1. Informationen zu dieser Leitlinie – Prostatakarzinom
1.1 Herausgeber
Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).
1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)
Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)
1.3 Finanzierung der Leitlinie
Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.
1.4 Kontakt
Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin
leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de
1.5 Zitierweise
Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Prostatakarzinom, Langversion 8.1, 2025, AWMF-Registernummer 043-022OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/prostatakarzinom/
1.6 Bisherige Änderungen an der Version 8.1
1.7 Besonderer Hinweis
Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.
Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.
In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.
Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.
1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.
1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie
Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie Prostatakarzinom, welche über folgende Seiten zugänglich ist
- Leitlinienprogramm Onkologie (https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/prostatakarzinom/)
- AWMF (https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/043-022OL)
- Guidelines International Network (www.gin.net)
Neben der Langversion gibt es folgende ergänzende Dokumente:
- Leitlinienreport zur Leitlinie
- Evidenztabellen zur Leitlinie
- Kurzfassung der Leitlinie
- Patientenleitlinie "Früherkennung von Prostatakrebs"
- Patientenleitlinie “Prostatakrebs 1 - Lokal begrenztes Prostatakarzinom“
- Patientenleitlinie "Prostatakrebs 2 - Lokal fortgeschrittenes und metastasiertes Prostatakarzinom"
- Englische Übersetzung (geplant)
- Foliensatz
Nähere Informationen zu Vorversionen finden sich in der Dokumentationshistorie (https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/prostatakarzinom/).
Die Leitlinie ist außerdem in der App des Leitlinienprogramms Onkologie enthalten.
Weitere Informationen unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app/
1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe
1.10.1 Koordination und Redaktion
Steuergruppe der Leitlinie
Prof. Dr. Marc-Oliver Grimm (Vorsitzender), PD Dr. Dirk Böhmer, Prof. Dr. Christian Bolenz, Prof. Dr. Tobias Franiel, Prof. Dr. Michael Fröhner, Prof. Dr. Peter Jürgen Goebell, Prof. Dr. Oliver Hakenberg, Prof. Dr. Ken Herrmann, Prof. Dr. Glen Kristiansen, Prof. Dr. Thomas Wiegel (stellvertretender Vorsitzender), Prof. Dr. Bernhard Wörmann.
1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
Nachfolgend sind die an der Leitlinienaktualisierung beteiligten medizinischen Fachgesellschaften und sonstigen Organisationen sowie deren mandatierte Vertreter aufgeführt. Nähere Informationen zu den Beteiligten der Vorversionen finden sich in der Dokumentationshistorie (https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/prostatakarzinom/).
Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
| Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen | Mandatsträger |
|---|---|
| Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO) | Dr. André Karger |
| Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS) | Prof. Dr. Freerk Baumann Dr. Wilfried Hoffmann |
| Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO) | Prof. Dr. Oliver Micke |
| Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO) | PD Dr. Dirk Böhmer PD Dr. Bülent Polat Prof. Dr. Stefan Höcht |
| Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft (AUO) | Prof. Dr. Axel Merseburger Prof. Dr. Peter Hammerer |
| Berufsverband der Deutschen Radiologen (BDR) | Prof. Dr. Patrick Asbach Prof. Dr. Kolja Thierfelder |
| Berufsverband der Deutschen Urologie (BvDU) | Prof. Dr. Peter Jürgen Goebell |
| Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen (BDP) | Prof. Dr. Arndt Hartmann Prof. Dr. Glen Kristiansen Prof. Dr. Guido Sauter |
| Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten (BVDST) | Prof. Dr. Peter Niehoff Prof. Dr. Daniel Zips Prof. Dr. Arndt-Christian Müller Prof. Dr. Constantinos Zamboglou |
| Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) | Udo Ehrmann Werner Seelig Ernst-Günther Carl Joachim Guderian |
| Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) | Prof. Dr. Thomas Kötter |
| Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) | Prof. Dr. Andreas Wiedemann |
| Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (GfH) | PD Dr. Alexander Volk Dr. Bernd Auber |
| Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) | Prof. Dr. Ulrich Kaiser Prof. Dr. Gunhild von Amsberg Prof. Dr. Bernhard Wörmann |
| Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) | Prof. Dr. Stefan Holdenrieder |
| Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) | Prof. Dr. Ken Herrmann Prof. Dr. Bernd Krause Prof. Dr. Kambiz Rahbar Prof. Dr. Matthias Eiber Prof. Dr. Ali Afshar-Oromieh |
| Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) | Dr. Peter Kirschner Dr. Claudia Schmalz |
| Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) | Prof. Dr. Arndt Hartmann Prof. Dr. Guido Sauter Prof. Dr. Glen Kristiansen |
| Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) | Prof. Dr. Daniel Aebersold PD Dr. Nina-Sophie Schmidt-Hegemann Prof. Dr. Thomas Wiegel Prof. Dr. Ute Ganswindt |
| Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) | Prof. Dr. Stephan Kruck |
| Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) | Prof. Dr. Peter Albers Prof. Dr. Andreas Blana Prof. Dr. Christian Bolenz Prof. Dr. Angelika Borkowetz Prof. Dr. Martin Burchardt Prof. Dr. Maximilian Burger Prof. Dr. Michael Fröhner Prof. Dr. Boris Hadaschik Prof. Dr. Oliver Hakenberg Prof. Dr. Axel Heidenreich Dr. Thomas-Oliver Henkel Prof. Dr. Tillmann Loch Prof. Dr. Gerd Lümmen Dr. Stefan Machtens Prof. Dr. Martin Schostak Prof. Dr. Stefan Siemer Prof. Dr. Dr. Arnulf Stenzl Prof. Dr. Thomas Steuber Prof. Dr. Friedhelm Wawroschek Prof. Dr. Julia Heinzelbecker PD Dr. Thomas Höfner Prof. Dr. Derya Tilki PD Dr. Burkhard Beyer Prof. Dr. Manuel Ritter Prof. Dr. Marc-Oliver Grimm Prof. Dr. Carsten-Henning Ohlmann PD Dr. Anne-Sophie Knipper Dr. Sigrid Wagner |
| Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) | Prof. Dr. Lars Schimmöller Prof. Dr. Dipl.-Phys. Heinz-Peter Schlemmer Prof. Dr. Tobias Franiel Prof. Dr. Sascha Kaufmann |
| Methodik, Koordination | Dr. Julia Lackner Dr. Markus Follmann Dr. Monika Nothacker Dipl.-Soz.Wiss. Thomas Langer Dr. Stefanie Schmidt Dipl. Biologe Gregor Wenzel Dr. Katharina Leucht Anne Berkholz |
*Die DGU benannte zusätzlich Herrn Dr. Bernd Auber (Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (DfG)) und Frau Dr. Sigrid Wagner (Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)), diese waren für diese Version nicht aktiv an der Erstellung der Leitlinie beteiligt.
1.10.3 Arbeitsgruppen
Tabelle 2: Arbeitsgruppen
|
Arbeitsgruppe |
Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert) |
|
AG Pathologie |
