1. Informationen zu dieser Leitlinie – Chronische lymphatische Leukämie (CLL)
1.1 Herausgeber
Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH).
1.2 Federführende Fachgesellschaft(en)
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
1.3 Finanzierung der Leitlinie
Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.
1.4 Kontakt
Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin
leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de
1.5 Zitierweise
Leitlinienprogramm-Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3 Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Patient*innen mit einer chronischen lymphatischen Leukämie (CLL), Langversion 2.0, 2024, AWMF-Registernummer 018-032OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/chronische-lymphatische-leukaemie-cll/
1.6 Bisherige Änderungen an der Version 2.0
1.7 Besonderer Hinweis
Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer*innen aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.
Der*Die Benutzer*in selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.
In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.
Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung der OL-Redaktion unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der OL-Redaktion reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.
1.8 Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexpert*innen, Anwender*innen und Patient*innen sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestanteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease-Management-Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.
1.9 Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie
Bei diesem Dokument handelt es sich um die Langversion der S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Patient*innen mit einer chronischen lymphatischen Leukämie. Neben der Langversion wird es folgende ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie geben:
- Kurzversion der Leitlinie
- Foliensatz
- Laienversion (Patientenleitlinie)
- Leitlinienreport zum Aktualisierungsprozess der Leitlinie
Diese Leitlinie und alle Zusatzdokumente sind über die folgenden Seiten zugänglich.
- Leitlinienprogramm Onkologie (http://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/chronische-lymphatische-leukaemie-cll/)
- AWMF (www.leitlinien.net)
- Guidelines International Network (www.g-i-n.net)
1.10 Zusammensetzung der Leitliniengruppe
1.10.1 Koordination und Redaktion
-
Prof. Dr. med. Michael Hallek, Uniklinik Köln
-
Univ.-Prof. Dr. med. Nicole Skoetz, Institut für öffentliches Gesundheitswesen, Universität zu Köln (Ehemals Arbeitsgruppe Evidenzbasierte Medizin, Uniklinik Köln)
-
Prof. Dr. med. Barbara Eichhorst, Uniklinik Köln
-
Ana-Mihaela Zorger, Institut für öffentliches Gesundheitswesen, Universität zu Köln (Ehemals Arbeitsgruppe Evidenzbasierte Medizin, Uniklinik Köln)
-
Moritz Ernst, Institut für öffentliches Gesundheitswesen, Universität zu Köln (Ehemals Arbeitsgruppe Evidenzbasierte Medizin, Uniklinik Köln)
-
Karina Worbes, Institut für öffentliches Gesundheitswesen, Universität zu Köln (Ehemals Arbeitsgruppe Evidenzbasierte Medizin, Uniklinik Köln)
Leitliniensteuergruppe
Die folgenden Fachexpert*innen der Leitliniensteuergruppe sind gemeinsam mit den Koordinator*innen Herrn Prof. Dr. Hallek, Frau Univ.-Prof. Dr. Skoetz und Frau Prof. Dr. Barbara Eichhorst an der konzeptionellen Leitliniengestaltung beteiligt:
- Prof. Dr. med. Stephan Stilgenbauer (Ulm)
- Prof. Dr. med. Clemens Wendtner (München)
- Prof. Dr. med. Karl-Anton Kreuzer (Köln)
- Dr. med. Paula Cramer (Köln)
- Dr. med. Eugen Tausch (Ulm)
- Dr. med. Holger Schulz (Köln)
1.10.2 Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
In der Tabelle zu beteiligten Fachgesellschaften und Organisationen sind die an der Leitlinienaktualisierung beteiligten medizinischen Fachgesellschaften und sonstigen Organisationen sowie deren mandatierte Vertreter*innen aufgeführt, die schriftlich vom jeweiligen Vorstand bestätigt wurden.
