1. Informationen zu dieser Leitlinie – Zervixkarzinom
1.1 Herausgeber
Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).
1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) vertreten durch die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO)
1.3 Finanzierung der Leitlinie
Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.
1.4 Kontakt
Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin
leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de
1.5 Zitierweise
Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Patientin mit Zervixkarzinom, Langversion 3.0, 2026, AWMF-Registernummer 032-033OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/zervixkarzinom/
1.6 Bisherige Änderungen an der Version 3.0
1.7 Besonderer Hinweis
Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich
der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu
konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.
Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.
In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen
handelt.
Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.
1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die An-wendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hoch-wertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestand-teil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.
1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie
Bei diesem Dokument handelt es sich um die Überarbeitung 2026 der Langversion der S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Patientin mit Zervixkarzinom. Neben der Langversion wird es folgende ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie geben:
- Kurzversion der Leitlinie
- Laienversion (Patientenleitlinie)
- Leitlinienreport zum Erstellungsprozess der Leitlinie (inklusive Evidenz)
- Kurzversion – Englisch/Deutsch
- Diaversion
Diese Leitlinie und alle Zusatzdokumente sind über die folgenden Seiten zugänglich.
- Leitlinienprogramm Onkologie (https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/zervixkarzinom/ )
- AWMF (https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/032-033OL.html)
- Guidelines International Network (www.g-i-n.net)
Die Leitlinie ist außerdem in der App des Leitlinienprogramms Onkologie enthalten. Weitere Informationen unter https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app.
1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe
1.10.1 Koordination und Redaktion
Leitlinienkoordinatoren
Prof. Dr. Matthias W. Beckmann (Erlangen) DGGG/AGO/DKG
Prof. Dr. Tanja Fehm (Düsseldorf) DGGG
Zentrale Leitlinienkoordination – Leitliniensekretär
PD Dr. Frederik A. Stübs (Erlangen)
Dr. rer. nat. Bianca Behrens (Düsseldorf)
Projektteam
Dr. Lena Brückner (Erlangen)
Prof Dr. Carolin C. Hack (Erlangen)
Dr. Sebastian Hentsch (Düsseldorf)
PD Dr. Laura Lotz (Erlangen)
Anja Seibold (Erlangen)
Prof. Dr. Susanne Schüler-Toprak (Regensburg)
Sebastian Trnovec (Erlangen)
AWMF-Moderation
Dr. Monika Nothacker
Frauke Schwier
Patientenvertreterin
Heidemarie Haase
Miriam Schallenberg
Esther Wegner
1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
Die in Tabelle 1 aufgeführten Organisationen und deren Vertreter waren an der Erstellung dieser Leitlinie beteiligt.
Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
| Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen | Mandatsträger |
|---|---|
| AGO-Studiengruppe | Prof. Dominik Denschlag |
| Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT) | Prof. Dr. Olaf Ortmann Maria Elena Lacruz |
| Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Radiologie (AGR) der DGGG | PD Dr. Fabian Riedel |
| Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO) | Dipl.-Psych. Beate Hornemann Dr. Friederike Mumm |
| Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie (AGE) | Prof. Dr. Hermann Hertel Dr. Felix Neis |
| Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der DGGG und DKG (AGO) | Prof. Dr. Tanja Fehm |
| Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO) | PD Dr. Antonia Busse |
| Arbeitsgemeinschaft onkologische Pathologie in der DKG (AOP) | PD Dr. Carol Geppert |
| Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS) | Dr. Rolf Mager Dr. Steffen Wagner |
| Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO) | Prof. Dr. Dirk Vordermark Prof. Dr. Simone Marnitz-Schulze |
| Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO) | PD Dr. Carmen Stromberger |
| Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie und Kolposkopie in der DGGG (AG-CPC) | Prof. Dr. Melanie Henes Dr. Ellen Mann |
| Assoziation Chirurgische Onkologie (ACO) in der DGAV und der DKG | PD Dr. Artur Rebelo Prof. Dr. Andreas Brandl |
| Berufsverband der Frauenärzte (BVF) | Dr. Anna Bodemer |
| Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen (BDP) | Dr. Maximilian Ernst Dämmrich |
| Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten (BVDST) | Prof. Dr. Peter Niehoff Dr. Sophie Wetzel |
| Berufsverband zytologisch tätiger Ärzte in Deutschland (AZÄD) | PD Dr. Volkmar Küppers Dr. Markus Valter |
| Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe (BLFG) | Prof. Dr. Erich-Franz Solomayer Prof. Dr. Michael Friedrich |
| Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) | PD Dr. Artur Rebelo Prof. Dr. Andreas Brandl |
| Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) | Prof. Dr. Matthias W. Beckmann |
| Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) | PD Dr. Antonia Busse |
| Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR) | Prof. Dr. Thomas Kröncke Prof. Dr. Philipp Wiggermann |
| Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (DGOP) | Dipl.-Pharm. Diana Oehrke Ha Pham |
| Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) | Dr. Marianne Kloke |
| Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) | Prof. Dr. Lars-Christian Horn Dr. Maximilian Ernst Dämmrich |
| Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) | Prof. Dr. Regina Wiedemann Mirjam Raschkowski |
| Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) | Prof. Dr. Simone Marnitz-Schulze Prof. Dr. Dirk Vordermark |
| Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) | Prof. Dr. Gwendolin Manegold-Brauer Dr. Sascha Hoffmann |
| Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) | Dr. Isabella Zraik |
| Deutsche Gesellschaft für Zytologie (DGZ) | Dr. Bernhard Mangold Dr. Peter Stoll |
| Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) | Prof. Dr. Meinrad Beer Stefanie Lorenz |
| Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) | Anne Taubert Jutta Yzer |
| Frauenselbsthilfe Krebs - Bundesverband (FSH) | Heidemarie Haase Miriam Schallenberg |
| Kompetenz-Centrum Onkologie (KCO) | Dr. Barbara Zimmer Dr. Ilka Luckas |
| Komplementäre Leitlinie zur Früherkennung | Prof. Dr. Peter Hillemanns Prof. Dr. Julia Gallwas |
| Koordination und Redaktion | Dr. rer. nat. Bianca Behrens PD Dr. Frederik Stübs |
| Methodik, Koordination | Dipl.-Soz.Wiss. Thomas Langer Dr. Monika Nothacker Dr. Markus Follmann |
| Nord-Ostdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie (NOGGO) | Prof. Dr. Alexander Mustea Prof. Dr. Pauline Wimberger |
| Physio Deutschland - Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) | Ulla Henscher Maike Deak-Haag |
| Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) | Prof. Dr. Martin Heubner |
| Zertifizierungskommission der DKG: Gynäkologische Krebszentren | Prof. Dr. Matthias W. Beckmann |
| Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG) | Prof. Dr. Christoph Grimm Dr. Alina Sturdza |
An der Erarbeitung dieser S3-Leitlinie waren zu einzelnen Aspekten mit sozialmedizinischer Relevanz Ärztinnen und Ärzte des Kompetenz Centrums Onkologie des GKV-Spitzenverbandes und der MDK-Gemeinschaft beratend beteiligt. Sie haben an den Abstimmungen zu den einzelnen Empfehlungen nicht teilgenommen und sind für den Inhalt dieser Leitlinie nicht verantwortlich.
