Leitlinienprogramm OnkologieKlinische Ernährung in der Onkologie

1. Informationen zu dieser Leitlinie – Klinische Ernährung in der Onkologie

Version 1.0 · Januar 2026 · AWMF 073 - 006OL
Leitlinienprogramm Onkologie · Deutsche Krebsgesellschaft · Deutsche Krebshilfe · AWMF

1.1 Herausgeber

Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).

1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM)

Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)

Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) vertreten durch die Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie (PRiO)

1.3 Finanzierung der Leitlinie

Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.

1.4 Kontakt

Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin

leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de 

www.leitlinienprogramm-onkologie.de

1.5 Zitierweise

Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Klinische Ernährung in der Onkologie, Langversion 1.0, 2026, AWMF-Registernummer 073 - 006OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/klinische-ernaehrung-in-der-onkologie

1.6 Besonderer Hinweis

Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.

Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.

In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet. 

Gender-Disclaimer

Ausschließlich zum Zweck der besseren Lesbarkeit wird auf die geschlechtsspezifische Schreibweise verzichtet. Alle personenbezogenen Bezeichnungen in diesem Dokument sind somit geschlechtsneutral zu verstehen.

1.7 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Stiftung Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.

1.8 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie

Die Leitlinie liegt als Lang- und Kurzversion vor. Außerdem ist eine Patientenleitlinie (Laienversion der Leitlinie) in Bearbeitung. Alle Dokumente zur Leitlinie werden über die folgenden Seiten zugänglich sein:   

Die Leitlinie ist zudem in einem digitalen Format in der App und im Leitlinien-Hub des Leitlinienprogramms Onkologie enthalten.

Weitere Informationen unter:

https://hub.leitlinienprogramm-onkologie.de/ 

www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app/

1.9 Zusammensetzung der Leitliniengruppe

1.9.1 Koordination und Redaktion

Die gemeinsame Koordination des Leitlinienprojekts liegt bei:
  • Dr. med. Jann Arends (Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie, DGHO)
  • Prof. Dr. med. Jutta Hübner (Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) vertreten durch die Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie (PRiO))
  • Prof. Dr. med. Diana Rubin (Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin, DGEM)      
Frau Prof. Dr. med. Jutta Hübner vom Universitätsklinikum Jena war für die Führung des Leitliniensekretariats sowie für die konkrete Umsetzung der Leitlinienerstellung verantwortlich.
Das Leitliniensekretariat übernahm die Organisation und Koordinierung der Leitliniengruppe, z.B. die Organisation des Austauschs innerhalb der Steuergruppe und der Arbeitsgruppen, die Planung der Meetings und Konsensuskonferenzen, und fungierte zudem als Ansprechpartner für alle Fragen aus der Leitlinien- und Steuergruppe. Zudem war das Leitliniensekretariat für die Evidenzaufarbeitung, Zusammenstellung der Literatur und die Erstellung von Textentwürfen zuständig. Diese Aufgaben wurden von Frau Dr. rer. nat. Christina Mensger und Frau Dr. rer. nat. Viktoria Mathies übernommen.

1.9.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Folgende Fachgesellschaften, Berufsverbände, Arbeitsgruppen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), Selbsthilfevertreter und Organisationen wurden im Mai 2023 vom Leitliniensekretariat angeschrieben und haben bei der Erstellung der Leitlinie durch die angegebenen Mandatsträger ihre Zustimmung zur Mitwirkung bestätigt.

Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

Beteiligte Fachgesellschaften und OrganisationenMandatsträger
Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO)Prof. Dr. Andreas Stengel
Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der DGGG und DKG (AGO)PD Dr. Daniela Paepke
Prof. Dr. Marion Kiechle
Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO)Dr. Claudia Löffler
Dr. Rolf Mahlberg
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS)Prof. Dr. Christian Lotze
Dr. Christoph Stoll
Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin in der DKG (APM)Prof. Dr. Markus Deckert
Prof. Dr. Bernd Alt-Epping
Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie in der DKG (PRiO)Prof. Dr. Jutta Hübner
Julia von Grundherr
Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO)Dr. Maike Trommer
Arbeitsgemeinschaft Soziale Arbeit in der Onkologie (ASO) in DKGDipl. Soz. Päd. Marie Rösler
Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO)Prof. Dr. Yurdagül Zopf
Helen Schörghofer
Berufsverband der Frauenärzte (BVF)Dr. Steffen Wagner
Berufsverband der Niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Deutschland (BNHO)PD Dr. Markus Schuler
Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten (BVDST)Prof. Dr. Dr. Diana Steinmann
Berufsverband Oecotrophologie (VDOE)Dr. rer. nat. Melanie Ferschke
Dipl. oec. troph. Ingeborg Rötzer
BRCA-NetzwerkTraudl Baumgartner
Bärbel Wellmann
Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM)Prof. Dr. Jens Putziger
Dr. Carl Meißner
Deutsche Gesellschaft der qualifizierten Ernährungstherapeuten und Ernährungsberater (QUETHEB)Prof. Dr. Johannes Erdmann
Sandra Strehle
Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV)Prof. Dr. Arved Weimann
Prof. Dr. Marc Martignoni
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)Prof. Dr. Jakob Linseisen
Dr. Christina Breidenassel
Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM)Prof. Dr. Diana Rubin
Dr. Michael Klein
Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)PD Dr. Monika Rau
Dr. Sophie Fromhold-Treu
Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz
PD Dr. Valentin Goede
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Prof. Dr. Gerhard Gebauer
Dr. Bettina Blau-Schneider
Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC)Prof. Dr. Jens Büntzel
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)Dr. Jann Arends
Prof. Dr. Sebastian Theurich
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)Dr. Ute Margarethe König
Deutsche Gesellschaft für Klinische Pharmazie (DGKPha)Antje Kupfernagel
Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)Dr. Dr. Julius Steegmann
Deutsche Gesellschaft für Naturheilkunde (DGNHK)Dr. Petra Klose
Dr. Petra Voiß
Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (DGOP)Claudia Fuchs-Türnau
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)Dr. Maria Bullermann-Benend
Dr. oec. troph. Maike Groeneveld
Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP)Anja Schmid
Ulrike Mößner
Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)PD Dr. Armin Frille
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)PD Dr. Anastassia Löser
Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS)Dr. Bettina Blau-Schneider
Deutsches Netzwerk Gesundheitskompetenz (DNGK)Prof. Dr. Eva-Maria Bitzer
Corinna Schaefer
Frauenselbsthilfe Krebs - Bundesverband (FSH)Karin Meißler
Sabine Kirton
Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)Prof. Dr. Irene Schmid
Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen KrebsforschungszentrumDr. Susanne Weg-Remers
Dr. rer. nat. Kerstin Wittenberg
Selbsthilfe Magenkrebs DortmundMichael Kartje
Selbsthilfe-Bund Blasenkrebs (ShB)Dr. Edmond Schiek-Kunz
Selbsthilfegruppe Nierenkrebs-Netzwerk DeutschlandKarin Kastrati
Selbsthilfegruppe Prostatakrebs LeipzigDipl.-Phys. Dr.-Ing. Lothar Eberhardt
Verband der Diätassistenten (VDD)Dr. rer. biol. hum. Nicole Erickson
Julia von Grundherr
Verband für Ernährung und Diätetik (VFED)Prof. Dr. Carolin Schneider
PD Dr. Edmund Purucker
Vereinigung für Stomaträger und für Menschen mit Darmkrebs (Deutsche ILCO)Erich Grohmann

Folgende Fachgesellschaften, Berufsverbände und Arbeitsgemeinschaften der DKG wurden zum Start des Leitlinienprozesses angeschrieben, haben jedoch keinen Mandatsträger benannt, weil kein oder ein zu geringer thematischer Bezug bestand oder weil keine Kapazitäten vorhanden waren:

