Leitlinienprogramm OnkologieMammakarzinom

9. Forschungsfragen – Mammakarzinom

Version 5.1 · Juni 2026 · AWMF 032-045OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

Tabelle 10: Allgemeines (Kapitel 3.1)

Fragestellung Population Intervention Comparison Outcome
Kann durch den Einsatz von evidenzbasierten Entscheidungshilfen die Entscheidungfindung für oder gegen eine Chemotherapie zusätzlich zur Antihormtherapie bei Brustkrebspatientinnen unterstützt werden? Brustkrebspatientin mit Indikation zur Antihormontherapie und Chemotherapie (risikobasiert) Entscheidungshilfe keine Entscheidungshilfe

Patientinnenzufriedenheit  mit Entscheidung, 

Lebensqualität,

Tabelle 11: Brustkrebsfrüherkennung (Kapitel 3.2)

Fragestellung Population Intervention Comparison Outcome
Erprobung/Einführung von Tomosynthese im hohen bis sehr hohen Dichtebereich Screening-Population mit normalem bis moderatem Risiko

Tomosynthese (statt DM)

RCT oder kontrollierte Kohorten-Studien

Machbarkeit,

Detektionsrate,

Abklärungsrate

Rate u. Stadienverteilung von Intervall- u.

Folgerunden-Ca

Kosten-Nutzen

Erprobung von KI zur Reduktion von Arbeitslast und zur Optimierung der Befundung Screening-Population mit normalem bis moderatem Risiko

Einsatz von KI:

Verschiedene Befundungs-Szenarien

Vergleich mit/ohne KI

(RCT oder kontrollierte Kohorten-Studien)

Machbarkeit,

Detektionsrate,

Abklärungsrate

Programm-Sensitivität,

Spezifität

Kosten-Nutzen

Optimierung der Risiko-Stratifizierung mit retro- und prospektiven Studien

Screening-Population mit normalem bis moderatem Risiko

retrospektive Studien zur Optimierung der Stratifizierung

Mammogr.Dichte,

CAD-Muster-Erkennung, Alter,

(polygenic risk score; lifestyle-Faktoren wo verfügbar)

Isolation der Frauen, die am meisten von ergänz. Maßnahmen profotieren

Studien zu risiko-stratifiziertem Einsatz v. Sono, MRT, KM-Mammo bei selektiert hohem Risiko

Ergänz. Einsatz bei risikostrat. höchstem Risiko

(ca. 3-5% d. Screening-Population)

Vergleich Ergebnisse mit/ohne unterschiedl. Bildgebungsmethoden

Optimal RCT oder kontrollierte Kohorten-Studien im Screening, konzentriert nur auf oberen Risikobereich

Machbarkeit

Mehrdetektion

Zusätzliche Klärungen (bildgebend, bioptisch..)

Akzeptanz

Oucome

Standardisierung von automatisierten Dichte-Messungen aus dem Mammogram

Untersuchungen zur verbesserten Risikostratifizierung im Mammographie-Screening; Integration von Musteranalysen aus dem Mammogramm, von CAD-Information aus dem Mammogram; Kombination mit Alter, anamestischen Risikofaktoren Lifestyle-Faktoren, polygenic risk score

Untersuchungen zu optimalen Untersuchungsalgorithmen bei intermediärem Risiko (LZ-Risiko 15-29%)

Erprobung/Einführung von Tomosynthese im hohen bis sehr hohen Dichtebereich (obere 10-20% der Dichtewerte)

Erprobung von KI zur Reduktion der Arbeitslast und Optimierung der Screeningbefundung (Einsatz als Zweit- oder Drittbefunder)

Analyse der Möglichkeiten von Sonographie und MRT im sehr hohen Dichtebereich bzw. bei geeigneter Risiko-Konstellation

Tabelle 12: Diagnostik bei der Abklärung auffälliger Befunde sowie prätherapeutische Ausbreitungsdiagnostik bei gesichertem Mammakarzinom (Kapitel 4.1)

