Leitlinienprogramm OnkologieKomplementärmedizin

1. Informationen zu dieser Leitlinie – Komplementärmedizin

Version 2.0 · Mai 2024 · AWMF 032-055OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

1.1 Herausgeber

Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).

1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)

Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)

Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)

Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) vertreten durch die Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie (PRiO)

1.3 Finanzierung der Leitlinie

Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.

1.4 Kontakt

Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin

leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de

 

1.5 Zitierweise

Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Langversion 2.0, 2024, AWMF-Registernummer 032-055OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/komplementaermedizin/

1.6 Bisherige Änderungen an der Version 2.0

  

1.7 Besonderer Hinweis

 

Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.

Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.

In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.

 

1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.

1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie

Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie Komplementärmedizin für onkologische Patienten. Neben der Langversion gibt es die folgenden ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie:

  • Kurzversion der Leitlinie
  • Leitlinienreport zum Aktualisierungsprozess der Leitlinie
  • Evidenztabellen
  • Laienversion (Patientenleitlinie)
  • Foliensatz

Diese Leitlinie und alle Zusatzdokumente sind über die folgenden Seiten zugänglich.

Dokumente zu den Vorgängerversionen der Leitlinie sind im Leitlinienarchiv unter:https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/komplementaermedizin/ abrufbar.

Die Leitlinie ist außerdem in der App des Leitlinienprogramms Onkologie enthalten (siehe auch https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app).

1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe

1.10.1 Koordination und Redaktion

Funktion

Vertreter

Leitlinienkoordination

Prof. Dr. Jutta Hübner

Leitlinien-Sekretariat und Evidenzaufarbeitung

Jennifer Dörfler, M.Sc.; Maren Freuding, Dipl. Psych.; Annika Momberg, M.Sc.

Leitliniensteuergruppe

Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie DEGRO: Prof. Dr. Franz-Josef Prott

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe DGGG: Prof. Dr. Matthias Beckmann

Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie DGHO: Prof. Dr. Matthias Rostock

Deutsche Krebsgesellschaft DKG: Prof. Dr. Jutta Hübner

Deutsche Gesellschaft für Naturheilkunde DGNHK: Prof. Dr. Holger Cramer

Gesellschaft für Phytotherapie GPT: Prof. Dr. Jost Langhorst

1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Folgende Fachgesellschaften, Arbeitsgruppen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), Berufsverbände, Selbsthilfevertreter und Organisationen wurden Anfang Mai 2022 vom Leitliniensekretariat angeschrieben und haben bei der Erstellung der Leitlinie durch die angegebenen Mandatsträger ihre Zustimmung zur Mithilfe im Erarbeitungsprozess bestätigt. 

Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Beteiligte Fachgesellschaften und OrganisationenMandatsträger
Akademie für Ethik in der Medizin (AEM)Prof. Dr. Jan Schildmann
Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie in der DKG und DDG (ADO)PD. Dr. Daniela Göppner
Dr. Claas Ulrich
Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO)Prof. Dr. Joachim Weis
Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der DGGG und DKG (AGO)Prof. Dr. Annette Hasenburg
Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO)PD Dr. Markus Schuler
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pharmazie (OPH)Michael Höckel
Pauline Dürr
Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin in der DKG (APM)Prof. Dr. Birgit van Oorschot
Prof. Dr. Christoph Kahl
Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO)Prof. Dr. Jens Büntzel
Dr. Christian Keinki
Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO)Prof. Dr. Stephanie E. Combs
Prof. Dr. Dr. Diana Steinmann
Arbeitsgemeinschaft Soziale Arbeit in der Onkologie (ASO) in DKGDipl. Soz. Päd. Marie Rösler
Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO)Dr. Markus Horneber
Prof. Dr. Dr. Diana Steinmann
Berufsverband der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG-BV)Dr. Sabine Jonas
Prof. Dr. Dr. Dr. Shahram Ghanaati
Berufsverband der Frauenärzte (BVF)Dr. Reinhild Georgieff
Dr. Susanne Markmann
Berufsverband der Niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Deutschland (BNHO)Dr. Stefan Fuxius
Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten (BVDST)Prof. Dr. Oliver Micke
PD Dr. Antje Fahrig
Berufsverband Niedergelassener und ambulant tätiger Gynäkologischer Onkologen in DeutschlandDr. Steffen Wagner
Dr. Andre-Robert Rotmann
BRCA-NetzwerkBärbel Wellmann
Andrea Hahne
Bundesverband deutscher Krankenhausapotheker (ADKA)Pauline Dürr
Michael Höckel
Bundesverband Kehlkopf- und Kopf-Hals-TumoreStefanie Walter
Karin Dick
Bundesverband pharmazeutisch-technischer AssistentInnen (BVpta)Peggy Becker
Bianca Meyerhoff
Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS)Dipl.-Phys. Dr.-Ing. Lothar Eberhardt
Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)PD. Dr. Daniela Göppner
Dr. Claas Ulrich
Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV)Prof. Dr. Dr. Norbert Senninger
Prof. Dr. Stefan Fichtner-Feigl
Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)Prof. Dr. Stefanie Joos
Dr. Katharina Glassen
Dr. Jan Valentini
Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)Prof. Dr. Arved Weimann
Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM)Dr. Christine Greil
Dr. Kersten Borchert
Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)Prof. Dr. Harald Matthes
Dr. Sabrina Groß
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Prof. Dr. Matthias W. Beckmann
Prof. Dr. Annette Hasenburg
Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC)Prof. Dr. Andreas Sesterhenn
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)Prof. Dr. Matthias Rostock
Prof. Dr. Bernhard Wörmann
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)Prof. Dr. Roman Huber
Deutsche Gesellschaft für Naturheilkunde (DGNHK)Prof. Dr. Holger Cramer
Prof. Dr. Jost Langhorst
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)Prof. Dr. Sven Gottschling
Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP)Prof. Dr. Stefanie Seeling
Manuela Schallenburger
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)Prof. Dr. Franz-Josef Prott
Prof. Dr. Oliver Micke
Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS)Prof. Dr. Matthias W. Beckmann
Dr. Jessica Salmen
Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)Dr. Cornelia Strietzel
Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG)Cindy Stoklossa
Elisabeth Harmuth
Frauenselbsthilfe Krebs - Bundesverband (FSH)Sabine Kirton
Heidemarie Haase
Gesellschaft für Phytotherapie GPTProf. Dr. Jost Langhorst
Dr. Petra Klose
Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)Prof. Dr. Alfred Längler
Kommission Integrative Medizin der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologischer Onkologie AGO (AG IMed)PD Dr. Carolin Hack
Prof. Dr. Annette Hasenburg
Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (EbM-Netzwerk)Prof. Dr Claudia Kemper
PD Dr. Heike Schmidt
Physio Deutschland - Deutscher Verband für PhysiotherapieUlla Henscher

Folgende Fachgesellschaften wurden zum Start der Leitlinien-Aktualisierung angeschrieben, haben jedoch keinen Mandatsträger benannt:

  • Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie DGEpi,
  • Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsökonomie dggö,
  • Deutsche Gesellschaft für Pharmazeutische Medizin DGPharMed,
  • Deutsche Gesellschaft für Pathologie DGP 
  • Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation e.V. DGPMR
  • Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG).

Folgende Arbeitsgruppen wurden zum Start der Leitlinien-Aktualisierung angeschrieben, haben jedoch keinen Mandatsträger benannt:

  • Pneumologisch-onkologische Arbeitsgemeinschaft POA
  • Arbeitsgemeinschaft Bildgebung in der Onkologie ABO
  • Abteilung Experimentelle Krebsforschung AEK
  • Arbeitsgemeinschaft Erbliche Tumorerkrankungen AET
  • Arbeitsgemeinschaft HNO/Mund-Kiefer-Gesichtschirurgische Onkologie AHMO
  • Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pathologie AOP
  • Arbeitsgemeinschaft Onkologische Thoraxchirurgie AOT
  • Arbeitsgemeinschaft Tumorklassifikationen in der Onkologie ATO
  • Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie AUO
  • Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Onkologie CAO
  • Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Onkologie-Viszeralchirurgie CAO-V: heute ACO
  • Konferenz onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege KOK
  • Neuroonkolologische Arbeitsgemeinschaft NOA

Folgende Berufsverbände wurden zum Start der Leitlinien-Aktualisierung angeschrieben, haben jedoch keinen Mandatsträger benannt:

  • Deutsche Uro- Onkologen d-uo (vorher: IQUO Interessenverband für Qualitätssicherung niedergelassener Uro-Onkologen)
  • BDI Berufsverband Deutscher Internisten e.V.

