Leitlinienprogramm OnkologieDiffuses großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL)

1. Informationen zu dieser Leitlinie – Diffuses großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL)

Version 1.0 · Oktober 2022 · AWMF 018/038OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

1.1 Herausgeber

Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).

1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)

Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)

1.3 Finanzierung der Leitlinie

Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.

1.4 Kontakt

Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin

leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de

 

1.5 Zitierweise

Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge für erwachsene Patient*innen mit einem diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom und verwandten Entitäten, Langversion 1.0, 2022, AWMF-Registernummer 018/038OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/diffuses-grosszelligen-b-zell-lymphom-dlbcl

1.6 Besonderer Hinweis

Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.

Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.

In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet. 

Sprache (Anmerkung der Redaktion)

Für die Erstellung der Leitliniendokumente wurde überwiegend gendersensible und -inklusive Sprache verwendet (z.B. "Patient*innen"). Hiervon wurde nur in Einzelfällen vor dem Hintergrund etablierter Begrifflichkeiten und Eigennamen, zur Verbesserung des Leseflusses abgewichen (z.B. "Patientenleitlinie", "Patientenkollektiv", "Patient-Arzt-Beziehung"). Darüber hinaus wurden in einigen Kapiteln bzw. Unterkapiteln auch Formen der binären Geschlechterordnung verwendet (z.B. Patientinnen, Frauen, Männer). Dennoch sollen hiermit alle Menschen mit den für die jeweilige Situation relevanten Merkmalen (z.B. Uterus, Hoden) miteinbezogen werden.

1.7 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Stiftung Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.

1.8 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie

Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge für erwachsene Patient*innen mit einem diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom und verwandten Entitäten. Neben der Langversion wird es folgende ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie geben:

  • Kurzversion der Leitlinie in deutscher Sprache
  • Version der Leitlinie in englischer Sprache
  • Leitlinienreport zum Erstellungsprozess der Leitlinie
  • Laienversion (Patientenleitlinie)

Diese Leitlinie und alle Zusatzdokumente sind über die folgenden Seiten zugänglich:

Die Leitlinie ist außerdem in der App des Leitlinienprogramms Onkologie enthalten.
Weitere Informationen unter: www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app/

1.9 Zusammensetzung der Leitliniengruppe

1.9.1 Koordination und Redaktion

Koordinator*innen dieser Leitlinie sind Prof. Dr. Peter Borchmann und Prof. Dr. Nicole Skoetz.

Die Redaktion besteht aus Methodiker*innen der Arbeitsgruppe Evidence-based Oncology (Moritz Ernst, Annika Oeser).

1.9.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Federführende Fachgesellschaft bei der Leitlinienerstellung ist die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO). Herausgeber der Leitlinie ist das Onkologische Leitlinienprogramm. In Tabelle 1 sind die an der Leitlinienerstellung beteiligten medizinischen Fachgesellschaften und sonstigen Organisationen sowie deren mandatierte Vertreter*innen aufgeführt, die schriftlich vom jeweiligen Vorstand bestätigt wurden. Darüber hinaus enthält die Tabelle Autor*innen und weitere Vertreter*innen von Fachgesellschaften, Berufsverbänden und sonstigen Organisationen, die sich in beratender Funktion an der Leitlinienerstellung beteiligten.

Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Beteiligte Fachgesellschaften und OrganisationenMandatsträger
Arbeitsgemeinschaft Bildgebende OnkologieProf. Dr. Thorsten Persigehl
Prof. Dr. Lale Umutlu
Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschafte (AWMF)Dr. Monika Nothacker
Dr. Susanne Blödt
Prof. Dr. Ina Kopp
Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO)Dr. Pia Heußner
Arbeitsgemeinschaft Infektionen in der Hämatologie und Onkologie (AGIHO) der DGHOProf. Dr. Jörg Janne Vehreschild
Prof. Dr. Christina Rieger
PD Dr. Martin Schmidt-Hieber
Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO)Prof. Dr. Lorenz Trümper
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pharmazie (OPH)Dr. Tilman Schöning
Dr. Viola Pöschel
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS)Dr. Julia Thiemer
Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO)Prof. Dr. Oliver Micke
Dr. Lukas Käsmann
Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO)Prof. Dr. Heinz Schmidberger
Prof. Dr. Christian Rübe
Prof. Dr. Klaus Herfarth
Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO)Dr. Markus Horneber
Berufsverband der Niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Deutschland (BNHO)PD Dr. Geothy Chakupurakal
PD Dr. Rüdiger Liersch
Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen (BDP)Prof. Dr. German Ott
Prof. Dr. Wolfram Klapper
Beteiligte Fachexperten (ohne Stimmrecht)PD Dr. Bettina Böttcher
Dr. Rebecca Wurm-Kuczera
Dr. Michael Oertel
Dr. Christian Berdel
Dr. Hannes Treiber
Prof. Dr. Freerk Baumann
Dr. Anne Pralong
Prof. Dr. Christina Rieger
Prof. Dr. Markus Dietlein
PD Dr. Jirka Grosse
Prof. Dr. Andreas Hüttmann
Prof. Dr. Björn Chapuy
PD Dr. Lorenz Thurner
Prof. Dr. Bastian von Tresckow
Prof. Dr. Kai Hübel
Dr. Fabian Frontzek
Dr. Birte Friedrichs
Dr. Moritz Bewarder
Dr. Dominic Kaddu-Mulindwa
Deutsche Gesellschaft für Andrologie (DGA)Prof. Dr. Bettina Toth
Prof. Dr. Frank-Michael Köhn
Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)PD Dr. Hans Schlößer
Deutsche Gesellschaft für Endoskopie und bildgebende Verfahren (DGE-BV)Prof. Dr. Christoph Frank Dietrich
Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF)Elke Goldhammer
Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)PD. Dr. Valentin Goede
PD Dr. Ulrich Wedding
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Prof. Dr. Bettina Toth
PD Dr. Bettina Böttcher
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)Prof. Dr. Peter Borchmann
Prof. Dr. Georg Lenz
Dr. Viola Pöschel
Dr. Birte Friedrichs
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)Prof. Dr. Ulrich Dührsen
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN)Prof. Dr. Carsten Kobe
Prof. Dr. Dipl. Phys. Dirk Hellwig
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)Prof. Dr. Steffen Simon
Dr. Christina Gerlach
Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP)Prof. Dr. German Ott
Prof. Dr. Wolfram Klapper
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)Prof. Dr. Hans-Theodor Eich
Prof. Dr. Klaus Herfarth
Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)PD Dr. Corinna Trenker
Prof. Dr. Christian Görg
Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)Prof. Dr. Sabine Kliesch
Prof. Dr. Frank-Michael Köhn
Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe (DLH)Dr. Ulrike Holtkamp
Deutsche Netzwerk für VersorgungsforschungDr. Walter Baumann
Dr. Vitaly Heidt
Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)Prof. Dr. Lale Umutlu
Prof. Dr. Thorsten Persigehl
German Lymphoma AllianceProf. Dr. Bertram Glaß
Kompetenznetz Maligne LymphomeProf. Dr. Gerhard Held
Prof. Dr. Peter Borchmann
Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege in der DKG (KOK)Kerstin Paradies
Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (EbM-Netzwerk)Prof. Dr. Nicole Skoetz
Prof. Dr. Dawid Pieper

Folgende Personen stellten sich zur Mitwirkung in den Arbeitsgruppen zur Verfügung und schlossen sich z.T. bestehenden Arbeitsgruppenleitungen an:
Prof. Dr. Kai Hübel, Prof. Dr. Bastian von Tresckow; Prof. Dr. Björn Chapuy; Dr. Dominic Kaddu-Mulindwa; Dr. Moritz Bewarder; Dr. Florian Zettl; Dr. Lorenz Thurner; Prof. Dr. Andreas Hüttmann; PD Dr. Jirka Grosse; Prof. Dr. Markus Dietlein; Dr. Birte Friedrichs; Dr. Fabian Frontzek; Prof. Dr. Freerk Baumann; PD Dr. Bettina Böttcher, Dr. Rebecca Wurm-Kuczera; Dr. Michael Oertel; Dr. Christian Berdel; Dr. Hannes Treiber; Dr. Anne Pralong.

An der Erarbeitung dieser S3-Leitlinie waren zu einzelnen Aspekten mit sozialmedizinischer Relevanz Ärzt*innen des Kompetenz-Centrums Onkologie der Medizinischen Dienste beratend beteiligt. Sie haben an den Abstimmungen zu den einzelnen Empfehlungen nicht teilgenommen und sind für den Inhalt dieser Leitlinie nicht verantwortlich.

Außerdem wurden folgende Fachgesellschaften und Berufsverbände kontaktiert, lehnten eine Mitwirkung jedoch ab [Begründung in eckigen Klammern]:

  • Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) [personelle Engpässe]
  • Deutsche Gesellschaft für klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) [keine*n Mandatsträger*in gefunden]
  • Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. [Beschränkung auf Arbeit an Leitlinien zur antiinfektiven Therapie]
  • BVDST (Berufsverband deutscher Strahlentherapeuten e.V. [Aufwand unter gegebenen Bedingungen (kein Stimmrecht) zu groß]

1.9.3 Arbeitsgruppen

Zur Bearbeitung der einzelnen Kapitel der S3-Leitlinie wurden Arbeitsgruppen gebildet. Die Arbeitsgruppen samt Arbeitsgruppenleitung, die für die Ausarbeitung der jeweiligen Kapitel verantwortlich sind, befinden sich in der nachfolgenden Tabelle.

