1. Informationen zu dieser Leitlinie – Komplementärmedizin
1.1 Herausgeber
Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).
1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)
Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) vertreten durch die Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie (PRiO)
1.3 Finanzierung der Leitlinie
Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.
1.4 Kontakt
Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin
leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de
1.5 Zitierweise
Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Langversion 2.0, 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/komplementaermedizin/
1.6 Bisherige Änderungen an der Version 2.0
1.7 Besonderer Hinweis
Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.
Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.
In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.
Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.
1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.
1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie
Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie Komplementärmedizin für onkologische Patienten. Neben der Langversion gibt es die folgenden ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie:
- Kurzversion der Leitlinie
- Leitlinienreport zum Aktualisierungsprozess der Leitlinie
- Evidenztabellen
- Laienversion (Patientenleitlinie)
- Foliensatz
Diese Leitlinie und alle Zusatzdokumente sind über die folgenden Seiten zugänglich.
- AWMF (https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/032-055OL)
- Leitlinienprogramm Onkologie (https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/komplementaermedizin/)
- Guidelines International Network (www.g-i-n.net)
Dokumente zu den Vorgängerversionen der Leitlinie sind im Leitlinienarchiv unter:https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/komplementaermedizin/ abrufbar.
Die Leitlinie ist außerdem in der App des Leitlinienprogramms Onkologie enthalten (siehe auch https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app).
1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe
1.10.1 Koordination und Redaktion
|
Funktion |
Vertreter |
|
Leitlinienkoordination |
Prof. Dr. Jutta Hübner |
|
Leitlinien-Sekretariat und Evidenzaufarbeitung |
Jennifer Dörfler, M.Sc.; Maren Freuding, Dipl. Psych.; Annika Momberg, M.Sc. |
|
Leitliniensteuergruppe |
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie DEGRO: Prof. Dr. Franz-Josef Prott Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe DGGG: Prof. Dr. Matthias Beckmann Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie DGHO: Prof. Dr. Matthias Rostock Deutsche Krebsgesellschaft DKG: Prof. Dr. Jutta Hübner Deutsche Gesellschaft für Naturheilkunde DGNHK: Prof. Dr. Holger Cramer Gesellschaft für Phytotherapie GPT: Prof. Dr. Jost Langhorst |
1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
Folgende Fachgesellschaften, Arbeitsgruppen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), Berufsverbände, Selbsthilfevertreter und Organisationen wurden Anfang Mai 2022 vom Leitliniensekretariat angeschrieben und haben bei der Erstellung der Leitlinie durch die angegebenen Mandatsträger ihre Zustimmung zur Mithilfe im Erarbeitungsprozess bestätigt.
Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
| Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen | Mandatsträger |
|---|---|
| Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) | Prof. Dr. Jan Schildmann |
| Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie in der DKG und DDG (ADO) | PD. Dr. Daniela Göppner Dr. Claas Ulrich |
| Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO) | Prof. Dr. Joachim Weis |
| Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der DGGG und DKG (AGO) | Prof. Dr. Annette Hasenburg |
| Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO) | PD Dr. Markus Schuler |
| Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pharmazie (OPH) | Michael Höckel Pauline Dürr |
| Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin in der DKG (APM) | Prof. Dr. Birgit van Oorschot Prof. Dr. Christoph Kahl |
| Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO) | Prof. Dr. Jens Büntzel Dr. Christian Keinki |
| Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO) | Prof. Dr. Stephanie E. Combs Prof. Dr. Dr. Diana Steinmann |
| Arbeitsgemeinschaft Soziale Arbeit in der Onkologie (ASO) in DKG | Dipl. Soz. Päd. Marie Rösler |
| Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO) | Dr. Markus Horneber Prof. Dr. Dr. Diana Steinmann |
| Berufsverband der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG-BV) | Dr. Sabine Jonas Prof. Dr. Dr. Dr. Shahram Ghanaati |
| Berufsverband der Frauenärzte (BVF) | Dr. Reinhild Georgieff Dr. Susanne Markmann |
