7. Prätherapeutische bildgebende Diagnostik und Staging bei gesichertem Analkarzinom – Analkarzinom
Dresel, Weßling, Oette, Siegel
Historisch erschien für die Therapieentscheidung zwischen lokaler Exzision oder definitiver Radiochemotherapie eine Bildgebung nicht unbedingt erforderlich. Mit der MRT des Beckens und der Analkanal-MRT gibt es seit mehreren Jahren jedoch die Möglichkeit einer differenzierten Bildgebung für Analkarzinome. Die Analkanal-MRT beinhaltet eine Angulierung der Schichten optimiert auf den Analkanalverlauf sowie ein kleineres FOV (field of view) zur besseren Detailauflösung des Analkanals und der Perianalregion. Nach Kontrastmittelgabe erfolgt im Rahmen eines solchen Programmes die zusätzliche Akquisition eines MRT des Beckens in den bekannten Standardebenen zur Beurteilung des Nodalstatus bzw. zur Strahlentherapieplanung. Die Protokollvorgaben folgen im Wesentlichen den MRT Protokollempfehlungen für die MRT des Rektumkarzinoms.
7.1 Bestimmung der Tumorkategorie (T)
Bei Verdacht auf das Vorliegen eines Analkarzinoms sollen zur Bestimmung der Tumorkategorie nach Möglichkeit noch vor der histopathologischen Sicherung die unter Empfehlung 6.3. empfohlenen klinisch-instrumentellen Untersuchungen erfolgen und deren Ergebnisse entsprechend der Empfehlung 6.4. dokumentiert werden.
- Konsens
- Starker Konsens
Zur Bestimmung der Tumorkategorie soll eine MRT-Untersuchung des Beckens erfolgen. Diese sollte eine multiparametrische MRT, anguliert auf den Analkanal, umfassen.
- Konsens
- Starker Konsens
Hintergrund 7.1 und 7.2
Die Tumorkategorien T1 bis T3 des Primärtumors werden klinisch durch die maximale Tumorausdehnung in cm differenziert, jedoch erfordert die Abgrenzung von T4-Tumoren den Ausschluss einer Infiltration in benachbarte Organe, z.B. Vagina, Urethra oder Harnblase. Die MRT des Beckens erlaubt die Evaluation des Lokalbefundes sowohl in Hinblick auf die lokale Tumorausdehnung als auch Infiltration von Nachbarstrukturen (T4). Die aktuelle NCCN-Leitlinie [14] misst der MRT weiterhin lediglich Bedeutung für das lokoregionäre LK-Staging und der T4 Situation bei, betont darüber hinaus aber die Wertigkeit der alleinigen klinischen Untersuchung für das T-Staging.
In einer retrospektiven Studie bei 28 Patienten mit Analkarzinomen untersuchten Hocquelet et al. [110] die prädiktive Wertigkeit von MRT-Texturparametern bei 28 metastasenfreien Patient*innen mit Plattenepithel-Analkarzinomen vor und nach erfolgter Radiochemotherapie. Die vorläufigen Daten deuten auf einen prädiktiven Wert von MRT-Texturparametern in Hinblick auf die Krankheitsprogression hin. Die Autoren fordern weitere Studien, die die Wertigkeit von MRT-Texturparametern zur individuellen Dosisstratifizierung der Radiochemotherapie erlauben.
Zur Bestimmung der Tumorkategorie kann eine anale Endosonographie durchgeführt werden.
- Konsens
- Starker Konsens
Hintergrund 7.3
Die anorektale Endosonographie findet in den NCCN-Guidelines keine Erwähnung für das T-Staging. Oftmals erfolgt im Rahmen der Primärdiagnostik im Anschluss an die rektal-digitale Untersuchung und Proktoskopie zusätzlich die anorektale Endosonographie. Gegenüber der MR ist die Endosonographie damit im Einzelfall schnell verfügbar und hat ihren Vorteil in der Beurteilung von kleinen oberflächlichen Tumoren des Analkanals. Die Bedeutung der Endosonographie in der Beurteilung eines T1-Stadiums wurde u.a. in einer prospektiven Studie bei 45 Patient*innen gezeigt [111]. Diese Befunde werden von einer retrospektiven Analyse unterstützt [112].
