1. Informationen zu dieser Leitlinie – Kolorektales Karzinom
1.1 Herausgeber
Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).
1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)
Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)
1.3 Finanzierung der Leitlinie
Die Erstellung und Aktualisierung dieser Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.
1.4 Kontakt
Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin
leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de
1.5 Zitierweise
Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom, Langversion 3.2, 2026, AWMF-Registernummer 021-007OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/kolorektales-karzinom/
1.6 Bisherige Änderungen an der Version 3.2
Version 3.2 – Amendment (März 2026)
Anpassung in Kapitel 10.5: (Status von Fruquintinib - nun in Deutschland zugelassen)
Aktualisierung verschiedener verlinkter URL's
1.7 Besonderer Hinweis
Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.
Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.
In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.
Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.
Partizipative Entscheidungsfindung
Alle Empfehlungen der Leitlinie sind als Empfehlungen zu verstehen, die im Sinne einer partizipativen Entscheidungsfindung zwischen Arzt/Ärztin und Patient und ggf. der Angehörigen getroffen werden und umzusetzen sind.
Gender-Disclaimer
Ausschließlich zum Zweck der besseren Lesbarkeit wird auf die geschlechtsspezifische Schreibweise verzichtet. Alle personenbezogenen Bezeichnungen in diesem Dokument sind somit geschlechtsneutral zu verstehen.
1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Stiftung Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.
1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie
Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie kolorektales Karzinom, welche über die folgenden Seiten zugänglich ist:
- Leitlinienprogramm Onkologie (http://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/kolorektales-karzinom/ )
- AWMF (http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/021-007OL.html)
- Beteiligte Fachgesellschaften (z. B. https://www.dgvs.de/leitlinien/onkologie/kolorektales-karzinom/)
- Guidelines International Network (https://www.g-i-n.net/)
Darüber hinaus wird die Langversion dieser Leitlinie in der Zeitschrift für Gastroenterologie veröffentlicht werden.
Neben der Langversion gibt es folgende ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie, die ebenfalls über obenstehende Webseiten abrufbar sind:
- Kurzversion
- Leitlinienreport
- Separater Evidenzbericht und Evidenztabellen
- Englische Version (wird derzeit aktualisiert)
Alle diese Dokumente werden ebenfalls auf den oben genannten Webseiten abrufbar sein.
Dokumente zu den Vorgängerversionen der Leitlinie sind im Leitlinienarchiv des Leitlinienprogramms Onkologie unter: (https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/kolorektales-karzinom) abrufbar.
Die Leitlinie ist außerdem in der App und im Leitlinien-Hub des Leitlinienprogramms Onkologie enthalten.
Weitere Informationen unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app und https://hub.leitlinienprogramm-onkologie.de/
1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe
1.10.1 Koordination und Redaktion
Leitlinienkoordination
Prof. Dr. med. Matthias Ebert
II. Medizinische Klinik Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie, Ernährungsmedizin
Medizinische Fakultät Mannheim
Universität Heidelberg
Theodor-Kutzer-Ufer 1 – 3
68167 Mannheim
PD Dr. med. Christian P. Pox
Medizinische Klinik
Krankenhaus St. Joseph-Stift
Schwachhauser Heerstr. 54
28209 Bremen
Wissenschaftliche Assistenz: Dr. med. Stephanie Reichermeier (DGVS)
Leitliniensekretariat: Dipl.-Troph. Lars Klug (DGVS-Geschäftsstelle)
1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
In Tabelle 1 sind die an der Ersterstellung und Aktualisierung beteiligten Fachgesellschaften und anderen Organisationen sowie die jeweils benannten Fachexperten/Fachexpertinnen aufgelistet. In Tabelle 2 sind die Mitglieder der jeweiligen Arbeitsgruppen aufgelistet.
Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
| Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen | Mandatsträger |
|---|---|
| Arbeitsgemeinschaft Bildgebung in der Onkologie der DKG (ABO) | Prof. Dr. Matthias Miederer |
| Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT) | Prof. Dr. Stefan Rolf Benz |
| Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO) | Prof. Dr. Anke Reinacher-Schick Prof. Dr. Alexander Stein Dr. Annika Kurreck |
| Arbeitsgemeinschaft onkologische Pathologie in der DKG (AOP) | Prof. Dr. Jens Neumann |
| Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pharmazie (OPH) | Michael Höckel |
| Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS) | PD Dr. Reiner Caspari Dr. Jürgen Körber |
| Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin in der DKG (APM) | Dr. Bernd Oliver Maier Dr. Parvis Sadjadian |
| Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO) | Dr. Viktoria Mathies |
| Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO) | Prof. Dr. Emmanouil Fokas |
| Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO) | Prof. Dr. Alexander Stein |
| Assoziation Chirurgische Onkologie (ACO) in der DGAV und der DKG | Prof. Dr. Christoph-Thomas Germer Prof. Dr. Carolin Tonus |
| Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen (BDP) | Prof. Dr. Hendrik Bläker Prof. Dr. Andreas Jung Prof. Dr. Jens Neumann |
| Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) | PD Dr. Dr. Lena Conradi Prof. Dr. Alois Fürst Prof. Dr. Robert Grützmann PD Dr. Kia Homayounfar Prof. Dr. Beate Rau PD Dr. Dipl.-Phys. Anjali A. Röth Prof. Dr. Thomas Schiedeck Prof. Dr. Sigmar Stelzner Prof. Dr. Tim Vilz Prof. Dr. Christoph-Thomas Germer |
| Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) | Dr. Günther Egidi Christoph Lohmann |
| Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi) | Prof. Dr. Hermann Brenner |
| Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) | Prof. Dr. Diana Rubin |
| Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) | Dr. Stefanie Reichermeier PD Dr. Christian Pox Prof. Dr. Matthias Ebert Prof. Dr. Ulrike Denzer Prof. Dr. Ulrich Graeven Dr. Robert Hüneburg Dr. Dietrich Hüppe PD Dr. Christine Koch Prof. Dr. Frank Kolligs Prof. Dr. Leopold Ludwig Prof. Dr. Johann Ockenga Dr. Andreas Probst Prof. Dr. Thomas Seufferlein |
| Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (GfH) | Prof. Dr. Stefan Aretz Dr. Verena Steinke-Lange |
| Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) | Prof. Dr. Dirk Arnold Prof. Dr. Volker Heinemann Prof. Dr. Ralf-Dieter Hofheinz Prof. Dr. Claus-Henning Köhne Prof. Dr. Sebastian Stintzing Prof. Dr. Oliver Waidmann |
| Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) | Prof. Dr. Matthias Ebert |
| Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR) | Prof. Dr. Markus Juchems Prof. Dr. Andreas Mahnken |
| Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) | Prof. Dr. Stefan Holdenrieder Prof. Dr. Michael Neumaier |
| Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie (DGK) | Prof. Dr. Florian Kühn |
| Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) | Prof. Dr. Hojjat Ahmadzadehfar |
| Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) | Prof. Dr. Philipp Lenz |
| Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) | Prof. Dr. Hendrik Bläker Prof. Dr. Andreas Jung Prof. Dr. Jens Neumann |
| Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) | Prof. Dr. Claus Rödel Prof. Dr. Cihan Gani PD Dr. Gunther Klautke |
| Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) | Prof. Dr. Josef Menzel Dr. Christian Hillert |
| Deutsche ILCO | Erich Grohmann Maria Hass |
| Deutsche Morbus Crohn/Colitis Ulcerosa Vereinigung | Dr. Frank Dannel |
| Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) | Prof. Dr. Markus Juchems Prof. Dr. Andreas Mahnken Prof. Dr. Kristina Ringe Prof. Dr. Thomas J. Vogl |
| Eingeladene Fachexperten (ohne Stimmrecht) | Dr. Thomas Weihkopf Dr. Maria Kröplin |
| Methodik, Koordination | Dr. Monika Nothacker Dr. Markus Follmann Celia Inselmann PD Dr. Petra Lynen Jansen Dipl.-Troph. Lars Klug Dr. Nadine Steubesand Dipl. Biologe Gregor Wenzel Melanie Ciric |
| Semi-Colon, Familienhilfe Darmkrebs | Nicola Reents |
| Stiftung Lebensblicke | Prof. Dr. Jürgen F. Riemann |
Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) wurde zur Mitarbeit eingeladen, nahm jedoch keine Mandatierung vor. Durch die Beteiligung der Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) war sichergestellt, dass genügend Vertretende mit chirurgischer Expertise in der Leitliniengruppe vertreten sind. Die Felix Burda Stiftung musste eine Beteiligung an der Leitlinienaktualisierung aus kapazitären Gründen absagen.