Tabelle 2: Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe

Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert)

Epidemiologie, Ätiologie und Risikofaktoren

German Ott,

Diagnostik I

German Ott, Lorenz Trümper, Hans Schlößer, Bertram Glaß, Georg Lenz, Ulrich Dührsen

Diagnostik II

Ulrich Dührsen, Dirk Hellwig, Bettina Böttcher, Markus Dietlein, Jirka Grosse, Pia Heußner, Ulrike Holtkamp, Sabine Kliesch, Carsten Kobe, Frank-Michael Köhn, Thorsten Persigehl, Bettina Toth, Lale Umutlu, Ulrich Wedding

Erstlinientherapie

Georg Lenz, Lorenz Trümper, Hans-Theodor Eich, Fabian Frontzek, Rebecca Wurm-Kuczera, Birte Friedrichs, Viola Pöschel, Gerhard Held, Bertram Glaß, Hannes Treiber, Andreas Hüttmann, Michael Oertel, Christian Berdel, Ulrich Wedding

Besondere Subgruppen

Georg Lenz, Lorenz Trümper, Björn Chapuy, Wolfram Klapper, Kai Hübel, Fabian Frontzek, Rebecca Wurm-Kuczera, Gerhard Held, Hannes Treiber, Rüdiger Liersch, Birte Friedrichs, Peter Borchmann

Rezidivtherapie

Peter Borchmann, Björn Chapuy, Bertram Glaß, Viola Pöschel, Nicole Skoetz, Bastian von Tresckow, Dirk Hellwig

Rehabilitation und Nachsorge

Ulrich Dührsen, Julia Thiemer, Lale Umutlu, Bettina Toth, Thorsten Persigehl, Frank-Michael Köhn, Sabine Kliesch, Ulrike Holtkamp, Dirk Hellwig, Carsten Kobe, Markus Dietlein, Geothy Chakupurakal, Bettina Böttcher, Walter Baumann

Supportivtherapie, Psychoonkologie, Palliativmedizin, Ernährung, Bewegungstherapie, Komplementärmedizin

Markus Horneber, Steffen Simon, Freerk Baumann, Christina Gerlach, Pia Heußner, Ulrike Holtkamp, Anne Pralong, Christina Rieger, Tilman Schöning

Forschungsfragen

Moritz Ernst, Peter Borchmann, Bettina Böttcher, Ulrich Dührsen, Fabian Frontzek, Dirk Hellwig, Ulrich Wedding

Qualitätsindikatoren

Johannes Rückher, Simone Wesselmann, Peter Borchmann, Ulrike Holtkamp, Nicole Skoetz, Ulrich Dührsen, Dirk Hellwig, Michael Oertel, Christina Gerlach

1.9.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)

  

1.9.5 Patientenbeteiligung

Mit Frau Dr. Holtkamp war eine Vertreterin der Selbsthilfeorganisation Deutsche Leukämie- und Lymphom-Hilfe (DLH) mit einem Mandat aktiv und stimmberechtigt in die Leitlinienerstellung integriert, um die Perspektive der Patient*innen adäquat zu berücksichtigen. Frau Dr. Holtkamp war in zwei Arbeitsgruppen vertreten und in den Prozess der Erstellung von Empfehlungen und Hintergrundtexten intensiv eingebunden. Die Mandatsträgerin der DLH ist außerdem in die Gestaltung und finale Abnahme der Patientenleitlinie involviert. Als Stellvertretung von Frau Dr. Holtkamp war Frau Annette Hünefeld bis Januar 2022 ebenfalls Mitglied der Leitliniengruppe.

1.9.6 Methodische Begleitung

Die methodische Begleitung erfolgte durch:

  • die Arbeitsgruppe Evidence-based Oncology (Prof. Dr. Nicole Skoetz, Ina Monsef, Moritz Ernst, Selin Altindis, Burcu Besiroglu, Annika Oeser),
  • das Leitlinienprogramm Onkologie (Dr. Markus Follmann, Dipl.Soz.-Wiss Thomas Langer) und
  • die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (Prof. Dr. Ina Kopp, Dr. Monika Nothacker, Dr. Susanne Blödt).

1.10 Abkürzungsverzeichnis

Tabelle 3: Abkürzungen

AbkürzungenErläuterungen
3D-CRT

Three-dimensional conformal radiation therapy

5-PS

Deauville 5-Punkte Skala

95%-KI

95% Konfidenzintervall

aaIPI

Altersadjustierter IPI

AAPV

Allgemeine Ambulante Palliativversorgung

ADL

Activities of Daily Living

AGIHO

Arbeitsgemeinschaft Infektionen in der Hämatologie und Onkologie

alloSZT

Allogene Stammzelltransplantation

AMH

Anti-Müller-Hormon

APV

Allgemeine Palliativversorgung

autoPBSCT

autologe periphere Blutstammzelltransplantation

autoSZT

autologe Stammzelltransplantation

AWMF

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.

