9. Forschungsfragen – Mammakarzinom
Tabelle 10: Allgemeines (Kapitel 3.1)
| Fragestellung | Population | Intervention | Comparison | Outcome |
| Kann durch den Einsatz von evidenzbasierten Entscheidungshilfen die Entscheidungfindung für oder gegen eine Chemotherapie zusätzlich zur Antihormtherapie bei Brustkrebspatientinnen unterstützt werden? | Brustkrebspatientin mit Indikation zur Antihormontherapie und Chemotherapie (risikobasiert) | Entscheidungshilfe | keine Entscheidungshilfe |
Patientinnenzufriedenheit mit Entscheidung, Lebensqualität, |
Tabelle 11: Brustkrebsfrüherkennung (Kapitel 3.2)
| Fragestellung | Population | Intervention | Comparison | Outcome |
| Erprobung/Einführung von Tomosynthese im hohen bis sehr hohen Dichtebereich | Screening-Population mit normalem bis moderatem Risiko |
Tomosynthese (statt DM) |
RCT oder kontrollierte Kohorten-Studien |
Machbarkeit, Detektionsrate, Abklärungsrate Rate u. Stadienverteilung von Intervall- u. Folgerunden-Ca Kosten-Nutzen |
| Erprobung von KI zur Reduktion von Arbeitslast und zur Optimierung der Befundung | Screening-Population mit normalem bis moderatem Risiko |
Einsatz von KI: Verschiedene Befundungs-Szenarien |
Vergleich mit/ohne KI (RCT oder kontrollierte Kohorten-Studien) |
Machbarkeit, Detektionsrate, Abklärungsrate Programm-Sensitivität, Spezifität Kosten-Nutzen |
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Optimierung der Risiko-Stratifizierung mit retro- und prospektiven Studien |
Screening-Population mit normalem bis moderatem Risiko |
retrospektive Studien zur Optimierung der Stratifizierung |
Mammogr.Dichte, CAD-Muster-Erkennung, Alter, (polygenic risk score; lifestyle-Faktoren wo verfügbar) |
Isolation der Frauen, die am meisten von ergänz. Maßnahmen profotieren |
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Studien zu risiko-stratifiziertem Einsatz v. Sono, MRT, KM-Mammo bei selektiert hohem Risiko |
Ergänz. Einsatz bei risikostrat. höchstem Risiko (ca. 3-5% d. Screening-Population) |
Vergleich Ergebnisse mit/ohne unterschiedl. Bildgebungsmethoden |
Optimal RCT oder kontrollierte Kohorten-Studien im Screening, konzentriert nur auf oberen Risikobereich |
Machbarkeit Mehrdetektion Zusätzliche Klärungen (bildgebend, bioptisch..) Akzeptanz Oucome |
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Standardisierung von automatisierten Dichte-Messungen aus dem Mammogram |
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Untersuchungen zur verbesserten Risikostratifizierung im Mammographie-Screening; Integration von Musteranalysen aus dem Mammogramm, von CAD-Information aus dem Mammogram; Kombination mit Alter, anamestischen Risikofaktoren Lifestyle-Faktoren, polygenic risk score |
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Untersuchungen zu optimalen Untersuchungsalgorithmen bei intermediärem Risiko (LZ-Risiko 15-29%) |
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Erprobung/Einführung von Tomosynthese im hohen bis sehr hohen Dichtebereich (obere 10-20% der Dichtewerte) |
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Erprobung von KI zur Reduktion der Arbeitslast und Optimierung der Screeningbefundung (Einsatz als Zweit- oder Drittbefunder) |
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Analyse der Möglichkeiten von Sonographie und MRT im sehr hohen Dichtebereich bzw. bei geeigneter Risiko-Konstellation |
Tabelle 12: Diagnostik bei der Abklärung auffälliger Befunde sowie prätherapeutische Ausbreitungsdiagnostik bei gesichertem Mammakarzinom (Kapitel 4.1)
| Fragestellung | Population | Intervention | Comparison | Outcome |