Tabelle 1: Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen
| Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen | Mandatsträger |
|---|---|
| Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG (PSO) | PD Dr. Jens Ulrich Rüffer |
| Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der DKG (AIO) | Prof. Dr. Paul La Rosée Prof. Dr. Michael Hallek |
| Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin in der DKG (AGORS) | Dr. Birgit Leibbrand |
| Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie in der DKG (ARO) | Prof. Dr. Klaus Herfarth Prof. Dr. Hans-Theodor Eich |
| Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie in der DKG (AGSMO) | Dr. Michael Klein |
| Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AKdÄ) | Prof. Dr. Georg Maschmeyer PD Dr. Sebastian Fetscher Dr. Natascha Einhart |
| Berufsverband der Niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Deutschland (BNHO) | Prof. Dr. Wolfgang Knauf Prof. Dr. Holger Schulz |
| Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Hämatopoetische Stammzelltransplantation und Zelluläre Therapie (DAG-HSZT) | Prof. Dr. Peter Dreger Prof. Dr. Johannes Schetelig |
| Deutsche Gesellschaft für Endoskopie und bildgebende Verfahren (DGE-BV) | Prof. Dr. Christoph Frank Dietrich |
| Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) | PD. Dr. Valentin Goede Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz |
| Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (GfH) | Prof. Dr. Claudia Haferlach Prof. Dr. Anke Bergmann |
| Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) | Prof. Dr. Michael Hallek Prof. Dr. Barbara Eichhorst Prof. Dr. Karl-Anton Kreuzer Prof. Dr. Clemens Wendtner Prof. Dr. Stephan Stilgenbauer |
| Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI) | Dr. Sibylle Mellinghoff Dr. Elham Khatamzas |
| Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) | Prof. Dr. Stephan Stilgenbauer Prof. Dr. Christiane Pott |
| Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) | Dr. Sven Schneider Dr. Verena Haselmann |
| Deutsche Gesellschaft für Klinische Pharmakologie und Therapie (DGKliPha) | Prof. Dr. Hans-Peter Lipp |
| Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) | Walter Lehmacher Prof. Dr. Martin Hellmich |
| Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) | Prof. Dr. Ken Herrmann Prof. Dr. Andreas Buck |
| Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) | Prof. Dr. Steffen Simon Dr. Christina Gerlach |
| Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) | Prof. Dr. Falko Fend Prof. Dr. Andreas Rosenwald |
| Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) | Prof. Dr. Hans-Theodor Eich Prof. Dr. Klaus Herfarth |
| Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) | Prof. Dr. Christoph Frank Dietrich Dr. Hans-Peter Weskott |
| Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe (DLH) | Dr. Ulrike Holtkamp Rainer Göbel |
| Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) | Prof. Dr. Tim Weber |
| Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege in der DKG (KOK) | Kerstin Paradies |
| Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (EbM-Netzwerk) | Prof. Dr. Nicole Skoetz |
Die folgenden Organisationen wurden als Expert*innen mit beratender Funktion eingeladen und haben sich bei der Aktualisierung der Leitlinie beteiligt:
- Deutsche Krebsregister e.V. (vorher Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID), Hiltraud Kajüter
- Kompetenz-Centrum Onkologie (KCO), Dr. Anja Niederste-Hollenberg
- Kompetenznetz Maligne Lymphome (KML), Prof. Dr. Barbara Eichhorst
- Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP), Prof. Dr. Falko Fend & Prof. Dr. Andreas Rosenwald