  • Akademie für Ethik in der Medizin e.V. (AEM)
  • Deutsche Dermatologische Gesellschaft e.V. (DDG)
  • Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM)
  • Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (DNEbM)
  • Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BvDU)
  • Deutscher Verband für Physiotherapie e.V. (ZVK)
  • Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V. (DVSG)
  • Assoziation Chirurgische Onkologie (ACO)
  • Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pathologie (AOP)
  • Die Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Onkologie (APO) hat über die GPOH eine Expertin mandatiert

Folgende Fachgesellschaften, Berufsverbände und Arbeitsgemeinschaften der DKG wurden zum Start des Leitlinienprozesses angeschrieben und haben keine Rückmeldung gegeben:

  • Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
  • Deutsche Gesellschaft für Gesundheits- und Pflegewissenschaft mbH (DGGP)
  • Deutsche Gesellschaft für Pharmazeutische Medizin e.V. (DGPharMed)
  • Berufsverband Niedergelassener und ambulant tätiger Gynäkologischer Onkologen in Deutschland e.V. (BNGO)
  • Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V. (DBfK)
  • Deutscher Hausärzteverband e.V.
  • Vertreter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (Kompetenz-Centrum Onkologie)
  • Abteilung Experimentelle Krebsforschung (AEK)
  • AG HNO-Heilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgische Onkologie (AHMO)
  • Arbeitsgemeinschaft Bildgebung in der Onkologie (ABO)
  • Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO)
  • Arbeitsgemeinschaft Erbliche Tumorerkrankungen (AET)
  • Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pharmazie (OPH)
  • Arbeitsgemeinschaft Onkologische Thoraxchirurgie (AOT)
  • Arbeitsgemeinschaft Tumorklassifikation in der Onkologie (ATO)
  • Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie (AUO)
  • Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Onkologie (CAO)
  • Konferenz onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege (KOK)
  • Neuroonkologische Arbeitsgemeinschaft (NOA)
  • Pneumologisch-onkologische Arbeitsgemeinschaft (POA)

Die weitere Einbindung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) in den Leitlinienprozess war leider nicht möglich, da der ursprünglich benannte Mandatsträger trotz mehrfacher Erinnerung und persönlicher Kontaktaufnahme die erforderliche Interessenerklärung nicht eingereicht hatte. Die Fachgesellschaft war über den Sachverhalt informiert. Eine mögliche Beteiligung der Fachgesellschaft wird bei einer zukünftigen Aktualisierung erneut angefragt.

1.9.3 Arbeitsgruppen

Die Aufarbeitung der Leitlinienthemen erfolgte in 5 Gruppen (Gruppe A - E). In der folgenden Tabelle sind die Arbeitsgruppen mit deren Mitgliedern und den Arbeitsgruppen-Leitern aufgeführt.

Tabelle 2: Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe

Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert)

Gruppe A: Screening auf Mangelernährung, Ernährungsassessment, Ernährungstherapie sowie Energie- und Nährstoffbedarf

Melanie Ferschke, Sandra Strehle, Erich Grohmann, Lothar Eberhardt, Marie Rösler, Christina Breidenassel, Susanne Weg-Remers, Andreas Stengel, Jakob Linseisen, Anastassia Löser, Kerstin Wittenberg, Johannes Erdmann, Jens Putziger, Carl Meißner, Ingeborg Rötzer, Nicole Erickson, Sophie Fromhold-Treu, Eva-Maria Bitzer, Karin Meißler, Karin Kastrati, Michael Kartje

