Yu et. al. (2008)
Komplementärmedizin · Version 2.0
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Referenz |
Studientyp
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Patientenmerkmale |
Intervention/ Kontrolle |
Untersuchte Endpunkte |
Hauptergebnisse |
Nebenwirkungen (NW) |
Finanzierung |
Methodische Bemerkungen |
Evidenzklasse (Oxford) |
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Yu (2008) Effects of rhubarb extract on radiation induced lung toxicity via decreasing transforming growth factor-beta-1 and interleukin-6 in lung cancer patients treated with radiotherapy Ref.ID: 1158 |
RCT, doppelblind, Placebo-kontrolliert.
Einschluss-Kriterien: Alter >18 Jahren; Biopsie oder Zytologie bestätigt inoperablen (nicht resezierbaren) Lungenkrebs im Stadium III; Lebenserwartung ≥6 Monate; Karnofsky Leistung-Score ≥80; Gute pulmonale Funktion (Verhältnis des forcierten Exspirationsvolumens bei 1 Sek. auf die Vitalkapazität ≥50%, Verhältnis der Diffusionskapazität für Kohlenmonoxid auf das alveoläre Volumen ≥50%).
Ausschluss-Kriterien: Schwere Herzerkrankungen |
N=80
Alter (in Jahren), Mittelwert (SD): 64,1 (6,85) (Rhabarber); 63,0 (6,91) (Placebo)
Geschlecht: 24,3% Frauen (Rhabarber) 35,1% Frauen (Placebo)
Land: China |
Rhabarber (Rheum officinale Baillon) wässriger Extrakt. Hersteller: Beijing Medicinal Material Company (Bejing, China)
Dosierung: 20mg/kg täglich
Dauer: 6 Wochen
Kontrolle: Placebo
Beide Gruppen haben sich 6 Wochen lang einer 3D-CRT unterzogen. Gesamtdosis 60-70 Gy. |
Primär: 1. Strahlungsinduzierte Lungentoxizität (RILT): Lent-Soma-Skala nach 6 Wochen und 6 Monaten.
2. Pulmonale Funktion a) Forciertes Exspirationsvolumens bei 1 Sekunde (FEV1) -b) Diffusionskapazität für Kohlenmonoxid (DLCO) |
1. Strahlungsinduzierte Lungentoxizität Signifikant geringeres Auftreten von RILT in der Rhabarbergruppe verglichen mit der Placebogruppe nach 6 Wochen (Rhabarber: 32.4%; Placebo: 56,7%, p<0,05), und 6 Monaten (Rhabarber: 27.0%; Placebo: 52,8%, p<0,05),
2. Pulmonale Funktion FEV1: Signifikant höheres FEV1 Volumen in Rhabarbergruppe verglichen mit der Placebogruppe nach 6 Wochen (p<0,01), nicht jedoch nach 6 Monaten (n.s.) DLCO: Keine Unterschiede zwischen den Gruppen nach 6 Wochen, aber signifikant höhere DLCO in Rhabarbergruppe verglichen mit der Placebogruppe nach 6 Monaten (p<0,05). |
Unerwünschte Ereignisse: 4 Patienten mit Diarrhöe in Rhabarbergruppe |
Finanzierung: National Natural Science Foundation of China (No. 30472262); Traditional Chinese Medicine Drug Administration of Shandong Province (No. 2005-054); Natural Science Foundation of Shandong Province (No. Y2004C31).
COI: keine
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Nicht registriert.
Studienqualität (Risk of Bias): SB: low PB: unclear DB: unclear AB: low RB: low |
2b |
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Yu (2008): Zusammenfassung: Eine häufige unerwünschte Nebenwirkung der Strahlentherapie bei Patienten mit Lungenkrebs ist die strahlungsinduzierte Lungentoxizität (RILT). Diese Erkrankung ist gekennzeichnet durch Husten, Kurzatmigkeit und Fieber. In dieser Studie testeten Forscher einen Extrakt aus der Rhabarberpflanze auf RILT und auf die Lungenfunktion während der Strahlentherapie. Nach der Strahlentherapie litten Patienten, die den Rhabarber-Extrakt einnahmen, weniger häufig an strahlungsinduzierter Lungentoxizität, dieser Effekt hielt auch noch bis zu 6 Monate an. Einige Aspekte der Lungenfunktion verbesserten sich nach 6 Wochen, nicht jedoch nach 6 Monaten. Vier Patienten, die das Rhabarber-Extrakt einnahmen, erlebten während der Studie einen Durchfall. |
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