Glen Kristiansen, Angelika Borkowetz, Oliver Hakenberg, Arndt Hartmann, Guido Sauter, Constantinos Zamboglou, Michael Fröhner, Carsten-Henning Ohlmann, Dirk Böhmer |
|
AG Aktive Überwachung |
Christian Bolenz, Daniel Aebersold, Patrick Asbach, Andreas Blana, Udo Ehrmann, Axel Heidenreich, Stefan Holdenrieder, Glen Kristiansen, Gerd Lümmen, Lars Schimmöller, Daniel Zips, Boris Hadaschik, Thomas Höfner, Werner Seelig, Derya Tilki, Martin Schostak |
|
AG Supportiv-/Palliativtherapie |
Peter Jürgen Goebell, Oliver Hakenberg, Ulrich Kaiser, André Karger, Oliver Micke, Nina-Sophie Schmidt-Hegemann, Thomas Wiegel, Bernhard Wörmann, Peter Kirschner, Burkhard Beyer, Freerk Baumann, Joachim Guderian |
|
AG Früherkennung, Stadieneinteilung und Staging |
Peter Albers, Daniel Aebersold, Angelika Borkowetz, Martin Burchardt, Maximilian Burger, Ernst-Günther Carl, Matthias Eiber, Tobias Franiel, Marc-Oliver Grimm, Peter Hammerer, Ken Herrmann, Stefan Holdenrieder, Sascha Kaufmann, Thomas Kötter, Tillmann Loch, Gerd Lümmen, Stefan Machtens, Lars Schimmöller, Heinz-Peter Schlemmer, Arnulf Stenzl, Derya Tilki, Boris Hadaschik, Manuel Ritter, Guido Sauter, Stefan Höcht, Martin Schostak, Alexander Volk, Stephan Kruck, Nikolaus Becker |
|
AG Brachytherapie |
Dirk Böhmer, Patrick Asbach, Angelika Borkowetz, Udo Ehrmann, Thomas-Oliver Henkel, Stefan Machtens, Peter Niehoff, Arnulf Stenzl, Bülent Polat, Martin Schostak |
|
AG Perkutane Strahlentherapie |
Thomas Wiegel, Daniel Zips, Stefan Siemer, Oliver Micke, Axel Heidenreich, Peter Hammerer, Ernst-Günther Carl, Manuel Ritter, Michael Fröhner, Martin Schostak |
|
AG Radikale Prostatektomie |
Michael Fröhner, Andreas Blana, Martin Burchardt, Maximilian Burger, Ernst-Günther Carl, Peter Hammerer, Julia Heinzelbecker, Arndt-Christian Müller, Thomas Steuber, Friedhelm Wawroschek, Thomas Wiegel, André Karger, Thomas Höfner |
|
AG Bildgebung |
Carsten-Henning Ohlmann, Carl Ernst-Günther, Sascha Kaufmann, Bernd Krause, Tillmann Loch, Kambiz Rahbar, Heinz-Peter Schlemmer, Nina-Sophie Schmidt-Hegemann, Stefan Siemer, Friedhelm Wawroschek, Manuel Ritter, Ute Ganswindt |
1.10.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)
1.10.5 Patientenbeteiligung
Während des gesamten Erstellungsprozesses waren Patientenvertreter (Herr Carl, Herr Ehrmann, Herr Guderian, Herr Seelig) des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. an der Erarbeitung und Abstimmung der Empfehlungen direkt beteiligt.
1.10.6 Methodische Begleitung
- Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, AWMF (Dr. Monika Nothacker)
- Leitlinienprogramm Onkologie, OL (Dr. Markus Follmann, Thomas Langer, Gregor Wenzel)
- UroEvidence (Anne Berkholz, Dr. Julia Lackner, Dr. Stefanie Schmidt)
- Universitätsklinikum Jena (Dr. Katharina Leucht)
1.11 Abkürzungsverzeichnis
Tabelle 3: Abkürzungen
| Abkürzungen | Erläuterungen |
|---|---|
| AAPV | Allgemeine Ambulante Palliativversorgung |
| ABS | American Brachytherapy Society |
| ACP | Vorausschauende Behandlungsplanung (engl.: Advance Care Planning) |
| AD | Androgendeprivation |
| AE | Adverse Events |
| AG | Arbeitsgemeinschaft |
| AHB | Anschlussheilbehandlung |
| AIDS | menschliches Abwehrschwächesyndrom (engl.: Acquired immune deficiency syndrome) |
| AP | Anteroposterior |
| APRI | Androgenrezeptor-Signalweg Inhibitoren (engl.: Androgen receptor pathway inhibitor) |
| AR | Androgen Receptor |
| ART | Adjuvante Radiotherapie |
| AS | Active Surveillance (aktive Überwachung) |
| AS | Androgen Suppression |
| ASA | American Society of Anesthesiologists |
| ASAP | Atypical Small Acinar Proliferation |
| ASCO | American Society of Clinical Oncology |
