Leitlinienprogramm OnkologieNierenzellkarzinom

1. Informationen zu dieser Leitlinie – Nierenzellkarzinom

Version 5.0 · September 2024 · AWMF 043-017OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

1.1 Herausgeber

Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).

1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)

Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)

Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)

1.3 Finanzierung der Leitlinie

Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.

1.4 Kontakt

Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin

leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de

 

1.5 Zitierweise

Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Nierenzellkarzinoms, Langversion 5.0, 2024, AWMF-Registernummer 043-017OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/nierenzellkarzinom/

1.6 Bisherige Änderungen an der Version 5.0

 

 

1.7 Besonderer Hinweis

Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.

Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.

In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet. 

1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Stiftung Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.

1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie

Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Nierenzellkarzinoms. Neben der Langversion wird es folgende ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie geben:

  • Kurzversion der Leitlinie
  • Laienversion (Patientenleitlinie)
  • Leitlinienreport
  • ggf. Evidenzberichte
  • Foliensatz

 

Diese Leitlinie und alle Zusatzdokumente sind über die folgenden Seiten zugänglich.

Frühere Versionen der Leitlinie sowie der Zusatzdokumente (Leitlinienreport, Evidenztabellen, ggf. Evidenzberichte) sind im Leitlinienarchiv aufgeführt.

Die Leitlinie ist außerdem in der App des Leitlinienprogramms Onkologie enthalten.

Weitere Informationen unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app

1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe

1.10.1 Koordination und Redaktion

Prof. Dr. Christian Doehn, Lübeck, Urologikum Lübeck
Prof. Dr. Susanne Krege, Essen, Kliniken Essen Mitte

Leitliniensekretariat (Organisation, Management, Sekretariat):
Frau Heidrun Rexer (MeckEvidence, Schwarz)

1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

In Tabelle 1 sind die an der Leitlinienerstellung beteiligten medizinischen Fachgesellschaften und sonstigen Organisationen sowie deren mandatierte Vertreter aufgeführt.

Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Beteiligte Fachgesellschaften und OrganisationenMandatsträger
Arbeitsgemeinschaft erbliche Tumorerkrankungen in der DKG (AET)Prof. Dr. Roman-Ulrich Müller
Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO)Dr. Andreas Ihrig
Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO)Prof. Dr. Lothar Bergmann
Dr. Thomas Gauler
Prof. Dr. Viktor Grünwald
Arbeitsgemeinschaft onkologische Pathologie in der DKG (AOP)Prof. Dr. Arndt Hartmann
Prof. Dr. Holger Moch
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS)Prof. Dr. Chris Protzel
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Thoraxchirurgie in der DKG (AOT)Prof. Dr. Joachim Pfannschmidt
Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin in der DKG (APM)Prof. Dr. Theodor Klotz
PD Dr. Sebastian Fetscher
Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO)Dr. Christoph Stoll
Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO)Dr. Steffen Appold
Arbeitsgemeinschaft Rehabilitation urologischer und nephrologischer Erkrankungen der DGU (AKR)Dr. Ingo Knop
Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO)PD Dr. Martin Raida
Arbeitsgemeinschaft Tumorklassifikation in der Onkologie der DKG (ATO)Prof. Dr. Christian Wittekind
Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft (AUO)Prof. Dr. Jürgen Gschwend
Prof. Dr. Jens Bedke
Berufsverband der Deutschen Urologie (BvDU)Dr. Bernt Göckel-Beining
Berufsverband der Niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Deutschland (BNHO)Dr. Gerald Gehbauer
Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen (BDP)Prof. Dr. Glen Kristiansen
Prof. Dr. Arndt Hartmann
Prof. Dr. Holger Moch
Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten (BVDST)Prof. Dr. Oliver Micke
Dachverband für Technologen/-innen und Analytiker/-innen in der Medizin DeutschlandChristiane Maschek
Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)Prof. Dr. Klaus Golka
Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (GfH)Prof. Dr. Jochen Decker
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)Prof. Dr. Lothar Bergmann
Dr. Thomas Gauler
Prof. Dr. Viktor Grünwald
Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)Prof. Dr. Kerstin Amann
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN)Prof. Dr. Jörg Kotzerke
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)Prof. Dr. Björn Volkmer
Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP)Prof. Dr. Glen Kristiansen
Prof. Dr. Arndt Hartmann
Prof. Dr. Holger Moch
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)Prof. Dr. Juliane Hörner-Rieber
Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT)Prof. Dr. Joachim Pfannschmidt
PD Dr. Steffen Welter
Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)Prof. Dr. Susanne Krege
Prof. Dr. Christian Doehn
Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)Prof. Dr. Peter Hallscheidt
Eingeladene Fachexperten (ohne Stimmrecht)Prof. Dr. Axel Bex
Dr. Zoltan Varga
Prof. Dr. Hans Roland Dürr
Dr. Ekkehard Ost
Prof. Dr. Heiko Wunderlich
Prof. Dr. Marcus Schenck
PD Dr. Philipp Ivanyi
Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Nierenzellkarzinom (IAG-N)PD Dr. Bernhard Brehmer
Prof. Dr. Christian Eichelberg
PD. Dr. Manfred Johannsen
PD Dr. Jon Jones
Prof. Dr. Max Scheulen
Prof. Dr. Michael Staehler
Prof. Dr. Steffen Weikert
Prof. Dr. Kerstin Junker
Prof. Dr. Jan Roigas
Prof. Dr. Barbara Seliger
Prof. Dr. Stefan Siemer
Prof. Dr. Thomas Steiner
Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege in der DKG (KOK)Kerstin Paradies
Methodik, KoordinationDipl.-Soz.Wiss. Thomas Langer
Dr. Markus Follmann
Dr. Franziska Wolff
Heidrun Rexer
Dr. Julia Lackner
Dr. Monika Nothacker
Selbsthilfegruppe Nierenkrebs-Netzwerk DeutschlandSandra Wacker
Verein VHL (von Hippel-Lindau) betroffener FamilienDagmar Rath

