Leitlinienprogramm OnkologieLungenkarzinom

1. Informationen zu dieser Leitlinie – Lungenkarzinom

Version 5.1 · Juli 2026 · AWMF 020-007OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

1.1 Herausgeber

Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).

1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)

Deutsche Krebsgesellschaft vertreten durch Ihre Arbeitsgemeinschaften (DKG)

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)

1.3 Finanzierung der Leitlinie

Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.

1.4 Kontakt

Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin

leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de

 

1.5 Zitierweise

Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms, Langversion 5.1, 2026, AWMF-Registernummer 020-007OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/lungenkarzinom/

1.6 Bisherige Änderungen an der Version 5.1

Version 5.1 - Juli 2026

Änderungen zum Medikament Lurbinectedin bezüglich EU-Zulassung

Änderungen zum Medikament Tarlatamab bezüglich EU-Zulassung

Korrektur veralteter URL's 

1.7 Besonderer Hinweis

Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.

Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.

In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet. 

1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Stiftung Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.

1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie

Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie zum Lungenkarzinom. Neben der Langversion wird es folgende ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie geben:

  • Kurzversion der Leitlinie 
  • Laienversionen (Patientenleitlinien zu NSCLC und SCLC)
  • Leitlinienreport zum Aktualisierungsprozess der Leitlinie für Version 5
  • Foliensatz

Diese Leitlinie und alle Zusatzdokumente sind über die folgenden Seiten zugänglich.

Frühere Versionen der Leitlinie sowie Zusatzdokumente (Leitlinienreport, Evidenztabellen, ggf. Evidenzberichte) sind im Leitlinienarchiv unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/lungenkarzinom/ aufgeführt.

Die Leitlinie ist außerdem in der App und im Leitlinien-Hub des Leitlinienprogramms Onkologie in einem digitalen Format verfügbar.
Weitere Informationen unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app bzw. https://hub.leitlinienprogramm-onkologie.de/

1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe

1.10.1 Koordination und Redaktion

Koordination:

Prof. Dr. Wolfgang Schütte (Halle)
Dr. Sylvia Gütz (Leipzig)
Dr. Wiebke Nehls (Berlin)

Leitliniensekretariat:

Katja Maertins (Halle)

1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

In Tabelle 1 sind die an der Aktualisierung beteiligten Fachgesellschaften und anderen Organisationen sowie die jeweils benannten Fachexperten/Fachexpertinnen aufgelistet. In Tabelle 2 sind die Mitglieder der Arbeitsgruppen für die Aktualisierung der Leitlinie (Version 5) aufgelistet. 

Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Beteiligte Fachgesellschaften und OrganisationenMandatsträger
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT)Prof. Dr. med. Torsten Gerriet Blum
Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO)PD Dr. Andreas Dinkel
Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO)PD Dr. Wilfried Eberhardt
Prof. Dr. Jürgen Wolf
PD Dr. Amanda Tufman
Prof. Dr. Martin Reck
Dr. Martin Sebastian
PD Dr. Akin Atmaca
Prof. Dr. Annalen Bleckmann
Dr. Tobias Overbeck
Dr. Nikolaj Frost
Arbeitsgemeinschaft onkologische Pathologie in der DKG (AOP)Prof. Dr. Reinhard Büttner
Prof. Dr. Klaus Junker
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pharmazie (OPH)Stephan Liersch
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS)Prof. Dr. Oliver Rick
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Thoraxchirurgie in der Deutschen Krebsgesellschaft (AOT) und Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT)Dr. Christian Kugler
Prof. Dr. Erich Stoelben
PD Dr. Robert Scheubel
Dr. Stephan Eggeling
Dr. Dipl.-Oec. Erich Hecker
PD Dr. med. Aris Korryllos
Prof. Dr. med. Martin Eichhorn
Dr. med. Laura Klotz
Dr. med. Sönke von Weihe
Prof. Dr. Michael Ried
Prof. Dr. Hans Hoffmann
Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO)Prof. Dr. Ralph Mücke
Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO)Prof. Dr. Ursula Nestle
Prof. Dr. Eleni Gkika
Arbeitsgemeinschaft Soziale Arbeit in der Onkologie (ASO) in DKGDipl. Soz. Päd. Marie Rösler
Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO)Dr. Timo Behlendorf
Dr. Markus Horneber
Arbeitsgemeinschaft Tumorklassifikation in der Onkologie der DKG (ATO)Prof. Dr. Andrea Tannapfel
Assoziation Chirurgische Onkologie (ACO) in der DGAV und der DKGProf. Dr. Jens-C. Rückert
Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten (BVDST)Prof. Dr. Stefan Rieken
PD Dr. med. Denise Bernhardt
BSL Bundesverband Selbsthilfe LungenkrebsChristian Schmitt-Plank
Der Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und BeatmungsmedizinerPD Dr. Christian Geßner
Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)Prof. Dr. Dennis Nowak
Prof. Dr. Thomas Kraus
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)Prof. Dr. Frank Griesinger
Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR)PD Dr. med. Jonathan Nadjiri
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS)Prof. Dr. Tim Friede
Prof. Dr. Peter Schlattmann
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN)Prof. Dr. Dipl. Phys. Dirk Hellwig
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)Dr. Sandra Delis
Dr. Wiebke Nehls
Deutsche Gesellschaft für Pathologie/Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen (DGP/BDP)Prof. Dr. Reinhard Büttner
Prof. Dr. Klaus Junker
Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)Prof. Dr. Wolfgang Schütte
Dr. Sylvia Gütz
Prof. Dr. Niels Reinmuth
Dr. Karl-Matthias Deppermann
Prof. Dr. Christian Schumann
Dr. Andreas Gröschel
Dr. Jens Kollmeier
PD Dr. Armin Frille
PD Dr. med. Matthias Raspe
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)Prof. Dr. Martin Stuschke
Prof. Dr. Matthias Guckenberger
Prof. Dr. Dirk Vordermark
Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)PD Dr. med. Stephan Eisenmann
PD Dr. med. Andrè Ignee
Deutsche Gesellschaft für Zytologie (DGZ)PD Dr. Lutz Welker
Dr. Ralf Heine
Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)Prof. Dr. med. Jens Vogel-Claussen
Prof. Dr. med. Mark Oliver Wielpütz
Eingeladene Fachexperten (ohne Stimmrecht)Prof. Dr. med. Marcus Krüger
PD Dr. Jochen Fleckenstein
PD Dr. Petros Christopoulos
Prof. Dr. Felix Herth
PD Dr. med. Maximilian Christopeit
Prof. Dr. Rudolf Kaaks
Prof. Dr. med. Stefan Andreas
Prof. Dr. med. Rami El Shafie
Prof. Dr. med. Natascha Sommer
Prof. Dr. med. Jens Neudecker
PD Dr. med. Klaas Franzen
Prof. Dr. med. Stefan Hammerschmidt
Dr. med. Andreas Rimner
Kompetenz-Centrum Onkologie (KCO)Dr. Ulrich Hackenberg
Methodik, KoordinationDipl.-Soz.Wiss. Thomas Langer
Dr. Markus Follmann
Dr. Monika Nothacker
Dr. Anja Jacobs
Katja Maertins
Pneumologisch-onkologische Arbeitsgemeinschaft in der Deutschen Krebsgesellschaft (POA)Prof. Dr. Christian Grohé
Prof. Dr. Michael Thomas
Prof. Dr. Wolfgang Brückl
Dr. Cornelia Kropf-Sanchen
Prof. Dr. Bernd Schmidt
Österreichische Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP)Dr. Maximilian Hochmair

An der Erarbeitung dieser S3-Leitlinie waren zu einzelnen Aspekten mit sozialmedizinischer Relevanz Ärztinnen und Ärzte des Kompetenz-Centrums Onkologie der Medizinischen Dienste beratend beteiligt.

Die folgenden Fachgesellschaften haben keine Vertreter/in benannt: 

  • Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi)
  • Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege (KOK) 

1.10.3 Arbeitsgruppen

Tabelle 2: Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe

Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert)

Epidemiologie

Torsten Gerriet Blum, Torsten Gerriet Blum

Früherkennung

Hans Hoffmann, Hans Hoffmann, Hans-Ulrich Kauczor, Torsten Gerriet Blum, Jens Vogel-Claussen, Rudolf Kaaks

Diagnostik

Jens Vogel-Claussen, Torsten Gerriet Blum, Christian Kugler, Hans Hoffmann, Erich Stoelben, Jens Vogel-Claussen, Mark Oliver Wielpütz, Stephan Eisenmann

Pathologie

Klaus Junker, Klaus Junker, Reinhard Büttner

Therapie NSCLC Stadium I

Niels Reinmuth, Niels Reinmuth, Robert Scheubel, Rami El Shafie

Pancoast Tumoren

Dirk Vordermark, Dirk Vordermark, Stephan Eggeling

Therapie NSCLC Stadium II und III

Dirk Vordermark, Martin Stuschke, Erich Hecker, Marcus Krüger, Wilfried Eberhardt, Dirk Vordermark, Martin Eichhorn, Stefan Hammerschmidt, Eleni Gkika, Hans Hoffmann, Ursula Nestle

Therapie NSCLC Stadium IV mit Treibermutationen

Frank Griesinger, Jürgen Wolf, Frank Griesinger, Michael Thomas, Petros Christopoulos

Therapie NSCLC Stadium IV Plattenepithel

Annalen Bleckmann, Amanda Tufman, Christian Grohé, Annalen Bleckmann, Tobias Overbeck