Fragestellung Population Intervention Comparison Outcome
Prospektiver Vergleich von KM-Mammographie versus MRT präoperativ bei Frauen > 45 mit Mammacarcinom Frauen mit gesichertem Mammakarzinom und Indikation für KM-MRT; KM-Mammographie versus KM-MRT ipsilateral, kontralateral, Wartezeit Sensitivität,
Spezifität,
PPV,NPV
Therapieänderung durch die Methode
Wie verändert der Einsatz des PET-CT zum Staging im Vergleich zum CT-Thorax-Abdomen-Becken + Knochenszintigramm die Therapieentscheidung? Primäres MaCa PET-CT vs. CT-Thorax-Abdomen-Becken + Knochenszintigramm Behandlung des MaCa abhängig von der Bildgebung (M0 vs M1) Therapieänderung abhängig durch die Bildgebung
Wie verändert der Einsatz der präoperativen MRT beim DCIS die Operationsplanung? Primäres DCIS Mamma MRT Keine präoperative MRT oder alleinige konventionelle Bildgebung (z. B. Mammographie ± Ultraschall). Re-operationsrate, Detektion zusätzlicher Läsionen, Ausmaß der Operation (BET vs. Mastektomie).
Diagnostischer wert der KM-Mammographie versus KM-MRT zur Klärung von auffälligen Bildgebungs - und klinischen Befunden Frauen mit Fragestellungen, die nicht durch perkutane Biopsie lösbar sind Befund Kategorie 0-4 nicht durch sonogr. Stanzbiopsie oder stereotaktische Vakuumbiopsie lösbar ist Intervention KM-Mammographie versus KM-MRT ipsilateral, kontralateral Sensitivität, Spezifität,PPV,NPV

Tabelle 13: Operative Therapie des invasiven Karzinoms (Kapitel 4.4.)

Fragestellung Population Intervention Comparison Outcome
Ist die alleinige Sentinel-Lymphknotenexzision (SLNE) gegenüber der Targeted axillary dissection und der Axilladissektion bei Patientinnen mit initialem Nodalbefall, die unter primär systemischer Therapie zum klinisch unauffälligen Nodalstatus konvertieren (cN+ → ycN0), gleichwertig? Mammakarzinom, nicht metastasiert, cN+ → ycN0 SLNE nach primär systemischer Therapie
SLNE vs. TAD / ALND
iDFS, Axilläre Rezidivrate, Gesamtüberleben
Ist die Targeted axillary dissection (TAD) gegenüber der Axilladissektion bei Patientinnen mit initialem Nodalbefall, die unter primär systemischer Therapie zum klinisch unauffälligen Nodalstatus konvertieren (cN+ → ycN0), gleichwertig? Mammakarzinom, nicht metastasiert, cN+ → ycN0 TAD nach primär systemischer Therapie TAD vs. ALND iDFS, Axilläre Rezidivrate, Gesamtüberleben
Ist der Verzicht auf axilläres operatives Staging bei allen Patientinnen mit unauffälligem Nodalstatus (cN0) nach der primär systemischer Therapie onkologisch sicher? Mammakarzinom, nicht metastasiert, initial cN0 Verzicht auf SLNE nach primär systemischer Therapie SLNE vs. keine SLNE iDFS, Axilläre Rezidivrate, Gesamtüberleben

Tabelle 14: Pathologie (Kapitel 4.5)

Fragestellung Population Intervention Comparison Outcome
Lässt sich bei Non-Respondern unter neoadjuvanter systemischer Therapie durch eine frühzeitiges molekulares Profiling mit konsekutiver zielgerichteter Therapie das Outcome verbessern? Non-Responder neoadjuvante systemische Therapie

Frühzeitiges molekulares Profiling (Tumor und/oder Liquid Biopsy) mit zielgerichteter Therapie

Postneoadjuvante Standardtherapie Distant disease free survival

Tabelle 15: Pathologie (Kapitel 4.5) Teil 2

Fragestellung Population Intervention Comparison Outcome
Prognostische und/oder prädiktive Relevanz von Genexpressionstest in der prätherapeutischen Situation HR+, HER2 (klassisch)-, geplante Induktionstherapie mit Letrozol Durchführung Genexpressionstest Risikogruppen vergleichen hinsichtlich Ki-67 Abfall und Langzeitprognose Vorhersage endokrines Ansprechen