Die Arbeitsgemeinschaft Chirurgische Onkologie (CAO) der Deutschen Krebsgesellschaft wurde ebenfalls angefragt, benannte aber keinen Vertreter. Der Deutsche Verband für Physiotherapie (ZVK) e. V. hat seine Mitarbeit an der Leitlinie in 2023 beendet.

An der Erarbeitung dieser S3-Leitlinie waren zu einzelnen Aspekten mit sozialmedizinischer Relevanz Ärztinnen und Ärzte des Kompetenz-Centrums Onkologie der Medizinischen Dienste beratend beteiligt.

1.10.3 Arbeitsgruppen

Für die Bearbeitung der unterschiedlichen Themenkomplexe wurden insgesamt elf Arbeitsgruppen gebildet. Die Mitglieder der jeweiligen Arbeitsgruppen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

Tabelle 2: Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe

Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert)

AG 1-Epidemiologie, Risikofak-toren, Prävention und Früherkennung

Steffen Weikert, Bernt Göckel-Beining, Christoph Stoll, Kerstin Junker, Dagmar Rath, Roman-Ulrich Müller, Klaus Golka

AG 2-Diagnostik, Prognosemarker und -scores (klinisch, molekular)

Kerstin Junker, Kerstin Amann, Christian Eichelberg, Peter Hallscheidt, Arndt Hartmann, Holger Moch, Barbara Seliger, Christian Wittekind, Christiane Maschek, Heiko Wunderlich, Glen Kristiansen, Jörg Kotzerke

AG 3-Active Surveillance und Watchful Waiting, Fokale Therapie (Radiofrequenzablation, Kryoablation)

Jon Jones, Christian Doehn, Peter Hallscheidt, Jan Roigas, Thomas Steiner, Heiko Wunderlich, Steffen Appold, Dagmar Rath

AG 4-Organgerhaltende Operation, OP-Techniken (offen-operativ, laparosko-pisch, Roboter-gestützt), Lymphadenektomie, Adrenalektomie

Stefan Siemer, Jens Bedke, Christian Eichelberg, Jon Jones, Steffen Weikert, Dagmar Rath, Jörg Kotzerke

AG 5-Systemtherapie: First-Line Therapie, Second-Line Therapie, Sequenztherapie, Kombinationstherapien

Viktor Grünwald, Bernhard Brehmer, Lothar Bergmann, Gerald Gehbauer, Jürgen Gschwend, Manfred Johannsen, Theodor Klotz, Michael Staehler, Chris Protzel, Marcus Schenck, Sandra Wacker, Thomas Gauler, Philipp Ivanyi

