Leitlinienprogramm OnkologiePalliativmedizin

1. Informationen zu dieser Leitlinie – Palliativmedizin

Version 3.0 · Juli 2026 · AWMF 128-001OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

1.1 Herausgeber

Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).

1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)

1.3 Finanzierung der Leitlinie

Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.

1.4 Kontakt

Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 80
14057 Berlin

leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de

 

1.5 Zitierweise

Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patient:innen mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung, Langversion 3.0, 2026, AWMF-Registernummer 128-001OL, https://leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/Palliativmedizin

1.6 Besonderer Hinweis

 

Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.

Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.

In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.

 

1.7 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexpert:innen, Anwender:innen und Patient:innen sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestand-teil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.

1.8 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie

Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung. Neben der Langversion wird es folgende ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie geben:

  • Kurzversion der Leitlinie
  • Laienversion (Patientenleitlinie)
  • Leitlinienreport zum Erstellungsprozess der Leitlinie
  • Evidenztabellen

Diese Leitlinie und alle Zusatzdokumente sind über die folgenden Seiten zugänglich:

Frühere Versionen der Leitlinie sowie Zusatzdokumente (Leitlinienreport, Evidenztabellen, ggf. Evidenzberichte) sind im Leitlinienarchiv unter:https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/palliativmedizin/ aufgeführt.

Die Leitlinie ist außerdem in der App des Leitlinienprogramms Onkologie in einem digitalen Format verfügbar.
Weitere Informationen unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app 

1.9 Zusammensetzung der Leitliniengruppe

1.9.1 Koordination und Redaktion

Leitliniensekretariat:

Version 1 (2011-2015): Verena Geffe M.A., Dr. Anne Pralong

Verson 2 (2016-2019): Gloria Hanke M.Sc., Dr. Susanne König, Dr. Kerstin Kremeike, Dr. Anne Pralong

Version 3 (Aktualisierung 2024-2026): Sukhvir Kaur, Dr. Anne Pralong, Dr. Alinda Reimer, Carolin Schepers, Berenike Schörger 

Zentrum für Palliativmedizin, Uniklinik Köln

Redaktion:

Die Koordinationsgruppe, die Leiter bzw. Mitglieder der Arbeitsgruppen und das Leitliniensekretariat waren an der Redaktion der Leitlinie beteiligt.

1.9.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

In Tabelle 1 sind die 70 an der Leitlinienerstellung beteiligten medizinischen Fachgesellschaften und sonstigen Organisationen sowie deren 136 mandatierte Vertreter und Stellvertreter aufgeführt. 

Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Beteiligte Fachgesellschaften und OrganisationenMandatsträger
Akademie für Ethik in der Medizin (AEM)PD Dr. Alfred Simon
Dr. Gerald Neitzke
Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie in der DKG und DDG (ADO)Prof. Dr. Carmen Loquai
Dr. Kai-Martin Thoms
Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO)Prof. Dr. Tanja Zimmermann
Dr. Leopold Hentschel
Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der DGGG und DKG (AGO)PD Dr. Slavomir Krajnak
Arbeitsgemeinschaft Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgische Onkologie in der DKG (AHMO)Prof. Dr. Barbara Wollenberg
Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO)PD Dr. Ulrich Wedding
Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin in der DKG (APM)Prof. Dr. Bernd Alt-Epping
Dr. Sabine Mousset
Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO)Dr. Christoph Stoll
Prof. Dr. Jens Büntzel
Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO)Dr. Timo Behlendorf
Dr. Markus Horneber
Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft (AUO)PD Dr. Désirée Luise Dräger
Prof. Dr. Michael Siebels
Assoziation Chirurgische Onkologie (ACO) in der DGAV und der DKGPD Dr. Johannes Klose
Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien BAG KT (für BTD, DFKGT, DMtG)Gustav von Blanckenburg
Eva-Maria Holzinger
Bundesverband deutscher Krankenhausapotheker (ADKA)Dr. Lisa Krumm
Constanze Rémi
Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie (dapo)Constanze Runte
Eike Liemen
Deutsche Bischofskonferenz (DBK)Dr. Wolfgang Lingl
Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)Prof. Dr. Carmen Loquai
Deutsche Fatigue GesellschaftDr. Markus Horneber
PD Dr. Jens Ulrich Rüffer
Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)Dr. Stephan Fuchs
Dr. Peter Engeser
Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI)Prof. Dr. Christoph Wiese
Dr. Vera Peuckmann-Post
Deutsche Gesellschaft für Care- und Case-Management (DGCC)Prof. Dr. Stefan Schmidt
Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM)Dr. Jann Arends
Dr. Kersten Borchert
Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF)Michaela Denhof
Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)Dr. Gesine Benze
Prof. Dr. Philipp Lenz
Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)Dr. Achim Rehländer
Dr. Charlotte Hillmann
Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG)PD Dr. Mathias Pfisterer
Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und - psychotherapie (DGGPP)Dr. Klaus Maria Perrar
Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (dggö)Prof. Dr. Alexander Karmann
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)PD Dr. Elena Laakmann
Prof. Dr. Volkmar Müller
Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC)Prof. Dr. Jens Büntzel
Prof. Dr. Barbara Wollenberg
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)Dr. Bernd Oliver Maier
Prof. Dr. Anne Letsch
PD Dr. Ulrich Schuler
Dr. Friederike Mumm
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)Prof. Dr. Norbert Frickhofen
Dr. Johannes Rosenbruch
Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN)Dr. Julia Bontscho
Dr. Johanna Eggardt
Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie (DGK)PD Dr. Robert Siegel
Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)Prof. Dr. Dr. Urs Müller-Richter
Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC)Prof. Dr. Jürgen Hampl
Prof. Dr. Volker Neuschmelting
Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)Prof. Dr. Raymond Voltz
PD Dr. Jan Rémi
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU)Prof. Dr. Jendrick Hardes
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)Prof. Dr. Lukas Radbruch
Dr. Marianne Kloke
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin - AG Advance care planingProf. Dr. Gerhild Becker
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin - AG Ambulante PalliativversorgungPD Dr. Martin Fegg
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin - AG AngehörigeProf. Dr. Karin Oechsle
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin - AG EthikProf. Dr. Lukas Radbruch
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin - AG ForschungDr. Michael Rechenmacher
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin - AG Geriatrie und PalliativmedizinElisabeth Krull
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin - AG Interdisziplinäre Onkologie in der PalliativmedizinDr. Pia Heußner
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin - AG LeitlinienProf. Dr. Claudia Bausewein
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin - AG Palliativversorgung und PsychiatrieDr. Elisabeth Jentschke
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin - AG Psychosoziale und spirituelle VersorgungUrs Münch
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin - AG Stationäre VersorgungProf. Dr. Steffen Simon
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin - AG SterbephaseProf. Dr. Christoph Ostgathe
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin - AG TrauerDr. Marianne Kloke
Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP)Prof. Dr. Margit Haas
Axel Doll
Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)Dr. Wiebke Nehls
Dr. David Heigener
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)Prof. Dr. Barbara Schneider
Dr. Anna Westermair
Deutsche Gesellschaft für psychologische Schmerztherapie und Forschung (DGPSF)Dipl.-Psych. Karin Kieseritzky
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)PD Dr. Steffi Ulrike Pigorsch
Dr. Felix Bock
Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM)PD Dr. Helmut Frohnhofen
Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS)PD Dr. Elena Laakmann
Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention - Hilfe in LebenskrisenProf. Dr. Reinhard Lindner
Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)PD Dr. Désirée Luise Dräger
Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)Prof. Dr. Uwe Janssens
Deutsche SchmerzgesellschaftProf. Dr. Winfried Meißner
Dr. Hannes Hofbauer
PD Dr. Stefan Wirz
Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG)Hans Nau
Cindy Stoklossa
Deutscher Bundesverband für Logopädie (dbl)Dr. Ilona Rubi-Fessen
Deutscher Hospiz- und Palliativverband (DHPV)Cora Schulze
Deutscher Verband Ergotherapie (DVE)Carsten Schulze
Anna E. Pape
Eingeladenen Fachexperten ohne MandatPD Dr. Christopher Böhlke
Prof. Dr. Jan Gärtner
Prof. Dr. Utz Krug
Dr. Bettina Jürries
Florian Bernhardt
Dr. Stephan Probst
Dr. Martin Kellner
Katrin Eilts-Köchling
Evangelische Kirche Deutschlands (EKD)Prof. Dr. Traugott Roser
Frauenselbsthilfe Krebs - Bundesverband (FSH)Sabine Kirton
Heidemarie Haase
Kommission Integrative Medizin der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologischer Onkologie AGO (AG IMed)Dr. Eva-Marie Braun
Dr. Jessica Salmen
Physio Deutschland - Deutscher Verband für PhysiotherapieAnnette Neurath