| Berufsverband der Niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Deutschland (BNHO) | Dr. Stefan Fuxius |
| Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten (BVDST) | Prof. Dr. Oliver Micke PD Dr. Antje Fahrig |
| Berufsverband Niedergelassener und ambulant tätiger Gynäkologischer Onkologen in Deutschland | Dr. Steffen Wagner Dr. Andre-Robert Rotmann |
| BRCA-Netzwerk | Bärbel Wellmann Andrea Hahne |
| Bundesverband deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) | Pauline Dürr Michael Höckel |
| Bundesverband Kehlkopf- und Kopf-Hals-Tumore | Stefanie Walter Karin Dick |
| Bundesverband pharmazeutisch-technischer AssistentInnen (BVpta) | Peggy Becker Bianca Meyerhoff |
| Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) | Dipl.-Phys. Dr.-Ing. Lothar Eberhardt |
| Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) | PD. Dr. Daniela Göppner Dr. Claas Ulrich |
| Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) | Prof. Dr. Dr. Norbert Senninger Prof. Dr. Stefan Fichtner-Feigl |
| Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) | Prof. Dr. Stefanie Joos Dr. Katharina Glassen Dr. Jan Valentini |
| Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) | Prof. Dr. Arved Weimann |
| Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) | Dr. Christine Greil Dr. Kersten Borchert |
| Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) | Prof. Dr. Harald Matthes Dr. Sabrina Groß |
| Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) | Prof. Dr. Matthias W. Beckmann Prof. Dr. Annette Hasenburg |
| Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC) | Prof. Dr. Andreas Sesterhenn |
| Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) | Prof. Dr. Matthias Rostock Prof. Dr. Bernhard Wörmann |
| Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) | Prof. Dr. Roman Huber |
| Deutsche Gesellschaft für Naturheilkunde (DGNHK) | Prof. Dr. Holger Cramer Prof. Dr. Jost Langhorst |
| Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) | Prof. Dr. Sven Gottschling |
| Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) | Prof. Dr. Stefanie Seeling Manuela Schallenburger |
| Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) | Prof. Dr. Franz-Josef Prott Prof. Dr. Oliver Micke |
| Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS) | Prof. Dr. Matthias W. Beckmann Dr. Jessica Salmen |
| Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) | Dr. Cornelia Strietzel |
| Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) | Cindy Stoklossa Elisabeth Harmuth |
| Frauenselbsthilfe Krebs - Bundesverband (FSH) | Sabine Kirton Heidemarie Haase |
| Gesellschaft für Phytotherapie GPT | Prof. Dr. Jost Langhorst Dr. Petra Klose |
| Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) | Prof. Dr. Alfred Längler |
| Kommission Integrative Medizin der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologischer Onkologie AGO (AG IMed) | PD Dr. Carolin Hack Prof. Dr. Annette Hasenburg |
| Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (EbM-Netzwerk) | Prof. Dr Claudia Kemper PD Dr. Heike Schmidt |
| Physio Deutschland - Deutscher Verband für Physiotherapie | Ulla Henscher |
Folgende Fachgesellschaften wurden zum Start der Leitlinien-Aktualisierung angeschrieben, haben jedoch keinen Mandatsträger benannt:
- Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie DGEpi,
- Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsökonomie dggö,
- Deutsche Gesellschaft für Pharmazeutische Medizin DGPharMed,
- Deutsche Gesellschaft für Pathologie DGP
- Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation e.V. DGPMR
- Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG).
Folgende Arbeitsgruppen wurden zum Start der Leitlinien-Aktualisierung angeschrieben, haben jedoch keinen Mandatsträger benannt:
- Pneumologisch-onkologische Arbeitsgemeinschaft POA
- Arbeitsgemeinschaft Bildgebung in der Onkologie ABO
- Abteilung Experimentelle Krebsforschung AEK
- Arbeitsgemeinschaft Erbliche Tumorerkrankungen AET
- Arbeitsgemeinschaft HNO/Mund-Kiefer-Gesichtschirurgische Onkologie AHMO
- Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pathologie AOP
- Arbeitsgemeinschaft Onkologische Thoraxchirurgie AOT
- Arbeitsgemeinschaft Tumorklassifikationen in der Onkologie ATO
- Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie AUO
- Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Onkologie CAO
- Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Onkologie-Viszeralchirurgie CAO-V: heute ACO
- Konferenz onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege KOK
- Neuroonkolologische Arbeitsgemeinschaft NOA
Folgende Berufsverbände wurden zum Start der Leitlinien-Aktualisierung angeschrieben, haben jedoch keinen Mandatsträger benannt:
- Deutsche Uro- Onkologen d-uo (vorher: IQUO Interessenverband für Qualitätssicherung niedergelassener Uro-Onkologen)
- BDI Berufsverband Deutscher Internisten e.V.