CAR T-Zellen

Chimeric Antigen Receptor T-Zellen

cART

Antiretrovirale Kombinationstherapie

CECT

Kontrastmittelverstärktes CT

cHL

Klassisches Hodgkin Lymphom

CIPN

Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie

CIRS-G

Comprehensive Geriatric Assessment

CLL

Chronisch Lymphatische Leukämie

CMR

komplettes metabolisches Ansprechen, complete metabolic response

CR

Komplette Remission

CRS

Zytokinfreisetzungssyndrom

CT

Computertomographie

CTV

klinische Zielvolumen

DGHO

Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie

DIBH

Deep inspiration breath hold

DLBCL

Diffuse large B-cell lymphoma

DRG (G-DRG)

Diagnosis Related Groups (German Diagnosis Related Groups)

DSHNHL

Deutsche Studiengruppe Hochmaligne Non-Hodgkin Lymphome

DSM

Diagnostisches und Statistisches Manual psychischer Störungen

E-IPI

Elderly IPI

EBV

Epstein-Barr-Virus

ECOG

Eastern Cooperative Oncology Group

EFS

Event-free survival

EKG

Elektrokardiogramm

EPI

Elderly prognostic index

FDG-PET

Fluorodeoxyglukosepositronenemissionstomographie

G-BA

Gemeinsamer Bundesausschuss

GI

Gastrointestinal

GL

Grauzonen-Lymphom

GnRH

Gonadotropin-Releasing-Hormone

GTV

makroskopisches Tumorvolumen (gross tumor volume)

HADS

Hospital Anxiety and Depression Scale

HCT-CI

Hematopoietic Cell Transplantation Comorbidity Index

HDCT

Hochdosis-Chemotherapie (high-dose chemotherapy)

HGBL

Hochmalignes B-Zell Lymphom

HIV

Human Immundefizienz-Virus

HR

Hazard ratio

IADL

Instrumental Activities of Daily Living

ICANS

Immune effector cell-associated neurotoxicity syndrome

ICD-10

Internationale Klassifikation der Krankheiten, 10. Revision

IELSG

International Extranodal Lymphoma Study Group

ILROG

Inernational Lymphoma Radiation Oncology Group

IMRT

intensitätsmodulierte Radiotherapie

IPI

International prognostic index

ITV

Internal Target Volume

IVM

In-Vitro-Maturation

LDH

Laktatdehydrogenase

LVEF

linksventrikuläre Ejektionsfraktion

LYG

Lymphomatoide Granulomatose

MGL

primär mediastinales Grauzonenlymphom

MRD

Minimal residual disease

MRT

Magnetresonanztomographie

NCCN

National Comprehensive Cancer Network

NCDB

National Cancer Database (USA)

NEs

neurologische Ereignisse

NHL

Non-Hodgkin-Lymphom

NMGL

nicht-mediastinales Grauzonenlymphom

NOS

Nicht anderweitig spezifiziert (not otherwise specified)

NPV

Negative Predictive Value

NRM

Non relapse mortality

NYHA

New York Heart Association

ORR

Overall response rate

OS

Gesamtüberleben / overall survival

PBL

Plasmoblastisches Lymphom

PD

Progressive disease

PET

Positronen-Emissions-Tomographie

PET/CT

Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie

PFS

progressionsfreies Überleben (engl.: progression-free survival)

PMBL

Primär mediastinales B-Zell-Lymphom

POI

prämature Ovarialinsuffizienz

PPV

positiver prädiktiver Wert / positive predictive value

PR

Partial remission, partielle Remission

PS

Performance Status

PTL

Primär testikuläres Lymphom

PTV

Planungszielvolumen (planning target volume)

PZNSL

Primär zerebrale Lymphome

r/r

rezidiviert/refraktär

RT

Radiotherapie (engl.: radiotherapy)

SAPV

Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung

SD

Stable disease

SEER

Surveillance, Epidemiology, and End Results (USA)

SPV

Spezialisierte Palliativversorgung

SUV

Standardized uptake value

SZT

Stammzelltransplantation

TESE

Testikuläre Spermienextraktion

TLG

total lesion glycolysis

TMTV

Totales metabolisches Tumorvolumen

TTP

Time to progression

VIPN

Vincristin-induzierte Polyneuropathie

WBRT

Whole Brain Radiotherapy, Gehirnbestrahlung

WHO

World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation

ZNS

Zentrales Nervensystem