Leitlinienprogramm OnkologieAdulte Weichgewebesarkome

1. Informationen zu dieser Leitlinie – Adulte Weichgewebesarkome

Version 1.1 · Juni 2022 · AWMF 032-044OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

1.1 Herausgeber

Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).

1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)

Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) vertreten durch die Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO)

German Interdisciplinary Sarcoma Group (GISG)

1.3 Finanzierung der Leitlinie

Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.

1.4 Kontakt

Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin

leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de

 

1.5 Zitierweise

Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Adulte Weichgewebesarkome, Langversion 1.1, 2022, AWMF-Registernummer 032-044OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/adulte-weichgewebesarkome/

1.6 Bisherige Änderungen an der Version 1.1

März 2022, Version 1.02: Ergänzung einer Empfehlung zu Ripretinib (siehe Empfehlung 10.28.)

1.7 Besonderer Hinweis

Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.

Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.

In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet. 

1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Stiftung Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.

1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie

Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie „Adulte Weichgewebesarkome“. Neben der Langversion wird es folgende ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie geben:

  • Leitlinienreport zum Erstellungsprozess der Leitlinie
  • Dokument mit Extraktionstabellen zur Leitlinie
  • Evidenzbericht
  • Kurzversion der Leitlinie
  • Patientenleitlinie (Laienversion)

Die Leitlinie ist außerdem in der App des Leitlinienprogramms Onkologie enthalten.

Weitere Informationen unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app/

 

Diese Leitlinie und alle Zusatzdokumente sind über die folgenden Seiten zugänglich.

·       AWMF (http://www.awmf.org/leitlinien/aktuelle-leitlinien.html)

·       Leitlinienprogramm Onkologie (https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/adulte-weichgewebesarkome/ )

·       Guidelines International Network (https://g-i-n.net/)

1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe

1.10.1 Koordination und Redaktion

Die Koordinatoren wurden von der federführenden Fachgesellschaft (GISG) beauftragt. Von ihnen wurden Zusammensetzung und Aufgabenerteilung der Leitliniensteuergruppe wie folgt festgelegt:

Koordinatoren

Prof. Dr. med. Peter Hohenberger; Mannheim

Prof. Dr. med. Bernd Kasper; Mannheim

Prof. Dr. med. Viktor Grünwald; Essen

Redaktion

Dr. rer. nat. Vlada Kogosov; Mannheim

 

Zu den Aufgaben der Steuergruppe gehörten die Kontaktaufnahme und Rückkoppelung zu den beteiligten Fachgesellschaften und Organisationen, Umsetzung der methodischen Vorgaben, Erstellung eines Projektplanes, Verwaltung der finanziellen Ressourcen, Unterstützung der inhaltlichen Arbeit der Experten, Zusammenführung und redaktionelle Bearbeitung der von den Experten und Arbeitsgruppen vorbereiteten Texte und die Dokumentation eines Leitlinienreportes. 

Steuergruppe

 

 

 

 

Prof. Dr. med. Hans Roland Dürr; München

Prof. Dr. med. Viktor Grünwald; Essen

Prof. Dr. med. Peter Hohenberger; Mannheim

Prof. Dr. med. Bernd Kasper; Mannheim

PD Dr. med. Peter Reichardt; Berlin

Prof. Dr. med. Eva Wardelmann; Münster

Beratung

 

An der Erarbeitung dieser S3-Leitlinie waren zu einzelnen Aspekten mit sozialmedizinischer Relevanz Ärztinnen und Ärzte des Kompetenz-Centrums Onkologie des GKV-Spitzenverbandes und der MDK-Gemeinschaft beratend beteiligt.

Sie haben an den Abstimmungen zu den einzelnen Empfehlungen nicht teilgenommen und sind nicht für den Inhalt dieser Leitlinie verantwortlich.

 

1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

In Tabelle 1 sind die an der Leitlinienerstellung beteiligten medizinischen Fachgesellschaften und sonstigen Organisationen sowie deren mandatierte Vertreter aufgeführt.

Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Beteiligte Fachgesellschaften und OrganisationenMandatsträger
Arbeitsgemeinschaft Bildgebung in der Onkologie der DKG (ABO)Prof. Dr. Benedikt Schaarschmidt
Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie in der DKG und DDG (ADO)Prof. Dr. Selma Ugurel
Dr. Carsten Weishaupt
Arbeitsgemeinschaft erbliche Tumorerkrankungen in der DKG (AET)Prof. Dr. Jens Chemnitz
Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO)Dipl.-Psych. Beate Hornemann
Dr. Leopold Hentschel
Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der DGGG und DKG (AGO)Prof. Dr. Ingolf Juhasz-Böss
Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO)Prof. Dr. Sebastian Bauer
Arbeitsgemeinschaft onkologische Pathologie in der DKG (AOP)Prof. Dr. Eva Wardelmann
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS)Dr. Mario Schubert
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Thoraxchirurgie in der DKG (AOT)Prof. Dr. Thomas Graeter
Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin in der DKG (APM)Dr. Anne Flörcken
Prof. Dr. Anne Letsch
Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO)Prof. Dr. Jörg Thomas Hartmann
Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Onkologie (APO)PD Dr. Simone Hettmer
Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO)Dr. Christina Jentsch
Dr. Anna Simeonova-Chergou
Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO)Prof. Dr. Gerlinde Egerer
Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft (AUO)Prof. Dr. Jens Bedke
Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC)Prof. Dr. Wolfram Trudo Knoefel
Dr. Hany Ashmawy
Berufsverband der Niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Deutschland (BNHO)Prof. Dr. Joachim Schütte
Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen (BDP)Prof. Dr. Abbas Agaimy
Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten (BVDST)Prof. Dr. Oliver Micke
Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU)Prof. Dr. Hanns-Peter Scharf
PD. Dr. Dimosthenis Andreou
Beteiligte Fachexperten mit StimmrechtProf. Dr. Uta Dirksen
Prof. Dr. Hans Roland Dürr
Susanne Gutermuth
Prof. Dr. Florian Haller
Prof. Dr. Jens Jakob
Prof. Dr. Bernd Kasper
Dr. Ulrike Schneider
Prof. Dr. Viktor Grünwald
Beteiligte Fachexperten ohne StimmrechtPD Dr. Sylke Zeißig
Prof. Dr. Anja Hermann
Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)Prof. Dr. Moritz Felcht
Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)Prof. Dr. Marcus Lehnhardt
PD Dr. Kamran Harati
Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV)Prof. Dr. Robert Grützmann
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Prof. Dominik Denschlag
Prof. Dr. Alexander Mustea
Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC)PD Dr. Johannes Veit
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)Prof. Dr. Lars Lindner
Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR)Prof. Dr. Andreas Mahnken
Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)Prof. Dr. Dr Jürgen Hoffmann
PD Dr. Dr. Falk Birkenfeld
Prof. Dr. Dr. Benedicta Beck-Broichsitter
Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC)Prof. Dr. Cordula Matthies
PD Dr. Rezvan Ahmadi
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN)Prof. Dr. Klemens Scheidhauer
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC)PD Dr. Burkhard Lehner
Prof. Dr. Hans Roland Dürr
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)Prof. Dr. Karin Oechsle
Prof. Dr. Anne Letsch
Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP)Prof. Dr. Philipp Ströbel
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)Prof. Dr. Wilfried Budach
Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT)PD Dr. Steffen Frese
Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU)Prof. Dr. Thomas Gösling
Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)Prof. Dr. Rolf Janka
Deutsche Sarkom-StiftungMarkus Wartenberg
German Interdisciplinary Sarcoma Group (GISG)PD Dr. Peter Reichardt
Interdisziplinäre AG Weichgewebesarkome der DKG (IAWS)Prof. Dr. Peter Hohenberger
Koordination und RedaktionDr. Monika Nothacker
Dipl.-Soz.Wiss. Thomas Langer
Dr. Markus Follmann
Dr. Vlada Kogosov
Nord-Ostdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie (NOGGO)Prof. Dr. Jalid Sehouli
Prof. Dr. Alexander Mustea

Außerdem wurden folgende Fachgesellschaften für den Leitlinienprozess angeschrieben:

  • DGU (Deutsche Gesellschaft für Urologie); diese hat auf die Anfrage jedoch nicht reagiert und keine Vertreter benannt.
  • ATO (Arbeitsgemeinschaft Tumorklassifikation in der Onkologie in der DKG); nimmt aufgrund mangelnder Ressourcen nicht an der Leitlinienerstellung teil.
  • KOK (Konferenz onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege in der DKG); nimmt aufgrund mangelnder Ressourcen nicht an der Leitlinienerstellung teil.
  • ZVK (Deutscher Verband für Physiotherapie e.V.); nimmt aufgrund mangelnder Ressourcen nicht an der Leitlinienerstellung teil.

