Leitlinienprogramm OnkologiePsychoonkologie

13. Qualitätsindikatoren – Psychoonkologie

Version 2.1 · August 2023 · AWMF 032-051OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

Qualitätsindikatoren sind Messgrößen, deren Erhebung der Beurteilung der Qualität der zugrundeliegenden Strukturen, Prozesse bzw. Ergebnisse dient. Qualitätsindikatoren sind ein wichtiges Instrument des Qualitätsmanagements [1197]. Ziel ihres Einsatzes ist die stetige Verbesserung der Versorgung, indem die Ergebnisse der Versorgung dargestellt, kritisch reflektiert und wenn nötig verbessert werden. Die vorliegende Auswahl von Qualitätsindikatoren wurde gemäß der Methodik des Leitlinienprogramms Onkologie erstellt [1198]. Für den Ableitungsprozess konstituierte sich eine „Arbeitsgruppe Qualitätsindikatoren“ (AG QI). Diese erstellte das finale Set der Qualitätsindikatoren auf Grundlage der bereits bestehenden Qualitätsindikatoren der Leitlinie Psychoonkologie 2014, der neuen starken Empfehlungen („soll“) der aktualisierten Leitlinie Psychoonkologie sowie der Ergebnisse der Recherche nach bestehenden nationalen und internationalen Qualitätsindikatoren. Ergebnisse der bereits bestehenden Qualitätsindikatoren aus den zertifizierten Krebszentren lagen nicht vor. Die genaue Vorgehensweise und die Zusammensetzung der AG QI sind im Leitlinienreport dargelegt (siehe https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/psychoonkologie/).

Nach zwei Online-Sitzungen dieser AG wurden zwei neue Qualitätsindikatoren (QI) definiert und ein bestehender QI (QI 5: Psychoonkologische Interventionen: Konzepte und allgemeine Grundlagen für die Indikationsstellung psychoonkologischer Behandlung) gestrichen.

Das finale Set besteht somit aus 8 QI (QI 5 unbesetzt).

Tabelle 11: Qualitätsindikatoren

  • Der Zähler ist stets eine Teilmenge des Nenners.
  • Keiner der Qualitätsindikatoren ist mit dem onkologischen Basisdatensatz der Krebsregister zu dokumentieren. (Stand: 06/2022).

Strukturelle Voraussetzungen psychoonkologischer Versorgungsbereiche: Sektorenübergreifende Koordination der psychoonkologischen Versorgung (seit 2014)

Zähler

Patient*innen des Nenners, die Informationen über psychoonkologische Unterstützungsangebote erhalten

Nenner

Alle Krebspatient*innen mit Erstdiagnose, Rezidiv oder erster Fernmetastase

Qualitätsziel / Referenzbereich

EK 

Anmerkung

Ergänzende Anmerkungen:
Definition „Psychoonkologisches Unterstutzungsangebot": psychosoziale Beratung, psychotherapeutische Einzel- oder Gruppenintervention, psychoedukative Intervention, Paarintervention, Entspannungsverfahren, die durch die entsprechend qualifizierte Person durchgeführt werden.

Das Ziel des Indikators: Die Einrichtung soll dem Patienten konkrete Ansprechpartner als Beispielreferenz benennen. Dadurch soll die einrichtungsinterne- und -übergreifende Netzwerkbildung gefordert werden.

Referenz-Empfehlungen

4.10 · Konsensbasierte Empfehlung · geprüft 2023

Eine patient*innenorientierte Information über psychoonkologische Unterstützungsangebote soll frühzeitig und krankheitsbegleitend sichergestellt werden.

Konsens
Starker Konsens (100%)
Literatur
[118]

Empfehlung im Kapitel

Strukturelle Voraussetzungen psychoonkologischer Versorgungsbereiche: Selbsthilfe (modifiziert 2022)

Zähler

Patient*innen des Nenners, die Informationen über Unterstützungsangebote der Krebs-Selbsthilfe erhalten haben

Nenner

Alle Krebspatient*innen mit Erstdiagnose, Rezidiv oder erster Fernmetastase

Qualitätsziel / Referenzbereich

EK

Anmerkung

Ergänzende Anmerkung: Die Information kann per Flyer vermittelt werden, der Flyer sollte persönlich übergeben werden. Die betreffende Einrichtung gibt in dem Flyer konkret an, wo welches Angebot zu finden ist und nennt Ansprechpartner*innen.

