1. Informationen zu dieser Leitlinie – Endometriumkarzinom
1.1 Herausgeber
Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).
1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) vertreten durch die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO)
1.3 Finanzierung der Leitlinie
Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.
1.4 Kontakt
Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin
leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de
1.5 Zitierweise
Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Endometriumkarzinom, Langversion 4.1, 2026, AWMF-Registernummer 032-034OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/endometriumkarzinom/
1.6 Bisherige Änderungen an der Version 4.1
Version 4.1 (Juli 2026)
Qualitätsindikatoren ergänzt: Kapitel 12
Abbildung korrigiert in Kapitel 4.2.1
1.7 Besonderer Hinweis
Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.
Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.
In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.
Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.
1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Stiftung Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.
1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie
Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie zum Endometriumkarzinom. Neben der Langversion wird es folgende ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie geben:
- Leitlinienreport zur Aktualisierung der Leitlinie
- Evidenzbericht zur Aktualisierung der Leitlinie
- Kurzversion der Leitlinie
- Patientinnenleitlinie
- Foliensatz
- englische Übersetzung
Alle Dokumente zur Leitlinie sind über die folgenden Seiten zugänglich:
- Leitlinienprogramm Onkologie (https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/endometriumkarzinom/)
- AWMF (https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/032-034OL)
- Guidelines International Network (www.g-i-n.net)
Dokumente zu den Vorgängerversionen der Leitlinie sind im Leitlinienarchiv unter:
https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/endometriumkarzinom/ abrufbar.
Die Leitlinie ist außerdem in der App des Leitlinienprogramms Onkologie enthalten.
Weitere Informationen unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app/
1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe
1.10.1 Koordination und Redaktion
Koordination:
Prof. Dr. Clemens Tempfer (Herne), Prof. Dr. Sara Brucker (Tübingen), Prof. Dr. Eric Steiner; (Rüsselsheim)
Redaktion/Leitliniensekretariat:
Jeannette Kosel, (Herne)
Steuergruppe
Prof. Dr. Clemens Tempfer, Prof. Dr. Sara Y. Brucker, Prof. Dr. Eric Steiner; Dr. Christoph Uleer; Prof. Dr. Dirk Vordermark, Prof. Dr. Stefan Aretz, Prof. Dr. Lars-Christian Horn, Prof. Dr. Birgit van Oorschot
Zu den Aufgaben der Steuergruppe gehörten die Kontaktaufnahme und Rückkoppelung zu den beteiligten Fachgesellschaften und Organisationen, Umsetzung der methodischen Vorgaben, Erstellung eines Projektplanes, Verwaltung der finanziellen Ressourcen, Unterstützung der inhaltlichen Arbeit der Experten, Zusammenführung und redaktionelle Bearbeitung der von den Experten und Arbeitsgruppen vorbereiteten Texte und die Dokumentation eines Leitlinienreportes.
1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
| Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen | Mandatsträger |
|---|---|
| AG Endoskopische Gynäkologie der DGGG | Prof. Dr. Uwe Ulrich Prof. Dr. Ingo Runnebaum |
| AGO-Studiengruppe | Prof. Dr. Stefan Kommoss |
| Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT) | Prof. Dr. Olaf Ortmann |
| Arbeitsgemeinschaft erbliche Tumorerkrankungen in der DKG (AET) | Prof. Dr. Stefan Aretz Prof. Dr. Kerstin Rhiem |
| Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO) | PD Dr. Ute Goerling Dipl.-Psych. Beate Hornemann |
| Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der DGGG und DKG (AGO) | Prof. Dr. Ingolf Juhasz-Böss Prof. Dr. Clemens Tempfer |
| Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO) | Dr. Volker Hagen Prof. Dr. Anne Letsch |
| Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS) | Dr. Timm Dauelsberg |
| Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin in der DKG (APM) | Dr. Joan E. Panke Prof. Dr. Birgit van Oorschot |
| Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO) | Prof. Dr. Volker Hanf Prof. Dr. Oliver Micke |
| Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO) | Prof. Dr. Stefan Höcht Prof. Dr. Vratislav Strnad |
| Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO) | Prof. Dr. Rachel Würstlein Prof. Dr. Petra Feyer |
| Berufsverband der Frauenärzte (BVF) | Dr. Wolfgang Cremer |
| Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen (BDP) | Prof. Dr. Lars-Christian Horn PD Dr. Elisa Schmoeckel |
| Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten (BVDST) | Prof. Dr. Peter Niehoff Prof. Dr. Franz-Josef Prott |
| Berufsverband Niedergelassener und ambulant tätiger Gynäkologischer Onkologen in Deutschland | Dr. Christoph Uleer |
| Beteiligte Fachexperten (ohne Stimmrecht) | PD Dr. Marco J. Battista Prof. Dr. Markus Fleisch Prof. Dr. Sigurd Lax Prof. Dr. med. Markus Wallwiener Prof. Dr. Björn Lampe Prof. Dr. Michael Eichbaum Simone Widhalm Prof. Dr. Sven Schiermeier Prof. Dr. Florin-Andrei Taran Prof. Dr. Clemens Tempfer Dr. Barbara Zimmer |
| Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe (BLFG) | Prof. Dr. Michael Friedrich |
| Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) | Prof. Dr. Jan Langrehr |
| Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) | Prof. Dr. Matthias W. Beckmann PD Dr. Sebastian Jud |
| Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) | Prof. Dr. Sara Y. Brucker Prof. Dr. Eric Steiner |
| Deutsche Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin | Dr. Ralf Witteler |
| Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (GfH) | Dr. Verena Steinke-Lange Dr. Nils Rahner |
| Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) | Prof. Dr. Anne Letsch Dr. Volker Hagen |
| Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) | Prof. Dr. Michael J. Reinhardt Prof. Dr. Michael Kreißl |
| Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) | Prof. Dr. Anne Letsch |
| Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) | Prof. Dr. Lars-Christian Horn PD Dr. Elisa Schmoeckel |
| Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) | Prof. Dr. Dirk Vordermark Prof. Dr. Katja Lindel |
| Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) | Prof. Dr. Werner Bader Prof. Dr. Dieter Grab |
| Deutsche Menopause Gesellschaft (DMG) | Prof. Dr. Thomas Römer Prof. Dr. Joseph Neulen |
| Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) | Dr. Theresa Mokry |
| Frauenselbsthilfe Krebs - Bundesverband (FSH) | Heidemarie Haase Miriam Schallenberg |
| Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege in der DKG (KOK) | Kerstin Paradies |
| Nord-Ostdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie (NOGGO) | Prof. Dr. Alexander Mustea Prof. Dr. Pauline Wimberger |
| Physio Deutschland - Deutscher Verband für Physiotherapie | Ulla Henscher |
| Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) | Prof. Dr. Michel D. Mueller PD Dr. Christian Kurzeder |
| Semi-Colon, Familienhilfe Darmkrebs | Nicola Reents |
| Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG) | Prof. Dr. Alain-Gustave Zeimet Prof. Dr. Edgar Petru |
Beratung
An der Erarbeitung dieser S3-Leitlinie waren zu einzelnen Aspekten mit sozialmedizinischer Relevanz Ärztinnen und Ärzte des Kompetenz-Centrums Onkologie der Medizinischen Dienste beratend beteiligt.
Außerdem wurden folgende Fachgesellschaften für den Leitlinienprozess angefragt:
- Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pathologie der DKG; diese wird durch die DGP (Deutsche Gesellschaft für Pathologie) vertreten.
- Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH); diese haben jedoch keine/n Vertreter*in benannt.
- Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM); diese haben jedoch keine/n Vertreter*in benannt.
- Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU); diese haben jedoch keine/n Vertreter*in benannt.
1.10.3 Arbeitsgruppen
Tabelle 2: Arbeitsgruppen
|
Arbeitsgruppe |
Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert) |
|
AG 1: Epidemiologie und Risikofaktoren, Prävention |
Clemens Tempfer, Volker Hanf, Wolfgang Cremer, Stefan Aretz, Thomas Römer, Eric Steiner, Olaf Ortmann, Sven Schiermeier |
|
AG 2: Früherkennung/Diagnostik |