Folgende Fachgesellschaften und Organisationen haben ihre Mitwirkung bei dieser Leitlinie abgesagt oder nach mehrfacher Aufforderung und Bemühungen der Mitwirkung nicht reagiert: 

  • Version 1 (2011-2015): Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V., Akademie Palliative Care Norddeutschland, Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Kirchenamt der Evangelischen Kirchengemeinde, Deutsche Gesellschaft für Nephrologie, Deutsche Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin, Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Schmerztherapie e. V. (DIVS) hat nach Ausstieg ihres Mandatsträgers im September 2011 keinen neuen Mandatsträger ernannt und somit nicht weiter an der Erstellung der Leitlinie mitgewirkt.

  • Version 2 (2016-2019): Deutsche Gesellschaft für Nephrologie, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V., Women‘s Health Coalition, Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft e.V. (DPhG). Die Konferenz onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (KOK) hat nach Ausstieg ihres Mandatsträgers (aus Gründen, die mit der Leitlinie nicht verbunden waren) im Dezember 2016 keinen neuen Mandatsträger ernannt und somit nicht weiter an der Erstellung der Leitlinie mitgewirkt. Die Arbeitsgemeinschaft Soziale Arbeit in der Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (ASO) hat gleich zu Beginn ihre Teilnahme zurückgezogen und an der Erstellungsarbeit der Leitlinie nicht aktiv mitgewirkt.
  • Version 3 (Aktualisierung 2026): Deutsche Gesellschaft für Chirurgie, Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung.

1.9.3 Arbeitsgruppen

Folgende Arbeitsgruppen wurde für die Aktualisierung der Leitlinie gebildet. Die Man-datsträger konnten sich selber einer Arbeitsgruppe je nach Interesse und Expertise im Rahmen der Kick-off-Veranstaltungen zuordnen. Hinzugezogen wurden nicht ab-stimmungsberechtigte Experten auf Vorschlag der AG-Leiter und Mandatsträger.

Tabelle 2: Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe

Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert)

Atemnot

Wiebke Nehls, Steffen Simon, David Heigener, Steffi Ulrike Pigorsch, Felix Bock, Sabine Mousset, Annette Neurath

Tumorschmerz

Winfried Meißner, Lukas Radbruch, Désirée Luise Dräger, Jan Gärtner, Karin Kieseritzky, Lisa Krumm, Steffi Ulrike Pigorsch, Felix Bock, Gustav von Blanckenburg, Eva-Maria Holzinger

Obstipation

Gerhild Becker, Philipp Lenz, Kersten Borchert, Stefan Wirz

Depression

Martin Fegg, Klaus Maria Perrar, Anna Westermair, Eva-Maria Holzinger

Kommunikation

Elisabeth Jentschke, Friederike Mumm,

Sterbephase

Axel Doll, Christoph Ostgathe, Gerald Neitzke, Jann Arends, Ilona Rubi-Fessen

Versorgungsstrukturen

Bernd Oliver Maier, Raymond Voltz, Stefan Schmidt, Cora Schulze, Vera Peuckmann-Post, Constanze Runte, Alexander Karmann, Ulrich Wedding, Stephan Fuchs, Bettina Jürries

Therapiezielfindung und Kriterien der Entscheidungsfindung

Bernd Alt-Epping, Alfred Simon, Norbert Frickhofen, Jann Arends, Michaela Denhof, Uwe Janssens, Bettina Jürries

Fatigue

Pia Heußner, Lukas Radbruch, Helmut Frohnhofen, Jürgen Hampl, Annette Neurath, Eike Liemen, Achim Rehländer, Charlotte Hillmann

