Leitlinienprogramm OnkologieProstatakarzinom

1. Informationen zu dieser Leitlinie – Prostatakarzinom

Version 8.1 · August 2025 · AWMF 043-022OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

1.1 Herausgeber

Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).

1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)

Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)

1.3 Finanzierung der Leitlinie

Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.

1.4 Kontakt

Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin

leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de

 

1.5 Zitierweise

Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Prostatakarzinom, Langversion 8.1, 2025, AWMF-Registernummer 043-022OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/prostatakarzinom/

1.6 Bisherige Änderungen an der Version 8.1

1.7 Besonderer Hinweis

Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.

Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.

In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.

1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.

1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie

Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie Prostatakarzinom, welche über folgende Seiten zugänglich ist

Neben der Langversion gibt es folgende ergänzende Dokumente:

  • Leitlinienreport zur Leitlinie
  • Evidenztabellen zur Leitlinie
  • Kurzfassung der Leitlinie
  • Patientenleitlinie "Früherkennung von Prostatakrebs"
  • Patientenleitlinie “Prostatakrebs 1 - Lokal begrenztes Prostatakarzinom“
  • Patientenleitlinie "Prostatakrebs 2 - Lokal fortgeschrittenes und metastasiertes Prostatakarzinom"
  • Englische Übersetzung (geplant)
  • Foliensatz

Nähere Informationen zu Vorversionen finden sich in der Dokumentationshistorie (https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/prostatakarzinom/).

Die Leitlinie ist außerdem in der App des Leitlinienprogramms Onkologie enthalten.
Weitere Informationen unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app/

1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe

1.10.1 Koordination und Redaktion

Steuergruppe der Leitlinie

Prof. Dr. Marc-Oliver Grimm (Vorsitzender), PD Dr. Dirk Böhmer, Prof. Dr. Christian Bolenz, Prof. Dr. Tobias Franiel, Prof. Dr. Michael Fröhner, Prof. Dr. Peter Jürgen Goebell, Prof. Dr. Oliver Hakenberg, Prof. Dr. Ken Herrmann, Prof. Dr. Glen Kristiansen, Prof. Dr. Thomas Wiegel (stellvertretender Vorsitzender), Prof. Dr. Bernhard Wörmann.

1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Nachfolgend sind die an der Leitlinienaktualisierung beteiligten medizinischen Fachgesellschaften und sonstigen Organisationen sowie deren mandatierte Vertreter aufgeführt. Nähere Informationen zu den Beteiligten der Vorversionen finden sich in der Dokumentationshistorie (https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/prostatakarzinom/).

Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Beteiligte Fachgesellschaften und OrganisationenMandatsträger
Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO)Dr. André Karger
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS)Prof. Dr. Freerk Baumann
Dr. Wilfried Hoffmann
Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO)Prof. Dr. Oliver Micke
Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO)PD Dr. Dirk Böhmer
PD Dr. Bülent Polat
Prof. Dr. Stefan Höcht
Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft (AUO)Prof. Dr. Axel Merseburger
Prof. Dr. Peter Hammerer
Berufsverband der Deutschen Radiologen (BDR)Prof. Dr. Patrick Asbach
Prof. Dr. Kolja Thierfelder
Berufsverband der Deutschen Urologie (BvDU)Prof. Dr. Peter Jürgen Goebell
Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen (BDP)Prof. Dr. Arndt Hartmann
Prof. Dr. Glen Kristiansen
Prof. Dr. Guido Sauter
Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten (BVDST)Prof. Dr. Peter Niehoff
Prof. Dr. Daniel Zips
Prof. Dr. Arndt-Christian Müller
Prof. Dr. Constantinos Zamboglou
Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS)Udo Ehrmann
Werner Seelig
Ernst-Günther Carl
Joachim Guderian
Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)Prof. Dr. Thomas Kötter
Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)Prof. Dr. Andreas Wiedemann
Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (GfH)PD Dr. Alexander Volk
Dr. Bernd Auber
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)Prof. Dr. Ulrich Kaiser
Prof. Dr. Gunhild von Amsberg
Prof. Dr. Bernhard Wörmann
Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL)Prof. Dr. Stefan Holdenrieder
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN)Prof. Dr. Ken Herrmann
Prof. Dr. Bernd Krause
Prof. Dr. Kambiz Rahbar
Prof. Dr. Matthias Eiber
Prof. Dr. Ali Afshar-Oromieh
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)Dr. Peter Kirschner
Dr. Claudia Schmalz
Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP)Prof. Dr. Arndt Hartmann
Prof. Dr. Guido Sauter
Prof. Dr. Glen Kristiansen
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)Prof. Dr. Daniel Aebersold
PD Dr. Nina-Sophie Schmidt-Hegemann
Prof. Dr. Thomas Wiegel
Prof. Dr. Ute Ganswindt
Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)Prof. Dr. Stephan Kruck
Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)Prof. Dr. Peter Albers
Prof. Dr. Andreas Blana
Prof. Dr. Christian Bolenz
Prof. Dr. Angelika Borkowetz
Prof. Dr. Martin Burchardt
Prof. Dr. Maximilian Burger
Prof. Dr. Michael Fröhner
Prof. Dr. Boris Hadaschik
Prof. Dr. Oliver Hakenberg
Prof. Dr. Axel Heidenreich
Dr. Thomas-Oliver Henkel
Prof. Dr. Tillmann Loch
Prof. Dr. Gerd Lümmen
Dr. Stefan Machtens
Prof. Dr. Martin Schostak
Prof. Dr. Stefan Siemer
Prof. Dr. Dr. Arnulf Stenzl
Prof. Dr. Thomas Steuber
Prof. Dr. Friedhelm Wawroschek
Prof. Dr. Julia Heinzelbecker
PD Dr. Thomas Höfner
Prof. Dr. Derya Tilki
PD Dr. Burkhard Beyer
Prof. Dr. Manuel Ritter
Prof. Dr. Marc-Oliver Grimm
Prof. Dr. Carsten-Henning Ohlmann
PD Dr. Anne-Sophie Knipper
Dr. Sigrid Wagner
Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)Prof. Dr. Lars Schimmöller
Prof. Dr. Dipl.-Phys. Heinz-Peter Schlemmer
Prof. Dr. Tobias Franiel
Prof. Dr. Sascha Kaufmann
Methodik, KoordinationDr. Julia Lackner
Dr. Markus Follmann
Dr. Monika Nothacker
Dipl.-Soz.Wiss. Thomas Langer
Dr. Stefanie Schmidt
Dipl. Biologe Gregor Wenzel
Dr. Katharina Leucht
Anne Berkholz

*Die DGU benannte zusätzlich Herrn Dr. Bernd Auber (Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (DfG)) und Frau Dr. Sigrid Wagner (Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)), diese waren für diese Version nicht aktiv an der Erstellung der Leitlinie beteiligt.

1.10.3 Arbeitsgruppen

Tabelle 2: Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe

Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert)

AG Pathologie

Glen Kristiansen, Angelika Borkowetz, Oliver Hakenberg, Arndt Hartmann, Guido Sauter, Constantinos Zamboglou, Michael Fröhner, Carsten-Henning Ohlmann, Dirk Böhmer

AG Aktive Überwachung

Christian Bolenz, Daniel Aebersold, Patrick Asbach, Andreas Blana, Udo Ehrmann, Axel Heidenreich, Stefan Holdenrieder, Glen Kristiansen, Gerd Lümmen, Lars Schimmöller, Daniel Zips, Boris Hadaschik, Thomas Höfner, Werner Seelig, Derya Tilki, Martin Schostak