Die FDG PET/CT kann hilfreich sein bei der Identifizierung des Primärtumors, jedoch nicht bei der Beurteilung des exakten Primärtumorstadiums bzw. der genauen Beschreibung potentiell infiltrierter Nachbarstrukturen [113].
7.2 Detektion lokoregionärer Lymphknotenmetastasen (N)
Ca. 90% der Analkarzinome sind bei Erstdiagnose lokoregionär begrenzt. Das Risiko eines Lymphknotenbefalls ist abhängig von der Tumorgröße und –lokalisation und liegt bei Analkanaltumoren bis 2 cm bei unter 10%, bei Tumoren mit über 4 cm Durchmesser und solchen mit tiefer Infiltration bei über 30%. Sekhar et al. [114] zeigten in einem systematischen Review mit einer Meta-Regressionsanalyse, dass aufgrund zunehmend sensitiver Bildgebungsdiagnostik der Anteil von lymphknotenpositiven Patienten von 15,3% (95%-KI: 10,5–20,1%) in 1980 auf 37,1% (95%-KI: 34,0–41,3%) in 2012 (P<0,0001) gestiegen ist. Das Gesamtüberleben konnte sowohl bei den lymphknotennegativen als auch lymphknotenpositiven Patienten verbessert werden. Da der Anteil an T3 und T4 Tumoren in diesem Zeitraum konstant geblieben ist und die Tumore damit nicht wirklich häufiger in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert wurden, vermuten die Autoren als Ursache für das bessere Überleben den sogenannten “Will Rogers effect“. Dieser beschreibt, dass Patient*innen mit „worse-than-average survival“ in der lymphknotennegativen Gruppe in die lymphknotenpositive Gruppe migrieren und hier ein besseres Überleben als der Durchschnitt der Gruppe aufweisen. Demnach kann das individuelle Überleben der Patient*innen unverändert sein, das durchschnittliche Gesamtüberleben der Gruppe sich jedoch verbessern. In simulierten Szenarien wurde die Rate lymphknotenpositiver Patient*innen als unter 30% angenommen, so dass falsch positive Lymphknotenbefunde im Sinne einer Fehlklassifizierung durch Bildgebung und dem Risiko einer Übertherapie angenommen werden müssen. Die Wertigkeit aller bildgebenden Verfahren zur Beurteilung des Lymphknotenstatus ist mit erheblicher diagnostischer Unsicherheit behaftet. Dies ist u.a. dadurch bedingt, dass einerseits eine reaktive Lymphknotenvergrößerung auftritt, andererseits auch Lymphknoten von 5 mm und kleiner Metastasen enthalten können [115]. Eingedenk dieser Limitationen und in Anlehnung an die bestehende NCCN Leitlinie [14] sind die CT des Abdomens sowie das Becken MRT als derzeitiger Standard zur Detektion lokoregionärer Metastasen anzusehen. Die LK-Bewertung sollte dabei nicht alleine auf die Größe abzielen, sondern in der MRT – in Analogie zum Rektumkarzinom Staging – auch Form und Binnentextur/Heterogenität einbeziehen.
Zur Detektion lokoregionärer Lymphknotenmetastasen soll eine MRT des Beckens durchgeführt werden. Ergänzend sollte die Durchführung einer PET/CT* erfolgen. Eine CT des Beckens kann durchgeführt werden.
*CAVE: Die PET-Untersuchung ist im Rahmen der Diagnostik bei Analkarzinomen nicht Gegenstand des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung (Kostenübernahme nicht gesichert).