Referenz-Empfehlungen

4.7 · Konsensbasierte Empfehlung · geprüft 2023

Krebspatient*innen und ihre Angehörigen sollen über qualifizierte Unterstützungsangebote der Krebs-Selbsthilfe (Gespräche mit Gleichbetroffenen, Hilfestellungen zum Umgang mit Erkrankung, Therapien und Therapiefolgen im Alltag) in jeder Phase des Versorgungsprozesses informiert werden.

Konsens
Starker Konsens (98%)

Empfehlung im Kapitel

Diagnostik: Screening, Diagnostische Verfahren (modifiziert 2022)

Zähler

Patient*innen des Nenners, die psychoonkologisch gescreent wurden*

Nenner

Primärfallpatient*innen + Patient*innen mit neu aufgetretenem (Lokal-) Rezidiv und/oder Fernmetastasen

Qualitätsziel / Referenzbereich

Literatur zu validierten Screeninginstrumenten mit einem definierten Cut-off: siehe Kapitel 7.3.1. 

Anmerkung

Distress-Screening beinhaltet die Durchführung eines validen Distressinstruments (analog zur BestPractice [1] oder S3 Leitlinie Psychoonkologische Diagnostik, Beratung und Behandlung von erwachsenen Krebspatienten:

  • Distress-Thermometer (DT),
  • die Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS),
  • der Fragebogen zur Belastung von Krebspatienten (FBK),
  • das Depressionsmodul des Patient Health Questionnaire (PHQ-9) oder
  • die Generalizied Anxiety Disorder Scale-7 (GAD-7))

Referenz-Empfehlungen

7.4 · Evidenzbasierte Empfehlung · modifiziert 2023

Zur Erfassung der psychosozialen Belastung sollen validierte und standardisierte Screeninginstrumente eingesetzt werden.

Als Screeninginstrumente sollen das Distress-Thermometer (DT), die Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS), der Fragebogen zur Belastung von Krebspatienten (FBK), das Depressionsmodul des Patient Health Questionnaire (PHQ-9) oder die Generalizied Anxiety Disorder Scale-7 (GAD-7) eingesetzt werden.

Empfehlungsgrad
A: Starke Empfehlung für oder gegen ein Maßnahme - verwendete Ausdrucksweise = soll/soll nicht
Evidenzlevel
1b
Konsens
Konsens (87%)
Literatur
[467] [468] [469] [470] [471] [472] [473] [474] [475] [476] [477] [478] [479] [480] [336] [481] [482] [339] [483] [484] [485] [486]
ÄnderungshinweisEK: Zur Erfassung der psychosozialen Belastung sollen validierte und standardisierte Screeninginstrumente eingesetzt werden. Als Screeninginstrumente werden z. B. das Distress-Thermometer oder die HADS-D empfohlen. Zusätzlich soll der individuelle psychosoziale Unterstützungswunsch erfragt werden.

Empfehlung im Kapitel

7.2 · Konsensbasierte Empfehlung · modifiziert 2023

Alle Krebspatient*innen sollen ein Screening auf psychosoziale Belastungen erhalten.

Konsens
Starker Konsens (96%)
ÄnderungshinweisAlle Patient*innen sollen ein Screening auf psychosoziale Belastungen erhalten. Ein psychoonkologisches Screening sollte frühestmöglich in angemessenen Abständen, wenn klinisch indiziert oder bei Veränderung des Erkrankungsstatus eines*einer Patient*in (z. B. Wiederauftreten oder Fortschreiten der Erkrankung) wiederholt im Krankheitsverlauf durchgeführt werden.