AG Supportiv-/Palliativtherapie

Peter Jürgen Goebell, Oliver Hakenberg, Ulrich Kaiser, André Karger, Oliver Micke, Nina-Sophie Schmidt-Hegemann, Thomas Wiegel, Bernhard Wörmann, Peter Kirschner, Burkhard Beyer, Freerk Baumann, Joachim Guderian

AG Früherkennung, Stadieneinteilung und Staging

Peter Albers, Daniel Aebersold, Angelika Borkowetz, Martin Burchardt, Maximilian Burger, Ernst-Günther Carl, Matthias Eiber, Tobias Franiel, Marc-Oliver Grimm, Peter Hammerer, Ken Herrmann, Stefan Holdenrieder, Sascha Kaufmann, Thomas Kötter, Tillmann Loch, Gerd Lümmen, Stefan Machtens, Lars Schimmöller, Heinz-Peter Schlemmer, Arnulf Stenzl, Derya Tilki, Boris Hadaschik, Manuel Ritter, Guido Sauter, Stefan Höcht, Martin Schostak, Alexander Volk, Stephan Kruck, Nikolaus Becker

AG Brachytherapie

Dirk Böhmer, Patrick Asbach, Angelika Borkowetz, Udo Ehrmann, Thomas-Oliver Henkel, Stefan Machtens, Peter Niehoff, Arnulf Stenzl, Bülent Polat, Martin Schostak

AG Perkutane Strahlentherapie

Thomas Wiegel, Daniel Zips, Stefan Siemer, Oliver Micke, Axel Heidenreich, Peter Hammerer, Ernst-Günther Carl, Manuel Ritter, Michael Fröhner, Martin Schostak

AG Radikale Prostatektomie

Michael Fröhner, Andreas Blana, Martin Burchardt, Maximilian Burger, Ernst-Günther Carl, Peter Hammerer, Julia Heinzelbecker, Arndt-Christian Müller, Thomas Steuber, Friedhelm Wawroschek, Thomas Wiegel, André Karger, Thomas Höfner

AG Bildgebung

Carsten-Henning Ohlmann, Carl Ernst-Günther, Sascha Kaufmann, Bernd Krause, Tillmann Loch, Kambiz Rahbar, Heinz-Peter Schlemmer, Nina-Sophie Schmidt-Hegemann, Stefan Siemer, Friedhelm Wawroschek, Manuel Ritter, Ute Ganswindt

1.10.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)

   

1.10.5 Patientenbeteiligung

Während des gesamten Erstellungsprozesses waren Patientenvertreter (Herr Carl, Herr Ehrmann, Herr Guderian, Herr Seelig) des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. an der Erarbeitung und Abstimmung der Empfehlungen direkt beteiligt.

1.10.6 Methodische Begleitung

  • Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, AWMF (Dr. Monika Nothacker)
  • Leitlinienprogramm Onkologie, OL (Dr. Markus Follmann, Thomas Langer, Gregor Wenzel)
  • UroEvidence (Anne Berkholz, Dr. Julia Lackner, Dr. Stefanie Schmidt)
  • Universitätsklinikum Jena (Dr. Katharina Leucht)

1.11 Abkürzungsverzeichnis

Tabelle 3: Abkürzungen

AbkürzungenErläuterungen
AAPV

Allgemeine Ambulante Palliativversorgung

ABS

American Brachytherapy Society

ACP

Vorausschauende Behandlungsplanung (engl.: Advance Care Planning)

AD

Androgendeprivation

AE

Adverse Events

AG

Arbeitsgemeinschaft

AHB

Anschlussheilbehandlung

AIDS

menschliches Abwehrschwächesyndrom (engl.: Acquired immune deficiency syndrome)

AP

Anteroposterior

APRI

Androgenrezeptor-Signalweg Inhibitoren (engl.: Androgen receptor pathway inhibitor)

AR

Androgen Receptor

ART

Adjuvante Radiotherapie

AS

Active Surveillance (aktive Überwachung)

AS

Androgen Suppression

ASA

American Society of Anesthesiologists

ASAP

Atypical Small Acinar Proliferation

ASCO

American Society of Clinical Oncology

AUA

American Urological Association

AUC

Area under the curve

AVPC

aggressive Variante eines Prostatakarzinoms

AWMF

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.