Folgende Personen sind aus verschiedenen Gründen während des Prozesses aus der Leitlinie ausgestiegen:
- Herr Dipl.-Med. Ulrich Freitag (BVF)
- Herr Dr. phil. nat. Jürgen Brust (BNHO)
- Frau Peggy Becker (BVpta)
- Frau Dr. Carmen Loquai (DDG)
- Frau Doreen Sallmann (AG AIO)
Für die BVF wurde Fr. Georgieff als neues Mitglied mandatiert und für die DDG übernahmen andere Mitglieder aus der Leitlinie die Mandatierung. Weitere Personen wurden nicht nachbesetzt, da die Organisationen durch die 2. mandatierte Person weiterhin vertreten wurden (BVpta, AG AIO, BNHO).
1.10.3 Arbeitsgruppen
Die Themenbereiche der Arbeitsgruppen wurden beibehalten.
Tabelle 2: Arbeitsgruppen
|
Arbeitsgruppe |
Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert) |
|
Arbeitsgruppe A: Medizinische Systeme (whole medical systems) – Kapitel 4 |
Matthias W. Beckmann, Stefan Fuxius, Sven Gottschling, Katharina Glassen, Carolin Hack, Stefanie Joos, Alfred Längler, Diana Steinmann, Jan Valentini, Stefanie Walter |
|
Arbeitsgruppe B: Mind-body based Therapy – Kapitel 6 |
Petra Klose, Markus Horneber, Andrea Hahne, Heike Schmidt, Stefanie Seeling, Manuela Schallenburger, Cornelia Strietzel, Joachim Weis |
|
Arbeitsgruppe C: Manipulative und Körpertherapien (body based) – Kapitel 5 |
Franz-Josef Prott, Ulla Henscher, Sabine Jonas, Jan Schildmann, Antje Fahrig, Claudia Kemper |
|
Arbeitsgruppe D: Biologische Therapien I (biological based) – Kapitel 7.1 bis 7.18 |
Jens Büntzel, Jutta Hübner, Stephanie E. Combs, Lothar Eberhardt, Stefan Fichtner-Feigl, Shahram Ghanaati, Michael Höckel, Sabine Kirton, Oliver Micke, Norbert Senninger, Andreas Sesterhenn, Arved Weimann, Pauline Dürr, Kersten Borchert, Christine Greil, Birgit van Oorschot, Christian Keinki, Marie Rösler, Jessica Salmen, Bärbel Wellmann |
|
Arbeitsgruppe E: Biologische Therapien II (biological based) – Kapitel 7.19 bis 7.20 |
Jost Langhorst, Matthias Rostock, Holger Cramer, Daniela Göppner, Annette Hasenburg, Christoph Kahl, Petra Klose, Sabine Kirton, Harald Matthes, Andre-Robert Rotmann, Claas Ulrich, Steffen Wagner, Cindy Stoklossa, Elisabeth Harmuth, Bianca Meyerhoff, Markus Schuler, Roman Huber, Sabrina Groß, Bernhard Wörmann |
1.10.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)
1.10.5 Patientenbeteiligung
Die Leitlinie wird unter direkter Beteiligung von Patientenvertretern erstellt.
Tabelle 4: Beteiligte Selbsthilfegruppen
|
Selbsthilfegruppen |
Mandatsträger |
|
Bundesverband Kehlkopf- und Kopf-Hals-Tumore e. V. |
Stefanie Walter Stellv. Karin Dick |
|
Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe |
Dr. Lothar Eberhardt |
|
Frauenselbsthilfe nach Krebs FSH |
Sabine Kirton Stellv. Heidemarie Haase |
|
Hilfe bei fam. Brustkrebs und Eierstockkrebs BRCA-Netzwerk |
Bärbel Wellmann Stellv. Andrea Hahne |
Am 06.09.2022 fand ein Treffen der Leitlinienkoordination und aller beteiligten Patientenvertreter statt, um im Voraus zu besprechen, wie die Patientenvertreter noch besser in die Leitlinienarbeit eingebunden werden können.