Empfehlung im Kapitel

7.3 · Konsensbasierte Empfehlung · modifiziert 2023

Ein psychoonkologisches Screening sollte frühestmöglich in angemessenen Abständen, wenn klinisch indiziert oder bei Veränderung des Erkrankungsstatus eines*einer Patient*in (z. B. Wiederauftreten oder Fortschreiten der Erkrankung) wiederholt im Krankheitsverlauf durchgeführt werden.

Konsens
Starker Konsens (96%)
ÄnderungshinweisAlle Patienten sollen ein Screening auf psychosoziale Belastungen erhalten. Ein psychoonkologisches Screening sollte frühestmöglich in angemessenen Abständen, wenn klinisch indiziert oder bei Veränderung des Erkrankungsstatus eines Patienten (z. B. Wiederauftreten oder Fortschreiten der Erkrankung) wiederholt im Krankheitsverlauf durchgeführt werden.

Empfehlung im Kapitel

Diagnostik: Diagnostische Verfahren (seit 2014)

Zähler

Patient*innen des Nenners mit einem diagnostischen Gespräch zur Abklärung psychosozialer Belastungen und psychischer Komorbidität

Nenner

Alle Krebspatient*innen mit Erstdiagnose, Rezidiv oder erster Fernmetastase und mit positivem Screening auf psychosoziale Belastungen

Qualitätsziel / Referenzbereich

EK

Anmerkung

Definition „Diagnostisches Gespräch“: Das diagnostische Gespräch beinhaltet die Identifikation von psychosozialen Belastungen, psychischen Störungen und weiteren Problemlagen mit dem Ziel der Beschreibung vorliegender Probleme und Störungen sowie deren Veränderung. Darüber hinaus erfolgt die Abklärung, ob diese Problemlagen subsyndromal sind oder die Kriterien für eine psychische Störung erfüllen. Die Abklärung und Zuordnung der vorliegenden Probleme und Störungen erfolgt entsprechend eines Klassifikationssystems (ICD-10 oder DSM IV), wobei bei der Diagnostik einer klinisch relevanten komorbiden Störung die Abgrenzung gegenüber somatischen Beschwerden oder einer angemessenen psychischen Reaktion auf die Tumorerkrankung sowie die zutreffende Berücksichtigung von biologisch-organischen Folgen der Krebserkrankung bzw. Behandlung zu berücksichtigen sind.

Akteur*innen: Fachkräfte der Psychoonkologie

Referenz-Empfehlungen

7.6 · Konsensbasierte Empfehlung · geprüft 2023

Bei positivem Screening und/oder subjektivem Unterstützungsbedarf soll ein diagnostisches Gespräch zur Abklärung psychosozialer Belastungen, psychischer Komorbidität sowie dem Unterstützungs- und Behandlungsbedarf angeboten werden.

Konsens
Konsens (90%)

Empfehlung im Kapitel

Psychoonkologische Interventionen: Konzepte und allgemeine Grundlagen für die Indikationsstellung psychoonkologischer Behandlung (Gelöscht Version 2)

Referenz-Empfehlungen

Psychoonkologische Interventionen: Konzepte und allgemeine Grundlagen für die Indikationsstellung psychoonkologischer Behandlung, psychosoziale Beratung (modifiziert 2022)

Zähler

Patient*innen des Nenners mit Angebot einer psychosozialen Beratung mit psychologischer und sozialer Schwerpunktsetzung

Nenner

Krebspatient*innen mit Erstdiagnose, Rezidiv oder erster Fernmetastase

Qualitätsziel / Referenzbereich

EK

Anmerkung

Ergänzende Anmerkung: Eine psychosoziale Beratung soll durch Sozialarbeiter*innen/ Sozialpädagog*innen und Fachkräfte der Psychoonkologie persönlich angeboten werden (Vgl. QI 2: das persönliche Übergeben eines Flyers).