Schlafbezogene Erkrankungen/nächtliche Unruhe

Jan Rémi, Johannes Rosenbruch, Helmut Frohnhofen

Übelkeit und Erbrechen (nicht Tumortherapie-induziert)

Gesine Benze, Bernd Oliver Maier, Constanze Rémi

Maligne intestinale Obstruktion (MIO)

Claudia Bausewein, Robert Siegel, Jann Arends, Sabine Mousset, Johannes Klose, Marianne Kloke

Maligne Wunden

Axel Doll, Elisabeth Krull, Désirée Luise Dräger, Steffi Ulrike Pigorsch, Felix Bock, Jendrick Hardes, Stephan Fuchs

Angst

Urs Münch, Friederike Mumm, Klaus Maria Perrar, Beate Hornemann

Todeswünsche

Reinhard Lindner, Raymond Voltz, Michaela Denhof, Klaus Maria Perrar, Constanze Runte, Stephan Fuchs, Barbara Schneider

Angehörige

Karin Oechsle, Michael Rechenmacher, Sabine Kirton, Eike Liemen, Elisabeth Krull, Axel Doll

Spiritualität

Claudia Bausewein, Marianne Kloke, Martin Kellner, Stephan Probst, Bettina Jürries, Wolfgang Lingl, Gustav von Blanckenburg, Traugott Roser

Patient:innenleitlinie

Désirée Luise Dräger, Sabine Kirton, Karin Kieseritzky, Elisabeth Krull

1.9.4 Patientenbeteiligung

Die Leitlinie wurde unter direkter Beteiligung von zwei Patientenvertreterinnen erstellt. Sie nahmen mit eigenem Stimmrecht an den Konsensuskonferenzen teil:

  • Frau Hilde Schulte und Frau Irmgard Nass-Griegoleit von der Women’s Health Coaltion e.V. (Version 1)
  • Frau Sabine Kirton und Frau Heidemarie Haase von der Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. (Version 1, 2 und 3).

1.9.5 Methodische Begleitung

Die methodische Begleitung erfolgte durch das Leitlinienprogramm Onkologie mit:

  • † Dr. Markus Follmann MPH MSc (DKG), Berlin
  • Prof. Dr. Ina Kopp (AWMF), Marburg
  • Dr. Monika Nothacker MPH (AWMF), Berlin
  • Dipl. Soz.-Wiss. Thomas Langer (DKG), Berlin

Zur weiteren methodischen Unterstützung wurden folgende Experten oder Institutionen herangezogen:

  • Das Deutsche Cochrane Zentrum, Freiburg, Cochrane Haematological Malignancies Group (CHMG), Köln
  • Cicely Saunders Institute am King’s College London, London/UK (Version 1, 2)
  • SIGN (Scottish Intercollegiate Guidelines Network), Edinburgh/UK (Version 1) 

1.9.6 Auftragnehmer der Leitliniengruppe

  • Für die Entwicklung der Qualitätsindikatoren: Dr. Martin Utzig, Deutsche Krebsgesellschaft, Berlin
  • Für die Erstellung der Patientenleitlinie: Marie-Jolin Köster, Wissensmanagement, Deutsche Krebsgesellschaft, Berlin

1.10 Abkürzungsverzeichnis

Tabelle 3: Abkürzungen

AbkürzungenErläuterungen
3DS

Switch over 3 days

ACP

Advance Care Planning

ADL

Activities of Daily Living

AG

Arbeitsgruppe

AHI

Apnoe/ Hypopnoe-Index

AIDS

Acquired Immune Deficiency Syndrome

AIT

Athens insomnia scale

APD

Ambulante Palliativpflegedienste

APV

Allgemeine Palliativversorgung

ÄZQ

Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin

BtM

Betäubungsmittel

CRQ

Chronic Respiratory Questionnaire

CT

Computertomographie

CYP3A4

Cytochrom P450 3A4

DEGAM

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin

DGP

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V.