Tabelle 16: Adjuvante Strahlentherapie (Kapitel 4.6)

Fragestellung Population Intervention Comparison Outcome
Was ist der Stellenwert einer Radiotherapie der lokoregionären Radiotherapie bei Patientinnen mit ypN0-Stadium nach neoadjuvanter Therapie? – Ergebnisse der NSABP B51-Studie nach Publikation berücksichtigen Pat. mit cT1-3 cN1-Mammakarzinom, die eine neoadjuvante Therapie erhalten und hiernach ein ypN0-Stadium vorweisen Radiotherapie der Mamma bzw. Thoraxwand und Lymphabflusswege Mastektomie: keine Radiotherapie
Brusterhalt: Radiotherapie der Brust ohne Lymphabflusswege
Gesamt-überleben
Krankheits-freies
Überleben
Lokoregionäre Rezidiv-rate
Was ist der Stellenwert der moderat hypofraktionierten Radiotherapie der Lymphabflusswege? Ergebnisse der Skagen und HypoG-01-Studie berücksichtigen wenn publiziert Pat. mit nodal positivem Mammakarzinom oder nodal negativem Mammakarzinom mit Hochrisiko-Kriterien Moderat hypofraktionierte Radiotherapie der Mamma/Thorax-wand und Lymphabfluss-wege Konventionell fraktionierte Radiotherapie der Mamma/Thorax-wand und Lymphabfluss-wege Lymphödem-rate
Plexopathie-risiko
Gesamt-überleben
Krankheits-freies
Überleben
Lokoregionäre Rezidiv-rate

Tabelle 17: Systemische Therapie metastasiertes Mammakarzinom (Kapitel 5.1)

Fragestellung Population Intervention Comparison Outcome
Gibt es bei Patientinnen mit HR-positivem / HER2-negativem fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom Unterschiede im Gesamtüberleben, wenn bei stabiler Erkrankungssituation nach 2 Jahren unter einer endokrin-basierten Therapie mit CDK4/6-Inhibitor dieser beendet wird und lediglich endokrin weiterbehandelt wird? HR-positives / HER2-negatives fortgeschrittenes oder metastasiertes Mammakarzinom Beendigung CDK4/6-Inhibitor bei stabiler Erkrankung nach 2 Jahren und endokrine Weiterbehandlung
Endokrin-basierte Therapie mit CDK4/6-Inhibitor
Gesamtüberleben

Tabelle 18: Spezifische Metastasenlokalisation (Kapitel 5.4.9)

Fragestellung Population Intervention Comparison Outcome
Was ist die optimale Therapie bei isoliertem zerebralem Progress eines HER2-positiven Mammakarzinoms? Patientinnen mit HER2-positivem Mammakarzinom mit isoliertem zerebralem Progress unter systemischer Therapie Lokaltherapie + Beibehaltung der Systemtherapie Umstellung der Systemtherapie PFS, OS, QoL
Welche Therapie ist bei Oligometastasierung in Abhängigkeit des biologischen Subtyps und der Metastasierungslokalisation die optimale Therapie Patientinnen mit einem oligometastasierten Mammakarzinom in Abhängigkeit von biolog. Subtyp und Metastasierungslokalisation Lokaltherapie (lokale Bestrahlung, lokale Chemotherapie, Hyperthermie etc.) Systemtherapie PFS, OS, Symptomkontrolle, QoL

Tabelle 19: Nachsorge (Kapitel 6.3)

Fragestellung Population Intervention Comparison Outcome
Welche Empfehlungen können für die bildgebenden Diagnostik für eine risikoadjustierte Nachsorge gegeben werden, auch unter dem Gesichtspunkt indirekter Evidenz (z.B. QaMaDi Ergebnisse)?

Tabelle 20: Metaplastisches Mammakarzinom (Kapitel 7.6.1)

Fragestellung

Population

Intervention

Comparison

Outcome

Ist beim klassischen high grade metaplastischen Mammakarzinom eine adjuvante Chemotherapie mit Verbesserung des iDFS assoziiert?