Akteur*innen: Sozialarbeiter*innen/ Sozialpädagog*innen und Fachkräfte der Psychoonkologie

Referenz-Empfehlungen

8.27 · Konsensbasierte Empfehlung · modifiziert 2023

Psychosoziale Beratung mit psychologischer und sozialer Schwerpunktsetzung soll Krebspatient*innen und ihren Angehörigen in allen Phasen der Erkrankung bedarfsgerecht und möglichst frühzeitig angeboten werden.

 

Konsens
Starker Konsens (98%)
ÄnderungshinweisPsychosoziale Beratung soll Krebspatienten und ihren Angehörigen in allen Phasen der Erkrankung bedarfsgerecht und möglichst frühzeitig angeboten werden.

Empfehlung im Kapitel

8.2 · Konsensbasierte Empfehlung · modifiziert 2023

Patient*innen mit keiner oder geringer Belastung (festgestellt über Screening und durch weiterführende Diagnostik) sollen eine patient*innenorientierte Information und eine psychosoziale Beratung angeboten oder vermittelt werden.

Konsens
Starker Konsens (97,2%)
ÄnderungshinweisPatienten mit keiner oder geringer Belastung (festgestellt über Screening und durch weiterführende Diagnostik) sollen eine patientenorientierte Information und eine psychosoziale Beratung angeboten werden.

Empfehlung im Kapitel

Patientenzentrierte Kommunikation: Fortbildungsmaßnahmen zur Verbesserung der kommunikativen Kompetenz der Behandler und deren Wirksamkeit (modifiziert 2022)

Zähler

Alle Ärzt*innen und Pflegefachpersonen mit qualitätsgesichertem Training kommunikativer Fertigkeiten zur Verbesserung ihrer kommunikativen Kompetenz

Nenner

Alle in der Onkologie tätigen Ärzt*innen und Pflegefachpersonen

Qualitätsziel / Referenzbereich

EK

Literatur: Barth und Lannen (2011)

Anmerkung

Ergänzende Anmerkung: Fortbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen zur Vermittlung spezifischer Gesprächskompetenzen: Postgradual; Anzahl von Unterrichtseinheiten muss nachgewiesen werden (z. B. Teilnehmendenbescheinigung). Das Training sollte mindestens einen Umfang von 3 Tagen (24 Stunden) haben.

Begründung der Abweichung des QI von der Empfehlung der Leitlinie: In Übereinstimmung mit der Priorisierung von Maßnahmen des Nationalen Krebsplans wird auf Ärzt*innen und Pflegefachpersonen fokussiert, da diese beiden Berufsgruppen als prioritär in der Patient*innenversorgung angesehen werden. Bei den psychotherapeutisch arbeitenden Behandelnden kann davon ausgegangen werden, dass in ihren jeweiligen Grundausbildungen Skills zu Kommunikation und Gesprächsführung vermittelt wurden.

Referenz-Empfehlungen

11.12 · Konsensbasierte Empfehlung · modifiziert 2023

Ärzt*innen und andere in der Onkologie tätigen Berufsgruppen sollten an einem qualitätsgesicherten Training kommunikativer Fertigkeiten zur Verbesserung ihrer kommunikativen Kompetenz teilnehmen.

Konsens
Starker Konsens (97%)
ÄnderungshinweisÄrztinnen/Ärzte und andere in der Onkologie tätigen Berufsgruppen sollen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zur Verbesserung ihrer kommunikativen Kompetenz durchlaufen.

Empfehlung im Kapitel

Personelle Ressourcen (neu 2022)

Zähler

Kumulierte Vollzeitstellenäquivalente Psychoonkologie des Zentrums/der nicht-zertifizierten Klinik

Nenner

Alle Krebspatient*innen mit Ausnahme von Prostata- oder Melanompatient*innen mit Erstdiagnose, lokoregionärem Rezidiv oder sekundärer Fernmetastasierung im Zentrum/in der nicht-zertifizierten Klinik

Qualitätsziel / Referenzbereich

Sollvorgabe: ≥ 0.0033

Anmerkung

Anmerkung:
Nenner muss organspezifisch angepasst werden pro Entität.
Prostata- u. Melanompat. sollen auch versorgt werden, dabei gilt nicht die Vorgabe von einer psychoonkologischen Vollzeitkraft für 300 Fälle pro Jahr.