1.10.3 Arbeitsgruppen
Tabelle 2: Arbeitsgruppen
|
Arbeitsgruppe |
Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert) |
|
Epidemiologie |
Frederik Stübs, Matthias W. Beckmann, Maria Elena Lacruz |
|
Prävention und Früherkennung |
Peter Hillemanns, Bernhard Mangold, Melanie Henes, Volkmar Küppers, Frederik Stübs, Matthias W. Beckmann, Julia Gallwas |
|
Patientinnenaufklärung |
Anja Seibold, Frederik Stübs, Heidemarie Haase, Mirjam Raschkowski, Regina Wiedemann, Friederike Mumm, Matthias W. Beckmann |
|
Diagnostik |
Meinrad Beer, Frederik Stübs, Gwendolin Manegold-Brauer, Fabian Riedel, Barbara Zimmer |
|
Pathologie |
Lars-Christian Horn, Maximilian Ernst Dämmrich, Carol Geppert |
|
Grundlagen der Therapie |
Dominik Denschlag, Matthias W. Beckmann, Tanja Fehm, Peter Hillemanns, Pauline Wimberger, Frederik Stübs, Alina Sturdza |
|
Operative Therapie |
Tanja Fehm, Matthias W. Beckmann, Frederik Stübs, Peter Hillemanns, Hermann Hertel, Pauline Wimberger |
|
Strahlentherapie |
Dirk Vordermark, Simone Marnitz-Schulze, Martin Heubner, Alina Sturdza, Meinrad Beer, Peter Niehoff, Barbara Zimmer, Sophie Wetzel, Tanja Fehm, Frederik Stübs |
|
Medikamentöse Therapie |
Frederik Stübs, Matthias W. Beckmann, Tanja Fehm, Barbara Zimmer, Diana Oehrke, Alexander Mustea, Alina Sturdza |
|
Supportivtherapie |
Rolf Mager, Steffen Wagner, Marianne Kloke |
|
Psychoonkologie |
Friederike Mumm, Beate Hornemann, Heidemarie Haase, Miriam Schallenberg |
|
Integrative Medizin |
Carolin Hack, Matthias W. Beckmann |
|
Rehabilitation |
Rolf Mager, Steffen Wagner, Ulla Henscher, Mirjam Raschkowski |
|
Nachsorge |
Melanie Henes, Peter Hillemanns, Frederik Stübs, Volkmar Küppers, Matthias W. Beckmann |
|
Kuratives Lokalrezidiv |
Martin Heubner, Thomas Kröncke, Frederik Stübs, Philipp Wiggermann, Simone Marnitz-Schulze, Matthias W. Beckmann |
|
Fernmetastasen und nicht kuratives Lokalrezidiv |
Tanja Fehm, Frederik Stübs, Matthias W. Beckmann, Alina Sturdza, Christoph Grimm, Martin Heubner, Peter Hillemanns, Barbara Zimmer, Antonia Busse |
|
Palliativmedzin |
Marianne Kloke, Carmen Stromberger, Maria Elena Lacruz, Marianne Kloke, Antonia Busse |
|
Kinderwunsch |
Laura Lotz, Frederik Stübs, Matthias W. Beckmann, Miriam Schallenberg, Melanie Henes |
|
Zervixkarzinom in der Schwangerschaft |
Pauline Wimberger, Frederik Stübs, Matthias W. Beckmann |
|
Akzidentelles Zervixkarinom nach einfacher Hysterektomie |
Frederik Stübs, Peter Hillemanns, Alexander Mustea, Frederik Stübs, Dominik Denschlag |
|
Neuroendokrines Zervixkarzinom |
Tanja Fehm, Anja Seibold, Lena Brückner, Sebastian Hentsch, Martina Hellbig |
|
Versorgungsstrukturen |
Matthias W. Beckmann, Olaf Ortmann, Frederik Stübs, Susanne Schüler-Toprak |
|
Qualitätsindikatoren |
Martin Utzig, Matthias W. Beckmann, Tanja Fehm, Frederik Stübs, Olaf Ortmann, Susanne Schüler-Toprak, Julia Gallwas |
|
Forschungsfragen |
Matthias W. Beckmann, Frederik Stübs, Tanja Fehm, Olaf Ortmann, Julia Gallwas, Martin Utzig, Susanne Schüler-Toprak |
1.10.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)
Darüber hinaus waren an der Erstellung der Leitlinie die folgenden Fachexperten ohne Abstimmungsmandat beteiligt:
- Dr. Barbara Zimmer MPH, MA (MDK Nordrhein, Kompetenz Centrum Onkologie, keine Autorin auf expliziten Wunsch des MDK)
- Dr. Martin Utzig (Deutsche Krebsgesellschaft – Bereich Zertifizierung)
- Dr. Birgit Klages (Deutsche Krebsgesellschaft – Bereich Zertifizierung)
1.10.5 Patientenbeteiligung
Die Leitlinie wurde unter direkter Beteiligung von Frau Heidemarie Haase von der FSH erstellt. Ihre Vertretung waren Frau Miriam Schallenberg und Frau Esther Wegner. Die Patientenvertreterinnen waren in die Erstellung von Kapiteln der Leitlinie eingebunden, nahmen aktiv an der AG Patientinneninformation teil und waren mit eigenem Stimmrecht an den Konsensuskonferenzen beteiligt.