BDR

Berufsverband der Deutschen Radiologen

BiTEs

bispezifischen T-Zellengagern

BMV

Bundesmantelverträge

BOO

Bladder outlet (oder: orifice) obstruction

bPFS

biochemisch definiertes progressionsfreies Überleben

BRCA

Breast Cancer Gene

bRFS

biochemische Rezidivfreies Überleben

BSC

Best Supportive Care

CAP

Cluster Randomized Trial of PSA Testing for Prostate Cancer

CCI

Charlson Comorbidity Index

CEUS

kontrastverstärkte Sonographie / contrast enhanced ultrasound

CgA

Chromogranin A

CPG

Cambridge Prognostic Groups

CRPC

kastrationsresistentes Prostatakarzinom (engl.: castration-resistant prostate cancer)

CT

Computertomographie

CTCAE

Common Terminology Criteria for Adverse Events

DES

Diethylstilbestrol

DFS

Krankheitsfreies Überleben (engl. disease-free survival)

DGU

Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.

DKG

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

DKH

Stiftung Deutsche Krebshilfe

DNA

Desoxyribonucleinsäure

DNS

Desoxyribonukleinsäure

DRG

Deutsche Röntgengesellschaft

DRU

Digital-rektale Untersuchung

DSS

krankheitsspezifisches Überleben (disease-specific survival)

EAU

European Association of Urology

EBRT

perkutane Strahlentherapie / external beam radiotherapy

ECOG

Eastern Cooperative Oncology Group

EG

Empfehlungsgrad

EK

Expertenkonsens

EKG

Elektrokardiogramm

EMA

Europäische Arzneimittel-Agentur / European Medicines Agency

EORTC

European Organisation for Research and Treatment of Cancer

ePLND

Extended Pelvic Lymph Node Dissection

ERSPC

European Randomized Study of Screening for Prostate Cancer

ESMO

Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie / European Society of Medical Oncology

FACT

Functional Assessment of Cancer Therapy

FDA

Food and Drug Administration (US agency)

FDG

Fluordesoxyglucose

G-BA

Gemeinsamer Bundesausschuss

GD

Gesamtdosis

GEC-ESTRO

Groupe Européen de Curietherapie und European Society for Radiotherapy

GI

Gastrointestinal

GnRH

Gonadotropin-Releasing-Hormone

GS

Gleason-Score

GSC

Gleason-Score

GU

Genitourinäre

Gy

Kurzbezeichnung für die Maßeinheit der Energiedosis Gray

HDR

High dose rate

HGPIN

High-Grade-PIN-Läsion

HIFU

Hochintensiver fokussierter Ultraschall

HR

Hazard Ratio

HRD

Homologous recombination deficiency

HRQoL

Health-related quality of life

HRR

homologe Rekombinationsreparatur

HT

Hormontherapie

HTA

Health Technology Assessment

i.m.

intramuskulär

i.v.

intravenös

ICCR

International Collaboration on Cancer Reporting

ICHOM

International Consortium for Health Outcomes Measurement

ICI

Intrakavernöse Injektionen

IDC-P

intraduktale Karzinom der Prostata

IGeL

Individuelle Gesundheitsleistungen

IGRT

Image-guided radiation therapie (bildgesteuerte Strahlentherapie)

IMRT

intensitätsmodulierte Radiotherapie

IPSS

International Prostate Symptom Score

IQWiG

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

IRE

Irreversible Elektroporation

ISUP

International Society of Urologic Pathology, Internationale Gesellschaft für Urologische Pathologie