| Prospektiver Vergleich von KM-Mammographie versus MRT präoperativ bei Frauen > 45 mit Mammacarcinom | Frauen mit gesichertem Mammakarzinom und Indikation für KM-MRT; | KM-Mammographie versus KM-MRT | ipsilateral, kontralateral, Wartezeit | Sensitivität, Spezifität, PPV,NPV Therapieänderung durch die Methode |
| Wie verändert der Einsatz des PET-CT zum Staging im Vergleich zum CT-Thorax-Abdomen-Becken + Knochenszintigramm die Therapieentscheidung? | Primäres MaCa | PET-CT vs. CT-Thorax-Abdomen-Becken + Knochenszintigramm | Behandlung des MaCa abhängig von der Bildgebung (M0 vs M1) | Therapieänderung abhängig durch die Bildgebung |
| Wie verändert der Einsatz der präoperativen MRT beim DCIS die Operationsplanung? | Primäres DCIS | Mamma MRT | Keine präoperative MRT oder alleinige konventionelle Bildgebung (z. B. Mammographie ± Ultraschall). | Re-operationsrate, Detektion zusätzlicher Läsionen, Ausmaß der Operation (BET vs. Mastektomie). |
| Diagnostischer wert der KM-Mammographie versus KM-MRT zur Klärung von auffälligen Bildgebungs - und klinischen Befunden Frauen mit Fragestellungen, die nicht durch perkutane Biopsie lösbar sind | Befund Kategorie 0-4 nicht durch sonogr. Stanzbiopsie oder stereotaktische Vakuumbiopsie lösbar ist | Intervention KM-Mammographie versus KM-MRT | ipsilateral, kontralateral | Sensitivität, Spezifität,PPV,NPV |
Tabelle 13: Operative Therapie des invasiven Karzinoms (Kapitel 4.4.)
| Fragestellung | Population | Intervention | Comparison | Outcome |
| Ist die alleinige Sentinel-Lymphknotenexzision (SLNE) gegenüber der Targeted axillary dissection und der Axilladissektion bei Patientinnen mit initialem Nodalbefall, die unter primär systemischer Therapie zum klinisch unauffälligen Nodalstatus konvertieren (cN+ → ycN0), gleichwertig? | Mammakarzinom, nicht metastasiert, cN+ → ycN0 | SLNE nach primär systemischer Therapie | SLNE vs. TAD / ALND |
iDFS, Axilläre Rezidivrate, Gesamtüberleben |
| Ist die Targeted axillary dissection (TAD) gegenüber der Axilladissektion bei Patientinnen mit initialem Nodalbefall, die unter primär systemischer Therapie zum klinisch unauffälligen Nodalstatus konvertieren (cN+ → ycN0), gleichwertig? | Mammakarzinom, nicht metastasiert, cN+ → ycN0 | TAD nach primär systemischer Therapie | TAD vs. ALND | iDFS, Axilläre Rezidivrate, Gesamtüberleben |
| Ist der Verzicht auf axilläres operatives Staging bei allen Patientinnen mit unauffälligem Nodalstatus (cN0) nach der primär systemischer Therapie onkologisch sicher? | Mammakarzinom, nicht metastasiert, initial cN0 | Verzicht auf SLNE nach primär systemischer Therapie | SLNE vs. keine SLNE | iDFS, Axilläre Rezidivrate, Gesamtüberleben |
Tabelle 14: Pathologie (Kapitel 4.5)
| Fragestellung | Population | Intervention | Comparison | Outcome |
| Lässt sich bei Non-Respondern unter neoadjuvanter systemischer Therapie durch eine frühzeitiges molekulares Profiling mit konsekutiver zielgerichteter Therapie das Outcome verbessern? | Non-Responder neoadjuvante systemische Therapie |
Frühzeitiges molekulares Profiling (Tumor und/oder Liquid Biopsy) mit zielgerichteter Therapie |
Postneoadjuvante Standardtherapie | Distant disease free survival |
Tabelle 15: Pathologie (Kapitel 4.5) Teil 2
| Fragestellung | Population | Intervention | Comparison | Outcome |
| Prognostische und/oder prädiktive Relevanz von Genexpressionstest in der prätherapeutischen Situation | HR+, HER2 (klassisch)-, geplante Induktionstherapie mit Letrozol | Durchführung Genexpressionstest | Risikogruppen vergleichen hinsichtlich Ki-67 Abfall und Langzeitprognose | Vorhersage endokrines Ansprechen |