1.10.6 Methodische Begleitung
Bei allen organisatorischen Fragen zum Leitlinienentwicklungsprozess sowie zur Unterstützung der Moderation standen folgende Ansprechpartner stets zur Seite:
|
Organisation: Funktionen |
Vertreter |
|
AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wiss. Med. Fachgesellschaften)-Institut für Medizinisches Wissensmanagement |
Dr. Monika Nothacker, MPH |
|
Office des Leitlinienprogramms Onkologie bei der Deustchen Krebsgsellschaft |
Dr. Markus Follmann, MPH MSc. Dipl.-Soz. Wiss.Thomas Langer, Dipl. Biologe Gregor Wenzel |
1.11 Abkürzungsverzeichnis
Tabelle 3: Abkürzungen
| Abkürzungen | Erläuterungen |
|---|---|
| ABM | Agaricus blazei Murill |
| ADT | Androgendepivationstherapie |
| AG | Arbeitsgruppe |
| AIDS | Acquired Immune Deficiency Syndrome |
| AIMSS | Aromatasehemmer assoziierte muskuloskelettale Symptome |
| ALA | alpha-Linolensäure |
| ALC | Acetyl-L-Carnitin |
| ALT | Aspartat-Aminotransferase |
| ANOVA | Analysis of Variance |
| AS | Active Surveillance (aktive Überwachung) |
| ASORS | Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin |
| AST | Aspartat-Aminotransferase |
| ATRA | All-trans-Retinolsäure |
| AUC | Area under the curve |
| AWMF | Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. |
| BFI | Brief Fatigue Inventory |
| BIA | Bioimpedanzanalyse |
| BMI | Körpermasseindex |
| BPI | Brief-Pain-Inventory |
| BSF | Berlin Mood Questionnaire |
| CBD | Cannabidiol |
| CBT | Cognitive Behavioral Therapy |
| CD56 | neural cell adhesion molecule (a protein expressed on the surface of natural killer cells) |
| CES | Center for Epidemiologic Studies |
| CHE-Hemmer | Acetylcholinesterase-Hemmer |
| CHOP | Cyclophosphamid, Hydroxydaunoubicin (Doxorubicin), Vincristin (Oncvin), Predniso(lo)n |
| CINV | chemotherapy induced nausea and vomiting |
| CIPN | Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie |
| CML | Chronische Myeloische Leukämie |
| CR | Komplette Remission |
| CRF | Cancer related Fatigue |
| CT | Computertomographie |
| CTC | Common Toxicity Criteria |
| CTCAE | Common Terminology Criteria for Adverse Events |
| CTx | Chemotherapie |
| DEHP | Di(2-ethylhexyl)phthalat |
| DER | Drug Extract Ratio |
| DEXA | Dual-Röntgen-Absorptiometrie |
| DFS | Krankheitsfreies Überleben (engl. disease-free survival) |
| DKG | Deutsche Krebsgesellschaft e.V. |
| DNA | Desoxyribonucleinsäure |
| EAS | effektiver analgetischer Wert |
| ECOG | Eastern Cooperative Oncology Group |
| EGCG | Epigallocatechingallat |
| EMA | Europäische Arzneimittel-Agentur / European Medicines Agency |
| EORTC | European Organisation for Research and Treatment of Cancer |
| EORTC QLQ-C30 | Fragebogen der EORTC, der die Lebensqualität onkologischer Patienten beurteilt |
| EPA | Eicosapentaensäure |
| ERa | Rezeptor-alpha |
| ES | Effektstärke |
| ESAS | Edmonton Symptom Assessment System |
| ESCOP | European Scientific Cooperative On Phytotherapy |
| ESMO | Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie / European Society of Medical Oncology |
| ESPEN | Europäische Gesellschaft für klinische Ernährung und Stoffwechsel |
| EU | Europäische Union |
| eWBH | extracorporeal whole-body hyperthermia |
| FACIT | Functional Assessment of Chronic Illness Therapy |
| FACT | Functional Assessment of Cancer Therapy |
| FDA | Food and Drug Administration (US agency) |
| FLIE | Functional Living Index for Emesis |
| GBE | Ginkgo Extrakt |
| GEM | Gingko Evaluation of Memory |