Folgende Personen sind aus verschiedenen Gründen während des Prozesses aus der Leitlinie ausgestiegen: 

  • Herr Dipl.-Med. Ulrich Freitag (BVF)
  • Herr Dr. phil. nat. Jürgen Brust (BNHO)
  • Frau Peggy Becker (BVpta)
  • Frau Dr. Carmen Loquai (DDG)
  • Frau Doreen Sallmann (AG AIO)

Für die BVF wurde Fr. Georgieff als neues Mitglied mandatiert und für die DDG übernahmen andere Mitglieder aus der Leitlinie die Mandatierung. Weitere Personen wurden nicht nachbesetzt, da die Organisationen durch die 2. mandatierte Person weiterhin vertreten wurden (BVpta, AG AIO, BNHO).

1.10.3 Arbeitsgruppen

Die Themenbereiche der Arbeitsgruppen wurden beibehalten.

Tabelle 2: Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe

Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert)

Arbeitsgruppe A: Medizinische Systeme (whole medical systems) – Kapitel 4

Matthias W. Beckmann, Stefan Fuxius, Sven Gottschling, Katharina Glassen, Carolin Hack, Stefanie Joos, Alfred Längler, Diana Steinmann, Jan Valentini, Stefanie Walter

Arbeitsgruppe B: Mind-body based Therapy – Kapitel 6

Petra Klose, Markus Horneber, Andrea Hahne, Heike Schmidt, Stefanie Seeling, Manuela Schallenburger, Cornelia Strietzel, Joachim Weis

Arbeitsgruppe C: Manipulative und Körpertherapien (body based) – Kapitel 5

Franz-Josef Prott, Ulla Henscher, Sabine Jonas, Jan Schildmann, Antje Fahrig, Claudia Kemper

Arbeitsgruppe D: Biologische Therapien I (biological based) – Kapitel 7.1 bis 7.18

Jens Büntzel, Jutta Hübner, Stephanie E. Combs, Lothar Eberhardt, Stefan Fichtner-Feigl, Shahram Ghanaati, Michael Höckel, Sabine Kirton, Oliver Micke, Norbert Senninger, Andreas Sesterhenn, Arved Weimann, Pauline Dürr, Kersten Borchert, Christine Greil, Birgit van Oorschot, Christian Keinki, Marie Rösler, Jessica Salmen, Bärbel Wellmann

Arbeitsgruppe E: Biologische Therapien II (biological based) – Kapitel 7.19 bis 7.20

Jost Langhorst, Matthias Rostock, Holger Cramer, Daniela Göppner, Annette Hasenburg, Christoph Kahl, Petra Klose, Sabine Kirton, Harald Matthes, Andre-Robert Rotmann, Claas Ulrich, Steffen Wagner, Cindy Stoklossa, Elisabeth Harmuth, Bianca Meyerhoff, Markus Schuler, Roman Huber, Sabrina Groß, Bernhard Wörmann

1.10.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)

1.10.5 Patientenbeteiligung

Die Leitlinie wird unter direkter Beteiligung von Patientenvertretern erstellt.

Tabelle 4: Beteiligte Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen

Mandatsträger

Bundesverband Kehlkopf- und Kopf-Hals-Tumore e. V.