1.10.6 Methodische Begleitung
Durch das Leitlinienprogramm Onkologie:
- Dr. med. Markus Follmann MPH MSc (Office des Leitlinienprogramms Onkologie – Deutsche Krebsgesellschaft) († 2026)
- Dipl.-Soz. Wiss. Thomas Langer (Office des Leitlinienprogramms Onkologie – Deutsche Krebsgesellschaft)
- Dr. med Monika Nothacker MPH (stellvertr. Leiterin – AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement
AWMF-Moderation
- Dr. Monika Nothacker
- Frauke Schwier
Patientenvertreterin
- Heidemarie Haase
- Miriam Schallenberg
- Esther Wegner
1.10.7 Auftragnehmer der Leitliniengruppe
Für Evidenzberichte:
- Dipl. Biologe Gregor Wenzel (Berlin)
Für die Entwicklung der Qualitätsindikatoren:
- Dr. Martin Utzig, Deutsche Krebsgesellschaft – Bereich Zertifizierung (Recherche und Vorschläge zur Ableitung der Qualitätsindikatoren)
- Dr. Birgit Klages Deutsche Krebsgesellschaft – Bereich Zertifizierung
Durch externe Auftragnehmer:
- Dr. Martin Utzig (Deutsche Krebsgesellschaft – Bereich Zertifizierung, Qualitätsindikatoren)
- Dipl. Biologe Gregor Wenzel (Berlin)
1.11 Abkürzungsverzeichnis
Tabelle 3: Abkürzungen
| Abkürzungen | Erläuterungen |
|---|---|
| ABO | Arbeitsgemeinschaft Bildgebung in der Onkologie (DKG) |
| ADT | Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren |
| AG | Arbeitsgemeinschaft |
| AG CPC | Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie und Kolposkopie (DGGG) |
| AGO | Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologie in der DKG |
| AGORS | Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin |
| AGR | Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Radiologie (DGGG) |
| AHB | Anschlussrehabilitation |
| AHB | Anschlussheilbehandlung |
| AHQR | Agency for Healthcare Research and Quality |
| AIO | Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der DKG |
| AIS | Adenokarzinom in situ |
| AJCC | American Joint Committee on Cancer |
| AOP | Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pathologie (DKG) |
| APM | Arbeitsgemeinschaft für Palliativmedizin (DKG) |
| AQUA | Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH |
| ARO | Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie |
| ART | Abdominell radikale Trachelektomie |
| ASCO | American Society of Clinical Oncology |
| ASORS | Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin |
| ATO | Arbeitsgemeinschaft Tumorklassifikation in der Onkologie (DKG) |
| AUC | Area under the curve |
| AUO | Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie in der DKG |
| AWMF | Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. |
| AZÄD | Arbeitsgemeinschaf zytologisch tätiger Ärzte in Deutschland |
| ÄZQ | Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin |
| BÄK | Bundesärztekammer |
| BDP | Bundesverband Deutscher Pathologen |
| BfArM | Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte |
| BLFG | Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe e. V. |
| BMG | Bundesministerium für Gesundheit |
| BMI | Body-Mass-Index |
| BNGO | Berufsverband Niedergelassener Gynäkologischer Onkologen in Deutschland |
| BNHO | Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland e.V. |
| BQS | Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung gGmbH |
| BVF | Berufsverband der Frauenärzte |
| c/o | care of (dt. wörtlich in der Obhut von, sinngemäß wohnhaft bei) |
| Ca-125 | Cancer-Antigen 125 |
| CABG | Coronary Artery Bypass Graft |
| CAM | complementary and alternative medicine, Komplementär- und Alternativmedizin |
| CAO-V | Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Onkologie |
| CCO | Cancer Care Ontario |
| CD | Compact Disc, digitales Speichemedium |
| CDR | Clinical decision rule |
| CEA | Karzinoembryonales Antigen |
| CEBM | Centre for Evidence-Based Medicine (Oxford, UK) |
| CHT | Chemotherapie |
| CIN | Cervicale Intraepitheliale Neoplasie |
| CME | Continuing Medical Education |