DHPV

Deutscher Hospiz- und Palliativverband

EAPC

European Association of Palliative Care

EBM

Einheitlicher Bewertungsmaßstab

ECOG

Eastern Cooperative Oncology Group

EG

Empfehlungsgrad

EGFR

Epidermaler Wachstumsfaktor (engl. Epidermal Growth Factor Receptor)

EK

Expertenkonsens (siehe zur Erläuterung Kapitel "Expertenkonsens" unter "Grundlagen der Methodik")

EMA

Europäische Arzneimittel-Agentur / European Medicines Agency

EORTC

European Organisation for Research and Treatment of Cancer

EORTC QLQ-C15-PAL

European Organization for Research and Treatment of Cancer Quality of Life Questionnaire Core 15 for Palliative Care

ESAS

Edmonton Symptom Assessment System

ESAS-r

Edmonton Symptom Assessment System - Revised Version

FACIT-Sp

Functional Assessment of Chronic Illness Therapy - Spiritual Well-being Scale

FACT-L

Functional Assessment of Cancer Therapy - For patients with Lung cancer

FAMCARE-P16

Family Satisfaction with Care of patients

FBT

Fentanylbuccaltabletten

fMRT

Funktionelle Magnetresonanztomographie

G-BA

Gemeinsamer Bundesausschuss

GFR

Glomeruläre Filtrationsrate

GKV

Gesetzliche Krankenversicherung

HADS

Hospital Anxiety and Depression Scale

HIV

Human Immundefizienz-Virus

HOPE

Hospiz- und Palliativerhebung

HPS

Häusliche Pflegeskala

HWZ

Halbwertszeit

i.v.

intravenös

IASP

International Association for the Study of Pain

ICD

Implantierte Kardioverter-Defibrillatoren

ICD-10

International Statistical Classification of Diseases

ICSD-3

International Classification of Sleep Disorders, third edition

INF

Intranasales Fentanyl

IPOS

Integrierte Palliative care Outcome Skala

IQWiG

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

KPE

komplexe Physikalische Erstauungstherapie

KVT-i

Kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie (KVT-i oder CBT-i)

LCP

Liverpool Care Pathway for the Dying

LL

Leitlinie

LoE

Level of Evidence

LQ

Lebensqualität

MDASI

M.D. Anderson Symptom Inventory

MIDOS

Minimales Dokumentationssystem

MIO

Maligne gastrointestinale Obstruktion

MLD

Manueller Lymphdrainage

Mod

Modifiziert

MRC

Medical Research Council

MRT / MR

Magnet-Resonanz-Tomographie

MVZ

Medizinisches Versorgungszentrum

NaSSA

Noradrenerges und Spezifisch Serotonerges Antidepressivum

NCCN

National Comprehensive Cancer Network

ND

Not Done (nicht durchgeführt)

NICE

National Institute for Health and Care Excellence

NNT

Number needed to treat

NRS

Numerical Rating Scale

NSAR

Nichtsteroidale Antirheumatika

NSCLC

nicht-kleinzellige Lungenkarzinome (engl.: non-small cell lung cancer)

NVL

Nationale Versorgungsleitlinie

NW

Nebenwirkungen

OR

Chancenverhältnis / Odds-Ratio

OTFC

Orales Transmucosales Fentanylcitrat

p

P-Wert (Signifikanzwert)

p.o.

per os

p. r.

Per rectum

PAMORA

Peripherally acting μ-opioid antagonist

paO₂

Arterieller Sauerstoffpartialdruck

pCO₂

Kohlendioxidpartialdruck

PEG

Perkutane Endoskopische Gastrostomie

pO₂

Blutsauerstoff

pO2

Sauerstoff-Partialdruck im Blut

PONV

Postoperatives Erbrechen

POS

Palliative Care Outcome Scale

PPI

Protonenpumpen-Inhibitoren

PROM

Patient-Reported Outcome Measurement

PROs

Patient Reported Outcomes

QLQ-C15-Pal

Quality of Life Questionnaire

QoL

Lebensqualität / Quality of Life

QUAL-E

Quality of Life at the End of Life Measure

RASS

Richmond-Agitation-Sedation-Score

RCT

Randomized Controlled Trial

REM

Rapid Eye Movement

RLS

Restless-Legs-Syndrom 

s.c.

Subkutan