Stefanie Walter

Stellv. Karin Dick

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe

Dr. Lothar Eberhardt

Frauenselbsthilfe nach Krebs FSH

Sabine Kirton

Stellv. Heidemarie Haase

Hilfe bei fam. Brustkrebs und Eierstockkrebs BRCA-Netzwerk

Bärbel Wellmann

Stellv. Andrea Hahne

Am 06.09.2022 fand ein Treffen der Leitlinienkoordination und aller beteiligten Patientenvertreter statt, um im Voraus zu besprechen, wie die Patientenvertreter noch besser in die Leitlinienarbeit eingebunden werden können.

1.10.6 Methodische Begleitung

Bei allen organisatorischen Fragen zum Leitlinienentwicklungsprozess sowie zur Unterstützung der Moderation standen folgende Ansprechpartner stets zur Seite:

Organisation: Funktionen

Vertreter

AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wiss. Med. Fachgesellschaften)-Institut für Medizinisches Wissensmanagement

Dr. Monika Nothacker, MPH

Office des Leitlinienprogramms Onkologie bei der Deustchen Krebsgsellschaft  

Dr. Markus Follmann, MPH MSc. Dipl.-Soz. Wiss.Thomas Langer, Dipl. Biologe Gregor Wenzel

1.11 Abkürzungsverzeichnis

Tabelle 3: Abkürzungen

AbkürzungenErläuterungen
ABM

Agaricus blazei Murill

ADT

Androgendepivationstherapie

AG

Arbeitsgruppe

AIDS

Acquired Immune Deficiency Syndrome

AIMSS

Aromatasehemmer assoziierte muskuloskelettale Symptome

ALA

alpha-Linolensäure

ALC

Acetyl-L-Carnitin

ALT

Aspartat-Aminotransferase

ANOVA

Analysis of Variance

AS

Active Surveillance (aktive Überwachung)

ASORS

Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin

AST

Aspartat-Aminotransferase

ATRA

All-trans-Retinolsäure

AUC

Area under the curve

AWMF

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.

BFI

Brief Fatigue Inventory

BIA

Bioimpedanzanalyse

BMI

Körpermasseindex

BPI

Brief-Pain-Inventory

BSF

Berlin Mood Questionnaire

CBD

Cannabidiol

CBT

Cognitive Behavioral Therapy

CD56

neural cell adhesion molecule  (a protein expressed on the surface of natural killer cells)

CES

Center for Epidemiologic Studies

CHE-Hemmer

Acetylcholinesterase-Hemmer

CHOP

Cyclophosphamid, Hydroxydaunoubicin (Doxorubicin), Vincristin (Oncvin), Predniso(lo)n

CINV

chemotherapy induced nausea and vomiting

CIPN

Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie

CML

Chronische Myeloische Leukämie

CR

Komplette Remission

CRF

Cancer related Fatigue

CT

Computertomographie

CTC

Common Toxicity Criteria

CTCAE

Common Terminology Criteria for Adverse Events

CTx

Chemotherapie

DEHP

Di(2-ethylhexyl)phthalat

DER

Drug Extract Ratio

DEXA

Dual-Röntgen-Absorptiometrie

DFS

Krankheitsfreies Überleben (engl. disease-free survival)

DKG

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

DNA

Desoxyribonucleinsäure

EAS

effektiver analgetischer Wert

ECOG

Eastern Cooperative Oncology Group

EGCG

Epigallocatechingallat

EMA

Europäische Arzneimittel-Agentur / European Medicines Agency

EORTC

European Organisation for Research and Treatment of Cancer

EORTC QLQ-C30

Fragebogen der EORTC, der die Lebensqualität onkologischer Patienten beurteilt

EPA

Eicosapentaensäure

ERa

Rezeptor-alpha

ES

Effektstärke

ESAS

Edmonton Symptom Assessment System

ESCOP

European Scientific Cooperative On Phytotherapy

ESMO

Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie / European Society of Medical Oncology

ESPEN

Europäische Gesellschaft für klinische Ernährung und Stoffwechsel

EU

Europäische Union

eWBH

extracorporeal whole-body hyperthermia

FACIT

Functional Assessment of Chronic Illness Therapy

FACT

Functional Assessment of Cancer Therapy

FDA

Food and Drug Administration (US agency)