Tabelle 16: Adjuvante Strahlentherapie (Kapitel 4.6)
| Fragestellung | Population | Intervention | Comparison | Outcome |
| Was ist der Stellenwert einer Radiotherapie der lokoregionären Radiotherapie bei Patientinnen mit ypN0-Stadium nach neoadjuvanter Therapie? – Ergebnisse der NSABP B51-Studie nach Publikation berücksichtigen | Pat. mit cT1-3 cN1-Mammakarzinom, die eine neoadjuvante Therapie erhalten und hiernach ein ypN0-Stadium vorweisen | Radiotherapie der Mamma bzw. Thoraxwand und Lymphabflusswege | Mastektomie: keine Radiotherapie Brusterhalt: Radiotherapie der Brust ohne Lymphabflusswege |
Gesamt-überleben Krankheits-freies Überleben Lokoregionäre Rezidiv-rate |
| Was ist der Stellenwert der moderat hypofraktionierten Radiotherapie der Lymphabflusswege? Ergebnisse der Skagen und HypoG-01-Studie berücksichtigen wenn publiziert | Pat. mit nodal positivem Mammakarzinom oder nodal negativem Mammakarzinom mit Hochrisiko-Kriterien | Moderat hypofraktionierte Radiotherapie der Mamma/Thorax-wand und Lymphabfluss-wege | Konventionell fraktionierte Radiotherapie der Mamma/Thorax-wand und Lymphabfluss-wege | Lymphödem-rate Plexopathie-risiko Gesamt-überleben Krankheits-freies Überleben Lokoregionäre Rezidiv-rate |
Tabelle 17: Systemische Therapie metastasiertes Mammakarzinom (Kapitel 5.1)
| Fragestellung | Population | Intervention | Comparison | Outcome |
| Gibt es bei Patientinnen mit HR-positivem / HER2-negativem fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom Unterschiede im Gesamtüberleben, wenn bei stabiler Erkrankungssituation nach 2 Jahren unter einer endokrin-basierten Therapie mit CDK4/6-Inhibitor dieser beendet wird und lediglich endokrin weiterbehandelt wird? | HR-positives / HER2-negatives fortgeschrittenes oder metastasiertes Mammakarzinom | Beendigung CDK4/6-Inhibitor bei stabiler Erkrankung nach 2 Jahren und endokrine Weiterbehandlung | Endokrin-basierte Therapie mit CDK4/6-Inhibitor |
Gesamtüberleben |
Tabelle 18: Spezifische Metastasenlokalisation (Kapitel 5.4.9)
| Fragestellung | Population | Intervention | Comparison | Outcome |
| Was ist die optimale Therapie bei isoliertem zerebralem Progress eines HER2-positiven Mammakarzinoms? | Patientinnen mit HER2-positivem Mammakarzinom mit isoliertem zerebralem Progress unter systemischer Therapie | Lokaltherapie + Beibehaltung der Systemtherapie | Umstellung der Systemtherapie | PFS, OS, QoL |
| Welche Therapie ist bei Oligometastasierung in Abhängigkeit des biologischen Subtyps und der Metastasierungslokalisation die optimale Therapie | Patientinnen mit einem oligometastasierten Mammakarzinom in Abhängigkeit von biolog. Subtyp und Metastasierungslokalisation | Lokaltherapie (lokale Bestrahlung, lokale Chemotherapie, Hyperthermie etc.) | Systemtherapie | PFS, OS, Symptomkontrolle, QoL |
Tabelle 19: Nachsorge (Kapitel 6.3)
| Fragestellung | Population | Intervention | Comparison | Outcome |
| Welche Empfehlungen können für die bildgebenden Diagnostik für eine risikoadjustierte Nachsorge gegeben werden, auch unter dem Gesichtspunkt indirekter Evidenz (z.B. QaMaDi Ergebnisse)? |
Tabelle 20: Metaplastisches Mammakarzinom (Kapitel 7.6.1)
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Fragestellung |
Population |
Intervention |
Comparison |
Outcome |
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Ist beim klassischen high grade metaplastischen Mammakarzinom eine adjuvante Chemotherapie mit Verbesserung des iDFS assoziiert? |
Brustkrebspatientinnen mit klassischem high grade metaplastischem Mammakarzinom |