An der Erarbeitung dieser S3-Leitlinie waren zu einzelnen Aspekten mit sozialmedizinischer Relevanz Ärztinnen und Ärzte des Kompetenz-Centrums Onkologie der Medizinischen Dienste (MD) beratend beteiligt.
1.10.3 Arbeitsgruppen
Tabelle 2: Arbeitsgruppen
|
Arbeitsgruppe |
Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert) |
|
AG 8: Therapie bei Metastasierung und in der Palliation (Kapitel 10) |
Ulrich Graeven, Claus-Henning Köhne, Emmanouil Fokas, Volker Heinemann, Kia Homayounfar, Gunther Klautke, Philipp Lenz, Andreas Mahnken, Beate Rau, Stefan Holdenrieder, Michael Höckel, Christian Hillert |
|
AG 3: Risikogruppen (Kapitel 5) |
Stefan Aretz, Robert Hüneburg, Frank Dannel, Alois Fürst, Jens Neumann, Nicola Reents, Günther Egidi, Verena Steinke-Lange |
|
AG 4: Endoskopie: Durchführung und Polypenmanagement (Kapitel 6) |
Dietrich Hüppe, Andreas Probst, Ulrike Denzer, Anjali A. Röth, Hendrik Bläker |
|
AG 5: Präoperative Diagnostik und operative Therapie (Kapitel 7) |
Christine Koch, Thomas Schiedeck, Hojjat Ahmadzadehfar, Cihan Gani, Christoph-Thomas Germer, Markus Juchems, Andreas Jung, Stefan Post, Tim Vilz, Dirk Arnold, Michael Neumaier, Josef Menzel, Maria Hass, Erich Grohmann, Christian Hillert, Maria Kröplin, Carolin Tonus |
|
AG 6: Pathologie (Kapitel 8) |
Jens Neumann, Dirk Arnold, Hendrik Bläker, Michael Neumaier, Sebastian Stintzing, Verena Steinke-Lange, Annika Kurreck |
|
AG 7: Neoadjuvante und adjuvante Therapie (Kapitel 7) |
Claus Rödel, Thomas Seufferlein, Ralf-Dieter Hofheinz, Matthias Miederer, Anke Reinacher-Schick, Sigmar Stelzner, Beate Rau, Stefan Holdenrieder, Thomas J. Vogl, Christian Hillert |
|
AG 9: Nachsorge (Kapitel 11) |
Leopold Ludwig, Robert Grützmann, Thomas Maibaum, Oliver Waidmann, Stefan Holdenrieder, Holger Hass, Jürgen Körber, Christian Hillert, Reiner Caspari |
|
AG 10: Psychoonkologie, Supportiv- und Komplementärtherapie, Palliativmedizin, Rehabilitation (Kapitel 12 und 13) |
Diana Rubin, Holger Hass, Jürgen Körber, Bernd Oliver Maier, Alexander Stein, Maria Hass, Viktoria Mathies, Reiner Caspari, Erich Grohmann |
|
AG 11: Forschungsfragen (Kapitel 14) |
Matthias Ebert, Lena Conradi, Stefan Holdenrieder, Sebastian Stintzing |
|
AG 12: Versorgungsstrukturen und Qualitätsindikatoren (Kapitel 15) |
Christian Pox, Stefan Rolf Benz, Michael Höckel, Carolin Tonus, Maria Hass, Erich Grohmann, Thomas Weihkopf, Stefanie Reichermeier |
|
AG 1: Prävention asymptomatische Bevölkerung (Kapitel 3) |
Johann Ockenga, Jürgen F. Riemann, Thomas Maibaum, Diana Rubin, Stefanie Reichermeier |
|
AG 2: Vorsorge/Früherkennung asymptomatische Bevölkerung (Kapitel 4) |
Frank Kolligs, Hermann Brenner, Günther Egidi, Kristina Ringe, Michael Neumaier |
1.10.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)
1.10.5 Patientenbeteiligung