Therapie NSCLC Stadium IV Nicht-Plattenepithel

Wolfgang Brückl, Jens Kollmeier, Wolfgang Brückl, Martin Reck, Nikolaj Frost

Therapie NSCLC Stadium IV oligometastasiert

Christian Schumann, Christian Schumann, Matthias Guckenberger, Laura Lotz

Therapie SCLC Stadium I und II

Andreas Gröschel, Andreas Gröschel, Jochen Fleckenstein, Sönke von Weihe

Therapie SCLC Stadium III

Stefan Rieken, Martin Sebastian, Stefan Rieken

Therapie SCLC Stadium IV

Cornelia Kropf-Sanchen, Cornelia Kropf-Sanchen, Bernd Schmidt, Denise Bernhardt, Eleni Gkika

Patientenaufklärung/Palliativmedizin

Wiebke Nehls, Wiebke Nehls, Sandra Delis

Steuergruppe

Torsten Gerriet Blum, Wilfried Eberhardt, Frank Griesinger, Hans Hoffmann, Ursula Nestle, Martin Reck, Michael Thomas, Dirk Vordermark, Klaus Junker, Erich Hecker

Risikofaktoren und Berufliche Exposition

Dennis Nowak, Thomas Kraus, Dennis Nowak

Risikofaktor Rauchen und Prävention, Rauchentwöhnung

Matthias Raspe, Matthias Raspe, Stefan Andreas, Rami El Shafie, Natascha Sommer, Jens Neudecker, Armin Frille, Klaas Franzen

Interventionelle Verfahren

Felix Herth, Felix Herth, Ursula Nestle, Andreas Rimner, Michael Ried, Jonathan Nadjiri

1.10.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)

  

1.10.5 Patientenbeteiligung

Die Leitlinie wurde unter direkter Beteiligung eines Patientenvertreters erstellt. Herr Christian Schmitt-Plank war an der Aktualisierung der Leitlinie beteiligt und nahm mit eigenem Stimmrecht an den Konsensprozessen teil.

1.10.6 Methodische Begleitung

Durch das Leitlinienprogramm Onkologie: 

  • Dipl.-Soz.Wiss. Thomas Langer (OL-Office) 
  • Dr. med. Markus Follmann MPH MSc (OL-Office)
  • Dr. rer. medic. Anja Jacobs, MPH (OL-Office)
  • Dr. med. Monika Nothacker MPH (AWMF-IMWi)

Durch externe Auftragnehmer:

  • CGS Clinical Guideline Services GmbH (Literaturrecherche und Qualitätsbewertung)
  • Dr. Martin Utzig - Aktualisierung der Qualitätsindikatoren

1.11 Abkürzungsverzeichnis

Tabelle 3: Abkürzungen

AbkürzungenErläuterungen
13cRA

13-cis-retinoic-acid

4-HPR

N-(4-hydrophenyl)-retinamide

ACCP

American College of Chest Physicians

ACP

Advance Care Planning

AE

Adverse Events

AG

Arbeitsgruppe

AIS

Adenokarzinom in situ

AJCC

American Joint Committee on Cancer

ALARA

As low as reasonable achievable

APC

Argon-Plasma-Laser-Koagulation

ARDS

Acute Respiratory Distress Syndrome

ASCO

American Society of Clinical Oncology

ATS

American Thoracic Society

AUC

Area under the curve

AWMF-IMWi

AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement

BAE

Bronchialarterienembolisation

BAR

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation

BED

Biologisch Effektive Dosis

BGB

Bürgerliches Gesetzbuch

BK

Berufskrankheit

BRSK

Bronchoskopie

BSC

Best Supportive Care

BTS

British Thoracic Society

CG

Control Group

CGA

Comprehensive geriatric assessment

CI

Konfidenzintervall

COPD

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung

CR

Komplette Remission

CT

Computertomographie

CTCAE

Common Terminology Criteria for Adverse Events

DEGRO

Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie

DFS

Krankheitsfreies Überleben (engl. disease-free survival)

DLP

Dosislängenprodukt

DME

Dieselmotoremissionen

DNA

Desoxyribonucleinsäure

DRW

diagnostischen Referenzwerte

EBUS

Endobronchialer Ultraschall

ECOG

Eastern Cooperative Oncology Group

ED

Extensive disease

EGFR

Epidermaler Wachstumsfaktor (engl. Epidermal Growth Factor Receptor)

EKG

Elektrokardiogramm

EMA

Europäische Arzneimittel-Agentur / European Medicines Agency

EORTC

European Organisation for Research and Treatment of Cancer

EQ-5D

European Quality of Life 5 Dimensions

ERS

European Respiratory Society

ESMO

Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie / European Society of Medical Oncology

