Ertekin et. al. (2004)
Komplementärmedizin · Version 2.0
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Referenz |
Studientyp
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Patientenmerkmale |
Intervention/ Kontrolle, Beobachtung |
Untersuchte Endpunkte |
Hauptergebnisse |
Neben-/ Wechselwirkungen |
Finanzierung/ Interessenskonflikte |
Methodische Bemerkungen |
Evidenzklasse (Oxford) |
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Ertekin (2004): Zinc sulfate in the prevention of radiation-induced oropharyngeal mucositis: a prospective, placebo-controlled, randomized study. International journal of radiation oncology, biology, physics. Ref.ID: 771 |
Prospektiv
Monozentrisch
doppelt verblindet
randomisiert
2 Arme
Eingeschlossen: N = 30, Ausgewertet: N = 27, Attrition in Arm B: 1x Todesfall, 1x Rückzug von Studie Drop-Out in Arm B:1x nicht zum Follow-Up erschienen
Türkei, 05.2011-05.2002 |
Kopf-Hals Karzinom
22% weiblich,
Alter: Median: 54; Range: 18-71
RTX und z.T. CTX |
Arm A: N = 15 RTX + Zink, 3x 50mg täglich, aller 8h, von Tag 0 RTX bis +6 Wochen nach RTX,
Arm B: N = 12 RTX + Placebo, in gleicher Intensität eingenommen, wie in Arm A
Dauer in beiden Armen: bis zu 13 Wochen
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Baseline vor RTX, 1x wöchentlich während RTX, +1 Tag nach RTX, Follow-Up +6 Wochen nach RTX
Primärer Endpunkt 1. Orale Mukositis: Dauer, Schwere und Beginn mit RTOG Acute Radiation Morbidity Scoring Kriterien
Sekundärer Endpunkt: 2. Gewicht |
Zu 1. Signifikante Unterschiede in der Woche des ersten Auftretens der Mukositis (Arm A: Median [Range] Woche 3 [0-5], Arm B: Woche 2 [2-3]; p < 0.05), in ihrer Schwere (Arm A: Median [Range]: 1 [0-2], Arm B: 3 [2-3]; p < 0.05) und in der RTX Dosis, die zur Entwicklung der Mukositis führte (Arm A: Median [Range]: 3600 [2400-4400], Arm B: 2000 [1800-2800] p < 0.01), 6 Wochen nach der RTX wurde in Arm A signifikant seltener Mukositis gefunden, als in Arm B (Arm A: 6.7%, Arm B: 83.3%; p < 0.01)
Zu 2. Keine signifikanten Unterschiede zwischen den Armen (p = kA)
Zusammenfassung der Autoren: “Zinc sulfate is beneficial in decreasing the severity of radiation-induced oropharyngeal mucositis and oral discomfort. It is inexpensive and easy to administer, with no serious side effects.” |
Folgende NW/WW wurden berichtet: Grad 3 Erbrechen und Übelkeit bei 3 Patienten (20%) in Arm A |
Keine Angaben zu den CoI |
PRO: Ethikvotum vorhanden
CONTRA: Kleine Stichprobe
Insgesamt wird sehr selektiv berichtet: Es fehlen z.T. die statistischen Parameter zu beschriebenen Analysen (das Gewicht der Patienten betreffend), die Art der Randomisierung und Verblindung bleiben unklar
Keine detaillierte Beschreibung der Rahmenbedingungen
In der Methodik wird nicht erwähnt, dass das Gewicht mit untersucht werden soll, taucht in den Ergebnissen dann aber mit auf
Keine Effektstärken bzw. Konfidenzintervalle
Stadium der Krebserkrankung unklar
Keine genauen Angaben zum Randomisierungsverfahren |
2b |
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Ertekin (2004): Die Studie beschäftigte sich mit den Auswirkungen von Zink auf das Auftreten von Entzündungen der Mundschleimhaut (Mukositis) bei 30 Patienten mit Kopf-Hals Karzinom während Radiotherapiebehandlung. Zu diesem Zweck wurden alle Patienten zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei die eine Hälfte Zink und die andere ein Placebo erhielt. Untersucht wurden in den darauffolgenden 13 Wochen das Einsetzen, die Dauer und die Schwere von Mundschleimhautentzündung. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass diese in der Zink-Gruppe später einsetzte, weniger schwer war, erst bei höherer Strahlungsdosis entstand und weniger lange anhielt, als in der Vergleichsgruppe mit Placebo. Kritisch an der Studie ist jedoch die geringe Anzahl der untersuchten Patienten. Aufgrund der Tatsache, dass außerdem verschiedene Aspekte zum Ablauf und Vorgehen innerhalb der Untersuchung unklar bleiben, sollte man anhand der Studie keine allgemeinen Aussagen zur Wirkung von Zink treffen. |
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