Referenz-Empfehlungen

12.2 · Konsensbasierte Empfehlung · neu 2023

In zertifizierten Zentren sowie in nicht-zertifizierten Kliniken soll für alle onkologischen Diagnosen mit Ausnahme von Prostata- oder Melanompatient*innen für 300 Fälle pro Jahr eine psychoonkologische Vollzeitkraft zur Verfügung gestellt werden.

Konsens
Konsens (79%)
Literatur
[1194]

Empfehlung im Kapitel

Geeignete Räumlichkeiten (neu 2022)

Zähler

Anzahl geeigneter Räume, welche für psychoonkologische Gespräche zur Verfügung stehen

Nenner

Vollzeitstellenäquivalente Psychoonkologie = Krebspatient*innen mit Ausnahme von Prostata- oder Melanompatient*innen mit Erstdiagnose, lokoregionärem Rezidiv oder sekundärer Fernmetastasierung * 0.0033 im Zentrum / in der nicht zertifizierten Klinik

Anmerkung

Anmerkung:

Geeignete Räume = Ungestörte Beratung, Mobiliar, vertrauliche und angenehme Atmosphäre

Referenz-Empfehlungen

12.2 · Konsensbasierte Empfehlung · neu 2023

In zertifizierten Zentren sowie in nicht-zertifizierten Kliniken soll für alle onkologischen Diagnosen mit Ausnahme von Prostata- oder Melanompatient*innen für 300 Fälle pro Jahr eine psychoonkologische Vollzeitkraft zur Verfügung gestellt werden.

Konsens
Konsens (79%)
Literatur
[1194]

Empfehlung im Kapitel

12.5 · Konsensbasierte Empfehlung · neu 2023

Im Hinblick auf die Ausstattung sollen geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden, die eine ungestörte und vertrauliche psychoonkologische Beratung und Behandlung ermöglichen.

Konsens
Starker Konsens (98%)
Literatur
[113] [1195] [1196]

Empfehlung im Kapitel

Literaturhinweise

[1197] Qualitätsindikatoren. Manual für AutorenSchriftenreihe ÄZQ, 2009. 36:

[1198] Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF), Entwicklung von leitlinienbasierten Qualitätsindikatoren. Methodenpapier für das Leitlinienprogramm Onkologie, Version 3.0, 2021., https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/methodik/grundlegende-informationen-zur-methodik

[118] Dettmers, Stephan, Expertenstandard „Psychosoziale Erstberatung onkologischer Patient*innen durch Soziale Arbeit in der stationären Versorgung“ (PEOPSA)Arbeitsgemeinschaft für Soziale Arbeit in der Onkologie (ASO), Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG), 2018., https://dvsg.org/fileadmin/user_upload/DVSG/Veroeffentlichungen/Arbeitshilfen/PEOPSA/Expertenstandard-PEOPSA-2018.pdf

[467] Book, K., Marten-Mittag, B., Henrich, G., Dinkel, A., Scheddel, P., Sehlen, S., et.al. Distress screening in oncology-evaluation of the Questionnaire on Distress in Cancer Patients-short form (QSC-R10) in a German sample, Psycho-Oncology, 2011. 20(3): p. 287-293., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20669340/

[468] Erim, Y., Beckmann, M., Gerlach, G., Kümmel, S., Oberhoff, C., Senf, W., et.al. Screening for distress in women with breast cancer diagnosed for the first time: employment of HADS-D and PO-Bado, Zeitschrift Für Psychosomatische Medizin Und Psychotherapie, 2009. 55(3): p. 248-262., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19886593/

[469] Esser, Peter, Hartung, Tim J., Friedrich, Michael, Johansen, Christoffer, Wittchen, Hans-Ulrich, Faller, Hermann, et.al. The Generalized Anxiety Disorder Screener (GAD-7) and the anxiety module of the Hospital and Depression Scale (HADS-A) as screening tools for generalized anxiety disorder among cancer patients, Psycho-Oncology, 2018. 27(6): p. 1509-1516., http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29473255