Adjuvante Chemotherapie |
Keine adjuvante Chemotherapie |
iDFS |
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Ist beim klassischen „high grade“ metaplastischen Mammakarzinom eine neoadjuvante Chemotherapie mit höheren Raten der lokalen Progression (verglichen mit anderen histologischen Subtypen) assoziiert? |
Brustkrebspatientinnen mit klassischem „high grade“ metaplastischem Mammakarzinom |
Neoadjuvante Chemotherapie |
Andere histologische Subtypen |
Lokale Progression |
iDFS: invasive krankheitsfreie Überlebenszeit (Invasive Disease-Free Survival)
Tabelle 21: Borderline und maligner Phylloidestumor (Kapitel 7.6.2)
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Fragestellung |
Population |
Intervention |
Comparison |
Outcome |
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Ist ein minimaler Sicherheitsabstand beim Borderline und malignem Phylloidestumor über 1 mm mit geringeren Raten des Lokalrezidive assoziiert? |
Brustkrebspatientinnen mit Borderline oder malignem Phylloidestumor |
Resektion mit Sicherheitsabstand >1 mm |
Resektion mit Sicherheitsabstand ≤1 mm |
Lokalrezidivrate |
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Ist ein minimaler Sicherheitsabstand beim Borderline und malignem Phylloidestumor über 1 mm mit einer besseren Prognose (DFS, iDFS, OS) assoziiert? |
Brustkrebspatientinnen mit Borderline oder malignem Phylloidestumor |
Resektion mit Sicherheitsabstand >1 mm |
Resektion mit Sicherheitsabstand ≤1 mm |
DFS (Disease-Free Survival), iDFS, OS |
|
Ist eine weitere Erweiterung der Sicherheitsabstände auf >1 cm mit einer weiteren Senkung des Lokalrezidivrisikos assoziiert? |
Brustkrebspatientinnen mit Borderline oder malignem Phylloidestumor |
Resektion mit Sicherheitsabstand >1 cm |
Resektion mit Sicherheitsabstand ≤1 cm |
Lokalrezidivrisiko |
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Senkt eine adjuvante Radiotherapie bei malignen Phylloides Tumoren die Rate der Lokalrezidive (in Abhängigkeit von Operationsmodus, Alter und/oder Tumorgröße ≤5cm vs. >5 cm)? |
Brustkrebspatientinnen mit malignem Phylloidestumor |
Adjuvante Radiotherapie |
Keine adjuvante Radiotherapie |
Lokalrezidivrate (in Abhängigkeit von Operationsmodus, Alter und Tumorgröße [Subgruppenanalysen]) |
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Hat eine adjuvante Radiotherapie bei Borderline Phylloides Tumoren einen Einfluss auf das LRFS, iDFS und/oder OS? |
Brustkrebspatientinnen mit Borderline Phylloidestumor |
Adjuvante Radiotherapie |
Keine adjuvante Radiotherapie |
LRFS, iDFS, OS |
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Verbessert die adjuvante Chemotherapie die Prognose beim malignen Phylloidestumor (LRFS, iDFS, dDFS, OS)? |
Brustkrebspatientinnen mit malignem Phylloidestumor |
Adjuvante Chemotherapie |
Keine adjuvante Chemotherapie |
LRFS, iDFS, dDFS (distant Disease-Free Survival), OS |
Erläuterungen zu den Abkürzungen: LRFS: Lokoregionale rezidivfreie Überlebenszeit (Local Recurrence-Free Survival); iDFS: invasive krankheitsfreie Überlebenszeit (Invasive Disease-Free Survival): OS: Gesamtüberleben (Overall Survival); DFS: Krankheitsfreie Überlebenszeit (Disease-Free Survival); dDFS: Fernmetastasenfreie Überlebenszeit (distant Disease-Free Survival)
Tabelle 22: Angiosarkom (Kapitel 7.6.3)
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Fragestellung |
Population |
Intervention |
Comparison |
Outcome |
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Ist ein Sicherheitsabstand >1 cm (vs. ≤1 cm) bei der Resektion des postradiogenen Angiosarkoms mit einer Verbesserung des LRFS, iDFS, OS assoziiert? |