| AUA | American Urological Association |
| AUC | Area under the curve |
| AVPC | aggressive Variante eines Prostatakarzinoms |
| AWMF | Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. |
| BDR | Berufsverband der Deutschen Radiologen |
| BiTEs | bispezifischen T-Zellengagern |
| BMV | Bundesmantelverträge |
| BOO | Bladder outlet (oder: orifice) obstruction |
| bPFS | biochemisch definiertes progressionsfreies Überleben |
| BRCA | Breast Cancer Gene |
| bRFS | biochemische Rezidivfreies Überleben |
| BSC | Best Supportive Care |
| CAP | Cluster Randomized Trial of PSA Testing for Prostate Cancer |
| CCI | Charlson Comorbidity Index |
| CEUS | kontrastverstärkte Sonographie / contrast enhanced ultrasound |
| CgA | Chromogranin A |
| CPG | Cambridge Prognostic Groups |
| CRPC | kastrationsresistentes Prostatakarzinom (engl.: castration-resistant prostate cancer) |
| CT | Computertomographie |
| CTCAE | Common Terminology Criteria for Adverse Events |
| DES | Diethylstilbestrol |
| DFS | Krankheitsfreies Überleben (engl. disease-free survival) |
| DGU | Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. |
| DKG | Deutsche Krebsgesellschaft e.V. |
| DKH | Stiftung Deutsche Krebshilfe |
| DNA | Desoxyribonucleinsäure |
| DNS | Desoxyribonukleinsäure |
| DRG | Deutsche Röntgengesellschaft |
| DRU | Digital-rektale Untersuchung |
| DSS | krankheitsspezifisches Überleben (disease-specific survival) |
| EAU | European Association of Urology |
| EBRT | perkutane Strahlentherapie / external beam radiotherapy |
| ECOG | Eastern Cooperative Oncology Group |
| EG | Empfehlungsgrad |
| EK | Expertenkonsens |
| EKG | Elektrokardiogramm |
| EMA | Europäische Arzneimittel-Agentur / European Medicines Agency |
| EORTC | European Organisation for Research and Treatment of Cancer |
| ePLND | Extended Pelvic Lymph Node Dissection |
| ERSPC | European Randomized Study of Screening for Prostate Cancer |
| ESMO | Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie / European Society of Medical Oncology |
| FACT | Functional Assessment of Cancer Therapy |
| FDA | Food and Drug Administration (US agency) |
| FDG | Fluordesoxyglucose |
| G-BA | Gemeinsamer Bundesausschuss |
| GD | Gesamtdosis |
| GEC-ESTRO | Groupe Européen de Curietherapie und European Society for Radiotherapy |
| GI | Gastrointestinal |
| GnRH | Gonadotropin-Releasing-Hormone |
| GS | Gleason-Score |
| GSC | Gleason-Score |
| GU | Genitourinäre |
| Gy | Kurzbezeichnung für die Maßeinheit der Energiedosis Gray |
| HDR | High dose rate |
| HGPIN | High-Grade-PIN-Läsion |
| HIFU | Hochintensiver fokussierter Ultraschall |
| HR | Hazard Ratio |
| HRD | Homologous recombination deficiency |
| HRQoL | Health-related quality of life |
| HRR | homologe Rekombinationsreparatur |
| HT | Hormontherapie |
| HTA | Health Technology Assessment |
| i.m. | intramuskulär |
| i.v. | intravenös |
| ICCR | International Collaboration on Cancer Reporting |
| ICHOM | International Consortium for Health Outcomes Measurement |
| ICI | Intrakavernöse Injektionen |
| IDC-P | intraduktale Karzinom der Prostata |
| IGeL | Individuelle Gesundheitsleistungen |
| IGRT | Image-guided radiation therapie (bildgesteuerte Strahlentherapie) |
| IMRT | intensitätsmodulierte Radiotherapie |
| IPSS | International Prostate Symptom Score |
| IQWiG | Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen |
| IRE | Irreversible Elektroporation |
| ISUP | International Society of Urologic Pathology, Internationale Gesellschaft für Urologische Pathologie |
| KHK | Koronare Herzkrankheit |
| KI | Konfidenzintervall |