Brustkrebspatientinnen mit klassischem high grade metaplastischem Mammakarzinom

Adjuvante Chemotherapie

Keine adjuvante Chemotherapie

iDFS

Ist beim klassischen „high grade“ metaplastischen Mammakarzinom eine neoadjuvante Chemotherapie mit höheren Raten der lokalen Progression (verglichen mit anderen histologischen Subtypen) assoziiert?

Brustkrebspatientinnen mit klassischem „high grade“ metaplastischem Mammakarzinom

Neoadjuvante Chemotherapie

Andere histologische Subtypen

Lokale Progression

iDFS: invasive krankheitsfreie Überlebenszeit (Invasive Disease-Free Survival)

Tabelle 21: Borderline und maligner Phylloidestumor (Kapitel 7.6.2)

Fragestellung

Population

Intervention

Comparison

Outcome

Ist ein minimaler Sicherheitsabstand beim Borderline und malignem Phylloidestumor über 1 mm mit geringeren Raten des Lokalrezidive assoziiert?

Brustkrebspatientinnen mit Borderline oder malignem Phylloidestumor

Resektion mit Sicherheitsabstand >1 mm

Resektion mit Sicherheitsabstand ≤1 mm

Lokalrezidivrate

Ist ein minimaler Sicherheitsabstand beim Borderline und malignem Phylloidestumor über 1 mm mit einer besseren Prognose (DFS, iDFS, OS) assoziiert?

Brustkrebspatientinnen mit Borderline oder malignem Phylloidestumor

Resektion mit Sicherheitsabstand >1 mm

Resektion mit Sicherheitsabstand ≤1 mm

DFS (Disease-Free Survival), iDFS, OS

Ist eine weitere Erweiterung der Sicherheitsabstände auf >1 cm mit einer weiteren Senkung des Lokalrezidivrisikos assoziiert?

Brustkrebspatientinnen mit Borderline oder malignem Phylloidestumor

Resektion mit Sicherheitsabstand >1 cm

Resektion mit Sicherheitsabstand ≤1 cm

Lokalrezidivrisiko

Senkt eine adjuvante Radiotherapie bei malignen Phylloides Tumoren die Rate der Lokalrezidive (in Abhängigkeit von Operationsmodus, Alter und/oder Tumorgröße ≤5cm vs. >5 cm)?

Brustkrebspatientinnen mit malignem Phylloidestumor

Adjuvante Radiotherapie

Keine adjuvante Radiotherapie

Lokalrezidivrate (in Abhängigkeit von Operationsmodus, Alter und Tumorgröße [Subgruppenanalysen])

Hat eine adjuvante Radiotherapie bei Borderline Phylloides Tumoren einen Einfluss auf das LRFS, iDFS und/oder OS?

Brustkrebspatientinnen mit Borderline Phylloidestumor

Adjuvante Radiotherapie

Keine adjuvante Radiotherapie

LRFS, iDFS, OS

Verbessert die adjuvante Chemotherapie die Prognose beim malignen Phylloidestumor (LRFS, iDFS, dDFS, OS)?

Brustkrebspatientinnen mit malignem Phylloidestumor

Adjuvante Chemotherapie

Keine adjuvante Chemotherapie

LRFS, iDFS, dDFS (distant Disease-Free Survival), OS

 

Erläuterungen zu den Abkürzungen: LRFS: Lokoregionale rezidivfreie Überlebenszeit (Local Recurrence-Free Survival); iDFS: invasive krankheitsfreie Überlebenszeit (Invasive Disease-Free Survival): OS: Gesamtüberleben (Overall Survival); DFS: Krankheitsfreie Überlebenszeit (Disease-Free Survival); dDFS: Fernmetastasenfreie Überlebenszeit (distant Disease-Free Survival)

Tabelle 22: Angiosarkom (Kapitel 7.6.3)

Fragestellung

Population

Intervention

Comparison

Outcome

Ist ein Sicherheitsabstand >1 cm (vs. ≤1 cm) bei der Resektion des postradiogenen Angiosarkoms mit einer Verbesserung des LRFS, iDFS, OS assoziiert?