| CoI | Interessenkonflikt (Conflict of Interest) |
| CT | Computertomographie |
| DEGRO | Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie |
| DEGUM | Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin |
| DELBI | Deutsches Leitlinienbewertungsinstrument |
| DET | Datensparsame Einheitliche Tumordokumentation |
| DFS | Krankheitsfreies Überleben (engl. disease-free survival) |
| DGCH | Deutsche Gesellschaft für Chirurgie |
| DGE | Deutsche Gesellschaft für Ernährung |
| DGGG | Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe |
| DGHO | Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie |
| DGN | Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin |
| DGOP | Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie |
| DGP | Deutsche Gesellschaft für Pathologie |
| DGP | Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaften e.V. |
| DGP | Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. |
| DGS | Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie |
| DGU | Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. |
| DGZ | Deutsche Gesellschaft für Zytologie |
| DKG | Deutsche Krebsgesellschaft e.V. |
| DKH | Stiftung Deutsche Krebshilfe |
| DKK | Deutscher Krebskongress |
| DRG | Deutsche Röntgengesellschaft |
| DRV | Deutsche Rentenversicherung |
| DVSG | Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen |
| DWI | Diffusion-weightend imaging |
| EBM | Evidenzbasierte Medizin |
| EDV | Elektronische Datenverarbeitung |
| EK | Expertenkonsens (siehe zur Erläuterung Kapitel "Expertenkonsens" unter "Grundlagen der Methodik") |
| EORTC | European Organisation for Research and Treatment of Cancer |
| ESGO | European Society of Gynaecological Oncology |
| FDG | Fluordesoxyglucose |
| FG | Fachgesellschaft |
| FIGO | Fédération Internationale de Gynécologie et d'Obstétrique |
| FSH | Follikelstimulierendes Hormon |
| G-BA | Gemeinsamer Bundesausschuss |
| G-I-N | Guidelines International Network |
| GEKID | Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland |
| GKFP | Gesetzliches Krebsfrüherkennungsprogramm |
| GKV | Gesetzliche Krankenversicherung |
| GmbH | Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
| GOG | Gynecologic Oncology Group |
| GoR | Grade of recommendation |
| GTV | makroskopisches Tumorvolumen (gross tumor volume) |
| HADS | Hospital Anxiety and Depression Scale |
| Hb | Hämoglobin |
| HBO | Hyperbare Sauerstofftherapie |
| HDR | High dose rate |
| HE | Hysterektomie |
| HE-Färbung | Hämatoxylin-Eosin-Färbung |
| HPV | Humanes Papillomavirus |
| HR | Hazard ratio |
| HR-HPV | Hochrisiko-Genotypen des Humanen Papilloma-Virus |
| HRCTV | High risk clinical target volume |
| HSIL | High Grade Squamous Intraepithelial Lesion |
| i.v. | intravenös |
| ICCR | International Collaboration on Cancer Reporting |
| ICD-10 | Internationale Klassifikation der Krankheiten, 10. Revision |
| ICD | International Classification of Diseases |
| ICF | International Classification of Functioning, Disability and Health |
| ICG | Indocyaningrün |
| IECC | International Endocervical Adenocarcinoma Classification |
| IFG® | Institut für Frauengesundheit GmbH |
| IGABT | Image-guided adaptive brachytherapy |
| IGRT | Image-guided radiation therapie (bildgesteuerte Strahlentherapie) |
| IK | Interessenkonflikt |
| IMRT | intensitätsmodulierte Radiotherapie |
| IORT | Intraoperative Radiotherapie |
| IQWiG | Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen |
| IRCTV | Intermediate risk clinical target volume |
| ISTO | Informationszentrum für Standards in der Onkologie |
| ITC (eng) | Isolated tumor cells |
| ITV | Internal Target Volume |
| IUD (eng) | intrauterine device |
| k.a. | keine Angaben |
| KFE | Krebsfrüherkennung |
| KFRG | Krebsfrüherkennungs- und –registergesetz |
| KHK | Koronare Herzkrankheit |
| KI | Konfidenzintervall |
| KOF | Körperoberfläche |