| LDR | Low-Dose Rate |
| LH-RH | Luteinisierendes Hormon Releasing Hormon |
| LL | Leitlinie |
| LND | Lymphonodectomy |
| LoE | Level of Evidence |
| mCRPC | metastasiertes, kastrationsresistentes Prostatakarzinom |
| MFS | metastasenfreies Überleben (metastasis-free survival) |
| mHSPC | hormonsensitives, metastasierten Prostatakarzinoms |
| MMR | Mismatch-repair Gen |
| mpMRT | multiparametrische Magnetresonanztomografie |
| mpUS | Multiparametrischer Ultraschall |
| MRT | Magnetresonanztomographie |
| NCCN | National Comprehensive Cancer Network |
| NCDB | National Cancer Database (USA) |
| NEPC | neuroendorkine Prostatakarzinome |
| NICE | National Institute for Health and Care Excellence |
| nmCRPC | nicht-metastasiertes, kastrationsresistentes Prostatakarzinom |
| NND | Number needed to diagnose |
| NNI | Number needed to invite |
| NNP | negativ prädiktiver Wert |
| NNT | Number needed to treat |
| NW | Nebenwirkungen |
| OL | Leitlinienprogramm Onkologie |
| OP | Operation |
| OR | Chancenverhältnis / Odds-Ratio |
| OS | Gesamtüberleben / overall survival |
| PARP | Poly(ADP-ribose) Polymerase |
| PARPI | Poly(ADP-ribose) Polymerase-Inhibitoren |
| PCa | Prostatakarzinom |
| PCTCC | Prostate Cancer Trialists Collaborative Group |
| PDE | Phosphodiesterase |
| PET | Positron emission tomography |
| PET/CT | Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie |
| PIN | Prostatische intraepitheliale Neoplasie |
| PPV | positiv prädiktiver Wert |
| PPW | Positive prädikativer Wert |
| PRS | Polygenen Risiko Scores |
| PSA | Prostata-spezifisches Antigen |
| PSAD | Prostata-spezifische Antigen-Dichte |
| PSADT | PSA-Doubling-Time |
| PSMA | Prostata-spezifisches Membranantigen |
| pV | Pathogenen Varianten |
| QALY | Qualitätskorrigierte Lebensjahre (engl.: Quality-Adjusted Life Years) |
| QI | Qualitätsindikator |
| RCT | Randomized Controlled Trial |
| RFA | Radiofrequenzablation |
| RPCRC | Rotterdam Prostate Cancer Risk Calculator |
| RPE | Radikale Prostatektomie |
| rPFS | radiographisches progressionsfreies Überleben |
| rPFÜ | radiologischen progressionsfreies Überleben |
| RR | Risk ratio / relative risk |
| RT | Radiotherapie (engl.: radiotherapy) |
| RTOG | Radiation Therapy Oncology Group |
| SAPV | Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung |
| SBRT | stereotaktische Bestrahlung |
| SEER | Surveillance, Epidemiology, and End Results (USA) |
| SGB | Sozialgesetzbuch |
| SIGN | Scottish Intercollegiate Guidelines Network |
| SOC | Behandlungsstandard (engl.: standard of care) |
| SPECT | Single-Photon-Emissionscomputertomographie |
| SR | Systematische Übersichtsarbeit |
| SRE | Skeletal related event, Skelett-bezogenes Ereignis |
| SRT | Salvagestrahlentherapie |
| SUV | Standardized uptake value |
| TED | Tele-Dialog |
| tNEPC | transdifferenzierte neuroendorkine Prostatakarzinome |
| TRUS | Transrektale Ultraschalluntersuchung |
| TTP | Time to progression |
| TUR | Transurethral resection |
| TURP | Transurethrale Resektion der Prostata |
| UAW | Unerwünschte Arzneimittelwirkungen |
| UG | Urogenital |
| UICC | Union Internationale Contre le Cancer (eng.: Union for International Cancer Control) |
| US | Ultraschall |
| USA | United States of America |
| UTI | Urinary Tract Infections |
| V.a. | Verdacht auf |
| VACURG | Veterans Administration Cooperative Urology Research Group |
| VTP | vaskulär-gezielte photodynamische Therapie |
| WHO | World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation |
| WW | Watchful Waiting |
| zVT | Zweckmäßige Vergleichstherapie |