Lars-Christian Horn, Eric Steiner, Stefan Aretz, Dirk Vordermark, Wolfgang Cremer, Michael J. Reinhardt, Sigurd Lax, Stefan Kommoss, Theresa Mokry, Verena Steinke-Lange, Barbara Zimmer, Werner Bader, Dieter Grab, Doris Mayr |
|
AG 3: Therapie der Präkanzerosen und des frühen Endometriumkarzinoms |
Clemens Tempfer, Christoph Uleer, Sara Y. Brucker, Thomas Römer, Ralf Witteler, Olaf Ortmann, Sven Schiermeier |
|
AG 4: Operative Therapie |
Sara Y. Brucker, Michael Friedrich, Stefan Höcht, Michel D. Mueller, Markus Fleisch, Ralf Witteler, Ingo Runnebaum, Florin-Andrei Taran, Michael Eichbaum, Stefan Kommoss |
|
AG 5: Adjuvante Therapie |
Dirk Vordermark, Petra Feyer, Volker Hagen, Clemens Tempfer, Edgar Petru, Christoph Uleer, Marco J. Battista, Ingolf Juhasz-Böss, Anne Letsch, Peter Niehoff, Alain-Gustave Zeimet |
|
AG 6: Nachsorge/Rezidiv/Metastasen |
Christoph Uleer, Markus Fleisch, Clemens Tempfer, Volker Hagen, Edward Wight, Ingo Runnebaum, Olaf Ortmann, Björn Lampe |
|
AG 7: Hereditäre Endometriumkarzinome |
Stefan Aretz, Lars-Christian Horn, Verena Steinke-Lange, Christoph Uleer, Eric Steiner, Simone Widhalm, Kerstin Rhiem |
|
AG 8: Palliativmedizin/Psychoonkologie/Rehabilitation/Psychosoziale Betreuung/Patientinnenaufklärung |
Birgit van Oorschot, Joan E. Panke, Reina Tholen, Kerstin Paradies, Timm Dauelsberg, Heidemarie Haase, Anne Letsch, Joachim Weis, Simone Widhalm |
|
AG 9: Versorgungsstrukturen |
Matthias W. Beckmann, Birgit van Oorschot, Ingolf Juhasz-Böss, Wolfgang Cremer, Joan E. Panke, Eric Steiner, Christoph Uleer, Olaf Ortmann, Beyhan Ataseven |
1.10.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)
1.10.5 Patientenbeteiligung
An der Erstellung der Leitlinie waren die Vertreterinnen der Patientenorganisationen Frauenselbsthilfe Krebs e. V., Heidemarie Haase und Miriam Schallenberg, und Semi Colon, Nicola Reents in die Konsentierungen eingebunden.
1.10.6 Methodische Begleitung
Durch das Leitlinienprogramm Onkologie:
- Dr. Markus Follmann, MPH, MSc (DKG, OL-Office)
- Dipl.-Soz.Wiss Thomas Langer, (DKG, OL-Office)
- Dr. Monika Nothacker, MPH (AWMF-IMWi)
- Dipl. Biologe Gregor Wenzel (DKG, OL-Office)
Durch externe Auftragnehmer:
- Dr. Nadine Steubesand (Kiel) User Group der Clinical Guideline Services GmbH; bei der systematischen Literaturrecherche und anschließenden Evidenzbewertung inklusive Erstellung der Evidenztabellen für den Methodenreport.
- PD Dr. Simone Wesselmann, MBA; Deutsche Krebsgesellschaft - Bereich Zertifizierung (Koordination bei der Erstellung der Qualitätsindikatoren).
1.11 Abkürzungsverzeichnis
Tabelle 3: Abkürzungen
| Abkürzungen | Erläuterungen |
|---|---|
| AB | Allgemeinbevölkerung |
| ACR | American College of Radiology |
| AEH | Atypische endometriale Hyperplasie |
| AG | Arbeitsgruppe |
| AGO | Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologie in der DKG |
| AK | Antikörper |
| APV | General palliative care (Allgemeine Palliativversorgung) |
| ASCO | American Society of Clinical Oncology |
| ASS | Acetylsalicylsäure |
| ASTEC | A Study in the Treatment of Endometrial Cancer |
| ASTRO | American Society for Radiation Oncology |
| AUB | abnorme prämenopausale Blutung |
| AUC | Area under the curve |
| AWMF | Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. |
| AWMF-IMWi | AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement |
| BMI | Body-Mass-Index |
| BRCA | Breast Cancer Gene |
| CAP | College of American Pathologists |
| CCB | Capecitabin |
| CEE | conjugated equine estrogens (dt.: konjugierte equine Östrogene) |
| CI | Confidence interval |
| CS | Cowden-Syndrom |
| CT | Computertomographie |
| DFS | Krankheitsfreies Überleben (engl. disease-free survival) |
| DGGG | Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe |
| DIMDI | Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information |
| DKG | Deutsche Krebsgesellschaft e.V. |
| DKH | Stiftung Deutsche Krebshilfe |
| dMMR | Mismatch-Reparatur-Defizienz |
| DNA | Desoxyribonucleinsäure |
| EB | Endometriumbiopsie |
| EBM | Einheitlicher Bewertungsmaßstab |
| EBRT | perkutane Strahlentherapie / external beam radiotherapy |
| EC | Endometriumkarzinom |
| EIN | endometrioide intraepitheliale Neoplasie |