1.10.3 Arbeitsgruppen

Tabelle 2: Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe

Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert)

AG 3: Epidemiologie, Risikofaktoren und Prävention

Simone Hettmer, Abbas Agaimy, Eva Wardelmann, Jens Chemnitz, Sylke Zeißig, Jalid Sehouli

AG 4: Diagnostik, Prognosemarker und -scores

Eva Wardelmann, Abbas Agaimy, Andreas Mahnken, Rolf Janka, Philipp Ströbel, Burkhard Lehner, Klemens Scheidhauer, Moritz Felcht, Benedikt Schaarschmidt, Florian Haller

AG 5: Therapie des lokalisierten Weichgewebetumors

Peter Hohenberger, Thomas Gösling, Burkhard Lehner, Robert Grützmann, Marcus Lehnhardt, Thomas Graeter, Johannes Veit, Dominik Denschlag, Ingolf Juhasz-Böss, Wilfried Budach, Lars Lindner, Selma Ugurel, Hans Roland Dürr, Peter Reichardt, Jens Jakob

AG 6: Therapie des isolierten Lokalrezidivs

Wilfried Budach, Dimosthenis Andreou, Wolfram Trudo Knoefel, Jürgen Hoffmann, Christina Jentsch, Jens Bedke, Cordula Matthies, Oliver Micke

AG 7: Systemtherapie

Bernd Kasper, Sebastian Bauer, Lars Lindner, Markus Wartenberg, Andreas Mahnken, Steffen Frese, Christina Jentsch, Joachim Schütte, Peter Reichardt, Uta Dirksen, Viktor Grünwald

AG 8: Rehabilitation und Nachsorge

Mario Schubert, Gerlinde Egerer, Hans Roland Dürr, Rolf Janka, Marcus Lehnhardt, Jörg Thomas Hartmann, Susanne Gutermuth

AG 9: Psychoonkologie, psychosoziale und palliativmedizinische Aspekte

Ulrike Schneider, Markus Wartenberg, Beate Hornemann, Anja Hermann, Karin Oechsle

AG 10: Qualitätsindikatoren

Peter Hohenberger, Bernd Kasper, Dimosthenis Andreou, Jens Jakob, Sylke Zeißig

AG 11: Spezifika von Sarkomsubtypen und -lokalisationen

Sebastian Bauer, Peter Hohenberger, Eva Wardelmann

1.10.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)

  

1.10.5 Patientenbeteiligung

Bei der Leitlinienerstellung sind durch Frau Susanne Gutermuth und Herr Markus Wartenberg zwei Vertreter der Deutschen Sarkom-Stiftung aktiv und stimmberechtigt integriert, um die Perspektive der Patienten adäquat zu berücksichtigen. Beide sind in den Arbeitsgruppen vertreten und in den Prozess der Erstellung von Empfehlungen und Hintergrundtexten eingebunden. Die Mandatsträger sind in die Gestaltung und finale Abnahme der Patientenleitlinie involviert.

1.10.6 Methodische Begleitung

Durch das Leitlinienprogramm Onkologie:

  • Prof. Ina Kopp (AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement)
  • Dr. Monika Nothacker, MPH (AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement)
  • Dr. Markus Follmann, MPH, MSc (Office des Leitlinienprogramms Onkologie c/o Deutsche Krebsgesellschaft e.V.)
  • Dipl.-Soz. Wiss. Thomas Langer (Office des Leitlinienprogramms Onkologie c/o Deutsche Krebsgesellschaft e.V.)
  • Dipl. Biologe Gregor Wenzel (Office des Leitlinienprogramms Onkologie c/o Deutsche Krebsgesellschaft e.V.)

 

1.10.7 Auftragnehmer der Leitliniengruppe

  • Jessica Breuing (IFOM – Institut für Forschung in der Operativen Medizin, Universität Witten/Herdecke)
  • Dr. Tim Mathes (IFOM – Institut für Forschung in der Operativen Medizin, Universität Witten/Herdecke)
  • Katharina Doni (IFOM – Institut für Forschung in der Operativen Medizin, Universität Witten/Herdecke)
  • Tanja Rombey (IFOM – Institut für Forschung in der Operativen Medizin, Universität Witten/Herdecke)
  • Barbara Prediger (IFOM – Institut für Forschung in der Operativen Medizin, Universität Witten/Herdecke)
  • Dr. Dawid Pieper (IFOM – Institut für Forschung in der Operativen Medizin, Universität Witten/Herdecke)
  • PD Dr. Simone Wesselmann, MBA (Deutsche Krebsgesellschaft e.V. – Bereich Zertifizierung) – Koordination bei der Erstellung der Qualitätsindikatoren
  • Dr. Johannes Rückher, M.Sc. (Deutsche Krebsgesellschaft e.V. – Bereich Zertifizierung)