- Deutsche CLL-Studiengruppe (DCLLSG), Dr. Paula Cramer
1.10.3 Arbeitsgruppen
Zur Bearbeitung der einzelnen Kapitel der S3-Leitlinie wurden beim Steuergruppenmeeting und Kick-off Meeting Arbeitsgruppen gebildet. Die Arbeitsgruppen samt Arbeitsgruppenleitung, die für die Ausarbeitung der jeweiligen Kapitel verantwortlich sind, befinden sich in der untestehenden Tabelle:
Tabelle 2: Arbeitsgruppen
|
Arbeitsgruppe |
Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG-Leiter fett markiert) |
|
Diagnose, Stadien, Prognosefaktoren |
Stephan Stilgenbauer, Karl-Anton Kreuzer, Eugen Tausch, Sebastian Böttcher, Claudia Haferlach |
|
Erstlinientherapie |
Michael Hallek, Barbara Eichhorst, Moritz Fürstenau, Christof Schneider, Paula Cramer, Ulrike Holtkamp, Valentin Goede, Georg Maschmeyer, Anja Niederste-Hollenberg |
|
Krankheitsrezidiv und refraktäre Erkrankung |
Clemens Wendtner, Paula Cramer, Florian Simon, Ulrike Holtkamp, Petra Langerbeins, Stephan Stilgenbauer, Christina Gerlach, Anja Niederste-Hollenberg, Valentin Goede, Lukas Frenzel, Johannes Schetelig |
|
Stellenwert der zellulären Therapien bei CLL |
Peter Dreger, Johannes Schetelig, Nadine Kutsch, Clemens Wendtner |
|
Richter-Transformation |
Andreas Rosenwald, Barbara Eichhorst, Othman Al-Sawaf, Manuela Hoechstetter, Petra Langerbeins, Stephan Stilgenbauer, Anja Niederste-Hollenberg |
|
Komplikationen der CLL |
Wolfgang Knauf, Paula Cramer, Florian Simon, Steffen Simon, Christina Gerlach, Ursula Vehling-Kaiser, Tobias Gaska |
|
Infektionen und Infektionsprophylaxe |
Clemens Wendtner, Petra Langerbeins, Sibylle Mellinghoff, Manuela Hoechstetter, Oliver Cornely, Georg Maschmeyer, Christina Rieger |
|
Nachsorge und supportive Maßnahmen |
Michael Eckart, Kirsten Fischer, Moritz Fürstenau, Birgit Leibbrand, Ulrike Holtkamp, Steffen Simon, Christina Gerlach, Anna-Maria Fink, Nadine Kutsch, Jens Ulrich Rüffer, Freerk Baumann |
1.10.4 Weitere Beteiligte (ohne Stimmrecht)
Darüber hinaus haben die folgenden Autor*innen maßgeblich an der Überarbeitung der Leitlinie mitgewirkt:
- Dr. Moritz Fürstenau
- Dr. Christof Schneider
- Dr. Florian Simon
- Dr. Sibylle Mellinghoff
- Dr. Nadine Kutsch
- Dr. Paula Cramer
- Dr. Othman Al-Sawaf
- Dr. Eugen Tausch
- Prof. Dr. Sebastian Böttcher
- Dr. med. Petra Langerbeins
- Dr. Lukas Frenzel
- Dr. Manuela Hoechstetter
- Prof. Dr. Oliver Cornely
- Prof. Dr. Christina Rieger
- Dr. Michael Eckart
- Dr. Kirsten Fischer
- Dr. Anna-Maria Fink
- Prof. Dr. Freerk Baumann
- Dr. Tobias Gaska
- Dr. Ursula Vehling-Kaiser
- Prof. Dr. Manfred Hensel
1.10.5 Patientenbeteiligung
Frau Dr. Holtkamp ist als Vertreterin der Selbsthilfeorganisation Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe (DLH) mit einem Mandat aktiv und stimmberechtigt in die Leitlinienerstellung integriert, um die Perspektive der Patient*innen adäquat zu berücksichtigen. Frau Dr. Holtkamp ist in drei Arbeitsgruppen vertreten und in den Prozess der Erstellung von Empfehlungen und Hintergrundtexten intensiv eingebunden. Die Mandatsträger*innen der DLH sind außerdem in die Gestaltung und finale Abnahme der Patientenleitlinie involviert.
Die Aktualisierung der CLL Patientenleitlinie erfolgt unter intensiver Zusammenarbeit mit Patientenvertreter*innen, Kliniker*innen und erfahrenen Methodiker*innen. Da Patient*innen aktiv in den Prozess der Aktualisierung der Leitlinie und auch insbesondere in die Ausarbeitung der Patientenleitlinie involviert sind, ist gewährleistet, dass deren Interessen und Präferenzen adäquat abgebildet sind. Die laienverständliche Patientenleitlinie wird die Patient*innen außerdem in einer partizipativen Entscheidungsfindung unterstützen.