EUS

Endoskopischer Ultraschall

FDG-PET

18F-Fluordeoxyglukose-Positronenemissionstomographie

FEV

Forciertes exspiratorisches Volumen

FGFR

Fibroblast growth factor receptor

FM

Fernmetastasen

HCV

Hepatitis-C-Virus

HE-Färbung

Hämatoxylin-Eosin-Färbung

HER2

Human Epidermal Growth Factor Receptor Typ 2

HIV

Human Immundefizienz-Virus

HLM

Herz-Lungenmaschine

HPV

Humanes Papillomavirus

HR

Hazard ratio

HRQoL

Health-related quality of life

IARC

International Agency for Research on Cancer, internationales Institut für Krebsforschung

IASLC

International Association for the Study of Lung Cancer

IC

Immunzellen

ICD

International Classification of Diseases

ICD

Implantierte Kardioverter-Defibrillatoren

IMRT

intensitätsmodulierte Radiotherapie

IO

Immun-Checkpoint-Inhibitoren

IP

Intraperitoneal

IPD

individual patient data

IQWiG

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

ITT

Intention To Treat

KHK

Koronare Herzkrankheit

LD

Limited Disease

LDCT

Low-dosis computer chromatography

LDH

Laktatdehydrogenase

LK

Lymphknoten

LL

Leitlinie

LoE

Level of Evidence

LR

Lokalrezidiv

LUSI

Lung tumor screening and intervention trial

MASCC

Multinational Association of Supportive Care in Cancer

MIA

melanoma inhibitory activity

MRT

Magnetresonanztomographie

Nab

nanoparticle albumin bound

NCCN

National Comprehensive Cancer Network

NCCTG

North Central Cancer Treatment Group

NELSON

Dutch-Belgian Randomized Lung Cancer Screening Trial

NGS

Next generation sequencing

NICE

National Institute for Health and Care Excellence

NIH

National Institutes of Health

NPV

Negative Predictive Value

NSCLC

Non-Small-Cell Lung Cancer

NSE

Neuron-specific enolase

NSLT

National Lung Screening Trial

NTRK

neurotropher Tyrosinkinaserezeptor

OMD

Oligometastasierte Erkrankung

OP

Operation

OR

Odds ratio

ORR

Objective Response Rate

OS

Gesamtüberleben / overall survival

p.a.

posterior anterior

PAK

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe

PCI

Prophylactic cranial irradiation (Prophylaktische Schädelbestrahlung)

pCR

pathologische Komplettremissionen

PCR

Polymerase-Kettenreaktion

PDT

Photodynamische Therapie

PET

Positronen-Emissions-Tomographie

PFS

progressionsfreies Überleben (engl.: progression-free survival)

PLCO

Prostate, Lung, Colorectal and Ovarian Cancer Screening

PPV

positiver prädiktiver Wert / positive predictive value

PS

Performance Status

pTNM

pathologische Klassifikation von Tumor, Lymphknoten und Metastasen

QI

Qualitätsindikator

QLQ

Quality of Life Questionnaire

QoL

Lebensqualität / Quality of Life

RCT

Randomized Controlled Trial

REACH

risk estimate for hepatocellular carcinoma in chronic hepatitis B

RECIST

Response Evaluation Criteria in Solid Tumors

RG

Regressionsgrading

RKI

Robert Koch-Institut

RöV

Röntgenverordnung

RR

Relatives Risiko

RT

Radiotherapie (engl.: radiotherapy)

SBRT

stereotaktische Bestrahlung

SCLC

Small Cell Lung Cancer

SEER

Surveillance, Epidemiology, and End Results (USA)

SRS

Slow-reacting substance

SSK

Strahlenschutzkommission

ST

Statement

SUV

Standardized uptake value

SWOG

Southwest Oncology Group (amerikanische Studienorganisation https://www.swog.org/)

TC

Tumorzellen

TIA

Transitorische ischämische Anämie

TKI

Tyrosinkinase-Inhibitor

TLCO

Kohlenmonoxid-Transferfaktor

TMB

Tumormutationslast (Engl.: Tumor mutational burden)

TNM

Tumor-Nodes-Metastases

TPS

Tumor proportion score

TTLB

transthorakale Lungenbiopsie

TTNA

Transthoracic needle aspiration

TTUS

Transthoracic ultrasound

UAW

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

UICC

Union international contre le cancer

VAMLA

Videoassistierte mediastinale Lymphadenektomie

VATS

Video-Assisted Thoracoscopy

VDT

Volumen-Verdoppelungszeit

VEGF

Vascular endeothelial growth factor

VLD

Very limited disease

VO2max

maximale Sauerstoffaufnahme

VRB

Vinorelbine

WHO

World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation

WT

Wildtyp

ZNS

Zentralnervensystem