologische Arbeitsstofftoleranzwerte |
| BCI | Bladder Cancer Index |
| BIS | Body Image Scale |
| BK | Berufskrankheit |
| BMBF | Bundesministerium für Bildung und Forschung |
| BRCA1/2 | Breast Cancer Associated Gene 1/2 |
| BSC | Best Supportive Care |
| BSO | Bilaterale Salpingoophorektomie |
| BTA | Blasentumor Assoziiertes Antigen |
| BTURB, bTURB | Bipolare transurethrale Resektion der Blase |
| C-HT | Mikrowelleninduzierte Hyperthermie |
| CAS | Chemical Abstracts Service |
| CCI | Charlson Comorbidity Index |
| CCT | Craniale Computertomographie |
| CEA | Karzinoembryonales Antigen |
| CFU | Colony Forming Units |
| CIS | Carcinoma in situ |
| CK 5/6 | Cytokeratin 5 und 6 |
| CK20 | Cytokeratin 20 |
| CK7 | Cytokeratin 7 |
| cm | Zentimeter |
| CMV | Cisplatin, Methotrexat, Vinblastin |
| CR | Komplette Remission |
| CRP | C-reaktives Protein |
| CSF | Colony Stimulating Factor |
| CSS | krebsspezifisches Überleben (cause specific survival) |
| CUETO | Club Urológico Español de Tratamiento Oncológico |
| D | Docetaxel |
| DC | Docetaxel und Cisplatin |
| DDR | Deutsche Demokratische Republik |
| DFG | Deutsche Forschungsgemeinschaft |
| DFS | Krankheitsfreies Überleben (engl. disease-free survival) |
| DGU | Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. |
| DKG | Deutsche Krebsgesellschaft e.V. |
| DKH | Stiftung Deutsche Krebshilfe |
| DNA | Desoxyribonucleinsäure |
| EAU | European Association of Urology |
| ECOG | Eastern Cooperative Oncology Group |
| EG | Empfehlungsgrad, A=starke Empfehlung, B=Empfehlung, C= offene Empfehlung |
| EGFR | Epidermaler Wachstumsfaktor (engl. Epidermal Growth Factor Receptor) |
| EK | Expertenkonsens (siehe zur Erläuterung Kapitel "Expertenkonsens" unter "Grundlagen der Methodik") |
| ELISA | Enzyme-linked immunosorbent assay |
| ERAS | Enhanced Recovery After Surgery |
| ESPEN | Europäische Gesellschaft für klinische Ernährung und Stoffwechsel |
| ESUR | European Society of Urogenital Radiology |
| etc | et cetera |
| FACIT | Functional Assessment of Chronic Illness Therapy |
| FDA | Food and Drug Administration (Behörde in den USA) |
| FFC | Flexible Fluoreszenz-Zytoskopie |
| FGFR | Fibroblast growth factor receptor |
| FGFR-3 | Fibroblasten-Wachstumsfaktorrezeptor 3 |
| FgSKW | Fachgesellschaft Stoma, Kontinenz und Wunde e.V. |
| FISH | Fluoreszenz-in-situ Hybridisierung |
| G | Grading, Differenzierungsgrad des Tumors |
| g | Gramm |
| GATA | GATA binding protein |
| GC | Gemcitabin und Cisplatin |
| GEM | Gemcitabin |
| GFR | Glomeruläre Filtrationsrate |
| GRADE | Grading of Recommendations, Assessment, Development and Evaluation |
| Hb | Hämoglobin |
| HD | High dose, Hochdosis |
| HD-MVAC | High-Dose-MVAC |
| HER2 | Human Epidermal Growth Factor Receptor Typ 2 |
| HNPCC (eng) | Hereditary Non-polyposis Colorectal Carcinoma Syndrome (hereditäres kolorektales Karzinom ohne Polyposis) |
| HolRBT | Holmium-Laser-Resektion eines Blasentumors |
| HR | Hazard Ratio |
| HT | Hormontherapie |
| i.d.R. | In der Regel |
| IABC | Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Blasencarzinom e.V. |
| IARC | International Agency for Research on Cancer, internationales Institut für Krebsforschung |
| IC | Ileumconduit |
| ICD | International Classification of Diseases |
| ICD-O | Internationale Klassifikation der Erkrankungen für die Onkologie (International Classification of Diseases for Oncology ) |
| ICUD | International Consultation on Urological Diseases |
| IPD | Individual patient data, individuelle Patientendaten |
| iPOS | integrierter POS |
| KD | kognitive Dysfunktion |
| KI | Konfidenzintervall |
| KK | Konsensuskonferenz |
| LA | Lymphadenektomie |
| LCR | Laparoscopic radical cystectomy, Laparoskopische radikale Zystektomie |
| LL | Leitlinie |
| LUTS | Lower Urinary Tract Symptoms, Symptome des unteren Harntrakts |
| LVI | Lymphovaskuläre Invasion |
| M | M-Status, Metastasierungsstatus |
| mA | Milli-Ampere |
| mAb | Monoklonaler Antikörper |
| MAK | Maximale Arbeitsplatzkonzentration |
| MCAVI | Methotrexat, Carboplatin, Vinblastin, GC = Gemcitabin, Cisplatin |
| MCM Proteine | Minichromosome maintenance protein |
| MD | Median |
| MET | Mesenchamyl-epithelial transition factor |
| miRNA | Mikro-RNA (Ribonukleinsäure / ribonucleic acid) |
| ml | Milliliter |
| MMC | Mitomycin-C |
| TMB | Tumormutationslast (Engl.: Tumor mutational burden) |