1.10.6 Methodische Begleitung
Die methodische Begleitung erfolgt durch:
-
Institut für öffentliches Gesundheiswesen (Univ.-Prof. Dr. Nicole Skoetz, Ina Monsef, Ana-Mihaela Zorger, Moritz Ernst, Karina Worbes)
-
das Leitlinienprogramm Onkologie (Dr. med. Markus Follmann, MPH, Dipl.-Soz. Wiss. Thomas Langer, Dipl-Biologe Gregor Wenzel; Dr. rer. medic Anja Jacobs; Office des Leitlinienprogramms Onkologie c/o Deutsche Krebsgesellschaft)
-
die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (Dr. med. Monika Nothacker MPH, AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement)
1.10.7 Auftragnehmer der Leitliniengruppe
Externe Auftragnehmer wirken im Rahmen der Aktualisierung der Leitlinie an den folgenden Aspekten mit:
- Aktualisierung der Qualitätsindikatoren (Dr. Martin Utzig, Bereich Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft)
- Entwicklung von FHIR-basierten maschinenlesbaren Empfehlungen und deren Implementierung in elektronische Datensysteme (Prof. Falk von Dincklage, Universitätsmedizin Greifswald)
1.11 Abkürzungsverzeichnis
Tabelle 3: Abkürzungen
| Abkürzungen | Erläuterungen |
|---|---|
| ABC | Active B-cell type |
| AG | Arbeitsgruppe |
| AIHA | Autoimmunhämolytische Anämie |
| AIO | Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der DKG |
| AkdÄ | Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft |
| alloSZT | Allogene Stammzelltransplantation |
| AML | Akute myeloische Leukämie |
| ARO | Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie |
| ASO | Allel-spezifisches Oligonukleotid |
| ASORS | Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin |
| avWD | Acquired von-Willebrand-Disease |
| AWMF | Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. |
| B-NHL | diffus großzelliges B-Zell-Lymphom |
| BNHO | Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland e.V. |
| BR | Bendamustin-Rituximab |
| BTK | Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor |
| CAD | Cyclophosphamid, Adriamycin, Dexamethason |
| CAR T-Zellen | Chimeric Antigen Receptor T-Zellen |
| cHL | Klassisches Hodgkin Lymphom |
| CHOP | Cyclophosphamid, Hydroxydaunoubicin (Doxorubicin), Vincristin (Oncvin), Predniso(lo)n |
| CLL | Chronisch Lymphatische Leukämie |
| CMV | Cytomegalievirus |
| CsA | Cyclosporin A |
| CT | Computertomographie |
| CYP3A4 | Cytochrom P450 3A4 |
| DAGKBT | Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Knochenmark- und Blutstammzelltransplantation |
| DCLLSG | Deutsche CLL Studiengruppe |
| DEGUM | Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin |
| DGG | Deutsche Gesellschaft für Geriatrie |
| DGHO | Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie |
| DGIM | Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin |
| DGKL | Deutsche Vereinte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin |
| DGN | Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin |
| DGP | Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. |
| DGP | Deutsche Gesellschaft für Pathologie |
| DKG | Deutsche Krebsgesellschaft e.V. |
| DKH | Stiftung Deutsche Krebshilfe |
| DLBCL | Diffuse large B-cell lymphoma |
| DLH | Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe |
| DLI | Donorlymphozyten-Infusionen |
| DNA | Desoxyribonucleinsäure |
| DRG | Deutsche Röntgengesellschaft |
| e.V. | Eingetragener Verein |
| EBMT | European Group for Blood and Marrow Transplantation |
| ECOG | Eastern Cooperative Oncology Group |
| EK | Expertenkonsens (siehe zur Erläuterung Kapitel "Expertenkonsens" unter "Grundlagen der Methodik") |
| EKG | Elektrokardiogramm |
| EPOCH | Eptopside, Prednison, Vincristin, Cyclophosphamid, Doxorubicin |
| ERIC | European Research Initiative on CLL |
| FCR | Fluradabin, Cyclophosphamid, Rituximab |
| FDA | Food and Drug Administration (US agency) |