Gruppe B: Ernährungstherapie während Tumortherapie

Arved Weimann, Jens Büntzel, Sabine Kirton, Traudl Baumgartner, Diana Steinmann, Rolf Mahlberg, Julia von Grundherr, Michael Klein, Maike Trommer, Gerhard Gebauer, Ulrike Mößner, Bettina Blau-Schneider, Jens Putziger, Claudia Fuchs-Türnau, Nicole Erickson, Ute Margarethe König, Marion Kiechle, Karin Kastrati, Jann Arends, Yurdagül Zopf, Claudia Löffler, Ingeborg Rötzer, Armin Frille, Ralf-Joachim Schulz, Markus Schuler, Christoph Stoll

Gruppe C: Pharmakologische Substanzen zur Verbesserung des Ernährungszustandes

Ralf-Joachim Schulz, Christoph Stoll, Armin Frille, Julius Steegmann, Jann Arends, Markus Schuler, Valentin Goede, Steffen Wagner, Yurdagül Zopf, Carolin Schneider, Edmund Purucker, Claudia Löffler, Ingeborg Rötzer, Claudia Fuchs-Türnau, Ute Margarethe König, Corinna Schaefer

Gruppe D: Besondere Ernährungsformen und spezifische Diäten

Diana Rubin, Nicole Erickson, Traudl Baumgartner, Edmond Schiek-Kunz, Christina Breidenassel, Susanne Weg-Remers, Petra Klose, Petra Voiß, Marc Martignoni, Monika Rau, Jakob Linseisen, Kerstin Wittenberg, Daniela Paepke, Helen Schörghofer, Corinna Schaefer, Antje Kupfernagel, Karin Meißler

Gruppe E: Spezielle Situationen: Neutropenie, Palliativsituation

Michael Klein, Sebastian Theurich, Sabine Kirton, Jann Arends, Markus Deckert, Jens Büntzel, Irene Schmid, Bernd Alt-Epping, Maria Bullermann-Benend, Maike Groeneveld, Anja Schmid, Johannes Erdmann, Sandra Strehle, Jens Putziger, Claudia Fuchs-Türnau, Christian Lotze

1.9.4 Patientenbeteiligung

Selbsthilfegruppe Mandatsträger
BRCA-Netzwerk e.V. (BRCA)

Traudl Baumgartner

Bärbel Wellmann

Deutsche ILCO e.V. - Vereinigung für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs Erich Grohmann
Frauenselbsthilfe Krebs - Bundesverband e.V. (FSH)

Karin Meißler

Sabine Kirton

Nierenkrebs-Netzwerk Deutschland e.V. Karin Kastrati
Selbsthilfe-Bund Blasenkrebs e.V. (ShB) Dr. Edmond Schiek-Kunz
Prostatakrebs Selbsthilfegruppe Leipzig Dr.-Ing. Lothar Eberhardt
Selbsthilfe Magenkrebs Dortmund Michael Kartje

1.9.5 Methodische Begleitung

Bei allen organisatorischen Fragen zum Leitlinienentwicklungsprozess, bei methodischen Fragen zur Evidenzaufbereitung und bei der Moderation der Konsensuskonferenzen unterstützen folgende Vertreter des AWMF-IMWi und des Leitlinienprogramms Onkologie. Mindestens eine Vertreterin des AWFM-IMWi und ein Vertreter des Leitlinienprogramms Onkologie nahmen an den Treffen der Steuergruppe teil.

  • Dr. med. Monika Nothacker (AWMF-IMWi: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. - Institut für Medizinisches Wissensmanagement)
  • Ina Müller, MA, (AWMF-IMWi: (AWMF-IMWi: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. - Institut für Medizinisches Wissensmanagement)
  • Dr. med. Markus Follmann (Leitlinienprogramm Onkologie c/o Deutsche Krebsgesellschaft e.V.)
  • Dipl.-Soz. Wiss. Thomas Langer (Leitlinienprogramm Onkologie c/o Deutsche Krebsgesellschaft e.V.)
  • Dipl. Biologe Gregor Wenzel (Leitlinienprogramm Onkologie c/o Deutsche Krebsgesellschaft e.V.)

