Alsubaie 2021
Supportive Therapie · Version 2.1
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Referenz (Autor, Jahr, Journal) |
Studientyp
Fallzahl n, Land, Zeitraum
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Patienten-merkmale Indikation, Alter, Geschlecht (m/w) |
Intervention Fallzahl n, Beschreibung der präventiven bzw. therapeutischen Maßnahme |
Kontrolle Fallzahl n, Beschreibung der präventiven Maßnahme bzw. therapeutischen Maßnahme |
Zielgrößen Primärer Endpunkt Sekundäre(r) Endpunkt(e) |
Primärer Endpunkt Angaben für Intervention vs. Kontrolle |
Sekundäre(r) Endpunkt(e) Angaben für Intervention vs. Kontrolle |
Finanzierung |
Evidenzstufe Bei Abwertung: Angabe von Gründen Bewertung des Autors |
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Alsubaie H. M., et al. (2021). "Glutamine for prevention and alleviation of radiation-induced oral mucositis in patients with head and neck squamous cell cancer: Systematic review and meta-analysis of controlled trials." Head & Neck 2021; 43:3199-3213.
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Systematische review und Meta-analyse von randomisiert kontrollierte Studien
11 randomisiert kontrollierte Studien
Fallzahl: 922
Länder: Saudi Arabien
Zeitraum: von Anfang an bis 4.Februar 2021 |
Patienten mit Kopf-Hals-Plattenepithekarzinom unter Radiotherapie und oder Radiochemotherapie
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Glutamin oral in 10 Studien, 5 davon mit Plazebo und und 5 ohne Vergleich. 1 Studie wurde Glutamin intravenös verabreicht mit Plazebo verglichen
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keine |
Wirksamkeitsendpunkt: Inzidenz von strahleninduzierter oraler Mukositis jeden Grades Sieben Studien in der Meta-analyse (659 Patienten: Glutamin =330, Kontrolle = 329) keine Signifikanz P=0.38
Wirksamkeitsendpunkt: Häufigkeit schwerer (≥Grad 3) strahleninduzierter oraler Mukositis Acht Studien in der Meta-analyse (552 Patienten Glutamin =274, Kontrolle = 278) , signifikant p = 0.19
Wirksamkeitsendpunkt: durchschnittlicher maximaler Grad der strahlungsinduzierten OM Drei Studien in der Meta-analyse Anzahl: 128 (Glutamin = 64, Kontrolle = 64) positiver Effekt für Glutamin (RR = -0.85, 95% CI [-1.21, - 0.49], p < 0.001) Die gepoolte Ergebnisse waren homogen (p = 0.64, I² = 0%)
Wirksamkeitsendpunkt: Dauer starker strahleninduzierter OM Zwei Studien in der Meta-Analyse Anzahl: 110 (Glutamin = 55, Kontrolle = 55) Die Abschätzung zeigte eine signifikante Verkürzung der Dauer von (≥Grad 3 )OM zugunsten von Glutamin
(RR = -0.51, 95% CI [-0.89, - 0.13], p < 0.008) Die gepoolte Ergebnisse waren homogen (p = 0.86, I² = 0%)
Wirksamkeitsendpunkt: Beginn schwerer strahleninduzierter OM jeglichen Grades Drei Studien in der Meta-analyse Anzahl: 170 (Glutamin = 85, Kontrolle = 85) Die Abschätzung zeigte kein signifikanter Unterschied zwischen beiden Gruppen hinsichtlich des Einsetzens von strahlungsinduzierten OM jeglichen Grades
Wirksamkeitsendpunkt: Häufigkeit der Anwendung von Opioid-Analgetika
Fünf Studien in der Meta-Analyse Anzahl: 205 (Glutamin = 102, Kontrolle = 103) Die Abschätzung zeigte eine signifikante Verkürzung der Häufigkeit der Anwendung von Opioid-Analgetika zugunsten von der Glutamingruppe
(RR = -0.69, 95% CI [-0.48, - 0.99], p < 0.04) Die gepoolte Ergebnisse waren homogen (p = 0.03, I² = 62%)
Die Studie von Tsujimoto et al wurde ausgeschlossen ohne Änderung des positiven Effektes
Wirksamkeitsendpunkt: Häufigkeit der nasogastrischen Sondenernährung
Sechs Studien in der Meta-Analyse Anzahl: 613 (Glutamin = 306, Kontrolle = 307) Die Abschätzung zeigte eine signifikante Verkürzung der Häufigkeit der nasogastrischen Sondenernährung zugunsten von der Glutamingruppe
(RR = -44, 95% CI [-0.21, - 0.93], p < 0.03) Die gepoolte Ergebnisse waren homogen (p = 0.001, I² = 78%)
Die Studie von Tsujimoto et al wurde ausgeschlossen ohne Änderung des positiven Effektes
Wirksamkeitsendpunkt: Häufigkeit der Therapieunterbrechung (RT oder CRT) Drei Studien in der Meta-Analyse Anzahl: 362 (Glutamin = 181, Kontrolle = 181) Die Abschätzung zeigte eine signifikante Verkürzung der Häufigkeit der Therapieunterbrechung (RT oder CRT) zugunsten von der Glutamingruppe
(RR = -0.33, 95% CI [-0.19, - 0.58], p < 0.001) Die gepoolte Ergebnisse waren homogen (p = 0.83, I² = 0%)
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Level 2 Abstract only |