| FDG | Fluordesoxyglucose |
| FDG-PET | Fluorodeoxyglukosepositronenemissionstomographie |
| FDG-PET-CT | Fluordesoxyglucose-Positronen-Emissions-Tomographie- Computertomografie |
| FISH | Fluoreszenz-in-situ Hybridisierung |
| GA | Geriatrisches Assessment |
| GEKID | Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland |
| GfH | Deutsche Gesellschaft für Humangenetik |
| GFR | Glomeruläre Filtrationsrate |
| GGT | Gamma-Glutamyltransferase |
| GI | Gastrointestinal |
| GKV | Gesetzliche Krankenversicherung |
| GMDS | Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. |
| GOT | Glutamat-Oxalat-Transaminase |
| GPT | Glutamat-Pyruvat-Transaminase |
| GVHD | Graft-versus-Host-Erkrankung / graft-versus-host-disease |
| GVL | Graft-versus-Leukemia |
| HBc | Hepatitis B core antigen |
| HBs | Hepatitis B surface antigen |
| HBV | Hepatitis-B-Virus |
| HCT-CI | Hematopoietic Cell Transplantation Comorbidity Index |
| HCV | Hepatitis-C-Virus |
| HEV | Hepatitis-E-Virus |
| HIV | Human Immundefizienz-Virus |
| HL | Hodgkin-Lymphom |
| HL-RT | Hodgkin Lymphom- Richter Transformation |
| HLA | Humanes Leukozytenantigen |
| HR | Hazard Ratio |
| HSV | Herpes-simplex-Virus |
| IGHV | Immunoglobulin heavy chain gene |
| ITP | Immunthrombozythopenie |
| KCO | Kompetenz Centrum Onkologie |
| KG | Körpergewicht |
| KML | Kompetenznetz Maligne Lymphome |
| KOK | Konferenz onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege, AG in der DKG |
| LA | Leitlinienadaption |
| LDH | Laktatdehydrogenase |
| LDT | Lymphozytenverdopplungszeit |
| LVEF | linksventrikuläre Ejektionsfraktion |
| MAC | Myeloablative conditioning |
| MCL1 | myeloid cell leukemia sequence 1-Protein |
| MD | Medizinischer Dienst |
| MDS | Myelodysplastisches Syndrom |
| MMF | Mycophenolat mofetil |
| MRD | Minimal residual disease |
| MRT | Magnetresonanztomographie |
| NGS | Next generation sequencing |
| NHL | Non-Hodgkin-Lymphom |
| NIH | National Institutes of Health |
| NRM | Non relapse mortality |
| OL-Methodik | Onkologische Leitlinien-Methodik |
| OS | Gesamtüberleben / overall survival |
| PCV13 | 13-valenter Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff |
| PD | Progressive disease |
| PD1 | Programmed cell death protein 1 |
| PET | Positronen-Emissions-Tomographie |
| PET/CT | Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie |
| PFS | progressionsfreies Überleben (engl.: progression-free survival) |
| PI3K | Phosphoinositid-3-Kinase |
| PIOH | Praxis Internistischer Onkologie und Hämatologie |
| PJP | Pneumocystis-Jirovecii-Pneumonie |
| PLLCG2 | Phospholipase C Gamma 2 |
| PML | Progressive multifokale Leukoenzephalopathie |
| PPSV23 | 23-valenter Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoff |
| PRCA | Pure red cell anemia |
| PROTAC | Proteolysis targeting chimeras |
| PSO | Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft |
| R-CHOP | Rituximab, Cyclophosphamid, Doxorubicin, Vincristin (auch bekannt als Oncovin) und Prednison |
| RCT | Radiotherapie/ Radiochemotherapie |
| RIC | Reduced-intensity conditioning |
| RSV | Respiratorisches Synzytial-Virus |
| RT | Richter-Transformation |
| SARS-CoV-2 | Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom Coronavirus 2 |
| SD | Stable disease |
| SLL | Small lymphocytic lymphoma |
| SR | Systematischer Review / Systematic review |
| STIKO | ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institut |
| SUV | Standardized uptake value |
| SZT | Stammzelltransplantation |
| TP53 | Tumorsuppressorprotein p53 |
| TRM | Treatment-related mortality |
| TTNT | Time To Next Treatment |
| vs. | versus |
| VZV | Varizella-Zoster-Virus |
| wAIHA | warme autoimmunhämolytische Anämie |
| WHO | World Health Organization / Welt-Gesundheitsorganisation |
| ZNS | Zentrales Nervensystem |