1.10 Abkürzungsverzeichnis

Tabelle 3: Abkürzungen

AbkürzungenErläuterungen
ADT

Androgen deprivation therapy

AG

Arbeitsgruppe

AHPCR

Agency for Health Care Policy and Research

AML

Akute myeloische Leukämie

ASPEN

American Society for Parenteral and Enteral Nutrition

AWMF

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.

AWMF-IMWi

AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement

ÄZQ

Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin

BMI

Body-Mass-Index

CDC

Centers for Disease Control

CH

Charrière (Maßeinheit für den Außendurchmesser von Kathetern, Kanülen, Sonden, Tuben)

E-SPN

frühzeitige (“early”) parenterale Supplementierung

e.V.

Registered association

EE

Enterale Ernährung

EK

Expertenkonsens (siehe zur Erläuterung Kapitel "Expertenkonsens" unter "Grundlagen der Methodik")

ERAS

Enhanced Recovery After Surgery

ESMO

Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie / European Society of Medical Oncology

ESPEN

Europäische Gesellschaft für klinische Ernährung und Stoffwechsel

FNKJ / FKJ

Feinnadelkatheterjejunostomie

G-NCP

German-Nutrition Care Process

GJT

Gastrojejunostomische Sonde / Gastro-Jejunostomie-Sonde

GLIM

Global Leadership Initiative on Malnutrition

GVHD

Graft-versus-Host-Erkrankung / graft-versus-host-disease

HEE

Heimenterale Ernährung

HIV

Humanes Immunschwäche-Virus / Human Immunodeficiency Virus

HPE

Heimparenterale Ernährung

IGeL

Individuelle Gesundheitsleistungen

IN

Immunonutrition

JT

Jejunostomie

kcal

Kilokalorien

KI

Konfidenzintervall

KMT

Knochenmarkstransplantation

KRINKO

Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention

L-SPN

Späte („late“) parenterale Supplementierung

LBM

Körpermagermasse ( = Körpergewicht minus Fettspeichermasse), lean body mass

LTTT

low dose liver-targeted testosterone therapy

MA

Metaanalyse

MD

Mittelwertdifferenz / mean difference

MDS

Myelodysplastisches Syndrom

MIO

Maligne gastrointestinale Obstruktion

μL

Mikroliter

MNA

Mini Nutritional Assessment

MNA-SF

Mini Nutritional Assessment Short Form

MST

Malnutrition Screening Tool

MUST

Malnutrition Universal Screening Tool

NIH

National Institutes of Health

NJT

Nasojejunale Sonde

NRS-2002

Nutritional Risk Screening


NSAID

Nichtsteroidales Antirheumatikum

ONS

Orale Nahrungssupplementation; orale Nahrungssupplemente; orale Trinknahrung Oral Nutritional Supplement

OR

Chancenverhältnis / Odds-Ratio

PBSCT

Transplantation peripherer Blutstammzellen / peripheral blood stem cell transplantion

PE

Parenterale Ernährung

PEG

Perkutane Endoskopische Gastrostomie

PEJ

Perkutane endoskopische Jejunostomie

PG-SGA

Patient-Generated Subjective Global Assessment

PICO

Population Intervention Comparison Outcome

PSA

Prostata-spezifisches Antigen

QoL

Lebensqualität / Quality of Life

RCT

Randomisierte kontrollierte Studie / Randomized Controlled Trial 

RD

Risikodifferenz / risk difference

REE

Ruheenergieverbrauch / resting energy expenditure

RKI

Robert Koch-Institut

RoB

Risiko für Bias / risk of bias

RR

Relatives Risiko

SGA

Subjective global assessment

SMD

Standardisierte Mittelwertsdifferenz /  standardized mean difference

SMI

Skelettmuskelindex

SR

Systematischer Review / Systematic review

TEE

Gesamtenergieverbrauch, total energy expenditure

TPE

Totale parenterale Ernährung

WMD

Gewichtete mittlere Differenz / weighted mean difference