KHK

Koronare Herzkrankheit

KI

Konfidenzintervall

LDR

Low-Dose Rate

LH-RH

Luteinisierendes Hormon Releasing Hormon

LL

Leitlinie

LND

Lymphonodectomy

LoE

Level of Evidence

mCRPC

metastasiertes, kastrationsresistentes Prostatakarzinom

MFS

metastasenfreies Überleben (metastasis-free survival)

mHSPC

hormonsensitives, metastasierten Prostatakarzinoms

MMR

Mismatch-repair Gen

mpMRT

multiparametrische Magnetresonanztomografie

mpUS

Multiparametrischer Ultraschall

MRT

Magnetresonanztomographie

NCCN

National Comprehensive Cancer Network

NCDB

National Cancer Database (USA)

NEPC

neuroendorkine Prostatakarzinome

NICE

National Institute for Health and Care Excellence

nmCRPC

nicht-metastasiertes, kastrationsresistentes Prostatakarzinom

NND

Number needed to diagnose

NNI

Number needed to invite

NNP

negativ prädiktiver Wert

NNT

Number needed to treat

NW

Nebenwirkungen

OL

Leitlinienprogramm Onkologie

OP

Operation

OR

Chancenverhältnis / Odds-Ratio

OS

Gesamtüberleben / overall survival

PARP

Poly(ADP-ribose) Polymerase

PARPI

Poly(ADP-ribose) Polymerase-Inhibitoren

PCa

Prostatakarzinom

PCTCC

Prostate Cancer Trialists Collaborative Group

PDE

Phosphodiesterase

PET

Positron emission tomography

PET/CT

Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie

PIN

Prostatische intraepitheliale Neoplasie

PPV

positiv prädiktiver Wert

PPW

Positive prädikativer Wert

PRS

Polygenen Risiko Scores

PSA

Prostata-spezifisches Antigen

PSAD

Prostata-spezifische Antigen-Dichte

PSADT

PSA-Doubling-Time

PSMA

Prostata-spezifisches Membranantigen

pV

Pathogenen Varianten

QALY

Qualitätskorrigierte Lebensjahre (engl.: Quality-Adjusted Life Years)

QI

Qualitätsindikator

RCT

Randomized Controlled Trial

RFA

Radiofrequenzablation

RPCRC

Rotterdam Prostate Cancer Risk Calculator

RPE

Radikale Prostatektomie

rPFS

radiographisches progressionsfreies Überleben

rPFÜ

radiologischen progressionsfreies Überleben

RR

Risk ratio / relative risk

RT

Radiotherapie (engl.: radiotherapy)

RTOG

Radiation Therapy Oncology Group

SAPV

Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung

SBRT

stereotaktische Bestrahlung

SEER

Surveillance, Epidemiology, and End Results (USA)

SGB

Sozialgesetzbuch

SIGN

Scottish Intercollegiate Guidelines Network

SOC

Behandlungsstandard (engl.: standard of care)

SPECT

Single-Photon-Emissionscomputertomographie

SR

Systematische Übersichtsarbeit

SRE

Skeletal related event, Skelett-bezogenes Ereignis

SRT

Salvagestrahlentherapie

SUV

Standardized uptake value

TED

Tele-Dialog

tNEPC

transdifferenzierte neuroendorkine Prostatakarzinome

TRUS

Transrektale Ultraschalluntersuchung

TTP

Time to progression

TUR

Transurethral resection

TURP

Transurethrale Resektion der Prostata

UAW

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

UG

Urogenital

UICC

Union Internationale Contre le Cancer (eng.: Union for International Cancer Control)

US

Ultraschall

USA

United States of America

UTI

Urinary Tract Infections

V.a.

Verdacht auf

VACURG

Veterans Administration Cooperative Urology Research Group

VTP

vaskulär-gezielte photodynamische Therapie

WHO

World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation

WW

Watchful Waiting

zVT

Zweckmäßige Vergleichstherapie