Die Leitlinie wurde unter direkter Beteiligung von Patientenvertretern erstellt. Frau Maria Hass und Erich Grohmann (Deutsche ILCO), Nicola Reents (Netzwerk Semi-Colon) sowie Dr. Frank Dannel (Deutsche Morbus Crohn/Colitis Ulcerosa Vereinigung – DCCV) waren an der Aktualisierung der Leitlinie beteiligt und nahmen mit eigenem Stimmrecht an der Konsensuskonferenz teil.
1.10.6 Methodische Begleitung
Durch das Leitlinienprogramm Onkologie:
- Dr. Monika Nothacker, MPH (AWMF), Berlin
- Dr. Markus Follmann, MPH, MSc (OL-Office), Berlin
- Dipl. Soz. Wiss. Thomas Langer (OL-Office), Berlin
- Dipl.-Biol. Gregor Wenzel (OL-Office) Berlin
Durch externe Auftragnehmer:
1. Erstellung des Evidenzberichts für Version 3.0- Dr. Nadine Steubesand (CGS), Kiel
- Celia Inselmann, (CGS), Kiel
- Torsten Karge (CGS), Berlin
- Dr. med. Martin Utzig (DKG Geschäftsstelle), Berlin
- Dr. med. Manije Sabet-Rashedi, (DKG Geschäftsstelle), Berlin
- Dipl.-Troph. Lars Klug (DGVS Geschäftsstelle), Berlin
1.11 Abkürzungsverzeichnis
Tabelle 3: Abkürzungen
| Abkürzungen | Erläuterungen |
|---|---|
| 5-FU | 5-Fluorouracil |
| ACT | Adjuvante Chemotherapie |
| ADR | Adenomdetektionsrate |
| AFAP | Attenuierte FAP |
| AHB | Anschlussheilbehandlung |
| APC | Adenomatöse Polyposis coli-Gen |
| APV | Allgemeine Palliativversorgung |
| APV bzw. S(A)PV-Team | Allgemeine bzw. Spezialisierte (ambulante) Palliativversorgung |
| AR | Anschlussrehabilitation |
| ASA | American Society of Anesthesiologists |
| ASS | Acetylsalicylsäure |
| ATZ | anale Transitionszone |
| AUC | Fläche unter der Kurve (engl.: Area Under the Curve) |
| AWMF | Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. |
| AZ | Allgemeinzustand |
| BMI | Body-Mass-Index |
| BRAF | rapidly accelerated fibrosarcoma isoform B |
| BRAF-Mutation | B-rapidly accelerated fibrosarcoma |
| BSC | Best Supportive Care |
| CA 19-9 | Carbohydrate-Antigen 19-9 |
| cCR | Complete clinical response (vollständige klinische Remission) |
| cCR, ncCR | (nahezu) klinische Komplettremission |
| CDR | Clinical Data Repository |
| CEA | Karzinoembryonales Antigen |
| CJP | Kolon-J Pouch |
| CoI | Interessenkonflikt (Conflict of Interest) |
| CRM | Circumferential resection margin |
| CRM | zirkumferentielle Resektionsgrenze |
| CRS | zytoreduktive chirurgische Intervention |
| CS | Cowden-Syndrom |
| CT | Computertomographie |
| CTC | CT-Kolonographie |
| ctDNA | Zirkulierende Tumor-DNA |
| ddPCR | Droplet digital polymerase chain reaction |
| DFMO | Difluormethylornithin |
| DFS | Krankheitsfreies Überleben (engl. disease-free survival) |
| dMMR | Mismatch-Reparatur-Defizienz |
| DRV | Deutsche Rentenversicherung |
| ECOG/ ECOG Performance Status | Eastern Cooperative Oncology Group Performance Status |
| eFTR | Endoskopische Vollwandresektion |