- Konsens
- Starker Konsens
Hintergrund 7.4
Nach den aktuellen NCCN-Leitlinien ist die Indikation einer PET/CT die Bestätigung des Stadiums bei T2–4, N0 und bei jedem T, N+ Analkarzinomen [14]. Die PET/CT Untersuchung mit Fluor 18 FDG kann erfolgen, um das Staging zu vervollständigen. Die PET/CT Untersuchung hat sich hierbei als nützlich erwiesen in der Beurteilung von pelvinen Lymphknoten auch bei Patient*innen mit normal großen Lymphknoten in der CT-Untersuchung [116], [117], [118], [119], [120], [121]. Ein systematischer Review sowie eine Metaanalyse von 7 retrospektiven und 5 prospektiven Studien haben zur Diagnosestellung einer Lymphknotenmetastasierung bei der PET/CT gepoolte Werte für die Sensitivität und die Spezifität gezeigt von 56% (95%-KI: 45-67%) und 90% (95%-KI: 86-93%) [117]. In einer anderen Metaanalyse [122] wurde gezeigt, dass die PET zusätzliche Lymphknotenmetastasen aufzeigen kann, die das Gesamtstadium der Erkrankung zwar nicht verändern, aber wichtig für die Zielvolumenplanung der Strahlentherapie sind. Eine weitere Metaanalyse von 17 klinischen Studien zeigte Sensitivitäts- und Spezifitätswerte für die Diagnostik einer Lymphknotenmetastasierung durch die PET/CT von 93% und 76% [113]. Die PET bzw. PET/CT Untersuchung führte nach dieser Studie zur einem Upstaging bei 5-38% der Patient*innen und einem Downstaging bei 8-27% der Patient*innen. Änderungen des therapeutischen Vorgehens erfolgten nach dieser Studie bei 12-59 % der Patient*innen und bezogen sich im Wesentlichen auf Änderungen der Bestrahlungsplanung hinsichtlich Dosisverteilung und Feldbegrenzung. Ein weiterer systematischer Review [122] zeigte Änderungen des Nodalstatus und des TNM-Stadiums bei 21% und 41% der Patienten. Im Vergleich zur Strahlentherapieplanung alleine mittels CT führte die PET/CT zu Änderungen der geplanten Bestrahlungsfelder [113]. Die FDG PET/CT kann nach einer aktuellen Studie [123] dazu beitragen, das Strahlenfeld bei primärer Radiochemotherapie bzgl. eines biologischen Boost-Volumens zu definieren und das so bestimmte Boost-Volumen in der Ausgangsuntersuchung führt auch im Verlauf der Behandlung zu räumlich konsistenten Ergebnissen.
Die kontrastmittelverstärkte CT-Untersuchung sollte durch die PET-CT Untersuchung nicht ersetzt werden, kann aber im Rahmen der PET-CT Untersuchung bei entsprechender Geräteausstattung durchgeführt werden.
Eine vergleichende Untersuchung der Strahlentherapie-Zielvolumina, definiert mit PET und mit MR, wurde bei 19 Patienten durchgeführt [124]. In dieser Studie zeigte sich eine gute Übereinstimmung der beiden Methoden, sodass beide Methoden geeignet erscheinen für die lokale Strahlentherapieplanung herangezogen zu werden.
Eine weitere Methode zur Diagnostik bzw. zum Ausschluss der lokalen Lymphknotenmetastasierung und zur Therapieplanung ist die Sentinel-Lymphknoten Darstellung. Zwei Metaanalysen [125], [126] wurden hierzu veröffentlicht. Tehranian et al. [126] zeigt eine gepoolte Detektionsrate von 86,2%. Die Doppelmarkierung mit Tinte und Radiopharmazeutikum war mit 90,1% der Sensitivität für das Radiopharmazeutikum allein (72,4%) überlegen. In der Studie von Noorani et al. [125] variierte die Detektionsrate von 47-100%. 0–18,75% der Sentinel-Node-Biopsie(SNB)-negativen Patient*innen entwickelten im Verlauf inguinale Metastasen. Die Autor*innen berichteten außerdem, dass ein längeres Follow-up notwendig ist, um den Nutzen der SNB zum Staging und zur Strategieauswahl zu beurteilen. Im klinischen Management des Analkarzinoms hat die SN-Biopsie zurzeit keinen Stellenwert. Das Verfahren wird nicht in der Routine durchgeführt und kann im Rahmen klinischer Studien weiter evaluiert werden.