FLIE

Functional Living Index for Emesis

GBE

Ginkgo Extrakt

GEM

Gingko Evaluation of Memory

GFR

Glomeruläre Filtrationsrate

GRADE

Grading of Recommendations, Assessment, Development and Evaluation

HADS

Hospital Anxiety and Depression Scale

HD

High dose, Hochdosis

HMPC

Committee on Herbal Medicinal Products

HR

Hazard ratio

ICD

Internationale Klassifikation der Krankheiten

IG

Interventionsgruppe

IIPCOS

International Integrative Primary Care Outcomes Study

ITT

Intention to treat

IU

internationale Einheiten

KAM

Komplementäre und alternative Medizin

KCE

Belgian Health Care Knowledge Centre

KG

Kontrollgruppe

KI

Konfidenzintervall

KOKON

Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie

LSQ

Life Satisfaction Questionnaire

MA

Metaanalyse

MAO

Monoaminoxidase

MBSR

Mindfulness-Based Stress Reduction

MD

Mittelwertdifferenz / mean difference

MFI

Multidimensional Fatigue Inventory

MLT

Melatonin

MnSOD

Mangan-Superoxiddismutase

MPA

Medroxyprogesteronacetat

mRNA

Messenger RNA

MRS

Mood Rating Scale

MRT

Magnetresonanztomographie

MW

Mittelwert

n

Anzahl (number)

NAC

N-Acetylcystein

NRS

Numerical Rating Scale

NSCLC

nicht-kleinzellige Lungenkarzinome (engl.: non-small cell lung cancer)

NTX

Neurotoxicity

NW

Nebenwirkungen

OL

Office des Leitlinienprogramms Onkologie (c/o Deutsche Krebsgesellschaft)

OP

Operation

OR

Chancenverhältnis (engl. Odds-Ratio)

OS

Gesamtüberleben / overall survival

PANAS

Positive and Negative Affect Schedule

PD

Privat Dozent

PFS

progressionsfreies Überleben (engl.: progression-free survival)

PG

Placebogruppe

POMS

Profile of Mood States

POMx

Granatapfelextrakt

PP

Per Protocol

PR

Partial remission, partielle Remission

PROMIS

Patient-Reported Outcomes Measurement Information System

PSA

Prostata-spezifisches Antigen

PSADT

Prostataspezifisches Antigen-Verdopplungszeit

PSK

Polysaccharid K

PSP

Polysaccharidpeptid

PSQI

Pittsburgh-Schlafqualitätsindex

QLQ

Quality of Life Questionnaire

QoL

Lebensqualität / Quality of Life

RCT

Randomisierte klinische Studien

RFS

Rezidive-free Survival, rezidivfreies Überleben

RILT

strahlungsinduzierte Lungentoxizität

RJT

Radiojodtherapie

RR

Risk ratio / relative risk

RSCL

Rotterdam Symptom Checklist

RTOG

Radiation Therapy Oncology Group

RTX

Radiotherapie

rWBH

radiant-heat-induced whole-body hyperthermia

SCID

Structured Clinical Interview for DSM-5

SCL-90-R

Symptom-Checkliste-90-R

SD

Standardabweichung

SE

Standard Error (Standardfehler)

SF

Schlüsselfrage

SMD

Standardisierte Mittelwertsdifferenz /  standardized mean difference

SMT

Schwedische Massage Therapie

SR

Systematischer Review / Systematic review

STAI

State Trait Anxiety Inventory

TAU

Treatment as usual

TCM

traditionelle chinesische Medizin

THC

Delta-9-Tetrahydrogencannabinol

TOI

Trial Outcome Index, Skala des FACT-B

UC

Urothelkarzinom

UE

Unerwünschtes Ereignis

UGT1 A1*28-Polymorphismus

Uridin-Disphosphat-Glucuronsyl-Transferase 1A1

USA

United States of America

VAS

Visuelle Analogskala

WBH

whole-body hyperthermia

WHO

World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation

WKG

Wartelisten-Kontrollgruppe

WW

Watchful Waiting