1.11 Abkürzungsverzeichnis

Tabelle 3: Abkürzungen

AbkürzungenErläuterungen
5-HT3-RA

5-Hydroxytryptamin-3-Rezeptorantagonist

ACS-NSQIP

American College of Surgeons National Surgical Quality Improvement Program

AFIP

Armed Forces Institute of Pathology

AFX

atypisches Fibroxanthom

AGIHO

Arbeitsgemeinschaft Infektionen in der Hämatologie und Onkologie

AHB

Anschlussheilbehandlung

AIO

Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der DKG

AJCC

American Joint Committee on Cancer

ALT

atypischer lipomatöser Tumor

AML

Akute myeloische Leukämie

AR

Anschlussrehabilitationsmaßnahme

ARMS

Alveoläres Rhabdomyosarkom

ASORS

Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin

AWMF

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.

BAR

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation

bzw.

beziehungsweise

C-Kit

Tyrosine-Protein Kinase Kit, Tyrosin Kinase

CCSS

Childhood Cancer Survivor Study

CD

Cluster of Differentiation

CDC

Centers for Disease Control

CI

Konfidenzintervall

CoI

Interessenkonflikt (Conflict of Interest)

COSMIC

Catalogue Of Somatic Mutations In Cancer

CR

Komplette Remission

CT

Computertomographie

CTV

klinische Zielvolumen

CTX

Chemotherapie

CWS

Cooperative Weichteilsarkom Studiengruppe

DFS

Krankheitsfreies Überleben (engl. disease-free survival)

DFSP

Dermatofibrosacoma protuberans

DKG

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

DKH

Stiftung Deutsche Krebshilfe

DNA

Desoxyribonucleinsäure

DRV

Deutsche Rentenversicherung

DSA

Digitale Subtraktionsangiographie

DSS

krankheitsspezifisches Überleben (disease-specific survival)

DTIC

Dacarbazin

EBV

Epstein-Barr-Virus

EHE

Epitheloide Hämangioendotheliome

EIA

Etoposid, Ifosfamid, Adriamycin

EK

Expertenkonsens (siehe zur Erläuterung Kapitel "Expertenkonsens" unter "Grundlagen der Methodik")

EMA

Europäische Arzneimittel-Agentur / European Medicines Agency

EORTC

European Organisation for Research and Treatment of Cancer

ESMO

Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie / European Society of Medical Oncology

FAP

familiäre adenomatöse Polyposis coli

FDA

Food and Drug Administration (Behörde in den USA)

FIGO

Fédération Internationale de Gynécologie et d'Obstétrique

FISH

Fluoreszenz-in-situ Hybridisierung

FNCLCC

Fédération Nationale des Centres de Lutte Contre le Cancer

FSG

Französische Sarkomgruppe

G-CSF

Granulozyten-Kolonie-stimulierender Faktor

G-BA

Gemeinsamer Bundesausschuss

ggf.

gegebenenfalls

GI

Gastrointestinal

GIN

Guidelines International Network

GISG

German Interdisciplinary Sarcoma Group e.V.

GIST

Gastrointestinaler Stromatumor

GKV

Gesetzliche Krankenversicherung

GRADE

Grading of Recommendations, Assessment, Development and Evaluation

GTV

makroskopisches Tumorvolumen (gross tumor volume)

HG-ESS

High-grade endometriales Stromasarkom

HIV

Human Immundefizienz-Virus

HPF

High-power field (hochauflösendes Gesichtsfeld)

HR

Hazard ratio

HT

Hyperthermie

i.v.

intravenös

ICD-10

International Statistical Classification of Diseases

ICD-O

Internationale Klassifikation der Erkrankungen für die Onkologie (International Classification of Diseases for Oncology )

ICF

International Classification of Functioning, Disability and Health

IFOM

Institut für Forschung in der Operativen Medizin

IGRT

Image-guided radiation therapie (bildgesteuerte Strahlentherapie)

ILP

isolierte Extremitätenperfusion (Isolated Limb Perfusion)