Bei bildgebendem Verdacht auf eine lokoregionäre Lymphknotenmetastase und geplanter definitiver Radiochemotherapie soll keine histopathologische oder zytopathologische Sicherung der suspekten Lymphknoten erfolgen.
- Konsens
- Starker Konsens
Hintergrund 7.5
In den aktuellen NCCN Guidelines [14] wird vom Panel weiterhin eine Feinnadelbiopsie oder Exstirpation (selektiv) empfohlen. Hier liegt allerdings keine Evidenz vor und dies entspricht nicht der Behandlungsrealität in Deutschland. Die inguinalen Lymphabflusswege gehören per Standard zum Bestrahlungsvolumen und eine Änderung des Zielvolumens durch einen positiv biopsierten Lymphknoten inguinal ist daher nahezu ausgeschlossen. Aus Sicht des Leitliniengremiums hat eine histo- oder zytopathologische Sicherung von in der Bildgebung auffälligen inguinalen Lymphknoten keine therapeutischen Konsequenzen für die Betroffenen bei zusätzlich entstehender Belastung und aus dem Eingriff resultierendem Risiko für Morbidität.
7.3 Detektion von Fernmetastasen (M)
Zur Detektion von Fernmetastasen soll eine CT des Thorax und des Abdomens durchgeführt werden. Alternativ kann die Durchführung einer PET/CT*erwogen werden.
*CAVE: Die PET-Untersuchung ist im Rahmen der Diagnostik bei Analkarzinomen nicht Gegenstand des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung (Kostenübernahme nicht gesichert).
- Konsens
- Starker Konsens
Zur Detektion von Fernmetastasen kann zusätzlich die Durchführung einer Sonographie des Abdomens erwogen werden.
- Konsens
- Starker Konsens
Hintergrund 7.6 und 7.7
Das Analkarzinom metastasiert am häufigsten in die Leber, die Lunge und die extrapelvinen Lymphknoten [127], [128]. Fernmetastasen werden initial in 5–10%, im Verlauf in bis zu 20% der Fälle nachgewiesen [129], [73], [130]. Die Abdomen-CT gilt als Standarduntersuchung für das abdominelle Staging. Da Analvenen partiell direkt in den Systemkreislauf drainieren, wird im Rahmen der Primärdiagnostik - neben der Durchführung eines Abdomen-CTs - ein ergänzendes Thorax-CT empfohlen.
Die Sensitivität der PET für Fernmetastasen ist hoch (75-100%) und in einigen Untersuchungen den Vergleichsmethoden überlegen [131], [132], in anderen Untersuchungen nicht überlegen [133], [134], [135]. Jones [122] zeigte nur in geringem Ausmaß (3% der Patienten) neu entdeckte und bisher unbekannte Fernmetastasen, die durch die PET/CT entdeckt wurden. In der aktuelleren Studie von Mahmoud [113] wurden in 2,4-4,7% der Fälle bisher unentdeckte Metastasen mit PET/CT beschrieben, was signifikanten Einfluss auf die Prognose hat. In dieser Metaanalyse wird jedoch eine Biopsie der Befunde empfohlen, sollten diese nicht eindeutig sein und einen Einfluss auf das therapeutische Vorgehen haben. Die Durchführung der PET/CT soll in Ganzkörpertechnik einschließlich diagnostischer CT-Untersuchung erfolgen.
7.4 Abklärung des Vorliegens von Sphinkterkontakt vor geplanter therapeutischer Exzision
Zur Abklärung des Vorliegens von Sphinkterkontakt vor Durchführung einer therapeutischen Exzision bei Analkanalkarzinomen im Stadium I (T1N0M0) bzw. Analrandkarzinomen im Stadium I (T1N0M0) oder IIA (T2N0M0) soll eine multiparametrische MRT anguliert auf den Analkanal oder eine anale Endosonographie durchgeführt werden.
