Ferreira et. al. (2004)
Komplementärmedizin · Version 2.0
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Referenz |
Studientyp
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Patientenmerkmale |
Intervention/ Kontrolle, Beobachtung |
Untersuchte Endpunkte |
Hauptergebnisse |
Neben-/ Wechselwirkungen |
Finanzierung/ Interessenskonflikte |
Methodische Bemerkungen |
Evidenzklasse (Oxford) |
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Ferreira (2004). Protective effect of alpha-tocopherol in head and neck cancer radiation-induced mucositis: A double-blind randomized trial. Head and Neck. Ref.ID: 468 |
Prospektiv, monozentrisch, doppelt, randomisiert, 2 Arme
Eingeschlossen: N = 54, Ausgewertet: N = 54,
Brasilien, 12.1997-12.1999 |
Mundhöhlenkarzinom, Oropharnixkarzinom III und IV Postop
11.1% weiblich Alter: Mittelwert (SD) = 55.4 (12.5)
RTX |
Arm A: N = 28 RTX + Vitamin E oral 400mg 2xtäglich (direkt vor RTX und 8-12 Stunden danach) Beginn: Tag 0 RTX; Dauer: gesamte RTX
Arm B: N = 26 RTX + Placebo 500mg |
Primärer Endpunkt: 1. Orale Mukositis: Tag 0 RTX, dann wöchentlich) Sekundäre Endpunkte: 2. Dauer der Mukositis 3. Gewichtsverlust 4. OS (innerhalb 2 Jahren) 5. Toxizität
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Median Follow-Up in Monaten: 12 (Range: 2–24) Zu 1. Anzahl an Mukositis-Ereignissen: A sign. weniger als A: 36 (21.6%), B: 54 (33.5%); RR = 0.643; 95% KI: 0.42,0.98; p = 0.038 Anzahl Pat. mit Schmerzen/ Esseinschränkungen Grad 2-3: A: 3 (10.7%); B:14 (53.8%); p = 0.0001 Zu 2. Median in Wochen: A: 1 (Range: 0-5), B: 2 (Range: 0-5); p = 0.102 Zu 3. Gewichtsunterschied in kg (Mittelwert Baseline - Mittelwert während RTX): A: 4.9, B: 5.5; p = 0.249 Zu 4. A: 32.2%, B: 62.9% Median in Monaten: A: 8.5 (Range: 2–24); B:12.5 (Range: 2–23); p = 0.126 Zu 5. Anzahl (%) mit akuten Komplikationen A vs. B insgesamt: p = 0.216 Keine: A: 10 (35.7), B: 9 (34.6); leichte Übelkeit: 12 (42.8), B: 10 (38.5); Erbrechen: A: 4 (14.3), B: 5 (19.2); Fieber: A: 4 (14.3), B: 1 (3.8); Candidiasis: A: 2 (7.1), B: 4 (15.4); Blutungen: A: 2 (7.1), B: 9 (34.6) Zusammenfassung der Autoren: “VE decreased the incidence of symptomatic oral radiation-induced mucositis in patients with cancer of thoropharynx and oral cavity.” |
Keine Angaben zu NW von Vitamin E |
Keine Angaben zu CoI |
PRO: Ethikvotum Doppelte Verblindung Adäquate Stichprobengröße nach Poweranalyse Intention-to-treat Hohe Compliance (A: 91.2%, B: 100%) CONTRA: Placebos enthielten auch 2.5% Vitamin E (13 IU pro 500mg) Keine Angaben zum Dropout Schlechte Berichtqualität (z.B. keine genauen Angaben zur Compliance, keine Angaben zum Vitamin E Spiegel) |
1b- |
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Ferreira (2004). In dieser Studie wurden Patienten mit Kopf-Hals-Tumor vor der Radiotherapie in zwei verschiedenen Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt während der gesamten Radiotherapie zusätzlich Vitamin E und die andere Gruppe nur ein Placebo. In der Vitamin E-Gruppe tauchten bedeutsam weniger Fälle von oraler Mukositis (d.h. eine Entzündung der Mundschleimhaut, eine häufige Nebenwirkung von Radiotherapie) als in der anderen Gruppe auf. Zudem wurden in der Vitamin E-Gruppe eine geringere Schmerzintensität und weniger Einschränkungen beim Essen berichtet. Kein Gruppenunterschied zeigte sich dagegen hinsichtlich der durchschnittlichen Dauer von Mukositis, dem durchschnittlichen Gewichtsverlust während der Radiotherapie, der Überlebenszeit und weiterer Komplikationen während der Radiotherapie. Positiv an dieser Studie ist die angemessene Stichprobengröße. Negativ ist jedoch, dass es keine Angaben zur Ausfallrate während der Studie gab und dass der Vitamin E Spiegel nicht untersucht wurde, um zu überprüfen, ob die Einnahme zu einem Anstieg des Spiegels geführt hat. |
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