AG 6-Bedeutung der Primärtumorentfernung, Stellenwert lokaler Therapien in der metastasierten Situation

Michael Staehler, Jens Bedke, Bernhard Brehmer, Susanne Krege, Joachim Pfannschmidt, Axel Bex, Juliane Hörner-Rieber, Zoltan Varga, Björn Volkmer, Hans Roland Dürr, Steffen Welter

AG 7-Neo-adjuvante Therapie, Adjuvante Therapie

Thomas Gauler, Christian Doehn, Frank Grünwald, Susanne Krege, Max Scheulen, Axel Bex, Zoltan Varga, Juliane Hörner-Rieber

AG 8-Palliative Radiotherapie

Juliane Hörner-Rieber, Oliver Micke, Zoltan Varga, Steffen Appold, Theodor Klotz, Björn Volkmer

AG 9-Supportive Maßnahmen, komplementäre Therapien

Manfred Johannsen, Gerald Gehbauer, Theodor Klotz, Martin Raida, Christoph Stoll, Oliver Micke, Andreas Ihrig, Björn Volkmer

AG 10-Rehabilitation und Nachsorge, Versorgungsstrukturen

Thomas Steiner, Bernhard Brehmer, Sebastian Fetscher, Martin Raida, Gerald Gehbauer, Ingo Knop, Andreas Ihrig, Sandra Wacker, Jörg Kotzerke

AG 11-Psycho-onkologische Aspekte

Andreas Ihrig, Sandra Wacker, Kerstin Paradies

AG 12 Erbliche Tumoren

Jochen Decker, Kerstin Junker, Arndt Hartmann, Dagmar Rath, Stefan Siemer, Roman-Ulrich Müller

AG 13 - Nicht-Klarzeller

Lothar Bergmann, Jens Bedke, Christian Doehn, Arndt Hartmann, Philipp Ivanyi, Kerstin Junker, Viktor Grünwald

AG Interessenkonfliktmanagement

Christian Doehn, Thomas Langer, Julia Lackner, Heidrun Rexer, Axel Bex, Monika Nothacker

AG Patientenleitlinie

Franziska Wolff, Jens Bedke, Gerald Gehbauer, Andreas Ihrig, Glen Kristiansen, Dr. Micke, Roman-Ulrich Müller, Dagmar Rath, Stefan Siemer, Sandra Wacker, Marcus Schenck

AG Qualitätsindikatoren

Sebastian Fetscher, Andreas Ihrig, Manfred Johannsen, Oliver Micke, Kerstin Paradies, Martin Raida, Stefan Siemer, Sandra Wacker, Thomas Gauler

1.10.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)

 

 

1.10.5 Patientenbeteiligung

Die Leitlinie wurde unter direkter Beteiligung von zwei bzw. ab 2018 drei Patientenvertretern erstellt.

Die Patientenvertreter waren von Beginn an in die Erstellung der Leitlinie eingebunden und nahmen mit eigenem Stimmrecht an den Konsensuskonferenzen teil.

1.10.6 Methodische Begleitung

Durch das Leitlinienprogramm Onkologie:

  • Dipl.-Soz.Wiss. Thomas Langer (DKG)
  • Dr. med. Markus Follmann MPH MSc (DKG)
  • Dr. med. Monika Nothacker MPH (AWMF-IMWi)

1.10.7 Auftragnehmer der Leitliniengruppe

Für Evidenzberichte Version 1:

  • Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie der Donau-Universität Krems (Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner; MPH, Dr. Peter Mahlknecht; Barbara Nußbaumer, Bakk. BSc. MSc.; Megan G. Van Noord, MSc; Dr. Maria Flamm; Mag. Bita Mesgarpour)

Für Evidenzberichte Versionen 2-5:

  • UroEvidence, Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V., Nestorstr. 8/9 (1. Hof), 10709 Berlin

Für die Entwicklung der Qualitätsindikatoren:

  • PD Dr. Simone Wesselmann MBA, Deutsche Krebsgesellschaft – Bereich Zertifizierung (Recherche und Vorschläge zur Ableitung der Qualitätsindikatoren)

1.11 Abkürzungsverzeichnis

Tabelle 3: Abkürzungen

AbkürzungenErläuterungen
AG

Arbeitsgruppe

AHB

Anschlussheilbehandlung

ASCO

American Society of Clinical Oncology

BHD

Birt-Hogg-Dubé-Syndrom

BMI

Body-Mass-Index

ccRCC

klarzelliges Nierenzellkarzinom (clear cell renal carcinoma)