[470] Friedrich, M, Nowe, E, Hofmeister, D, Kuhnt, S, Leuteritz, K, Sender, A, et.al. Psychometric properties of the fatigue questionnaire EORTC QLQ-FA12 and proposal of a cut-off value for young adults with cancer., Health Qual Life Outcomes, 2018. 16 (1)(1): p. 125., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29903021/

[471] Goebel, Simone, Mehdorn, H. Maximilian, Measurement of psychological distress in patients with intracranial tumours: the NCCN distress thermometer, Journal of Neuro-Oncology, 2011. 104(1): p. 357-364., http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21188470

[472] Hartung, Tim J., Friedrich, Michael, Johansen, Christoffer, Wittchen, Hans-Ulrich, Faller, Herman, Koch, Uwe, et.al. The Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS) and the 9-item Patient Health Questionnaire (PHQ-9) as screening instruments for depression in patients with cancer, Cancer, 2017. 123(21): p. 4236-4243., http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28654189

[473] Herschbach, P., Book, K., Brandl, T., Keller, M., Marten-Mittag, B., The Basic Documentation for Psycho-Oncology (PO-Bado): an expert rating scale for the psychosocial experience of cancer patients, Onkologie, 2008. 31(11): p. 591-596., https://doi.org/10.1159/000162287

[474] Herschbach, P., Brandl, T., Knight, L., Keller, M., Das subjektive Befinden von Krebskranken einheitlich beschreiben - Vorstellung der Psycho-Onkologischen Basisdokumentation (PO-Bado), Deutsches Ärzteblatt, 2004. 101(12): p. 799-802.

[475] Klingenstein, A, Samel, C, Garip-Kuebler, A, Miller, C, Liegl, RG, Priglinger, SG, et.al. The national comprehensive cancer network distress thermometer as a screening tool for the evaluation of quality of life in uveal melanoma patients., Acta Ophthalmol, 2020. 98 (3)(3): p. e381-e387., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31654488/

[476] Marten-Mittag, B, Book, K, Buchhold, B, Dinkel, A, Gründobler, B, Henrich, G, et.al. The Basic Documentation for Psycho-Oncology Short Form (PO-Bado SF)--an expert rating scale for distress screening: development and psychometric properties., Psychooncology, 2015. 24 (6)(6): p. 653-60., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25346529/

[477] Mehnert, A., Müller, D., Lehmann, C., Koch, U., Neue diagnostische Verfahren. Die deutsche Version des NCCN Distress-Thermometers - Empirische Prüfung eines Screening-Instruments zur Erfassung psychosozialer Belastung bei Krebspatienten, Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 2006. 54(3): p. 213-223., https://doi.org/10.1024/1661-4747.54.3.213

[478] Rapp, M, Schipmann, S, Hoffmann, K, Wiewrodt, R, Steiger, HJ, Kamp, M, et.al. Impact of distress screening algorithm for psycho-oncological needs in neurosurgical patients., Oncotarget, 2018. 9 (60)(60): p. 31650-31663., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30167085/

[479] Renovanz, M, Tsakmaklis, H, Soebianto, S, Neppel, I, Nadji-Ohl, M, Beutel, M, et.al. Screening for distress in patients with intracranial tumors during the first 6 months after diagnosis using self-reporting instruments and an expert rating scale (the basic documentation for psycho-oncology short form - PO-Bado SF)., Oncotarget, 2018. 9 (57)(57): p. 31133-31145., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30123432/

[480] Renovanz, Mirjam, Soebianto, Sari, Tsakmaklis, Helena, Keric, Naureen, Nadji-Ohl, Minou, Beutel, Manfred, et.al. Evaluation of the psychological burden during the early disease trajectory in patients with intracranial tumors by the ultra-brief Patient Health Questionnaire for Depression and Anxiety (PHQ-4), Supportive Care in Cancer: Official Journal of the Multinational Association of Supportive Care in Cancer, 2019. 27(12): p. 4469-4477., http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30904948