Brustkrebspatientinnen mit postradiogenem Angiosarkom

Resektion mit Sicherheitsabstand >1 cm

Resektion mit Sicherheitsabstand ≤1 cm

LRFS (lokoregionale rezidivfreie Überlebenszeit), iDFS (infiltrationsfreie Überlebenszeit), OS (Gesamtüberleben)

Ist eine Erweiterung der Sicherheitsabstände >1 cm hinaus oder die Resektion des kompletten bestrahlten Areals mit einer weiteren Verbesserung des LRFS, iDFS, OS assoziiert?

Brustkrebspatientinnen mit postradiogenem Angiosarkom

 

Resektion mit erweiterten Sicherheitsabständen (>1 cm)

Resektion des kompletten bestrahlten Areals

LRFS, iDFS, OS

Ist eine postoperative Radiotherapie beim postradiogenen Angiosarkom mit einer Verbesserung des LRFS, iDFS, OS assoziiert?

Brustkrebspatientinnen mit postradiogenem Angiosarkom

Postoperative Radiotherapie

Keine postoperative Radiotherapie

LRFS, iDFS, OS

Ist eine neoadjuvante Chemotherapie bzw. trimodale Therapie beim großen und/oder inoperablen  Radiotherapie-induzierten Angiosarkom mit einer Verbesserung des LRFS, iDFS, OS assoziiert?

 

Brustkrebspatientinnen mit großem und/oder inoperablen radiotherapie-induziertem Angiosarkom

Neoadjuvante Chemotherapie bzw. trimodale Therapie

Keine neoadjuvante Chemotherapie bzw. trimodale Therapie

LRFS, iDFS, OS

 

Erläuterungen zu den Abkürzungen: LRFS: Lokoregionale rezidivfreie Überlebenszeit (Local Recurrence-Free Survival); iDFS: invasive krankheitsfreie Überlebenszeit (Invasive Disease-Free Survival); OS: Gesamtüberleben (Overall Survival) 

Tabelle 23: Brustrekonstruktion (Kapitel 11)

Fragestellung Population Intervention Comparison Outcome
Bei mastektomierten Patientinnen und geplanter Radiatio: Haben Patientinnen mit immediate autologer Brustrekonstruktion und nachfolgender Radiatio ein gleichwertiges, überlegenes oder unterlegenes „Outcome“ im Vergleich zu Patientinnen mit initialem Wiederaufbau mit Implantat und immediate-delayed autologer Brustrekonstruktion im Intervall nach Abschluss der Radiatio? Mastektomierte Patientinnen mit geplanter Radiatio Immediate autologe Brustrekonstruktion
Initialer Wiederaufbau mit Implantat und immediate-delayed autologe Brustrekonstruktion im Intervall nach Abschluss der Radiatio
Siehe unten
Bei Patientinnen mit präpectoraler Implantatrekonstruktion: Sind ADMs (azelluläre dermale Matrizes) im Vergleich zu synthetischen Netzen (resorbierbar vs. nicht resorbierbar) oder dem Verzicht auf gewebeverstärkende Materialien im Hinblick auf „Outcomes“ gleichwertig, unter- oder überlegen? Patientinnen mit präpectoraler Implantatrekonstruktion

Dreiarmige Studie:

Verwendung von ADMs (azelluläre dermale Matrizes) versus

Verwendung von synthetischen Netzen (resorbierbar vs. nicht resorbierbar) versus

Verzicht auf gewebeverstärkende Materialien

Siehe unten

Outcomegruppen

  • Outcomegruppe 1:
  • Komplikationen
  • Rekonstruktionsverlust
  • Re-OP
  • Hospitalisierung
  • Outcomegruppe 2:
  • Lebensqualität (wie genau wird diese definiert?)
  • Skalen: BREAST-Q, EORTC BR23, etc.
  • Outcomegruppe 3:
  • Onkologische Outcomes (LR, OS)
  • Aussagekraft der Bildgebung in der Vor-/Nachsorge? (relevant für Lipotransfer PICO, s.u.)
  • Zeitbezug für alle Outcomes: 1 Monat, 1 Jahr, 2 Jahre, 10 Jahre?