| KOK | Konferenz onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege, AG in der DKG |
| KoQk | Kooperationsverbund Qualitätssicherung durch klinische Krebsregister |
| KPE | komplexe Physikalische Erstauungstherapie |
| LEEP | Loop Electrical Excision Procedure |
| LEER | laterally extended endopelvic resection |
| LK | Lymphknoten |
| LLETZ | Large Loop Excision of the Transformation Zone |
| LNE | Lymphonodektomie/ Lymphadenektomie |
| LoE | Level of Evidence |
| LSIL | Low Grade Squamous Intraepithelial Lesion |
| MD | Medizinischer Dienst |
| MFS | metastasenfreies Überleben (metastasis-free survival) |
| MPH | Master of Public Health |
| MRT | Magnetresonanztomographie |
| MRT / MR | Magnetresonanztomographie |
| MSc | Master of Science |
| NACT | neoadjuvante Chemotherapie |
| NAKOS | Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen |
| NCCN | National Comprehensive Cancer Network |
| NCCPC | national |
| NECC | Neuroendokrines Zervixkarzinom (neuroendocrine cervical carcinoma) |
| NGC | National Guideline Clearinghouse (USA) |
| NICE | National Institute for Health and Care Excellence |
| NIH | National Institutes of Health |
| NII | Nodi lymphatici |
| Nll. | Nodi lymphatici |
| NOS | Nicht anderweitig spezifiziert (not otherwise specified) |
| NSE | Neuron-specific enolase |
| OEGGG | Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe |
| OL | Leitlinienprogramm Onkologie |
| OP | Operation |
| OPH | Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pharmazie (DKG) |
| OR | Chancenverhältnis (engl. Odds-Ratio) |
| OS | Gesamtüberleben / overall survival |
| Pap | zytologischer Abstrich nach Papanicolaou |
| PCI | Percutaneous Coronary Intervention |
| PDR | Gepulste Dosisrate (pulsed-dose-rate) |
| PET | Positronen-Emissions-Tomographie |
| PFS | progressionsfreies Überleben (engl.: progression-free survival) |
| PICO | Population, Intervention, Comparison, Outcome |
| PrIO | Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Onkologie |
| PSO | Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft |
| PTV | Planungszielvolumen (planning target volume) |
| QI | Qualitätsindikator |
| QLQ-CX | Quality of Life Questionaire Cervical Cancer Module |
| R(CH)T | Radio(chemo)therapie |
| RCHT | Simultane Radiochemotherapie |
| RCT | Randomisierte klinische Studien |
| RCT | Radiotherapie/ Radiochemotherapie |
| RFA | Radiofrequenzablation |
| RKI | Robert Koch-Institut |
| Rö-Thorax | Röntgenthorax |
| RT | Radiotherapie (engl.: radiotherapy) |
| RTOG | Radiation Therapy Oncology Group |
| RVT | Radikale vaginale Trachelektomie |
| SCC | Squamous Cell cacinoma Antigen (Tumormarker) |
| SCC | squamous cell carcinoma |
| SGB | Sozialgesetzbuch |
| SIB | simultan-integrierter Boost |
| SIGN | Scottish Intercollegiate Guidelines Network |
| SMILE | stratifizierte-muzinproduzierende-Läsion |
| SNLE/B | Sentiellymphknotenexzision/biopsie |
| SNP (eng) | Single Nucleotide Polymorphism, Einzel-Nukleotid-Polymorphismus |
| Sono | Sonographie |
| SOP | Standard operating procedure |
| SPECT | Single-Photon-Emissionscomputertomographie |
| SR | Systematische Übersichtsarbeit |
| SS | Schwangerschaft |
| SSW | Schwangerschaftswoche |
| STD | Sexually transmitted disease |
| STIKO | ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institut |
| Szinti | Skelettszintigrafie |
| TILs | tumorinfiltrierende Lymphozyten |
| TMMR | Totale mesometriale Resektion |
| TNM | Tumor-Nodes-Metastases |
| UFK | Universitätsfrauenklinik |
| UICC | Union international contre le cancer |
| UMIT | Private Universität für Gesundheitswissenschaften, medizinische Informatik und Technik |
| VaIN | Vaginale intraepitheliale Dysplasie |
| VLP | virus-like-particles (dt: Virus-ähnliche Partikel) |
| WHO | World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation |
| ZVK | Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V. |