| EK | Expertenkonsens (siehe zur Erläuterung Kapitel "Expertenkonsens" unter "Grundlagen der Methodik") |
| EMA | Europäische Arzneimittel-Agentur / European Medicines Agency |
| EORTC | European Organisation for Research and Treatment of Cancer |
| EPIC | The European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition |
| ESGO | European Society of Gynaecological Oncology |
| ESMO | Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie / European Society of Medical Oncology |
| ESP | European Society of Pathology |
| ESTRO | European Society for Radiotherpy and Oncology |
| ESUR | European Society of Urogenital Radiology |
| ETS | erbliche (hereditäres) Tumorsyndrom |
| FIGO | Fédération Internationale de Gynécologie et d'Obstétrique |
| GenDG | Gendiagnostikgesetz |
| GOG | Gynecologic Oncology Group |
| Gy | Gray |
| HADS | Hospital Anxiety and Depression Scale |
| HDR | Homologe Rekombinationsreparatur (Engl.: Homology Directed Repair) |
| HE4 | humanes Epididymis Protein 4 |
| HER2 | Human epidermal growth factor receptor type 2 |
| HNPCC | Hereditäres Kolorektales Karzinom ohne Polyposis |
| HR | Hazard ratio |
| HRD | Homologous recombination deficiency |
| HRT | Hormone Replacement Therapy |
| HSK | Hysteroskopie |
| HWS | Halswirbelsäule |
| ICCR | International Collaboration on Cancer Reporting |
| ICD | International Classification of Diseases |
| ICF | International Classification of Functioning, Disability and Health |
| ICG | Indocyaningrün |
| IHC | Immunhistochemische Untersuchung |
| IKNL | Integraal Kankercentrum Nederland |
| IMRT | intensitätsmodulierte Radiotherapie |
| ISGyP | International Society of Gynecological Pathologists |
| ITC | Isolierte Tumorzellen |
| KFRG | Krebsfrüherkennungs- und –registergesetz |
| KI | Konfidenzintervall |
| LDR | Low-Dose Rate |
| LK | Lymphknoten |
| LND | Lymphonodectomy |
| LNE | Lymphonodektomie/ Lymphadenektomie |
| LS | Lynch-Syndrom |
| LVSI | lymphovascular space invasion (dt.: Lymphgefäßeinbruch) |
| MA | Metaanalyse |
| MELF | microcystic, elongated, fragmented (glandular pattern) |
| MET | Mesenchamyl-epithelial transition factor |
| MGA | Megestrolacetat |
| MLH1 | MutL Homolog 1 Gen |
| MMMT | maligner Müllerscher Mischtumor/ maligner mesodermaler Mischtumor: Karzinosarkom |
| MMR | Mismatch-Repair |
| MPA | Medroxyprogesteronacetat |
| MRT | Magnetresonanztomographie |
| MSA | Mikrosatellitenanalyse |
| MSI | Mikrosatelliteninstabilität |
| NCCN | National Comprehensive Cancer Network |
| NPV | negativ prädiktiver Wert / negative predictive value |
| OP | Operation |
| OR | Chancenverhältnis (engl. Odds-Ratio) |
| OS | Gesamtüberleben / overall survival |
| PALM | Polyp (AUB-P), Adenomyosis (AUB-A), Leiomyom (AUB-L), Malignom und Hyperplasie (AUB-M) |
| PCOS | Polycystic ovary syndrom = Stein-Leventhal-Syndrom |
| pCR | pathological complete remission (dt.: pathologische Komplettremission) |
| PFS | progressionsfreies Überleben (engl.: progression-free survival) |
| PHTS | PTEN-Hamartom-Tumor-Syndrom |
| PMS | Mismatch Repair Endonuklease |
| PPV | positiver prädiktiver Wert / positive predictive value |
| PTEN | Cowden-Syndrom |
| QI | Qualitätsindikator |
| QLQ | Quality of Life Questionnaire |
| RCT | Randomized Controlled Trial |
| RCT | Randomized clinical trial(s) |
| RR | Relatives Risiko |
| RTOG | Radiation Therapy Oncology Group |
| SAPV | Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung |
| SEER | Surveillance, Epidemiology, and End Results (USA) |
| SEOC | synchrones Endometrium- und Ovarialkarzinom |
| SGB | Sozialgesetzbuch |
| SGO | Society of Gynecologic Oncology |
| SLN | Sentinel Lymph Node (dt.: Sentinel-Lymphknoten) |
| SPV | Spezialisierte Palliativversorgung |
| STIC | Sterous Tubar Intraepithelial Carcinoma |
| TCGA | The Cancer Genome Atlas |
| TNM | System zur Klassifikation der anatomischen Ausbreitung maligner Tumoren mit Primärtumor (T), regionären Lymphknoten (N) und Fernmetastasen (M) |
| TVS | Transvaginalsonographie |
| UICC | Union Internationale Contre le Cancer (eng.: Union for International Cancer Control) |
| WHI | The Women's Health Initiative (USA) |
| WHO | World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation |
| WHR | waist to hip ratio (dt.: Verhältnis Taille zu Hüfte) |