[336] Reuter, K., Härter, M., Screening for mental disorders in cancer patients – discriminant validity of HADS and GHQ-12 assessed by standardized clinical interview, Int. J. Methods Psychiatr. Res., 2001. 10(2): p. 86-96., https://doi.org/10.1002/mpr.103

[481] Rumpold, G., Augustin, M., Zschocke, I., Strittmatter, G., Söllner, W., The validity of the Hornheide questionnaire for psychosocial support in skin tumor patients: a survey in an Austrian and German outpatient population with melanoma, Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 2001. 51(1): p. 25-33., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11227322/

[482] Singer, S., Kuhnt, S., Götze, H., Hauss, J., Hinz, A., Liebmann, A., et.al. Hospital anxiety and depression scale cutoff scores for cancer patients in acute care, British Journal of Cancer, 2009. 100(6): p. 908-912., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19240713/

[339] Singer, S., Danker, H., Dietz, A., Hornemann, B., Koscielny, S., Oeken, J., et.al. Screening for mental disorders in laryngeal cancer patients: a comparison of 6 methods, Psycho-Oncology, 2008. 17(3): p. 280-286., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17614095/

[483] Strittmatter, G., Mawick, R., Tilkorn, M., Entwicklung und klinischer Einsatz von Screening‐ Instrumenten zur Identifikation betreuungsbedürftiger Tumorpatienten, in Lebensqualitätsforschung aus medizinpsychologischer und -soziologischer Perspektive. Jahrbuch der Medizinischen Psychologie, Bullinger, M.Siegrist, J. and Ravens-Sieberer, U., Editors. 2000, Hogrefe: Göttingen, Bern, Toronto, Seattle. p. 59-75.

[484] Strittmatter, G., Indikation zur Intervention in der Psychoonkologie. Psychosoziale Belastungen und Ermittlung der Betreuungsbedürftigkeit stationärer Hauttumorpatienten. Internationale Hochschulschriften 228Waxmann, 1997. p. 428.

[485] Tilkorn, M, Mawick, R, Sommerfeld, S, Strittmatter, G, Quality of life of patients with malignant facial and skin tumors--development of a questionnaire and initial findings of a study., Rehabilitation (Stuttg), 1990. 29 (2)(2): p. 134-9., https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2367741/

[486] Wüller, Johannes, Küttner, Stefanie, Foldenauer, Ann Christina, Rolke, Roman, Pastrana, Tania, Accuracy of the Distress Thermometer for home care patients with palliative care needs in Germany, Palliative & Supportive Care, 2017. 15(3): p. 288-294., http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27666282

[1194] Mehnert-Theuerkauf, Anja, Faller, Hermann, Herschbach, Peter, Hönig, Klaus, Hornemann, Beate, Petermann-Meyer, Andrea, et.al. Psychoonkologischer Versorgungsbedarf in Krebszentren, Der Onkologe, 2020. 26(2): p. 178-184., https://doi.org/10.1007/s00761-019-00689-2

[113] Dilworth, Sophie, Higgins, Isabel, Parker, Vicki, Kelly, Brian, Turner, Jane, Patient and health professional's perceived barriers to the delivery of psychosocial care to adults with cancer: a systematic review, Psycho-Oncology, 2014. 23(6): p. 601-612., http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24519814

[1195] Neumann, Melanie, Galushko, Maren, Karbach, Ute, Goldblatt, Hadass, Visser, Adriaan, Wirtz, Markus, et.al. Barriers to using psycho-oncology services: a qualitative research into the perspectives of users, their relatives, non-users, physicians, and nurses, Supportive Care in Cancer: Official Journal of the Multinational Association of Supportive Care in Cancer, 2010. 18(9): p. 1147-1156., http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19727843

[1196] Schofield, Penelope, Carey, Mariko, Bonevski, Billie, Sanson-Fisher, Rob, Barriers to the provision of evidence-based psychosocial care in oncology, Psycho-Oncology, 2006. 15(10): p. 863-872., http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16381066