- Konsens
- Starker Konsens
Hintergrund 7.8
Der Nachweis bzw. Ausschluss einer Infiltration des Sphinkters ist für die Indikationsstellung einer primären operativen Therapie von Analkanalkarzinomen im Stadium I (T1N0M0) bzw. Analrandkarzinomen im Stadium I (T1N0M0) oder IIA (T2N0M0) wichtig.
Ein hochaufgelöstes Analkanal-MRT (anguliert auf den Analkanal) mit Becken MRT nach Gadoliniumapplikation sollte zur Frage der Sphinkterinfiltration und der lokoregionären Tumorausbreitung durchgeführt werden. Eine Standard MRT des Beckens ist zur Beurteilung des Sphinkterkomplexes in Hinblick auf Bildauflösung/Detailerkennbarkeit und wegen der unpassenden Angulierung zum anatomischen Verlauf des Analkanals unzureichend. (Bezug zur aktuellen S3-Leitlinie kolorektal nehmen)
Bei einem Analkanalkarzinom ≤T1 sowie einem Analrandkarzinom ≤T2 unterstützt die Endosonographie durch die Beurteilung der Sphinkterinfiltration bereits in der Primärdiagnostik die Indikation zur therapeutischen Exzision (Exzisionsbiopsie) mit entsprechendem Sicherheitsabstand.
7.5 Befundbericht der Diagnostik bei Analkarzinom
Im Hinblick auf das Analkarzinom liegen bislang keine konsentierten Empfehlungen zur strukturierten Befundung vor. Die allgemeinen Befundungsinhalte folgen den Qualitätsvorgaben der Bundesärztekammer. Indirekt ableiten lassen sich Kriterien lediglich aus konsentierten Empfehlungen zur MRT des Rektumkarzinoms. Die Empfehlungen beziehen sich auf tiefsitzende Rektumkarzinome und deren Lagebezug zum Sphinkterkomplex. Hier wird die Infiltration von Sphinkter internus, intersphinkterem Fettgewebe sowie Sphinkter externus differenziert betrachtet ebenso wie die Infiltration des Levator ani oder T4 Situationen (Blase, Prostata, Samenbläschen, Vagina). Für die PET/CT liegen keine konsentierten, strukturierten Befundempfehlungen vor. Der Aufbau eines PET/CT Befundes sollte bezüglich des PET- und des CT-Befundes eine Beschreibung des Glukosemetabolismus beginnend am Kopf (einschließlich Gehirn), Hals, Thorax, Abdomen, Becken, Skelettsystem sowie eine gemeinsame Beurteilung hinsichtlich des Primärtumors, der lokoregionären (Lymphknoten-)Metastasierung, der Fernmetastasierung und der Nebenbefunde beinhalten.
Literaturhinweise
[14] Benson, A. B., 3rd, Arnoletti, J. P., Bekaii-Saab, T., Chan, E., Chen, Y. J., Choti, M. A., et.al. Anal Carcinoma, Version 2.2012: featured updates to the NCCN guidelines, J Natl Compr Canc Netw, 2012. 10(4): p. 449-54., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22491045
[110] Hocquelet, A., Auriac, T., Perier, C., Dromain, C., Meyer, M., Pinaquy, J. B., et.al. Pre-treatment magnetic resonance-based texture features as potential imaging biomarkers for predicting event free survival in anal cancer treated by chemoradiotherapy, Eur Radiol, 2018. 28(7): p. 2801-2811., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29404766
[111] Otto, S. D., Lee, L., Buhr, H. J., Frericks, B., Hocht, S., Kroesen, A. J., Staging anal cancer: prospective comparison of transanal endoscopic ultrasound and magnetic resonance imaging, J Gastrointest Surg, 2009. 13(7): p. 1292-8., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19365694
[112] Reginelli, A., Granata, V., Fusco, R., Granata, F., Rega, D., Roberto, L., et.al. Diagnostic performance of magnetic resonance imaging and 3D endoanal ultrasound in detection, staging and assessment post treatment, in anal cancer, Oncotarget, 2017. 8(14): p. 22980-22990., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28152518
[113] Mahmud, A., Poon, R., Jonker, D., PET imaging in anal canal cancer: a systematic review and meta-analysis, Br J Radiol, 2017. 90(1080): p. 20170370., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28972796