CI

Konfidenzintervall

CPI

Checkpointinhibitoren

CR

Komplette Remission

CRP

C-reactive protein

CSS

krebsspezifisches Überleben (cause specific survival) 

CT

Computertomographie

DFIS

Drug-free interval strategy

DFS

Krankheitsfreies Überleben (engl. disease-free survival)

DKG

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

DNA

Desoxyribonucleinsäure

DSS

krankheitsspezifisches Überleben (disease-specific survival)

ECOG

Eastern Cooperative Oncology Group

EG

Empfehlungsgrad, A=starke Empfehlung, B=Empfehlung, C= offene Empfehlung

eGFR

Estimated glomerular filtration rate

EK

Expertenkonsens (siehe zur Erläuterung Kapitel "Expertenkonsens" unter "Grundlagen der Methodik")

EMA

Europäische Arzneimittel-Agentur / European Medicines Agency

FDA

Food and Drug Administration (Behörde in den USA)

GFR

Glomeruläre Filtrationsrate

GPA

Graded prognostic assessment

HR

Hazard ratio

IFN

Interferon

IL

Interleukin

IMDC

International Metastatic Renal Cell Cancer Database Consortium

IO

Immun-Checkpoint-Inhibitoren

ISUP

International Society of Urologic Pathology, Internationale Gesellschaft für Urologische Pathologie

KI

Konfidenzintervall

KPS

Karnofsky performance status

LDH

Laktatdehydrogenase

LN

laparoskopische Nephrektomie

LoE

Level of Evidence

LPN

laparoskopische Nierenteilresektion

MD

Median

MRT

Magnetresonanztomographie

MSKCC

Memorial Sloan Kettering Cancer Center

mTOR

Mammalian target of rapamycin

nccRCC

nicht-klarzelliges Nierenzellkarzinom (non-clear cell renal cell carcinoma)

NZK

Nierenzellkarzinom

OPN

offene Nierenteilresektion 

OR

Chancenverhältnis (engl. Odds-Ratio)

ORR

Gesamtansprechrate / overall response rate

OS

Gesamtüberleben / overall survival

PAR

Positiver Absetzungsrand

PDGF

Platelet-derived growth factor

PDGFR

Platelet Derived Growth Factor Rezeptor

PET

Positronen-Emissions-Tomographie

PFS

progressionsfreies Überleben (engl.: progression-free survival)

RAPN

Robotic assisted partial nephrectomy, Roboterassistierte Teilnephrektomie

RCC

Renal cell carcinoma

RCT

Randomisierte klinische Studien

RECIST

Response Evaluation Criteria in Solid Tumors

RFA

Radiofrequenzablation

RN

roboterassistierte Nephrektomie

RPA

Recursive partitioning analysis

RPN

robotische Nierenteilresektion

RR

Relatives Risiko

RTOG

Radiation Therapy Oncology Group

s. u.

siehe unten

SBRT

stereotaktische Bestrahlung

SDH-NZK

Succinatdehydrogenase defizientes Nierenzelkarzinom

SGB

Sozialgesetzbuch

sRCC

sarkomatoide Differenzierung des renal cell carcinoma

SRE

Skeletal related event, Skelett-bezogenes Ereignis

SRM

Small renal mass

SRS

Stereotactic radiosurgery

SSIGN-Score

Mayo Clinic Stage, Size, Grade and Necrosis-Score

TKI

Tyrosinkinase-Inhibitor

TNF

Tumornekrosefaktor

TNM-Klassifikation

Klassifikation nach T=Tumor, N=Nodes, Lymphknoten und M=Metastasen (Tumor-Nodes-Metastases)

TPS

Tumoroberflächenexpression

TRI

Trichlorethen, Trichlorethylen

TSH

Thyreoidea-stimulierendes Hormon

UCLA

University of California Los Angeles

UISS

UCLA Integrated Staging System

VATS

Video-Assisted Thoracoscopy

VEGF

Vascular endeothelial growth factor

VHL

von Hippel-Lindau-Syndrom

WBRT

Whole Brain Radiotherapy, Gehirnbestrahlung

WHO

World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation

WIT

Warm ischemic time, warme Ischämiezeit