| EGFR | Epidermaler Wachstumsfaktor (engl. Epidermal Growth Factor Receptor) |
| EK | Expertenkonsens (siehe zur Erläuterung Kapitel "Expertenkonsens" unter "Grundlagen der Methodik") |
| ELISA | Enzyme-linked immunosorbent assay |
| EMR | Endoskopische Mukosaresektion |
| EMVI | Infiltration extramuraler Gefäße |
| EPCAM | Epitheliales Zelladhäsionsmolekül (Engl.: Epithelial cell adhesion molecule) |
| ESD | Endoskopische Submukosa-Dissektion |
| ETS | erbliche (hereditäres) Tumorsyndrom |
| FAP | familiäre adenomatöse Polyposis coli |
| FISH | Fluoreszenz-in-situ Hybridisierung |
| FJP | familiäre juvenile Polyposis |
| FOBT | Fäkaler Occulter Bluttest |
| FOLFOX | Chemotherapie-Regimen mit Folinsäure, 5-Fluorouracil und Oxaliplatin |
| FS | Folinsäure |
| GenDG | Gendiagnostikgesetz |
| gFOBT | Guajak-basierte chemische Tests |
| GKV | Gesetzliche Krankenversicherung |
| GoR | Grade of recommendation |
| Gy | Gray |
| HGD | Hochgradige Dysplasie |
| HGIEN | Hochgradige intraepitheliale Neoplasie |
| HIAC | hepatische intraarterielle Chemotherapie |
| HIPEC | Hypertherme Intraperitoneale Chemotherapie |
| HNPCC | Hereditäres non-polypöses kolorektales Karzinom |
| HR | Hazard Ratio |
| HRA | Hochrisiko Adenom |
| HRQL | Health related quality of life |
| HRQoL | Health-related quality of life |
| HSP | Heißschlingenpolypektomie |
| ICF | International Classification of Functioning, Disability and Health |
| IEN | Intraepitheliale Neoplasie |
| iFOBT | immunologische fäkale Okkultbluttest |
| iFOBT/FIT | Immunologischer FOBT |
| IHC | Immunhistochemische Untersuchung |
| IPAA | Proktokolektomie mit analer Pouch-Anastomose |
| IRA | ileorektaler Anastomose |
| KI | Konfidenzintervall |
| KRK | Kolorektales Karzinom |
| KSP | Kaltschlingenpolypektomie |
| LARS | Low anterior resection syndrome |
| LITT | laserinduzierte interstitielle Thermotherapie |
| LJ | Lebensjahr |
| LK | Lymphknoten |
| LL | Leitlinie |
| LoE | Level of Evidence |
| LS | Lynch-Syndrom |
| M2-PK | M2 Pyruvat-Kinase |
| MAP | MUTYH-assoziierte Polyposis |
| MDCT | Multi-detector Computed Tomography |
| MDCT | Mehrzeilen-Computertomographie |
| mKRK | metastasierten Kolorektalkarzinom |
| MLH1 | MutL Homolog 1 Gen |
| MLH1 | eine Komponente des DNA Mismatch-Reparatursystems |
| MMR | Mismatch-Repair |
| mPOM | Multimodales perioperatives Managementkonzept |
| MRC | MR-Kolonographie |
| MRD | Minimal residual disease |
| MRD | minimalen Resterkrankung |
| MRF | Mesorektale Faszie |
| MSA | Mikrosatellitenanalyse |
| MSCT | Mehrzeilen-CT |
| mSEPT9 | methyliertes Septin 9 |
| MSH2 | Tumorsuppressorgen |
| MSH6 | Mismatch-Reparatur-Protein |
| MSI | Mikrosatelliteninstabilität |
| MSI-H | Mikrosatelliteninstabilität hoch (high) |
| MSI-L | Mikrosatelliteninstabilität gering (low) |