[114] Sekhar, H., Zwahlen, M., Trelle, S., Malcomson, L., Kochhar, R., Saunders, M. P., et.al. Nodal stage migration and prognosis in anal cancer: a systematic review, meta-regression, and simulation study, Lancet Oncol, 2017. 18(10): p. 1348-1359., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28802802
[115] Wade, D. S., Herrera, L., Castillo, N. B., Petrelli, N. J., Metastases to the lymph nodes in epidermoid carcinoma of the anal canal studied by a clearing technique, Surg Gynecol Obstet, 1989. 169(3): p. 238-42., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2672386
[116] Bhuva, N., Harrison, M., To Pet or Not to Pet? That Is the Question. Staging in Anal Cancer, Annals of Oncology, 2011. 22: p. v126-v127., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22294527/
[117] Caldarella, C., Annunziata, S., Treglia, G., Sadeghi, R., Ayati, N., Giovanella, L., Diagnostic performance of positron emission tomography/computed tomography using fluorine-18 fluorodeoxyglucose in detecting locoregional nodal involvement in patients with anal canal cancer: a systematic review and meta-analysis (Provisional abstract), Scientific World Journal, 2014. p. 196068., http://onlinelibrary.wiley.com/o/cochrane/cldare/articles/DARE-12014018961/frame.html
[118] Cotter, S. E., Grigsby, P. W., Siegel, B. A., Dehdashti, F., Malyapa, R. S., Fleshman, J. W., et.al. FDG-PET/CT in the evaluation of anal carcinoma, Int J Radiat Oncol Biol Phys, 2006. 65(3): p. 720-5., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16626889
[119] Mistrangelo, M., Pelosi, E., Bello, M., Ricardi, U., Milanesi, E., Cassoni, P., et.al. Role of positron emission tomography-computed tomography in the management of anal cancer, Int J Radiat Oncol Biol Phys, 2012. 84(1): p. 66-72., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22592047
[120] Pepek, J. M., Willett, C. G., Czito, B. G., Radiation therapy advances for treatment of anal cancer, J Natl Compr Canc Netw, 2010. 8(1): p. 123-9., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20064294
[121] Trautmann, T. G., Zuger, J. H., Positron Emission Tomography for pretreatment staging and posttreatment evaluation in cancer of the anal canal, Mol Imaging Biol, 2005. 7(4): p. 309-13., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16028002
[122] Jones, M., Hruby, G., Solomon, M., Rutherford, N., Martin, J., The Role of FDG-PET in the Initial Staging and Response Assessment of Anal Cancer: A Systematic Review and Meta-analysis, Ann Surg Oncol, 2015. 22(11): p. 3574-81., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25652048
[123] Sabbagh, A., Jacobs, C., Cooke, R., Chu, K. Y., Ng, S. M., Strauss, V. Y., et.al. Is There a Role for an 18F-fluorodeoxyglucose-derived Biological Boost in Squamous Cell Anal Cancer?, Clin Oncol (R Coll Radiol), 2019. 31(2): p. 72-80., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30583927
[124] Rusten, E., Rekstad, B. L., Undseth, C., Al-Haidari, G., Hanekamp, B., Hernes, E., et.al. Target volume delineation of anal cancer based on magnetic resonance imaging or positron emission tomography, Radiat Oncol, 2017. 12(1): p. 147., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28874205
[125] Noorani, A., Rabey, N., Durrani, A., Walsh, Sr., Davies, Rj, Systematic review of sentinel lymph node biopsy in anal squamous cell carcinoma (Provisional abstract), International Journal of Surgery, 2013. 11(9): p. 762-766., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23872032/