Brustkrebspatientinnen mit postradiogenem Angiosarkom |
Resektion mit Sicherheitsabstand >1 cm |
Resektion mit Sicherheitsabstand ≤1 cm |
LRFS (lokoregionale rezidivfreie Überlebenszeit), iDFS (infiltrationsfreie Überlebenszeit), OS (Gesamtüberleben) |
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Ist eine Erweiterung der Sicherheitsabstände >1 cm hinaus oder die Resektion des kompletten bestrahlten Areals mit einer weiteren Verbesserung des LRFS, iDFS, OS assoziiert? |
Brustkrebspatientinnen mit postradiogenem Angiosarkom
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Resektion mit erweiterten Sicherheitsabständen (>1 cm) |
Resektion des kompletten bestrahlten Areals |
LRFS, iDFS, OS |
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Ist eine postoperative Radiotherapie beim postradiogenen Angiosarkom mit einer Verbesserung des LRFS, iDFS, OS assoziiert? |
Brustkrebspatientinnen mit postradiogenem Angiosarkom |
Postoperative Radiotherapie |
Keine postoperative Radiotherapie |
LRFS, iDFS, OS |
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Ist eine neoadjuvante Chemotherapie bzw. trimodale Therapie beim großen und/oder inoperablen Radiotherapie-induzierten Angiosarkom mit einer Verbesserung des LRFS, iDFS, OS assoziiert?
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Brustkrebspatientinnen mit großem und/oder inoperablen radiotherapie-induziertem Angiosarkom |
Neoadjuvante Chemotherapie bzw. trimodale Therapie |
Keine neoadjuvante Chemotherapie bzw. trimodale Therapie |
LRFS, iDFS, OS |
Erläuterungen zu den Abkürzungen: LRFS: Lokoregionale rezidivfreie Überlebenszeit (Local Recurrence-Free Survival); iDFS: invasive krankheitsfreie Überlebenszeit (Invasive Disease-Free Survival); OS: Gesamtüberleben (Overall Survival)
Tabelle 23: Brustrekonstruktion (Kapitel 11)
| Fragestellung | Population | Intervention | Comparison | Outcome |
| Bei mastektomierten Patientinnen und geplanter Radiatio: Haben Patientinnen mit immediate autologer Brustrekonstruktion und nachfolgender Radiatio ein gleichwertiges, überlegenes oder unterlegenes „Outcome“ im Vergleich zu Patientinnen mit initialem Wiederaufbau mit Implantat und immediate-delayed autologer Brustrekonstruktion im Intervall nach Abschluss der Radiatio? | Mastektomierte Patientinnen mit geplanter Radiatio | Immediate autologe Brustrekonstruktion | Initialer Wiederaufbau mit Implantat und immediate-delayed autologe Brustrekonstruktion im Intervall nach Abschluss der Radiatio |
Siehe unten |
| Bei Patientinnen mit präpectoraler Implantatrekonstruktion: Sind ADMs (azelluläre dermale Matrizes) im Vergleich zu synthetischen Netzen (resorbierbar vs. nicht resorbierbar) oder dem Verzicht auf gewebeverstärkende Materialien im Hinblick auf „Outcomes“ gleichwertig, unter- oder überlegen? | Patientinnen mit präpectoraler Implantatrekonstruktion |
Dreiarmige Studie: Verwendung von ADMs (azelluläre dermale Matrizes) versus Verwendung von synthetischen Netzen (resorbierbar vs. nicht resorbierbar) versus Verzicht auf gewebeverstärkende Materialien |
Siehe unten | |
Outcomegruppen
- Outcomegruppe 1:
- Komplikationen
- Rekonstruktionsverlust
- Re-OP
- Hospitalisierung
- Outcomegruppe 2:
- Lebensqualität (wie genau wird diese definiert?)
- Skalen: BREAST-Q, EORTC BR23, etc.
- Outcomegruppe 3:
- Onkologische Outcomes (LR, OS)
- Aussagekraft der Bildgebung in der Vor-/Nachsorge? (relevant für Lipotransfer PICO, s.u.)
- Zeitbezug für alle Outcomes: 1 Monat, 1 Jahr, 2 Jahre, 10 Jahre?