| MSS | Mikrosatellitenstabilität |
| MUTYH-Varianten | ein Gen |
| MWA | Mikrowellenablation |
| NBI | Narrow-Band Imaging |
| NGS | Next generation sequencing |
| NLR | Neutrophilen-zu-Lymphozyten Verhältnis |
| ÖGD | Ösophagogastroduodenoskopie |
| OL | Leitstelle Onkologie der DKG |
| OR | Chancenverhältnis (engl. Odds-Ratio) |
| ORR | Overall response rate |
| OS | Gesamtüberleben / overall survival |
| PCI | Peritoneal cancer index |
| pCR | pathological complete response |
| PET | Positronen-Emissions-Tomographie |
| PFS | progressionsfreies Überleben (engl.: progression-free survival) |
| PHTS | PTEN-Hamartom-Tumor-Syndrom |
| PIPAC | Pressurized Intraperitoneal Aerosol Chemotherapy |
| PJS | Peutz-Jeghers-Syndrom |
| PMS | Mismatch Repair Endonuklease |
| POLD/POLD1 | NTHL1-assoziierte Polyposis, die Polymerase-Proofreading-assoziierte Polyposis |
| PPV | Positiv prädiktiver Wert (engl.: positive predictive value) |
| PPV | positiver prädiktiver Wert / positive predictive value |
| PS | Performance Status |
| QoL | Lebensqualität / Quality of Life |
| R0 | Resektion im Gesunden |
| RAS | rat sarcoma |
| RASmut | RAS-Mutation |
| RASwt | RAS-Wildtyp |
| RCT | Randomized Controlled Trial |
| RFA | Radiofrequenzablation |
| RFI | Rezidiv-freies Intervall |
| RR | Relatives Risiko |
| RT | Radiotherapie (engl.: radiotherapy) |
| RT/RChT | neoadjuvante Kurzzeit-Radiotherapie oder Radiochemotherapie |
| SCA | gerade Anastomose |
| SEA | Seit-zu-End-Anastomose |
| SIR | Standardisierte Inzidenzrate |
| SIR | standardized incidence ratio (dt.: standardisiertes Inzidenzverhältnis) |
| SIRT | selektive interne Radiotherapie |
| SMIC | submukosainvasives Karzinom |
| SPS | Serratiertes Polyposis-Syndrom |
| SPV | Spezialisierte Palliativversorgung |
| SR | Systematische Übersichtsarbeit |
| SRBT | Sterotaktische Body Radio-Therapie |
| SSA | Sessiles serratiertes Adenom |
| SSL | sessile serratierte Läsion |
| STROBE-Statement | STrengthening the Reporting of OBservational studies in Epidemiology |
| TACE | Transarterielle Chemoembolisation |
| TAR | Tiefe anteriore Resektion |
| TARE | Transarterielle Radioembolisation |
| TCP | Koloplastie-Pouch |
| TEM | transanale endoskopische Mikrochirurgie |
| TME | totale mesorektale Exzision |
| TNT | totale neoadjuvante Therapie |
| TSA | Traditionelles serratiertes Adenom |
| UFT | Uracil-Fluorouracil-Folinsäure |
| UICC | Union international contre le cancer |
| UICC | Union Internationale Contre le Cancer (eng.: Union for International Cancer Control) |
| VEGF | Vascular endeothelial growth factor |
| VEGFR | Vascular endothelial growth factor receptor |
| W&W | Watch&Wait |
| WCRF | World Cancer Research Fund |
| WHO | World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation |
| WT | Wildtyp |
| ZE | Zangenektomie |