| GFR | Glomeruläre Filtrationsrate |
| GRADE | Grading of Recommendations, Assessment, Development and Evaluation |
| HADS | Hospital Anxiety and Depression Scale |
| HD | High dose, Hochdosis |
| HMPC | Committee on Herbal Medicinal Products |
| HR | Hazard ratio |
| ICD | Internationale Klassifikation der Krankheiten |
| IG | Interventionsgruppe |
| IIPCOS | International Integrative Primary Care Outcomes Study |
| ITT | Intention to treat |
| IU | internationale Einheiten |
| KAM | Komplementäre und alternative Medizin |
| KCE | Belgian Health Care Knowledge Centre |
| KG | Kontrollgruppe |
| KI | Konfidenzintervall |
| KOKON | Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie |
| LSQ | Life Satisfaction Questionnaire |
| MA | Metaanalyse |
| MAO | Monoaminoxidase |
| MBSR | Mindfulness-Based Stress Reduction |
| MD | Mittelwertdifferenz / mean difference |
| MFI | Multidimensional Fatigue Inventory |
| MLT | Melatonin |
| MnSOD | Mangan-Superoxiddismutase |
| MPA | Medroxyprogesteronacetat |
| mRNA | Messenger RNA |
| MRS | Mood Rating Scale |
| MRT | Magnetresonanztomographie |
| MW | Mittelwert |
| n | Anzahl (number) |
| NAC | N-Acetylcystein |
| NRS | Numerical Rating Scale |
| NSCLC | nicht-kleinzellige Lungenkarzinome (engl.: non-small cell lung cancer) |
| NTX | Neurotoxicity |
| NW | Nebenwirkungen |
| OL | Office des Leitlinienprogramms Onkologie (c/o Deutsche Krebsgesellschaft) |
| OP | Operation |
| OR | Chancenverhältnis (engl. Odds-Ratio) |
| OS | Gesamtüberleben / overall survival |
| PANAS | Positive and Negative Affect Schedule |
| PD | Privat Dozent |
| PFS | progressionsfreies Überleben (engl.: progression-free survival) |
| PG | Placebogruppe |
| POMS | Profile of Mood States |
| POMx | Granatapfelextrakt |
| PP | Per Protocol |
| PR | Partial remission, partielle Remission |
| PROMIS | Patient-Reported Outcomes Measurement Information System |
| PSA | Prostata-spezifisches Antigen |
| PSADT | Prostataspezifisches Antigen-Verdopplungszeit |
| PSK | Polysaccharid K |
| PSP | Polysaccharidpeptid |
| PSQI | Pittsburgh-Schlafqualitätsindex |
| QLQ | Quality of Life Questionnaire |
| QoL | Lebensqualität / Quality of Life |
| RCT | Randomisierte klinische Studien |
| RFS | Rezidive-free Survival, rezidivfreies Überleben |
| RILT | strahlungsinduzierte Lungentoxizität |
| RJT | Radiojodtherapie |
| RR | Risk ratio / relative risk |
| RSCL | Rotterdam Symptom Checklist |
| RTOG | Radiation Therapy Oncology Group |
| RTX | Radiotherapie |
| rWBH | radiant-heat-induced whole-body hyperthermia |
| SCID | Structured Clinical Interview for DSM-5 |
| SCL-90-R | Symptom-Checkliste-90-R |
| SD | Standardabweichung |
| SE | Standard Error (Standardfehler) |
| SF | Schlüsselfrage |
| SMD | Standardisierte Mittelwertsdifferenz / standardized mean difference |
| SMT | Schwedische Massage Therapie |
| SR | Systematischer Review / Systematic review |
| STAI | State Trait Anxiety Inventory |
| TAU | Treatment as usual |
| TCM | traditionelle chinesische Medizin |
| THC | Delta-9-Tetrahydrogencannabinol |
| TOI | Trial Outcome Index, Skala des FACT-B |
| UC | Urothelkarzinom |
| UE | Unerwünschtes Ereignis |
| UGT1 A1*28-Polymorphismus | Uridin-Disphosphat-Glucuronsyl-Transferase 1A1 |
| USA | United States of America |
| VAS | Visuelle Analogskala |
| WBH | whole-body hyperthermia |
| WHO | World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation |
| WKG | Wartelisten-Kontrollgruppe |
| WW | Watchful Waiting |