Salehi et. al. (2015)
Komplementärmedizin · Version 2.0
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Referenz |
Studientyp
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Patientenmerkmale |
Intervention/ Kontrolle, Beobachtung |
Untersuchte Endpunkte |
Hauptergebnisse |
Neben-/ Wechselwirkungen |
Finanzierung/ Interessenskonflikte |
Methodische Bemerkungen |
Evidenzklasse (Oxford) |
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Salehi (2015). Effect of Vitamin E on Oxaliplatin-induced Peripheral neuropathy Prevention: A Randomized Controlled Trial. International Journal of preventive Medicine. Ref.ID: 472 |
Prospektiv, monozentrisch, offen, randomisiert, 2 Arme
Eingeschlossen: N = 70, Ausgewertet: N = 65,
Iran, Zeitraum: kA |
Kolorektales Karzinom
36.9% weiblich Alter: Mittelwert (SD) = 57.5 (14.0)
CTX: Oxaliplatin |
Arm A: N = 32 CTX + Vitamin E 400mg täglich Dauer: Bis zum 6. CTX-Zyklus
Arm B: N = 33 CTX |
Endpunkt: 1. Periphere Neuropathie (Symptom experience diary questionnaire entwickelt von NCCTG, Range 0-70, Periphere Neuropathie, wenn absoluter Wert > 0): Baseline, vor jeder CTX und nach 6. CTX
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Zu 1. Anzahl in % A: 100, B: 96; p = 0.8
Mittelwert (SD): A: 6.37 (2.85), B: 6.57 (2.94); p = 0.78
Auch keine sign. Gruppenunterschied wenn Geschlecht und Alter berücksichtigt (keine Zahlen berichtet)
Zusammenfassung der Autoren: “The results from this current trial demonstrate a lack of benefit for Vitamin E in preventing oxaliplatin‑induced peripheral neuropathy.” |
Keine Angaben zu NW |
Keine Angaben zu COI |
PRO: Ethikvotum Geringer Dropout (A: 9%, B: 6%) Intention-to-treat CONTRA: Keine Verblindung Stichprobe kleiner als in Poweranalyse berechnet Periphere Neuropathie nicht nach CTCAE-Graden unterschieden Keine Angaben zur Compliance Schlechte Berichtqualität (z.B. keine Angaben zum Krebsstadium) |
2b |
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Salehi (2015). In dieser Studie wurde die Wirksamkeit von Vitamin E bei Darmkrebspatienten untersucht, Chemotherapie assoziierte periphere Neuropathie (d.h. Schädigung mehrerer peripherer Nerven) zu lindern. Der Interventionsarm nahm während der Chemotherapie zusätzlich Vitamin E ein und der Kontrollarm bekam nur ein Placebo. Es fanden sich keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Auftretenshäufigkeit und der Schwere der peripheren Neuropathie zwischen den beiden Studienarmen. An dieser Studie gibt es zahlreiche Kritikpunkte. So war die Stichprobe zu klein, um die erwarteten Effekte statistisch gut feststellen zu können. Abgesehen davon gab es möglicherweise weitere Verzerrungen, die wegen der schlechten Berichtqualität (z.B. keine Angabe zum Krankheitsstadium) nicht ausgeschlossen werden konnten. |
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