IMRT

intensitätsmodulierte Radiotherapie

IMT

inflammatorischer myofibroblastärer Tumor

INKA

Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige

IOERT

Intraoperative electron radiation therapy

IORT

Intraoperative Radiotherapie

IRLM

International Registry of Lung Metastases

ISG

Italienische Sarkomgruppe

ISKS

International Sarcoma Kindred Study

KIT

KIT-Protoonkogen

KM

Kontrastmittel

LDH

Laktatdehydrogenase

LG-ESS

Low-grade endometriales Stromasarkom

LGFMS

Low-grade Fibromyxoid-Sarkom

LK

Lymphknoten

LMS

Leiomyosarkom

LPFS

lokal progressionsfreies Überleben (local progression-free survival)

LPS

Liposarkom

LR

Lokalrezidiv

LRFS

Lokalrezidivfreies Überleben (local recurrence-free survival)

MASCC

Multinational Association of Supportive Care in Cancer

MDK

Medizinischer Dienst der Krankenversicherung

MFH

malignes fibröses Histiozytom

MFS

metastasenfreies Überleben (metastasis-free survival)

mg

Milligramm

mm

Millimeter

MPNST

Maligner peripherer Nervenscheidentumor

MRT

Magnetresonanztomographie

MSKCC

Memorial Sloan Kettering Cancer Center

nb

Nicht bestimmbar

NCDB

National Cancer Database (USA)

NCI

National Cancer Institute

NF1

Neurofibromatose Typ 1

NGS

Next generation sequencing

NICE

National Institute for Health and Care Excellence

NIH

National Institutes of Health

NK1-RA

Neurokinin-1-Rezeptorantagonist

NOCCA

Nordic Occupational Cancer

NOS

Nicht anderweitig spezifiziert (not otherwise specified)

OL

Office des Leitlinienprogramms Onkologie (c/o Deutsche Krebsgesellschaft)

OP

Operation

OR

Chancenverhältnis (engl. Odds-Ratio)

OS

Gesamtüberleben / overall survival

PCR

Polymerase-Kettenreaktion

PD

Progressive disease

PDGFR

Platelet Derived Growth Factor Rezeptor

PDS

Pleomorphes dermales Sarkom

PEOPSA

Psychosoziale Erstberatung onkologischer Patienten durch Soziale Arbeit in der stationären Versorgung

PET

Positronen-Emissions-Tomographie

PFS

progressionsfreies Überleben (engl.: progression-free survival)

PICO

Population Intervention Comparison Outcome

PNET

Primitiver neuroektodermaler Tumor

PR

Partial remission, partielle Remission

PTV

Planungszielvolumen (planning target volume)

QoL

Lebensqualität / Quality of Life

RFA

Radiofrequenzablation

RHT

regionale Tiefenhyperthermie

RNA

Ribonukleinsäure

RPS

Retroperitoneales Sarkom

RR

Risk ratio / relative risk

RT-PCR

Reverse Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion

RTOG

Radiation Therapy Oncology Group

RTX

Radiotherapie

s.u.

siehe unten

SDH

Succinat-Dehydrogenase

SEER

Surveillance, Epidemiology, and End Results (USA)

SEF

Sklerosierendes epitheloides Fibrosarkom

SFT

Solitärer fibröser Tumor

SGB

Sozialgesetzbuch

SGHT

systemische Ganzkörperhyperthermie

SIRS

Systemisches inflammatorisches Response-Syndrom

SIRT

selektive interne Radiotherapie

SLNB

Sentinel-Lymphknotenbiopsie (sentinel lymph node biopsy)

SPV

Spezialisierte Palliativversorgung

SS

Synovialsarkom

STS

Weichgewebesarkom (soft tissue sarcoma)

TACE

Transarterielle Chemoembolisation

TARPSWG

Trans-Atlantic Retroperitoneal Sarcoma Working Group

TNF

Tumornekrosefaktor

TNM-Klassifikation

Klassifikation nach T=Tumor, N=Nodes, Lymphknoten und M=Metastasen (Tumor-Nodes-Metastases)

TRK

Tropomyosin-Rezeptor-Kinase

UESL

Undifferenziertes embryonales Sarkom der Leber

UICC

UICC (Union internationale contre le cancer)-Klassifikation

UPS

undifferenziertes pleomorphes Sarkom

UUS

Undifferenziertes uterines Sarkom

v.a.

vor allem

VAC

Vakuumtherapie (vacuum assisted closure-therapy)

vgl.

vergleiche

VMAT

volumenadaptierte Strahlentherapie (engl.: volumetric modulated arc therapy)

vs.

versus

WHO

World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation

WT

Wildtyp

z. B.

zum Beispiel