[126] Tehranian, S., Treglia, G., Krag, Dn, Dabbagh, Kakhki Vr, Zakavi, Sr., Sadeghi, R., et.al. Sentinel node mapping in anal canal cancer: systematic review and meta-analysis (Provisional abstract), Journal of Gastrointestinal and Liver Diseases, 2013. 22(3): p. 321-328., http://onlinelibrary.wiley.com/o/cochrane/cldare/articles/DARE-12013058623/frame.html
[127] Hagemans, J. A. W., Blinde, S. E., Nuyttens, J. J., Morshuis, W. G., Mureau, M. A. M., Rothbarth, J., et.al. Salvage Abdominoperineal Resection for Squamous Cell Anal Cancer: A 30-Year Single-Institution Experience, Ann Surg Oncol, 2018. 25(7): p. 1970-1979., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29691737
[128] Tanum, G., Tveit, K., Karlsen, K. O., Hauer-Jensen, M., Chemotherapy and radiation therapy for anal carcinoma. Survival and late morbidity, Cancer, 1991. 67(10): p. 2462-6., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2015547
[129] Epidermoid anal cancer: results from the UKCCCR randomised trial of radiotherapy alone versus radiotherapy, 5-fluorouracil, and mitomycin. UKCCCR Anal Cancer Trial Working Party. UK Co-ordinating Committee on Cancer Research, Lancet, 1996. 348(9034): p. 1049-54., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8874455
[73] Bartelink, H., Roelofsen, F., Eschwege, F., Rougier, P., Bosset, J. F., Gonzalez, D. G., et.al. Concomitant radiotherapy and chemotherapy is superior to radiotherapy alone in the treatment of locally advanced anal cancer: results of a phase III randomized trial of the European Organization for Research and Treatment of Cancer Radiotherapy and Gastrointestinal Cooperative Groups, J Clin Oncol, 1997. 15(5): p. 2040-9., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9164216
[130] Pawlik, T. M., Gleisner, A. L., Bauer, T. W., Adams, R. B., Reddy, S. K., Clary, B. M., et.al. Liver-directed surgery for metastatic squamous cell carcinoma to the liver: results of a multi-center analysis, Ann Surg Oncol, 2007. 14(10): p. 2807-16., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17551795
[131] Abdel-Nabi, H., Doerr, R. J., Lamonica, D. M., Cronin, V. R., Galantowicz, P. J., Carbone, G. M., et.al. Staging of primary colorectal carcinomas with fluorine-18 fluorodeoxyglucose whole-body PET: correlation with histopathologic and CT findings, Radiology, 1998. 206(3): p. 755-60., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9494497
[132] Llamas-Elvira, J. M., Rodriguez-Fernandez, A., Gutierrez-Sainz, J., Gomez-Rio, M., Bellon-Guardia, M., Ramos-Font, C., et.al. Fluorine-18 fluorodeoxyglucose PET in the preoperative staging of colorectal cancer, Eur J Nucl Med Mol Imaging, 2007. 34(6): p. 859-67., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17195075
[133] Akiyoshi, T., Oya, M., Fujimoto, Y., Kuroyanagi, H., Ueno, M., Yamaguchi, T., et.al. Comparison of preoperative whole-body positron emission tomography with MDCT in patients with primary colorectal cancer, Colorectal Dis, 2009. 11(5): p. 464-9., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18637927
[134] Furukawa, H., Ikuma, H., Seki, A., Yokoe, K., Yuen, S., Aramaki, T., et.al. Positron emission tomography scanning is not superior to whole body multidetector helical computed tomography in the preoperative staging of colorectal cancer, Gut, 2006. 55(7): p. 1007-11., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16361308
[135] Kam, M. H., Wong, D. C., Siu, S., Stevenson, A. R., Lai, J., Phillips, G. E., Comparison of magnetic resonance imaging-fluorodeoxy- glucose positron emission tomography fusion with pathological staging in rectal cancer, Br J Surg, 2010. 97(2): p. 266-8., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20035542